Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Ein Thema mit dem man jeden Tag konfrontiert wird ist der Tod. Der Tod ist in unserem Alltag immer präsent, ob im wirklichen Leben, oder in den Medien. Viele Menschen fragen sich dann auch, wie es ist „tot“ zu sein, bzw. ob es nach dem Tod noch irgendetwas gibt. Auch ich stelle mir hier jetzt die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt?

Zunächst einmal muss man bei diesem Thema die Nahtoderfahrung ansprechen. Menschen behaupten sie hätten bei einer dieser Nahtoderfahrungen Lichter gesehen und Stimmen gehört, andere behaupten sogar gesehen zu haben wie sie „tot“ auf dem Operationstisch liegen (Vogelperspektive) . Doch mein Gedanke dazu ist, was die Menschen gesehen haben ist weitestgehend logisch zu erklären. Der menschliche Körper ist ein Wunderwerk der Natur, welcher verborgene Kräfte enthält.

Ein kleines Beispiel hierfür wäre, dass wenn ein geliebter Mensch unter einem Auto eingeklemmt ist, der andere Mensch dann dazu in der Lage ist das Auto anzuheben, was er aber unter normalen Umständen nicht hätte tun können.

Doch zurück zur Nahtoderfahrung. Bei einer sogenannten Nahtoderfahrung hört das Herz auf zu schlagen, und der Körper ist aus medizinischer Sicht tot. Durch moderne Technik und Verfahren schaffen es die Ärzte dann diesen „toten“ Körper wieder zu beleben. Befragt man nun hinterher die Menschen darüber wie es war, sagen die meisten (die Ausnahmen bestätigen die Regel) ein grelles Licht gesehen zu haben und Stimmen gehört zu haben. Dies liegt meiner Meinung nach an der Ausschüttung des Hormones DMT, welches wie eine Droge wirkt. Der Körper bereitet sich darauf vor zu sterben und versucht dies möglichst angenehm zu gestalten, da der Körper so konzipiert ist sich an die Umstände bestmöglich anzupassen. Durch diese Ausschüttung des DMTs werden diese ganzen erzählten Erfahrungen hervorgerufen. Auch die sogenannte Vogelperspektive ist zu erklären. Das Gehirn arbeitet nach dem Herzstillstand noch in etwa 30 Sekunden weiter. Das heißt, in diesen 30 Sekunden werden noch Sinneseindrücke wahrgenommen und im Gehirn verarbeitet. Das Gehirn verbindet diese Informationen dann und heraus kommt, dass der Mensch alles außerhalb seines Körpers beobachtet hätte.

Doch gibt es nun ein Leben nach dem Tod? Meine Antwort dazu lautet nein. Sobald der Körper gestorben ist wird die enthaltene Energie in ein großes umliegendes System freigegeben, wo es dann kein Leben gibt. Nach dem Tod kommt nichts mehr. Das Leben nach dem Tod ist meiner Meinung nach eine Erfindung des Menschen, um den Tod so angenehm wie möglich zu gestalten. Durch dieses Denken wird der Tod verharmlost und nimmt einem die Angst vor dem sterben, weil man weiß dass man danach weiter leben kann. Zudem ist das ganze Reden über ein Leben nach dem Tod nur ein großer Kokolores um irgendwie eine Religion zu bilden die dann Menschen wieder zum Krieg führt, aber das ist ein anderes Thema. Was meint ihr dazu gibt es ein Leben nach dem Tod? Waren die Menschen bei diesem Herzstillstand in einer anderen Welt oder ist es doch alles logisch erklärbar?

Universum – Sind wir nur ein Charakter in einem Spiel?

Das Universum ist riesig und scheint unendlich zu sein. Wir sind darin nur ein kleines Sandkorn in einem riesigen Sandkasten. Wir sind also nur ein winziger Bestandteil eines großen Ganzen. Doch wer sind wir wirklich? Bist du, wie du bist? Bin ich, wer ich bin?
Wir stellen uns vor wir würden „Die Sims“ spielen.
Zur Verständlichkeit: „Die Sims“ ist ein Computerspiel, in dem man einen von sich selbst erstellten Charakter, in einer kleinen virtuell generierten Welt spielen kann. Dabei kann man sich ein Hausbauen und als „Sims“ auch einen Beruf erlernen. Man lernt andere Sims kennen, und gründet sich eine eigene kleine Familie.
Wir sitzen also an unserem Laptop oder Computer zuhause an einem Schreibtisch und spielen. Wir steuern unseren eigenen „Sims“ wie wir es wollen. Wir sagen ihm was er tun soll, was er essen soll, und vieles mehr. Wir steuern das Leben einer im Spiel virtuell erstellten Figur. Diese Figur hat also keinen eigenen Willen. Diesen Charakter kann man nun im Spiel auch an einen Computer setzen und dann kann man verschiedene Dinge am Computer tun. Wie am Anfang schon genannt, ist unsere Welt, wie wir sie kennen, nur ein kleiner Bestandteil eines großen Ganzen. Was wäre nun wenn wir, wir die Menschen auf der Welt auch nur ein Charakter in einem Spiel wären? Wenn wir auch nur gesteuert werden, was wir tun sollen. Wir hätten keinen eigenen Willen und jemand würde uns steuern. Dies könnte möglicherweise der Fall sein in einem anderen Universum. Ein in sich verschlungenes System in dem man immer höher in einer Ebene geht und alles mit einander verzweigt ist und jede Verzweigung wieder weitere tausend Wege öffnet. Dabei wäre unsere Welt wie wir sie kennen auch nur eine Verzweigung von vielen Tausend, Millionen, Milliarden oder sogar Googolplex (eine 1 mit 100 Nullen). Dabei fragt man sich wohl auch, wie das Universum, bzw. die Verzweigung, über einem aussieht. Ist es eine Welt wie unsere, oder sind es komplett andere Welten mit komplett anderen Arten von Wesen? Wie denken diese Wesen die uns möglicherweise steuern?
Was mich zu der nächsten Frage leite, ob wir Menschen überhaupt ein Gewissen haben?

Quelle: https://i2.wp.com/www.pravda-tv.com/wp-content/uploads/2016/11/titel-universum.jpg, Lizenz: CC-by-NC-ND von https://www.pravda-tv.com/

Wenn wir Menschen wirklich wie angenommen gesteuert werden, dann hätten wir theoretisch kein eigenes Bewusst sein. Wir wären gesteuerte Wesen, welche wiederum von höheren Wesen gesteuert werden, was einen unendlichen Kreislauf ergeben würde. Wir denken vielleicht wir würden steuern was wir tun aber möglicherweise tun wir das garnicht sondern wir werden dazu gesteuert diese Dinge zu tun. Ich meine wer kann beweisen, dass ich jenen Text hier schreibe und das nicht Teil eines anderen ist, der dies gerade befiehlt, wie im Spiel „Die Sims“. Es gibt keinen Beweis dafür. Weiß ein Mörder dann überhaupt, dass er gerade jemanden umbringt ? Kann man ihn dann wirklich noch dafür bestrafen, wenn wir wie angenommen von jemand oder etwas anderem gesteuert werden? Man müsste dann denjenigen bestrafen, der diesen Befehl gegeben hat. Man müsste also die komplette Geschichte der Welt und der Erde ansich überdenken. Man stelle sich vor die Welt in der wir Leben wurde von etwas Größerem genau so aufgebaut wir es das wollte, dass jeder Teil in der Welt einen zugeordneten Platz hätte und es vorher bestimmt war.
Gäbe es dann überhaupt noch Zufälle? Jede Tat, jeder Atemzug ist vorher bestimmt, bzw. wird von etwas höherem gesteuert. Ist unser Leben denn dann überhaupt real? Wenn du gerade diesen Text liest, wer kann beweisen, dass du ihn wirklich lesen wolltest? Du weißt nicht mal mehr wieso du ihn überhaupt lesen wolltest, du fandest ihn einfach interessant. Du kannst aber nicht sagen wieso dich dieser Text angesprochen hat. Jemand hat es in einem Spiel angegeben dass man ihn lesen soll.
Doch wenn dies wirklich gesteuert wurde, und alles ein in sich geschlossenes System oder ein Zyklus ist, wo ist dann das Ende? Man stelle sich dieses System einmal als eine Art Ball vor ein kleiner gelber Ball, der in einem leerem Raum in der Mitte schwebt. Doch dann kommt die Frage auf, welcher leere Raum das ist. Dieser Raum müsste wiederum an einem Platz sein der irgendwo ist. Es ist ein unendlicher Kreislauf. Aber wo ist dann das Ende? Gibt es überhaupt ein Ende? Ich meine was ist das in dem man lebt, das eigentlich nur wieder ein Teil von etwas größerem ist und so weiter? Es ist unvorstellbar, fast unmöglich.
Was mich wiederum zu einem weiteren fraglichen Punkt bringt dem Tod. Jede Religion glaubt an etwas anderes nach dem Tod. Die einen denken, nach dem Tod kommt nichts mehr, die anderem glauben man wird wieder geboren, und wieder andere denken man kommt in den Himmel. Nach dem Tod kann eigentlich laut der oben geschriebenen Theorie nicht nichts kommen, da es ein in sich geschlossenes System mit einem unendlichen Kreislauf ist. Nachdem Tod müsste man irgendwo wieder hinkommen, was wieder eine neue Welt öffnen würde in der das gleiche wieder passiert. Was nun von der Alles-nur-ein-Spiel-Theorie verschieden, bzw. anders erklärt ist.
Jeder Mensch und jedes Wesen besitzt eine Seele. Eine Energie im Körper. Energie kann nicht einfach so verschwinden und sich in Luft auflösen. Sie wird in etwas anderes umgewandelt. So müsste man als jemand oder etwas anderes geboren werden. Was wieder eine neue Welt und Verzweigung bedeutet. Wobei man diese These, dass jedes Lebewesen eine Seele besitzt auch wieder widerlegen könnte. Wir oben schon erwähnt dürften wir laut der oben genannten Theorie kein Gewissen, oder Bewusstsein besitzen, aber wie kann man dann eine Seele besitzen? Eine Seele, in der man gut oder böse ist. Was paradox wäre wenn alles nur gesteuert und gestellt wäre. Wir würden nicht wissen dass wir etwas tun, was wir eben tun. Doch wer ist man denn dann wirklich ohne Seele und Bewusstsein. Was ist das für eine Situation in der es immer so weiter gehen müsste und nicht und niemand eine Seele hat, gemeint hier die größeren und oder höheren Wesen, welche uns steuern.
Der ewige Kreislauf. Das Universum ist zu groß oder unendlich (?) um das herauszufinden. Wir leben in einer Welt wie wir sie Erde nennen. Wir wissen nicht was es dort draußen im Universum noch gibt. Wir wissen nicht ob wir real sind, ob die Welt real ist oder alles andere. Wir als Menschen nehmen es so hin. Die Wissenschaft kann viele Dinge erklären, wobei man dies auch wieder in Frage stellen könnte ob es wirklich so stimmt, denn wer kann das Beweisen, in einem anderem Universum könnte es wieder anders sein. Wir nehmen die Dinge so hin wie sie sind, ohne uns groß darüber Gedanken zu machen. Es ist wie es ist.

Technik – Geht es überhaupt noch ohne?

Gerade in unserer „neuen Welt“ geht es schon fast nicht mehr ohne Technik. Nahezu jedes Kind im Alter von ca. 13 Jahren, besitzt heute schon ein Smartphone. Fast jeder Mensch hat einen Fernseher oder einen Computer zuhause. Auch in der Küche findet man viele elektronische Geräte. Der Mensch fährt mit der Technik, wie z.B. Autos, Züge und vieles mehr. Dabei stellt sich mir die Frage, sollte man für alles die modernste Technik verwenden?

Früher, bevor es noch nicht die moderne Technik von heute gab, konnten die Menschen auch überleben und sich verabreden. Möchte man sich heute mit jemandem verabreden, schreibt man eben kurz eine kleine Nachricht auf WhatsApp und fertig. Früher musste man zu demjenigen laufen und an seiner Tür klingeln, und fragen ob er raus kommt. Man hat auch früher immer per Telefon abklären müssen ob jemand Zeit hatte. Heute wird dies alles nur noch über WhatsApp, Facebook und Co. Gemacht.

Durch diese Dinge geraten natürlich auch die sozialen Fähigkeiten eines Menschen in den Hintergrund. Man trifft sich nun nicht mehr so oft, sondern schreibt einfach nur noch über WhatsApp und sieht sich nicht mehr.

Ein weiteres Beispiel. Will man heute etwas herausfinden, geht man eben ins Internet und gibt die Frage oder die Sache in Google ein und bekommt ein Ergebnis. Früher ging man hierfür in eine Bibliothek und las Bücher um etwas herauszufinden. Die heutige Jugend weiß möglicherweise nicht mal mehr, wie man überhaupt mit Büchern umgeht, und in ihnen etwas sucht. Die moderne Technik nimmt einem viele Dinge ab, doch sie schwächt auch Fähigkeiten des Menschen ab.

Nun wieder zurück zu meiner Anfangsfrage. Man sollte nicht immer die Technik verwenden, auch wenn es leichter scheinen mag. Gerade bei den sozialen Angelegenheiten, sollte man viel öfter einfach mal bei einem Freund klingeln und fragen ob dieser Zeit hat. Man sollte nicht nur noch über die sozialen Medien in Kontakt stehen, wie es heut zutage viele tun. Auch die Sache mit den Informationen nachschlagen. Natürlich ist es leichter seine Frage kurz in eine Suchmaschine einzugeben, aber dabei verlernt man die Fähigkeit ohne das Internet zurecht zu kommen. Es gibt viele Möglichkeiten etwas herauszufinden, auch ohne Internet.

Man sollte sich ab und zu mal mehr Zeit nehmen, und Sachen auch ohne die moderne Technik erledigen. Der Mensch ist heut zutage viel zu abhängig von der Technik. Würde es auf einen Schlag keine moderne Technik mehr geben, wäre die Mehrheit der Menschen sehr überfragt, wie sie manche Dinge erledigen sollten.

Sollte man alle Drogen legalisieren?

In den Nachrichten hört man immer von Betrunken Menschen, die randalieren und andere Menschen bedrohen, doch hört man in den Nachrichten auch von Menschen, die z.B. aufgrund von LSD, Heroin, Kokain, Amphetamin oder auch Cannabis andere Menschen terrorisiert haben? Die Antwort darauf lautet: Nein.

Alkohol und Tabak sind legale Drogen, doch genau diese richten auch im Allgemeinen den meisten Schaden an. Andere Drogen wie oben genannt, sind dabei weitaus unschädlicher, daher stellt sich die Frage: Sollte man alle Drogen legalisieren?

Ich bin der ganz klaren Meinung man sollte alle Drogen legalisieren und entkriminalisieren. Dies hat mehrere Gründe. Ein Grund wieso man dies tun sollte ist die Angelegenheit mit dem Geld. Der Staat verbraucht jährlich viel Geld für Drogendelikte. Wenn man alle Drogen legalisieren würde, wäre der Staat nicht mehr beschäftigt, viel Geld für solche Straftaten auf zu brauchen.

Ein weiter Grund ist die Gesundheit bzw. der Schaden, welcher durch Drogen angerichtet wird. Durch legale Drogen wie Alkohol und Tabak sterben jährlich viele Menschen. Alkohol ist dabei die Droge, die den Meisten Schaden anrichtet. Hierzu habe ich auch eine kleine Statistik:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6f/Drogen-schadenspotenzial-nutt-2010.svg/550px-Drogen-schadenspotenzial-nutt-2010.svg.png (CC0)

Man sieht, dass die illegalen Drogen, zumindest die meisten, weitaus weniger schädlich sind als die legalen Drogen. Wenn man diese alle legalisieren würde, würde diese Drogen in Läden verkauft werden, wodurch die Schädlichkeit nochmals sinken würden, da diese dann rein sind und nicht verdreckt. Auch sollten dann verschiedene Stationen eingerichtet werden, die den Abhängigen ihre Drogen verabreicht. Durch solche Maßnahmen sinkt zugleich auch die Kriminalitätsrate, denn durch solche Stationen sinkt dann die Beschaffungskriminalität. Dies hat wiederum einen weiteren Vorteil, dass das Geld für andere sinnvollere Zwecke verwendet werden kann.

Zu guter Letzt sollte man alle Drogen legalisieren, da es jedem Menschen selbst überlassen ist, was dieser mit seinem Leben anstellen möchte. Die Menschen sind freie Wesen, und wenn diese Drogen nehmen wollen, sollte sie dies auch tun können.

Abschließen kann man also sagen, dass es viele Vorteile mit sich bringt alle Droge zu legalisieren, sowohl für den Staat, als auch für die Menschen selbst. Möglicherweise sinkt dadurch sogar die Rate der Drogenkonsumenten, da manche keinen Anreiz mehr sehen diese zu nehmen, da es nun legal ist, aber das kann man nicht genau sagen.

Gentechnik – Wenn der Mensch Schöpfer spielt.

Man geht in einen Supermarkt hinein und sieht wunderschönes Obst und Gemüse. Obst und Gemüse mit schönen Farben, alle sind sie groß und schön. In den USA erlaubt, in Deutschland verboten, gentechnisch verändertes Obst und Gemüse in den Regalen der Supermärkte.

Mit diesem kleinem Beispiel möchte ich euch in den folgenden Beitrag einführen. Im Beitrag möchte ich darüber diskutieren welche Vor- und Nachteile die Gentechnik mit sich bringt und in wie weit Gentechnik ethisch vertretbar ist.

Bevor ich jedoch wirklich auf die Fragen eingehe, möchte ich erst einmal kurz erklären was Gentechnik überhaupt ist bzw. was dabei gemacht wird. Bei der Gentechnik wird in das Erbgut eines Organismus eingegriffen und verändert seine Gene für einen bestimmten Zweck. Ein Beispiel wäre, wenn man z.B. ein Gen einer Erdbeere so verändert, dass sie größer heranwächst als vorher, oder eine andere Farbe bekommt. Man greift also in die Natur ein und verändert diese zum Zweck des Menschen. Gentechnik wird längst nicht nur im Bereich der Lebensmittel eingesetzt, sondern auch bei Tieren, also Lebewesen. Man extrahiert Gene eines Tieres und setzt sie in ein anderes Tier ein.

Gentechnik hat seine positiven aber auch seine negativen Aspekte. Anfangen werde ich mit den positiven Aspekten der Gentechnik.

Die Gentechnik spielt heutzutage eine bedeutende Rolle in der Landwirtschaft. Es gibt immer Insekten, die die Felder eines Bauern befallen, und die Pflanzen auf ihnen verderben. Dank der Gentechnik werden die Gene jener Pflanzen so verändert, dass diese resistent gegenüber solcher Parasiten werden. Dies hat die positive Folge, dass weniger Pestizide verwendet werden.

Ein weiterer Vorteil der Gentechnik ist, dass das Obst und Gemüse weitaus größer heranwachsen kann und somit mehr Hunger stillen kann. Die Gene für die Größe werden verändert und das Gemüse wird größer heranwachsen.

Durch die Gentechnik können auch Medikamente hergestellt werden oder sogar Organe gezüchtet werden. Die Medikamente können dann die Menschen heilen. Wenn Menschen z.B. bei einem Unfall bestimmte Organe verloren haben, können diese mittels Gentechnik in einem fremden Organismus wieder gezüchtet werden. Klingt abstrakt, ist aber in heutiger Zeit Realität.

Tiere die gefährdet oder zurückgedrängt wurden können dadurch wieder Überlebenschancen bekommen. Sie können geklont werden und so wieder vermehrt werden.

Gentechnik hat aber auch durch aus ihre schlechten Seiten an sich, welche ich nun aufzählen werde.

Es gibt bis heute noch nicht genügend Erkenntnisse darüber welche Langzeitfolgen Genmanipulation mit sich bringt. Was passiert mit dem Menschen, wenn er nur genmanipuliertes Gemüse ist? Fragen auf die die Antwort unklar ist. Es ist auch nicht geklärt, wie es z.B. genmanipulierten Lebewesen im weiteren Leben ergehen wird.

Für Ergebnisse müssen Versuche gemacht werden. Diese Versuche werden an Tieren getestet. Bei solchen Genmanipulationen können verunstaltete und auch missgebildete Tiere das Ergebnis sein. Diese werden dann meist willkürlich umgebracht, da sie dann keinen Nutzen mehr haben. Die Tiere werden hier regelrecht ausgebeutet und nur für Versuche benutzt. Kein Mensch oder Tier der Welt hat so ein Schicksal verdient.

Nach diesen beiden Seiten stellt sich die Frage, ob die Gentechnik ethisch vertretbar ist?

Der Mensch greift erheblich in die Natur ein und verändert diese. Er spielt also Gott. Doch eigentlich sollte man der Natur ihren Lauf lassen wie man so schön sagt. Auch werden hierbei Tiere ausgenutzt, welche so etwas nicht verdient haben. Es kann sogar soweit gehen, dass einmal Menschen wie aus einem Katalog gezüchtet werden. Dies sollte nicht Geschehen. Man sollte nicht vorher entscheiden, wie das Leben eines anderen aussehen wird. Die Welt gerät dadurch aus dem „Gleichgewicht“, da der Mensch mehr dominant wird in der Natur. Er verändert alles zu seinen Gunsten. Er formt sich die Erde/Welt so wie er sie haben möchte, doch das ist nicht richtig. Die Welt ist so wie sie ist und sollte weitgehend nicht dermaßen verändert werden.

Am Ende dieses Beitrages möchte ich kurz noch Stellung zu der ganzen Sache nehmen.

Ich bin da gespaltener Meinung. Der Eingriff in die Natur durch die Veränderung der Gene hat durch aus ihre guten Seiten. Es könnte vielen Menschen helfen, bei Problemen die anders nicht zu lösen sind. Auch in Sachen Hunger kann hier einiges getan werden. Das Essen kann größer gezüchtet werden und so mehreren Menschen helfen. Andererseits ist es auch wieder beängstigend, wenn der Mensch Schöpfer spielt und in die Natur eingreift. Es können schlechte Sachen bei solchen Experimenten entstehen. Es ist zudem sehr beängstigend wenn Menschen sich klonen lassen, um einen Spender für sich zu haben. Jeder Mensch sollte das gleiche Recht auf Leben haben und nicht nur irgendein Ersatz sein für jemanden.

Wie seht ihr das ganze? Seit ihr eher für oder gegen die Gentechnik? Würdet ihr genetisch veränderte Lebensmittel verzehren? Und was haltet ihr davon wenn der Mensch Schöpfer spielt und dermaßen in den Lauf der Natur eingreift?

Protokoll vom 09.1.2017

Stundenprotokoll Ethik K1/1            09.1.2017                    Uhrzeit: 9:40-11:15

Referentin: Sü

Kurs vollständig anwesend.

Verfasser: Gemeinwohl

Gliederung der Doppelstunde:

  1.  Organisatorisches
  2. Einordnung Kant
  3.  Pflicht und Neigung

1. Organisatorisches

  • Ethik-Blog Einträge bis Sonntag, den 15.01.2017 fertig machen
  • Nachschreibe Arbeit: Donnerstag, den 12.01.2017 in der 3./4. Stunde
  • Blatt für schriftliche GFS besprechen.
    • Schriftliche GFS sollte 8-10 Seiten haben (Deckblatt zählt nicht dazu)

 


2. Einordnung Kant

Film über Kant: „Kant, Sophie und der Kategorische Imperativ“

Kurze Fakten über Kant: – *1724 —- ✝ 1804

-war Professor in Königsberg

– war unverheiratet –> hatte nie Kinder

– hatte einen Diener

  • Kategorischer Imperativ –> Tiere haben einen Instinkt der sie leitet, Kant wollte so etwas ähnliches beim Menschen finden, den kategorischen Imperativ
  • Kant einer der Möglichkeiten um Entscheidungen zu treffen

3. Pflicht und Neigung

Handlungen

Pflichtwidrig

Pflichtgemäß

Aus Pflicht

– böswillig → unmoralisch

– Neigung

– Selbstinteresse

→ moralisch neutral

– Handlung mit Vernunft aus

Achtung vor der Pflicht/ dem selbst auferlegten Sittengesetz

→ moralisch gut

 

Immanuel Kant: Beurteilen von Handlungen

Fall: Blinder B und Sehender S. B will eine vielbefahrene Straße überqueren.

Verschiedenen Fälle jeweils pflichtwidrig, pflichtgemäß oder aus Pflicht zu ordnen.

  1. S führt B, weil er als Pfadfinder heute noch keine gute Tat vollbracht hat.   → pflichtgemäß , heteronome Gebotsethik.
  2. S führt B, weil er sich als Christ dazu verpflichtet fühlt. → pflichtgemäß, es wurde aber diskutiert ob es nicht auch aus Pflicht ist. Ist es nicht, da es kein selbst auferlegtes Sittengesetz ist, sondern von der Bibel vorgegeben ist.