Juni 18

Konkurrenz in der heutigen Zeit

Hässliche Laster gibt es viele, aber der Neid belegt unter ihnen einen Spitzenplatz. Neid ist ein Monster, das nie genug bekommt. Neid ist unlimited, er ist unersättlich und findet immer ein neues Objekt. Neidisch sein kann man auf alles, auf Smartphones und Klamotten, auf Herkunft und Schönheit, auf die guten Noten des Kommilitonen, das tolle Hausarbeitsthema, das jemand anderes sich geschnappt hat, den klugen Gedanken, mit dem der Sitznachbar im Seminar punktet, oder darauf, dass die reichen Eltern der Kommilitonin ihr das Studium finanzieren, während man selbst jobben muss. Neid hört nie auf, und am Ende ist der Neidische sogar neidisch auf die Neidlosen.

http://www.zeit.de/campus/2014/04/neid-konkurrenz-eifersucht-leistung

Als ich gerade diesen Beitrag fand, wurde mir erst einmal bewusst, welch eine große Rolle der Konkurrenzkampf in unserer Zeit heute spielt.  Dauernd vergleicht man sich nur noch mit den anderen. Man muss immer „besser“ sein.Hat der Andere etwas, muss man es selbst auch haben. Vorallem in der Wirtschaft kommt der Konkurrenzkampf oft vor.

Wie seht ihr das? Welche Situationen kennt ihr in der Konkurrenz von hoher Bedeutung ist? Ist es so wichtig immer mehr und Besseres zu haben als die anderen?



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Veröffentlicht18. Juni 2017 von Gelassenheit in Kategorie "Uncategorized

1 COMMENTS :

  1. By Kuhherden Joe on

    Natürlich hat Neid oder Konkurrenz viele schlechte Seiten und zieht viele Menschen ins Unglück, trotzdem ist Konkurrenz das was den Menschen antreibt sich ständig zu verbessern. Man muss sich ganz sicher immer wieder klar machen was man selbst hat und wie gut es einem tatsächlich geht, den es wird sicher auch Leute geben die das begehren, dass man selbst hat und selbst nicht für gut oder ausreichend wahrnimmt.
    Der Fußgänger der kein Auto hat beneidet den Polo Fahrer dafür, dass diese immer wann er will mit dem Auto von A nach B fahren kann. Der Polo Fahrer hingegen träumt vom Porsche den er gestern durch die Stadt hat fahren sehen. Und dann gibt es noch den Rollstuhlfahrer, er wird niemals mehr laufen können. Doch bewusst dankbar für die Gabe des Laufens ist weder Fußgänger noch Polo Fahrer und erst recht nicht der Porsche Fahrer. Streben nach mehr ist gut solange man sich bewusst ist was man eigentlich hat!

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