Macht Geld glücklich?

Wir alle kennen den Spruch „Geld allein macht nicht glücklich“ oder ähnliche Formulierungen. Doch warum macht es einem nicht glücklich

Mit Geld kann man vieles verwirklichen. Teure, schnelle Autos, viele Klamotten, ein großes Haus oder auch eine Weltreise ohne finanzielle Probleme. Vieles steht einem offen, wenn die finanziellen Mitteln vorhanden sind. Dennoch sind die meisten reichen Menschen dennoch nicht glücklicher als manch andere. Steht einem mehr Geld zur Verfügung, kann man sich mehr kaufen. Dadurch entsteht eine Art Belohnungseffekt, wenn zum Beispiel bei einem Kauf von einem Smartphone erfolgt. Unser Gehirn schüttet das Glückshormon Dopamin aus und es macht einen glücklich. Selbst hier hält das Gefühl nur kurz an und unsere Ansprüche steigen, da man sich an das Geld sich schon wieder gewöhnt hat.

Studien zeigten auch, dass auch arme Menschen glücklicher sein können. Ihr Lebensglück sehen sie nicht in den materiellen Dingen, sondern in andere. Zwar denken einige mit Geld kann man seine Gesundheit, sein Lebenserhalt und Spaß im Leben sichern, aber auch hier kann Geld nicht alles ändern. Steve Jobs konnte sich auch mit seinen großen finanziellen Mitteln sich nicht retten. Und kann Geld auch schlimme Zufälle verhindern?

Aber so zeigte sich auch die Studie der University of British Columbia, dass Menschen mit viel Geld weniger traurig sind. Sie sind eher längerfristig zufrieden, da sie wohl leichter Probleme in den Griff bekommen als andere.

Ich denke, dass Geld dennoch einen Einfluss auf das Glücklichsein hat, auch wenn dies nur gering ist. Entscheidend ist, welche Einstellung man zum Leben hat, wie man aufgewachsen ist und wie viel es einem von etwas braucht, um glücklich zu sein. Ich frage mich, ob man nicht schon glücklich ist, wenn man zufrieden mit seinem Leben schon ist? Was braucht ein Mensch um glücklich zu sein? Und was bedeutet einem glücklich sein wenn man dieses Gefühl sehr oft erlebt?

 

Zu diesem Thema würde ich gerne euch fragen, seid ihr glücklich und wie definiert ihr euer Glück?

Können wir verstehen was andere fühlen und denken?

Die meisten würden wahrscheinlich sofort mit „Ja“ antworten. Das ist gar nicht so verwerflich, wenn eine Person gerade von mehreren Personen angegriffen und verletzt wird, so weiß man, dass das Opfer gerade leidet und Schmerzen empfindet. Glücksgefühle können wir auch erkennen, wenn die Person lacht und sich seine Mimik sich verändert. So entsteht Mitleid und Mitgefühl, die Arthur Schopenhauers Mitleidsethik gut beschreibt und durch dieses Verständnis macht es eine Person zu einem sympathischen, empathischen Menschen.

Doch sind wir auch in der Lage, die Gefühle anderer zu verstehen wenn diese sich verschließen und ihre Gefühle nicht offensichtlich zeigen wie im oben genannten Beispiel? Wären wir in der Lage, auch in das Innenleben des anderen Menschen hineinzuschauen, könnten Verhaltensstörungen und andere seelische Erkrankungen erkannt werden und den Personen rechtzeitig geholfen werden. Es können sogar Menschenleben gerettet und auch noch größere „Katastrophen“ verhindert werden,die wie so oft in der Geschichte stattfanden. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten, grob dem Gegenüber zu verstehen. Die Psychologie hilft den Menschen sich selber und den Anderen zu verstehen und zu ergründen, warum diese Person so ist und wie man reagieren sollte. Doch haben sehr viele nicht den nötigen Verständnis dafür und manche Personen haben auch nur eine begrenzte Empathiefähigkeit, solche werden es schwer haben, sich in Andere hineinzuversetzen und Mitgefühl zu empfinden. Könnte man also generell mit einem „Nein“ antworten, wenn man einen Schluss zieht?

 

Die vermeintlich einfache Frage löst (zumindest bei mir) langes Nachdenken aus und ich denke, dass das Innenleben nie für jemand anderen zugänglich wird, auch wenn man es versucht. Wir können nur das offensichtliche erkennen und das Innenleben des anderen Menschen nur zum Teil nachvollziehen oder ahnen. Selbst hier werden wir sein „Ich“ wieder anders interpretieren als es ist. Es wäre schön, schon fast utopisch, wenn wir uns alle gegenseitig verstehen würden. Konflikte auf der Welt würden gemindert werden und es würde auch keine Tierquälerei oder Folter geben, da unser Mitleid es verhindern würde. Dennoch glaube ich, dass wir (wenn wir es wollen) in der Lage sind, dem Anderen zu helfen, indem wir unser Bestes geben, ihn/sie zu verstehen.

Welchen Sinn hat Unsinn?

Jeder hatte einmal die Phase, in der man einfach etwas „unsinniges“ tut. Doch ist es wirklich Unsinn gewesen oder hat es vielleicht sogar einen Sinn?

Unsinn, auch Widersinn, ist ein von Sinn und Logik gelöster oder grob falscher Sachverhalt – bisweilen (absichtlich) scherzhaft. Die Eigenschaft eines solchen wird als Unsinnigkeit bezeichnet. Unsinnig kann auch bedeuten: ohne erkennbaren Sinn.

So lautet die Definition von Wikipedia. Nach der Definition hat also eine unsinnige Handlung zwar keinen erkennbaren Sinn, jedoch könnte diese vielleicht einen Sinn haben den wir nicht bewusst wahrnehmen können.

Vielleicht konntet Ihr mal feststellen, dass Unsinn oft einsetzt,  wenn einem gerade nicht zumute ist einer Pflicht nachzugehen. Aus meiner Sicht machen wir dies nur, um sich entspannen zu können. Unsinnige Handlungen sind oftmals entspannend und machen den Kopf frei, vielleicht verbinden wir diese Handlungen auch mit unserer Kindheit, die früher (in unserer Generation zumindest) oft unbeschwert und sorgenfrei war, wir keinen Pflichten ausgesetzt sind und einfach unsinniges Zeug machen können.

Ich denke, dass Unsinn auch seinen Sinn hat. Nur stellt sich die Frage, wie bedeutsam dieser Sinn ist und welche Ausmaße diese Handlung haben wird. Unsinn sorgt auch dafür, dass Sinn auch definierbar ist, da dieser Gegensatz erst die Bedeutsamkeit einer sinngemäßen Handlung steigt.

 

Genug von mir, welchen Sinn hat Unsinn für euch? Oder hat Unsinn überhaupt keinen Sinn?

 

 

Ethik Protokoll 30. Juni 2016

Protokoll vom 30.6.2016, 7:45-9:20

17 von 18 Personen waren anwesend

Referent: Frau Schütze

Verfasser des Protokolls: kiuubi18


Gliederung der Stunde

  1. Organisatorisches
  2. Soziologie + soz. Freiheit
  3. Psychologie

Organisatorisches

Hinweis auf die restlichen, die noch einen Blog oder Kommentare schreiben müssen. Die Frist für den Blog ist am 10. Juli, die Frist für die Kommentare am 15. Juli.


Soziologie

Anknüpfung zum Film: Rolle als bestimmte Erwartung in der Gesellschaft

Frage: Wie können die Eltern frei sein?

  • Durch Kommunikation mit der Tochter, das Austauschen von gegenüberliegenden Erwartungen
  • Rolle oftmals vorgegeben, jedoch besitzt diese viel Spielraum etwas zu ändern
  • Ausbrechen aus der vogegebenen Rolle b.z.w. sich freier fühlen

Sozialisation

Was ist Sozialisation?

Prozess, in dem ein Mensch in die ihn umgebende Gesellschaft und Kultur hineinwächst und zu einem gesellschaftlich handlungsfähigen Subjekt wird.

primäre Sozialisation: Die Entwicklung zur sozialen Person

sekudäre Sozialisation:Die Prozesse der primären Sozialisation und deren Veränderung

Welche Probleme gibt es bei der Sozialisation?

  • Beeinflussung durch das Umfeld
  • Persönlichkeitsstruktur durch Umfeld (Familie, Freunde…) stark determiniert

-> Nicht sicher ob man als Person ganz frei ist, jedoch muss der Prozess durchgeführt werden da ansonsten in der Welt nicht überlebensfähig wäre, die gesellschaftliche Einbettung ist nötig.


Psychologie

Konzept Sigmund Freuds

  • Es: Triebe
  • Ich: Koordinator zwischen Trieb- und Normansrüchen (Entscheidet)
  • Über-Ich: Norminstanz (Soziologie)

Das „Es“ und das „Über-Ich“ stehen im Konflikt, währendessen das „Ich“ entscheidet welche Handlungen dann folgen.

die Schlüsselbegriffe der Individualpsychologie von Alfred Adler

  • Minderwertigkeitsgefühl als Triebe, die dann Leitlinien von bestimmten Verhaltensmustern bilden
  • Kompensation (Höherstreben) verbessert die Bereiche, in der man benachteiligt wird (Verbesserung der Sehschwäche als Beispiel)
  • Gemeinschaftsgefühl als Antagonist zum Egoismus

 


Am Ende wurde dies am Beispiel von Eichmann angewendet mit der Frage, ob er Schuld am Tod vieler Menschen trägt. Durch die strenge Erziehung war das Über-Ich größer, er befolgte die ihm zugeteilten Befehle. Jedoch stellt sich die Frage, wie weit seine Handlungs-, und Willensfreiheit in der Situation war, da er nicht dazu (körperlich) genötigt wurde. Desweiteren muss geklärt werden ob seine Handlungen bewusst oder unbewusst stattgefunden haben.

-> Fazit der Stunde war, dass er auf jeden Fall eine Teilschuld trägt und die Verantwortung hat, jedoch nicht ob er die ganze Schuld trägt.