Juni 30

Ethik Protokoll 30. Juni 2016

Protokoll vom 30.6.2016, 7:45-9:20

17 von 18 Personen waren anwesend

Referent: Frau Schütze

Verfasser des Protokolls: kiuubi18


Gliederung der Stunde

  1. Organisatorisches
  2. Soziologie + soz. Freiheit
  3. Psychologie

Organisatorisches

Hinweis auf die restlichen, die noch einen Blog oder Kommentare schreiben müssen. Die Frist für den Blog ist am 10. Juli, die Frist für die Kommentare am 15. Juli.


Soziologie

Anknüpfung zum Film: Rolle als bestimmte Erwartung in der Gesellschaft

Frage: Wie können die Eltern frei sein?

  • Durch Kommunikation mit der Tochter, das Austauschen von gegenüberliegenden Erwartungen
  • Rolle oftmals vorgegeben, jedoch besitzt diese viel Spielraum etwas zu ändern
  • Ausbrechen aus der vogegebenen Rolle b.z.w. sich freier fühlen

Sozialisation

Was ist Sozialisation?

Prozess, in dem ein Mensch in die ihn umgebende Gesellschaft und Kultur hineinwächst und zu einem gesellschaftlich handlungsfähigen Subjekt wird.

primäre Sozialisation: Die Entwicklung zur sozialen Person

sekudäre Sozialisation:Die Prozesse der primären Sozialisation und deren Veränderung

Welche Probleme gibt es bei der Sozialisation?

  • Beeinflussung durch das Umfeld
  • Persönlichkeitsstruktur durch Umfeld (Familie, Freunde…) stark determiniert

-> Nicht sicher ob man als Person ganz frei ist, jedoch muss der Prozess durchgeführt werden da ansonsten in der Welt nicht überlebensfähig wäre, die gesellschaftliche Einbettung ist nötig.


Psychologie

Konzept Sigmund Freuds

  • Es: Triebe
  • Ich: Koordinator zwischen Trieb- und Normansrüchen (Entscheidet)
  • Über-Ich: Norminstanz (Soziologie)

Das „Es“ und das „Über-Ich“ stehen im Konflikt, währendessen das „Ich“ entscheidet welche Handlungen dann folgen.

die Schlüsselbegriffe der Individualpsychologie von Alfred Adler

  • Minderwertigkeitsgefühl als Triebe, die dann Leitlinien von bestimmten Verhaltensmustern bilden
  • Kompensation (Höherstreben) verbessert die Bereiche, in der man benachteiligt wird (Verbesserung der Sehschwäche als Beispiel)
  • Gemeinschaftsgefühl als Antagonist zum Egoismus

 


Am Ende wurde dies am Beispiel von Eichmann angewendet mit der Frage, ob er Schuld am Tod vieler Menschen trägt. Durch die strenge Erziehung war das Über-Ich größer, er befolgte die ihm zugeteilten Befehle. Jedoch stellt sich die Frage, wie weit seine Handlungs-, und Willensfreiheit in der Situation war, da er nicht dazu (körperlich) genötigt wurde. Desweiteren muss geklärt werden ob seine Handlungen bewusst oder unbewusst stattgefunden haben.

-> Fazit der Stunde war, dass er auf jeden Fall eine Teilschuld trägt und die Verantwortung hat, jedoch nicht ob er die ganze Schuld trägt.



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Veröffentlicht30. Juni 2016 von kiuubi18 in Kategorie "Organisatorisches", "Protokolle

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