Protokoll vom 13.03.2013

Kurs: Ethik Grundkurs 13, Gymnasium Gerabronn

Anwesende: fünf Schüler/innen, eine Lehrerin

Gliederung:

  • Goldene Regel
    Projekt Weltethos
    Was würdest DU tun?

Goldene Regel

„Was du nicht willst das man dir tut, dass füg auch keinem andern zu.“

Die „Goldene Regel“ findet man in allen großen Religionen.

Goldene Regel bei Hobs und Kant:
Hobs: „Der Mensch ist des Menschen Wolf“; die goldene Regel führt nach Auffassung von Hobs zu einem ethischen Egoismus
Kant: Unterschied zum kathegorischen Imperativ:
Die Prüfung der Maximen ist universeller als die Prüfung der „Goldenen Regel“. Kant betrachtet beim kathegorischen Imperativ nur die Motive die zu einer Handlung führen, die goldene Regel betrachtet dagegen nur die Folgen einer Handlung.

Projekt Weltethos

Weltethos = Das Minimum an Normen die das Leben in der Gemeinschaft ermöglichen. Beruht auf der „Goldenen Regel“.
Erklärtes Ziel des Weltethos: Frieden zu schaffen

Hans Küng
Hans Küng ist der Begründer des „Projekt Weltethos“

Biografische Daten:

– *19.03.1928 in der Schweiz
– Theologie- und Philosiphiestudium in Rom → Promotion in Paris
– 1954 Priesterweihe
– 1970 Beginn des Streits mit der katholischen Kirche (will die Kirche verändern)
– 18.12.1979 Beschluss zum Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis → Entzug bis heute

Grundüberzeugungen:

  • Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen
  • Kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen
  • Kein Dialog zwischen den Religionen ohne Grundlagenforschung in den Religionen

4 Weisungen:

  • Verpflichtung zur Gewaltlosigkeit und Ehrfurcht vor dem Leben
  • Verpflichtung auf Kultur der Solidarität und gerechte Wirtschaftsordnung
  • Verpflichtung zur Tolleranz und Leben im Wahrhaftigen
  • Verpflichtung zur Kultur von Gleichberechtigung und Gleichberechtigung von Mann und Frau

Kritik

  • für Atheisten ist der Weltethos nicht bindend, da er auf der goldenen Regel beruht, die wiederum von den verschiedenen Religionen abgeleitet ist.
  • man hält sich nicht immer an die „Goldene Regel“
  • Gegensätze zwischen den Religionen sind zu groß. Der Minimalkonsenz ist mit Verlust von Riten… verbunden, keine Religion gibt diese allerdings gerne auf
  • ist eine sehr stark westliche Sicht. Wir überlegen als Subjekt sehr stark westlich

Was würdest DU tun?

Dazu haben wir ein kleines Spiel gemacht. Auf Karten war jeweils eine Situation vorgegeben sowie drei
Möglichkeiten zu handeln. Wir mussten entscheiden wie wir in dieser Situation vorgehen würden. Unsere Antwort
schrieben wir auf einen Zettel und legten sie alle auf einen Tisch. Bevor die Zettel geöffnet wurden musste jeder für sich tippen wie die restlichen Schüler reagieren würden. Für jede richtige Antworg gab es am Ende jeder Runde Punkte. Es ging darum die Mitschüler richtig einzuschätzen. Gleichzeitig konnte man durch die Antwortmöglichkeiten erfahren, ob man eher dem dem Weltethos entsprechend oder eher dagegen handeln würde.

→ Unser Ergebnis war, dass wir meist die zweitbeste Variante zu handeln gewählt haben.

Sollte/kann man Gott beweisen?

Auch ich habe mir die verschiedenen Gottesbeweise angesehen und mir überlegt, ob man mit ihnen wirklich beweisen kann, dass Gott existiert und ob es wirklich notwendig ist seine Existenz zu beweisen.

Der kosmologische Gottesbeweis, nachdem alles eine Ursache hat und auch diese wieder eine Ursache haben muss und irgendwann einmal Gott als erste/letzte Instanz (jenachdem von welcher Seite man die Kette bertachtet) stehen muss, erschien mir persönlich am logischsten. Denn am Anfang muss irgendein Ausgangspunkt gewesen sein, von dem aus alles begann.

Die Frage die sich mir jedoch irgendwann gestellt hat, war: Muss man Gott überhaupt beweisen? und Helfen diese Gottesbeweise wirklich dabei?
Ich bin der Meinung, dass all diese Gottesbeweise weitgehend logisch sind (aber man findet bei den meisten bestimmt Kritikpunkte, wenn man genauer hinsieht). Trotzdem finde ich es schwer zu sagen, dass aufgrund des z.B. kosmologischen Beweises ein Gott existieren muss. Es gibt trotzdem keinen eindeutigen Beweis, letztlich sind alle diese „Beweise“ nur (logische, nachvollziehbare) Gedankenkonstrukte, die auf eine mögliche Existenz Gottes schließen lassen.
Doch ist es überhaupt notwendig Gott zu beweisen? Ich denke es gab schon immer Menschen, die gesagt haben, ihnen ist das alles zu abwägig und Menschen, die an Gott glaub(t)en haben daraufhin versucht ihnen zu beweisen, dass sie mit ihrer Einstellung falsch liegen und es doch eine göttliche Macht gibt.  Ich denke allerdings, dass dies der falsche Weg ist. Es bringt wenig zu versuchen diese Menschen zu überzeugen, denn letztlich hat man keine eindeutigen, sicheren Beweise die die Menschen wirklich vom Gegenteil überzeugen könnten. Menschen die nicht an Gott glauben werden immer andere Beweise finden und versuchen die Existenz Gottes ihrerseits zu wiesderlegen.

Meiner Meinung nach, sind die Gottesbeweise, v.a. der kosmologische nachvollziehbar aber eigentlich unnötig, denn jerder Mensch muss für sich wissen, ober er an die Existenz Gottes glaubt oder nicht. Denn alle Beweise sind nur wage Versuche etwas zu beweisen, was man nicht wirklich beweisen kann.

Protokoll vom 21.11.12

Kurs: Ethik Grundkurs K2, Gymnasium Gerabronn

Anwesende: 9 Schüler und 1 Lehrerin

Thema: Menschenrechte

Gliederung:

  • Welche Menschenrechte gibt es?
  • Entwicklung der Menschenrechte
  • universell?
  • Menschenrechtsverletzungen
  • Was tun?

1.) Zu Anfang der Stunde haben wir ein Blatt bekommen mit Symbolden, die Menschenrechte beschreiben. Wir haben   die Bilder dann den entsprechenden Menschenrechten zugeordnet (z.B. Recht auf freie Meinungsäußerung, Recht auf Leben, Recht auf Arbeit…). Im Klassenzimmer verteilt hiengen alle 30 existierenden Menschenrechte, so haben wir einen Überblick erhalten.

2.) Anschließend haben wir einen kurzen Film gesehen, der die Entwicklung der Menschenrechte und deren Merkmale darstellte. Die Entstehung der Menschenrechte begann bereits in der Antike (Ägypten,Griechenland, Rom) und entwickelte sich immer weiter, bis in der amerikanischen und der französischen Revolution die Menschenrechte zum ersten Mal in der Verfassung veranktert wurden.

Merkmale der Menschenrechte

  • Menschenrechte gelten für alle Mensche → sind universell
  • Menschenrechte sind unveräußerlich
  • Generelle Gleichheit der Menschen

3.) Im Anschluss an den ersten Teil des Films haben wir einen Text gelesen, in dem Ausnahmen der Menschenrechte erläutert wurden.

Ausnahmen

  • im Krieg / in Zeiten der Not: Es müssen Derogations- oder Notstandsklauseln erlassen werden
    → eigentlich sind Menschenrechte unveräußerlich!
  • es gibt aber auch notstandsfeste Menschenrechte, die trotz Notstandsklauseln gelten

Der Text beschäftigte sich auch mit der Frage, ob Menschenrechte universell gültig sind, auch in anderen Kulturen.

Menschenrechte können und sollten universell sein!
Das Problem liegt allerdings in den Kulturen. Sie glauben, dass durch Menschenrechte die Traditionen zerstört würden, da das Gewicht der Menschenrechte stark auf der individuellen Freiheit liegt, was nicht immer zu anderen Kulturen passt.
Menschenrechte sind im Dioalog veränderbar. In naher Zukunft werden sie wohl weiterentwickelt werden,  auch andere Kulturen können sich einbringen.
Schon das Wort „Menschenrechte“ impliziert eine universelle Gültigkeit bzw. dass diese Rechte allgemein gültig sein sollten.

4.) Im zweiten Teil des Film wurden Menschenrechtsverletzungen in heutiger Zeit angesprochen.

Einige Beispiele sind:

  • Sklaverei
  • Haftstrafen, wenn man seine Meiung frei äußert oder seinen Glauben lebt
  • es gibt ca. 1 Milliarde Menschen auf der Erde die nicht lesen und schreiben können (trotz Recht auf Bildung)
  • nicht überall sind Männer und Frauen gleichberechtigt

5.) Was tun für Menschenrechte?

Es gibt verschiedene Ebenen auf denen man handeln kann:

Lokal

  • selbst Menschenrechte leben (Denken ändern)
  • sich und andere Menschen informieren
  • protestieren

National

  • Arche
  • Bundestagsabgeordnete anschreiben oder Disskussionen bei Wahlkämpfen anregen, Petitionen
  • protestieren

Global

  • Ogranisationen wie z.B. UN, Brot für die Welt, Caritas …  unterstützen
  • protestieren

Hauptsache man sagt mal seine Meinung?

Hauptsache man sagt mal seine Meinung, egal wozu?

Es ist wichtig, dass man seine Meinung äußert, auch wenn sie manchmal für einen selbst oder andere vielleicht nicht sehr angenehm ist. Man kann durch seine Äußerung manchmal unangenehme Blicke oder Kommentare von anderen erhalten, oder es beginnt eine Disskusion, doch ist es deswegen besser seine Meinung für sich zu behalten und nichts zu sagen, oder sogar den anderen beizupflichten, obwohl man eigentlich anderer Ansicht ist? Ich denke nicht, man sollte zu seiner Meinung stehen! Es kann schon sein, dass man die ein oder andere unangenehme Situation erlebt, aber solche Erfahrungen machen einen auch stärker, sie geben einem das Gefühl von Sicherheit, denn man weiß, man kann seine Meinung auch vor anderen vertreten. Natürlich kann man die Anderen nicht immer von seiner Meinung überzeugen, aber das muss man ja auch garnicht.

Seine Meinung zu sagen kann auch anderen Menschen helfen, denn sie erhalten so einen neuen Blickwinkel auf die betreffende Sache und können so besser eine Entscheidung treffen.

Als ich das Bild von Frau Schütze gesehen habe, sind mir sofort kleine Graffities oder auch Aufkleber eingefallen, die in einer Stadt überall kleben. So etwas ist neben der verbalen Meinungsäußerung noch eine weitere Möglichkeit seine Meinung kund zu tun. Sie ist (in diesem Fall) viel öffentlicher und erreicht mehr Leute.
Diese Art der Meinungsäußerung finde ich sehr gut, wenn es um Themen geht, die auch viele Leute etwas angehen und über die man sich zumindest einmal Gedanken gemacht haben sollte. Ein Beispiel wären Bürgerentscheide wie Stuttgart 21. Man sah vor dem Entscheid viele Plakate sowohl von Beführwortern als auch von Gegnern hier konnte man sich mit dieser Meinungsäußerung seine eigene Meinung bilden. Man sah auch oft diese „Ortsschilder“ auf denen Stuttgart 21 demonstrativ durchgestrichen war, auch dies war eine Form in der Öffentlichkeit seine Meinung über das Projekt auszudrücken.
Hier finde ich es auch völlig legitim. Allerdings sollte man davon Abstand nehmen zu allem und jedem seinen „Senf dazu zu geben“, denn wenn man sich das Bild noch einmal ansieht merkt man, dass die Aussage „Dreiecke sind doof“ ohne einen Zusammenhang auf die Wand gesprüht wurde. Was bringt das? Die Menschen die diese Aussage lesen, können damit doch überhaupt nichts anfangen, denn sie wissen ja nicht worum es geht und in welchem Zusammenhang die Aussage getroffen wurde. Sie wissen nicht, ob die Person die diese Aussage getroffen hat, sie nur auf eine bestimmte Situation bezogen hat oder generell eine Abneigung gegen Dreiecke besitzt. Außerdem, warum ist es wichtig jedem mit- zuteilen, dass man Dreiecke nicht mag? Damit können nur Menschen etwas anfangen, die dieser Person nahestehen, denn sie  sollten z.B. bei Geschenken darauf achten, dass  möglichst keine dreieckigen Formen darin auftauchen, da die Person Dreiecke ja „doof“ findet. Für jeden anderen Menschen macht es keinen Unterschied ob er weiß, dass die Person die er da gerade vor sich hat Dreiecke mag oder nicht. Auf dem Bild ist aber nur die Aussage zusehen, man weiß noch nichteinmal wer diese getroffen hat!

Ein weiterer Grund abzuwägen was man wann und zu wem sagt ist, dass man Personen mit seiner Meinung auch verletzen kann, vor allem, wenn man weiß, dass die Person anders über bestimmte Dinge denkt. Auch hier kommt es darauf an, wie und warum man seine Meinung äußert. Man sollte in solchen Situationen behutsam vorgehen und versuchen seinen Standpunkt zu erläutern und nicht einfach nur sagen „finde ich gut“ oder „finde ich schlecht“.

Kurz gesagt: Ich finde, es ist nicht gut einfach mal seine Meinung zu sagen, nur damit man sie gesagt hat. Es bringt oft nichts, da die Menschen um einen herum mit dieser Information nichts anfangen können, da sie wie auf dem Bild aus dem Zusammenhang gerissen oder einfach generell unwichtig ist.
Oft kommt es bei dem Gegenüber nicht gut an, wenn man immer und überall seine Meinung sagt, irgendwann ist es zuviel des Guten und es kommt nur noch komisch rüber, als wenn man nur Aufmerksamkeit bräuchte und es garnicht wirklich um seine Meinung geht, man nur provozieren will.

Generell finde ich es aber wichtig, seine Meinung zu sagen, damit die Leute um einen herum auch wissen woran sie bei einem sind, denn: Woher sollen die Leute denn wissen was dir wichtig ist, was du denkst, wenn du nicht darüber redest?!

Wie so oft kommt es auch hier auf Qualität an und nicht auf Quantität.

Altern und Spielen

„Leute hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen.“

Ist es wirklich so, gibt es einen Zusammenhang zwischen Altern und Spielen? Und überhaupt: welcher Zusammenhang besteht zwischen dem gefühlten Alter und dem tatsächlichen Alter?

Meiner Meinung nach trifft das Zitat zu. Um es zu verstehen ist es allerdings notwendig den Begriff „spielen“ etwas weiter zu fassen als sonst allgemein üblich. Normalerweise denkt man, wenn man den Begriff „spielen“ hört, immer sofort an kleine Kinder, die Bauklötze aufeinander stapeln oder Puppen in Puppenwagen umherschieben. Hier finde ich, sollte man die Begriffe „Neugierde“ und „Unbeschwertheit“ noch stärker in den Begriff mit einbeziehen als sonst üblich.
Denn beobachtet man Kinder beim Spielen ist es doch immer wieder interessant, wie unbeschwert sie dabei sind, denn sie halten sich an keine Regeln. Viele erwachsene Menschen würden niemals auf die Idee kommen Lego und Playmobil miteinander zu vermischen, denn es sind zwei komplett verschiedene Spielzeuge, die eigentlich garnicht zusammenpassen. Doch Kindern ist das egal, sie spielen mit beidem gleichzeitig. Kinder sind auch sehr neugierig und wollen gerne neue Dinge kennenlernen. Sie fassen alles an und erkunden neue Sachen.
Und genau dort ist der Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen (Jung und Alt). Denn wenn Menschen aufhören ihren Instinkten zu Folgen und anfangen alles logisch und sachlich zu bertachten, gehen sie ganz anders durchs Leben als Kinder, die neugierig sind und die nicht erst logisch nachdenken, ob die Größenverhältnisse ihrer Spielzeuge auch stimmen. Ich denke, wenn Menschen ihre Unbeschwertheit und ihre Neugierde an unbekannten Dingen weitgehend verlohren haben, altern sie bzw. sind bereits gealtert. Gerade diese beiden Dinge, Unbeschwertheit und Neugierde, machen meiner Meinung nach ein abwechslungsreiches und interessantes Leben aus.
Es ist aber auch ganz natürlich, dass man im Laufe seines Lebens ein Stück seiner Unbeschwertheit verliehrt, dass ist unumgänglich, denn schon alleine weil man mit der Zeit auch immer mehr Zusammenhänge verstehen lernt und bestimmte Dinge einfach mitbekommt, die eine uneingeschränkte Unbeschwertheit garnicht mehr zulassen (z.B. Krieg). Ich denke aber, wenn Menschen sich nicht so viele Gedanken machen würden und sich ein Stück dieser Unbeschwertheit bewahren, bleiben sie ein Stückweit auch jung. Genauso ist es auch mit der Neugierde, denn wenn einen die vielen unbekannten Dinge die es auf der Welt gibt nicht interessieren, probiert man auch nichts Neues aus. Man bleibt in seinen alten Verhaltensmustern und erfährt keine neuen Dinge. Hierzu ein Beispiel (nach dem Motto: „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.“): Eine Frau ist in einem Supermarkt einkaufen. An der Obstteke kauft sie Äpfel, Birnen und Bananen. Gleich neben den Bananen liegt eine rosane Frucht, die sehr exotisch aussieht. Auf dem Schild steht „Drachenfrucht“. Die Frau nimmt sie kurz in die Hand und betrachtet die Frucht, dann legt sie sie wieder zurück und geht weiter.
Die Frau hat nur die bekannten Obstsorten gekauft, die sie schon lange kennt und von denen sie weiß, dass sie ihr schmecken. Doch warum war sie nicht so neugierig und hat die rosane, exotische Drachenfrucht gekauft? Sie kennt sie nicht und weiß nicht, ob sie ihr schmecken wird. Doch was hätte sie schon zu verliehren gehabt? Ein paar Euro. Doch so wird sie immer wieder an der Frucht vorbeilaufen und nicht wissen, wie sie schmeckt und ob sie sie nicht vielleicht doch mögen würde.

Was für ein Zusammenhang besteht zwischen dem gefühlten und dem tatsächlichen Alter?
Ich denke es besteht kein zwingender Zusammenhang zwischen dem gefühlten und dem tatsächlichen Alter.
Denn mit 70 Jahren kann ich immer noch neugierig, unternehmungslustig und rund um fitt sein und mich jung fühlen.
Und außerdem, wer sagt denn, wie ich mich mit 70 zu fühlen habe?
Man fühlt sich mit siebzig vielleicht nicht unbedingt alt und gebrechlich, aber man ist um viele wertfolle Erfahrungen reicher als mit fünfzig, das ist für mich der einzige Zusammenhang, den ich zwischen dem gefühlten und dem geistigen Alter sehe.

Protokoll vom 24.05.12

Kurs: Ethikgrundkurs K1 (24.05.12; 11.15-13.00 Uhr)

Anwesende: 7 Schüler/Schülerinnen, 1 Lehrerin

Protokollant: Z.S.

Gliederung: 1. Aktualität Mill

                      2. Beispiele Unterschied Kant und Utilitarismus

                      3. Präferenzutilitarismus (Peter Singer)

1. Aktualität  Mill:

Wir haben uns dazu einen Radiobeitrag angehört und damit folgende Fragen beantwortet, die uns unsere Lehrerin vorher an die Tafel geschrieben hat. 

Sind Mill Auffassungen heute noch aktuell?

JA

–          Freiheit der Einzelnen wird noch heute großgeschrieben
–          Man möchte immer noch ein großes Allgemeinwohl erreichen
–          Teile seiner Ethik können heute noch als Hilfestellungen für Entscheidungen dienen.

NEIN

–          das damalige gesellschaftliche System war noch nicht so komplex wie heute
–          Einzelpersonen werden beim Utilitarismus quasi „geopfert“, wenn sie nicht die Ansicht der Mehrheit vertreten
–          Einige Menschen sind dann sehr glücklich andere dagegen unglücklich (Globalisierung, Umweltschutz)
–          Unsere Vorstellungen im Allgemeinen sind nicht mehr so wie die zu Mills Zeiten
–          Wir haben heute ein anderes Gerechtigkeitsempfinden
–          Die Mehrheit kann sich auch irren

Beispiele für die utilitaristische Argumentation (zum Teil im Radiobeitrag erwähnt, zum Teil eigene)

–          Rauchverbot in Gaststätten (Passivrauchen schädigt viele Leute)
–          Ganze Dörfer mussten für den Braunkohleabbau weichen
–          Flächennutzung zur Gewinnung von Treibstoffen (die Ernte wird nicht zu Lebensmitteln verarbeitet sondern  zu Treibstoffen) → Hunger in der 3. Welt
–          100 Menschen in einem entführten Flugzeug werden geopfert um das Leben von 1000 Menschen am Boden zu   retten ( verstößt gegen unsere Moralvostellung)
–          Todesstrafe bzw. Strafen allgemein


2. Unterschied zwischen Kant und dem Utilitarismus (Beispiele)

Dazu haben wir Gruppen von 2-3 Personen gebildet. Jede Gruppe hat ein Beispiel bekommen und sollte herausfinden, wie Kant und wie ein Utilitarist in diesem Fall urteilen würden.

  1. Jemand lädt sich auf einer Plattform Musikdateien runter, da diese dort billiger sind und die Musikindustrie sowieso genug Geld verdient.

Kant: NEIN, da ich nicht wollen kann, dass jeder illegale Dinge tut und andern damit schadet.
Utilitarist: JA, weil die Musikindustrie sowieso genug verdient und es weniger Leute betrifft die darunter leiden    könnten, die Mehrheit stört es nicht, bzw. macht es glücklich.

      1. Jemand hat sich schon lange ein Buch von einem Freund ausgeliehen, der, dem es gehört hat es schon längst vergessen. Ein anderer Freund sieht das Buch und möchte es gerne haben, da er es schon lange antiquarisch sucht. Darf ich es einfach weiterverschenken?

Kant: NEIN, da ich nicht wollen kann, dass jeder einfach ausgeliehene Dinge weiterverschenkt
Utilitarist: JA, da der ursprüngliche Besitzer es vergessen hat (ist momentan glücklich) mir ist das Buch egal (bin auch glücklich) und der Freund wird glücklich wenn ich ihm das Buch schenke. →  Das Glück wird für alle Beteiligten maximal durch mein Handeln.

  3.Ich habe einem Freund versprochen mit ihm Schach zu spielen. Kurzfristig ruft mich ein anderer Freund an   und fragt mich, ob ich ihm nicht beim Umzug helfen kann. Den Freund, dem ich versprochen habe Schach zu spielen kann ich nicht mehr erreichen. Darf ich ihn versetzten um beim Umzug zu helfen?

Kant: NEIN, ich kann nicht wollen, dass jeder sein Versprechen bricht und andere einfach versetzt.
Utilitarist: JEIN, da der Nutzen größer ist, wenn ich beim Umzug helfe, jedoch immer einer unglücklich sein wird, weil ich ihn versetze.

Danach haben wir dazu noch ein Blatt bekommen, auf dem die Ethik Kants (deontologische Ethik) und die des Utilitarismus (teleologische oder konsequentialistische Ethik) noch mal gegenübergestellt sind.

3. Präferenzutilitarismus (Peter Singer)

Dazu haben wir einen Text bekommen den wir lesen und Fragen dazu beantworten sollten.

                1.Was heißt nach Singer moralisch leben?

Man muss seine Handlung reflektieren. Ohne Rechtfertigung gibt es kein moralisches Leben. Man muss seine Reflexion auch ausweiten und an andere denken.

„Vielleicht finden wir die Rechtfertigung unangemessen und halten die Handlung für falsch, aber der Rechtfertigungsversuch, ob angemessen oder nicht, genügt, um das Verhalten der Person in den Bereich des Ethischen im Gegensatz zum Nicht-Ethischen zu versetzen. Umgekehrt können wir, wenn gewisse Menschen überhaupt keine Rechtfertigung für ihr Tun vorbringen könne, ihren Anspruch zurückweisen, nach moralischen Maßstäben zu leben, selbst wenn das, was sie tun, nach konventionellen moralischen Prinzipien geschieht.“ (Zitat aus dem Text Z. 4-9)

                2. Was meint Singer mit Universalisierbarkeit?

Er meint, dass mein bei Entscheidungen moralisch denken soll und Interessen der anderen abwägen soll um schließlich den Weg zu wählen der für alle Betroffenen die besten Konsequenzen hat.

„ Daher muss, wenn ich moralisch denke, mein ganz natürliches Bestreben, dass für meine Interessen gesorgt wird, ausgedehnt werden auf die Interessen anderer.“ Z. 53-55
„ Anstelle meiner eigenen Interessen habe ich nun die Interessen aller zu berücksichtigen, die von meiner Entescheidung betroffen sind.“ Z. 67-68
„Also muss ich den Handlungsverlauf wählen, der per saldo für alle Betroffenen die Besten Konsequenzen hat.“ Z. 70-72

              3.Welche Konsequenzen zieht Singer aus dem universalen Aspekt ethischer Handlungsbegründung?

Bedürfnisse, Wünsche eines Jeden zu garantieren, niemanden einzuschränken.

            4.Inwiefern kann das Prinzip gleicher Interessenerwägung zu ungleicher Behandlung führen?

Da hat unsere Lehrerin folgendes Beispiel gebracht: Nach einem Unglück sind zwei Verletzte zu versorgen, der eine ist schwerverletzt, hat große Schmerzen und die Wahrscheinlichkeit dass er überlebt ist gering. Der andere ist nur leicht verletzt, hat aber auch Schmerzen, jedoch nicht so stark. Man hat aber nur zwei Morphiumspritzen. Teilt man sie jetzt gerecht auf und gibt jedem eine, leidet der Schwerverletzte trotzdem mehr als der Leichtverletzt.
Hier würde eine gleiche Interessenerwägung zu ungleicher Behandlung führen.

          5. Was versteht Singer unter Interessen?

Urteile, die von einem moralischen Standpunkt aus getroffen werden und nicht mehr zählen als die anderer Leute. Ich muss mich dabei auch in andere Menschen hineinversetzen.

„Indem ich akzeptiere, dass moralische Urteile von einem universalen Stadpunkt aus getroffen werden müssen, akzeptiere ich, dass meine eigenen Interessen nicht einfach deshlab, weil sie meine Interessen sind mehr zählen als die Interessen von irgend jemand anders. Daher muss, wenn ich moralisch denke, mein ganz natürliches Bestreben, dass für meine Interessen gesorgt wird, ausgedehnt werden auf die Interessen anderer.“ Z. 50-55

Protokoll vom 22.12.2011

Kurs: K1 Ethik Grundkurs, Gymnasium Gerabronn
Anwesende: 5 Schüler, 1 Lehrerin, 1 Referendarin
Protokollant: Z.S.

Gliederung: 1. Organisatorisches
                         2. Logik

1. Organisatorisches
Es wurde beschossen, dass wir nach der 5. Stunde nach Hause gehen durften, da es die letzte Stunde vor den Ferien war.

2. Logik

Thema der Stunde war das Verstehen von Logik mit Hilfe eines Textes aus dem Buch „Selbstdenken“.

Das Wort Logik, kommt vom griechischen Wort logos, was „vernünftige Rede“ bedeutet.
Als Begründer der Logik galt lange Aristoteles, welcher ein System logischer Schlüsse entwickelte. Doch auch die Stoiker verfassten Texte zur Logik.

Aristotelische Logik

– Hierbei will man von einer gegebenen Aussage zu einer neuen gelangen.
– Die neue Aussage muss sicher aus den gegebenen geschlossen werden können.
– Eine Aussage muss Subjekt und Prädikat enthalten, um als solche zu gelten.
– Eine Aussage bestätigt oder verneint etwas.
– Subjekt: Begriff, „von dem etwas bejaht oder verneint wird“. Es wird durch das Prädikat näher bestimmt.
– Prädikat: Begriff, der das darstellt, was dem Subjekt zu- bzw. abgesprochen wird.
– Subjekt und Prädikat fassen mehrere Dinge zu einem zusammen → Ausnahme bei Aussagen, die sich auf Ereignisse beziehen.
Beispiel: „Es schneit.“ „Es“ ist nur ein Scheinsubjekt. Eine gültige Aussage ist zum Beispiel: „Jeder Zimtstern ist ein Plätzchen.“ „Zimtstern“ = Subjekt; „Plätzchen“ = Prädikat.

Man unterscheidet 4 verschiedene Typen von Aussagen:
1. Alle A sind B – die universell bejahende Aussage
2. Kein A ist B – die universell verneinende Aussage
3. Einige A sind B – die partikulär bejahende Aussage
4. Einige A sind nicht B – die partikulär verneinende Aussage

Verneinende Aussage: Das Prädikat wird dem Subjekt abgesprochen.
Universelle Aussage: Alle Subjekte sind gemeint.
Partikuläre Aussage: nur über einige Subjekte wird gesprochen.

Veranschaulichung zu Aussagentyp 1
         Logik 1.1
Jedes A ist B, da der ganze Kreis A in B steckt.

Veranschaulichung zu Aussagentyp 2
               Logik 2.1
Kein A ist B, da die beiden Kreise getrennt stehen.

Veranschaulichung zu Aussagentyp 3
              Logik 3 
Einige A sind B, da ein Teil von A und ganz B sich überlagern.

Veranschaulichung zu Aussagentyp 4
   Logik 4
Einige A sind nicht B, da der Rest von A sich nicht mit B überlagert.

Das Gleiche geht auch mit einem dritten Begriff C, je nachdem wie C zu A und B steht ergeben sich dann zum Beispiel folgende Aussagen:

Logik 4.1     
 Alle A sind B
 Alle C sind A
Also sind alle C B                                      
Logik 4.2
Jedes A ist B
Kein C ist B
Also sind einige C A

5 Regeln, die behilflich sind, wenn dem Fragenden obiges zu umständlich ist:
1. Zwei negative Aussagen ergeben keine Schlussfolgerung.
2. Zwei partikuläre Aussagen lassen keinen Schluss zu.
3. Wenn eine Aussage negativ ist, muss auch die Schlussfolgerung negativ sein.
4. Wenn eine der Aussagen partikulär ist, muss auch die Schlussfolgerung partikulär sein.
5. Wenn beide Aussagen bejahend (affirmativ) sind, ist auch die Schlussfolgerung affirmativ. ABER: Selbst wenn beide Aussagen universell sind, ist die Schlussfolgerung nicht zwingend universell.

Kurzschlüsse

sind Fehlschlüsse in der Logik
– Sie enstehen,wenn man auf eine generelle Aussage schließt, wo nur eine partikuläre erlaubt wäre.

Beispiel: Alle Terroristen sind Extremisten.
                  Alle Extremisten sind radikal.
                   Alle Radikale sind Terroristen.
Der richtige Schluss wäre: Alle Terroristen sind Extremisten.
                                          Alle Extremisten sind radikal.
                                           Also sind einige Radikale Terroristen.
Fehlschlüsse kann man auch durch Gegenbeispiele aufdecken:
Alle Weihnachtsmänner sind kinderlieb.
Alle Kinderlieben sind sympathische Leute.
Also sind alle sympathischen Leute Weihnachtsmänner.

Kurze Schlüsse (Enthymem)

Sind unvollständige Schlüsse, bei denen eine Prämisse weggelassen wurde.
– Sie entstehen, wenn man auf eine Tatsache verweist und daraus die Konklusion ableitet. Aus bloßen Tatsachen folgt nichts ohne eine allgemeine Prämisse.
– Kurze Schlüsse sind gut, wenn das Weggelassene selbstverständlich ist und beim Leser/ Hörer Langeweile hervorrufen würde.

Beispiel: Herr M.: „Leg dich nicht mit dem an, der hat Ahnung.“
Frau M.: „Soll ich mich nur mit Leuten anlegen die keine Ahnung haben?“
Die Antwort deckt hier die Prämisse auf.

Quasilogik

– Bezeichnung für Schlüsse die nicht streng gelten aber berechtigt sind.
– Die Quasilogik handelt von Wahrscheinlichkeiten.
– Quasilogiken dürfen nur eingesetzt werden, wenn man die begrenzte Reichweite kennt, sonst werden sie zum „Nährboden für Vorurteile“.

Beispiel: X ist wahrscheinlicher als Y.
                  X liegt nicht vor.
                  Also liegt auch Y nicht vor.
„Der kann doch nicht einmal eine Tiefkühlpizza backen!“
„Wie soll er dann Weihnachtskekse zustande bringen?“
→ Wer schon das Leichte nicht schafft, schafft das Schwere erstrecht nicht.
Das ist aber kein absolut sicherer Schluss.

Gegenteiliges Beispiel: X ist unwahrscheinlicher als Y.
                                               X liegt vor.
                                               Also liegt auch Y vor.
„Der hat doch Mathematik studiert!“
„Dann kann er auch unsere Vereinskasse verwallten.“
Dies ist gültig, es führt aber manchmal zum falschen Schluss.

(Quelle der Bilder: Die Bilder habe ich selbst erstellt.)

Gibt es den perfekten Tag?

 

(von Frau Schütze)

Gibt es den perfekten Tag?

Ich denke es gibt den perfekten Tag.

Er sieht aber für jeden anders aus. Für mache Menschen ist es vielleicht der perfekte Tag, wenn sie Familie, Freunde oder Bekannte nach langer Zeit wieder sehen und gemeinsam mit ihnen einen schönen Tag verbringen können. Ein anderer Mensch empfindet einen anderen Tag als den Perfekten. Für diesen Menschen ist vielleicht seine Hochzeit der perfekte Tag. Und wieder ein anderer Mensch bezeichnet den Tag, an dem sein Kind geboren wurde als perfekt. All diese Ereignisse hinterlassen bei den Menschen ein Gefühl von Glück und Zufriedenheit, für sie ist dieser Tag perfekt.

Doch muss der perfekte Tag aus mehr als einem Ereignis bestehen? Reicht es nicht ein wunderschönes Ereignis zu erleben, um den Tag als perfekt bezeichnen zu können? Ich denke schon, dass ein Ereignis ausreicht, um den Tag „perfekt“ zu nennen. Wichtig ist doch nicht, wie viele Ereignisse man an einem Tag erlebt, sondern, dass man sich über das Eine wirklich freuen kann, dass man glücklich und zufrieden mit sich, seinen Mitmenschen und seinem Leben ist. Natürlich kann es auch Tage geben an denen ein großartiges Geschehen das nächste jagt. Doch der perfekte Tag kann auch ein Tag sein, den andere Menschen niemals als perfekt ansehen würden, weil es vielleicht ein ganz unspektakuläres Erlebnis ist, dass einen Menschen aber tief berührt und glücklich gemacht hat. Für diesen Menschen ist dieser Tag perfekt. Ob ein Mensch einen Tag perfekt nennen kann, hängt nicht nur vom erlebten ab, sondern auch von der Lebenssituation des Menschen. Für Menschen, denen es schlecht geht, ist Glück etwas ganz anderes, als für die, die sich keine Sorgen um ihre Existenz machen müssen.

Kann man Momente, die Glück und Zufriedenheit bringen aktiv fördern?

Man kann diese Momente aktiv fördern, indem man seine Einstellungen und Handlungen gegenüber den Mitmenschen und der Natur überdenkt und vielleicht auch ändert. So ist es doch nicht wichtig, wie teuer ein bestimmter Gegenstand war, sondern wie besonders er für einen selbst ist. Es kann also auch ein einfacher Ast sein, der in einer bestimmten Situation für den Betrachter besonders schön ist. Man sollte also offen und liebevoll durch die Welt gehen um solche Situationen erkennen, und sich an ihnen freuen zu können. Oft gehen die Menschen verschlossen und blind für diese besonderen, einzigartigen Situationen durch den Tag. Dabei machen auch diese Momente einen perfekten Tag zu dem was er ist, nämlich „perfekt“. Zusammenfassend kann man also sagen: Diese Momente lassen sich fördern, indem man versucht auch die kleinen, alltäglichen und oft unscheinbaren Dinge des Lebens zu sehen und sich an ihnen zu freuen. Zudem sollte man, meiner Meinung nach, auch liebevoll mit seinen Mitmenschen umgehen, denn dann wird man auch etwas von der Liebe und Zufriedenheit zurückbekommen, die man gegeben hat. Auch diese Momente können einen perfekten Tag ausmachen.

Kann man dadurch die Gesellschaft glücklicher machen?

Ich denke, die Gesellschaft würde automatisch glücklicher werden, wenn jeder Mensch versuchen würde, offener und liebevoller mit seinen Mitmenschen umzugehen und sich auch an den kleinen Dingen des Lebens freuen könnte. Jeder Mensch würde so mehr Liebe und Zufriedenheit erfahren und wäre nicht mehr so darauf bedacht, etwas Besonderes zu tun oder zu sehen, denn für sie ist dann vieles bereits besonders, auch sie selbst.
Auch das Bild am Anfang hat etwas damit zu tun. Die verwendeten Materialien sind einfache Dinge aus der Natur (Kastanien, Filz und Holz). Doch trotz ihrer Einfachheit strahlt das Bild etwas sehr positives aus.
Diese Einfachheit kann auch in den Ereignissen zu finden sein, die einen Tag zu einem „perfekten“ werden lassen. Man muss diese einfachen aber dennoch so schönen und besonderen Dinge nur sehen können! Wenn die Gesellschaft ihren Blick mehr auf diese, scheinbar so einfachen und unscheinbaren Dinge richtet, denke ich, würde sie insgesamt glücklicher sein.