Januar 21

Protokoll 15.01.2018

Ethik Kursstufe 2

Referentin: Frau Schütze

Verfasser/in des Protokolls: Zufall

Gliederung: 1. Organisation

2. Glaube/Religion

1. Organisation

Zu Beginn der Stunde wurden die Zettel mit den Namen für den Blog verteilt.

2. Thema Glaube/Religion

Wir sollten uns Gedanken machen zum Thema Glaube und Religion, und diese in Form eines Elfchens zu Papier bringen. Diese haben wir dann besprochen. Das Ergebnis war, dass Religion sowohl positive, als auch negative Seiten hat, wie z.B. Hoffnung als gutes und Krieg im Namen Gottes als schlechtes.

Während der Besprechung tauchte die Frage auf was Agnostizismus ist. Agnostizismus bedeutet vereinfacht gesagt, dass man nicht an Gott glaubt, jedoch auch sagt, dass es etwas ist, das man nicht beweisen kann und deshalb nicht ausschließt, dass ein Gott existiert.

Danach sollten wir mit Hilfe unseres Vorwissens, dem Internet und Büchern folgende Tabelle über die Religionen im Vergleich ausfüllen:

Nach der Besprechung der Tabelle war die Stunde zu Ende.

Januar 18

Darf ein Staat/die NATO militärisch intervenieren, um einen Völkermord zu stoppen?

Wenn man von einer guten und friedlichen Welt spricht, meint man eigentlich immer eine Welt ohne Krieg und Leid. Doch ist es nicht manchmal notwendig einen Krieg zu führen, wenn man dadurch beispielsweise die Menschenrechte schützen will oder die Menschen vor einem Völkermord retten will?

Dies ist aus ethischer Sicht eine nie ganz lösbare Frage, da man eigentlich keinen Krieg führen sollte aber auf der anderen Seite den Menschen dort hilft. Aus offizieller Sicht liegt die Beantwortung dieser Frage bei der UNO, denn nur durch ein UN-Mandat kann ein Staat in ein anderes Land intervenieren. Dieses UN-Mandat muss vom Sicherheitsrat der UNO beschlossen werden, aber dort sind die politischen Eigeninteressen meist stärker als tatsächlich eine Abwägung, ob es Menschen in dem betroffenen Land helfen würde, wenn man dort interveniert.

Beispielsweise im Kosovo Krieg 1999 hat die NATO beschlossen, auch ohne UN-Mandat zu intervenieren und für den Frieden zu kämpfen, weil Russland sein Veto-Recht im Sicherheitsrat nutzte. Streng genommen ist so etwas ohne UN-Mandat allerdings völkerrechtswidrig und dennoch wurde es gebilligt, weil es ethisch notwendig war, um die Verletzungen des Menschenrechts zu verhindern. Es war hier also durchaus berechtigt, in ein anderes Land zu intervenieren um das Menschenrecht zu schützen.

Ich finde ebenfalls, dass man in diesen besonderen Situationen einschreiten muss um schlimmere Taten zu verhindern. Krieg ist zwar eigentlich nicht die beste Lösung aber in manchen Fällen gibt es keinen anderen Weg, außer den Völkermord oder die Menschenrechtsverletzung einfach geschehen zu lassen und wie man das ethisch rechtfertigen soll kann ich nicht beantworten.

Hat jemand von euch eine Idee? Oder findet ihr auch, dass militärische Interventionen manchmal unausweichlich sind?

Januar 8

Sollte das Internet für Kinder verboten werden?

Das Internet ist heutzutage ein Bestandteil unseres Lebens geworden, der nicht mehr wegzudenken ist. Selbst Kinder kommen schon in Kontakt mit dem Internet. Dieser Kontakt beginnt allerdings immer früher und wird immer intensiver. Gerade bei Kindern, welche den richtigen Umgang mit dem Internet meist noch nicht gelernt haben, muss man sich fragen ob man diesen die Nutzung des Internets nicht doch lieber verbieten sollte.

Dafür sprechen die Gefahren, auf welche gerade Kinder im Internet stoßen können. Diese gehen von Vertragsfallen, welche mit nur einem Klick abgeschlossen werden, bis zu Cybermobbing, dass gerade bei Kindern häufig angewendet wird. Weitere Gefahren sind Fake News, sexuelle Belästigung und jugendgefährdender Inhalt, für welchen Kinder noch nicht vorbereitet sind. Eine weitere große Gefahr für Kinder ist, dass im Internet einige Extremisten oder Sektenangehörige nach neuen Rekruten suchen, wobei gerade Kinder, welche leicht beeinflussbar sind, für diese leichte Beute sind. Eine weitere Gefahr für Kinder ist, dass das Internet eine sehr hohe Abhängigkeitsgefahr besitzt, wodurch diese schnell die Schule vernachlässigen. Je jünger die Kinder sind, desto gefährlicher sind diese Gefahren.

Trotz dieser Gefahren gibt es einige Probleme mit einem Verbot des Internets für Kinder. Das erste Problem wäre die Frage der Umsetzung. Hierbei liegt das Problem darin, dass man schlecht kontrollieren kann ob nun ein Erwachsener oder doch ein Kind das Internet benutzt. Ein weiteres Problem ist das dieses Verbot ein enormer Eingriff in die persönliche Entfaltung wäre. Außerdem darf man nicht vergessen, dass das Internet trotz seiner Gefahren auch viele positive Eigenschaften besitzt, auch für Kinder.

Ich bin der Meinung, dass es wichtiger ist die Kinder beim Nutzen des Internets zu begleiten, anstatt ihnen dessen Nutzung zu Verbieten. Somit lernen sie schon früh den richtigen Umgang mit dem Internet und sind trotzdem geschützt vor Gefahren. Jedoch ist bei dieser Methode die Hilfe der Eltern, Kindergärten und Schulen nötig. Sollte das Internet für Kinder verboten werden? Wenn ja, wie? Wenn nein, wie soll man die Kinder sonst vor Gefahren im Internet schützen? Wie steht ihr zu dem Thema?

LG Skeptiker

Quellen:

https://www.internet-abc.de/eltern/familie-medien/gefahren-und-schutz-viren-mobbing-werbung-datenschutz/welchen-gefahren-sind-kinder-im-internet-ausgesetzt/

http://www.wissen.de/kinder-und-jugendliche-im-internet-begleiten-ist-besser-als-verbieten

http://www.zeit.de/digital/internet/2015-06/internet-studie-kinder-divsi-nutzung

Januar 7

Allgemeines Rauchverbot in Deutschland?

Heutzutage ist es völlig normal, wenn jemand in der Öffentlichkeit raucht, obwohl man sich heutzutage den schlimmen Folgen vom Rauchen bewusst ist. Dabei ist egal ob es nun auf der Straße, auf Partys oder auf der Arbeit passiert. Der Konsum von Zigaretten wurde in Deutschland bereits in Gaststätten mehr oder weniger verboten. Dies bringt die Frage auf, ob man das Rauchen von Zigaretten nicht allgemein verbieten sollte, wie es bereits mit anderen schädlichen Drogen schon passiert ist.

Für das Verbot würde zum einem sprechen, dass Rauchen dem eigenen Körper schadet. Zum einem erhöht rauchen das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden, zum anderen erhöht das Rauchen ebenfalls die Chance Lungenkrebs zu bekommen. Eine weitere Gefahr die das Rauchen mit sich bringt, besteht für diejenigen, die den Rauchern am nächsten sind. Selbst wenn diese sich aktiv gegen das Rauchen entschieden haben, können diese Schäden durch das Passivrauchen erhalten. Ebenfalls wurden bereits andere Drogen mit der Begründung, dass sie dem Nutzer schaden, verboten. Somit sollte gerade bei einer Droge die auch auf andere Menschen als den Nutzer eine Auswirkung haben keine Ausnahme geduldet werden.

Jedoch gibt es auch einige Argumente gegen das allgemeine Rauchverbot. Einer dieser hängt mit der Überlastung der Polizeikräfte in Deutschland zusammen. Ein allgemeines Verbot vom rauchen würde die Situation dieser nur noch verschlechtern und dazu führen, dass diese sich weniger um wichtigere Dinge kümmern können. Außerdem würde ein solches Verbot die Einkommensquelle des Staates verringern, da dieser am Tabakverkauf mit verdient. Wichtig ist allerdings auch, dass ein solches Verbot ein weiterer Eingriff in die freie Entfaltung des Menschen wäre. Das schwerste Argument gegen ein solches Verbot lässt sich jedoch am Beispiel der ,,Prohibition“ in Amerika absehen. Diese bewies, dass ein solches Verbot die Lage nur noch verschlechtern würde, da die Nachfrage nach Zigaretten immer noch da wäre. Nur das Angebot würde verringert werden, was einen erhöhten Export aus anderen Ländern und ein Mafia-Regim für Zigaretten zur Folge hätten.

Ich bin der Meinung das sowohl das Verbot von Zigaretten, als auch von anderen Drogen sinnfrei ist. Stattdessen sollte man diese Probleme lieber mithilfe von Aufklärung und besserer Hilfe für Raucher bzw. Abhängige bekämpfen. Sollte man rauchen verbieten? Was gäbe es für andere Möglichkeiten? Oder sollte man erst gar nichts gegen den Konsum unternehmen? Wie steht ihr zu dem Thema?

LG Skeptiker

Quellen:

http://www.g-geschichte.de/forum/aktuelles-politik-wirtschaft/372-rauchverbot-pro-contra.html

http://www.zeit.de/1972/48/zigarettenrauchen

https://www.brandeins.de/archiv/2014/scheitern/prohibition-in-den-usa-1920-al-capone-auf-dem-trockenen/

https://www.tagesschau.de/inland/polizei-personal-101.html

Januar 7

Visionen und Ziele

Die letzten Tage war ich auf einem Mitarbeiterseminar namens Update. Ich hatte mich für die Sparte Jugendspezial eingetragen. Ein Seminar, dass wir dort hatten hieß „Visionen und Ziele“. Wir haben erklärt bekommen, dass man sowohl für sich selbst, als auch für die Jugendarbeit die man macht (oder vorhat zu machen) eine Vision entwickeln soll. Diese Vision sollte dann möglichst smart sein.

Das heißt konkret:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Aufgabenorientiert
  • Realistisch
  • Terminiert

Quelle: Andreas Rödel

So kann man sich Ziele machen, die man später auch erreichen kann. Wahrscheinlich haben viele von euch dieses Jahr Ziele (besonders die Leute aus meiner Stufe). Das Abi schaffen, einen Beruf finden, mit dem Studium anfangen, verreisen oder eine Beziehung beginnen. Manche dieser Ziele sind spezifisch und messbar, andere nicht, manche sind unterminiert, andere müssen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgehakt sein.

Mir hat sich die Frage gestellt ob es gute und schlechte Ziele gibt. Nehmen wir an, ich wäre übergewichtig. Bis zu Ende des Jahres hätte ich mir vorgenommen 30kg abzunehmen. Am 31. Dezember habe ich -25kg geschafft. Bin ich jetzt zufrieden? Hätten es nicht noch fünf kg weniger sein sollen? 25 kg weniger ist ein tolles Ergebnis, aber mein Ziel habe ich nicht erreicht. Andererseits hat meine Vision von einem schlankeren Ich meinen Ehrgeiz geweckt. Ich habe mich aufgerappelt und etwas getan. Ohne ein klares Ziel hätte ich das vermutlich nicht geschafft. Oder bin ich doch frustriert über den scheinbaren Misserfolg und gebe wieder ganz auf?

Was mir auch schwer fällt ist der Punkt, mir ein realistisches Ziel zu setzen. Ich bin oft faul und nicht bereit viel zu investieren, also setze ich mir ein ganz kleines Ziel, dass ich sowieso erreichen kann. Realistisch ist es, kein Frage, aber bringt es mich auch vorwärts?

Wenn ich weiter darüber nachdenke habe ich immer mehr an der Methode auszusetzen. Warum eigentlich? Letztendlich glaube ich, dass nicht die Methode schlecht ist, sondern, dass ich einfach Schiss habe. Angst mich festzulegen, weil ich scheitern könnte. Es ist unbequem überprüfbare Ziele zu haben und doch sind sie es, die mich weiter bringen.

Ich glaube es hilft, wenn man seine Visionen teilen kann. Vielleicht haben zwei die selbe Vision oder ich sage mein Ziel einfach einer Vertrauensperson weiter. So kann man sich gegenseitig daran erinnern, Zukunftspläne spinnen und loslege. Ein Freund kann einem helfen an einem Ziel dranzubleiben, sich mit über erste Erfolge freuen und Tipps geben, wenns mal nicht voran geht.

Gemeinsam geht vieles besser. Auch dein Traum für die Zukunft.

Liebe Grüße

Glück

Januar 7

Zurechtlieben

Ich habe vor einiger Zeit ein Zitat von Hudson Taylor gehört, dass mich sehr beeindruckt hat.

Hudson Taylor hat Folgendes gesagt: Wenn wir die Menschen nicht zurechtschelten können, können wir sie oft zurechtlieben.

Erst einmal würde es mich total interessieren, was ihr darüber denkt!

Mir sind dazu folgende Gedanken gekommen:

Zuerst einmal habe ich das Zitat auf Kinder übertragen. Ich glaube nicht an antiautoriäre Erziehung und denke, dass es wichtig ist Kindern Regeln und klare Strukturen zu geben. Jeder von euch wurde sicher schon einmal von seinen Eltern geschimpft, weil er sich nicht an Absprachen oder Ähnliches gehalten hat und man hat dann meistens daraus gelernt. Ist Hudson Taylors Aussage also Blödsinn?

Die Frage ist, warum Eltern ihren Kindern Grenzen setzen. Aus Bosheit? Weil sie Spielverderber sind? Sicher nicht. Den allermeisten Eltern liegt es am Wohl ihrer Kinder. Aus Liebe schicken sie sie Abends ins Bett, damit sie morgens nicht todmüde in die Schule müssen. Weil sie wollen, dass ihre Kinder gesund sind lassen, sie sie nicht alle Süßigkeiten auf einmal essen. Erziehung funktioniert nur in Kombination mit Liebe und Geduld, Hudson Talor hat hier Recht denke ich.

Wie ist es nun bei Erwachsenen? Funktioniert das mit dem „zurechtlieben“ auch hier? Oft ärgen wir uns über viele Kleinigkeiten bei unserem Gegenüber. Nie bringt er den Müll raus, immer ist er so laut, ständig benutzt er mein Shampoo und so weiter. Wir weisen ihn darauf hin, weisen ihn zurecht, wieder und wieder. Und oft eskaliert das Ganze dann in einem großen Streit, bei dem keiner wirklich glücklich hervorgeht. Wie kann das anders funktionieren? Liebe braucht einen langen Atem. Ich kann jemandem liebevoll erklären, was und warum mich etwas stört. Ich kann darüber hinweg sehen, vielleicht auch lernen mich selbst nicht ganz so wichtig zu nehmen. Jemanden „zurechtzulieben“ ist sehr viel schwieriger, als seinem Ärger Luft zu machen. Aber ich denke es kann sehr viel friedlicher sein und mich selbst berreichern.

Was denkt ihr darüber? Funktioniert das? Bei allen Menschen? Auch bei Straftätern, Räubern oder Gewaltverbrechern?

Ich freu mich auf eure Kommentare.

Liebe Grüße

Glueck

Januar 7

„Ehe für alle“ – Gegen das Grundgesetz und die Bibel?

Vermutlich kennt spätestens seit dem Jahr 2017 jeder Deutsche den Begriff „Ehe für alle“. Und das ist eigentlich auch gut so, denn nun sind auch homosexuelle Paare in Deutschland berechtigt zu heiraten, so wie das in vielen Ländern bereits üblich ist. Aber wieso hat es eigentlich so lange gedauert um dieses Gesetz in Deutschland durchzusetzen, nachdem Die Linke bereits 2013 einen Gesetzesentwurf einreichte? Ganz einfach, die CDU und SPD verschoben eine Entscheidung immer weiter nach hinten, was ihnen als Regierung ja sehr einfach möglich war, bis dann auch die SPD beschloss sich gegen den größeren Regierungspartner zu wenden und eine Abstimmung zur „Ehe für alle“ forderte.

Aber wieso weigerte sich die CDU als einzige große Partei so lange gegen ein Gesetz das die Ehe zwischen homosexuellen erlaubt?

  1. Sogar bei der Abstimmung zuletzt, stimmte Angela Merkel gegen eine Ehe für alle, da sie laut eigener Aussage findet, dass das Grundgesetz eine Ehe zwischen Mann und Frau vorsieht. Der 1. Absatz im 6. Artikel des Grundgesetzes lautet aber eigentlich nur:

    „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ 

    Hierbei wird aber in keiner Weise definiert, dass die Ehepartner von unterschiedlichem Geschlecht sein müssen. Dennoch wurde eine lange Zeit gesagt, dass es im Wesen der Ehe liege, dass sie nur von zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts eingegangen werden kann.

  2. Der andere Grund gegen die Ehe für alle ist, dass auch viele Christen die Ehe per Definition als eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau sehen, da sie eigentlich dazu gedacht ist, sich fortzupflanzen was homosexuelle Paare ja nicht können. Laut der Bibel schuf Gott die Menschen als Mann und Frau, so dass sie sich fortpflanzen können und daher würde eine Ehe für alle keinen Sinn machen.

Das zweite Argument ist allerdings durch den gesellschaftlichen Wandel, auch wenn manche Christen es immer noch nicht wahr haben wollen, längst überholt und es ist auch schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Mann und Frau wenn sie heiraten auch Kinder wollen. Es ist schließlich keine Vorschrift Kinder zu bekommen und so ist es jedem selbst überlassen ob er Kinder will und genauso sollte es jedem selbst überlassen sein, wen er heiraten will. Und auch das erste Argument ist in Deutschland eigentlich schon durch das einfache Lesen des Artikels nichtig, denn es steht nirgends, dass eine Ehe nur zwischen zwei Menschen mit unterschiedlichem Geschlecht eingegangen werden kann. in manchen, vor allem osteuropäischen Ländern sieht die Sache noch ganz anders aus, denn dort ist die Ehe für alle tatsächlich verfassungswidrig, wie man der Grafik in diesem Text entnehmen kann.

Alles in allem kann man also sagen, dass die Argumente gegen eine Ehe für alle veraltet sind und es durch den gesellschaftlichen Wandel auch nötig war, die Frage zur gleichgeschlechtlichen Ehe endlich zu beantworten. Ich finde es gut, dass jetzt auch homosexuelle Paare heiraten können und hoffe dass noch mehr Länder diesen Schritt gehen werden.

Wie seht ihr das? Seid ihr für oder gegen die Ehe für alle?

Und findet ihr auch, dass es überall erlaubt werden sollte oder denkt ihr dass die Länder, bei denen es verfassungswidrig ist es auch dabei belassen sollten?

 

Januar 7

Ewiges Leben?

Viele Menschen haben Angst vor dem Tod, da es ungewiss ist, was nach dem Tod kommt, oder ob überhaupt etwas danach kommt. Es gibt darüber auch die verschiedensten Theorien, sei es die Wiedergeburt oder das ewige, glückliche Leben bei (irgendeinem) Gott. Leute, die in ihrem Glauben gefestigt sind, haben meist auch keine Angst vor dem Tod, da sie die Gewissheit haben, ewig und glücklich zu leben. Aber wie sieht es mit dem ewigen Leben aus, abgesehen von irgendwelchen Religionen? Ist das überhaupt möglich und welche Folgen zieht ein ewiges Leben nach sich?

Der Wunsch, ein ewiges Leben zu führen und nie alt werden zu müssen oder zu sterben ist vermutlich schon so alt, wie die Menschheit selbst, da alt werden allgemein eher ein negativer Begriff ist. Alt werden bringt meist auch mit sich, dass die Menschen unter Krankheiten leiden, seien es körperliche oder geistige Krankheiten, wie zum Beispiel Demenz. Alte Menschen können auch körperlich nicht mehr so viel leisten wie ein junger Mensch und sind dann auf die Hilfe und die Versorgung der jüngeren Generation angewiesen. Würden die Menschen nie Alt werden, könnten sie auch auf ewig weiterarbeiten und dann ein produktiver Teil der Gesellschaft bleiben! –  sounds good, doesn’t work.

Eine nicht alternde Gesellschaft würde unmittelbar dazu führen, dass auch keine Menschen mehr sterben und somit „Platz“ für die neue Generation machen, wie es auch heute der Fall ist. Wenn kein Mensch mehr auf natürliche Weise stirbt (nicht altern bedeutet nicht unverwundbar oder unsterblich!), sondern lediglich durch Unfälle oder Morde, dann würde die Weltbevölkerung im Nu auf eine viel zu große Zahl anwachsen, viel schneller, als es im Moment schon passiert (ca. 4 Geburten kommen auf knapp 2 Tode). Was man dann mit den Menschen macht, die „zu viel“ sind oder wer so etwas überhaupt entscheidet, das überlasse ich eurer Fantasie. Man könnte jedoch dieses sehr makabre Szenario entgegenwirken, indem man die Anzahl der Geburten beschränkt, wie es auch schon beispielsweise in China der Fall war. Diese Drastische Methode stellte sich aber als Fehlschlag heraus, da es allein schon ethisch nicht vertretbar ist, mit welchen Methoden auch immer einem Menschen die Fortpflanzung zu verwehren.

Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es schon viele und teilweise auch vielversprechende Ansätze, das Altern zu verlangsamen, zu stoppen oder gar den Alterungsprozess umzukehren. Ein Ansatz sind die freien Radikale, die andere Moleküle in ihrer näheren Umgebung angreifen und somit entstehen weitere freie Radikale, die dann wiederum auch wieder andere Moleküle angreifen… Dadurch sterben Zellen ab, oder das Erbgut kann beschädigt werden, was dann zu Krebs führen kann. Es wird in diesem Bereich sehr viel und intensiv geforscht, um die Anzahl der freien Radikale zu verringern und auch die Ursachen zu bekämpfen. Ein weiter Ansatz sind sogenannte Telomerase Enzyme. Bei jeder Zellteilung werden die Telomere (Enden der Chromosomen) kürzer, was dann schließlich auch dazu führt, dass die Zelle sich nicht mehr teilen kann. Das Enzym Telomerase wirkt dem Verkürzen der Telomere entgegen.

Google hat sogar im Jahr 2013 das Unternehmen Calico gegründet, das sich der Erforschung von Methoden gezielt gegen das menschliche Altern widmet und somit hoffen die Forscher, das Menschliche Altern aufzuhalten oder es zu verlangsamen.

Die Gesellschaft wurde aber auch ohne das gezielte Forschen gegen das Altern immer älter. Grund hierfür sind die immer bessere medizinische Versorgung und auch die allgemein bessere Lebensqualität der meisten Menschen auf der Welt. Die Lebenserwartung ist seit dem Mittelalter immer weiter von ca. 28 Jahren auf über 80 Jahre in den Industrienationen gestiegen, was auch immer weiter zum Bevölkerungswachstum auf der gesamten Welt führte.

Das Leben als solches kann aber auch auf anderer Basis weitergeführt werden.  Bisher habe ich mich lediglich mit der Erhaltung des körperlichen Lebens befasst. Der Körper des Menschen ist meist der Grund, weshalb wir sterben und nicht der Geist (Betonung auf meistens). Könnte man das Bewusstsein des Menschen auf irgendeine Weise von der organischen Masse trennen und beispielsweise einem humanoiden Roboter einpflanzen, wäre das dann überhaupt noch Leben? Man könnte aber auch das Bewusstsein in einen Computer „einspeisen“ und dann in einer virtuellen Welt weiterleben lassen (siehe Black Mirror).

Will ich überhaupt ewig leben? Die Zukunft bringt auf jeden Fall die ein oder andere sensationelle Erfindung, aber sicherlich nicht nur gute. Es wird in naher oder ferner Zukunft auf jeden Fall wieder Krieg geben, so wie es immer Krieg gegeben hat und auch immer noch gibt. Früher oder später wird sich die Menschheit selbst ausrotten und vielleicht noch die Erde mit. Das Ewige (physikalische) Leben auf der Erde wird so oder so nicht möglich sein, da die Natur unberechenbar ist und es sicherlich die ein oder andere große Katastrophe geben wird.

So verlockend sich ewiges Leben auch anhören mag – ohne mich! Aber wie siehst du das? Willst du ewig leben?

 

Gruß

Bongo

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Calico_(Unternehmen)

https://www.laborpraxis.vogel.de/telomerase-ein-enzym-mit-zwei-gesichtern-a-455893/

http://worldbirthsanddeaths.com/

Januar 7

Mythen-Geschichten, die uns fesseln

Mythen begegnen uns eigentlich überall, ob am Silvesterabend, an dem man sich neue Vorsätze setzt oder in der Schule, wie z.B. im Lateinunterricht. Nur was bedeutet das Wort „Mythos“ eigentlich?

Zunächst einmal bedeutet die altgriechische Vokabel Mythos nicht mehr als Erzählung, auch wenn der Mythos schon für antike Denker wie Platon, Hesiod und Aristoteles, mehr war als eine beliebige Erzählung. Wichtig aber ist, festzuhalten, dass Mythos von erzählerischem Charakter ist. Ein Mythos ist und war immer schon eine Erzählung, die mittels symbolischer Begrifflichkeit die Welt in ihrer materiellen vor allem aber auch spirituellen Verfasstheit, „als ganze und in ihrer Ganzheit“ (Frenschkowski 2006, 241) zu erklären versuchte. In Prähistorie und Antike war der Mythos ein Mittel zur symbolisch vermittelten Welterklärung, der von fabelhaften und magischen Dingen in vergangenen Zeiten oder außerhalb der realen Welt berichtete. Er hatte den Anspruch, den metaphysischen Überbau der Realität zu erklären und die Menschen einerseits durch die Erzählung in das größere Ganze des materiellen wie des spirituellen Kosmos einzubetten und sie andererseits durch den metaphysischen Verweis mit ihrer beschränkten Lebenssituation (der Erfahrung von Leid, Begrenztheit, Wandel, Tod) zu versöhnen.

http://polyoinos.net/Phantastik/mythos.html

Ein Mythos ist also eine Erzählung, die sich mit Dingen beschäftigt, die viel komplexer sind als wir. Aber indem diese Dinge uns so bildlich veranschaulicht werden, können wir versuchen, sie zu verstehen und somit einen Teil von dem erfassen, der eventuell viel größer ist, als wir. So wie es z.B. in den griechischen Sagen gemacht wird.  Es gibt unheimlich viele Geschichten über die griechischen Götter, über deren Kinder, oder über die Helden der Griechen. In diesen Geschichten wird die Beziehung der Menschen zu den Göttern und die Rolle der Götter bildlich dargestellt. Die Menschen begreifen und begriffen so leichter, dass es noch mehr zu geben schien, außer ihnen und dass dieses „Mehr“ vielleicht schwerer zu verstehen ist. Außerdem gaben und geben diese Mythen den Menschen eventuell auch eine Art Richtung vor, von dem was z.B. gut und böse oder richtig und falsch ist. Oder sie zeigten eine Art Vorbild, an dem man sich orientieren konnte. So konnten die Menschen sich besser in der Welt zurechtfinden und begannen, sie zu verstehen. Durch diese Erzählungen wurden die Menschen mit den Göttern verbunden, mit dem Kosmos, eben mit allem, was es außer ihnen noch gab. In vielen Mythen und Sagen spiegeln sich außerdem die Werte der Menschen wieder.                                        Weiterhin ließen sich so, vielleicht gerade bei den Griechen, unerklärlich Ereignisse erklären und man bekam Gewissheit, über die Dinge, die man zuvor nicht verstanden hatte. Die Menschen konnte durch diese Erzählungen begreifen, wie die Welt, wie der Himmel und die Erde entstanden. Eben Dinge, für die sie keine Erklärung gehabt haben, die aber nun begreiflich wurden. Die Welt gab es, weil die Götter sie erschaffen hatten.

Nun gibt es natürlich nicht nur die griechische Mythologie, sondern auch die römische oder die keltische. Wie nämlich zur Römerzeit jeder die Geschichten von Aeneas und der Gründung Roms kannte, so kannte zur Zeit der Kelten wohl jeder die Geschichten, die sich um Merlin und König Artus rankten. Sie wurden von Generation zu Generation weitergegeben und irgendwann aufgeschrieben, sodass wir auch heute noch von diesen Sagen profitieren können. Doch wieso interessieren sich immer noch so viele Menschen für Mythen aus der Vergangenheit und wie kommt es, dass immer wieder neue, mythische Dinge auftreten oder geschehen, die weder zu belegen, noch zu erklären sind?                                                           Nun ja Mythen waren dazu da, um uns die Komplexität der Welt ein bisschen besser begreifen zu lassen. Heute lassen wir uns vielleicht einfach davon mitreißen, weil die Vergangenheit gerade spannender scheint, als die Gegenwart. Wir interessieren uns also für das „Geheimnisvolle“, weil es etwas ist, das nicht ganz so ernst, nicht ganz so trist scheint, wie die Situation, in der wir uns gerade befinden. Es ist nicht ganz so rational und logisch, wie alles andere in unserer so modernen Welt. Es lässt uns sehen, wie die Menschen die Welt damals wahrnahmen, wie sie sie damals verstanden und wie unsere Kultur geprägt wurde. Man kann sich außerdem in andere Welten flüchten, zum Beispiel in die bereits vergangenen, die von große Helden und guten Taten, von riesigen Drachen und weiten Landen erzählen.

Nun gibt es aber heutzutage immer noch Legenden, die nicht zu beweisen sind. Wie zum Beispiel die von „Big Foot“ oder „Loch Ness“. Nur, warum begeistern sich Menschen für diese „modernen“ Mythen? Vielleicht weil es in der heutigen, so ernsten Welt, einfach „erfrischend“ ist, an etwas zu glauben, von dem nicht sicher ist, ob es überhaupt existiert. Und weil diese Ungewissheit schon irgendwas hat, das einen in ihren Bann zieht. Es klingt ja schon irgendwie spannend, einfach aufzubrechen und etwas zu suchen, von dem man nur Legenden gehört hat. Solange man dabei nicht verrückt wird und sich nur dieser einen Sache aufopfert. Das heißt natürlich nicht, dass man nicht mit Leidenschaft dabei sein kann oder sollte, aber man sollte auch nicht vergessen, dass es noch andere wichtige Dinge im Leben gibt.

Mythen sind also etwas, das sich nicht, so wie fast alles andere heutzutage, logisch erklären lässt. Und das ist es wohl, was sie so spannend macht. Sie sind ein kleines Stück Magie, etwas das uns faszinierend und irgendwie anzieht. Wir können also entweder daran glauben, oder eben nicht, denn wie viel Wahrheit in den Mythen steckt, werden wir wohl nie herausfinden.

 

Was denkt ihr von Mythen? Glaubt ihr an „Big Foot“ oder an „Nessi“?

 

 

Quellen:

http://www.mythentor.de/griechen/anfang.htm

http://polyoinos.net/Phantastik/mythos.html

Januar 7

J.A.R.V.I.S.- Traum oder Alptraum?

In vielen Filmen bekommen wir einen Einblick darin, was man sich von einer ausgereiften KI erhofft. In den „Knight Rider“-Filmen besitzt der Protagonist ein Auto, das über künstliche Intelligenz verfügt. „K.I.T.T“, wie dieses Auto genannt wird, kann selbst denken, sprechen und fahren, wird allerdings hier nur für gute Zwecke eingesetzt, nämlich um gemeinsam mit seinem Besitzer gegen Verbrecher zu kämpfen und um sie einzusperren. Die KI ist hier also auf der Seite der Menschen und wendet sich nicht gegen sie. Dies „Art“ der gutmütigen KI sehen wir auch in diversen anderen Filmen, wie zum Beispiel „Star Wars“ oder „Iron Man“. In „Star Wars“ werden Roboter mit einer KI als Dolmetscher, Copiloten oder Berater genutzt. Sie beherrschen oft viele Sprachen oder können komplett alleine ein Flugzeug steuern. Würde es solche Roboter wirklich geben, wären sie durchaus hilfreich im Alltag oder auch in geschäftlichen Angelegenheiten. Allerdings finden sie in „Star Wars“ auch Einsatz im Krieg, den sie aber nicht von sich aus führen, sondern für den sie entwickelt wurden. Sie kämpfen also nicht aus eigenen Gründen, sondern wurden dazu befehligt.

In „Iron Man“ lernt man die von Tony Stark entwickelte KI „J.A.R.V.I.S“ kennen. „J.A.R.V.I.S.“ kann so ziemlich alles. Er („J.A.R.V.I.S.“ hat eine männliche Stimme, weshalb diese KI als Mann bezeichnet wird, auch wenn sie keinen Körper besitzt) ist in Tonys Rüstungen und in seinem Haus. Er kann Tony jederzeit zum Beispiel über die Temperatur in seinem Haus aufklären und kann diese verstellen, egal ob der Hausbesitzer daheim ist. Außerdem kann er auch auf Überwachungskameras auf Tonys Grundstück zurückgreifen. In Tonys Rüstungen informiert er den Träger dieser über den aktuellen Energielevel der Rüstung, über körperliche Schäden und er kann sogar Kampfsysteme anderer analysieren und dann den optimalen Gegenangriff programmieren.

Diese KI-Systeme sind alle sehr hilfreich und unterstützen die Menschen. Sie wollen ihnen an sich nichts Böses und helfen ihnen in ihren Vorhaben. Sie handeln, wenn dann, nur sehr selten auf eigene Faust und hören meistens auf die „Befehle“ ihrer Besitzer.

Einige dieser Visionen, gehören mittlerweile zur Realität. Dank sogenannten „Smart Homes“ und Systemen wie „Amazon Echo“ ist es möglich, sein Haus auch noch aus hundert Kilometer Entfernung zu steuern. Mit Hilfe einer App kann man ganz bequem von unterwegs aus die Temperatur anpassen, das Licht ein- oder ausschalten oder die Alarmanlage aktivieren. Es ist sogar möglich, auf dem Handy durch eine Kamera an der Tür zu sehen, wer gerade geklingelt hat, auch wenn man momentan Einkaufen ist. Dies könnte zum Beispiel vor Einbrechern schützen. Natürlich kann man mit diesen Systemen sein Haus auch steuern, wenn man daheim ist, was die ganze Sache noch bequemer macht. Man kann den Fernseher durch die Sprachsteuerung an- und ausstellen und auch umschalten. Diese Systeme sollen laut Wikipedia zum Wohlbefinden und zur „(…) Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe (…)“ dienen.

Es gibt aber  auch Filme, die zeigen, dass eine ausgereifte KI unter Umständen zu Problemen führen kann. In „Avengers: Age of Ultron“ wird eine künstliche Intelligenz entwickelt, die sich gegen die Menschheit auflehnt. „Ultron“ wurde ursprünglich erschaffen, um Weltfrieden zu garantieren. Das Experiment geht jedoch schief und „Ultron“ macht sich selbstständig. Er baut sich einen eigenen Körper und erkennt, dass der einzige Weg Weltfrieden zu erschaffen und zu erhalten,  der ist, die Menschheit zu vernichten. „Ultron“ baut sich immer wieder verbesserte Körper und führt sogar seine eigene Armee an, kann jedoch von den „Avengers“ aufgehalten werden, bevor er seinen Plan vollenden kann.

In diesem Beispiel sieht man gut, was es für Gefahren geben kann, wenn sich eine KI selbstständig macht. Natürlich ist dieser Film fiktiv und niemand kann wirklich sagen, was für Gefahren bestehen würden, aber solche Filme zeigen den möglichen, wenn auch theoretischen Ausgang solcher Experimente.

Auch wenn KI-Systeme, wie zum Beispiel „Alexa“ oder „Siri“,  oft hilfreich im Alltag sind, kann man meiner Meinung nach nicht ausschließen, dass sich KI-Systeme irgendwann selbstständig machen. Wenn man sie immer menschlicher macht und ihnen beibringt selbst zu denken, was hält sie dann davon ab, dies auch wirklich zu tun und dabei eventuell Probleme zu erkennen, die uns so gar nicht bewusst sind. Und auch wenn dies niemals eintreten und sie immer auf ihren Entwickler hören würde, woher wollen wir dann wissen, ob dieser nicht etwas Schlechtes im Sinn hat? Wenn er ihnen einen Körper gibt und ihnen befiehlt, die Menschheit anzugreifen, warum sollten sie es nicht tun?

Außerdem verdrängen diese Entwicklungen auch Arbeiter von ihren Arbeitsplätzen. Der Mensch kann immer mehr durch fortschrittliche Technologien ersetzt werden, was ihn immer nutzloser macht. Denn was hat ein Arbeiter, der für eine Aufgabe ausgebildet ist,  schon für eine Chance, gegen einen Roboter, der für drei Aufgaben programmiert wurde und innerhalb kürzester Zeit neue erlenen kann?

Man könnte Roboter mit KI-Systemen für jeden Zweck entwickeln, sei es nun für normale Firmenarbeiten, für das Finanzwesen oder sogar für den Krieg. Und auch wenn man so weniger Menschen im Krieg verlieren würde, besteht auch die Gefahr, dass die Roboter auf eigene Faust handeln und mehr Schaden anrichten, als sonst angerichtet worden wäre.

Ich fürchte mich zwar nicht davor, dass sich die Maschinen irgendwann gegen uns stellen, befürchte aber, dass sie immer mehr unsere Aufgaben übernehmen und uns zunehmend ersetzen. Natürlich sind solche Spielereien wie „Alexa“ durchaus hilfreich, wenn auch etwas unnötig, aber vielleicht sind diese Systeme nur Vorgänger von besser ausgereiften KI´s. Was ich aber befürchte ist, dass mit der zunehmenden Verbessrung und Forschung an solchen Systemen auch die Erkenntnis kommt, was sie alles für Möglichleiten, zum Beispiel im Krieg, eröffnen. Es könnte durchaus sein, das ein machtgieriger Politiker oder irgendeine andere Person die die Mittel hat, KI´s zu seinem Vorteil nutzt und sie gegen andere Menschen verwendet.

Wie seht ihr das? Sollte man weiter an KI-Systemen forschen? Sind siemittlerweile schon unverzichtbar im Alltag? Ist die Bedrohung durch diese wirklich real oder nur ein Gedankenexperiment der Filmeindustrie? Habt ihr Angst „vor der Übernahme durch die Maschinen“?