November 20

Warum gibt es bei Büchern keine Altersbeschränkung, aber bei Filmen?

Ich habe letzte Woche den driitten Teil der „Tribute von Panem“ – Reihe gelesen…

…und hatte in der folgenden Nacht einen ziemlichen Alptraum.

Warum gibt es eigentlich Altersbeschränkungen bei Filmen und nicht bei Büchern? Ist es „schlimmer“, Gewalt/sexuelle Inhalte zu sehen, als sie imaginär durchs Lesen zu durchleben? Und sind Altersbeschränkungen denn sinnvoll?

November 19

Zusammenfassung 6.11.2014

1. Organisatorisches:

Diejenigen, die in Ethik ihre mündliche Abiturprüfung ablegen möchten sollten sich demnächst für ihr Thema entscheiden, Anregungen dazu gibt es im Wiki oder dem Landesbildungsserver.

Anwesenheit: Kurs komplett

2. Menschenrechte:

Nun haben wir uns weiter mit den Menschenrechten beschäftigt. Im Speziellen haben wir die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ der UN mit den Menschenrechtserklärungen der Islamischen und Afrikanischen Staaten verglichen.

Bei diesem Vergleich (siehe Tabellen unten) konnte man klar erkennen, dass die Menschenrechte der UN in Islamischen und Afrikanischen Staaten durch dortige kulturelle Normen beschnitten sind.

Wie findet ihr diese Einschränkungen und sind wir wirklich berechtigt die UN-Menschenrechte, die offensichtlich westliche Normen verkörpert, als Weltweit gültig zu betrachten?

Über Kommentare würde ich mich freuen!

Hier die Tabellen, die aus dem Vergleich in Gruppenarbeit entstanden sind:

Islamisch

Afrikanisch

November 13

Ethik-Protokoll


13.11.2014, fredlchen

zehn von elf Schülern anwesend

Gliederung:

  1. Organisatorisches
  2. Verantwortung von Unternehmen am Beispiel – GFS
  3. „Das gute Spiel der Ungleichheit“ Hayek

1. Organisatorisches

„Suchtistrahl“ – angeben, wieviel Zeit jede/r täglich im Internet verbringt


2. Verantwortung von Unternehmen am Beispiel – GFS

GFS von fredlchen über „Greenwashing – Manifest gegen Nachhaltigkeit“ und das Unternehmen Manomama.

Gliederung:

  • Steckbrief Sina Trinkwalder
  • Steckbrief Manomama
  • Greenwashing – Manifest gegen Nachhaltigkeit
  • Diskussion
  • „Meine Meinung“ im Bezug auf die Leitfrage: „Ist das Konzept von Manomama auch auf andere Unternehmen übertragbar?“
  • Quellen

Bei der Diskussion war die Klasse unterschiedlicher Ansicht. Einige waren überzeugt, dass das Konzpt allgemein übertragbar ist, manche hielten es jedoch für nicht durchsetzungsfähig, da viele Menschen nur nach dem eigenen Wohl und nicht im Sinne der Nachhaltigkeit und dem Wohl aller handeln. Außerdem war vielen vorher das Angebot von ökosozialen Produkten noch unbekannt.

Manifest der Nachhaltigkeit findet ihr hier: http://taz.de/Greenwashing/!81178/

Handout ist im Anhang.


3. „Das gute Spiel der Ungleichheit“ Hayek

Spielanleitung, Spielmaterial und Spielergebnis im Anhang

Auswertung:

Probleme gab es soweit keine. Über die Frage ob es ein „gutes Spiel“ war waren sich die Spieler nicht einig (2x Nein, 1x Ja), da dies sehr subjektiv aufgrund des eigenen Ergolgs oder Verlusts gesehen wurde. Gründe für die unterschiedlichen Vermögensunterschiede am Ende waren das unterschiedliche Startkapital, die ungleiche Startqualifikation und das Glück/der Zufall.

Der Zufall bestimmt die die Lebensläufe sehr stark, da gewürfelt wird. Im realen Leben herrscht auch eine ungleiche Ressourcenverteilung, da manche in ärmere Familien geboren werden als andere. Je mehr Geld jemand besitze, desto mehr Einfluss hat er/sie auf seinen Lebenslauf. Außerdem spielt das Geburtsland auch eine Rolle und die schulische Bildung. Jedoch kann man Bildung durch Weiterbilungen und ähnliches nachholen, ein „Startkapital“ jedoch nicht. Dadurch steigt die Konkurrenzsituation und damit auch der soziale Druck, die einerseit einen positiven Aspekt haben können indem sie als Ansporn dienen jedoch auch zu Verzweiflung leiten können.

Manifest gegen Nachhaltigkeit Handout Spielregeln1 Spielregeln2 Spielregeln3 Spielmaterial Spielergebnis


November 5

Kursprotokoll (23.Oktober 2014)

Protokoll vom 23.10.2014, 13:30-15:05 Uhr  für den Ethikkurs K2 des Gymnasium Gerabronns

Themen: Todesstrafe, Menschenrechte

Protokollant: ChibiMikuuu, 05.11.2014

Anzahl der Anwesenden: vollständig; 10 Schüler


 

Verlauf: 
  • Argumente Pro/Contra: Todesstrafe
  • Menschenrechte
  • Vergleich: Islamische/afrikanische Menschenrechte im Vergleich (noch nicht zusammengetragen)

Todesstrafe:

Als Todesstrafe bezeichnet man die Tötung eines Menschen als gesetzliche Strafe für ein schwerwiegendes begangenes Verbrechen. Was spricht nun für bzw. gegen diese Art von Bestrafung?

1. Abschreckung

Pro:

Mit der Angst sein Leben verlieren zu können, überlegt es sich mancher zweimal ob er diese Tat begehen will.

Kontra:

Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise, dass dem wirklich so sei.

Beispiel hierfür wäre England im 18. Jahrhundert. Damals konnte man bereits beim kleinen Diebstahl an den Strang gebracht werden. Dieses öffentliche Spektakel jedoch begünstigte weitere Diebe durch das Gedränge.

2. Vergeltung

Pro:

Gerecht ist gleiches mit gleichem zu vergelten.

Kontra:

Das Verbrechen wird durch den Tod des Täters nicht ungeschehen gemacht. Die Todesstrafe würde nur als Zweck genutzt um Rache auszuüben.

Der Staat würde moralisch ungerecht vergelten. Er selbst wäre nicht besser als der Täter.

3. Terrorismus als Ausnahme

Pro:

Terroristen stellen eine Gefahr für den Staat und die Gesellschaft dar.

Kontra:

Todesstrafe nützt in ihrem Fall nichts, da sie die Straftaten aus Überzeugung  begehen. Nicht selten schreckt auch der Tod sie nicht ab, wie man z.B bei Selbstmordattentätern sieht.

Wenn  man nun aber sagen würde, dass ein Täter nicht mehr aufgrund der Auswirkungen seiner Tat, sondern wegen seinen Beweggründen  hingerichtet werden soll würde das bedeuten, dass der Täter mehr wegen seiner politischen Meinung als wegen seiner Tat bestraft werden würde.

4. Schutz der Gesellschaft

Pro:

Wer tot ist, kann keinen Schaden mehr anrichten.

Kontra:

Es ist nicht bewiesen, dass ein Mensch immer wieder tötet wen er dies bereits einmal getan hat. Die Todesstrafe wäre nur eine Pseudo Schutzmaßnahme.

Die Gesellschaft muss vor solch gefährlichen Individuen geschützt werden, was sich jedoch auch durch Inhaftierung bewerkstelligen lässt.

5. Kosten einer lebenslangen Haft

Pro:

Täter würden vom Geld des Steuerzahlers „durchgefüttert“.

Kontra:

Die Kosten einer Hinrichtung (von Urteil bis Vollstreckung) sind weit höher als die einer lebenslangen Haft.


Menschenrechte:

Definition nach der BPB:

Menschenrechte sind die angeborenen unveräußerlichen Rechte eines jeden Menschen, die die moralische und rechtliche Basis der Menschheit bilden. Sie sind vor- und überstaatlich, d. h. höher gestellt als die Rechte des Staates. Sie können daher auch nicht von diesem verliehen, sondern nur als solche anerkannt werden.

Dazu zählen:

  • Gedankens-/Wissens- und Religionsfreiheit
  • Recht auf Arbeit
  • Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau
  • Recht auf Nahrung
  • Versammlungsfreiheit
  • Recht auf Frieden
  • Recht auf Freiheit
  • Recht auf Leben
  • Recht auf freie Meinungsäußerung
  • Recht auf Bildung
  • Recht auf Teilhabe an der Kultur
  • Recht auf gleichen -lohn bei gleicher Arbeit
  • Wahlrecht
  • Recht auf Anerkennung
  • Recht auf Gleichheit vor dem Gericht

Zusätzlich noch ein Film der „Wissenswerte“, die das Thema genauer beleuchten:

Wissenswerte: Menschenrechte

Zum Punkt

Menschenrechte des Islams und Afrikas im Vergleich

gibt es noch keine Ergebnisse. Genaueres folgt in der nächsten Stunde.