Darf ein Staat/die NATO militärisch intervenieren, um einen Völkermord zu stoppen?

Wenn man von einer guten und friedlichen Welt spricht, meint man eigentlich immer eine Welt ohne Krieg und Leid. Doch ist es nicht manchmal notwendig einen Krieg zu führen, wenn man dadurch beispielsweise die Menschenrechte schützen will oder die Menschen vor einem Völkermord retten will?

Dies ist aus ethischer Sicht eine nie ganz lösbare Frage, da man eigentlich keinen Krieg führen sollte aber auf der anderen Seite den Menschen dort hilft. Aus offizieller Sicht liegt die Beantwortung dieser Frage bei der UNO, denn nur durch ein UN-Mandat kann ein Staat in ein anderes Land intervenieren. Dieses UN-Mandat muss vom Sicherheitsrat der UNO beschlossen werden, aber dort sind die politischen Eigeninteressen meist stärker als tatsächlich eine Abwägung, ob es Menschen in dem betroffenen Land helfen würde, wenn man dort interveniert.

Beispielsweise im Kosovo Krieg 1999 hat die NATO beschlossen, auch ohne UN-Mandat zu intervenieren und für den Frieden zu kämpfen, weil Russland sein Veto-Recht im Sicherheitsrat nutzte. Streng genommen ist so etwas ohne UN-Mandat allerdings völkerrechtswidrig und dennoch wurde es gebilligt, weil es ethisch notwendig war, um die Verletzungen des Menschenrechts zu verhindern. Es war hier also durchaus berechtigt, in ein anderes Land zu intervenieren um das Menschenrecht zu schützen.

Ich finde ebenfalls, dass man in diesen besonderen Situationen einschreiten muss um schlimmere Taten zu verhindern. Krieg ist zwar eigentlich nicht die beste Lösung aber in manchen Fällen gibt es keinen anderen Weg, außer den Völkermord oder die Menschenrechtsverletzung einfach geschehen zu lassen und wie man das ethisch rechtfertigen soll kann ich nicht beantworten.

Hat jemand von euch eine Idee? Oder findet ihr auch, dass militärische Interventionen manchmal unausweichlich sind?

„Ehe für alle“ – Gegen das Grundgesetz und die Bibel?

Vermutlich kennt spätestens seit dem Jahr 2017 jeder Deutsche den Begriff „Ehe für alle“. Und das ist eigentlich auch gut so, denn nun sind auch homosexuelle Paare in Deutschland berechtigt zu heiraten, so wie das in vielen Ländern bereits üblich ist. Aber wieso hat es eigentlich so lange gedauert um dieses Gesetz in Deutschland durchzusetzen, nachdem Die Linke bereits 2013 einen Gesetzesentwurf einreichte? Ganz einfach, die CDU und SPD verschoben eine Entscheidung immer weiter nach hinten, was ihnen als Regierung ja sehr einfach möglich war, bis dann auch die SPD beschloss sich gegen den größeren Regierungspartner zu wenden und eine Abstimmung zur „Ehe für alle“ forderte.

Aber wieso weigerte sich die CDU als einzige große Partei so lange gegen ein Gesetz das die Ehe zwischen homosexuellen erlaubt?

  1. Sogar bei der Abstimmung zuletzt, stimmte Angela Merkel gegen eine Ehe für alle, da sie laut eigener Aussage findet, dass das Grundgesetz eine Ehe zwischen Mann und Frau vorsieht. Der 1. Absatz im 6. Artikel des Grundgesetzes lautet aber eigentlich nur:

    „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ 

    Hierbei wird aber in keiner Weise definiert, dass die Ehepartner von unterschiedlichem Geschlecht sein müssen. Dennoch wurde eine lange Zeit gesagt, dass es im Wesen der Ehe liege, dass sie nur von zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts eingegangen werden kann.

  2. Der andere Grund gegen die Ehe für alle ist, dass auch viele Christen die Ehe per Definition als eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau sehen, da sie eigentlich dazu gedacht ist, sich fortzupflanzen was homosexuelle Paare ja nicht können. Laut der Bibel schuf Gott die Menschen als Mann und Frau, so dass sie sich fortpflanzen können und daher würde eine Ehe für alle keinen Sinn machen.

Das zweite Argument ist allerdings durch den gesellschaftlichen Wandel, auch wenn manche Christen es immer noch nicht wahr haben wollen, längst überholt und es ist auch schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Mann und Frau wenn sie heiraten auch Kinder wollen. Es ist schließlich keine Vorschrift Kinder zu bekommen und so ist es jedem selbst überlassen ob er Kinder will und genauso sollte es jedem selbst überlassen sein, wen er heiraten will. Und auch das erste Argument ist in Deutschland eigentlich schon durch das einfache Lesen des Artikels nichtig, denn es steht nirgends, dass eine Ehe nur zwischen zwei Menschen mit unterschiedlichem Geschlecht eingegangen werden kann. in manchen, vor allem osteuropäischen Ländern sieht die Sache noch ganz anders aus, denn dort ist die Ehe für alle tatsächlich verfassungswidrig, wie man der Grafik in diesem Text entnehmen kann.

Alles in allem kann man also sagen, dass die Argumente gegen eine Ehe für alle veraltet sind und es durch den gesellschaftlichen Wandel auch nötig war, die Frage zur gleichgeschlechtlichen Ehe endlich zu beantworten. Ich finde es gut, dass jetzt auch homosexuelle Paare heiraten können und hoffe dass noch mehr Länder diesen Schritt gehen werden.

Wie seht ihr das? Seid ihr für oder gegen die Ehe für alle?

Und findet ihr auch, dass es überall erlaubt werden sollte oder denkt ihr dass die Länder, bei denen es verfassungswidrig ist es auch dabei belassen sollten?

 

Kann man Soldaten als Mörder bezeichnen?

Dass Soldaten andere Menschen töten ist ja kein Geheimnis und jeder weiß darüber Bescheid. Dennoch würde natürlicherweise niemand darauf kommen einen Soldaten „Mörder“ zu nennen. Wenn man genauer darüber nach denkt wirkt diese Tatsache immer seltsamer. Deshalb muss man erst genau definieren was man unter einem Mörder versteht.

Im Deutschen Strafgesetzbuch steht in §211 Absatz 2 folgende Definition:

Mörder ist, wer

    aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
    heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
    um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,

einen Menschen tötet.

https://dejure.org/gesetze/StGB/211.html

Und wenn man sich diese Definition genau durch den Kopf gehen lässt fällt auf dass ein Soldat keinen der genannten Gründe hat und dennoch einen Menschen tötet. Dann stellt sich allerdings die Frage ob es denn somit eine berechtigte Art des Tötens gibt oder ob man Töten niemals ethisch legalisieren kann.

Ich finde dass sich bei Soldaten außerdem nicht unbedingt die Frage stellt, ob es moralisch akzeptabel ist wenn er einen Menschen erschießt, sondern was geschehen würde wenn er ihn nicht erschießt. Eventuell würde dann er selbst erschossen werden. Oder es würden sogar viele andere Soldaten sterben weil dieser Mensch gerade eine Bombe zünden will. Und mit dieser Tatsache dass die Tötung die bessere Alternative ist kann man es ethisch als unter diesen Umständen akzeptabel bewerten obwohl einem Menschen das Leben genommen wurde.

Die meisten Soldaten töten also nicht weil sie Lust dazu haben sondern weil sie sich selbst und ihre Kameraden schützen wollen. Deshalb ist das Töten in einem Kampf bzw. Kriegsfall für mich eigentlich immer Notwehr, da die Folgen von einem Zögern vor dem Abdrücken nicht absehbar sind und man im Zweifelsfall sich selbst opfern würde wenn man den Gegner nicht erschießt.

Soldaten morden also, sind aber für mich trotzdem keine Mörder. Mörder sind für mich nur Menschen die es aus Spaß und ohne irgendeine Rechtfertigung tun und diese Kriterien treffen auf einen Soldaten im Normalfall nicht zu. Bei ihnen ist es also legal andere Menschen zu töten da sie dies unter Anweisung tun und die „Richtigen“ damit treffen.

Seht ihr es genauso wie ich oder findet ihr dass man es nicht rechtfertigen kann wenn man einen Menschen getötet hat, egal wer es war?

Protokoll für den 20. Februar 2017

Stundenprotokoll vom 20.02.17, 9:40-11:15

Verfasser: Mitgefuehl

Gliederung:

1. Gedankenspiel „Heißer Sommer“

2. Regel- und Handlungsutilitarismus

3. Präferenz-Utilitarismus nach Peter Sieger

 

1. Der Grundgedanke war, dass es einen heißen Sommer wie schon lange nicht mehr gibt, mit immer über 30°C und nahezu unabsehbar lange. Alle Freibäder wurden wegen Wasserknappheit bereits geschlossen und jetzt stellt sich die Frage ob ich nicht meines wieder eröffnen sollte, denn ich könnte so viel Geld verdienen und wenn nur eins wieder eröffnet ist ja noch genug Wasser da.

Pro:

  • viel Profit
  • besser mache Ich es, als irgendjemand anders
  • man kann die Wasserreserven ja später irgendwann wieder füllen

Contra:

  • besser als Trinkwasser nutzen
  • lieber Landwirtschaft versorgen
  • wenn es alle täten wäre kein Wasser mehr da

Utilitaristisch: je nachdem ob mehr Glück oder mehr Leid hervorgerufen wird

2.

Regelutilitarismus:

Hierbei spielt die Regel eine zentrale Rolle für die Moral. Das bedeutet dass eine moralische Entscheidung hier zuerst einer bestimmten Regel folgen muss, auch wenn andere Handlungsalternativen eventuell bessere Folgen hätten. Allerdings sind die zu beachtenden Regen so zu wählen, dass sie die besten Folgen hervor bringt. Hier stellt man sich also die Frage: „Welche Regel ist am nützlichsten?“ was ebenfalls aussagt dass die Nützlichkeit hier trotzdem noch das höchste Prinzip ist.          ⇒ Welche Regel für eine Handlung erzeugt den größten Nutzen?

Handlungsutilitarismus:

Beim Handlungsutilitarismus wird unmittelbar nach dem Prinzip der Nützlichkeit entschieden. Das bedeutet man überlegt welche Handlung das meiste Positive gegenüber der schlechten Konsequenzen hervorbringen kann.   ⇒ Welche Handlung hat den größten Nutzen für alle?

zu 1. 

Nach dem Handlungsutilitarismus sollte man sein Freibad wieder eröffnen, aber nach dem Regelutilitarismus (mit der Regel „Kein Trinkwasser sollte verschwendet werden“) muss es geschlossen bleiben.

3. 

  1.         Nach dem Prinzip der Interessenabwägung muss das eigene Interesse auf alle ausgeweitet werden und ob es gut oder schlecht ist wird                   immer neutral abgewägt, ganz egal von wem dieses Interesse kommt.                                                                                                                                                      Ethische Folgerung:  jedes Interesse muss gleich behandelt werden.
  2. Person: Eine Person ist jeder, der die Indikatoren des Menschseins (Selbstbewusstsein, Selbstkontrolle, Sinn für Zukunft, Sinn für Vergangenheit, die Fähigkeit Beziehungen zu knüpfen, sich um andere kümmern, Kommunikation und Neugier) erfüllt. ≠biologische Def.                   Ethische Folgerung: keine Menschenwürde für alle Menschen sonder für alle Personen                                                                                   Recht und Unrecht des Tötens: Wenn eine Person nicht an die Zukunft denken kann, also nicht entscheiden kann ob sie weiterleben will darf diese getötet werden.                                                                                                                                                                                                                               Ethische Folgerung: Verneinung der Lebensinteressen von geistig Benachteiligten, Hirntoten, …
  3. effektiver Altruismus: Hierbei hat jedes Leben den gleichen Wert und alle Menschen sollen selbstlos handeln, was bedeutet dass man alles was man nicht für die Grundlebensbedingungen benötigt, den anderen geben sollte die zu wenig Geld haben. Man muss immer nachdenken wo mit dem Geld der größte Nutzen erreicht werden kann (möglichst viele Leben retten).                                                                                                           Ethische Folgerung: Man sollte Geld sparen und sich seiner Ansprüche klar werden um möglichst viel spenden zu können.

 

 

Wieso müssen sich Fußball Hooligans schlägern?

Ich möchte darüber reden, dass sich deutsche Fußball Hooligans nun im Wald verabredeten um sich dort zu prügeln und dies nicht vor oder im Stadion zu tun. Es gab bereits viele Ausschreitungen, z.B. dass bei der Party einer Fangruppierung Hooligans des Konkurrenzvereins in die Party stürmten und dort ohne weitere Gründe oder Kompromisse einfach auf die feiernden Fans einschlugen. Um nicht mehr wie damals bei der Polizei aufzufallen verabreden sich Hooligans nun, von beiden Seiten sehr kampfbereit, in Gebieten wo sie sich einer Polizeikontrolle entziehen können und keine Unbeteiligten von der Schlägerei erfahren oder gar mit hinein geraten.

Zuerst denke ich dass dieser Plan tatsächlich sinnvoller ist als noch andere Zivilisten zu beteiligen oder in Gefahr zu bringen. Wenn von beiden Seiten die Bereitschaft und der Wille besteht sich schlägern zu wollen dann können diese das meiner Meinung nach auch machen. Bei dokumentierten Kämpfen z.B. in einem Wald stürmten auch wie aus dem Nichts zwei Parteien aufeinander zu und schlägerten sich aufgrund ihrer fußballerischen Ansichten. Allerdings lief es, soweit man dabei von so etwas sprechen kann, geregelt ab und wenn jemand am Boden liegt wurde nicht weiter auf ihn eingeschlagen und die unterliegende Gruppe zog sich nach dem Kampf zurück und akzeptierte die Niederlage.

Doch natürlich lässt sich durch diese positiven Argumente nicht das eigentliche Problem schön reden. Wieso besteht bei diesen Gruppen überhaupt die Bereitschaft sich zu schlägern? Und wenn man bereits vorhersehen kann dass man verliert macht es in meinen Augen sowieso keinen Sinn sich mit einer andren Gruppe zu schlägern. Und dies dann auch noch aus solch banalen Gründen, wie dass man den Verein der Gegner nicht mag ist für mich absolut unverständlich. Ich finde dass das abseits klären kein Schritt in die richtige Richtung ist, sondern nur das Aus-dem-Weg-gehen einer wirklichen sinnvollen Regelung. Ich finde es unverständlich dass Hooligans nicht einfach ihre Mannschaft mit normalen Mitteln unterstützen können sondern unbedingt mit Gewalt den Hooligans des Gegner noch beweisen müssen wer wirklich besser ist.

Hierbei verliert der Fußball, der eigentlich den zentralen Punkt von Fangruppierungen darstellen soll, an sehr viel Bedeutung und es geht den Hooligans auch nicht mehr darum denn Verein zu unterstützen, denn auf diesen kommen hohe Strafen zu wenn es im Stadion zu Ausschreitungen kommt. Würden sich diese Menschen einfach wieder auf den Fußball konzentrieren statt auf die immer höher werdende Gewaltbereitschaft könnte sich dieses Problem ganz einfach lösen lassen aber die Frage ist wer für deren Taten verantwortlich ist? Eigentlich nur sie selbst und wenn sie nicht den Willen zu haben sich zu bessern und sich nun vor Polizeikontrollen flüchten bleibt die Frage wer gegen dieses Problem etwas tun kann oder ob man Hooligans einfach Hooligans sein lassen kann, und sagt dass es diese doch schon fast immer gab.

Genau dass ist die Frage die ich nun an euch stellen will. Wie seht ihr das ? Wer kann wie gegen dieses Problem der Gewaltbereitschaft vorgehen, bzw. soll man überhaupt versuchen diesen Menschen zu helfen obwohl sie kein Problem darin sehen? Oder muss man auch diese Menschen einfach akzeptieren wie sie sind und sagt, solange sie es abseits der Öffentlichkeit klären gibt es für uns normale Bevölkerung kein direktes Problem damit? Und seht ihr es auch wie ich, dass der Fußball im Mittelpunkt der Fangemeinden stehen soll und Gewalt hier einfach nicht hingehört oder findet ihr diese bringt einfach den zusätzlichen Kick den die extremen Fans hierbei suchen?

 

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=cEwRKYfdmIs

Protokoll vom 07.11.2016

Protokoll vom 07.11.16, 9:40-11:15 Uhr

Lehrerin: Frau Schütze

Verfasser: Mitgefuehl

Gliederung:

  1. Film „Hannah Arendt“ zu Ende schauen
  2. Meinungen zu dem Film vergleichen
  3. Aufgaben zum Film bearbeiten
  4. Zwillings- und Hirnforschung
  5. Freiheit aus Sicht der Biologie, Psychologie und Soziologie

1. Zuerst haben wir das Ende des Films „Hannah Arendt angeschaut, welchen wir die Doppelstunde zuvor angefangen hatten.

2. Anschließend sollte sich jeder seine erste Meinung zu dem Film überlegen und diese verglichen wir dann. Wir kamen am Ende zu dem Ergebnis dass an dem Film positiv war, dass er echte Ausschnitte aus dem Prozess zeigte. Zudem ist der Film nicht so langweilig wie es erwartet wurde, da er sehr praxisbezogen ist und man alles leichter nachvollziehen konnte.

3. Aufgabe 1 a) Arendts Philosophie besagt, dass Böses entsteht wenn man aufhört zu Denken.

Aufgabe 2 a) Adolf Eichmann hat während der NS-Diktatur die Züge koordiniert und die Juden in die Konzentrationslager gebracht. Er wurde später in Brasilien festgenommen und in Israel angeklagt. Während diesem Gerichtsprozess war problematisch, inwiefern die Taten des einzelnen Mannes vor Gericht standen oder ob das ganze ehemalige System verurteilt werden sollte. Arendt meinte über Eichmann, er sei überraschend normal und wirke nicht so wie sie sich einen Nazi vorgestellt hatte.

Aufgabe 2 b)

Psychologische Determination:

-> Negierung der Verantwortlichkeit durch diese Argumentation:

  • ihm war egal was bzw. wen er in seinen Zügen transportierte
  • hätte er es nicht getan, hätte es eben ein anderer gemacht
  • er sei nicht verantwortlich gewesen für das, was nach der Zugfahrt passierte

Soziologische Determination:

  • er war militärisch erzogen
  • strenger Vater -> er war es gewohnt Befehle entgegen zu nehmen und diese einfach auszuführen

4.    Hirnforschung:

Das Gehirn weiß schon einige Sekunden vorher wie es sich entscheiden wird, als es einem selbst überhaupt bewusst wird. Mit Hilfe der Messung der Gehirnströme lassen sich die Entscheidungen bereits 10 Sekunden vorher feststellen. Das bedeutet, dass das sogenannte Bereitschaftspotential schon früher da ist. Es besteht allerdings die Möglichkeit einer kurzfristigen Umentscheidung des Gehirns.

Zwillingsforschung:

Eineiige Zwillinge gleichen sich in ihren Persönlichkeitsmerkmalen und in ihrem Verhalten sehr stark während zweieiige Zwillinge sich stärker unterscheiden. Daraus kann man den Schluss ziehen, dass die genetischen Eigenschaften für die persönliche Entwicklung sehr wichtig sind.

Je älter man wird, desto mehr Bedeutung bekommen die genetischen Eigenschaften und die früheren Umwelterfahrungen verlieren immer mehr ihrer Bedeutung.

5. Wir betrachteten wie die Biologie, die Psychologie und die Soziologie die Freiheit erklären und hielten es in diesem Schaubild fest:

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