{"id":1189,"date":"2013-01-19T12:59:14","date_gmt":"2013-01-19T10:59:14","guid":{"rendered":"http:\/\/ethik13.wordpress.com\/?p=1189"},"modified":"2013-01-19T12:59:14","modified_gmt":"2013-01-19T10:59:14","slug":"tod-und-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=1189","title":{"rendered":"Tod und Leben"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Nicht den Tod\u00a0sollte man f\u00fcrchten,\u00a0sondern dass man nie beginnen wird, zu leben. &#8220;\u00a0<br \/>Marcus Aurelius<\/p>\n<p>Ich denke was Marcus Aurelius mit diesem Zitat ausdr\u00fccken wollte scheint schnell klar zu sein. Doch schauen wir uns dieses Zitat noch einmal n\u00e4her an und verdeutlichen es mit ein paar Beispielen.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Nicht den Tod sollte man f\u00fcrchten&#8220;, dies sind die ersten Worte in seinem Zitat. Meines Erachtens ist es sehr schwer, den Tod nicht zu f\u00fcrchten. Der Tod ist allgegenw\u00e4rtig, fast jeden Tag kann man in der Zeitung lesen wie Leute gestorben sind die man gekannt hat, auch wenn diese nicht zur Familie geh\u00f6rt haben. So wird man immer mit dem Tod konfrontiert und trotzdem sollte man ihn nicht f\u00fchren? Dies scheint sehr unglaubw\u00fcrdig. Meiner Meinung nach f\u00fcrchten die meisten Leute den Tod, da sie nicht wissen, was dann kommen wird und wie es weiter gehen wird.\u00a0<\/p>\n<p>Im Zweiten Teil des Zitates steht dagegen, dass man eher F\u00fcrchten soll, dass man &#8222;nie beginnen wird, zu leben&#8220;. Nach Aurelius sollte man beginnen das Leben zu genie\u00dfen, gl\u00fccklich sein, tun was einem Spa\u00df macht und sich keine Gedanken \u00fcber den Tod machen. Man sollte nicht seine Zeit verschwenden, sich dauernd mit dem Tod zu besch\u00e4ftigen, denn diese Zeit ist verlorene Zeit und in dieser Zeit kann man nicht sein Leben genie\u00dfen.\u00a0<\/p>\n<p>Schauen wir uns dieses Zitat an einem Beispiel an:<br \/>Ein Junge hat ein Elternteil schon im Kindesalter verloren. Sein Vater starb unerwartet an einer Krankheit. \u00a0So wurde er schon sehr fr\u00fch mit dem Tod konfrontiert. Dieser Junge muss von da an jeden Tag an den Tod denken. Er zieht sich von seinen Freunden zur\u00fcck und sitzt nur noch in seinem Zimmer. Diese Gedanken an den Tod lassen ihn nicht mehr los, da er immer denkt, dass er auch jeden Tag sterben k\u00f6nnte. So f\u00fcrchtet er den Tod mehr als alles andere.\u00a0<br \/>Dieses Beispiel ist vielleicht etwas krass gew\u00e4hlt, aber dadurch l\u00e4sst sich eigentlich gut ausmachen, was Aurelius mit seinem Zitat gemeint hatte. Man sollte keine Zeit mit dem Denken an den Tod verschwenden, sondern diese Zeit nutzen sein Leben zu leben.<\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel w\u00e4re ein Mensch mit einer unheilbaren Krankheit. Er wei\u00df dass er nicht mehr lange zu leben hat. Anstatt die letzte Zeit die er noch zu leben hat sinnvoll zu nutzen macht er sich Gedanken \u00fcber den Tod. Auch er sollte sich nicht so viele Gedanken dar\u00fcber machen, wann er sterben wird und was danach kommen sollte, sondern den Rest seines Lebens genie\u00dfen. Ein Gutes Beispiel f\u00fcr diese Situation w\u00e4re der Film &#8222;Das Beste kommt zum Schluss&#8220; (&#8222;The Bucket List&#8220;).\u00a0<\/p>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich Aurelius mit seinem Zitat nur zustimmen. Man sollte seine Gedanken an den Tod unterdr\u00fccken und anfangen sein Leben zu leben und es genie\u00dfen (&#8222;Carpe Diem&#8220;).\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Nicht den Tod\u00a0sollte man f\u00fcrchten,\u00a0sondern dass man nie beginnen wird, zu leben. &#8220;\u00a0Marcus Aurelius Ich denke was Marcus Aurelius mit diesem Zitat ausdr\u00fccken wollte scheint schnell klar zu sein. 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