Freiheit

Wenn ich an Freiheit denke, denke ich an die berühmte Titanic Position. Rose und Jack auf dem Deck des Schiffes, mit ausgestreckten Armen, fühlen den frischen Wind, der durch ihre Haare weht. Sie genießen den Moment der Freiheit, in dem sie an nichts denken, außer an den Moment selbst.

Freiheit kommt von innen, egal ob man gerade gefangen ist oder nicht. Wenn man die Freiheit in einem selbst fühlt, ist man frei.

2 Antworten auf „Freiheit“

  1. Ist „Freiheit“ wirklich nur als innere Freiheit zu verstehen? Ist die wahre Freiheit nicht vielmehr die äußere? Ist das nicht die Freiheit, an die die meisten Menschen zu allererst denken? Denken sie dabei nicht zunächst daran, nicht eingesperrt zu sein?

  2. Hallo Volvic,

    mir gefällt Deine Intuition, Freiheit als einen Zustand zu beschreiben, den man aktiv im Flow genießt. Deine Idee, Freiheit käme von innen und sei im Prinzip erstmal subjektiv (also gefühlt) leuchtet ein.

    Dazu habe ich eine Frage:
    Angenommen, ein in Gefangenschaft lebendes Kaninchen fühlt sich deshalb frei, weil es nie die völlige Freiheit erfahren hat, über grüne Wiesen zu hoppeln. Es weiß also gar nicht, was Freiheit eigentlich ist. Wenn es nicht weiß, was Freiheit eigentlich ist, so gibt es für dieses Kaninchen auch keine gefühlte Einschränkung dieser Freiheit. Um es kurz zu machen: Das Kaninchen fühlt sich frei, obwohl es nicht vollständig frei ist.
    Müssten wir hier nicht vielleicht mehrere Freiheitsbegriffe unterscheiden?
    Ich habe dazu einen Vorschlag:
    Wir könnten zunächst einmal innere und äußere Freiheit unterscheiden.
    Als äußere Freiheit könnten wir es bezeichnen, wenn jemand ohne äußere Hindernisse handeln kann.
    Unser Kaninchen hat kann sich wegen der Gitterstäbe des Käfigs leider nicht frei bewegen. Seine äußere Freiheit ist also eingeschränkt.
    Als innere Freiheit könnten wir es bezeichnen, wenn ein Individuum keine inneren Hemmnisse hat, etwas zu tun.
    Wenn wir unser Kaninchen auf eine freie Wiese setzen würden und es würde sich niemals trauen, den bestimmten Bereich zu verlassen, an dem vorher der Käfig stand, ist es in seiner inneren Freiheit eingeschränkt.

    Deine Idee, dass die innere Freiheit wichtiger ist, als die äußere verstehe ich im Ansatz. Ich halte beide Aspekte für wichtig.
    Was hältst Du von der Idee einer Kategorisierung in innere und äußere Freiheit?

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