November 27

"Wegguckgesellschaft"? Wie viel Heuchelei steckt in uns?

Dass unsere heutige Gesellschaft eine Leistungsgesellschaft ist, ist klar. Ebenso dass wir in einer Konsumgesellschaft leben. Und einer Wegwerfgesellschaft. Doch leben wir auch in einer „Wegguckgesellschaft“?

Wie viel Heuchelei und Selbstbetrug, Schönfärberei und Leichtgläubigkeit steckt in uns?

Wir haben das Zeitalter der Aufklärung hinter uns gebracht. Wir begingen historische Fehler, wir lernten aus ihnen.
Dass wir in keiner perfekten Welt leben, mag jedermann nachvollziehen können. Doch nutzen wir unser privilegiertes Lebensumfeld in perfider Art und Weise aus?

Es wird gemault, wenn das Handy mal wieder kaputt ist. Aber wirklich problematisch ist das nicht, denn es kann ja gleich ein neues her. Stundenlange Shoppingtouren gehören für viele Mädels zum Alltag. 50€ Taschengeld scheint vielen gar nicht auszureichen. Party Party ist ein weit verbreitetes Lebensmotto unter jungen Leuten.

Switchen wir mal rund um die Welt.
Südafrika/Brasilien: Der Lebensmittelkonzern Nestlé kauft öffentliche Trinkwasserreservoire auf, lässt die Menschen vor Ort für einen Hungerlohn das Wasser in Flaschen abfüllen, die der „privilegierten Gesellschaft“ in unseren Breitengraden zugeführt werden. Nach der Arbeit kehren die Menschen in ihre Slums zurück. Kein sauberes Trinkwasser, ihre Kinder dursten, sie selbst müssen sich oft kilometerweit auf die Suche nach trinkbarem Wasser begeben. Nestlé zeigt sich großzügig: Ein kleiner Wasserhahn tröpfelt etwas von dem kostbaren Gut ab…

Indien/Pakistan/Bangladesch etc.: Ausbeutung von Arbeitskraft ist hier alltäglich, und vor allem bekannt. Millionen Kinder weltweit müssen ihre Familie versorgen, oder besser überleben helfen, indem sie arbeiten. T-Shirts nähen für H&M, Fußbälle für Adidas. Der Verdienst: einige zehn Cents am Tag vielleicht, die Fußbälle sogar bis zu 40 Cent pro Stück.

Die Reihe von absurd klingenden Ungerechtigkeiten lässt sich beliebig fortführen.

Diese fernen Länder sind weit entfernt, das stimmt. Doch jeder, der sich in irgendeiner Form medial informiert, wird auf solche Nachrichten gestoßen sein. Spätestens bei dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch im April dieses Jahres, mehr als 1100 Tote. Tot dafür, dass wir unsere superslim Jeans tragen, teure Kashmirwolle zum Spottpreis kaufen können.

Es soll in keinster Weise unser gutes Recht, Kleidung oder Luxusartikel zu günstigen Preisen zu kaufen, oder gar einfach Wasser zu trinken, kritisiert oder aberkannt werden! Aber ist es richtig und moralisch, ethisch vertretbar und mit der Vorstellung von Menschlichkeit vereinbar, den Kopf über solche unfassbaren Dinge zu schütteln und am nächsten Tag den Super-Sale-Stand im Klamottengeschäft umzurennen? Im Grunde genommen wäre das pure Heuchelei. Tun wir nicht zu wenig? Eigentlich überhaupt nichts!?

Horchen wir mal in unser Inneres, seien wir mal ganz ehrlich: Liegt der Grund nicht einfach darin, dass es unglaublich bequem ist in unserer Gesellschaft zu leben, sich der Unterhaltungsbranche hinzugeben, in Wohlstand gebettet zu sein und bei solchen Meldungen schlicht und einfach wegzugucken?
Das was wir nicht hören wollen, schalten wir aus. Ja, auch das ist ein Privileg, wohlgemwerkt, denn andere können Hunger, Durst, Armut oder Leiden nicht einfach abstellen.

Wir sind eine „Wegguckgesellschaft“, eine Luxus-, Konsum- und Wegwerfgesellschaft, errichtet auf der Basis von Ausbeutung und Ungerechtigkeit.

-sumsilatipakitna-

November 23

Homo-Ehe vs Familie?

In Russland werden Homosexuelle oder ihre Unterstützer auf offener Straße angegriffen, in den usa wird ein Pfarrer, der seinen homosexuellen Sohn mit dessen Freund getraut hatte, suspendiert (http://m.spiegel.de/panorama/gesellschaft/a-934378.html) und auch in Deutschland debattieren die Politiker heftig über eine Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften mit der bekannten Ehe. Die Thematik bringt zurzeit viele Gemüter in Wallung.
Doch wie sieht es ethisch aus? Ist die Ehelichung von gleichgeschlechtlichen Paaren, mehr noch, das Adoptionsrecht und damit die Bildung einer Familie auf juristisch gleicher Ebene wie der Institution Familie überhaupt ethisch vertetbar, besonders im Hinblick auf die Kinder?

Eine Familie ist eine „aus einem Elternpaar oder einem Elternteil und mindestens einem Kind bestehende [Lebens]gemeinschaft“, so definiert der Duden den Begriff (http://www.duden.de/rechtschreibung/Familie). Sie ist eine der ältesten Institutionen, vielleicht sogar die erste. Sie war die Voraussetzung für die Bildung von Clans, Stammesgruppen, Völkern und schließlich Nationen wie wir sie heute kennen. Darüberhinaus war die Familie überhaupt die erste Chance für den urzeitlichen Menschen, durch Gemeinschaft seinen Überlebenskampf zu erleichtern und damit auch seine Fortentwicklung zu ermöglichen. Sie hatte also zunächst einen allein pragmatischen Zweck, aber bis die Familie, wie wir sie heute kennen, entstand, sollten tausende von Jahren vergehen. Die Grundlage für eine jede Familie war jedoch von jeher und bis heute die Zusammensetzung aus zwei Eltern und ihrem Kind, also einer Verwandschaft der Familienangehörigen. Lediglich die Funktion änderte sich. Heute sorgt die Familie für Geborgenheit, hilft bei Problemen; sie ist überhaupt die erste soziale Gemeinschaft die ein Kind erlebt und hat damit auch große Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes.

Nun gibt es den Wunsch, eine Familie zu gründen, auch bei gleichgeschlechtlichen Paaren. Natürlich berechtigt, wie der heute offene Mensch urteilt. Aber bereits da scheiden sich die Geister in unserer Gesellschaft, denn viele wollen die jahrtausende alte Institution nicht grundlegend verändern und eine Ehe erst gar nicht ermöglichen.
Darauf soll aber nicht näher eingegangen werden. Vielmehr stelle ich die Frage nach der Berechtigung eines Adoptionsrechtes. Sollten auch homosexuelle Paare ein Kind haben dürfen, es großziehen und erziehen dürfen?
Im ersten Moment scheint es für viele wahrscheinlich absurd und diskriminierend, dieses Recht zu verwehren.
Doch wie sieht es mit den Kindern aus. Ist es nicht unethisch, ein nicht entscheidungs-fähiges Kind in diese neue Familienform zu „werfen“, mit der Gefahr, dass es sich später vor der Gesellschaft rechtfertigen muss und es zu einem Familienbruch kommt? An dieser Stelle ist es meiner Meinung nach sehr hilfreich, sich nun einmal vorzustellen, eines von wenigen Kindern zu sein, das „zwei Väter“ oder „zwei Mütter“ hat. Wie werden die Reaktionen seitens der Gesellschaft, der Mitschüler, Freunde etc. sein, von Kindesbeinen auf und wie geht das noch unmündige Kind mit höchstwahrscheinlich auftretender Schikane und Mobbing um?

Sind die Homo-Ehe und das Adoptionsrecht in diesem Sinne ethisch vertretbar?

Mir ist klar, dass die Fragestellung auf keinem konkreten philosophischen Konzept aufbaut, aber angesichts der Aktualität wollte ich gerne diese Thematik diskutieren. Ich freue mich vor allem auf philosophische Lösungsansätze und insbesondere auf Hinweise zu bestimmten Philosophieströmungen die solch eine Fragestellung zu lösen versuchen.

-sumsilatipakitna-

November 18

Ethikprotokoll

Gymnasium Gerabronn; Ethikkurs K1; Protokoll vom 13. November 2013 von 9:40-11:15 Uhr; Thema: Überblick der Phliosophen in der Antike, Was bedeutet Glück?

Protokollantin: schlumpfiinchen

Anzahl der Anwesenden: 10 Schüler

Verlauf der Doppelstunde:

  1. Organisatorisches
  2. Überblick: Antike
  3. Glück?
  4. Aristoteles: Das Wesen des Glücks

1. Organisatorisches

  • Abstimmung über die Klausur am 4.12. 2013 
  • Klausur wird ohne Hefter geschrieben

2. Überblick: Antike

Zu Beginn der Doppelstunde bearbeiteten wir ein Arbeitsblatt über die Philosophen der griechischen Antike, hierbei konnten wir unser Wissen, das wir bereits aus Klasse 10 haben, anwenden. Zur Hilfe bekamen wir ein weiteres Arbeitsblatt auf dem Informationen zu den verschiedensten Phliosophen zu finden waren.

Man teilt die Philosophen, der griechischen Antike, in drei verschiedene Zeiten auf:

  1. Vorsokratiker (600-400 v. Chr.)
  2. Klassische Periode der antiken Philosophie
  3. Hellenistische Philosophie

Wir bearbeiteten zunächst nur die Vorsokratiker und die Philosophen der klassischen Periode der antiken Philosophie, in dem wir zu den Philosophen dieser Zeit Informationen und die zu der Zeit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen aufschrieben.

Vorsokratiker:

Philosophen sahen in allem Seienden einen gemeinsamen Urgrund, hierbei war die Natur der Mittelpunkt der Philosophie.

  • Thales von Milet: Urstoff = Wasser; Wasser belebt alles Seiende; Satz des Thales
  • Anaximander: Schüler von Thales; Urprinzip = Apeiron (=das Unendliche)
  • Anaximenes: Urstoff = Luft
  • Pythagoras: die Bedeutung der Zahl; die Zahl schafft Ordnung (Apeiron wird dadurch bestimmt)
  • Empedokles: 4 Elemente ( Wasser, Erde, Feuer, Luft); Elemente werden durch Liebe bzw. Hass bewegt
  • Anaxagoras: unendlich viele Grundstoffe; Grundstoffe werden durch den Geist bewegt
  • Leukipp/Demokrit: Begründer der Atomlehre; alles entsteht durch einen Sinn bzw. eine Notwendigkeit; Materialismus
  • Parmenides: Lehre der Einheit des Seins
  • Heraklit: Werden und Vergehen; nichts ist beständig
  • Sophisten: Wanderlehrer, die die Redekunst lehrten; Mensch steht im Mittelpunkt

Klassische Periode der antiken Philosophie:

Schon mit den Sophisten begann nun die Wende der philosophischen Richtung von der Natur zum, im Mittelpunkt stehenden, Menschen. Sokrates ist bei dieser Wende, die uns auch heute noch prägt, von großer Bedeutung.

  • Sokrates (470-399 v. Chr.): Logos; alles basiert auf den Verstand; sokratisches Gespräch
  • Platon (427-347 v. Chr.): Schüler von Sokrates; Höhlengleichnis; Ideenlehre

3. Glück?

Im zweiten Teil der Doppelstunde spielten wir das „Empathie – Spiel“ zum Thema „Glück“. Hierbei wurden persönliche Meinungen zum Thema „Glück“, die mit „ja“ oder „nein“ zu beantworten waren anonym abgefragt. Bei diesem Spiel kam es zu einigen Meinungsverschiedenheiten und Diskussionen. Diese traten zum Beispiel bei der Frage auf: “ Glaubst du, dass alle Menschen nach dem Glück streben“? Für einige von uns war klar, dass jeder Mensch nach seinem eigenen Glück streben muss. Hier trat das Argument auf, dass Glück der Sinn des Lebens ist und mit der Frage ob dieser je etwas anderes sein kann als Glück. Der andere Teil von uns war anderer Meinung, mit dem Grund, dass man nicht durch aktive Aktivitäten sein eigenes Glück erreichen kann, was in der Frage vorausgesetzt wird. Außerdem diskutierten wir, ob ein reicher Mensch glücklicher sein kann als ein armer Mensch und warum. Es kam die Frage auf ob „Glück“ und „glücklich sein“ überhaupt gleichzusetzen ist. Wir kamen zu dem Schluss, dass ein reicher Mensch niemals höhere Wahrscheinlichkeiten besitzt ein glücklicheres Leben zu führen als ein armer Mensch, da dies nicht durch finanzielle Mittel und Habgut zu erreichen ist, sondern durch Dinge wie „Liebe, Familie, Freunde“. Zum Schluss sollten wir darüber nachdenken, ob es eine einheitliche Definition für „Glück“ gibt. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass dies nicht möglich ist, da jeder seine eigene Definition finden muss.

Zum Punkt 4. Aristoteles: Das Wesen des Glücks konnten wir aus zeitlichen Gründen nicht mehr kommen.

November 17

Frage zum Sonntag

Jeder hat gewisse Vorstellungen davon wie er sein möchte. Jeder hat gewisse Vorstellungen davon was er leisten möchte. Jeder stellt somit gewisse Ansprüche an sich; ist glücklich wenn er seinen Ansprüchen gerecht wird und ist vielleicht unzufrieden mit sich, wenn er es nicht schafft. 

Doch woher kommen diese Ansprüche? Von anderen? Aus meinem Inneren? 

Welche Ansprüche sind gewinnbringend und welche zermürbend?

Brauchen wir Ansprüche? Wozu?

PS: Liebe Gerabronner und Kölner, bitte fühlt euch eingeladen mit uns zu denken. Wir freuen uns über den Austausch mit euch und euren Gedanken/Inspirationen. 😉 Liebe Grüße, S. Mittag

November 12

Ethikprotokoll

Gymnasium Gerabronn, Ethikkurs K1a+b, Mittwoch den 06.November 2013 von 9:40-11:15 Uhr, Themen: Unsere Rollen in der Gesellschaft und Forderungen anderer an diese, der Film „Meine Eltern“ und Freiheit und Verantwortlichkeit

Protokollantin: fredlchen

Anwesenheit: Alle elf Schüler (zwei kamen später dazu wegen Studienfahrtbesprechung mit Herrn H.) und Frau Schütze

Verlauf der Doppelstunde:

1)      Organisatorisches

2)      Rollen

3)      Film „Meine Eltern“

4)      Freiheit und Verantwortlichkeit

 

1)      Organisatorisches

– Die erste Klausur findet am Mittwoch den 27.November 2013 statt

– nächste Doppelstunde (Mittwoch den 13.November 2013) stimmen wir geheim über eine Klausur mit oder ohne Hefter ab

– Die Aufgaben bei der Klausur mit Hefter beziehen sich nur auf einen Text der dann bearbeitet wird, bei einer Klausur ohne Hefter kommen noch Abfrageaufgaben dazu

2)      Rollen

Am Anfang führen wir eine Diskussion welche Rollen Frau Schütze in unserer Gesellschaft einnimmt. Sie nimmt vor allem drei Rollen ein: Lehrerin, Mutter und Freundin.

Beispiel von Anforderungen an diese Rollen:

Mutter: Das Jugendamt fordert eine gewaltlose und gute Erziehung ihrer Kinder. Die Kinder erwarten Liebe, Fürsorge und Schutz von ihrer Mutter. Dies kann im Konflikt mit den Forderungen des Vaters und der Großeltern, die Erfüllung der Mutterpflichten (Wohnung/Nahrung/…) und einer guten Erziehung die auch Grenzen und Sanktionen beinhaltet.

Alle Beispiele siehe Anhang.

=> Intra-Rollen-Konflikt

Definition:

Die Erwartungen verschiedener Gruppen an eine Rolle lassen sich nicht vereinbarenàWiderspruch lässt sich nicht erfüllen

=> Auch Inter-Rollen-Konflikt möglich

Definition:

Die Erwartungen von verschiedenen Gruppen an verschiedene Rollen können nicht gleichzeitig erfüllt werden.

Danach müssen wir Schüler Anforderungen der Gesellschaft an uns auflisten und schauen ob es bei uns auch solche Konflikte auftreten und wie sich solche lösen lassen. Um solche Konflikte zu lösen ist es notwendig Prioritäten zu setzten und manche Forderungen zu vernachlässigen z.B. Die Schule wird vernachlässigt um mehr Zeit mit den Freunden zu verbringen.

3)      Film „Meine Eltern“

Handlung: Ein Mädchen findet seine Eltern spießig und langweilig. Ihrem Freund jedoch erzählt sie, dass ihre Eltern sich immer noch innig lieben und richtig cool sind und sogar kiffen. Das erzählt sie ihren Eltern und fordert sie auf sich dementsprechend zu verhalten wenn ihr Freund zu Besuch kommt. Die Eltern spielen dem Freund anfangs eine perfekte Beziehung vor bis sie durch die junge Liebe ihrer Tochter neu lieben lernen.

Aufgaben zum Film sind die Charakterisierung der Eltern und die Frage, wie diese Rollen überwunden werden.

Die Mutter ist launisch und ist die geborene Hausfrau, ihr Vater lästert über die Mutter und fegt die ganze Zeit. Beide sind spießig, langweilig und lieben sich nicht mehr.

=> Sie nehmen die Rolle der Hausfrau und des Hausherrn und nicht die Rolle der Eltern ein.

Diese Rollen überwinden sie durch die Ehrlichkeit der Tochter gegenüber ihren Eltern und den damit verbundenen Forderungen an die Rolle der Eltern.

Möglichkeiten eine Rolle zu überwinden sind z. B. ein neues Selbstverständnis und die eigene Ausgestaltung der Rolle oder Schwerpunkte zu setzen oder in Distanz zu seiner Rolle zu treten und diese zu hinterfragen.

4)      Freiheit und Verantwortlichkeit

Wir bearbeiten den Text auf den Seiten 950ff „Das Sein und das Nichts“ von Jean-Paul Sartre. àText im Anhang

Aufgaben sind, zu beantworten was Verantwortlichkeit ist, wofür sie gut ist, wie sie begründet wird und am Schluss noch eine Stellungnahme.

Verantwortlichkeit: Man ist für jede Entscheidung/ jedes Ereignis verantwortlich, die man trifft oder durchführt und sogar für die, denen man sich nicht entgegen stellt oder durch Selbstmord entzieht.

Ich darf mich frei entscheiden aber ich muss mich entscheiden

=>Verantwortlichkeit folgt auf Freiheit

Prinzip: ExistenzàEssenz

Ich bin und habe die Wahl wie ich sein will.

Stellungnahme: Ich stimme dem Autor größtenteils zu, aber nach dem Text ist man für alles Böse/Schlechte auf der Welt schuld, dem man sich nicht entgegen stellt. Aber dies ist praktisch gar nicht möglich, denn man kann nie überall gleichzeitig sein. Meiner Meinung nach muss man hier auch  Prioritäten setzen und ist in erster Linie für seine eigenen Entscheidungen und Taten verantwortlich. Man kann die Entscheidungen und Taten anderer schließlich nur beeinflussen aber nicht für sie treffen.

November 3

Frage zum Sonntag

„Das Lesen ist eine Einführung. Denken müssen wir allein.“ Christian Berkel

„Der einzige Ort an dem man völlig ehrlich, tief und innig sein kann, ist die Kunst, in einem Text. Diese Gemeinschaft entsteht unter Lesern und Schreibern.“ Alain de Botton

beide erscheinen in: Die Zeit, Ausgabe 43/2013vom 26.10.13, Beilage: Die Literarische Welt, Seiten 1 und 3

Was vermag Philosophie (für jeden Einzelnen) zu leisten? Gibt es einen Unterschied zwischen „philosophisch geprägten“ und „philosophisch ungeprägten“ Menschen?