Kinderarbeit

Wenn man in unserer heutigen Gesellschaft fragen würde, wer Kinderarbeit in Ordnung findet, würde kaum jemand diese Frage bejahen. Dennoch unterstützen sehr viele Menschen im Unbewussten Kinderarbeit durch Kauf von Produkten, welche durch Kinderarbeit günstig produziert werden. Vor allem beim Kauf von Kleidung geschieht dies sehr oft, da ja jeder am Preis sparen möchte und nicht bereit ist, mehr Geld für fair produzierte Kleidung Ein Grund dafür könnte sein, dass unserer Gesellschaft der eigene Wohlstand wichtiger ist, als Kinder, die unter menschenunwürdigen Bedingungen zur Arbeit gezwungen werden. Vor allem in einem reichen Land wie Deutschland sollte man, meiner Meinung nach, sein Geld nicht egoistisch und blind für den eigenen Gewinn einsetzen und ein aktives Zeichen gegen Kinderarbeit setzen. Das kann man am Besten damit tun, indem man ausschließlich Fair-Trade-Produkte kauft oder Waren, die das Gütesiegel haben, welches Kinderarbeit ausschließt. Viele Menschen mögen jetzt sagen, dass sei doch kaum möglich, da man ja als einzelne Person nichts bewirken kann und es im Endeffekt sowieso  keinen Unterschied macht. Doch wenn jeder so denken würde, wird sich auch in Zukunft nichts verändern. Außerdem sind Produkte, die fair produziert und gehandelt werden, nicht automatisch unbezahlbar teurer als Billigware. Es ist wichtig heute ein Zeichen gegen Kinderarbeit zu setzen und andere dazu motivieren. Wenn das jeder von uns tun würde könnte, kann man das Morgen vieler Kinder und Familien in den 3-Welt-Ländern lebenswerter machen.

Ich würde mich über eure Meinung zu diesem Thema freuen

LG Kant

Ethik-Doppelstunde K1 vom 12.4.2019

Die Unterrichtsstunde begann damit, dass wir uns das Video: „Organspende was da los?“ angeschaut haben. In diesem Video wurden wir grob über die Organspende aufgeklärt und wir erfuhren, dass wir zu wenige Spender haben und es auch an Fachpersonal von Ärtzten mangelt.

Anschließend schauten wir uns noch ein Video über die Organspende an, wobei es sich bei diesem Video um eine Theatergruppe handelt, die eine Situation nachspielt, in der die Angehörigen sich für oder gegen eine Organspende entscheiden müssen. Bei diesem Video wurde mehr auf die ethischen Fragen eingegangen und es diente im Unterschied zu dem ersten Video weniger als Informationsviedeo, sondern dazu, dass man besser die unterschiedlichen Einsellungen zum Thema Organspende nachvollziehen kann.

In der zweiten Unterrichtsstunde schauten wir uns ein Fallbeispiel an, wo eine Organspende gegen den Willen der Angehörigen durchgeführt wurde und gingen bei der ethischen Analyse auf möglichst alle Beteiligten ein.

Schließlich gingen wir noch auf die moraltheoretische Analyse von Kant und den Utilitaristen erneut zum Thema Organspende ein. Zum Abschluss diskutierten wir noch, wie jeder von uns zum Thema Organspende gegen den Willen der Angehörigen steht. Auch hier trafen die unterschiedlichsten Meinungen aufeinander. Danach war die Doppelstunde auch schon zu Ende. Unseren Aufschrieb hab ich noch einmal für euch zum Nachlesen:


Todesstrafe

Ein heikles und immer wieder aktuelles Thema ist die Todesstrafe in einigen Ländern der Erde. Für europäische Verhältnisse ist es schwierig, eine objektive Meinung dazu zu bilden, da wir die Rechte und den Schutz demokratischer Gesetzte genießen.

Dennoch sind politische, ethische und auch religiöse Prägungen entscheidend bei der Meinungsbildung, ob man für oder gegen die härteste aller Strafen ist. Immerhin betrifft es das kostbarste, das man, hat: das Leben.

In Deutschland gibt es natürlich keine Todesstrafe – allerdings in anderen 61 Ländern – 90% Prozent davon in Iran, Pakistan und Saudi-Arabien.

https://ze.tt/wo-in-der-welt-gibt-es-noch-die-todesstrafe/

Grundsätzlich sollte die Frage betrachtet werden, ob man als Mensch einem anderen Menschen – egal ob aus Strafe oder Abschreckung – das Leben nehmen darf. Wer gibt einem Menschen das Recht über Tod und Leben zu entscheiden?

Dass Verbrechen bestraft werden müssen, das klar. Aber die radikale Todesstrafe, die absolut keine Chancen für den Verurteilten zulässt, ist eine Bestrafung die viele als menschenverachtend anprangern. Dazu haben Studien gezeigt, dass in Ländern, in denen die Todesstrafe als Abschreckung eingeführt wurde, keine bewiesenen, positiven Auswirkungen auf die Verringerung der Kriminalitätsrate zeigt.

https://www.zeit.de/wissen/2015-03/todesstrafe-mythen

Religöse Menschen lehnen die Todesstrafe ab, weil das Leben das höchste Gut des Schöpfers an seine Geschöpfe ist. Und das Recht, über Leben und Tod zu entscheiden, obliegt allein dem Schöpfer – Gott.

Es gab in der Geschichte einige Fehlurteile, in denen Menschen zu Unrecht zu Tode verurteilt wurden. Oder Fälle, in denen die Hinrichtung grausam und entwürdigend für den Verurteilten abgelaufen ist. Auch für die Henker ist es ein enormer moralisch schwerer Akt der Bestrafung, der am Gewissen zehrt.

Moralisch stellt mancher sich die Frage, ob es lediglich eine Art der legalisierten Rache für ein Verbrechen ist? Und: rechtfertigt ein Verbrechen, dass der Verbrecher getötet wird? Wie viel Wert hat grundsätzlich ein Menschenleben?
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass oft Verbrechen, die das materielle Eigentum von Staat und Gesellschaft betreffen, härter geahndet werden, als Delikte, die Körper und Menschenleben betreffen.

Persönlich für mich ist die Todesstrafe keine Art der Bestrafung. Es ist eine Rache, die unwiederbringlich ein Menschenleben auslöscht, mit großen seelischen Belastungen für die Strafvollzugsbeamten. Kein Mensch darf einem anderen Menschen das Leben nehmen. Auch nicht, wenn der Verbrecher das vielleicht viele Male getan hat – sonst begibt man sich ebenfalls auf die Seite des Verbrechers.

KANT


Protokoll Ethik-Doppelstunde K1 vom 14.12.2018

Die Unterrichtsstunde begann damit, dass wir unsere Arbeit zurück bekamen. Nachdem wir diese 15 Minuten lang besprochen hatten, begann der eigentliche Unterricht.

Zu Beginn schauten wir uns einen Kurzfilm an. In diesem war ein ärmerer, kleiner Junge zu sehen, der sich auf einem Markt umschaut. Er hat offenbar sehr starken Hunger, weshalb er sich ein Stück Fleisch kaufen möchte. Der Junge stellt schnell fest, dass sein Geld dafür nicht ausreicht. Sein weniges Geld gibt er einer Witwe. Da sein Hunger aber nicht gestillt ist, beginnt er zu stehlen. Er klaut bei mehreren Marktständen Lebensmittel, Geschirr und auch eine Kerze. Am Straßenrand beginnt er mit den erbeuteten Dingen für sich und seinem Hund ein Abendessen zu bereiten; mit der angezündeten Kerze wollte er sich ein wenig Wärme und Idylle schaffen. Die Besitzer der Stände, von denen er geklaut hat, haben ihn unauffällig verfolgt, um ihn zu stellen. Doch als sie sehen, wie arm er ist, lassen sie von ihm ab und schenken ihm das Diebesgut, das er aus seiner Not heraus gestohlen hatte.

Anschließende schauten wir uns die Motive des Jungen und die, der Kaufleute für das jeweilige Handeln an. Die Motive des Jungen waren der Hunger und somit der Drang zum Überleben. Gleichzeitig teilt der Junge sein Essen mit seinem Hund, wodurch man sieht, dass er mitleidig ist. Das Motiv der Kaufleute war zunächst der Profit, da sie den Jungen verfolgen, um ihre Waren zurückzuholen. Jedoch ist später bei ihnen auch das Motiv der Gerechtigkeit zu erkennen, da sie Mitgefühl und Empathie zeigen, als sie sehen, dass er arm ist und nur stiehlt, um zu überleben. Jedoch kann man auch sagen, dass sie ihm ihre Waren nur aus Pflichtgefühl überließen. Anschließend dieskutierten wir noch über Kants Meinung; wie er diese Handlung bewerten würde.

Zum Abschluss der Stunde, schauten wir die 5. Folge von Kant und Sophie. Danach beendeten wir den Unterricht frühzeitig um 9:02

KANT