Altern und Spielen

„Leute hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen.“

Ist es wirklich so, gibt es einen Zusammenhang zwischen Altern und Spielen? Und überhaupt: welcher Zusammenhang besteht zwischen dem gefühlten Alter und dem tatsächlichen Alter?

Meiner Meinung nach trifft das Zitat zu. Um es zu verstehen ist es allerdings notwendig den Begriff „spielen“ etwas weiter zu fassen als sonst allgemein üblich. Normalerweise denkt man, wenn man den Begriff „spielen“ hört, immer sofort an kleine Kinder, die Bauklötze aufeinander stapeln oder Puppen in Puppenwagen umherschieben. Hier finde ich, sollte man die Begriffe „Neugierde“ und „Unbeschwertheit“ noch stärker in den Begriff mit einbeziehen als sonst üblich.
Denn beobachtet man Kinder beim Spielen ist es doch immer wieder interessant, wie unbeschwert sie dabei sind, denn sie halten sich an keine Regeln. Viele erwachsene Menschen würden niemals auf die Idee kommen Lego und Playmobil miteinander zu vermischen, denn es sind zwei komplett verschiedene Spielzeuge, die eigentlich garnicht zusammenpassen. Doch Kindern ist das egal, sie spielen mit beidem gleichzeitig. Kinder sind auch sehr neugierig und wollen gerne neue Dinge kennenlernen. Sie fassen alles an und erkunden neue Sachen.
Und genau dort ist der Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen (Jung und Alt). Denn wenn Menschen aufhören ihren Instinkten zu Folgen und anfangen alles logisch und sachlich zu bertachten, gehen sie ganz anders durchs Leben als Kinder, die neugierig sind und die nicht erst logisch nachdenken, ob die Größenverhältnisse ihrer Spielzeuge auch stimmen. Ich denke, wenn Menschen ihre Unbeschwertheit und ihre Neugierde an unbekannten Dingen weitgehend verlohren haben, altern sie bzw. sind bereits gealtert. Gerade diese beiden Dinge, Unbeschwertheit und Neugierde, machen meiner Meinung nach ein abwechslungsreiches und interessantes Leben aus.
Es ist aber auch ganz natürlich, dass man im Laufe seines Lebens ein Stück seiner Unbeschwertheit verliehrt, dass ist unumgänglich, denn schon alleine weil man mit der Zeit auch immer mehr Zusammenhänge verstehen lernt und bestimmte Dinge einfach mitbekommt, die eine uneingeschränkte Unbeschwertheit garnicht mehr zulassen (z.B. Krieg). Ich denke aber, wenn Menschen sich nicht so viele Gedanken machen würden und sich ein Stück dieser Unbeschwertheit bewahren, bleiben sie ein Stückweit auch jung. Genauso ist es auch mit der Neugierde, denn wenn einen die vielen unbekannten Dinge die es auf der Welt gibt nicht interessieren, probiert man auch nichts Neues aus. Man bleibt in seinen alten Verhaltensmustern und erfährt keine neuen Dinge. Hierzu ein Beispiel (nach dem Motto: „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.“): Eine Frau ist in einem Supermarkt einkaufen. An der Obstteke kauft sie Äpfel, Birnen und Bananen. Gleich neben den Bananen liegt eine rosane Frucht, die sehr exotisch aussieht. Auf dem Schild steht „Drachenfrucht“. Die Frau nimmt sie kurz in die Hand und betrachtet die Frucht, dann legt sie sie wieder zurück und geht weiter.
Die Frau hat nur die bekannten Obstsorten gekauft, die sie schon lange kennt und von denen sie weiß, dass sie ihr schmecken. Doch warum war sie nicht so neugierig und hat die rosane, exotische Drachenfrucht gekauft? Sie kennt sie nicht und weiß nicht, ob sie ihr schmecken wird. Doch was hätte sie schon zu verliehren gehabt? Ein paar Euro. Doch so wird sie immer wieder an der Frucht vorbeilaufen und nicht wissen, wie sie schmeckt und ob sie sie nicht vielleicht doch mögen würde.

Was für ein Zusammenhang besteht zwischen dem gefühlten und dem tatsächlichen Alter?
Ich denke es besteht kein zwingender Zusammenhang zwischen dem gefühlten und dem tatsächlichen Alter.
Denn mit 70 Jahren kann ich immer noch neugierig, unternehmungslustig und rund um fitt sein und mich jung fühlen.
Und außerdem, wer sagt denn, wie ich mich mit 70 zu fühlen habe?
Man fühlt sich mit siebzig vielleicht nicht unbedingt alt und gebrechlich, aber man ist um viele wertfolle Erfahrungen reicher als mit fünfzig, das ist für mich der einzige Zusammenhang, den ich zwischen dem gefühlten und dem geistigen Alter sehe.

Das Leben ist bunt.

Das Leben…
… ist bunt. Jeder Tag/ jede Woche/ jeder Monat/ jedes Jahr könnte eine eigene Farbe bekommen. Wie schnell sie doch verblassen. Und wie unterschiedlich sie je nach Blickwinkel, Licht und Perspektive wirken. Vielleicht gibt es doch mehrere Wirklichkeiten und das Gehirn entscheidet sich nahezu automatisch für die – für uns – geeignetste?

Das Leben ist ganz schön bunt. Es wäre doch langweilig, wenn alles grau und trüb aussähe.
Diese bunte Farben, die jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und jedes Jahr kennzeichnen, stelle ich mir als die von uns Menschen erlebten Ereignisse vor. So erlebt man in seinem Leben so viel, dass man jedem Ereignis eine Farbe zuschreiben könnte, wenn nicht sogar mehrere Farben. Doch welches Ereignis würde welche Farbe tragen? So denke ich, dass die Farbe rot für die Liebe stehen kann, aber auch für Feuer, für ein Warnsignal, einer Bedrohung. Blau könnte das Wasser darstellen und die Leichtigkeit wie die des Himmels, aber auch ein Kennzeichen der Freundschaft sein. Grün könnte ein Träger der Hoffnung sein, oder etwas Unendliches darstellen wie das weite grüne Land und gelb das Licht und die Sonnenstrahlen oder auch Neid. Aber unsere Ereignisse bestehen nicht nur aus diesen vier Farben, es gibt noch weitaus mehrere Farben, die in vielen Mischungen zusammen undenklich viele Farben darstellen, denn auch unsere Ereignisse lassen sich nicht unter einem Gefühl oder einem Merkmal zusammenfassen. Bei einem Erlebnis spielen viele Dinge eine Rolle, die diese eine gemischte Farbe in unserem Leben bilden. Unsere Erinnerung jedoch, lässt uns diese Ereignisse mit der Zeit vergessen, sodass die Farben verblassen.
Aber jede Farbe und somit jedes Ereignis hat oftmals eine andere Bedeutung, sobald man seinen Blickwinkel und seine Perspektive, aber auch das Licht ändert. So leuchten sie Farben stärker auf, wenn sie beleuchtet sind, wenn die Erinnerungen also immer wieder ins Gedächtnis gerufen und somit verfestigt werden. Aber auch einen anderen Blickwinkel lassen Ereignisse und deren Farben anders aufleuchten, dazu ein Beispiel:
Ein kleines Kind hat ungeheuerliche Angst vor Katzen. Wenn es schon eine Katze weit in der Ferne entdeckt, bekommt es wahnsinnige Panik und Angstzustände, es fängt an zu schreien und zu weinen. Mit dem Alter wurde die Angst milder, aber verschwunden ist sie nicht, bis sich der junge Erwachsene fragt, warum er eigentlich diese Angst hat. Und so erfährt er von seinen Eltern, dass er als kleines Baby einmal in seiner Wiege lag, und einst eine Katze auf seine Decke gesprungen ist. Diese hatte ihn geweckt und einen großen Schrecken eingejagt. Mit dem schon erwachsenen Denken bemerkte er, dass seine Angst unnötig war. Somit färbte sich eine einst rötliche-aggressive Farbe, die für die Bedrohung für Katzen stand in eine rote-harmonische Farbe, die nun für die Achtung und Zuneigung zu Katzen stand.
Das heißt, dass sich auch viele Farben in unserem Leben durch andere Blickwinkel, Perspektiven oder Lichtverhältnisse verändern lassen, wenn man sie nur mal anders betrachtet.
Somit gibt es auch mehrere Wirklichkeiten, mehrere Wahrheiten, die je nach Betrachtungen unterschiedlich sind. Nicht immer entscheidet sich dabei unser Gehirn für die geeignetste, aber in den meisten Fällen denke ich schon, dass unser Gehirn schlechte und miserable Ereignisse verdrängt, denn mit grauen und matten Farben würde das Leben lange nicht so viel Lebensfreude beim Menschen erreichen. Zudem muss man auch alte, oftmals schlechte Ereignisse einfach abschließen, um etwas Neues zu beginnen. Man sollte nicht vergessen, dass das was geschehen ist niemand mehr ändern kann, dass es zwar zu seiner Vergangenheit gehört, aber nun vielmehr als abgeschlossenes Kapitel in dem Buch seines Lebens geschrieben ist und dann auch wieder ein neues Kapitel beginnt. „Denn aus dem Buch seines Lebens kann man keine Seiten heraus trennen, aber immer wieder ein neues Kapitel beginnen.“ (Werner Bethmann)

Protokoll, 9.02.2012

Gymnasium Gerabronn, Ethikkurs, 9.02.2012

Anwesende: 9 Schüler, 1 Lehrerin

Thema: Stoa und Epikur

Protokollant: J.P.

Gliederung:

  1. Organisatorisches
  2. Abschluss Aristoteles
  3. Stoa und Epikur

1. Organisatorisches:

Zu Anfang der Doppelstunde durften wir uns die Auswertungen einer Umfrage des Ethikkurses der neunten Klasse anschauen. Dabei fielen besonders unsere Umfrageergebnisse aus dem Rahmen. Dies lässt sich höchstwahrscheinlich auf unsere geringe Kurszahl zurückführen.

Danach nannte uns Frau Schütze die Themen, die wir dieses Halbjahr und nächstes Schuljahr behandeln werden. Dieses Halbjahr behandeln wir Kant, den Utilitarismus und die Verantwortungsethik. Wir werden am 26.04.2012 eine Arbeit darüber schreiben.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Nächstes Schuljahr werden wir uns mit Religionen/Gottesbeweisen, Wirtschaft/Technik/Verantwortung und Recht/ Gerechtigkeit beschäftigen.

2. Abschluss Aristoteles:

Zum Abschluss des bisherigen Themas „Aristoteles“ besprachen wir die Hausaufgabe, die wir am 25.01.2012 von Frau Schütze im Ethik-Weblog aufbekommen haben (siehe: http://ethik13.wordpress.com/2012/01/25/neu-aristoteliker/#comments). Dabei klärten wir die Frage, warum man Martha Nussbaum und Amartya Sen als Neu-Aristoteliker sehen kann.

Beide kann man als Neu-Aristoteliker sehen, da sie der Meinung sind, dass jedem Mitglied der Gesellschaft ein gelingendes Leben gewährleistet werden soll. Denn nur dann kann man Glück erlangen. Zudem soll auch eine ausreichende Versorgung mit Grundgütern gewährleistet werden.

3. Stoa und Epikur:

Das Thema, mit dem wir uns in der nächsten Zeit beschäftigen werden ist „Stoa und Epikur“. Zum Einstieg wurden wir in zwei Gruppen à vier und fünf Personen aufgeteilt. Die eine Gruppe erarbeitete Aufgaben zu Stoa und die andere Gruppe Aufgaben zu Epikur. Dazu bekamen wir Textmaterial. Für die Aufgabenstellung hatten wir das Ende der ersten Stunde und circa 20 Minuten der zweiten Stunde Zeit.

Gegen Ende der zweiten Stunde saßen sich die beiden Gruppen gegenüber. In Form der Fishbowl-Methode (Definition siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Fishbowl) sollte jede Gruppe die andere überzeugen, wie ein glückliches Leben aus der Sicht eines Stoikers und eines Epikureer möglich sei.

In dieser Diskussion klärten wir folgende Aufgaben:

1. Wie ist ein glückliches Leben möglich? (Gemeinsamkeiten/ Unterschiede) (Aufgaben 1-4 auf Aufgabenblatt)

Stoa:

  • Übereinstimmung mit eigenem Wesen und der Natur
  • Lebensumstände annehmen wie sie sind
  • streben nach den Tugenden Autarkie (Selbstgenügsamkeit), Ataraxie (Unerschütterlichkeit) und Apathie (Leidenschaftslosigkeit)

Epikur:

  • Glückseligkeit erreichen
  • Lustempfindungen nachgehen (! nicht jedoch den schädlichen z.B. den materiellen !)
  • „realistische Ziele“ im Blick zu haben (Ziele, die man erreichen kann)
  • Einsicht
Gemeinsamkeiten Unterschiede
  • beide streben nach Glüc kseligkeit
  • Epikur: Lust erreichen (> Ausgeglichenheit, innere Ruhe), Schmerz vermeiden
  • Stoa: Leidenschaftslosigkeit

2. Woran erkenne ich Stoiker/Epikureer in der Gegenwart?:

Stoiker: keine Meinung, neutral, alle Situationen hinnehmen, wie sie sind

Epikureer: wenig Geld, keine Interesse für Politik (Öffentlichkeit), Atheist, wenig Sex, viele Freunde

3. Überlegungen zum Stoizismus- und Epikureismus-Index:

Der Stoizismus- und Epikureismus-Index besagt, dass man bevor man zum Beispiel heiratet nicht auf das Sternzeichen der anderen Person schaut, sondern auf den Anteil des Stoikers und Epikureers im Menschen.

Kritik:

  • zu extrem
  • es gibt kein entweder /oder
  • man kann beide Gruppen nicht klar abtrennen

Schicksal

 

In meinem Beitrag beschäftige ich mich mit der Frage: „Gibt es das Schicksal?“. Ist das Schicksal für Ereignisse im Leben eines Menschen verantwortlich?

Das Schicksal ist eine das Menschenleben leitende „Macht“ und welche nicht selbst vom Menschen beeinflusst werden kann. So bezeichnen viele Menschen Ereignisse, bei denen sie die Ursache nicht kennen, zu dem geben sie dem Schicksal die Schuld. So beruhigen sie ihr Gewissen damit, da das Schicksal von niemandem geändert werden kann und so weisen sie alle Schuld von sich. Dies ist sozusagen der „Trost in der Not“.

Das Schicksal versucht man zum Beispiel durch die Hellseherei, das Kartenlegen oder durch Horoskope zu entziffern. Doch wenn man sein eigenes Schicksal erfahren würde, wäre das Leben dann noch lebenswert? Doch dies ist wiederum eine andere Frage.

Diese Frage, ob es das Schicksal gibt, ist eine sehr spezielle Frage welche natürlich von jedem unterschiedlich beantwortet werden kann. Meiner Meinung nach existiert ein  So erkläre ich mir viele Dinge die ich mir sonst nicht erklären hätte können. Ein Beispiel wäre meine Geburt. Durch das Schicksal kann ich mir erklären warum ich an diesem Tag , in welchem Land, in welcher Familie, usw., geboren wurde. So war es Schicksal in welche Umgebung ich geboren wurde. Außerdem denke ich dass mein Todestag schon von Anfang an bestimmt ist und ich daran nichts ändern kann. Wir alle sind unserem eigenen Schicksal grundlos ausgeliefert.

Paare, die sich beim ersten Augenkontakt sofort ineinander verliebt haben und für immer zusammen geblieben sind werden diese eine Begegnung als ihr Schicksal bezeichnen, dass diese beiden Personen sich gefunden haben. Das Gegenbeispiel wäre, dass wenn sich Personen trennen dies begründen, dass es nicht Schicksal war und so besser mit der Situation klar kommen.  Auch tragische Ereignisse wie der Tod eines geliebten Menschen werden mit dem Schicksal in Verbindung gebracht. So ist alles vom Schicksal vorbestimmt, wie z.B. der Geburtstag, die große Liebe oder auch der Todestag. Niemand hat auf das Schicksal Einfluss und kann sein eigenes Schicksal ändern. Es kommt so wie es vorbestimmt ist.

Auch wenn wir manchmal Denken wir könnten frei handeln, glaube ich das jeder Mensch nur seinem Schicksal unterliegt und alles viele Ereignisse durch dieses vorbestimmt sind. Nur so kann ich mir die meisten Ereignisse erklären.

Doch was ist deine Meinung? Existiert das Schicksal?

Kraft des Feuers

© Johannes Peetz

Ich wache auf. Draußen ist es kalt und grau. Noch im Halbschlaf laufe ich ins Wohnzimmer. Ich reibe mir den Schlaf aus den Augen. Es ist ein Wintermorgen. Das Licht ist noch aus. Gerne beginne ich meinen Tag im Dunkeln. Gerade noch erkenne ich die Konturen der Möbel. Mir ist kalt. Ich gehe zum Ofen und entferne die Asche vom Vortag. Dabei freue ich mich schon auf das Knistern, das Knacken des Feuers.

Aus der Kommode, der mittleren Schublade, hole ich einen Grill-Anzünder und Zündhölzer.                                   – Dabei denke ich mir: Haben wir noch genug Anzünder und Streichhölzer? Müssen wir noch welche kaufen? –

Am Ofen lege ich den Anzünder in die dunkle und leere Brennkammer. Nun schichte ich kleine Hölzer und Reisig auf den Anzünder. Ich achte darauf, dass noch genug „Luft“ für das Feuer da ist.

Erinnerungen kommen auf. Ich denke an den Spätsommer. Die Zeit im Wald mit meinem Vater und meinen Geschwistern als wir Holz holten. Wir gingen früh morgens in unseren Wald. Fällten ein paar kranke und sturmgeschädigte Bäume. Die Äste entfernten wir mit der Axt und der Motorsäge. Dann schnitten wir die Stämme auf ein Meter Stücke zurecht, spalteten sie. Auf dem Hänger nahmen wir sie mit nach Hause und verarbeiteten sie ofengerecht.

Nun nehme ich ein Streichholz aus der Schachtel, reibe es an der rauen Fläche entlang. KCRCKKK – kaputt. Mit dem nächsten Streichholz habe ich Glück. Es zischt. Aus einem kleinen Funken entsteht eine Flamme. Warmes Licht erleuchtet kurz die Umgebung. Jetzt aber schnell in den Ofen damit. Um mir die Hände nicht zu verbrennen versuche ich den Anzünder zu entzünden. Es gelingt. Die Flamme frisst sich in das Holz und den Reisig hinein. Ich lege vorsichtig Weichholz auf. In die morgendliche Ruhe mischt sich jetzt das zunehmende Ziehen des Feuers. Ich erfreue mich daran. Nun kann mir das Feuer nicht mehr ausgehen. Jetzt wird es bald warm.

Bald darauf lege ich in die Flammen größere Stücke Hartholz. Das Feuer gewinnt mit zunehmender „Nahrung“ an Kraft. Mächtig, groß, fast schon bedrohlich wirkt es. Zum Glück ist das Feuer im Ofen sicher eingeschlossen. Ich beobachte das Feuer. Ich spüre die intensive Hitze auf meinem Gesicht. Die Flammen züngeln, als wollen sie spielen. In der zunehmenden Wärme und dem zunehmenden Licht, fühle ich mich wohl und geborgen. Ich bin erfüllt mit tiefer Zufriedenheit.

Das Anzünden des Feuers am Morgen, bedeutet mir sehr viel. Es hilft mir, dass ich in Stille und Gelassenheit den Tag beginnen kann.

Welche Bedeutung hat das Feuer speziell für dich?

Protokoll vom 22.12.2011

Kurs: K1 Ethik Grundkurs, Gymnasium Gerabronn
Anwesende: 5 Schüler, 1 Lehrerin, 1 Referendarin
Protokollant: Z.S.

Gliederung: 1. Organisatorisches
                         2. Logik

1. Organisatorisches
Es wurde beschossen, dass wir nach der 5. Stunde nach Hause gehen durften, da es die letzte Stunde vor den Ferien war.

2. Logik

Thema der Stunde war das Verstehen von Logik mit Hilfe eines Textes aus dem Buch „Selbstdenken“.

Das Wort Logik, kommt vom griechischen Wort logos, was „vernünftige Rede“ bedeutet.
Als Begründer der Logik galt lange Aristoteles, welcher ein System logischer Schlüsse entwickelte. Doch auch die Stoiker verfassten Texte zur Logik.

Aristotelische Logik

– Hierbei will man von einer gegebenen Aussage zu einer neuen gelangen.
– Die neue Aussage muss sicher aus den gegebenen geschlossen werden können.
– Eine Aussage muss Subjekt und Prädikat enthalten, um als solche zu gelten.
– Eine Aussage bestätigt oder verneint etwas.
– Subjekt: Begriff, „von dem etwas bejaht oder verneint wird“. Es wird durch das Prädikat näher bestimmt.
– Prädikat: Begriff, der das darstellt, was dem Subjekt zu- bzw. abgesprochen wird.
– Subjekt und Prädikat fassen mehrere Dinge zu einem zusammen → Ausnahme bei Aussagen, die sich auf Ereignisse beziehen.
Beispiel: „Es schneit.“ „Es“ ist nur ein Scheinsubjekt. Eine gültige Aussage ist zum Beispiel: „Jeder Zimtstern ist ein Plätzchen.“ „Zimtstern“ = Subjekt; „Plätzchen“ = Prädikat.

Man unterscheidet 4 verschiedene Typen von Aussagen:
1. Alle A sind B – die universell bejahende Aussage
2. Kein A ist B – die universell verneinende Aussage
3. Einige A sind B – die partikulär bejahende Aussage
4. Einige A sind nicht B – die partikulär verneinende Aussage

Verneinende Aussage: Das Prädikat wird dem Subjekt abgesprochen.
Universelle Aussage: Alle Subjekte sind gemeint.
Partikuläre Aussage: nur über einige Subjekte wird gesprochen.

Veranschaulichung zu Aussagentyp 1
         Logik 1.1
Jedes A ist B, da der ganze Kreis A in B steckt.

Veranschaulichung zu Aussagentyp 2
               Logik 2.1
Kein A ist B, da die beiden Kreise getrennt stehen.

Veranschaulichung zu Aussagentyp 3
              Logik 3 
Einige A sind B, da ein Teil von A und ganz B sich überlagern.

Veranschaulichung zu Aussagentyp 4
   Logik 4
Einige A sind nicht B, da der Rest von A sich nicht mit B überlagert.

Das Gleiche geht auch mit einem dritten Begriff C, je nachdem wie C zu A und B steht ergeben sich dann zum Beispiel folgende Aussagen:

Logik 4.1     
 Alle A sind B
 Alle C sind A
Also sind alle C B                                      
Logik 4.2
Jedes A ist B
Kein C ist B
Also sind einige C A

5 Regeln, die behilflich sind, wenn dem Fragenden obiges zu umständlich ist:
1. Zwei negative Aussagen ergeben keine Schlussfolgerung.
2. Zwei partikuläre Aussagen lassen keinen Schluss zu.
3. Wenn eine Aussage negativ ist, muss auch die Schlussfolgerung negativ sein.
4. Wenn eine der Aussagen partikulär ist, muss auch die Schlussfolgerung partikulär sein.
5. Wenn beide Aussagen bejahend (affirmativ) sind, ist auch die Schlussfolgerung affirmativ. ABER: Selbst wenn beide Aussagen universell sind, ist die Schlussfolgerung nicht zwingend universell.

Kurzschlüsse

sind Fehlschlüsse in der Logik
– Sie enstehen,wenn man auf eine generelle Aussage schließt, wo nur eine partikuläre erlaubt wäre.

Beispiel: Alle Terroristen sind Extremisten.
                  Alle Extremisten sind radikal.
                   Alle Radikale sind Terroristen.
Der richtige Schluss wäre: Alle Terroristen sind Extremisten.
                                          Alle Extremisten sind radikal.
                                           Also sind einige Radikale Terroristen.
Fehlschlüsse kann man auch durch Gegenbeispiele aufdecken:
Alle Weihnachtsmänner sind kinderlieb.
Alle Kinderlieben sind sympathische Leute.
Also sind alle sympathischen Leute Weihnachtsmänner.

Kurze Schlüsse (Enthymem)

Sind unvollständige Schlüsse, bei denen eine Prämisse weggelassen wurde.
– Sie entstehen, wenn man auf eine Tatsache verweist und daraus die Konklusion ableitet. Aus bloßen Tatsachen folgt nichts ohne eine allgemeine Prämisse.
– Kurze Schlüsse sind gut, wenn das Weggelassene selbstverständlich ist und beim Leser/ Hörer Langeweile hervorrufen würde.

Beispiel: Herr M.: „Leg dich nicht mit dem an, der hat Ahnung.“
Frau M.: „Soll ich mich nur mit Leuten anlegen die keine Ahnung haben?“
Die Antwort deckt hier die Prämisse auf.

Quasilogik

– Bezeichnung für Schlüsse die nicht streng gelten aber berechtigt sind.
– Die Quasilogik handelt von Wahrscheinlichkeiten.
– Quasilogiken dürfen nur eingesetzt werden, wenn man die begrenzte Reichweite kennt, sonst werden sie zum „Nährboden für Vorurteile“.

Beispiel: X ist wahrscheinlicher als Y.
                  X liegt nicht vor.
                  Also liegt auch Y nicht vor.
„Der kann doch nicht einmal eine Tiefkühlpizza backen!“
„Wie soll er dann Weihnachtskekse zustande bringen?“
→ Wer schon das Leichte nicht schafft, schafft das Schwere erstrecht nicht.
Das ist aber kein absolut sicherer Schluss.

Gegenteiliges Beispiel: X ist unwahrscheinlicher als Y.
                                               X liegt vor.
                                               Also liegt auch Y vor.
„Der hat doch Mathematik studiert!“
„Dann kann er auch unsere Vereinskasse verwallten.“
Dies ist gültig, es führt aber manchmal zum falschen Schluss.

(Quelle der Bilder: Die Bilder habe ich selbst erstellt.)

Protokoll vom 08.12.2012

Kurs: Ethikgrundkurs Gymnasium Gerabronn, K1

Abwesend: 8 Schüler, 1 Lehrerin

Protokollant: F.H.

Gliederung:

  1. Organisatorisches
  2. Diskussion „Der Mensch“ /Tafelaufschrieb
  3. Phylosophische Antroprologie (AB)
  4. Arnold Gehlen
  5. Die griechische Antike
  6. Kuchen essen

1. Organisatorisches

Zu Beginn der Stunde wurden einige Unklarheiten über Wordpress geklärt. Dabei wurde besprochen wie man einen Kommentar schreibt und was ein Beitrag beinhalten sollte. Ausserdem wurde sich noch über die Arbeit, welche die Woche zuvor geschrieben wurde ausgetauscht.

2. „Der Mensch“ 

Nach dem Organisatorischen regte unsere Lehrerin eine Diskussion über den Menschen an. Dabei war die Zentrale Frage, was der Mensch eigentlich alles ist. Dazu teilt man den Mensch in sozusagen vier Bereiche ein, die seinem Wesen entsprechen.

a) Sozialwesen: Darunter versteht man, dass der Mensch in die Gesellschaft integriert ist und mit ihr in ständiger Verbindung oder Kontakt steht.       

  • Gruppenzwang
  • Erziehung
  • Benötigt Hilfe
  • Anspruch und Erwartungen
  • Persönlichkeit

b) Gehirnwesen: Dies bringt zum Ausdruck, dass der Mensch fähig ist zu denken und sich über sein Handeln bewusst ist und Taten bewusst ausführt.

  • Denkfähig
  • Steuerungszentrale
  • Ziele setzen+verfolgen
  • Verantwortung

c) Triebwesen: Datum geht es, dass der Mensch Triebe und Instinkte hat und durch das Gehirnwesen verfolgt.

  • Instinkte
  • Gefühle
  • Erfahrungen
  • Leidenschaft
  • Über Ich

d) Produkt der Evolution: Dies bringt zum Vorschein, dass der Mensch durch die Evolution entstanden ist und sich zu dem entwickelt hat, was er nun ist.

  • Verbesserung
  • Entwicklung
  • Genetische Veranlagung
  • Biologische Einschränkung (z.B. durch Körpergröße)

3. Philosophische Anthropologie:

Nachdem wir über den Mensch redeten bekamen wird ein Arbeitsblatt über die Philosophische Anthropologie. Dabei sollten wir die Kernaussage und die Eigenschaften dieser Philosophie herausschreiben. Unter dieser Philosophie versteht man, dass der Mensch als ganze beschrieben wird. Sie unterscheidet sich von fachwissenschaftlichen Anthropologien wie die der Biologie, der Pädagogik, der Soziologie, dass sie nicht nur ein Teil des Menschen beschreibt, sondern das Ganze des menschlichen Seins. Dabei geht man von der biologischen Wissenschaft aus und versucht ein Bild oder die verschiedenen Erkenntnisse in Einklang zu bekommen und alles zusammen zu fassen. Sodass man am Ende ein ganzes Bild über den Menschen bekommt und nicht nur ein Teil wie bei den anderen Philosophien.

4. Arnold Gehlen:

Als nächstes las uns unsere Lehrerin einen Text von Arnold Gehlen vor. Dieser handelte von seiner Ansicht was der Mensch ist. Gewundert hat mich, dass er den Menschen nicht sonderlich positiv beschrieben hat. Er meinte, dass der Mensch Unterentwickelt sei und nicht fähig wäre in der Wildnis unter Tieren zu leben da er dann ausgerottet sein würde. Des Weiteren wurde der Mensch als nicht gut Angepasst an die äußeren Umstände beschrieben. Das heißt dass der Mensch sich durch z.B. Häuser nicht an die Natur anpasst, sondern sich seine eigene Umgebung schafft, in der er sich wohler fühlt.  Anderst als Tiere besitzt der Mensch keine richtigen Instinkte mehr. Dafür ist der er (so Gehlen) weltoffen und durch unterschiedliche Lebensräume in denen der Mensch lebt gibt es verschiedene Kulturen. dennoch ist die Zentralaussage Gehlens, dass der Mensch ein Mängelwesen ist.

5. Die griechische Antike:

Hier wurde uns ein Blatt gegeben auf dem verschiedene Philosophen beschrieben wurden. So befanden sich unter anderem Sokrates, Platon, Thales von Milet und Phytagoras darauf. Unsere Aufgabe war es sie zu beschreiben wann sie lebten und was ihre Philosophische Position war. Das heißt worin sie den Ursprung des Lebens sehen. Thales nahm das Wasser als Urstoff, wodurch alles aus Wasser besteht. Bei Empedokles waren die vier Elemente (Feuer, Wasser Erde und Luft) der Ursprung von allem. Außerdem sollten wir auch die damaligen geschichtlichen und politische Hintergründe herausarbeiten. bei den Vorsokratikern (600-400 v. Chr.) entwickelten sich durch die Vermittlung der Wissenschaft verschiedene Kulturen. Des Weiteren fand die griechische Aufklärung durch die Sophisten ihren platz in der gesellschaftlichen Entwicklung. Insgesamt stand so eine geistige Weiterentwicklung statt.

6. Kuchen essen:

Nach dem anstrengenden Arbeiten hatten wir uns dann den Kuchen verdient. So wie es aussah schmeckte dieser sehr gut. Deshalb geht an dieser Stelle ein Dankeschön an den Kuchenbäcker Johannes. Während dessen wurde schon einmal für die letzte Stunde vor den Weihnachtsferien geplant. Da machen wir ein Weihnachtsfrühstück mit Kinderpunsch und Plätzchen. Da ausgemacht werden musste, wer was mitbringt beanspruchte dies die letzten Minuten des Unterrichts.

 

 

Karl Jaspers: "Menschsein ist Menschwerden"

Menschsein ist Menschwerden“

Karl Jaspers Ansicht von Freiheit ist der von Sartre ähnlich. Bei ihm ist auch der Mensch selbst verantwortlich, ob er Freiheit erlangt oder nicht. Somit hat jeder Mensch sein Streben nach der Freiheit selbst in der Hand und „formt“ sich im Laufe seines Lebens zu dem, was er sein wird. Diese Ansicht steht daher im Gegensatz zu Hobbes oder Freuds Theorie von Menschen und deren Freiheit. Denn bei ihnen ist durch Gott schon alles vorbestimmt, dass heißt der Mensch kann sich nicht zu dem machen wie er sich entwickelt, sondern wird zu dem wie es schon vorbestimmt wurde.

Jasper stellte für seine Ansicht eine Art Formel auf, die eine Aussage zu seiner Definition von Menschen und deren Freiheit treffen soll: „Menschsein ist Menschwerden“ Damit will Jasper verdeutlichen, dass der Mensch die Eigenschaften die ihn ausmachen, im Laufe seiner Entwicklung erfahren wird und daher das wahre Bild des Menschen erkennen kann. Dafür bräuchte man nach seiner Ansicht keine Wissenschaft, denn diese (so Jaspers) könne nur einiges an Wissen über den Menschen herausfinden aber nie alles über ihn. Es genügt also nach Jaspers Ansicht, dass man durch Selbstfindung und Selbsterkenntnis den Menschen für sich definieren kann und die Wissenschaft nie das wahre Bild des Menschen herausfinden würde. Um diese These noch zu stärken kam er zu dem Entschluss, dass der Mensch mehr ist als wir denken oder man von ihm wissen kann.

Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.“ – Albert Camus

Ich nahm dieses Zitat, da es sehr zu der Freiheitsdefinition von Jaspers passt. In der Definition von Jaspers wird die Freiheit dem Menschen erst bewusst, wenn er die Ansprüche, die an ihn gestellt werden erkennt. Er kann diese Ansprüche oder Pflichten dann erfüllen oder nicht. Dies bleibt daher jedem Menschen offen. Wenn er die Pflichten erfüllt, so bestimmt der Mensch für sich dass er frei ist. Das heißt er kann nur frei sein, wenn er die Pflichten und Ansprüche erfüllt. Dies ist auch die Aussage des Zitates von Albert Camus, da in ihm nicht Privilegien, sondern Pflichten bestimmen ob man Freiheit besitzt. In Jaspers Text „Menschsein ist Menschwerden“ ist noch herauszunehmen, dass wenn man sich den Pflichten entzieht auch keine Forderungen an andere stellen kann, da man ja seine nicht erfüllt hat. Als Beispiel wird ein Gerichtsverfahren genannt. Dabei begründet der Angeklagte seine Unschuld damit, dass er meint er sei so geboren und könne nichts für seine Tat. Er entzieht sich daher seiner Verantwortung für die Tat die er begangen hat und fordert auch indirekt, dass er freigesprochen wird. Der Richter hingegen meint darauf, dass er ihn verurteilen muss und es notwendig ist, da er nach Gesetzen handeln muss. Das zeigt, das der Angeklagte keine Forderungen an den Richter stellen kann, da er nicht zu seiner Tat steht und der Richter ihn nicht privilegieren kann. So ist man wieder bei dem Zitat von Albert Camus, welches die gleiche Botschaft hat.

Fortlaufend in seinem Text schreibt Jasper, dass sich ein zweiter Schritt von alleine tut, wenn man seiner Freiheit bewusst ist. Wenn dem Menschen also bewusst ist, dass er Freiheit besitzt, so wird der zweite Schritt eingeleitet. In diesem Schritt geht es um die Verbundenheit zu Gott. Der Mensch ist nach Jaspers Ansicht ein gottbezogenes Wesen und schuf sich daher nicht selber, sondern wurde von Gott geschaffen. Dies ist eine Einschränkung zu Sartres Theorie, denn bei ihm wurde der Mensch nicht von Gott geschaffen. Daher bezeichne ich die Theorie von Jaspers als eine Mischung von Sartres Theorie und der gottbezogenen Theorie. Durch diesen Schritt kann der Mensch bei Jaspers frei Handeln und ist auch erfüllt vom Sinn des Lebens. Diese zwei Dinge sind sehr wichtig um die Freiheit nicht zu erzwingen.

„Frei ist man erst, wenn man sich vom Streben nach Freiheit frei macht“ – Alexander Saheb

 Wenn man die Freiheit nicht erzwingt, desto mehr Freiheit besitzt man wiederum. Dass ist auch die Botschaft die das Zitat von ALexander Saheb vermitteln möchte. Dieses Zitat basiert daher auf Jaspers Freiheitstheorie und macht dessen Aussage in einem Satz deutlich. Als Resultat ergibt sich dann eine starke Verbundenheit mit Gott, die nicht naturgegeben ist, sondern mit der eigenen Freiheit in Verbindung steht, da man sich durch das „Freisein“ erst zu Gott nähert. Abschließend lässt sich sagen, dass Jaspers Ansicht gut nachvollziehbar ist, aber auch Fragen aufkommen lässt. Wenn man seiner Freiheit bewusst ist und sie auch hat, so bekommt man eine nähere Verbundenheit mit Gott. Jetzt frage ich mich aber, wenn ich nicht an Gott glaube und ich mich nicht mit Gott verbunden fühle, habe ich dann gar keine Freiheit? Denn nach Jaspers Ansicht müsste ich diese dann nicht unbedingt haben.