Scientology – Hoffnungsträger oder eine Gefahr?

Scientology („Lehre des Wissens“) ist eine neue religiöse Bewegung, die 1954 gegründet wurde und auf den Schriften von L. Ron Hubbard beruht. Sein berühmtestes Buch „Dianetik: Die moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit“ wurde sogar über 21 Millionen Mal gedruckt. In diesem geht stellt er klar, dass alle Lebewesen das Ziel zum überleben haben. Dies wird durch unseren Verstand gesteuert. Laut Hubbbard besteht dieser aus zwei Teilen: einem analytischen, der für jedes Problem eine Lösung hat, und dem reaktivem, der bei negativen Eindrücken und emotionalen Schmerzen aktiv wird. Deshalb möchte diese Organisation diese „fehlerhaften Datenansätze“ durch einen sogenannten E-Meter aufspüren und löschen, damit der Verstand wieder fehlerfrei arbeiten kann. Somit sieht Scientology sich als Erlösungsreligion, die dem Menschen den Zustand geistiger Freiheit vermittelt und ihn von seinen Fesseln im physischen Universum befreien will. Ihr Ziel ist es also die Vernichtung aller menschlichen Defekte und eine perfekten Welt ohne Mängel zu erreichen. Dabei spielt aber auch die Gerechtigkeit für jeden einzelnen Menschen eine Rolle. Um diese Ideologie gut zu verbreiten, wird viel durch Bücher, Versprechungen wir die Heilung schwerer Krankheiten aber auch durch Stars geworben, die nur Gutes darüber erzählen. Vor allem Tom Cruise ist einer der berühmtesten davon. Doch gerade durch negative Gefühle wie z.B. Einsamkeit und Trauer, sehen manche Menschen in Scientology einen Hoffnungsträger. Schaut man sich jedoch Berichte zu ausgestiegenen Personen an, bekommt man einen sehr guten Blick hinter die eigentliche Kulisse. Es wird berichtet, dass die Versprechungen nicht eingehalten werden und vor allem Kinder es sehr schwer haben. Diese werden nämlich als Erwachsene in kleinen Körpern gesehen und haben deshalb keine leichte Kindheit und eine harte Erziehung. Auch gibt es das sogenannte „Rehabilitation Project Force“. Es ist ein Programm für Mitglieder, die angeblich gegen Erwartungen oder Richtlinien verstoßen haben. Doch man kann es genau so gut als ein Privatgefängnis ansehen, da jede kleinste Übertretung bestraft wurde. Aus einem Bericht eines Deutschen an das Amtsgericht in Berlin finden wir diese Worte:

„Die Repressalien der „Kirchenleitung“ gipfelten im Juni/Juli 1996 darin, daß der Kläger, da er und seine Freundin immer noch nicht von Ihren Heiratsplänen Abstand nahmen, zwei Wochen lang in einem ca. 4 qm großem fensterlosen Raum in Clearwater gefangengehalten und insbesondere psychisch gefoltert wurde.“

Auch kann Scientology für die Mitglieder sehr gefährlich werden, da diese völlig abhängig gemacht werden können. Vor allem Aussteiger können mit Verfolgung oder Erpressung rechnen.

Für mich persönlich waren diese Berichte erschreckend. Erstens sind wir perfekt so wie wir von Gott erschaffen worden sind und man darf auf keinen Fall behaupten, der Mensch hätte menschliche Defekte und sollte sie deshalb beseitigen. Außerdem sollte jeder Mensch eine Entscheidungsfreiheit besitzen und nicht mit negativen Folgen nach einem Ausstieg rechnen müssen. Auch verstößt Scientology gegen die Menschenrechte, da niemand einfach so eingesperrt werden darf.

Jetzt würde mich natürlich auch brennend interessieren, was ihr zu diesem thema sagt und wie ihr dazu steht, weshalb ich mich über eure Kommentare freuen würde!

Quellen:

https://e-hausaufgaben.de/Referate/D10590-Praesentation-Scientology-zwischen-Attraktivitaet-und-Gefahr.php

https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/jenseits_der_traditionellen_kirchen/pwiescientology100.html#lehre

http://agpf.de/Archiv/RPF.htm

Lg Aspasia

Ethik Protokoll – Doppelstunde K1 vom 14.02.2019

Thema : Anwendung der utilitaristischen Grundsätze und deren Klassiker
Datum: 14.02.2001 Zeit : 7:45 bis 9:20 Uhr Anwesende: Theano, Ghandi, Hobbes, Albinos, Kant, Sokrates Referentin: Frau Schütze

Ablauf: 1. Organisatorisches 2. Kurzfilm: SommerSONNTAG 3. Arbeitsblatt: „Und nun, Herr Benthmam? “ – Anwendung der utilitaristischen Grundsätze auf einen Kurzfilm 4. Audio und Arbeitsblatt: Klassiker des Utilitarismus: John Stuart Mill: -Leben & Wirken -qualitativer Utilitarismus

Nachdem sich (fast) jeder eine Tasse Tee gemacht hatte und auch Organisatorisches schnell geklärt wurde, startete der Unterricht mit einem Kurzfilm Namens „SommerSONNTAG“. In diesem geht es um einen Brückenmeister, der dafür sorgt, dass die Brücke unten ist, wenn ein Zug durchfährt und dass sie oben ist, wenn ein Schiff durchfährt. Eines Tages nimmt er seinen gehörlosen Sohn mit auf die Arbeit, der sich sogleich mit Stift, Papier und der Mütze seines Vaters bewaffnet draußen neben die Gleisen setzt. Währenddessen kämpft sein Vater mit einem Stromausfall. Plötzlich jedoch kommt ein Windstoß und weht dem Jungen die Mütze vom Kopf direkt auf einen kleinen Vorsprung. Daraufhin klettert der Junge sofort hinterher. Die Brücke ist zwar oben, doch es nähert sich ein Zug und die Regel besagt das die Brücke drei Minuten vor Zugeinfahrt komplett geschlossen sein muss. Doch dann sieht der Vater seinen Sohn unter der Brücke, dem Tode geweiht, da er die Warnrufe seines Vaters nicht hören kann. Nun muss der Vater sich entscheiden: Opfert er 293 Zuggäste und lässt die Brücke oben oder er opfert das Leben seines Kindes und schließt die Brücke. An dieser Stelle hielt Frau Schütze den Kurzfilm an und fragte uns nach unserer Entscheidung. Dabei sollten wir uns in den Protagonisten hineinversetzen und seine möglichen Gedanken und Gefühle wiedergeben.

Nach einer kurzen Diskussion waren wir uns alle einig, dass es richtig wäre die Brücke herunterzulassen und somit den eigenen Sohn zu opfern. Trotzdem mussten wir uns eingestehen, dass so eine Entscheidung, in so einer Situation zu fällen, viel schwieriger ist, als nur darüber zu reden und zu behaupten man hätte so gehandelt. Die Beziehung des Vaters zu seinem Kind ist nämlich viel größer als die Beziehung des Vaters zu den Zuggästen die er eventuell nicht einmal kennt oder noch nie gesehen hat. Aber auch der Utilitarismus unterstützt diese Entscheidung, da die Entscheidung die Brücke zu senken besser für die Allgemeinheit ist, da mehr Menschenleben gerettet werden und weniger Schaden und Leid verursacht wird. Passend dazu hörten wir uns noch eine Audio über John Stuart Mill, einer der Begründer des Utilitarismus, an und sollten dabei noch ein Arbeitsblatt ausfüllen, dass wir dann auch gleich danach besprachen.

Nach der Besprechung und einer engagierten Diskussion beendete Frau Schütze PÜNKTLICH zum klingeln um 9:20 Uhr den Unterricht 😉

Leihmutterschaft – ethisch vertretbar oder nicht?

Es gibt immer mehr Paare die keine Kinder bekommen können, sich aber dennoch ein Baby wünschen. Nach oftmals vielen künstlichen Befruchtungen der Frau sehen sie deshalb in der Leihmutterschaft die letzte Möglichkeit. Doch auffällig hierbei ist, dass die Leihmütter aus dem Ausland und aus ärmlichen Verhältnissen stammen. Gründe hierfür sind, dass in Deutschland die Leihmutterschaft verboten ist und die Leihmütter aus dem Ausland oft aus finanzieller Not heraus handeln. Aber ist dies überhaupt ethisch vertretbar?

Davor sollten wir uns aber der Folgen einer Leihmutterschaft bewusst werden. Erstens wird das Kind zu einem Objekt, dass man sich ,,einfach so“ kaufen kann. Außerdem hat das Kind keinen Bezug mehr zu seiner leiblichen Mutter, da es sie nicht kennt. Im schlimmsten Fall könnte das Kind ein mögliches Trauma dadurch davontragen. Trotzdem hätte es trotz allem ein schöneres Leben, da ein von einer Leihmutter ausgetragenes Kind kostspielig ist und es sich somit nicht alle leisten können. Somit würde es in einer wohlhabenden Familie leben. Doch trotzdem könnte die Gefahr bestehen, dass das finanzielle ,,Aus“ des Paares durch hohe Kosten eintreten könnte. Zusätzlich machen sie sich strafbar da, wie schon erwähnt, in Deutschland Leihmutterschaft verboten ist. Doch trotz allem hätten sie sich dadurch ihren lang ersehnten Kinderwunsch erfüllt. Wenn man jedoch denkt, die Leihmutter hätte den meisten Vorteil, irrt man sich. Klar hat sie vielleicht keine Finanzielle Nöte mehr, da sie eine Menge Geld für ihre Verhältnisse bekommt. Die ,,Zeit“ veröffentlichte in einem Online Arikel, dass eine Leihmutterschaft bis zu 100.000 Dollar kosten kann und eine Leihmutter davon 10 bis 30 Prozent bekommt. Natürlich sind die Zahlen Länder abhängig. Der Nachteil jedoch ist, dass die Frauen erst dieses Geld bekommen wenn sie ein gesundes Baby zur Welt bringen. Und da künstlichen Befruchtungen meist bis zu 80 Prozent schief gehen, ist das Leihmutterschaft Geschäft eigendlich ,,Ausbeutung pur“. Auch haben die vielen Schwangerschaften Auswirkungen auf die Gesundheit und es sind sogar Todesfälle bekannt. Siehe: https://www.zeit.de/wirtschaft/2014-08/leihmutter-kinder-schangerschaft/seite-2

Auch die Organe der Mutter werden hier ebenfalls zum Objekt und man könnte dies wie mit einem Mietvertrag vergleichen. Außerdem könnte sie ebenfalls ein psychologisches Trauma davontragen, da sie ihr Kind nach der Geburt abgeben muss. Somit kann man auch sagen, dass eine ,,Mutter-Kind Beziehung“ verkauft wird.

Prüft man dies alles mit den Normen und Werten wird schnell klar warum die Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist. Im Grundgesezt steht nämlich das die Würde des Menschen unantastbar ist und somit stellt sich die Frage, ob der Wunsch nach einem Kind mehr Gewicht hat als die Würde eines Menschen.

Gehen wir auch nach der Bibel können wir sehen das die Heiligkeit der Familie und der Ehe zerstört werden kann. Ein Beispiel finden wir in 1. Mose 16 mit der Begebenheit mit Hagar und Ismael.

Meiner Meinung nach ist die Leihmutterschaft ethisch nicht vertretbar, da das Baby und die Mutter als ,,Objekt“ gesehen werden, die nur durch Geld zu erwerben sind. Deshalb finde ich es gut, dass die Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist. Natürlich sollte man die bedürftigen Familien, die dieses Geld durch eine Leihmutterschaft gebrauchen könnten nicht vergessen, doch ich finde das es da noch viele andere Möglichkeiten gibt diese Familien zu unterstützen. Außerdem könnten die Paare, die keine Kinder bekommen können, versuchen ein Pflegekind aufzunehmen oder ein Kind zu adoptieren. Eventuell könnten sie sich sogar ein Haustier anschaffen.

Natürlich würde mich brennend interessieren, wie ihr zu diesem Thema steht. Also gebt gerne eure Kommentare dazu ab 😉 .

Quellen: https://prezi.com/efsz2y-tnrp9/ist-eine-leihmutterschaft-ethisch-vertretbar/ https://www.imabe.org/fileadmin/downloads/presse/2016-02-02_kathpress.pdf

Lg Aspasia 🙂

Ethik Protokoll – Doppelstunde K1 vom 26.10.2018

  • Thema: Philosophen der griechischen Antike und deren Philosophie
  • Datum: 26.10.2018
  • Zeit: 7:45 bis 9:10 Uhr
  • Anwesende: Theano, Ghandi, Aristoteles, Hobbes, Albinos, Kant, Sokratis
  • Referentin: Frau Schütze

 

  • Ablauf:
  1. Organisatorische
  2. Zitate von Sokrates
  3. Bearbeitung des Arbeitsblattes: „Die griechische Antike“
  4. Bilduntersuchung
  5. Audio und Ausfüllen des Arbeitsblattes: „Gelassenheit und stilles Glück – Die Lebenskunst der Stoiker“

 

Der Unterricht begann wie immer mit einer guten Tasse Tee, die sich jeder machen und dann genießen durfte. Dabei wurde noch kurz Organisatorisches geklärt, ehe der Unterricht dann so richtig startete.

Zu Beginn zeigte uns Frau Schütze zwei Zitate, die wie folgend lauteten:

„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ und „Es ist besser Unrecht zu erleiden, als Unrecht zu tun.“

Beide Zitate stammen von Sokrates, einer der größten Philosophen der griechischen Antike. Wir diskutierten kurz den Sinn hinter diesen Aussagen. Vorallem beim zweiten Zitat wurde uns deutlich, wie sehr Sokrates hinter seiner Philosophie stand, da er lieber zu Unrecht hingerichtet wurde, anstatt mit Hilfe seiner Freunde aus dem Gefängnis auszubrechen.

Danach sollte sich jeder anhand von Informationsblättern, die Frau Schütze davor auf den Tischen verteilt hatte, über einzelne Philosophien verschiedener Philosophen informieren und daraus wichtige Gedanken herausschreiben. Nach der fünf Minuten Pause wurde dann zusammengetragen, indem jeder sein Ergebniss kurz vorstellte. Dazu hatte Frau Schütze noch ein Bild projiziert, auf welchem die meisten Philosophen dargestellt waren und auf dem wir anhand der philosophischen Grundgedanken, einzelne Philosophen gemeinsam ausfindig machen sollten.

 

                                            

Zum Schluss hörten wir uns noch ein Audio an, indem die Philosophie der Stoiker über Gelassenheit und Glück thematisiert wurde. Dazu sollten wir dieses angeführte Arbeitsblatt ausfüllen. Wichtig hierbei war, dass die Stoiker das Glück im Erreichen der Ziele, die man sich selbst setzt, sahen. Im Leben gibt es viele Dinge, die wir nicht beeinflussen können wie Besitz, Gesundheit oder Macht, aber auch Krankheit oder Armut. Dabei ist es aber nur wichtig, wie ich über diese Dinge denke oder sie zu akzeptieren lerne und das ich nicht alles beeinflussen kann. Auch gilt den Trieben und Leidenschaften zu widerstehen und nichts im Affekt zu machen, sondern unsere Vernunft zu erhalten.

Nach diesem Audio und einer kurzen Besprechung wurden wir dann, überpünktlich wie immer, aus dem Unterricht entlassen.

 

 

Was ist Glück?

Glück ist relativ. Für die einen ist es „Glück“, den neusten Porsche zu fahren, für die anderen, ein Pferd zu besitzen. Aber eigentlich sind es doch gar nicht die materiellen Dinge, die uns im Leben glücklich machen, oder? Diese Dinge machen einem nur am Anfang glücklich, doch nach einer Weile, gewöhnt sich der Mensch daran und will was neues.  Oft sind es die kleinen Dinge, wie ein Lächeln, die einen wirklich glücklich machen.  Dieses Bild hier zeigt einen Jungen aus Afganistan, der lächelt, obwohl er vielleicht kein Zuhause mehr hat, da in seinem Land Krieg herrscht. Aber aus irgendeinem Grund ist er glücklich, er lächelt in die Kamera : )

(P.s: Lasst uns an diesem Jungen ein Beispiel nehmen 😉  )