Januar 31

Lernen 2.0 – Vernetzung

Mitte Januar konnte ich ein phantastisches Phänomen beobachten. Ich konnte quasi live miterleben, wie Lernen im Netz funktioniert. Es zeigt, wie kleine Fragen Auslöser von Nachdenken sein können und weiterführende Diskussionen anregen können. Es zeigt einen Teil des Potentials, dass das Netz hat. Das ist der Weg, den wir im Blick haben sollten, denn meiner Meinung nach, wird er in Zukunft immer wichtiger werden.

Ich habe das konkrete Beispiel mal aufgezeichnet. Bin mir nicht sicher, ob es selbsterklärend ist. Versteht ihr’s?

Vernetzung

 

Hier die Links:

Ich führe hiermit die Kategorie: Meta für weiteres Diskutieren über Weblogs, Lernen, Vernetzung, etc. ein.

Januar 29

Kann man Gott beweisen?

Lieber Ethikkurs in Gerabronn,

ich bin immer noch krank. Deshalb kann ich leider morgen in den Ethikstunden nicht bei euch sein. Ihr dürft also etwas länger schlafen, müsst dafür ein wenig über Gottesbeweise nachdenken. Die Aufgaben müssen bis nächsten Dienstag, 5.2./19 Uhr bearbeitet sein!

  1. In unserem Text war ein Kasten, darin ging es um Gottesbeweise. Lest euch diesen noch einmal durch. Informiert euch  außerdem über die verschiedenen Gottesbeweise auf der Wikipedia-Seite sowie im Video unten (nur Descartes).
  2. Fasse die Grundaussagen des teleologischen, des kosmologischen und des ontologischen Gottesbeweises kurz zusammen. (gern auch als Kommentar hier im Weblog)
  3. Verfasse einen Weblogbeitrag (alternativ: 2 Kommentare zu den Gottesbeweis-Beiträgen der anderen), in dem du dich mit den Gottesbeweisen auseinander setzt. (Vorschläge: sollte/ kann man Gott beweisen? / Welche Kritikpunkte an den verschiedenen (oder an einzelnen) Gottesbeweisen lassen sich finden? / Der kosmologische Gottesbeweis in meinen eigenen Worten. / Mein eigener Gottesbeweis. (zur Struktur von Beweisen siehe hier.) / …)

viele Grüße,

M. Schütze

Januar 19

Tod und Leben

„Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben. “ 
Marcus Aurelius

Ich denke was Marcus Aurelius mit diesem Zitat ausdrücken wollte scheint schnell klar zu sein. Doch schauen wir uns dieses Zitat noch einmal näher an und verdeutlichen es mit ein paar Beispielen. 

„Nicht den Tod sollte man fürchten“, dies sind die ersten Worte in seinem Zitat. Meines Erachtens ist es sehr schwer, den Tod nicht zu fürchten. Der Tod ist allgegenwärtig, fast jeden Tag kann man in der Zeitung lesen wie Leute gestorben sind die man gekannt hat, auch wenn diese nicht zur Familie gehört haben. So wird man immer mit dem Tod konfrontiert und trotzdem sollte man ihn nicht führen? Dies scheint sehr unglaubwürdig. Meiner Meinung nach fürchten die meisten Leute den Tod, da sie nicht wissen, was dann kommen wird und wie es weiter gehen wird. 

Im Zweiten Teil des Zitates steht dagegen, dass man eher Fürchten soll, dass man „nie beginnen wird, zu leben“. Nach Aurelius sollte man beginnen das Leben zu genießen, glücklich sein, tun was einem Spaß macht und sich keine Gedanken über den Tod machen. Man sollte nicht seine Zeit verschwenden, sich dauernd mit dem Tod zu beschäftigen, denn diese Zeit ist verlorene Zeit und in dieser Zeit kann man nicht sein Leben genießen. 

Schauen wir uns dieses Zitat an einem Beispiel an:
Ein Junge hat ein Elternteil schon im Kindesalter verloren. Sein Vater starb unerwartet an einer Krankheit.  So wurde er schon sehr früh mit dem Tod konfrontiert. Dieser Junge muss von da an jeden Tag an den Tod denken. Er zieht sich von seinen Freunden zurück und sitzt nur noch in seinem Zimmer. Diese Gedanken an den Tod lassen ihn nicht mehr los, da er immer denkt, dass er auch jeden Tag sterben könnte. So fürchtet er den Tod mehr als alles andere. 
Dieses Beispiel ist vielleicht etwas krass gewählt, aber dadurch lässt sich eigentlich gut ausmachen, was Aurelius mit seinem Zitat gemeint hatte. Man sollte keine Zeit mit dem Denken an den Tod verschwenden, sondern diese Zeit nutzen sein Leben zu leben.

Ein anderes Beispiel wäre ein Mensch mit einer unheilbaren Krankheit. Er weiß dass er nicht mehr lange zu leben hat. Anstatt die letzte Zeit die er noch zu leben hat sinnvoll zu nutzen macht er sich Gedanken über den Tod. Auch er sollte sich nicht so viele Gedanken darüber machen, wann er sterben wird und was danach kommen sollte, sondern den Rest seines Lebens genießen. Ein Gutes Beispiel für diese Situation wäre der Film „Das Beste kommt zum Schluss“ („The Bucket List“). 

Zusammenfassend lässt sich Aurelius mit seinem Zitat nur zustimmen. Man sollte seine Gedanken an den Tod unterdrücken und anfangen sein Leben zu leben und es genießen („Carpe Diem“). 

 

Januar 19

Glück

Plutarch: „Wir werden glücklich durch das Überflüssige, aber nicht das Notwendige.“

Dieses Zitat ist von dem griechischen Schriftsteller Plutarch.

Betrachten wir dieses doch mal näher: Was ist für uns das Überflüssige? Werden wir davon glücklich? Und was ist mit dem Notwendigen?

Fangen wir mit dem Überflüssigen an. Das Überflüssige wie Plutarch es nennt ist in meinen Augen das, dass wir nicht zum Leben benötigen. Dies wäre z.B. Geld, Luxusartikel, wie Markenklamotten,  Autos und Elektronik. 
Die Notwendigen Dinge wären die Dinge, die man wirklich zum Leben braucht. Dies wäre z.B. Essen, Trinken, Schlaf und ein Dach über dem Kopf.

Nach Plutarch ist dieses Überflüssige, der Grund, dass wir Glück erfahren. Das Notwendige wird nicht betrachtet. Das kann ich bejahen, da wir in unserer Gesellschaft Glück durch Dinge erfahren, die völlig unwichtig für das Überleben sind. Dies ist der Fall, da wir die nötigen Dinge überhaupt nicht zu schätzen wissen, da sie immer verfügbar sind. Wenn wir Durst haben Trinken wir etwas. Wenn wir Hunger haben essen wir etwas. Es ist völlig normal. Glücklich werden wir einzig alleine durch die überflüssigen Dinge. Ein Beispiel: Kauft ein Mann ein neues Auto, auf das er Monate lang gespart hat, ist er glücklich, da da er sieht, dass er etwas erreicht hat und sich durch seine harte Arbeit etwas luxeriöses kaufen kann. 
Diese neue Auto wäre eigentlich nicht nötig gewesen, da das alte ihn auch noch von A nach B bringen würde. Dennoch wird er glücklich von so einem überflüssigen Kauf. 
In unserer Gesellschaft kann ich das Zitat von Plutarch völlig nachvollziehen. 

Das Gegenteil dazu wären die Menschen in Entwicklungsländer, die jeden Tag um Essen und Trinken kämpfen müssen und in manchen Fällen auch kein stabiles Dach über dem Kopf haben.  Diese Leute werden glücklich, wenn sie Trinken und Essen haben. Für diese Menschen sind die Notwendigen Dinge nicht immer verfügbar und so freuen sie sich, wenn es ihnen zur Verfügung steht. Ihnen sind die „Überflüssigen“ Dinge völlig belanglos. 

So hängt alles nur vom Lebensstandard ab, in den man hineingeboren wurde. Es gibt doch das bekannte Sprichwort: „Man lernt erst etwas zu schätzen, wenn man es verloren hat!“ Dieses Sprichwort lässt sich hier übertragen. Wenn man zum Beispiel plötzlich nichts mehr zum Essen oder Trinken hat, merkt man erst welche Dinge wirklich zu einem glücklichen Leben von Nöten sind.

Januar 18

Soziale Ungerechtigkeit weltweit

„Der Mensch ist des Menschen Wolf“, Thomas Hobbes

Ich finde dieses Zitat passt, sehr gut zu meinem Thema Soziale Ungerechtigkeit weltweit, denn umformuliert sagt es aus, der Mensch verhält sich gegenüber seinen Mitmenschen unmenschlich.

Auf der Seite wer-ist-reich.de habe ich einige interessante und gleichzeitig auch erschreckende Fakten gefunden:

  • 1 % der Weltbevölkerung hält etwa 40 % des weltweiten Vermögens. Die reichsten 2 % der Weltbevölkerung besitzen mehr als 51 % des weltweiten Vermögens. Auf die reichsten 10 % entfallen etwa 85 % des weltweiten Vermögens.
  • Auf die unteren 50 % der Weltbevölkerung entfällt weniger als 1 % des weltweiten Vermögens.

Eine solche extreme soziale Ungerechtigkeit kommt nicht aus dem Nirgendwo, die meisten dieser reichen Menschen haben sich das Geld auch hart durch ihre Arbeit verdient und somit wahrscheinlich auch Arbeitsplätze für viele weitere Menschen geschaffen.
Doch ich meine, durch diese soziale Ungerechtigkeit zerstört der eine Mensch den Anderen, der Mensch ist des Menschen Wolf. Denn in vielen Ländern verhungern und verdursten Menschen, ohne jemals nur eine CHANCE auf ein menschenwürdiges Leben gehabt zu haben, während sich andere Menschen eine weitere Insel bauen, kaufen oder ähnlich das Geld ausgeben.
Auch Politiker unternehmen nichts gegen diese Ungleichheit, werden auch sie von Super(einfluss)reichen in eine bestimmte Richtung getrieben?
Doch solange ich über dieses Thema auch nachdenke komme ich nicht auf den Grund, warum diese Menschen mit mehr Geld, als sie wahrscheinlich jemals ausgeben können, NICHT helfen diese Kluft zwischen arm und reich zu schliessen oder zumindest zu verkleinern. Die erforderlichen Dimensionen von Geld, sind ja da, wie bereits oben geschrieben.

Eure Blog-Beiträge handeln von Wohlstand, Konsum, Menschenrechten oder der Weltherrschaft der Dummen. Ich denke all diese Themen haben auch mit diesem Thema zu tun und ihr habt euch in gewisser Weise schon einmal indirekt damit beschäftigt.

Was denkt ihr über diese soziale Ungerechtigkeit? Was könnte wer dagegen tun und sollten wir uns auch an der eigenen Nase packen?

Januar 18

Gedanken zu veganer Ernährung

Was es bedeutet vegetarisch zu leben, ist wohl den meisten bekannt. Aber was versteht man denn eigentlich unter Veganismus?

Vegan zu leben bedeutet auf jegliche Produkte tierischer Art zu verzichten, das heißt also weder Fleisch, noch Eier, noch Milch und sogar auf bestimmte Kosmetikartikel, Leder und Wolle wird verzichtet.

„Was essen die denn dann?“ und „Ist das nicht total ungesund so zu leben?“ sind oft die Antworten auf eine vegane Lebensweise. Genau das dachte ich zuerst auch, aber nachdem ich in letzter Zeit mehrmals auf diesen Begriff gestoßen bin, wollte ich mich doch damit einmal genauer damit auseinander setzten.

Denn Gründen für eine vegane Ernährungweise gibt es viele: Allein in Deutschland werden pro Jahr zwei Milliarden Tiere getötet. Die meisten werden in ihrem kurzen Leben in engen Käfigen gehalten, brutal misshandelt und getötet. Und das nur damit wir möglichst billig konsumieren können. Aber auch für die Umwelt ist diese Art von Tierhaltung katastrophal. Unmengen an Wasser werden dadurch verschlungen und dazu wird das Grundwasser erheblich verschmutzt. Es werden sogar, vor allem in Südamerika, Wälder gefällt um dort Tiere halten zu können. Zudem ist die Produktion von Fleisch Ressourcenverschwendung, denn um ein Kilo Fleisch zu erhalten, müssen 16 Kilo Pflanzen verfüttert werden, die meistens aus Entwicklungsländern importiert werden. Fleischessen bedeutet Hunger für die Welt.

Die Frage wie gesund vegane Ernährung ist, ist stark umstritten. Befürworter argumentieren damit, dass man sich gesünder ernährt und so seltener an Übergewicht oder Herzproblemen leidet, Kritiker bemängeln die fehlende Aufnahme von bestimmten Vitaminen. Frauen in der Schwangerschaft, Kindern und Jugendlich wird von einer kompletten, veganen Ernährungsweise abgeraten.

Aber ist eine vegane Ernährungsweise dann überhaupt umsetzbar im Alltag? Dies zeigt sich als sehr schwierig, denn vegane Lebensmittel werden fast nirgendwo angeboten. Kurz in der Cafeteria etwas zu essen geht also nicht mehr und auch bei Unternehmungen mit Freunden fällt ein spontaner Snack flach. Aber dennoch kann man einige Anregungen aufnehmen. Zum Beispiel könnte man sich einen Tag in der Woche komplett vegan ( oder abgeschwächt: vegetarisch ) ernähren. Vegane Produkte erhält man z.B. im Biotop in Crailsheim und auch der Regionalmarkt in Wolpertshausen hat ein paar im Sortiment. Diese sind allerdings zum Teil nicht gerade billig. Im Internet sind aber Listen zu finden, auf welchen vegane Produkte von handelsüblichen Herstellern aufgelistet werden z.B.  Ritter Sport hat drei vegane Schokoladen im Sortiment. Obst und Gemüse sind zudem sehr günstige vegane Produkte.

Man sollte sich als Konsument immer daran erinnern, dass man durch seinen Kauf Nachfrage schafft und damit auch Mitverantwortung trägt, wie die Produkte produziert wurden und was daraus resultiert. Denn wenn wir weiterhin so konsumieren wie wir es gerade tun, wird unsere Erde bald schlapp machen.

Für Interessierte hier noch ein Link zu mehr Informationen:

http://www.vegan.eu/

Und ein Rezept für sehr leckere vegane Muffins:

http://www.paules.lu/2012/07/vegane-schoko-tupfen-muffins/

Januar 18

Protokoll 16.01.2013

Gymnasium Gerabronn, K2, Ethik Grundkurs
Anwesend waren acht Schüler und ein Lehrer.

Protokollant: P.F.

Thematik: Vernunft und Religion

Es wurde der Artikel „Vernunft und Glaube“ von Christian Trapp aus der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“ bearbeitet.
(http://www.spektrum.de/alias/pdf/sdw-12-01-s056-pdf/1135842?file)
Als Hilfe wurde das Methodenblatt „Lesemethode PQ4R“ verwendet.

  1. Überfliegen des Textes, Überblick gewinnen
  1. Aufschreiben von Fragen zu den einzelnen Sinnabschnitten
Fragen der Schüler an den Text(Textabschnitt, in dem man die Antwort findet) Textabschnitte
  • Wie reagiert die Kirche auf wissenschaftliche Beweise (2/3)
(1) Einleitung, Was ist Glaube, was ist Vernunft?
  • Glaube UND Wissenschaft, geht das? Falls ja, wie? (3)
(2) Wiedersprüche von Glauben und Wissenschaft
  • Ist die Evolutionstheorie unbewiesen? (-)
(3) Bibeltext vs. Wissenschaft
  • Inwiefern sind Glaube und Wissenschaft konträr? (3/5/6)
(4) Allmächtiger Gott
  • Gibt es Beweise, dass Gott existiert? (6)
(5) Problem der Wirtschaftlichkeit
(6) Theologien und Philosophie
(7) Vernunft ist dem Glauben immanent
      1. Intensive Textlektüre mit dem Ziel, die Fragen zu beantworten.Dazu wurden am Ende der Stunde Abschnitte des Textes kurz mündlich zusammengefasst.
Januar 17

Protokoll 09.01.2013

Kurs: Ethik Grundkurs K2 Gymnasium Gerabronn

Anwesend: 9 Schüler, 1 Lehrer

Protokollant: K.S.

Überblick:

  1. Organisatorisches
  2. Elfchen
  3. Funktionen von Religionen
  4. Theismus- Atheismus
  5. Die Wette mit Gott

 

1. Organisatorisches

Alle Beiträge, Protokolle und Kommentare müssen bis 19.01 um 12Uhr!!! für die Bewertung online gestellt werden!!!

 

2. Elfchen, zum Thema Glauben und Religion

Liebe
Gemeinschaft leben
sich führen lassen
Vertrauen zu Gott aufbauen
Zusammengehörigkeit

Glaube
Wer glaubt
der wird selig
und ein besserer Mensch
wirklich?

Glaube
an Gott
gibt Menschen halt
besonders in schweren Lebenslagen
Unterstützung

Religion,
ist Glaube,
Glaube an Fremdes,
oder alles nur Aberglaube?!
Unwissenheit

Religion
Wer glaubt?
Viele glauben daran
Kann glauben oder nicht
Entscheidung

Glaube
etwas zuzulassen
was nicht wissenschaftlich
beweisbar ist, aber da,
Hilft

Nachdenken
Angst Aussichtslosigkeit
Hoffnung Glaube Vertrauen
Unterschiede Fragen Zweifel Verwirrung
Suche

Glauben
des Einzelnen
eine individuelle Form
Lebensfragen beantworten zu können
Entscheidung

Glaube
Ich glaube…
Was ist das?
Eine ganz persönlicher Lebensbegleiter
– ewiglich

 

3. Funktion der Religion

Blatt à Religionen im 21. Jahrhundert – Dimensionen und Funktionen

 

4. Theismus – Atheismus

Theismus Atheismus
Einstellung Theismus- Schöpfer der Welt erschaffen hat handelt jetzt nochDeismus- Gott ist der Schöpfer greift aber nicht mehr in die Welt ein Wirklichkeit nur aus Materie und EnergieLeben ist aus Reihe von Zufällen entstandenàkein göttliches Wesen
Argumente – Es gibt Dinge die man nicht anders erklären kann- Ordnung in der Welt nicht durch Zufall entstanden – Evolutionsbelege- Gott nicht beweisbar
Zukunftsaussicht OptimismusJenseits:-Verantwortung tragen für Leben auf der Erde.- auch von Gott regiert

Gottà Geburtà Existenzà Todà Transformation

 

Pessimismus- Nach dem Tod kein Leben und der Kosmos geht unter.- Leben jetzt hat keine Konsequenz auf mein Leben nach dem Tod 
Ethische Richtlinien àVon Gott gegebenz.B. Christentum (10 Gebote)Meine Aussichten nach dem Tod verbessern àPhilosophenz.B. Kant, SokratesVernunft, Gewissen, Allgemeinwohl

 

 

5. Die Wette mit Gott

Gott existiert Gott existiert nicht
Mensch glaubt Ewiges Leben Hoffnung des Glaubens
Mensch glaubt nicht Ewige Verdammnis Kurzes Leben

–> Nur Vorteile wenn ich an Gott glaube

ABER: Schlechte Motivation aus Eigennutz zu glauben

Januar 15

Legen wir zu wenig Wert auf kleine "unscheinbare" Dinge im Leben

Carl Hilty – Achte auf das Kleine in der Welt, das macht das Leben reicher und zufriedener

Als ich dieses Zitat las, dachte ich zunächst nicht genauer darüber nach was die bedeutung sein sollte. Erst als ich mich fragte was Carl Hilty damit ausdrücken wollte, verstand ich die tiefere Bedeutung. Ich denke er möchte sagen, dass wie heutzutage nur noch große für uns wichtig erscheinende Dinge schauen und kleine Dinge außen vor lassen. Doch ist dies so?

Ich finde, dass Carl Hilty in gewisser Weise recht hat, da scheint, als würden nur noch Dinge zählen, welche von hohem Geldwert sind. Jeder schaut nur noch darauf wer das Größte, das Schönste oder das Schnellste hat. Dabei zählt nur noch Größer, Teurer, Schöner, Schneller usw. und irgentwie ist jeder nur noch glücklich, wenn er materielle Dinge besitzt, welche nicht jeder sofort hat oder erwerben kann. Dabei geraten kleiner erscheinende Dinge wie z.B. Zuneigung, Familie oder ein Lächeln immer mehr in den Hintergrund und wir haben uns daran gewöhnt diese Sachen nicht mehr als etwas Besonderes zu sehen. Dabei könnte es so einfach glücklich zu sein, wenn man sich an diesen Bedürfnissen festhält und sich bewusst macht, wie schön sie sind. Denn ohne Liebe, Zuneigung und Emotionen kann man sehn dass Menschen ohne diese Dinge oder ohne Familie, Freunde, eben den wirklich wichtigen Dingen, kein erfülltes Leben haben und nicht glücklich sein können. Desshalb ist es auch oft für Reiche die zwar alles haben was sie brauchen, aber trotzdem nicht glücklich sind da ihnen oft wahre Freunde fehlen oder die Liebe zu einer Person fehlen. Sie besitzen oft alles, doch im Endeffekt wiederrum gar nichts. Natürlich sollte man auch beachten, dass für jeden Menschen andere Dinge wichtiger sind. Man kann nicht sagen, dass dies oder das für jeden wichtig sein soll, dass diese Person ein glückliches und erfülltes Leben führen kann. Jeder Mensch ist anders und so bevorzugt einer Dinge, die für einen anderen unwichtig sind. Insgesamt sollt aber jeder nicht immer nur auf die als primär wichtigen Dinge schauen, sondern sich hinterfragen, was einem sonst noch wichtig ist aber nie wirklich bewusst geworden ist. Die Kunst sollte daher sein, sich über kleine Dinge zu freuen und seine Lebensfreude an diese Merkmale zu heften und nicht an große materialistische Dinge.

Wie seht ihr das? Legen wir zu wenig Wert auf kleinere unscheinbarere Dinge und sind daher nicht immer glücklich?