Sind Elektroautos die Lösung gegen den Klimawandel?

Der Klimawandel scheint momentan das größte Problem der Gesellschaft zu sein. In den Medien wird immer häufiger gewarnt, welche Probleme der Klimawandel mit sich bringt und welche Auswirkungen er hat. Aktuell kann man das gerade an den extrem heißen Temperaturen in Kanada aber auch in Skandinavien und in Sibirien sehen, wo es in dieser Jahreszeit eigentlich eher mild sein sollte. Das Thema Klimawandel ist relativ unumstritten eine der größten Herausforderungen. Doch man merkt auch, dass Autohersteller eigentlich fast ausschließlich für Elektroautos werben, da sie die Fortbewegungsmittel der Zukunft sein sollen. Doch sind E-Autos wirklich die Zukunft, oder wird der Klimawandel einfach nur von der Automobilindustrie missbraucht, um noch mehr Geld zu machen?

In einer Statistik kann man sehen, dass die Anzahl der Elektroautos in Deutschland von 2014 bis 2019 von ca. 12.000 bis 83.000 gestiegen ist, Tendenz weiter stark steigend. Also rund siebenmal so viele E-Autos in nur fünf Jahren. Irgendwie scheint die Elektromobilitätsbranche also zu funktionieren. Was diese Entwicklung außerdem beschleunigen könnte, ist die Spritpreiserhöhung in den letzten Monaten. Für viele Menschen stellt sich nun die Frage, ob sich ein Auto mit Verbrennungsmotor überhaupt noch lohnt, wenn man außerdem noch bedenkt, dass es Prämien von bis zu 11000 Euro auf den Käufer ein E-Autos warten. Was sicherlich auch zur Kaufentscheidung führt, ist der psychologische Aspekt, da man immer im Hinterkopf das Gefühl hat, etwas für den Klimaschutz getan zu haben. Gerade das nutzen Autohersteller aus, da das Thema Klimaschutz immer präsenter in unserer Gesellschaft wird, was viele Menschen wiederum dazu bewegt einen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Das ist aber keineswegs schlecht oder problematisch, doch man sollte sich die Frage stellen, ob wirklich Elektroautos die Lösung sind.

Das größte Manko vom Elektroantrieb ist die Herstellung des Akkus. Klassische Akkus werden aus unterschiedlichen Rohstoffen hergestellt, hauptsächlich Lithium. Dieses wird häufig in ärmeren Ländern wie beispielsweise Chile abgebaut, wo andere Arbeitsbedingungen herrschen als in Deutschland. Die Rohstoffe des Akkus müssen mit hohem Druck aus dem Gestein herausgewaschen werden, wofür Wasser gebraucht wird, das gerade in ärmeren Länder sehr wertvoll ist. Außerdem ist Lithium eine begrenzte Ressource, die noch für viele weitere Generationen ausreichen muss, gerade weil der Elektroantrieb immer populärer wird. Das nächste Problem ist die Haltbarkeit von Akkus, da die meisten durchschnittlich etwa 8-10 Jahre halten. Nach dieser Zeit muss ein neuer Akku her, der ebenfalls einen großen ökologischen Fußabdruck in der Herstellung mit sich bringt. Bei guter Pflege halten Verbrennungsmotoren gut das Doppelte aus. Auch im Falle eines Unfalls sind Akkus eher problematisch, da beispielsweise bei einem Brand giftige Chemikalien auf die Erde gelangen könnten und einen großen Schaden anrichten könnten.

Es scheint also, dass in Sachen Mobilität keine wirkliche Lösung klar ist und man kaum etwas beim Autokauf richtig machen kann. Vielleicht ist die richtige Antriebsart aber gar nicht das Problem. Die viel umweltfreundlichere und Ressourcenschonendere Alternative ist meiner Meinung nach der Öffentliche Personenverkehr. Sicherlich hat die Bahn kein besonders gutes Image, aber wenn der Staat anstatt in den Bau von teuren Autobahnen oder Investitionen in die Automobilbranche eher Geld in den Ausbau von Bahnstrecken investieren würde, hätte das unheimlich viele positive Folgen. Zum einen könnte durch einen Ausbau der Bahnstrecke eine bessere Vernetzung der Städte aber auch der Dörfer bewirken, sodass gerade ältere Menschen, die eher abgelegen wohnen, nicht mit dem Auto einkaufen gehen müssten, sondern bequem mit der Bahn in die nächstgelegene Stadt fahren. Zudem fahren Züge ohne Akku und ohne Emissionen, sie beinhalten also beide Vorteile von Verbrennungsmotoren und Elektroautos. Sicherlich wird der Strom für die Züge in Teilen von Kohlekraftwerken bereitgestellt, aber dafür kann eine Bahn das Vielfache von Personen transportieren, als ein Auto. Der Kohleausstieg 2038 und der Ausbau der erneuerbaren Energie bietet eine Lösung für dieses Problem.

Meiner Meinung nach sind Elektroautos im Prinzip der richtige Ansatz für die Klimarettung, aber es wäre viel sinnvoller, wenn nicht jeder ein Elektroauto besitzt, was zwar keine Emissionen erzeugt, aber dennoch in der Herstellung überhaupt nicht umweltschonend ist, sondern wenn die Bahn mehr genutzt und ebenso besser ausgebaut und unterstützt wird. Das größte Problem hierbei ist wahrscheinlich leider die Automobilbranche, die mit Lobbyarbeit sich total gegen den Schienenverkehr stellt und die Automobilität mit aller Gewalt durchsetzen will. Da sieht man wieder, wie viel Macht Geld hat und wie schädlich dieses für die Gesellschaft und eben auch für den Umweltschutz ist. Nun stellt sich die Frage, ob man weiterhin am Ansatz Elektroautomobilität festhält oder ob sich die nicht gewinnbringende umweltfreundlichere Fortbewegungsart, die Bahn, durchsetzen kann. Diese Frage ist leider sehr leicht zu beantworten.

(Sü: Bild entfernt, Urheberrechtsverstoß!!! Bitte gründlicher nachlesen!)

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Anzahl Elektroautos in Deutschland | Statista

Woran liegt die hohe Scheidungsrate in Deutschland?

Ich möchte mich in diesem Beitrag damit beschäftigen, warum immer mehr Ehen in Deutschland zerfallen und welchen Stellenwert die Ehe heute im Vergleich zu früher eingenommen hat.

Im Jahre 2019 lag die Scheidungsrate in Deutschland bei 35,79%, zwar ist die Tendenz seit 2005, als die Scheidungsrate bei 51,9% lag, sinkend, jedoch find ich es trotzdem erschreckend, dass etwa jede dritte Ehe in Deutschland in die Brüche geht. Vor allem wenn man die Scheidungsrate in den letzten Jahrzehnten betrachtet, sieht man einen extrem starken Anstieg seit 1960, als die Quote bei 10,66% lag, ist die hohe Rate Heutzutage doch erstaunlich hoch. Gerade nach diesem Jahr könnte der Wert weiter ansteigen, aufgrund des vielen Kontaktes durch Homeoffice oder Quarantäne. Somit geht im Durchschnitt etwa jede dritte Ehe kaputt und ich frage mich was diese hohe Scheidungsrate bewirkt hat.

Ein Grund dafür könnte der stark gestiegene Wohlstand in den letzten Jahrzehnten sein. Den kann man besonders an dem durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst sehen, der eine steigende Tendenz vorweist: Während 1992 das Durchschnittsbruttoeinkommen nur bei 2000€ lag, ist es im Jahre 2019 schon bei 4000€. Somit hat sich im Durschnitt der Wohlstand bei den Deutschen in nicht einmal 30 Jahren verdoppelt. Sicherlich ist es Heutzutage sowohl für Männer als auch für Frauen möglich, eine berufliche Karriere einzuschlagen und finanziell von dem Partner unabhängig zu werden. Vor etwa 65 Jahren, als Frauen es noch schwierig hatten, einen Beruf zu finden, waren sie von dem Mann abhängig und der Gedanke einer Scheidung kam somit viel seltener auf als heutzutage. Das hat sich im Jahr 1958 verändert, als Frauen selbst entscheiden durften, ob sie arbeiten gehen wollten. Ich will damit auf gar keinen Fall sagen, dass die positive Entwicklung der Chancengleichheit von Frauen und Männern etwas Schlechtes ist, sondern ich sehe diese Entwicklung teilweise als Faktor für die gestiegene Scheidungsrate von vor 100 Jahren zu heute. Diese lag damals diese nur bei etwa 4,2%. Das hängt auch damit zusammen, dass eine Familie damals deutlich mehr leisten mussten, da heute Einrichtungen wie Kindergärten oder Altenheime für die pflegebedürftigen Großeltern die Familien stark unterstützen.

Viele Ehen gehen heutzutage aber tatsächlich nicht in den ersten Jahren zu Grunde, sondern erst nach etwa 20 Jahren des verheiratet Seins. In den ersten Jahren der Ehe sorgt man sich erstmal um eine Wohnung, oder man baut sich sogar ein Haus, danach ist man mit der Kindererziehung beschäftigt und nachdem der ganze Stress vorüber ist und die Kinder ausgezogen sind, ist man logischerweise so gut wie gar nicht auf den Ehepartner angewiesen. Jetzt ist nämlich das eigene Leben im Vordergrund und so können Ehen auch zu Grunde gehen, indem mit den veränderten Lebensumständen die Abhängigkeit voneinander sinkt. Das bedeutet aber natürlich nicht direkt, dass diese plötzliche Unabhängigkeit zu einer Scheidung führt, weil es natürlich auch viele glückliche Ehen gibt.

Was auch ein Faktor für die hohe Scheidungsquote sein könnte, ist der Wertewandel der letzten Jahrzehnte. Während vor 100 Jahren noch Werte wie am Sonntag in die Kirche zu gehen, oder die Rollenverteilung, dass der Mann arbeiten geht, während die Frau zu Hause die Kinder versorgt und den Haushalt macht, wichtig waren, sind heute Werte wie Selbstverwirklichung oder der erhöhte Stellenwert des Individuums im Trend. Man liest so oft, dass das eigene Wohl immer als erstes im Vordergrund stehen soll und dass alles andere zweitrangig ist. Aber ist das auch mit einer glücklichen Ehe kompatibel?  Aus diesem Wertewandel resultiert, dass die Gesellschaft immer egoistischer wird und das Selbstwertgefühl bei den Menschen steigt. Das führt dazu, dass man als Ehepartner eigene Pläne für seine Karriere oder generell für sein Leben macht und eher sein eigenes Leben führt, anstatt eines mit dem Ehepartner. Gründe dafür können beispielsweise mehr Verantwortung aufgrund eines Aufstiegs im Beruf sein, da man seine Gedanken und Energie mehr der eigenen Karriere widmet anstatt der Familie. Es kann aber auch das neue Hobby dazu führen, dass man seine Aufmerksamkeit eher von der Familie bzw. dem Ehepartner entzieht und sie dem neuen Hobby schenkt. Dadurch leben sich Ehepaare oft auseinander, da jeder sich selbst im Vordergrund sieht und nicht den Ehepartner. Aber ich denke nicht nur der Wertewandel, der dem Individuum einen hohen Stellenwert verliehen hat, ist verantwortlich für die hohe Scheidungsrate. Sondern auch die gesunkene Stellung der Religion bzw. des christlichen Glaubens in Deutschland kann auch ein Faktor dieses Trends sein. Denn die Werte, die die Bibel vorschreibt, nämlich dass ein Mann und eine Frau heiraten sollen und dass der Ehebruch eine Sünde war, werden heutzutage kaum beachtet. In dieser Hinsicht sehe ich den mit der Modernisierung einhergehenden Wertewandel teilweise für die hohe Scheidungsrate verantwortlich, da er die Prinzipien der Ehe nicht unterstützt.

Außerdem ist eine Scheidungsschließung heute auch viel unkomplizierter als zum Beispiel vor 100 Jahren. Dadurch dass die Scheidungsrate so hoch ist und etwa jede dritte Ehe kaputt geht, ist es etwas ganz normales wenn sich ein Ehepaar scheidet. Vor 100 Jahren, als die Scheidungsrate nur bei 4,2% lag, ist eine Scheidung relativ ungewöhnlich gewesen und durch den höheren Wert der Moral der Bibel, wurde eine Scheidung logischerweise viel negativer angesehen als im 21. Jahrhundert.  

Natürlich sind die mit der Modernisierung verbundenen Entwicklungen wie die gestiegene Chancengleichheit für Männer und Frauen und die höhere Stellung des Individuums extrem wichtig und ich möchte keinesfalls deren Wert bestreiten. Wenn man sich aber die Ursachen für die Scheidungen ansieht und die stark gestiegene Scheidungsrate seit etwa 1920, dann sieht man, dass mit der Modernisierung der Gesellschaft die Scheidungsrate in Deutschland angestiegen ist. Es wäre aber logischerweise falsch deswegen die Modernisierung als schlechte Entwicklung zu bewerten, aber gerade für Kinder von geschiedenen Ehen ist diese Entwicklung problematisch, da sie am meisten davon betroffen sind. Manchmal hört man von Kindern, dass sie nach der Scheidung ihrer Eltern sich total von der Außenwelt zurückziehen müssen und den ganzen Tag in ihrem Zimmer verbringen, da sie sich von der Scheidung ihrer Eltern irgendwie ablenken müssen.  Somit sind Scheidungen gerade für die Psyche der Kinder ein großes Problem.

In diesem Beitrag habe ich herausgefunden, dass der steigende Wohlstand und der Wertewandel Faktoren für die Scheidungsquote in Deutschland sind. Was sind aber die Folgen davon und welche Problematik bringt eine steigende Scheidungsrate für die Moral der Gesellschaft mit sich?

Quellen:

Tabelle / Statistik Scheidungen, Eheschließungen in Deutschland seit 1890 (theologische-links.de)

Scheidungsrate in Deutschland bis 2019 | Statista

Durchschnittlicher Bruttomonatsverdienst von Arbeitnehmern in Deutschland bis 2019 | Statista

Diese Rechte haben Frauen in den letzten 100 Jahren errungen (humanresourcesmanager.de)

Stundenprotokoll des Ethikunterrichts am 20.11.2020

  • Klassenstufe: K1
  • Referenten: Frau Straub
  • Thema: Motive unseres Handelns
  • Kurs:  Ethikunterricht am 20.11.2020 von 11;25-13:00
  • Teilnehmer: 15 von 16 Schüler/innen

Gliederung:

  • Determinist oder Indeterminist-was bedeutet das?
  • Unser Unterbewusstsein
  • Müssen Maskenverweigerer medizinisch behandelt verwenden?
  • Pflichtgemäß, pflichtwidrig oder rein aus Pflicht?
  • produktive Freiheit vs. Recht auf Unversehrtheit

Zunächst haben wir die Frage geklärt, was Determinismus und Indeterminismus ist.  Determinismus bedeutet die Unfreiheit eines Menschen durch innere und äußere Faktoren. Dazu im Gegensatz steht der Indeterminismus, der behauptet, dass der Mensch frei ist. Somit haben wir diskutiert, ob die besprochenen Philosophen Deterministen oder Indeterministen sind. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass sich Alfred Adler und Benjamin Liebet als Deterministen sehen und Immanuel Kant, Sigmund Freud und Peter Bieri Indeterministen sind.

Als nächstes haben wir unser Unterbewusstsein unterhalten. Oft können wir in unseren Träumen unser Unterbewusstein erkennen, da wir oft Träumen, was wir unbewusst denken. Auch wollen wir uns manchmal zum Beispiel an den Namen einer bestimmte Person erinnern, der uns geradezu auf der Zunge liegt, wir aber doch nicht auf deren Namen kommen. Später in einer ganz anderen Situation fällt uns der Name plötzlich wieder ein, obwohl wir in dem Moment überhaupt nicht daran gedacht haben. Das wirft Fragen auf, wie groß unser Unterbewusstsein ist, oder auch inwiefern es uns beeinflusst. Dann kommt man wieder zu der Frage, die sich Benjamin Liebet gestellt hat, ob wir nur Marionetten unseres Unterbewusstseins sind.

Im nächsten Teil der Stunde ging es um die Frage, ob Maskenverweigerer bei einer Infektion von Corona behandelt werden müssen, oder ob diese Behandlung auch verweigert werden kann. Auf der einen Seite gibt der Hippokratische Eid vor, dass man als Arzt die Behandlung eines Patienten nicht verweigern darf bzw. alles dafür tun muss, ihn am Leben zu halten. Auf der anderen Seite haben Maskenverweigerer gegen das Gesetz verstoßen, eine Maske zu tragen und sich und andere dadurch in ein hohes Infektionsrisiko mit Absicht begeben haben. Das infektionsschutzgesetz ist in der jetzigen  Lage höher gestellt, als das Recht auf zum Beispiel gesundheitliche Eigenverantwortung, sodass man verpflichtet ist, trotz anderer Meinung in öffentliche Plätzen eine Maske zu tragen. Jedoch sind wir am Ende der Diskussion auf keine einheitliche Lösung gekommen, weil man deutlich mehr Zeit braucht um dieses Thema auszudiskutieren.

Nach der Diskussion haben wir ein Arbeitslatt, bei dem es um pflichtgemäßes, pflichtwidriges Handeln und das Handeln rein aus Pflicht ging. Pflichtgemäß bedeutet das Handeln aus Selbstinteresse oder eigener Neigung, mit Handeln rein aus Pflicht ist das Tun, das von der Vernunft als objektiv notwendig angesehen wird, gemeint und pflichtwidrig ist das Handeln aus böswilligem Motiv. In M2 sollten wir aus dem Tagesablauf die Handlungen eines Jungen namens Max analysieren und entscheiden ob seine Handlungen pflichtgemäß oder rein aus Pflicht sind. Danach bekamen wir das Arbeitsblatt „Immanuel Kant: Beurteilen von Handlungen“, bei dem wir ähnlich wie in der vorangegangenen Aufgabe aus einer Situation entscheiden mussten, ob die Person pflichtgemäß, pflichtwidrig oder rein aus Pflicht gehandelt hat. So kamen wir zu dem Schluss, dass man anhand einer Handlung nicht immer erkennen kann, welches Motiv die Person für ihr Tun hatte. Das liegt daran, dass man sich selbst Maxime auferlegt, also Prinzipien, die über das Handeln einer Person entscheiden. Beispielsweise macht es einen Unterschied, ob ich einem Blinden über die Straße helfe weil ich das Maxim habe, ein guter Mensch zu sein, oder ob mein Grundsatz ein hohes Ansehen bei den Menschen zu haben. Die abschließende Frage ist somit: Kommt es nur auf das Resultat einer Handlung an oder ist auch ihr Motiv entscheidend?

Zuletzt haben wir uns mit einer Situation beschäftigt, bei dem ein taubes lesbisches Paar ein Kind von einem tauben Samenspender bekommen wollte, um auch ein gehörloses Kind zu bekommen. Das Paar wollte die Bindung zu ihrem Kind durch die gemeinsame Behinderung stärken. Tatsächlich bestätigte sich nach einer Untersuchung, dass das Kind taub war. Kritiker sahen das Recht des Kindes auf Unversehrtheit verletzt, da ihm ohne Zustimmung die Chance auf das Hören genommen wird. Andererseits hat jeder Mensch eine reproduktive Freiheit, also dass wir selbst über unsere Nachkommen entscheiden dürfen. Dazu haben wir uns die Frage gestellt, ob man in die Genetik seines Kindes eingreifen darf, jedoch kamen wir zu keiner konkreten Lösung, da die Stunde zu Ende ging.

Wichtige BegriffeDeterminationDie Unfreiheit eines Menschen durch innere und äußere Faktoren
 IndeterminationDas Handeln des Menschen ist unbestimmt, er ist frei
 pflichtgemäßHandeln aus Selbstinteresse
 PflichtwidrigHandeln aus böswilligem Motiv
 rein aus PflichtVon der Vernunft als notwendig angesehen
 MaximePrinzipien, Grundsätze
(Tabelle sollte vom nächsten Protokollanten fortgeführt werden)

Quellen:

Indeterminismus – Wikipedia

Hippokratischer Eid – DocCheck Flexikon