{"id":1512,"date":"2013-05-30T19:33:01","date_gmt":"2013-05-30T17:33:01","guid":{"rendered":"http:\/\/ethik13.wordpress.com\/?p=1512"},"modified":"2013-05-30T19:33:01","modified_gmt":"2013-05-30T17:33:01","slug":"klausur-4-mit-hefter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=1512","title":{"rendered":"Klausur #4 (mit Hefter)"},"content":{"rendered":"<h2>Aufgaben<\/h2>\n<ol>\n<li>Fassen Sie kurz die Grundaussage des Textes zusammen. [3]<\/li>\n<li>Nennen Sie die Argumente, die der Autor f\u00fcr seine These anf\u00fchrt. [4]<\/li>\n<li>Vergleichen Sie die Theorie zur Selbstentfremdung von Marx mit der in M1 vorgebrachten Position. [8]<\/li>\n<li>Nehmen Sie Stellung zur Frage, \u00a0ob und inwiefern Religion im 21. Jahrhundert eine Bedeutung hat \/ haben kann.\u00a0 [10]<\/li>\n<\/ol>\n<p>Materialien<\/p>\n<p>M1:<\/p>\n<p>Auszug aus:<\/p>\n<p align=\"center\"><b>Michel Onfray: Wir brauchen keinen Gott (2005)<\/b><\/p>\n<p align=\"center\">(M. Onfray: Wir brauchen keinen Gott. M\u00fcnchen Piper 2005. S. 18 f)<\/p>\n<h2><!--more--><\/h2>\n<h2>Anmerkungen zu den Aufgaben<\/h2>\n<ol>\n<li>Die Grundaussage war relativ leicht zusammenzufassen. Wichtig war mir, dass euch auff\u00e4llt, dass zwar in der \u00dcberschrift steht, dass wir keinen Gott brauchen, im Text geht es aber ausschlie\u00dflich um Religion bzw. um Kirche als Institution.<\/li>\n<li>Argumente sind z.B. die Gl\u00e4ubigen gehen dem Tragischen aus dem Weg, da sie die Realit\u00e4t verkennen, Glaube wirkt bes\u00e4nftigend &#8211; Vernunft beunruhigt, mentaler Infantilismus wird vorgezogen, Selbstentfremdung, gezielte und erniedrigende T\u00e4uschung von au\u00dferhalb, fehlende Toleranz gegen\u00fcber Andersgl\u00e4ubigen aufgrund falscher Erkenntnisgrundlage (alle Menschen sind gleichwertig), Gl\u00e4ubige glauben an Unsterblichkeit und entziehen sich damit dem Nachdenken \u00fcber den Tod<\/li>\n<li>In beiden Texten ging es um Selbstentfremdung &#8211; beide sehen sie sie in der Macht weniger, die die Leichtgl\u00e4ubigkeit der Menschen ausnutzen und sie so dazu bringen, gesellschaftliche Zw\u00e4nge zu ertragen bzw. aus der Realit\u00e4t in eine Illusion zu entfliehen. Marx geht noch st\u00e4rker auf die gesellschaftliche Situation ein &#8211; und auch auf die Konsequenz: Revolution. Bei Onfray geht es zun\u00e4chst um die (recht polemische) Diagnose, doch auch er \u00e4u\u00dfert den Gedanken, die Henker zu bek\u00e4mpfen.<\/li>\n<li>Auf diese Frage gab es 10 Punkte, d.h. ihr musstet da gut argumentieren. In welche Richtung blieb euch offen. Manche sind auf die Funktionen von Religionen eingegangen, andere auf die 10 Thesen zur Religion im 21. Jahrhundert. Wichtig war: Argumente aus unterschiedlichen Bereichen anf\u00fchren und auch kritisch hinterfragen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Punkteverteilung:<\/p>\n<p>25\/24 &#8211;&gt; 15<\/p>\n<p>23&#8211;&gt; 14<\/p>\n<p>22 &#8211;&gt;13<\/p>\n<p>21\/20 &#8211;&gt;12<\/p>\n<p>19 &#8211;&gt;11<\/p>\n<p>18 &#8211;&gt; 10<\/p>\n<p>17 &#8211;&gt; 9<\/p>\n<p>16\/15 &#8211;&gt;8<\/p>\n<p>14 &#8211;&gt; 7<\/p>\n<p>13 &#8211;&gt; 6<\/p>\n<p>12 &#8211;&gt; 5<\/p>\n<p>11 \/ 10 &#8211;&gt;4<\/p>\n<p>9\/8 &#8211;&gt;3<\/p>\n<p>7 &#8211;&gt; 2<\/p>\n<p>6\/5 &#8211;&gt; 1<\/p>\n<p>&lt;5 &#8211;&gt; 0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgaben Fassen Sie kurz die Grundaussage des Textes zusammen. [3] Nennen Sie die Argumente, die der Autor f\u00fcr seine These anf\u00fchrt. [4] Vergleichen Sie die Theorie zur Selbstentfremdung von Marx mit der in M1 vorgebrachten Position. [8] Nehmen Sie Stellung zur Frage, \u00a0ob und inwiefern Religion im 21. 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