Kann man Musik und Sänger trennen?

25. Januar 2019 – die Gesellschaft spaltet sich in einem großen Konflikt. Gerade ist der Dokumentarfilm „Leaving Neverland“ über Michael Jackson erschienen, in dem zwei erwachsene Männer davon berichten, wie sie Michael Jackson als Kinder missbraucht hat. Dieser ist zehn Jahre zuvor, im Jahr 2009, verstorben, und trotzdem kommt eine gewaltige Diskussion auf. Viele Fans sind enttäuscht, können sich nicht mehr mit ihrem Lieblingssänger identifizieren, andere hingegen protestieren gegen die Exklusion Michael Jacksons Songs aus dem Radioprogramm. Wieder andere gehen in Hass auf.

Nun stellt sich die Frage, was soll man tun? Kann man die Musik, beziehungsweise die Kunst von ihrem Erzeuger trennen?

Viele Menschen sagen, sie können die Musik nicht von ihrem Sänger trennen, und das aus gutem Grund. Als erstes müssen die zahlreichen Vorwürfe gegen den Sänger Michael Jackson mentioniert werden, die Michael Jackson zu seinen Lebzeiten mehrere Anzeigen eingebracht haben. Diese sind auch plausibel, denn man weiß, dass Michael Jackson eine schwierige Kindheit hatte und deswegen auch psychische Schäden davongetragen haben könnte. Des Weiteren könnten die Anzeigen, die im Übrigen den Gerichtsprozess verloren haben, dadurch verloren haben, dass Michael Jackson eine reiche Person war und deswegen Einfluss auf die Wendung des Gerichtsprozesses hatte. Würde man diesen Fakt ignorieren, würde man demnach auch die Option übergehen, dass an Michael Jacksons Musik Kinderblut haften könnte. Eben deswegen interpretieren zahlreiche Personen seine Lieder so, als hätten sie „einen bitteren Beigeschmack“. Doch wenn man seine Lieder betrachtet, gibt es nur einen Song, der vom Inhalt her kritisiert werden könnte, und das ist Michael Jacksons Song „D.S“, welcher gegen den Staatsanwalt Tom Sneddon gerichtet ist, der 1993 sowie 2003-2005 ein Verfahren gegen Michael Jackson geführt hat. „D.S“ steht dabei eigentlich für „Dom Sheldon“, wobei Michael Jackson aber gut hörbar „Tom Sneddon is a cold man“ singt. Alle anderen Songs weisen nichts moralisch verwerfliches auf, sie haben teilweise sogar eine eher wertvolle Message wie zum Beispiel der „Earth Song“.  Warum sollte man also nicht doch seine Musik weiter hören und die Werke des King of Pop genießen? Vor allem in der Zeit der Kunstfreiheit sollten wir sowas doch eher zu schätzen wissen. Und selbst wenn Michael Jackson tatsächlich ein Pädophiler war, was ihm eigentlich nie nachgewiesen wurde, können wir meiner Meinung nach getrost seine Musik weiter hören, denn wir zeigen nicht, indem wir seine Musik hören, dass wir seine mögliche Pädophilie unterstützen. Da seine Songs von nichts dergleichen handeln, werden wir auch nicht in die Situation gebracht, uns mit einem Pädophilen zu identifizieren. Was hätte dann aber das Ausgrenzen seiner Musik in der Öffentlichkeit für einen Nutzen? Einen bestrafenden Wert für Michael Jackson hat die Aktion ja nicht, denn zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Dokumentation lebt Michael Jackson nicht mehr. Eine andere Möglichkeit wäre das Setzen eines politischen Statements, dass solch ein Handeln in unserer Gesellschaft nicht geduldet wird. Doch ist es richtig, einen schon verstorbenen Menschen für solche Zwecke zu instrumentalisieren, vor allem wenn es noch eine Unschuldsvermutung gibt? Das macht nicht allzu viel Sinn. Auch wenn Menschen in seiner Musik etwas Angreifendes finden, ist es jedoch eine subjektive Meinung und eine Frage der eigenen Interpretation. Michael Jackson in seiner Persönlichkeit als Musiker und Tänzer ist trotz allen Vorwürfen immer noch ein Mensch, der die künstlerische Entwicklung der ganzen Welt beeinflusst hat, weshalb man meiner Meinung nach seine Musik weiterhin ohne Bedenken und schlechtes Gewissen hören kann.

Anders sehe ich die Sache aber, wenn es um den Rapper Gzuz und seinem Auftreten mit der Gangsta-Rap Gruppe 187 Strassenbande geht.

Sie verkörpern in voller Form die männliche Radikalisierung gegen Frauen, denn sie bezeichnen diese als „Schlampen“ mit einem nur materiellen Wert. Des Weiteren sind sie radikale Vertreter des starken Kapitalismus und Nationalismus, was keineswegs die Vorbildfunktion gut erfüllt. Indem sie sich gegen Minderheiten wie Behinderte oder Homosexuelle stellen, versuchen sie sich selbst stärker aussehen zu lassen und auch gegenüber der Polizei äußern sie sich sehr despektierlich. Sie sind auch, was bewiesen ist, in Drogengeschäfte verwickelt, was ich keineswegs akzeptabel finde. Ganz schlecht ist ihr Dasein nicht, denn das Hören ihrer Musik entradikalisiert einige Jugendliche, indem sie ihren ganzen Hass in die Musik legen und dafür aktiv keine Straftaten begehen. Leider trifft solch ein Umgang mit ihrer Musik aber nicht für alle Jugendliche zu. Viele fangen an, sich mit den in der Musik beschriebenen Kriminalitäten zu identifizieren, insbesondere weil Jugendliche ihre Grenzen austesten wollen. Diese fangen an, ihre Taten gut zu finden und diesen in den Liedern verbreiteten Hass auf ihre Mitmenschen zu übertragen. Genau hierin sehe ich eine potenzielle Gefahr für die Allgemeinheit, diese Art von Musik weiter bestehen zu lassen, denn diese Musik führt zur exzessiven Radikalisierung. In diesem Falle kann man deswegen die Musik nicht von der Person trennen, denn die Musik selbst zeigt moralisch nicht vertretbare Elemente auf.

Summa summarum kann man in bestimmten Fällen die Kunst tatsächlich von einer bestimmten Person und ihren moralisch nicht akzeptablen Taten und Haltungen trennen und sich davon distanzieren, aber dies funktioniert nur, wenn die Musik selbst keine verwerflichen Meinungen thematisiert. Sobald aber auch der Inhalt der Musik die moralischen Grenzen überschreitet, sollte man diese auch einschränken können.

Könntet ihr die Kunst von der Person trennen, und wenn ja, warum? Und da ich weiß, dass einige von euch die Musik von 187 hören, wäre ich sehr dankbar euren Standpunkt dazu zu hören.

https://www.bento.de/musik/neverland-firsthand-was-hinter-der-gegen-doku-zu-leaving-neverland-steckt-a-8e3a99bd-d2b0-462d-9a2d-19315be07bed

Stalking im Internet

Wenn ich jemanden verfolge, seine Mülltonne nach Einkaufszetteln durchwühle, durch sein Fenster schaue und Fotos von seinen Altglas-Container-Besuchen mache und anschließend behaupte, die Person sei ein Alkoholiker, ist es eindeutiger Verstoß gegen die Privatsphäre dieser Person und man kann auch deswegen angezeigt werden. Jedoch, nach dem Philosophen Michael LaBossiere, wenn man die persönlichen Daten derselben Person im Internet analysiert und dann darauf schließt, dass diese Person ein Alkoholiker ist, wird man nicht strafrechtlich verfolgt, weil die moralische Frage in diesem Fall durch den indirekten Weg des Informationensammelns nicht mehr ganz klar ist.

Wird Datenschutz bei uns nicht immer groß geschrieben? Oder werden die Informationen, die wir ans Internet geben, missbraucht und könnte dieser Missbrauch gefährlich für uns sein?

Ein Problem, welches wir schon aufgrund der Fragestellung feststellen, ist, dass wir selbst unsere Daten an das Internet geben. Oft passiert dies unbewusst und genau das nutzen bestimmte andere Teilnehmer des Internetverkehrs aus, um zum Beispiel personenbezogene Werbung zu machen. Also ist das zu Kritisierende an sich, dass diese Personen, die unsere persönlichen Informationen sammeln und auswerten, es so unauffällig wie möglich machen wollen. Auch Oliver J. Süme vom Verband der Internetwirtschaft „Eco“ spricht von sogenannten „Dual-Use-Technologien“, was so viel heißt, dass diese Datensammlung von Dritten im Grunde genommen nichts Böses oder Gutes ist, weil es davon abhängt, wie man diese Daten im Endeffekt nutzt.

Wenn wir nun an das Thema Datenschutz denken, gibt es sofort eine Sache, die uns einfällt: Cookies. Ursprünglich als eine nette Erfindung geplant, um die Internetnutzung zu optimieren, werden diese heutzutage häufig missbraucht. Früher wurden Cookies dazu genutzt, um den letzten Standpunkt auf der Seite zu speichern, zum Beispiel wenn man in Amazon gerade den Warenkorb geöffnet hatte, wird beim nächsten Mal direkt die Seite mit dem Warenkorb aufgerufen. Nun werden Cookies benutzt, um sogenannte „Statistiken“ zu erstellen, die Informationen wie die Zeit des Websitebesuches, ähnliche Websitebesuche oder allgemein das Klicken auf weitere Links festhalten. Diese Informationen werden heutzutage als freundlich dargestellt. Es heißt demnach immer, die Informationen werden gesammelt, um die Nutzererfahrung zu verbessern. Warum aber, fragt sich, ist bei den Cookie Meldungen immer als Standard zuerst „alle Cookies zulassen“ eingestellt und warum wird immer nur ein ganz kleiner Knopf bei den Pop-Ups eingeblendet, auf dem steht „Datenschutzeinstellungen ändern“? Weil eben diese Websiteanbieter gar nicht wollen, dass man die Daten vor ihnen verbirgt um sie oft für kommerzielle Zwecke, wie Werbungen, zu nutzen. Dies ist ganz klar ein Eingriff in unsere Privatsphäre, der unsere Daten kaufbar macht und eigentlich strafrechtlich verfolgt werden müsste.

Aber selbst wenn wir uns sehr vorsichtig gegenüber Cookies verhalten und immer alle Einstellungen ändern, gibt es immer noch Tracker auf jeder einzelnen Website, die unsere Daten akkumulieren. So weiß man beispielsweise, dass auf der Internetseite von www.spiegel.de 105 verschiedene Tracker zu finden sind, die unsere Daten für verschiedenartige Zwecke benutzen, auch um sie an Spiegel zurückzuschicken, damit uns die Seite personenbezogene Werbung einblenden kann. Deswegen ist es auch sinnvoll, sich auf der Website www.whotracks.me  darüber zu informieren, wie viele Tracker auf der jeweiligen Website platziert sind, von wem sie platziert sind und wofür diese Tracker genau benutzt werden (wobei es sich in mehr als 50% der Fälle um Advertising-Tracker handelt). In diesem Fall wird der Nutzer nicht einmal benachrichtigt, dass  solche Informationen gesammelt werden und dies verstößt gegen die Willensfreiheit einzelner Personen.

Oft wird eine Nutzerprofilerstellung anhand unfreiwillig entzogener Informationen damit gerechtfertigt, dass es sonst keine digitalen Innovationen mehr geben könnte, wenn man die Daten der Nutzer nicht ausreichend analysiert. Jedoch ist dieses Argument sehr paradox, denn je unsicherer sich die Menschen beim Nutzen des Internets und neuer Technologien fühlen, desto weniger werden sie sie auch benutzen. Im Umkehrschluss heißt das, man muss zuerst Transparenz schaffen und das Vertrauen der Nutzer aufbauen, damit diese die Innovationen auch unterstützen und sogar bei der Entwicklung mithelfen.

Jetzt werden viele sagen: „Aber Transparenz gibt es schon in Form von Datenschutzerklärungen und für Sicherheit wird mit Altersbegrenzungen gesorgt.“ Dies mag eine schöne Idee sein, jedoch dass diese Konzepte einwandfrei funktionieren, ist ein nahezu utopischer Gedanke. Die Datenschutzerklärungen fallen oft sehr lang aus,  und teilweise über hundert Seiten in sehr schwer verständlicher Sprache. In diesem Fall fällt die Funktion der Transparenzschaffung weg, denn niemand kann diese Datenschutzrichtlinien tatsächlich verinnerlichen und wenn man diesen dann zustimmt, stimmt man möglicherweise Dingen zu, die man gar nicht will. Ist es ethisch korrekt, diese Datenschutzrichtlinien so verwirrend zu schreiben, dass man gar keine Chance mehr hat, sich selbst zu schützen? Nein, denn der Mensch wird dadurch künstlich verdummt und unmündig gemacht.

Auch die Altersbegrenzungen sind im Grunde genommen sinnlos, denn nie wird wirklich richtig überprüft, ob sich ein Minderjähriger angemeldet hat oder nicht. Und wenn man es überprüft, dann mithilfe von Personalausweisdaten die man manuell eingibt, was man zum Beispiel bei PlayStation sieht. Doch hier wird der vermeintliche Schutz damit zunichte gemacht, dass man seine Dokumentdaten preisgeben muss, was sogar noch schlimmer ist als der Fakt, dass ein Minderjähriger sich dem Datenschutzkonflikt aussetzt. In diesem Fall haben wir einen Teufelskreis, dessen man sich bewusst sein sollte, wenn man das Internet nutzt.

Wenn man Beschwerden mit solch einem Inhalt losschickt, wird man oft ignoriert und dem „Chilling Effect“ überlassen, was so viel bedeutet, dass die Konflikte im Internet sich selbst regulieren. Aber das sollte man nicht tun, denn sonst wird die Kriminalität in Bezug auf die Datennutzung immer schlimmer und irgendwann kann man das Risiko nicht mehr minimieren.

Dies lässt sich an den heutigen Hetzaktionen im Internet verdeutlichen. Anhand von den Daten, die bestimmte Internetnutzer über uns sammeln können, werden bestimmte Nutzerprofile mit einer politischen Richtung oder sexuellen Orientierung mit Hasskommentaren bombardiert, was den Menschen sogar psychisch schädigen kann. Hier sieht man ganz klar, dass diese Datensammlung nicht einfach nur da ist, um uns die Internetnutzung zu erleichtern. Diese Verbrechen werden gezielt organisiert, was in der Dokumentation „Lösch Dich“ auf YouTube sehr gut erklärt wird.

Zusätzlich tauchen heutzutage traurigerweise auch Informationen von einem selbst auf, die man selbst nicht mit dem Internet geteilt hat. Bemüht man sich beispielsweise, nirgends den eigenen Standort zu verraten und die Standortinformationen in den Einstellungen für immer auszuschalten, so kommt es oft vor, dass einen Freunde auf einem Bild markieren, auf dem sie selbst auch ihren eigenen Standort markiert haben. Dadurch können andere daraus schließen, dass ich auch in der Nähe wohne, obwohl ich diese Information nie irgendwo explizit erwähnt hatte. Dieser Fakt wird zudem bestätigt, indem man beispielsweise auf Instagram ein Business oder Creator Profil erstellt und ab hundert Abonnenten sogar den statistischen Standort und das Alter der eigenen Abonnenten sehen kann. Ich meinesteils war sehr erstaunt, dass ich dadurch den Standort von meinen Freunden sehen konnte, die mit keinem Wort ihren Standort in ihrem Profil mentioniert hatten.

Deshalb sind auch solche Dinge wie die „Snapmap“, auf der man die Standorte der Freunde erkennen kann, sehr mit Kritik zu sehen, da man automatisch  durch andere ein Opfer von Datenmissbrauch werden kann.

In diesem Zusammenhang ist auch der Satz „Das Internet vergisst nie.“ wichtig anzusprechen, da Bilder, die man einmal aus Leichtsinn ins Internet stellt, wie zum Beispiel Bilder von Partys, nie richtig gelöscht werden. Das hängt damit zusammen, dass ständig Backups von den Websites erstellt werden, aber auch damit, dass andere User das Bild abspeichern können. So ist es auch vorgekommen, dass man Bilder von Partys, obwohl es nicht erlaubt ist, beim Vorstellungsgespräch vorgezeigt bekommen hat. Dies kann auch zu „Fake News“ im Internet führen, die die reale Begebenheit verzerren und ein neues, despektierliches Bild von einem schaffen können.

Zudem gibt es auch in unserer jetzigen Zeit Bots, die aus den gesammelten Informationen eine Identität erstellen und unter deinem Namen agieren können. Was noch mehr erschreckend ist, ist dass dies auch echte Menschen machen, um einem etwas Böses im Internet zu tun. Sie kommen mit legalen, indirekten Wegen dazu, deine eigene Identität zu übernehmen und so zum Beispiel die Sicherheitslücken im Online-Banking oder bei Passwörtern zu umgehen. Die Sicherheitsfragen, wie „Was ist Ihr Lieblingsessen?“ beim Vergessen eines Passwortes sind demnach auch absolut nicht sinnvoll, und das zeigt nur, dass der Anbieter des Kontos die Daten nicht gut schützt.

Soziale Netzwerke können uns zusätzlich auch dazu verleiten, direkt Daten an andere weiterzugeben, obwohl man nie weiß, wer genau hinter einem Profil steckt. Dies führt im schlimmsten Fall zu Treffen mit einer unbekannten Person und damit zusammenhängenden Straftaten. Dazu muss man aber konstatieren, dass Online Multiplayer Spiele wie Clash of Clans das Bekämpfen dieses Problems ziemlich gut umgesetzt haben, indem vor jeder Benutzung des öffentlichen Chats um respektvollen Umgang gebeten wird und von dem Preisgeben privater Informationen gewarnt wird.

Wenn man sich vor externer Datensammlung schützen will, kann man zum Beispiel ein Tor-Netzwerk benutzen. Diese Tor-Server lassen einen anonym im Internet surfen, weswegen diese oft von Journalisten, Juristen und staatlichen Behörden genutzt werden. Eben deswegen bringt man sich, obwohl man sich nur schützen möchte, in den Verdächtigenkreis digitaler Kriminelle, denn man ist dadurch schon so anonym, dass man schon wieder gefährlich werden könnte. Da drängt sich die Frage auf: „Soll man jetzt so einen Tor-Server benutzen und als Verdächtiger eingestuft werden oder stellt man anderen seine Daten zur Verfügung?“. In diesem Fall sollte die Antwort eigentlich „weder noch“ lauten, denn es soll jedem die Möglichkeit gegeben werden, sich selbst zu schützen.

Früher gab es aufgrund dessen spezielle Internetseiten, auf denen man überprüfen konnte, was das Internet schon über einen weiß, indem man sich in die Suchleiste eingegeben und eine Liste von Ergebnissen bekommen hat. Nun sind diese Internetseiten verboten, da sie alles Wissen über einen akkumulieren konnten. Jedoch: War das eine richtige Entscheidung? Denn die Daten sind nach wie vor im Internet, nur dass man jetzt nicht mehr wissen kann, was schon über einen bekannt ist und was nicht. Vor Allem im jetzigen Voranschreiten der Digitalisierung wird dieses Problem umso gravierender, denn nun hat man zu jedem Nutzerprofil sogar ein Gesichtsmuster, mit dessen Hilfe Bilder im Internet nach dieser Person gescannt werden können.

Als letztes ist es essentiell zu erwähnen, dass auch staatliche Behörden und Geheimdienste unsere Informationen sammeln, um Verbrechen nachverfolgen zu können oder sogar vorzubeugen. Dies kann man auch ambivalent sehen, denn einerseits wird so die Sicherheit des Landes verschärft, jedoch andererseits schränkt dies die Freiheit des Einzelnen ein und man gerät manchmal auch als Außenstehender in einen eigentlich vermeidbaren Konflikt. Auch in der Sache mit der Datensammlung zur Bekämpfung von Corona muss man die Freiheit des Einzelnen gegen die Internetsicherheit abwägen. Hier sollte man auch genau darauf achten, wem man die Daten wirklich gibt, denn die Datensammlung von Google zur Bekämpfung des Corona Virus hört sich meiner Meinung nach nicht sehr vielversprechend an, denn Google ist dafür bekannt, Informationen auch für andere Zwecke zu nutzen.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Datenschutz bei uns noch in der Anfangsphase ist und es deswegen noch viele Akteure im Internet gibt, die unsere Daten missbrauchen. Eben deshalb finde ich, dass man selbst für das Internet ethische und moralische Richtlinien einführen sollte, an die sich eine Gesellschaft zu halten hat. Zum Einen ist es immer wichtig, seine eigene Sicherheit und die Sicherheit von anderen zu respektieren, indem man von den jeweiligen Personen Zustimmungen für Veröffentlichung von Daten einholt und man sich dessen bewusst ist, wer jetzt nun wirklich die eigenen Daten verwendet. Da wir das Risiko des Datenmissbrauchs nicht vollständig eindämmen können, gilt es, das Risiko zumindest ein wenig einzuschränken. Des Weiteren sollten die Websiteanbieter den Verwendungszweck der Daten genau erläutern und diese Erläuterung verständlich der Allgemeinheit zukommen lassen und somit Transparenz schaffen. Und schlussendlich, selbst in kritischen Situationen sollte man sein Recht auf Anonymität im Hinterkopf bewahren und nur denen Informationen vermitteln, denen man wirklich vertraut.

Fühlt ihr euch von der Datensammlung im Internet bedroht oder seid ihr optimistisch, was den Datenschutz angeht? Schreibt eure Meinung dazu in die Kommentare!

Ist Obdachlosigkeit selbstverschuldet?

Im Jahr 2017 wurden in Deutschland schätzungsweise 48000 Menschen auf der Straße erfasst (bezogen auf einen Artikel der Süddeutschen Zeitung). Das sind aber längst noch nicht alle, denn es gibt auch viele Obdachlose, die bis zum heutigen Zeitpunkt nicht registriert wurden. Das sind enorm viele Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben. Dies bemerkt man auch im Alltag in den etwas größeren Städten, denn man sieht fast überall Obdachlose. Nun ruft euch ins Gedächtnis: Seid ihr die Menschen, die sich von den Obdachlosen wegdrehen und schnell vorbeilaufen oder die ihnen etwas Geld einwerfen, vielleicht sogar ein paar Worte mit ihnen wechseln? Woher kommt dieser Unterschied zwischen den Verhaltensweisen? Die Erstgenannten vertreten die Meinung, dass die Obdachlosen selbst schuld sind, wenn sie auf der Straße leben müssen und es nun alleine ausbaden sollen. Die Letzteren wollen sich entweder die Geschichte des Obdachlosen anhören, um zu verstehen, wie man dazu kommt, auf der Straße zu leben oder man ist schlicht der Meinung, dass die Person nichts für ihre Obdachlosigkeit kann und deswegen Mitleid mit ihr empfindet.

Daher stelle ich mir nun die Frage: Ist Obdachlosigkeit selbstverschuldet? So makaber diese Frage auch klingen mag, sind sich die Menschen in der Antwort auf diese Frage doch sehr uneinig.

Auch ich bin in diesem Falle sehr unschlüssig. Um zu bewerten, ob die Obdachlosigkeit einer Person selbstverschuldet ist, muss man die individuelle Situation genauer betrachten.

Zunächst möchte ich eine Situation beleuchten, in der man meinen könnte, die Obdachlosigkeit sei nicht selbstverschuldet: Wenn plötzlicher Tod eines Verwandten oder eines Lebensgefährten auftritt und man als Betroffener keine Unterstützung hat, weder im psychischen, noch im materiellen Bereich. Dies ist häufig ein Problem bei Jugendlichen und Kindern, denn diese sind im Arbeitsfeld noch nicht abgesichert, fühlen sich schnell allein und hilflos und lehnen jede Hilfe ab. An sich sind sie ja nicht selbst schuld, wenn eine naheliegende Person sie nicht mehr unterstützen kann. Jedoch ist ihr häufigster Fehler, und ja, das ist teilweise selbstverschuldet, dass man die angebotene Hilfe durch das Sozialamt nicht annimmt und sich gegenüber jeder anderen zuvorkommenden Person verschließt.

Des Weiteren ist Arbeitslosigkeit als Ursache für Obdachlosigkeit äußerst zwiespaltig. Einerseits gibt es Menschen, die mit ihrem erlernten Beruf keine Arbeit finden und dann gibt es noch die, die nicht arbeiten wollen. Jedoch ist in beiden Fällen eine gewisse Selbstverschuldung da, denn im ersten Fall kann man trotzdem notgedrungen noch einen anderen Beruf suchen oder erlernen, damit man nicht vollständig ins Arbeitslose versinkt, wobei die Menschen aber nicht Schuld sind, dass sie keine passende Arbeit in dem Moment finden. Im zweiten Fall muss die Person tatsächlich mit den Konsequenzen leben, die Arbeitslosigkeit hat, und diese Art des Lebens sucht sie sich ja im Grunde genommen selbst aus. Das, was nicht selbstverschuldet ist, und was viele Menschen im Moment der Entscheidung nicht wissen, ist der Teufelskreis, aus dem man nicht wieder hinauskommt. So kann man sich diesen vorstellen: Ohne Arbeit und damit ohne Zahlungsmittel kann man keinen Mietvertrag unterschreiben, dadurch bleibt man obdachlos. Und dadurch, dass man als Obdachloser einen schlechten Ruf hat, hat man meist auch keine Chance mehr, von einem Arbeitgeber angenommen zu werden. Außerdem ist es auch für den Arbeitgeber unpraktisch einen Menschen ohne eigene Anschrift aufzunehmen und deswegen halten sich diese häufig lieber von Obdachlosen fern.

Auch die Obdachlosigkeit aus Krankheitsgründen ist meiner Meinung nach nicht selbstverschuldet. Klar, wenn man wegen Alkohol oder Drogenkonsum nicht mehr arbeiten kann, ist es auch eine Art von Krankheitsgrund, aber in diesem Fall meine ich eher die psychischen Störungen oder körperliche Einschränkungen. In Deutschland ist in dieser Spalte schon vieles getan worden durch zahleiche Versicherungen, aber dennoch werden solche Menschen von der Gesellschaft ausgestoßen und schaffen es nicht, sowohl Arbeit als auch damit verknüpft eine Unterkunft zu finden.

Menschen, die aus anderen Ländern fliehen, sei es aus Vertreibung, Armut, fehlenden Bildungschancen oder Zerstörung ihrer Wohnungen durch Naturkatastrophen, stellen auch eine große Anzahl der Obdachlosigkeit dar. Jedoch können diese häufig nichts ausrichten, denn sie besitzen meist keinen Anspruch auf die Rechte in einem Land, in dem sie keine Bürger sind. Ist diese Art von Obdachlosigkeit selbstverschuldet? Meiner Meinung nach nicht, denn es gibt für sie weder soziale noch wirtschaftliche Hilfe und damit können sie auch keine Arbeit beantragen, die sie zum Beispiel aus mangelnder Sprachkenntnis nicht bekommen können und Unterstützungsgelder zum Lebensunterhalt werden ihnen zusätzlich auch nicht angeboten.

Fehlende Schulbildung ist zudem auch ein gravierender Faktor, denn daraus resultiert im Endeffekt die oben erwähnte Arbeitslosigkeit. Doch in Deutschland würde ich diesen Faktor zunehmend der Kategorie „Selbstverschuldete Obdachlosigkeit“ zuordnen, denn in Deutschland besteht Schulpflicht und jeder Mensch hat dieselben Bildungschancen, um später auch eine gute Arbeit zu bekommen. In anderen Ländern, häufig im asiatischen Raum, ist aber die Schulbildung nicht für alle bereitgestellt und in diesem Falle tragen die Menschen nicht die Verantwortung für ihre fehlende Bildung.

Oft werden aber auch Menschen, vor allem alte Leute, aufgezogen und man nimmt ihnen durch Betrug die Wohnung weg, was nicht selbstverschuldet ist, denn diese Betrüger legen extra alles darauf aus, solchen Menschen, die meist schon selbst Hilfe benötigen, das Letzte zu nehmen. Dies ist oft in Ländern von Zentralasien ein Problem, zum Beispiel in den russischen Nachrichten sieht man solche Konflikte immer öfter. Die Menschen unterschreiben Verträge, von denen sie keine Ahnung haben oder sich nicht gut darüber informiert haben und lassen sich dadurch ihren Besitz in Form einer Wohnung oder einem Haus wegnehmen. Dadurch landen sie auf der Straße und gesetzlich können sie meist nicht nachweisen, dass sie betrogen wurden.

Wie man sieht, gibt es unterschiedlichste Faktoren, weshalb eine Person obdachlos werden könnte. Oft treten diese in aufgehäufter Form auf und es ist sehr schwer, wieder aus der Obdachlosigkeit herauszukommen.

Mit diesem Beitrag wollte ich daran appellieren, dass ihr Obdachlose nicht gleich als Unmenschen betrachtet. Ihr müsst ihnen zwar kein Geld geben, aber es ist durchaus menschlich sie einmal anzulächeln oder mit ihnen zu reden, denn nicht jeder ist selbst daran schuld, in diese missliche Lage gekommen zu sein. Manche andere verstehen aber auch mit der Zeit, dass sie etwas falsch gemacht haben, und genau da gilt es, diese Obdachlosen zu unterstützen und sie nicht gleich auszustoßen. Insbesondere jugendliche Obdachlose sind zwar meist unnahbar, benötigen aber dringend Hilfe. Im Buch „Sackgasse Freiheit“ von Jana Frey wird die Geschichte eines Obdachlosen Mädchens geschildert, in der man nachvollziehen kann, dass durch Misshandlung durch die Eltern und anschließender innerer Verschlossenheit Obdachlosigkeit entstehen kann und wie schnell so ein Prozess von statten gehen kann. Ich empfehle euch dringend, das Buch zu lesen, denn dann bekommt man einen ganz anderen Blick auf dieses Thema, weil meistens werden Obdachlose als sehr negativ dargestellt.

Als letztes möchte ich noch erwähnen, dass es manchmal wirklich hilfreich ist, die Geschichte eines Obdachlosen von vorne bis zum Schluss anzuhören, wobei Leeroy auf YouTube schon einen großen Schritt gewagt hat, einen Obdachlosen darüber zu interviewen, wie er denn sein Leben auf der Straße beschreibt.

Denn meiner Meinung nach ist Obdachlosigkeit nicht immer selbstverschuldet, wie man an den oben genannten Beispielen sehen kann, sondern hängt von der Lebensgeschichte des Einzelnen ab.

Was denkt ihr zu dem Thema? Denkt ihr, dass es sich allgemein sagen lässt, ob Obdachlosigkeit selbstverschuldet ist, oder hängt es eurer Meinung nach von der Situation ab?

Quellen:

Obdachlosigkeit in Deutschland, aufgerufen am 04.01.2020

https://www.sueddeutsche.de/panorama/wohnungslose-obdachlose-1.4545815

Frey, J. (2001). Sackgasse Freiheit (2.Aufl.). Bindlach: Loewe Verlag

Interview mit einem Obdachlosen:

Haben künstliche Intelligenzen Gefühle?

Überall in unserem Alltag werden wir mit künstlichen Intelligenzen, kurz KIs, konfrontiert. Ob in der Medizin, wenn man Begleit- und Assistentenapps für bestimmte Krankheiten entwickelt und personalisierte Therapien umsetzen möchte, beim autonomen Fahren, bei Supportanfragen, wenn man sein Passwort vergessen hat, oder wenn man gegen einen Bot in einem Videospiel kämpft: in jedem Bereich wird heutzutage nach und nach die innovative KI integriert. Laut WELT sollen bis 2025 in Deutschland ungefähr drei Milliarden Euro in die Entwicklung der KI investiert werden. Jedoch haben auch viele Menschen ihre Zweifel, was die KI anbetrifft. Die sich immer weiter in den Vordergrund zu drängen scheinende Frage, ist, ob die KI für uns Menschen nicht eher eine Bedrohung, oder ein Rückschlag sein könnte. Wann wird denn eine KI für ein so hochentwickeltes Wesen wie den Menschen gefährlich werden? Die Antwort liegt auf der Hand: Anknüpfend an das Sprichwort „Der Mensch ist des Menschen größter Feind“ erkennt man, dass KIs uns ein enormes Problem bereiten können, wenn sie menschenähnlich agieren. Nun muss man aber erst erfassen, was genau es ist, dass uns Menschen human erscheinen lässt. Hierbei möchte ich betonen, dass ich von meiner eigenen Meinung ausgehe, die lautet, dass der Mensch durch seine emotionalen Regungen und gefühlsbedingten Handlungen sowie der daraus resultierenden Unvorhersehbarkeit aller menschlichen Handlungen, definiert wird. Genau aus demselben Grund finde ich es äußerst wichtig, den noch so kleinen Aspekt nicht aus dem Auge zu verlieren und sich die Frage zu stellen, ob künstliche Intelligenzen Gefühle entwickeln können, womit ich mich im Folgenden noch näher befassen werde.

Meine Meinung zu dem Thema ist ganz klar, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht so weit gekommen sind, dass künstliche Intelligenzen Gefühle entwickeln können. Zur Verdeutlichung meiner Aussage möchte ich euch ein höchst interessantes Gedankenexperiment namens „Marys Zimmer“ vom australischen Philosophen Frank Cameron Jackson vorstellen, der sich mit der Frage auseinandergesetzt hat, ob künstliche Intelligenzen tatsächlich reale Gefühle verspüren können oder sie diese nur auf Basis zahlreicher humaner Vorbilder simulieren und es ihnen unmöglich ist, zu ergründen, was denn nun ECHTE Gefühle sind.

Vereinfacht kann man das Gedankenexperiment so darstellen:

Mary wohnt ihr ganzes Leben lang in einem schwarz-weißen Zimmer, auch alles darin Enthaltene ist entweder schwarz oder weiß. In diesem Zimmer studiert sie Farben, sodass sie zu dem Punkt gekommen ist, alles über Farben zu wissen. Sie kann demnach jeden Fakt aufzählen und erläutern, jedoch erst nach 30 Jahren, als sie das schwarz-weiße Studierzimmer verlässt, erfährt sie zum ersten Mal in ihrem Leben, wie es wirklich IST, farbige Dinge zu sehen. Zusammenfassend heißt das, Mary wusste doch nicht alles über Farben, die autonome Erfahrung mit Farben und deren Wahrnehmung fehlten ihr. Dieses Gedankenexperiment lässt sich hervorragend auf KI übertragen. Angenommen, die Roboter bzw. die künstlichen Intelligenzen wissen alles über Emotionen, Mimik, Gestik. Jedoch verspürten sie diese die „am eigenen Leib“ und ebendiese Erfahrung fehlt ihnen, genauso wie der Mary von Frank Cameron Jackson. Daher können KI grundsätzlich nur Gemütszustände simulieren, ja so weit sind wir mit der Technik schon. Aber selbstständig entwickeln können sie (noch) keine.

Auch eben bei Dingen wie personalisierter Medizin und den dazu entwickelten Apps wird diese Gefühlslosigkeit der künstlichen Intelligenzen kritisiert. Denn diese „lernen“ nicht selbstständig und erkennen nicht das Leiden einer Person, sondern sie sammeln Informationen, strukturieren diese und geben sie nur in einer anderen Form wieder. Zugegeben, möglicherweise sind künstliche Intelligenzen besser im Umgang mit vielen Informationen als der Mensch, jedoch die Informationen und Probleme selbst erfassen und eine gewisse Empathie zum Patienten zu entwickeln, dazu sind sie noch nicht in der Lage.

Kurz anreißen möchte ich auch das Thema „Autonomes Fahren“, denn dies ist ein Problemthema geworden, da die künstlichen Intelligenzen keine Urteilskraft besitzen und nur nach einprogrammierten Algorithmen (das sind bestimmte, strukturierte Abläufe nach denen ein maschinelles Handeln bestimmt wird) agieren. Aber ist das denn nicht andererseits ein Glück für uns? Dadurch sind uns die Reaktionen auf bestimmte Situationen im Voraus bekannt und wir haben noch eine enorme Kontrolle über deren Aktionen.

Ein häufig mentioniertes Gegenargument zu meiner Meinung, dass KIs keine Gefühle besitzen können, ist die menschengemachte Nachahmung der menschlichen Sinne bei Robotern. Beispielsweise werden Aufnahmegeräte eingepflanzt, die als „Ohren“ fungieren oder aber auch neuronale Netze in KIs einprogrammiert (Philip von Breaking Lab hat dazu eine sehr umfassende und interessante Doktorarbeit verfasst und in einem Video auf YouTube dargestellt). Dabei wird aber deutlich, dass der Mensch alles vorprogrammieren muss und dem Computer auch am Anfang sagen muss, was genau zum Beispiel ein Umriss eines Tieres darstellt. Dabei empfindet die KI immer noch keine Reize, nein. Sie versucht, die Informationen, die ihm der Mensch gegeben hat, sinnvoll zu verknüpfen.

Auch können euch möglicherweise Wettbewerbe wie der „Loebner-Wettbewerb“ bekannt sein, bei denen die Teilnehmer beim Chatten herausfinden müssen, ob sie mit einem Menschen oder einer künstlichen Intelligenz, ist diesem Fall sind Chatbots gemeint (siehe Siri oder Cleverbot) , kommunizieren. Und hier findet sich ein weiterer Beweis, dass KIs noch keine Gefühle empfinden: Es ist noch keinem Chatbot gut  gelungen, über längere Zeit einen Menschen zu täuschen, das heißt so menschenähnlich sind KIs noch gar nicht.

Summa summarum kann man festhalten, dass künstliche Intelligenzen heutzutage noch nicht die Möglichkeit haben, Gefühle zu empfinden oder überhaupt zu besitzen. Im Künftigen ist zwar noch unklar, ob die Menschen in diesem Falle etwas Innovatives erfinden oder nicht, aber die künstliche Intelligenz als Gefahr aufgrund von Menschenähnlichkeit kann vorerst ausgeschlossen werden. Hervorheben möchte ich hierbei, dass KIs auch in anderen Bereichen gefährlich werden können, wie zum Beispiel dem Verschwinden von Arbeitsplätzen, aber dies werde ich hier nicht weiter ausführen.

Denkt ihr, dass künstliche Intelligenzen Gefühle besitzen können? Wenn ja, seht ihr eher Chancen oder Gefahren dahinter? Schreibt eure Meinung bitte in die Kommentare!

Quellen:

KI in der Medizin, aufgerufen am 04.01.2020

https://www.bmbf.de/de/was-ki-fuer-die-medizin-bedeutet-9177.html

Investition in die KI, aufgerufen am 03.01.2020

https://www.welt.de/wirtschaft/article183877012/Kuenstliche-Intelligenz-Deutschland-investiert-Milliarden-in-neue-Techniken.html

Gedankenexperiment „Marys Zimmer“

Nida-Rümelin, J.&Weidenfeld,N.(2018).Digitaler Humanismus(1.Aufl.).München:Piper Verlag.S.39

Doktorarbeit über neuronale Netze

Loebner-Wettbewerb und Turing-Test