Seelenverwandtschaft

Seelenverwandtschaft – Ich vermute mal, jeder von uns, hat diesen Begriff schon einmal gehört. Falls nicht, hier eine kurze Definition: „Als Seelenverwandtschaft bezeichnet man eine Verbindung zwischen zwei Personen, die sich durch eine tiefe, als naturgegeben erscheinende Wesensähnlichkeit verbunden fühlen (…)“ (Zitat von Wikipedia, Suchbegriff Seelenverwandte)

Auch unter Freunden findet man oft diese Verbundenheit, man kann ohne Worte kommunizieren, nur durch Blicke, oder man sieht sich zur gleichen Zeit an, wenn etwas bestimmtes passiert ist, oder man weiß genau was der andere sagen will, egal wie unlogisch der Zusammenhang erscheint. So etwas kann entstehen, wenn man sehr viel Zeit miteinander verbringt, aber auch durch gemeinsame Interessen. Bei Freunden ist hier aber keine Liebe im Spiel, zumindest nicht die Art, wie sie Paare verspüren, dennoch spürt wohl jeder eine gewisse Art der Verbundenheit mit seinem besten Freund.

So manche romantisch eingestellten Leute haben im Internet oder auf sozialen Plattformen verschiedene Theorien oder Gründe für Seelenverwandtschaft aufgestellt und einer von ihnen lautet, dass sich zwei Menschen zu einander hingezogen fühlen, da ihre Atome während der Entstehung des Universums nahe beieinander waren und mit der Zeit kommen diese deswegen wieder zusammen. Auch ist eine andere Theorie, dass man einen Ohrwurm aus dem Grund hat, weil der Seelenverwandte dieses Lied gerade laut singt. Auch wenn diese Theorien bestimmt  nicht der Wahrheit entsprechen, wobei ich das nicht mit Sicherheit sagen kann, ist es doch meiner Meinung nach eine sehr schöne Vorstellung. Denn sie kann auch dafür sorgen, dass man die Hoffnung auf „den richtigen Partner“ nicht aufgibt. Und dass sich die ganze Warterei und die Beziehungen vor diesem Partner gelohnt haben, weil alles auf diesen einen Menschen hingezielt hat. Diese Vorstellung kann einem Vertrauen geben und dafür sorgen, dass man nicht verzweifelt, nur weil man immer noch Single ist. Allerdings sollte man sich auch nicht zu sehr an diese Vorstellung klammern, da sie im schlimmsten Fall wohl dafür sorgt, dass man sich darin verliert und immer weiter sucht, obwohl man seinen Seelenverwandten eventuell schon gefunden hatte. Seelenverwandtschaft kann für jeden etwas anderes bedeuten. Vielleicht hat man nicht den gleichen Humor oder weiß, was der andere sagen will, aber versteht sich auf Anhieb gut und fühlt sich einfach wohl in der Nähe des Anderen. Vielleicht hat man auch große Schwierigkeiten zusammen zu finden und trennt sich noch ein paar Mal, bevor man erkennt,  dass man füreinander bestimmt ist. Manche brauchen vielleicht auch erst den „falschen Partner“, bevor sie dann nach einem zur Hälfte gelebten Leben „den richtigen“ finden. Andere finden ihn schon mit 16 und verbringen dann ihr ganzes Leben gemeinsam, allerdings ist dies eher die Ausnahme.

Unter Umständen gibt es so etwas auch gar nicht und man hat nicht nur eine Chance auf Glück mit dem richtigen Partner, sondern beinahe mit jedem Partner. Aber man sieht tagtäglich so viele Menschen, die glücklich in ihrer Beziehung wirken, es aber nicht sind und es mit anderen Partnern womöglich wären. Natürlich sind auch Beziehungen zwischen Seelenverwandten, sollte es sie wirklich geben, nicht immer einfach, aber sie sind es wert darum zu kämpfen.  Vielleicht können sie auch aus privaten Unglücken nicht immer ewig halten, aber auch nur ein paar Monate oder Jahre mit der richtigen Person sind mehr, als manche während ihres ganzen Lebens erfahren.

Vielleicht ist dieses Wort auch einfach zu übertrieben dargestellt in der heutigen Zeit und nicht annähernd so besonders, wie ich es dargestellt habe. Womöglich findet jeder seinen Seelenverwandten mit der Person die er heiratet, aber es werden einfach auch zu viele Ehen wieder geschieden, weil der Partner doch nicht „der Eine“ war, als dass ich diese Vorstellung glauben könnte.

Natürlich ist es jedem selbst überlassen, ob man nun an so etwas glaubt oder nicht, oder wie man es für sich selbst definiert. Meiner Meinung nach ist es aber eine schöne Idee an die ich, um ehrlich zu sein, auch glaube, auch wenn ich nicht weiß ob es Sinn macht oder real ist. Aber manchmal braucht man einfach etwas, an das man Glauben kann, egal wie unlogisch es erscheint.

Intelligenz- Fluch oder Segen?

Laut Definition bezeichnet Intelligenz die Fähigkeit, insbesondere durch abstraktes logisches Denken Probleme zu lösen und zweckmäßig zu handeln.  Wie intelligent jemand ist, wird normalerweise durch einen IQ-Test bestimmt. Der IQ, beziehungsweise Intelligenzquotient, ist eine Größe, mit der das allgemeine intellektuelle Leistungsvermögen eines Menschen bewertet wird. Dafür gibt es ein Punktesystem, in das die IQ-Punktzahl dann eingeordnet wird. Hierbei entsprechen  90-109 Punkte dem Durchschnittswert, was auch der Wert ist, den ein Großteil der Menschen besitzt. Alles darunter gilt als unterdurchschnittlich. Natürlich gibt es aber auch überdurchschnittliche Werte. Ein IQ von 110-119 gilt als hoch, diesen haben aber nur etwa 16% der Menschen.  Mit 130-159 IQ Punkten gilt man dann als hochbegabt, dies sind etwa 2,2% der Menschheit. Ein IQ über 160 ist nicht messbar, da die Fragen für die betroffene Person womöglich zu einfach waren und sich dann kein eindeutiges Ergebnis ergibt.  Man sollte natürlich bei so einem Test beachten, dass der IQ bei verschiedenen Tests auch mal abweichen kann und man unterschiedliche Ergebnisse erzielt.

Albert Einstein, Neil deGrasse Tyson oder Stephen Hawking, allesamt waren und sind begabte Wissenschaftler mit überdurchschnittlichen IQ´s. Doch ist Intelligenz immer ein Segen?

In der Serie „Scorpion“ geht es um Walter O´Brien, einen IT-Spezialisten mit einem IQ von über 190, und um sein Team, das aus 3 weiteren Genies besteht, sowie zwei weiteren durchschnittlich intelligenten Personen. Zusätzlich zu ihrem hohen IQ besitzt fast jeder der Genies ein photographisches Gedächtnis. Das Team hilft der Regierung bei Notfällen, die sie dank ihrer Intelligenz schneller und oft besser lösen können, als andere. Doch die Genies, zumindest zwei von ihnen, haben immer wieder mit ihrem niedrigen EQ zu kämpfen. Der EQ beschreibt die emotionale Intelligenz eines Menschen. Ein niedriger EQ bedeutet weniger Einfühlungsvermögen oder Empathie gegenüber den Mitmenschen. Dies ist insofern problematisch, da vor allem Walter oft unhöflich und gemein erscheint, obwohl er eigentlich nur auf seine Aufgabe fixiert ist und weniger auf seine Mitmenschen. Natürlich leidet nicht jeder Mensch mit einem hohen IQ automatisch an einem niedrigen EQ, allerdings kann dies durchaus vorkommen. Auch ist es gerade in der Serie so, dass die Genies manchmal tagelang durchgehend an einer Hypothese oder Theorie arbeiten und dabei weder essen, noch trinken oder schlafen. Es kann also auch schwierig sein, wenn man hochintelligent ist.

Ich denke mir oft, dass es bestimmt toll sein muss, so intelligent zu sein. Sofort eine Mathe-Aufgabe zu verstehen, kein Lernstress mehr zu haben, immer gute Noten zu schreiben, daheim an Theorien zu sitzen. Aber auch so etwas kann zu einem Fluch werden, man fühlt sich leicht unterfordert oder ist gelangweilt, mit einem photographischen Gedächtnis vergisst man nie etwas und man achtet während einer „Rechen-Session“ nicht auf körperliche Bedürfnisse. Es mag auf den ersten Blick also super wirken, wenn man überdurchschnittlich intelligent ist, denkt man jedoch genauer darüber nach, kann eine durchschnittliche Intelligenz aber auch etwas Gutes sein. Denn viele Genies verlieren den Verstand aufgrund ihres hohen IQ´s oder haben unheimlich viel Verantwortung oder Druck wenn sie zum Beispiel mit der Regierung zusammen arbeiten.

Dennoch muss ich sagen, dass ich gerne einen überdurchschnittlich hohen IQ hätte, auch wenn dies vielleicht nicht nur schöne Seiten hat, aber die Gesetze der Welt auf Anhieb zu  verstehen, klingt für mich sehr verlockend und so überwiegen für mich die Vorteile.

Wie seht ihr das? Wärt ihr gerne hochbegabt oder überdurchschnittlich intelligent, wenn ihr es nicht eventuell schon seid? Oder seid ihr zufrieden mit eurem IQ und EQ?

J.A.R.V.I.S.- Traum oder Alptraum?

In vielen Filmen bekommen wir einen Einblick darin, was man sich von einer ausgereiften KI erhofft. In den „Knight Rider“-Filmen besitzt der Protagonist ein Auto, das über künstliche Intelligenz verfügt. „K.I.T.T“, wie dieses Auto genannt wird, kann selbst denken, sprechen und fahren, wird allerdings hier nur für gute Zwecke eingesetzt, nämlich um gemeinsam mit seinem Besitzer gegen Verbrecher zu kämpfen und um sie einzusperren. Die KI ist hier also auf der Seite der Menschen und wendet sich nicht gegen sie. Dies „Art“ der gutmütigen KI sehen wir auch in diversen anderen Filmen, wie zum Beispiel „Star Wars“ oder „Iron Man“. In „Star Wars“ werden Roboter mit einer KI als Dolmetscher, Copiloten oder Berater genutzt. Sie beherrschen oft viele Sprachen oder können komplett alleine ein Flugzeug steuern. Würde es solche Roboter wirklich geben, wären sie durchaus hilfreich im Alltag oder auch in geschäftlichen Angelegenheiten. Allerdings finden sie in „Star Wars“ auch Einsatz im Krieg, den sie aber nicht von sich aus führen, sondern für den sie entwickelt wurden. Sie kämpfen also nicht aus eigenen Gründen, sondern wurden dazu befehligt.

In „Iron Man“ lernt man die von Tony Stark entwickelte KI „J.A.R.V.I.S“ kennen. „J.A.R.V.I.S.“ kann so ziemlich alles. Er („J.A.R.V.I.S.“ hat eine männliche Stimme, weshalb diese KI als Mann bezeichnet wird, auch wenn sie keinen Körper besitzt) ist in Tonys Rüstungen und in seinem Haus. Er kann Tony jederzeit zum Beispiel über die Temperatur in seinem Haus aufklären und kann diese verstellen, egal ob der Hausbesitzer daheim ist. Außerdem kann er auch auf Überwachungskameras auf Tonys Grundstück zurückgreifen. In Tonys Rüstungen informiert er den Träger dieser über den aktuellen Energielevel der Rüstung, über körperliche Schäden und er kann sogar Kampfsysteme anderer analysieren und dann den optimalen Gegenangriff programmieren.

Diese KI-Systeme sind alle sehr hilfreich und unterstützen die Menschen. Sie wollen ihnen an sich nichts Böses und helfen ihnen in ihren Vorhaben. Sie handeln, wenn dann, nur sehr selten auf eigene Faust und hören meistens auf die „Befehle“ ihrer Besitzer.

Einige dieser Visionen, gehören mittlerweile zur Realität. Dank sogenannten „Smart Homes“ und Systemen wie „Amazon Echo“ ist es möglich, sein Haus auch noch aus hundert Kilometer Entfernung zu steuern. Mit Hilfe einer App kann man ganz bequem von unterwegs aus die Temperatur anpassen, das Licht ein- oder ausschalten oder die Alarmanlage aktivieren. Es ist sogar möglich, auf dem Handy durch eine Kamera an der Tür zu sehen, wer gerade geklingelt hat, auch wenn man momentan Einkaufen ist. Dies könnte zum Beispiel vor Einbrechern schützen. Natürlich kann man mit diesen Systemen sein Haus auch steuern, wenn man daheim ist, was die ganze Sache noch bequemer macht. Man kann den Fernseher durch die Sprachsteuerung an- und ausstellen und auch umschalten. Diese Systeme sollen laut Wikipedia zum Wohlbefinden und zur „(…) Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe (…)“ dienen.

Es gibt aber  auch Filme, die zeigen, dass eine ausgereifte KI unter Umständen zu Problemen führen kann. In „Avengers: Age of Ultron“ wird eine künstliche Intelligenz entwickelt, die sich gegen die Menschheit auflehnt. „Ultron“ wurde ursprünglich erschaffen, um Weltfrieden zu garantieren. Das Experiment geht jedoch schief und „Ultron“ macht sich selbstständig. Er baut sich einen eigenen Körper und erkennt, dass der einzige Weg Weltfrieden zu erschaffen und zu erhalten,  der ist, die Menschheit zu vernichten. „Ultron“ baut sich immer wieder verbesserte Körper und führt sogar seine eigene Armee an, kann jedoch von den „Avengers“ aufgehalten werden, bevor er seinen Plan vollenden kann.

In diesem Beispiel sieht man gut, was es für Gefahren geben kann, wenn sich eine KI selbstständig macht. Natürlich ist dieser Film fiktiv und niemand kann wirklich sagen, was für Gefahren bestehen würden, aber solche Filme zeigen den möglichen, wenn auch theoretischen Ausgang solcher Experimente.

Auch wenn KI-Systeme, wie zum Beispiel „Alexa“ oder „Siri“,  oft hilfreich im Alltag sind, kann man meiner Meinung nach nicht ausschließen, dass sich KI-Systeme irgendwann selbstständig machen. Wenn man sie immer menschlicher macht und ihnen beibringt selbst zu denken, was hält sie dann davon ab, dies auch wirklich zu tun und dabei eventuell Probleme zu erkennen, die uns so gar nicht bewusst sind. Und auch wenn dies niemals eintreten und sie immer auf ihren Entwickler hören würde, woher wollen wir dann wissen, ob dieser nicht etwas Schlechtes im Sinn hat? Wenn er ihnen einen Körper gibt und ihnen befiehlt, die Menschheit anzugreifen, warum sollten sie es nicht tun?

Außerdem verdrängen diese Entwicklungen auch Arbeiter von ihren Arbeitsplätzen. Der Mensch kann immer mehr durch fortschrittliche Technologien ersetzt werden, was ihn immer nutzloser macht. Denn was hat ein Arbeiter, der für eine Aufgabe ausgebildet ist,  schon für eine Chance, gegen einen Roboter, der für drei Aufgaben programmiert wurde und innerhalb kürzester Zeit neue erlenen kann?

Man könnte Roboter mit KI-Systemen für jeden Zweck entwickeln, sei es nun für normale Firmenarbeiten, für das Finanzwesen oder sogar für den Krieg. Und auch wenn man so weniger Menschen im Krieg verlieren würde, besteht auch die Gefahr, dass die Roboter auf eigene Faust handeln und mehr Schaden anrichten, als sonst angerichtet worden wäre.

Ich fürchte mich zwar nicht davor, dass sich die Maschinen irgendwann gegen uns stellen, befürchte aber, dass sie immer mehr unsere Aufgaben übernehmen und uns zunehmend ersetzen. Natürlich sind solche Spielereien wie „Alexa“ durchaus hilfreich, wenn auch etwas unnötig, aber vielleicht sind diese Systeme nur Vorgänger von besser ausgereiften KI´s. Was ich aber befürchte ist, dass mit der zunehmenden Verbessrung und Forschung an solchen Systemen auch die Erkenntnis kommt, was sie alles für Möglichleiten, zum Beispiel im Krieg, eröffnen. Es könnte durchaus sein, das ein machtgieriger Politiker oder irgendeine andere Person die die Mittel hat, KI´s zu seinem Vorteil nutzt und sie gegen andere Menschen verwendet.

Wie seht ihr das? Sollte man weiter an KI-Systemen forschen? Sind siemittlerweile schon unverzichtbar im Alltag? Ist die Bedrohung durch diese wirklich real oder nur ein Gedankenexperiment der Filmeindustrie? Habt ihr Angst „vor der Übernahme durch die Maschinen“?

Protokoll Montag 20.11.2017

Protokoll Montag: 20.11.2017

 

Referentin: Sü

 

13 Schüler anwesend

 

Verfasser: Freiheit

 

Gliederung der Doppelstunde:

  1. Organisatorisches
  2. Philochat
  3. Welche Strafe?
  4. Straftheorien

Philochat:

In der letzten Stunde sind wir in die Rollen berühmter Philosophen geschlüpft und haben uns auf Twitter über deren Gerechtigkeitstheorien ausgetauscht. Zu Beginn der Stunde, haben wir uns darüber unterhalten, wie gut uns der Philochat gefallen hat und ob wir so etwas gerne öfter machen würden. Obwohl wir uns bei unseren Antworten kurzfassen mussten, haben wir es geschafft, den Inhalt der Theorien, wenn auch stark verkürzt, wiederzugeben. Alle fanden die Idee toll und würden so etwas gerne noch einmal zu machen.

Welche Strafe?

Wir bekamen ein Arbeitsblatt, auf dem wir ankreuzen sollten, was für eine Strafe wir für einen 16-Jährigen Brandstifter für angemessen halten. Bei dem Brand starben 5 Frauen und Mädchen türkischer Herkunft. Vier Familienmitglieder überlebten. Uns wurden folgende mögliche Strafen vorgelegt:

  1. Der sollte genauso abgefackelt werden, am besten auf dem Scheiterhaufen.
  2. Er soll zu einer Haftstrafe verurteilt werden. Zusätzlich soll sein Bild mit Namen in den Medien veröffentlicht werden.
  3. Die überlebenden Familienmitglieder sollen die Art und Höhe der Strafe selbst bestimmen, was immer sie auch mit ihm machen wollen.
  4. Der Täter sollte für mehrere Jahre einer gemeinnützigen Aufgabe nachgehen. Er könnte z.B. dazu verpflichtet werden, in einem Krankenhaus zu arbeiten, in dem Brandopfer behandelt werden.
  5. Der Täter soll zu einer Geldstrafe verpflichtet werden. Das Geld erhalten die überlebenden Angehörigen.
  6. Der Täter sollte zu einer lebenslangen Haft verurteilt werden.
  7. (Möglichkeit für anderes, nicht aufgelistetes Urteil)

 

Danach haben wir noch weitere Informationen über den Täter bekommen. Er war eine Zeit lang im Heim und zeigte schon früh aggressives Verhalten. Daraufhin sollten wir überlegen, ob uns diese Informationen in unserer Entscheidung beeinflussen.

Anschließend haben wir über die verschiedenen Strafen und ihre Vor- und Nachteile geredet und haben uns dann gefragt, ob man überhaupt strafen muss?

Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass ohne eine Strafe, das Gesetz gar keinen Sinn machen würde und jeder tun und lassen könnte, was er will. Außerdem gibt die Strafe dem Täter die Chance auf Resozialisierung, nachdem man im Gefängnis war.

Als wir dann von der tatsächlichen Strafe erfahren haben, waren wir überrascht, wie hoch sie war. Der Junge und seine Mittäter unter 21 erhielten eine 10-jährige Haftstrafe. Diese wurde als Abschreckung verhängt, da zu dieser Zeit sehr viele ähnliche Anschläge passiert sind. Dies erschien einigen unfair.

Exkurs:

Es gab eine Diskussion zur aktuellen politischen Lage und wir haben darüber geredet, ob es nun zu Neuwahlen kommt oder nicht und ob diese sinnvoll wären.

Straftheorien:

Man unterscheidet zwischen zwei Straftheorien:

  • Absolute Straftheorie (Ursachen- und Vergangenheitsorientiert):
  1. Vergeltung
  2. Sühne
  3. Ausgleichende Gerechtigkeit

 

  • Relative Straftheorie (Ziel- und Zukunftsorientiert):
  1. Spezialprävention:

Positiv: Resozialisierung

Negativ: Denkzettel, Unschädlichmachung

–> Wirkung auf Täter

  1. Generalprävention

Positiv: Normbeschäftigung

Negativ: Abschreckung

–>Wirkung auf Gesellschaft

Die absolute und relative Straftheorie nennt man allgemein Vereinigungstheorie. Die absolute jedoch, wird heutzutage nicht mehr angewandt.

Anschließend sollten wir die Theorien den obgenannten Strafen zuordnen.

  1. Absolute Straftheorie
  2. Generalprävention
  3. Absolute Straftheorie –> Rache
  4. Spezialprävention
  5. Täter-Opfer-Ausgleich
  6. Generalprävention

 

Das Unbewusste

Es geht doch jedem manchmal so, dass er morgens aufwacht und sich, sofern man sich noch daran erinnert, fragt, was man gerade eben geträumt hat. Oft genug machen Träume überhaupt keinen Sinn und sind einfach zufällige, zusammengewürfelte Ereignisse und Gedanken. Manchmal träumt man auch von irgendwelchen fremden Personen. Doch  diese sind gar nicht so fremd, wie man vielleicht denkt, denn angeblich kann man  nur von Menschen träumen, die man zuvor schon einmal gesehen hat, egal ob man sie bewusst wahrgenommen hat oder nicht. Hier stellt sich einem die Frage, wie viel unser Unterbewusstes alles aufnimmt, ohne dass wir es wissen und wie stark es uns beeinflusst, ohne dass es uns auffällt.

Das Unterbewusstsein speichert tagtäglich Informationen, auf die wir nicht bewusst zugreifen können, es läuft also sozusagen im Hintergrund unseres Bewusstseins ab und wir können nicht steuern, was es alles aufnimmt und was nicht.  Und einige dieser Informationen äußern sich dann in unseren Träumen und geben uns so einen kleinen, wenn auch unklaren Einblick in unser Unterbewusstes. Auch Freud war ein Unterstützer dieser Theorie. In Wikipedia findet sich eine allgemeine Definition zum Unterbewussten von Sigmund Freud : „[…] [D]as Unbewusste des erwachsenen Menschen [ist] ein System, das vor allem aus verdrängten oder abgewehrten Bewusstseinsinhalten wie zum Beispiel verdrängten Erlebnissen, Gefühlen oder Wünschen besteht.“ Er schließt in das Unterbewusste Triebe und Instinkte ein, also Taten, die plötzlich zu Stande kommen und teilweise durch Gefühle und Emotionen aktiviert werden.

Wir werden also unbewusst beeinflusst, durch unsere Erfahrungen und Gefühle und können das oft nicht einmal steuern. Wenn wir aus einem Instinkt oder einem Bauchgefühl heraus handeln, ist das also keineswegs eine zufällige Handlung, sondern eine, die durch frühere Erlebnisse geformt wurde.  Sie wird durch unser Unterbewusstes gesteuert und hat somit direkten Einfluss auf uns, den wir jedoch nur begrenzt kontrollieren können. Wir können uns zwar gegen dieses Bauchgefühl wehren und ihm zuwider handeln, wir können es aber nicht auf Befehl abrufen, wir haben also nur eine begrenzte Macht über es.

Allerdings kann uns unser Unterbewusstes auch vor Situationen schützen. So ist es zum Beispiel der Fall, dass wir automatisch unseren Hals und Nacken schützen, indem wir ihn mit unseren Händen abdecken oder unsere Schultern anziehen, wenn etwas auf einen drauf fällt oder in dessen unmittelbarer Nähe herunter fällt. Aber auch unsere Gefühle und somit unsere Handlungen werden davon beeinflusst. Wie oben schon erwähnt, aktivieren aber auch Emotionen und Gefühle gegenüber gewissen Situationen unser Triebe und Instinkte. So gibt es zum Beispiel einige Menschen, die sich aus Reflex wegdrehen, wenn sie Blut sehen, weil es Ekel in ihnen hervorruft. Dies ist zwar kein Schutzmechanismus in diesem Sinne, schützt uns aber davor, in Ohnmacht zu fallen oder uns zu übergeben.

Auch wenn wir nicht wissen, was unser Unbewusstes gerade speichert und wahrnimmt, und obwohl wir dies nicht steuern können, so können wir doch sagen, dass es uns irgendwann höchstwahrscheinlich zu Gute kommt. Denn das Bewusste und das Unbewusste bauen in gewisser Weise aufeinander auf und beeinflussen sich gegenseitig. Manche bewussten Handlungen werden von unbewussten Emotionen gesteuert und schützen uns, oder zeigen uns durch unser Bauchgefühl, was momentan die bessere Handlung ist.  Obwohl das Unbewusste für uns also nicht greifbar ist, es eher als dunkle Wolke angesehen werden kann, so können wir uns doch in jedem Fall darauf verlassen und ihm vertrauen, was uns unsere natürlichen Reflexe und Instinkte beinahe täglich zeigen und beweisen.

Protokoll 23.01.2017

Stundenprotokoll Ethik K1/2 23.01.2017 9.40-11.15

Referentin: Sü

11 Schüler anwesend

Verfasserin: Freiheit

Gliederung der Doppelstunde:

  1. Organisatorisches
  2. Maximen+ Verallgemeinerungstest
  3. Mensch als Bürger zweier Welten
  4. Vergleich mit goldener Regel
  5. Herleitung des kategorischen Imperativs der Freiheit

1.Organisatorisches

Die drei abwesenden Schüler nehmen am BEST-Training teil und sind deswegen entschuldigt.

 

2.Maximen + Verallgemeinerungstest

Wir sehen uns zwei Folgen der Serie „Kant, Sophie und der kategorische Imperativ“ an.

( Sie sind als kurze Wiederholung der letzten Stunde zu verstehen.)

 

3.Mensch als Bürger zweier Welten.

Wir reden über die Frage, ob sich der Mensch selber Gesetze geben sollte und kommen zu dem Entschluss, dass er sich diese sogar geben muss, um der Vernunft und nicht nur seinen Trieben zu folgen.

 

  • Der Mensch ist Bürger der sinnlichen und verstandesmäßigen Welt. Auf Grund dieses Verstandes und seiner Vernunft ist er in der Lage, sich selbst Gesetze zu geben.

 

4. Vergleich mit der goldenen Regel

  Goldene Regel:

„Was du nicht willst, dass man dir tut, das füge keinem anderen zu.“

Kategorischer Imperativ:

„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Gemeinsamkeiten -beides Imperative

-beide sind als formales Prinzip zu verstehen –> Ableitung von konkreten Handlungsanweisungen nötig

-Verallgemeinerung nötig

-als moralische Richtlinie zu verstehen

(<–gilt auch für diese Seite)
Unterschiede -subjektiv, nur bedingt gültig

-hypothetischer Imperativ

-Anforderung schwächer als beim kategorischen Imperativ

-auf individuelle Ansichten ausgelegt

-unbedingt, kategorisch gültig

-Anforderung stärker

-gilt unabhängig von Individuellen Wünschen

 

 

Die goldene Regel ist also eher auf einen selbst bezogen und gilt nicht immer für die Allgemeinheit, der kategorische Imperativ hingegen, gilt für die Allgemeinheit und ist für jeden gleich zu verstehen.

 

 

5.Herleitung des kategorischen Imperativs der Freiheit

  1. Freiheit = Voraussetzung für die Möglichkeit ethischen Handelns überhaupt: „Nur wer nicht muss, kann wollen.“
  2. Bedingung der Freiheit: Zwanglosigkeit in Bezug auf Handeln
  3. Hindernis für Zwanglosigkeit/ Willensfreiheit: Glücksstreben des Menschen
  4. Die Möglichkeit des Menschen, sich selbst ein moralisches Gesetz zu geben und mithilfe der Vernunft einsichtig zu sein
  5. Glück = vorgegebener Zweck; alles Handeln wird somit zum Mittel, ist also nie Selbstzweck
  6. Alle Inhalte des Wollens können damit nie frei sein; z.B. kann Nicht-töten-Wollen aus Angst vor Strafe (Streben nach Wohlbefinden) herrühren
  7. Nur die eine Form des Willens, der Wille an sich, das Wollen „um den Wollens Willen“, der gute Wille, kann demnach frei sein
  8. Dieser freie Wille manifestiert sich im Kategorischen Imperativ, denn nur dessen Selbstverpflichtung gilt ohne jede Bedingung („Ich will, weil es vernünftig ist“, d.h. weil es für alle Menschen jederzeit widerspruchsfrei gelten kann)
  9. Das sittliche, selbstverständliche Handeln ist somit der einzig wahre Ausdruck der Freiheit
  10. Freiheit = Moralität

 

Sollte man zwischen Liebe differenzieren?

In den Nachrichten hört man immer wieder von Übergriffen auf Homosexuelle und das in einer Welt, die angeblich so „modern“ und „aufgeschlossen“ ist.

Zum Beispiel dürfen Homosexuelle in Deutschland nicht heiraten, ihnen ist es nur erlaubt eine „eingetragene Partnerschaft“ zu führen. Diese Partnerschaft ist jedoch nicht mit einer Eheschließung von Mann und Frau gleichzusetzen, da sich diese zum Beispiel im Adoptionsrecht, aber auch in einigen anderen Rechten unterscheiden. Es gibt immer wieder Proteste, die sich gegen Homosexuelle und die Gleichberechtigung dieser aussprechen.

Homosexuelle haben allgemein andere Rechte, als „normale“ Paare, ein extremes Beispiel hierfür, wäre die Todesstrafe in manchen Ländern, nur weil man eine Person des gleichen Geschlechts liebt.  Wenn ich so etwas lese, stelle ich mir immer folgende Frage:

Sollte Liebe nicht eigentlich belohnt und nicht bestraft werden?

Wieso also, wird man zum Tode verurteilt, nur weil man liebt? Sollte es, wenn es um die Liebe geht, nicht egal sein, welches Geschlecht der Andere hat?  Ich meine, immerhin verliebt man sich in den Charakter des anderen und nicht in sein Geschlecht und man kann doch nicht einfach jemanden bestrafen, nur weil er verliebt ist.

Aber woher kommen diese Gründe, die gegen gleichgeschlechtliche Partnerschaften sprechen? Grundlagen für diese negative Haltung gegenüber Homosexuellen beruhen teilweise auf der Bibel, teilweise auf der Unmöglichkeit der Fortpflanzung zweier gleichgeschlechtlicher Partner oder aber auch auf der ablehnenden Haltung, die uns von einigen Personen, zu denen man aufsieht, vorgelebt wird. Oft wird man also auch von anderen beeinflusst und kann sich nicht immer vorurteilsfrei eine eigene Meinung bilden.

Doch sind diese Vorurteile immer begründet? Gegen das Argument, dass homosexuelle Paare sich nicht fortpflanzen können, lässt sich zwar nichts sagen, aber auch nicht jedes verheiratete Paar bekommt Kinder, somit ist dieses Argument nicht sonderlich stark.  Außerdem käme es gerade weil Homosexuelle keine Kinder bekommen können, immer öfter zur Adoption von Kindern, was natürlich etwas Gutes für die Kinder hat. Sie wachsen anstatt in einem Waisenhaus, in einer liebenden Familie auf. Natürlich könnte man nun wieder sagen, dass diese Kinder später eventuell gemobbt werden, auf Grund ihrer Eltern, aber auch Kinder die keine Eltern haben und in einem Waisenhaus aufwachsen, können gemobbt werden.  Ist es also ethisch falsch, ein kleines Kind „einfach so“ zwei Homosexuellen zu überlassen, auf die Gefahr hin, dass es später gemobbt wird? Es ist doch so, dass sich kein Kind seine Eltern aussuchen kann, egal ob diese nun homosexuell sind oder nicht, es könnte also auch gemobbt werden, weil es reiche Eltern hat, oder welche, die eben nur sehr wenig Geld verdienen, in jedem Fall, wird das Kind in eine Familie integriert über die es nicht entscheiden kann. Außerdem denke ich auch, dass diese Kinder toleranter aufwaschen, als so manch andere, da die Eltern wissen, wie schwer es sein kann, akzeptiert zu werden. Solange ein Kind also geliebt wird, ist es meiner Meinung nach egal, ob man nun „zwei Väter“ hat oder nicht.

Natürlich ist es auch so, dass Homosexualität einfach aus Prinzip abgelehnt wird, weil es „nicht normal“ ist,  und nicht immer ein Grund dahintersteht. Doch was ist so „unnormal“ daran? Ist es „falsch“ jemanden zu lieben, der zufällig das gleiche Geschlecht hat? Was ändert das Geschlecht, an der Liebe, die man für jemanden empfindet? Das einzige, was gleichgeschlechtliche Partnerschaften, von Partnerschaften zwischen Mann und Frau unterschiedet, ist doch der Fakt, dass sie selbstständig keine Kinder bekommen können und dieses Problem kann man durch eine Adoption, oder in einigen Ländern durch eine Leihmutter, lösen. Ob man nun jemanden liebt und schätzt, der das gleiche Geschlecht hat, wie man selbst ist doch völlig egal, solange man ihn richtig behandelt und sich gegenseitig respektiert.

Meiner Meinung nach sollte man also keinen Unterschied machen, zwischen einer Partnerschaft zwischen Homosexuellen und Heterosexuellen und ihren Rechten im Bezug auf diese, denn beide Seiten lieben sich und schätzen sich und sollten dies auch in der Öffentlichkeit zeigen dürfen.

 

 

 

 

Protokoll vom 21.11.2016

Stundenprotokoll Ethik K1/1  21.11.16  9:40-11:15

Referentin: Sü

Kurs vollständig anwesend (14 Schüler)

Verfasserin: Freiheit

Gliederung der Doppelstunde:

  1. Lebensziele
  2. Glückseligkeit
  3. Mesotes
  4. Organisatorisches
  1. Lebensziele:

Wir bekamen ein Arbeitsblatt, auf dem wir die Lebensziele markieren sollten, die uns wichtig sind. Danach haben wir Gummibärchen bekommen, um damit für diese Ziele zu bieten. Man hatte insgesamt nur 12 Gummibärchen und wenn man auf ein Ziel geboten hat und es „ersteigert“ hat, durfte man die Gummibärchen essen und sie nicht weiter einsetzen.

AB:

  1. erfolgreiches Bestehen des Abiturs
  2. sinnvolle Berufswahl
  3. Gesundheit
  4. Reichtum
  5. sportliche Fitness
  6. soziales Ansehen
  7. aufregende Erlebnisse und Abenteuer
  8. intellektuelle Leistungsfähigkeit
  9. praktisches Geschick
  10. beständige Freundschaften
  11. körperliche Schönheit
  12. harmonische Partnerschaft
  13. soziales Engagement
  14. anregende Berufstätigkeit

Wir haben darüber geredet, warum manche kein Ziel „ersteigert“ haben und manche dafür zwei und kamen zu dem Entschluss, dass es darauf ankommt, wie viel Einsatz man zeigt und für was. Man soll einen Ausgleich finden, eine innere Mitte.

2.Glückseligkeit

Wir lesen ein Arbeitsblatt zu Aristoteles und seiner Definition von Glück.

Aufschrieb zu Aristoteles:

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Laut Aristoteles ist das höchste Ziel die Glückseligkeit. Wir können sie jedoch nicht direkt erreichen, sondern schaffen es nur, uns ihr anzunähern.

  1. Mesotes

Laut Aristoteles ist Mesotes die Mitte zwischen zu viel und zu wenig „Einsatz“. Der „mittlere Weg“, ist laut ihm, der richtige Weg zum Glück. Wir überlegten, welche Tugenden noch heute gelten und uns fallen Folgende ein:

 

Übermaß Mitte Mangel
Tollkühnheit                                               Tapferkeit Feigheit
Zügellosigkeit Besonnenheit Stumpfheit
Verschwendung Freigebigkeit Geiz
Gleichgültigkeit Toleranz Intoleranz

 

Aufdringlichkeit Höflichkeit Unhöflichkeit
Überpünktlichkeit Pünktlichkeit Unpünktlichkeit
Wahrheitsaffinität Ehrlichkeit Lüge
„Workaholic“ Tüchtigkeit Faulheit
 ? Fairness Unfairness
 ? Gerechtigkeit Ungerechtigkeit

 

 

3 Mitschüler vervollständigen diesen Aufschrieb und ergänzen unsere weiteren Vorschläge.

Wir lesen S.101 im Kolleg Ethik Buch und bearbeiten die Aufgabe 10. Wir erfahren etwas über den Exzess (als Übermaß) nach Montainge.

Der Exzess widerspricht Aristoteles Mesotes-Theorie insoweit, da er das Übermaß darstellt und gesagt wird, dass man ihn erfahren und nicht scheuen soll, da er Genuss und Intensität bringt, und nicht, wie bei Aristoteles, der sagt, man solle ihm aus dem Weg gehen und eher eine Mitte finden. Er dient auch dazu, Gewohnheiten wieder loszuwerden. Wir kommen zu dem Entschluss, dass der Exzess nicht unbedingt schlecht ist und dass man ihn erst kennen muss, um auch die Mitte (Mesotes) zu kennen.

4.Organisatorisches

Wir stimmen darüber ab, ob wir die anstehende Klassenarbeit mit oder ohne Hefter schreiben. 12 Leute stimmen für „mit Hefter“, zwei Personen ist es egal.