November 13

Protokoll vom 07.11.2016

Protokoll vom 07.11.16, 9:40-11:15 Uhr

Lehrerin: Frau Schütze

Verfasser: Mitgefuehl

Gliederung:

  1. Film „Hannah Arendt“ zu Ende schauen
  2. Meinungen zu dem Film vergleichen
  3. Aufgaben zum Film bearbeiten
  4. Zwillings- und Hirnforschung
  5. Freiheit aus Sicht der Biologie, Psychologie und Soziologie

1. Zuerst haben wir das Ende des Films „Hannah Arendt angeschaut, welchen wir die Doppelstunde zuvor angefangen hatten.

2. Anschließend sollte sich jeder seine erste Meinung zu dem Film überlegen und diese verglichen wir dann. Wir kamen am Ende zu dem Ergebnis dass an dem Film positiv war, dass er echte Ausschnitte aus dem Prozess zeigte. Zudem ist der Film nicht so langweilig wie es erwartet wurde, da er sehr praxisbezogen ist und man alles leichter nachvollziehen konnte.

3. Aufgabe 1 a) Arendts Philosophie besagt, dass Böses entsteht wenn man aufhört zu Denken.

Aufgabe 2 a) Adolf Eichmann hat während der NS-Diktatur die Züge koordiniert und die Juden in die Konzentrationslager gebracht. Er wurde später in Brasilien festgenommen und in Israel angeklagt. Während diesem Gerichtsprozess war problematisch, inwiefern die Taten des einzelnen Mannes vor Gericht standen oder ob das ganze ehemalige System verurteilt werden sollte. Arendt meinte über Eichmann, er sei überraschend normal und wirke nicht so wie sie sich einen Nazi vorgestellt hatte.

Aufgabe 2 b)

Psychologische Determination:

-> Negierung der Verantwortlichkeit durch diese Argumentation:

  • ihm war egal was bzw. wen er in seinen Zügen transportierte
  • hätte er es nicht getan, hätte es eben ein anderer gemacht
  • er sei nicht verantwortlich gewesen für das, was nach der Zugfahrt passierte

Soziologische Determination:

  • er war militärisch erzogen
  • strenger Vater -> er war es gewohnt Befehle entgegen zu nehmen und diese einfach auszuführen

4.    Hirnforschung:

Das Gehirn weiß schon einige Sekunden vorher wie es sich entscheiden wird, als es einem selbst überhaupt bewusst wird. Mit Hilfe der Messung der Gehirnströme lassen sich die Entscheidungen bereits 10 Sekunden vorher feststellen. Das bedeutet, dass das sogenannte Bereitschaftspotential schon früher da ist. Es besteht allerdings die Möglichkeit einer kurzfristigen Umentscheidung des Gehirns.

Zwillingsforschung:

Eineiige Zwillinge gleichen sich in ihren Persönlichkeitsmerkmalen und in ihrem Verhalten sehr stark während zweieiige Zwillinge sich stärker unterscheiden. Daraus kann man den Schluss ziehen, dass die genetischen Eigenschaften für die persönliche Entwicklung sehr wichtig sind.

Je älter man wird, desto mehr Bedeutung bekommen die genetischen Eigenschaften und die früheren Umwelterfahrungen verlieren immer mehr ihrer Bedeutung.

5. Wir betrachteten wie die Biologie, die Psychologie und die Soziologie die Freiheit erklären und hielten es in diesem Schaubild fest:

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Veröffentlicht13. November 2016 von Mitgefuehl in Kategorie "Protokolle

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