Zusammenfassung der Doppelstunde vom 24.05.2019

Thema: Verantwortungsethik, fridays for future
Datum: 24.05.2019
Zeit: 7:45-9:20 Uhr


Referentin: Frau Schütze
Anwesend: Theano, Aspasia, Albinos, Kant, Sokratis, Aristoteles
Nicht anwesend: Ghandi & Hobbes


Die Stunde beginnt wie immer mit einer Tasse Tee und der Klärung der organisatorischen Sachen. Die Referentin gibt den Schülern ihre durchaus guten Klausuren der Vorwochen  zurück.  Nachdem alles zu den Klausuren geklärt ist, startet die Referentin mit einem Video zum Thema Klimawandel:

https://youtu.be/DGDMqyfK8UQ

Danach müssen die Schüler folgendes Arbeitsblatt bearbeiten:

Es wird diskutiert, ob mit Fridays for Future überhaupt etwas erreicht werden kann und ob die im AB genannten Forderungen auch verständlich sind oder nicht.
Kurz darauf ertönt die Pausenklingel, welche die Schüler aber nicht davon abhält weiter zu diskutieren. Nach der Pause geht es weiter mit Hans Jonas und der Verantwortungsethik. Die Referentin zeigt den Schülern ein weiteres Video, dieses mal von einem Philosophen:

 Die Schüler bekommen das Ethikbuch ausgehändigt und sollen die Texte zur Verantwortungsethik nach Hans Jonas bearbeiten. Bei guten Beiträgen der Schüler wird währenddessen ein Aufschrieb verfasst:

Die Stunde endet mit viel gewonnenem Wissen über Hans Jonas, Verantwortung und Verantwortungsethik.

Aristoteles



Wie der Fortschritt der Technik unser Leben beeinflusst

Als wir vor ein paar Wochen das Thema „Fortschritt“ im Ethikunterricht behandelt haben, haben Hobbes und ich uns überlegt wie gut es unsere Generation eigentlich erwischt hat…Eigentlich. In der Schule hilft uns die Technik enorm da wir leicht und schnell Informationen aus dem Internet holen können. Es scheint die Technik erleichtert uns so einiges und bringt eigentlich nur Vorteile mit sich, doch nein, es gibt auch sehr wichtige Faktoren die gegen die Technik sprechen. Zum Beispiel, dass sie unsere Persönlichkeit stark beeinflussen kann.Alleine in den letzten 30 Jahren hat sich die Technik so stark verändert, dass die Menschheit zum Teil immer fauler geworden ist. Wo man früher noch zu der Videothek laufen und sich einen Film ausleihen musste, tippt man heute auf die Netflix oder Amazon Prime App und hat für wenig Geld eine Menge an Filmen zur Auswahl. Genau das Gleiche spielt sich beim Essen ab: Früher ging man in Restaurants essen, heute bestellt man sein Essen per App. Klar macht man die früheren Sachen zum Teil heute noch doch mal ehrlich, wer geht heutzutage noch freiwillig den weiten Weg zum nächsten Imbiss oder Supermarkt wenn man innerhalb von wenigen Sekunden die Lieferanten anrufen und sich das Essen direkt nach Hause liefern lassen kann?
Die Digitalisierung hat natürlich ganz klar unsere Welt verändert. Viele Sachen sind nützlich und sparen uns auch Zeit. Doch meiner Meinung nach gibt es auch viele Sachen die unseren Alltag und vorallem unsere Persönlichkeit verschlechtern. Die ganzen Medien wie Instagram, Snapchat,Twitter oder sonst was. Wir halten uns viel zu sehr in diesen Apps auf und verlieren dabei stark an Persönlichkeit. Man setzt sich unnötige Ziele wie eine größtmögliche Anzahl an Followern bzw. Abonnenten zu haben und vergisst häufig das wahre Ziel im Leben: Glücklich sein. Klar kann es sein, dass viele Abonnenten einen Menschen ein wenig glücklicher machen doch wird das Glücksgefühl nie so groß sein wie das, wenn man mit seinen realen Freunden tolle Sachen unternimmt. Es sind nämlich diese Momente mit deinen Freunden die man nie wieder vergisst und nicht die Abonnentenanzahl. Was in aller Welt bringt es bei Snapchat bitte tausende von schwarzen Fotos zu schicken? Damit die Flammen erhalten bleiben. Ja toll aber was genau bringen diese Flammen bitteschön?
Wenn eine Person der anderen nicht nach weniger Zeit antwortet macht die eine Person doch unnötig Gedanken und macht sich schlimmsten Falles sogar Vorwürfe.
Ich bin der Meinung dass diese App keine einzigen Vorteile mit sich zieht.  Im Gegenteil: Sie raubt uns Zeit, Persönlichkeit und lenkt uns ab. Seitdem ich diese App nicht mehr auf dem Handy habe, habe ich mehr Zeit und Konzentration für wichtige und produktive Dinge. Irgendwann wird sowieso die Arbeit euch Mal so zum Kopfe steigen dass ihr gar nicht mehr die Lust aufbringen könnt jedem ein Foto zu schicken. Ich finde man sollte auch wieder  alte Konversationsmittel in sein Leben
lassen wie Briefe schreiben. Stellt euch mal vor ihr bekommt auf einmal einen Brief. Würdet ihr euch nicht auch freuen dass sich jemand extra für euch Zeit genommen hat um dir per Hand seine Gefühle und Erinnerungen zu vermitteln?
Der Fortschritt ist durchaus ein Fortschritt doch ist vereinzelt auch als Rückschritt einzuschränken. Heutzutage hat man es nicht leicht als Mensch ohne Handy. Fast jeder setzt auf das Mobiltelefon. Sogar der Großteil unserer Eltern kommt nicht mehr ohne aus. Doch beherrschen sollte uns dieses kleine Ding nicht.
Alles in allem finde ich man sollte sich wenn es geht einfach mal Zeit nehmen und sich von den ganzen Medien entfernen und mehr auf Persönlichkeit setzen. Je früher desto besser.
So komme ich zum Entschluss:
Medien unterhalten aber können einen auf Dauer nicht glücklich machen. Menschen können beides. Denkt mal darüber nach;)
Euer Aristoteles.

Wie kann man das Leben anderer mit kleinen Dingen verbessern?

Pfleger im Altenheim, Putzfrauen, Müllmänner, Bauarbeiter, Postboten oder Schiedsrichter. Dies alles sind dringend benötigte Arbeiter, die fast täglich für unser Wohl sorgen. Pfleger kümmern sich um unsere Großeltern und helfen und unterstützen sie in deren letzten Jahren ihres Lebens wo sie nur können. Putzfrauen sorgen für die Sauberkeit unserer Arbeitsstellen, Müllmänner für die unserer Straßen. Postboten eilen sich ab um uns pünktlich vor Geburtstagen oder Festen die Geschenke und Pakete zustellen zu können, bringen uns wichtige Teile für die Arbeit oder Schule. Schiedsrichter, egal ob im professionellen- oder Amateurbereich, sorgen dafür dass ein Fußballspiel überhaupt zu Stande kommt und fair verläuft. Dies alles sind Beispiele für Jobs, bei denen man wenig verdient und wenig wertgeschätzt wird, ja sogar noch verschmäht wird. Vergleicht man diese mit Berufen wie Fußballstar, Schauspieler oder Youtuber wird einem relativ schnell klar wie unfair es eigentlich ist. Alleine das Verhältnis von Leistung und Verdienst stimmt nicht überein: Wo die Stars jährliche Verdienste von bis zu siebenstelligen Summen erhalten, bekommen die erstgenannten gerade einmal so viel um sich über Wasser halten zu können, ja wenn nicht sogar noch weniger.
Doch warum ist das so? Hatten die Stars einfach mehr Glück bzw. die anderen Pech?
Man könnte jetzt mit Aristoteles begründen, welcher der Meinung ist: “ Jeder ist seines Glückes Schmied“ . Was wir davon halten und was genauer damit gemeint ist können Sie gerne nochmal im Protokoll von Ghandi aus der Doppelstunde des 12.10.2018 nachlesen 😉
Klar haben Schauspieler oder Fußballstars auch hart für ihren Beruf arbeiten müssen. Doch diese arbeiten, wenn man es so sieht, nur für unsere Unterhaltung am Wochenende oder außerhalb unserer Arbeitszeiten…
Wir ehren diese oder „vergöttern“ sie gar schon. Es gibt natürlich viele Stars, die auch Gutes tun und teilweise Geld spenden. Wenn Fußballstars wie Messi, Ronaldo und Co. einmal wieder brillierten am Wochenende, ist es für Fußball-Begeisterte selbstverständlich, dass sie diese hoch loben und feiern. Doch wenn sie einmal ein weniger Gutes Spiel gemacht haben werden sie auch gerne mal veräppelt oder schlecht gemacht. Aber das passiert ja nicht oft. Bei den anderen Berufen aber ist es genau andersrum: Sie bekommen ganz selten Lob- wenn überhaupt- und werden sonst wie z.B. die Bauarbeiter nur mit bösen Blicken, Kommentaren etc. konfrontiert. Denkt mal ganz ehrlich nach! Wie oft habt Ihr schon mal einem Bauarbeiter, Müllmann, Postboten oder einem Schiedsrichter mal einen Lob ausgesprochen? Wenn ihr jetzt denkt, irgendwann bestimmt schon mal, dann denkt mal an die Gegenfrage… Wie oft habt Ihr Euch schon über diese beschwert? Wenn man eine Umleitung fahren muss wegen einer Baustelle beschwert man sich über die Bauarbeiter. Doch wieso? Wenn sie eine Straße nicht erneuern würden, würdet Ihr Euch über die schlechte Straße beschweren. Wenn ihr im Fußball eine gelbe Karte bekommt, meckert ihr nur gegen den Schiedsrichter. Doch wenn der Schiedsrichter mal keine gelbe Karte verteilt, obwohl es durchaus gelb sein hätte können, ist das Wenigste woran ihr denkt, Euch mal zu bedanken oder? Klar kommt das sehr komisch aber man kann sich doch wohl mal ein paar Sekunden Zeit nehmen und einen Dank aussprechen für die Arbeit, die verrichtet wird.  Erweitert Euren Horizont und nehmt mal Euer Herz in die Hand. Geht ruhig mal zu Postboten, Putzfrauen, Bauarbeitern oder sonstige hin und sprecht auch ihnen mal ein Lob aus. Es sind oft die kleinen Dinge des Lebens die Menschen glücklich machen.
Widmet euren Respekt nicht nur an die Stars und ehrt sie. Widmet Euren Respekt auch mal den normalen, hartarbeitenden Leuten! Diese können mit sowas nämlich viel mehr anfangen als Stars, die das jeden Tag hören. Mit diesen Worten, möchte ich mich für Eure Aufmerksamkeit bedanken und Euch zum Nachdenken anregen!
Viele Grüße, Euer Aristoteles.

Ethik Protokoll vom 19.10.18

Protokoll Ethik-Doppelstunde K1 vom 19.10.2018
Aristoteles 19.10.2018 7:45 bis 9:10 Uhr Aristoteles: Das Wesen des Glücks

Anwesende: Theano, Ghandi, Aristoteles, Hobbes, Aspasia, Albinos, Kant, Sokratis
Referentin: Frau Schütze

Ablauf
Organisatorisches
Untersuchung einer Vase
Blatt „Beschreibung des Gegenstands“
Audio und Ausfüllen des Blattes „Die griechische Antike“

1.) 2.) 3.) Die Doppelstunde beginnt mit einer kleinen neuen Überraschung. Ein neuer Wasserkocher sorgt nun für das Wohl der Tee- Genießer. Nachdem alle ihren heißen Tee vor sich stehen haben, klärt Frau Schütze noch kurz ein bisschen organisatorischen Kram. Restliche Unterschriften für GFS oder Entschuldigungen werden rechtmäßig unterzeichnet. Frau Schütze gibt einen Zylinder artigen, hohlen Gegenstand mit der Aufgabe ihn zu beschreiben in die Runde. Einige meinen, dass der Gegenstand außen sehr schuppig sei. Andere sagen er sei hart und zerbrechlich. Manche Stellen sogar die Vermutung auf, der Gegenstand wäre getöpfert. Am Ende der Runde löst sie auf um was es sich hierbei handelt: Eine getöpferte Vase von einer Freundin. Der Nachteil dieser Vase? Sie ist undicht und kann deshalb nicht ihrer eigentlichen Funktion dienen. Anschließend teilt sie Jedem vier kleine Blätter aus , die wie 1.) aussehen.
2.)Die Schüler bekommen die Aufgabe sich 4 Gegenstände im Klassenzimmer auszusuchen und diese auf ihre Substanz, Quantität, Qualität, Relation, Ort, Zeit, Lage, Haben, Wirken und Leiden zu definieren.
3.) Frau Schütze verteilt die Blätter willkürlich auf die Tische im Klassenzimmer. Die Schüler lesen sich nun die Blätter der Anderen durch und schreiben ihre Vermutung auf die Rückseite.
Als dann auch der allerletzte Gegenstand erraten wird, endet dieses Projekt und Frau Schütze teilt den Schülern für für die letzten zehn Minuten dieses Blatt aus.
Die Schüler bekommen währenddessen eine Audio abgespielt, in der wichtige Gedanken über Aristoteles erzählt werden. Nach Besprechung der Aristoteles-Spalte auf dem AB beendet Frau Schütze, überpünktlich wie immer, um 9:10 Uhr den Unterricht.

Glück

Ich habe dieses Bild ausgewählt da im Lotto zu gewinnen ein Haufen Glück benötigt wird. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt spielen es, doch nur eine Hand voll gewinnt. Keine wissenschaftliche Taktiken oder Statistiken können dabei helfen. Jeder hat dabei die gleiche Chance. Dies ist für mich eine Sache bei der nur das Glück entscheidet.