Dürfen wir Tiere essen bzw. töten?

In unserer Bevölkerung gibt es eine ständig steigende Anzahl von Veganer und Vegetarier. Oft sieht man Werbung von Veganen Produkten in den Medien oder mittlerweile auch auf Getränke Flaschen. Es soll einem vermittelt werden dass man Gesund leben kann, ohne Fleisch bzw. Tierprodukte zu essen. Doch Ich denke dass viele auf Fleisch verzichten, da ihnen die Tiere, die geschlachtet werden leid tun, da sie oft unter schlechten Bedingungen leben und sterben. Da in Deutschland viele Tiere geschlachtet werden, stellt sich die Frage ob man Tiere überhaupt essen oder töten darf und wie man dieses ethisch vertreten kann.

In der sogenannten Tierethik gibt es unterschiedliche Positionen die zu dieser Frage Stellung nehmen, nämlich der Anthropozentrismus, der Pathozentrismus, der Biozentrismus.

Der Anthropozentrismus sagt, dass nur der Mensch einen moralischen Wert hat und dass wir Moralische Pflichten nur gegenüber Menschen haben, da der Mensch als höheres Wesen angesehen wird als die Natur, die dennoch zu schützen ist da sie eine wichtige Lebensgrundlage für den Mensch ist.

  • Tiere essen bzw. töten ist ok.  

Der Pathozentrismus sagt, dass nur die Tiere die leidensfähig oder schmerzempfindlich sind einen Schutz genießen, da unnötiges Leiden vermieden werden soll.

  • Tiere essen bzw. toten ist nur ok wenn das Tier Leidensunfähig ist.

Der Biozentrismus sagt, dass die Moralischen Pflichten gegenüber allen Lebewesen gelten und alle Lebewesen einen Eigenwert haben, den es zu schützen gilt.

  •  Tiere essen bzw. töten ist nicht ok.  

Meine Meinung zu diesem Thema ist, dass wir Tiere essen bzw. töten dürfen, dabei richtet sich meine Begründung nach der Bibel. Es gibt kein konkretes Verbot (mit Ausnahme des Götzenopferfleisch für die Juden im AT)  dass man Tiere nicht essen darf. Außerdem wird der Mensch als Herrscher über die Tiere angesehen (1. Mose 1,28) und in 1. Korinther 10, 25-26 wird aufgefordert ohne auf das Gewissen zu achten Fleisch zu essen (im Kontext geht es um Götzenopferfleisch).

Dennoch sollten wir Tiere nicht unnötig quälen, da sie auch Schmerzen empfinden.

Was meint ihr zu diesem Thema? Ich freu mich auf eure Kommentare.

LG Sokratis  

Protokoll Ethik-Doppelstunde K1 vom 07.12.2018

  • Thema: Kants Kategorischer Imperativ
  • Datum: 07.12.18
  • Zeit: 7:45 bis 9:20
  • Anwesende: Kant, Aristoteles, Ghandi, Aspasia, TheanoAblauf:
  • Referentin: Frau Schütze 
  • Ablauf: 1. Interview mit Kant
    2. Maximen

 

Unterrichtsablauf:
Zu Beginn des Unterrichts haben wir einen Text über ein fiktives Interview mit Immanuel Kant gelesen. Der Inhalt des Interviews war der kategorische Imperativ von Kant, der in dem Text näher erläutert und mit Beispielen verständlich gemacht wurde. Anschließend klärten wir den Begriff „Maxime“ und stellten die Unterschiede der Imperative in einem Tafelbild dar.
Zur Verdeutlichung schauten wir die dritte und ein Teil der vierten Folge von Kant + Sophie, eine Serie des Bayrischen Rundfunks, die von der Philosophiestudentin Sophie handelt, die sich mit Kant’s kategorischen Imperativ beschäftigt und in ihrem Leben praktisch Entscheidungen auf der Basis des kategorischen Imperativ treffen muss.
Gegen Ende des Unterrichts machten wir einen Universaltest/Verallgemeinerungstest, wo wir uns Fälle aus dem Alltag überlegen sollten und dazu eine Maxime und eine Verallgemeinerung formulieren sollten. Zum Beispiel: „Ich klaue aus der Cafeteria um Geld zu sparen, welches Ich an bedürftige Menschen spenden könnte.“ Die formulierte Maxime wäre dazu „ wann immer Ich Geld an bedürftige Menschen spenden will, klaue Ich aus der Cafeteria.“ Verallgemeinernd würde man sagen: „ Es gibt ein Gesetz, dass Menschen vorschreibt wenn sie Geld spenden wollen zu klauen.“ Wir kamen zum Entschluss, dass dieses Vorgehen nicht Vernünftig ist, da wir sonst auf Kosten der anderen Leben würden und dieses auf Dauer nicht funktionieren würde.
Kurz darauf wurde der Unterricht beendet.