6 COMMENTS :

  1. By KiraD on

    Antwort zur Frage zum Sonntag von Montag am Dienstag 😀
    Ich denke, dass Philosophen über Sachen nachdenken, die Andere einfach so hinnehmen. Es macht meiner Meinung nach einen Philosophen aus, dass es gewisse Dinge in Frage stellt und sie hinterfragt.
    Wenn man jemandem sagt, das und das ist normal so, dann denke ich sollte ein Philosoph auch zwischendurch mal fragen warum und vor allem was denn normal überhaupt ist. Natürlich ist es Unsinn dies immer zu tun. Jedoch denke ich, dass das selbstständige Denken, das Hinterfragen und eigene Meinung Bilden für einen Philosophen wichtig ist.
    So gesehen kann jeder von uns ein Philosoph sein/werden, da es meiner Meinung nach keine festgelegten Kriterien dafür gibt, ab wann man sich so nennen kann oder nicht. Lediglich finde ich, dass die oben genannten Kriterien zumindest teilweise erfüllt werden sollten.

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        1. By fraumittag (Beitrag Autor) on

          Da hast du recht. Mir geht es hier um einen noch etwas anderen Blick auf Philosophen/Philosophinnen.

          Wenn jedermann ein Philosoph sein kann, weshalb sollte man dann noch Philosophie studieren?
          Oder:
          Ist nur ein studierter Philosoph ein Philosoph?

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  2. By vicky795 on

    Wenn ich mir selbst die Frage ,,Ab wann ist man ein Philosoph?“ stelle, dann stimme ich in jedem Fall mit den von Kira genannten Punkten überein. Dennoch geht meiner Meinung nach die Definition noch ein Stück weiter. Ein Philosoph beschäftigt sich nicht nur mit Dingen, die er hinterfragt, sondern er versucht diese auch durch wissenschaftliche Erkenntnisse oder durch Überlegungen anderer, die die eigene Hypothese belegen, zu unterstützen.
    Bei vielen Dingen, wie z.B. der Moral, zieht ein Philosoph in seinem Argumentationsgang auch Menschenrechte u.a. heran, um seine Thesen auch tatsächlich an etwas belegen zu können.
    Aber nicht alleine die Argumentation macht einen Philosophen aus, sondern die strikte Verknüpfung von dem eigenen Denken, wissenschaftlicher Arbeitsweise und die Fähigkeit die Erkenntnisse den Menschen verständlich zu erläutern und eventuell auf andere Fragen des Lebens hinzuweisen… Ein sehr bedeutender ,,Charakterzug“ eines Philosophen ist für mich demnach auch die Zusammenarbeit mit anderen Philosophen und nicht das egoistische Handeln, denn Philosophen decken die ältesten und tiefsten Mythen der Menschheit auf. Erst in der Zusammenarbeit setzt sich Stück für Stück ein brauchbares Bild zusammen, das in einem egoistischen Arbeitsprozess mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nie entstanden wäre.

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