Dezember 31

Rückblick 2013

WordPress stellt immer am Jahresende in einem kleinen Bericht die Statistik des vergangenen Jahres dar.

Hier könnt ihr euch den Bericht von 2013 anschauen.

Damit wünsche ich euch einen guten Start ins neue Jahr und freue mich auf viele interessante Blogbeiträge und Diskussionen!

M. Schütze

selbst erstellt, CC-by-SA 3.0
selbst erstellt, CC-by-SA 3.0
Dezember 27

"Das Streben nach Glück" – Das Ziel des Lebens?

(Kurzzusammenfassung des Films bei Wikipedia)

In den USA ist Glück als Freiheitsrecht in der Unabhängigkeitserklärung verankert. Aber hat jeder Mensch die gleichen Chancen auf „Glück“? Und ist das „Streben nach Glück“ der Lebensinhalt jedes Menschen?

Meiner Meinung nach gibt es einen großen Unterschied zwischen „Glück haben“ und „Glücklich sein“.

Glück kann man nicht erzwingen, es kommt oft plötzlich und hat meistens einen materiellen Wert. Zum Beispiel der Lottogewinn, bei einer Wahrscheinlichkeit von 1:139.838.160, ist ein solches „Glück“, das ich haben kann. Dies kann man weder erzwingen noch kann man irgendetwas tun, damit man größere Chancen auf den Gewinn hat als andere.

Glücklich sein“ dagegen ist meistens nicht von materiellen Dingen abhängig sondern eher von den äußeren Umständen und der Gesellschaft. Nach Aristoteles sind Wohlstand, eine angesehene gesellschaftliche Stellung, Freundschaft, Schönheit, Gesundheit, Weisheit, Tapferkeit und Gerechtigkeit Grundvoraussetzungen für ein Glückliches Leben.

Meiner Meinung nach ist ein Glückliches Leben das Ziel, das jeder in seinem Leben anstrebt und nicht das Glück selbst. Außerdem sind die Voraussetzungen zwar eine Hilfe dies zu erreichen, jedoch finde ich nicht, dass sie Grundvoraussetzungen sind, da sonst fast niemand ein glückliches Leben führen könnte. Es ist zwar ein Vorteil wenn man schön, reich und schlau ist, aber es gibt auch Menschen, die ohne all das glücklich sind. Ein Beispiel dafür sind die Kinder in armen Ländern z.B.: in Afrika, die nichts besitzen, scheinbar nicht einmal eine Zukunft, und trotzdem glücklich auf der Straße spielen. Glücklich mit dem wenigen was sie besitzen.

Ist es nicht sogar möglich, dass sie sogar glücklicher sind als Personen, die alle Grundvoraussetzungen erfüllen, aber sich nicht mit dem zufrieden geben was sie besitzen, sondern nach immer mehr streben?

Führt ihr ein glückliches Leben und sind die Grundvoraussetzungen nach Aristoteles dafür notwendig?

Dezember 26

Welchen Sinn hat unser Leben?

Es kommt sicher jedem mal in den Kopf: Was ist eigentlich der Sinn unseres Lebens? Vielleicht ist diese Frage zu allgemein gestellt. Wir lernen, arbeiten, treiben Sport, um gut auszusehen, kaufen uns Unmengen von Kleidung und manche auch Schminke, um am Ende sowieso zu sterben? Oder gibt es nach dem Tod doch noch mehr (oder ist das zu christlich ;)?)? Ja, so sollte man nicht denken, denn wenn man so denkt, braucht man gar nicht anfangen zu leben. Trotzdem beschäftigt diese Frage vielleicht viele. Wenn man so denkt, wird einem nach einiger Zeit auffallen, dass es sehr schwierig ist, diese Frage zu beantworten, was nicht heißen soll, dass die Antwort ‚es gibt keinen‘ wäre. Ist dieses Leben heutzutage für manche überhaupt noch ein Leben? Die, die an Burnouts leiden und sich halb tot arbeiten, was haben sie einmal davon? Wir leben nur einmal und sollten dieses eine Mal so schön wie möglich gestalten, aber wenn man nur das tun würde, was einem Spaß macht, würde die Gesellschaft nicht funktionieren. Irgendwie ein bisschen ein Teufelskreis :D.

Dezember 26

Ist es ethisch vertretbar, den Urwaldvölkern unsere Kultur aufzudrängen?

Ich habe den Anfang eines Buches gelesen, das mich letztendlich auf diese Idee gebracht hat, über dieses Thema zu schreiben. Der Titel ist ‚Überleben in der Todeszone‘ und ich frage mich, ob es richtig ist, den Urwaldvölkern unsere Kultur aufzudrängen. Sicherlich ist es nicht richtig, ihre Bäume aus reiner Geldgier zu fällen und sie und die dort lebenden Tiere auszurotten. Aber manche Menschen unserer Zivilisation gehen auch friedlich mit  ihnen um und lassen ihnen Kleidung da und geben ihnen fremde Geschenke. Irgendwann werden auch diese Menschen in die Zivilisation kommen, ihre Urinstinkte und das Wissen von Jahrtausenden wird verloren gehen, da man bei den jüngeren Generationen schon vermehr beobachten kann, dass sie elektronische Geräte mehr interessieren als ihre Landeskunde und die damit verbundenen Rezepte, Heilungsmethoden, die übrigens sehr eng mit unseren verbunden sind und im Endeffekt ebenso funktionieren. Es verläuft friedlich, aber ist es richtig? Sie merken es nicht und wir merken es auch nicht, das ist wie ein langsam kriechender Krankheitserreger, der sich in den Menschen einnistet; es gibt für viele von ihnen kein Entkommen mehr. Für Geld führen sie Biologen und Wissenschafter durch ihren Dschungel und lassen sich T-Shirts und noch viel modernere Dinge als indirekte Bestechung bzw. schlecht durchdachtes Dankeschön schenken. Ja, Menschen sind neugierig und ich kann verstehen, dass es sie interessiert, wenn da eine für sie unbekannte und neue Lebensweise zum Vorschein kommt. Ich wäre manchmal gerne ein ‚Urwaldmensch‘, man hätte nicht weniger Probleme, aber andere und man ist mehr mit dem Überleben beschäftigt als damit, sich in furchteinflößende Situationen zu begeben, um Angstlust zu empfinden. Leider gibt es kaum mehr Urwaldvölker, die komplett ohne Einfluss von außen leben. Die Alten wissen auch, dass es nichts Gutes ist, aber sie können nichts dagegen tun und die Jungen können nicht wissen, welches Wissen da verloren geht. Mein Standpunkt dürfte damit vage begründet und deutlich geworden sein, aber mich würde eure Meinung dazu interessieren. Vielleicht gibt es ja auch Vorteile davon.

Dezember 18

Into the wild! -Ist Glück nur wirklich, wenn man es teilt?

Into the wild! -Ist Glück nur wirklich, wenn man es teilt?

Das große, vollkommene Glück. Ist nicht jeder von uns auf der Suche nach ihm? Ich wage es zu behaupten, dass jeder nach seinem ganz persönlichen „großen Glück“ strebt. So auch Christopher McCandless, der Hauptcharakter in dem Film „Into the wild“ von Sean Penn. Christopher hat schon sein ganzes Leben den Traum von Freiheit, Freiheit von seiner Familie und unserer Gesellschaft. So macht er sich, nach seinem Schulabschluss, mit der Meinung er bräuchte nur die Natur, die Wahrheit und sich, auf in die Wildnis, nur mit einem Rucksack. Sein großes Ziel dabei ist Alaska, für ihn sie vollkommene Freiheit und damit auch sein „großes Glück“. Auf seiner Reise erlebt Christopher, der sich nun Alexander Supertramp nennt, viele Abenteuer und trifft viele unterschiedliche Menschen. Doch nichts und niemand kann ihn davon abhalten nach Alaska zu reisen. Irgendwann macht er sich also auf den Weg Richtung Norden. Dort findet er einen alten, verlassenen Bus, indem er sich einrichtet und von nun an lebt. Mit der Zeit werden jedoch seine Essensvorräte knapp und er fängt an Beeren zu sammeln und diese zu essen. Aufgrund einer Verwechselung, erwischt Christopher ein paar giftige Beeren und isst diese. Ihm geht es immer schlecht und er wir immer schwächer, bis er letztendlich seinem Schicksal und damit der Natur überlassen bleibt. In den letzten Stunden, vor seinem Tod denkt er über seine Familie, sein Leben und seine Reise nach und kommt zu der Erkenntnis: „Glück ist nur wirklich, wenn man es teilt“. Doch diese Erkenntnis kommt zu spät, Christopher stirbt alleine in der Wildnis.

Diese Geschichte ist nicht etwa nur ein erfundenes Drehbuch. Der Mann, das Leben, die Reise haben gab es wirklich. Christopher McCandless alias Alexander Supertramp wurde einige Tage nach seinem Tod zusammen mit einem Tagebuch, indem er alles genau dokumentiert hatte, aufgefunden. Er hatte sein gesamtes Leben mit der Vorstellung gelebt, nur alleine in vollkommener Freiheit glücklich sein zu können. War das also alles ein Irrtum? Kann man wirklich nur in Gesellschaft anderer Menschen sein „großes Glück“ erreichen?

Ich denke, zunächst einmal muss jeder für sich definieren, was für einen selbst Glück bedeutet. Denn nach der Vorstellung vom „vermeindlichen Glück“ zustreben, nur weil die Gesellschaft oder andere Menschen denken, dass das, das Glück sein muss, kann auf Dauer nicht wirklich glücklich machen. Jedoch bin ich der Meinung, dass einige Ding notwendig, sozusagen die Grundbausteine, für das „große Glück“ sind. Einer dieser Bausteine, ist die Gesellschaft anderer Menschen, Menschen die uns wichtig sind und denen wir wichtig sind. Wir sind eben Menschen, wir sind „Rudeltiere“. Die Gesellschaft anderer Menschen ist, schon alleine weil wir ohne sie nicht sonderlich lange überleben würden, ein uralter Trieb des Menschen. Wie sollten wir also glücklich sein können, wenn wir uns gegen diesen Trieb auflehnen? Sicherlich ist für jeden von uns das „Alleine-sein“ für eine gewisse Zeit, hin und wieder wichtig. Trotzdem brauchen wir im Großen und Ganzen die die Gesellschaft anderer Menschen, ihre Lebe und ihren Halt. Auch für unser ganz persönliches „großes Glück“!

Dezember 16

Eudaimonia, 11.12.13

Eudaimonia – Ethikzusammenfassung vom 11.12.13

  • Organisatorisches:
  1. Der zu benotende Weblog muss bis zum 4.Januar fertiggestellt sein
  2. Aufgrund der zu wenig übrigbleibenden Stunde werden nächste Woche zwei Personen die Zusammenfassung übernehmen.

 

  • Themen
  1. Bildhauer
  2. Eudaimonia –> Glück (Gruppenpuzzle)
  3. Fragebogen

 

  1. Man zeigte uns ein Bild eines Bildhauers. Die Figur darauf wird von einem Mann (àBildhauer getont). Die Figur schien gelassen, entspannt oder auch genießend aus. Wir schlussfolgerten, dass das Bild ausdrückte, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist. Der Bildhauer bzw. das Bildhauen könne das Tätig-Seins ausdrücken. Vom letzten Mal wissen wir noch, dass laut Aristoteles nur die philosophische Betrachtung zum Glück führt, da zum Beispiel das Leben des Genusses uns nur scheinbar Glück beschert.
  2. Anschließend wollten wir „Eudaimonia“ genauer betrachten und wir machten dazu ein Gruppenpuzzle.

In den 4 Expertengruppen erarbeiteten wir unsere Themen um jeweils eine Frage zu beantworten.

 

Gruppe

Frage

Jeder seines Glückes Schmied?

Wie kann jeder seinen Glückes Schmied werden?

Lust

Inwiefern ist ein vernünftiges tugendhaftes Leben noch lustvoll, oder ist es brav und langweilig?

Das richtige Maß

Auf der Suche nach dem richtigen Maß zwischen den Extremen

Autarkie –> Selbstständigkeit

Muss man sich von allem lossagen, um wirklich glücklich zu sein?

 

 

Dezember 14

Everything you can imagine is real

Im Zuge der Erarbeitung verschiedener Erkenntnistheorien, wie der von John Locke zum Beispiel, hat sich Frau Mittag einen Pullover „für uns“ gekauft auf dem ein Zitat Einsteins geschrieben steht: “ Everything you can imagine is real „.

Nach längerer Diskussion ist der Kurs zu dem Ergebnis gekommen, real sei ein subjektiv zu verstehender Begriff. Da stellt sich doch die Gegenfrage, ob es überhaupt objektive Erkenntnis gibt?

Was ist Eure Meinung dazu? Ist Realität für Euch auch subjektiv zu definieren? Gibt es dann noch objektive Erkenntnis?

Dezember 11

Fragebogen zum Bloggen im Ethik- und Philosophieunterricht

Momentan begleite ich ein Seminar an der TU Dresden für Ethik/Philosophie – Lehramtsstudenten in dem es um den Einsatz von neuen Medien (so genannter Social Media) im Ethik- und Philosophieunterricht geht. Dabei interessiert uns natürlich auch, wie das Ganze eigentlich so bei den Schülern ankommt. Deshalb haben die Studierenden einen Fragebogen entwickelt.

Ich bitte euch, liebe bloggende Schüler aus Dorsten, Köln und Gerabronn diesen Fragebogen ehrlich auszufüllen und den Studierenden damit eine Rückmeldung zu geben.

Der Fragebogen besteht insgesamt aus 4 Seiten, wobei auf der ersten Seite nur eine Frage steht. Bitte nehmt euch ausreichend Zeit (ich schätze etwa 10-15 Minuten).