Protokoll vom 21.11.2016 K2

Es fehlten 4 Schüler.

 

Zuerst sahen wir uns zwei Videos an, anhand welcher wir ein Arbeitsblatt zum Thema Menschenrechte ausfüllten:

     https://youtu.be/fjagWFEmnpg

        https://youtu.be/12uKuORCyBM

Nach dessen Besprechung bekamen wir ein Arbeitsblatt zum Aufbau eines Arguments

Hier bearbeiteten wir die erste Aufgabe:

           (Fakt) Die Todesstrafe ist in Deutschland verboten, (Begründung) weil sie wider den Menschenrechten steht (anerkannte Norm). (Konklusion) Folglich ist sie moralisch nicht zu vertreten.

           (Fakt) Die Todesstrafe ist in Deutschland verboten. (Begründung) Unter anderem da in Anbetracht der Tatsache, dass in den USA, wo sie erlaubt ist, nicht weniger Verbrechen begangen werden (Fakt). Demnach funktioniert sie auch nicht als Abschreckung (Konklusion).

Für die zweite Aufgabe bekamen wir Zeit an den Computern zu recherchieren, werden unsere Ergebnisse jedoch erst nächste Stunde zusammentragen.

Freiheit

Jeder definiert Freiheit individuell für sich, somit ist sie subjektiv. Natürlich gibt es einige Übereinstimmungen in den Sichtweisen wie zum Beispiel körperliche Freiheit nicht gefangen zu leben, sowohl als auch die freien Entscheidungsmöglichkeiten zu tun was man will ohne von außen eingeschränkt zu werden. Angenommen aber man lebt obdachlos in einem freien Land, hätte also die Möglichkeit überall hinzugehen wo man will auf der Welt, es fehlen aber die Mittel, wie hier das Geld, ist man dann trotzdem frei wenn man seine gegebene Freiheit nicht ausleben kann?

Bei der meist positiv konnotierten Freiheit würde ich auch in den Raum werfen ob sie denn grenzenlos ist, denn sie würde auch die Freiheit schlechtes zu tun miteinbegreifen. Natürlich könnte man ein paar schlechte Dinge ausschließen, wie beispielsweise die Freiheit jemanden einzusperren, da jede Freiheit gleichwertig ist und man die eigene nicht über die der anderen stellen kann. Jedoch ist dieses Ausschlussprinzip nicht auf alle schlechten Dinge anwendbar und es bleiben dennoch Freiheiten schlechtes zu tun übrig.

Zurück zur Definition. Das Vorangehende umfasst lediglich das äußere Ausleben, also Handlungsfreiheit. Man könnte sie jedoch auch als innere Entscheidungsfreiheit also Willensfreiheit auffassen, dass man von nichts und niemandem im Willen eingeschränkt ist. Hierbei stellt sich aber die Frage, ob dies überhaupt möglich ist, da wir in eine Gesellschaft mit gewissen Vorstellungen hineingeboren werden, durch unsere Erziehung geprägt mit Gewissen selbst ein Bild vertreten, das uns offensichtlich in unserem Handeln einschränkt. Sind wir also gefangen in unserer Weltanschauung? Oder könnte man argumentieren, dass einen Regeln die man sich selbst von innen setzt nicht in der Freiheit beschränken und dies nur bei von außen kommenden Regeln, die versucht werden einem aufzuzwängen, der Fall ist?

Denn würde man Freiheit als losgelöst von allen Umwelteinflüssen und auch eigenen beeinflussenden Emotionen sehen, wäre sie unmöglich. Es schließe nämlich das komplette Menschsein aus. Nun würde ich aber sagen, dass es viel eher darum geht sich frei zu fühlen, als es per jeglicher Definition wirklich zu sein, denn wie ihr gesehen habt tragen Einschränkungen, wie beispielsweise nichts Böses zu tun, etwas positives bei.

Zum Schluss an euch: wie definiert ihr Freiheit? Denkt ihr man kann frei sein?

geht es ohne Tierversuche?

Nahezu jedes Mädchen schminkt sich morgens. Doch wer davon hat sich schon einmal Gedanken darüber gemacht was überhaupt passiert, bis die Kosmetik auf den Markt kommt? Dass teilweise unzählige Tierversuche gemacht werden, um neue Produkte zu entwickeln, nehmen die Meisten gar nicht wahr. Sind es die Tierversuche wert?                    Meiner Meinung nach auf keinen Fall, weil bereits schon genug gute Produkte auf dem Markt sind und ich nicht denke, dass Kosmetik Tierquälerei wiederaufwiegt. Deshalb finde ich es gut, dass mittlerweile einige Produkte auf dem Markt sind, die sicherstellen keine Tierversuche vorher gemacht zu haben.

Allerdings gibt es auch schwierigere Bereiche, wie beispielsweise die Medizin. Hier könnte man ähnliches Verhalten oder Immunsysteme von Tieren in Bezug auf den Menschen nutzen, um mit neuen Medikamenten Menschenleben zu retten ohne unter hohem Risiko Menschenversuche machen zu müssen. Allerdings besteht hier auch immer gleichzeitig die Gefahr, dass Unterschiede bestehen und es so zu Fehlforschungen und nicht wirksamen bis hin zu schädlichen Medikamenten kommt.

Außerdem können die Tiere sich nicht frei dazu entscheiden und müssen in einer unnatürlichen Umgebung leben, wohingegen es auch Versuche mit freiwilligen Testpersonen gibt. Allerdings werden diese nie so schlecht behandelt wie die Tiere. Sie werden nicht gequält oder müssen Versuche für einen längeren Zeitraum aushalten. Ich finde es schrecklich Tiere zu quälen, denn auch sie empfinden Schmerzen und sollten in einer normalen Umgebung leben dürfen, anstatt von Menschen nur als Mittel zum Zweck ohne Rücksicht ausgenutzt zu werden.                                      Nur das Problem ist dann wie gesagt wie wir Forschung betreiben sollen. Das heißt ich glaube fast nicht, dass unsere Gesellschaft ohne Tierversuche auskommt. Somit bleibt nur die Möglichkeit feste Bestimmungen zu machen und Tierversuche soweit zu minimieren wie nur möglich, denn wie oben schon angesprochen sind sie für Kosmetika meiner Meinung nach unnötig. Die festen Bestimmungen sind dann, dass Quälerei verboten wird, kein Tier sein komplettes Leben mit Versuchen verbringen darf und zu dieser Zeit eine gute Umgebung erhält.              

Ein weiteres Problem finde ich die Frage welche Tiere dafür benutzt werden dürfen, weil bestimmt fast jeder eher eine Ratte nehmen würde als einen Hund. Also was bestimmt welches Tier benutzt werden darf? Ist es seine Ähnlichkeit oder Beziehung zum Menschen? Seine Größe? Seine Intelligenz? Was meint ihr? Oder glaubt ihr, dass es ohne Tierversuche funktioniert?