{"id":1645,"date":"2013-11-18T21:42:18","date_gmt":"2013-11-18T19:42:18","guid":{"rendered":"http:\/\/ethik13.wordpress.com\/?p=1645"},"modified":"2013-11-18T21:42:18","modified_gmt":"2013-11-18T19:42:18","slug":"ethikprotokoll-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=1645","title":{"rendered":"Ethikprotokoll"},"content":{"rendered":"<p>Gymnasium Gerabronn; Ethikkurs K1; Protokoll vom 13. November 2013 von 9:40-11:15 Uhr; Thema: \u00dcberblick der Phliosophen in der Antike, Was bedeutet Gl\u00fcck?<\/p>\n<p>Protokollantin: schlumpfiinchen<\/p>\n<p>Anzahl der Anwesenden: 10 Sch\u00fcler<\/p>\n<p><strong>Verlauf der Doppelstunde:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Organisatorisches<\/li>\n<li>\u00dcberblick: Antike<\/li>\n<li>Gl\u00fcck?<\/li>\n<li>Aristoteles: Das Wesen des Gl\u00fccks<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong style=\"font-style:normal;\">1. Organisatorisches<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Abstimmung \u00fcber die Klausur am <strong>4.12. 2013\u00a0<\/strong><\/li>\n<li>Klausur wird\u00a0<strong>ohne Hefter<\/strong> geschrieben<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong style=\"font-style:normal;\">2. \u00dcberblick: Antike<\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn der Doppelstunde bearbeiteten wir ein Arbeitsblatt \u00fcber die Philosophen der griechischen Antike, hierbei konnten wir unser Wissen, das wir bereits aus Klasse 10 haben, anwenden. Zur Hilfe bekamen wir ein weiteres Arbeitsblatt auf dem Informationen zu den verschiedensten Phliosophen zu finden waren.<\/p>\n<p>Man teilt die Philosophen, der griechischen Antike, in drei verschiedene Zeiten auf:<\/p>\n<ol>\n<li>Vorsokratiker (600-400 v. Chr.)<\/li>\n<li>Klassische Periode der antiken Philosophie<\/li>\n<li>Hellenistische Philosophie<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir bearbeiteten zun\u00e4chst nur die Vorsokratiker und die Philosophen der klassischen Periode der antiken Philosophie, in dem wir zu den Philosophen dieser Zeit Informationen und die zu der Zeit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen aufschrieben.<\/p>\n<p><strong>Vorsokratiker:<\/strong><\/p>\n<p>Philosophen sahen in allem Seienden einen gemeinsamen Urgrund, hierbei war die Natur der Mittelpunkt der Philosophie.<\/p>\n<ul>\n<li>Thales von Milet: Urstoff = Wasser; Wasser belebt alles Seiende; Satz des Thales<\/li>\n<li>Anaximander: Sch\u00fcler von Thales; Urprinzip = Apeiron (=das Unendliche)<\/li>\n<li>Anaximenes: Urstoff = Luft<\/li>\n<li>Pythagoras: die Bedeutung der Zahl; die Zahl schafft Ordnung (Apeiron wird dadurch bestimmt)<\/li>\n<li>Empedokles: 4 Elemente ( Wasser, Erde, Feuer, Luft); Elemente werden durch Liebe bzw. Hass bewegt<\/li>\n<li>Anaxagoras: unendlich viele Grundstoffe; Grundstoffe werden durch den Geist bewegt<\/li>\n<li>Leukipp\/Demokrit: Begr\u00fcnder der Atomlehre; alles entsteht durch einen Sinn bzw. eine Notwendigkeit; Materialismus<\/li>\n<li>Parmenides: Lehre der Einheit des Seins<\/li>\n<li>Heraklit: Werden und Vergehen; nichts ist best\u00e4ndig<\/li>\n<li>Sophisten: Wanderlehrer, die die Redekunst lehrten; Mensch steht im Mittelpunkt<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Klassische Periode der antiken Philosophie:<\/strong><\/p>\n<p>Schon mit den Sophisten begann nun die Wende der philosophischen Richtung von der Natur zum, im Mittelpunkt stehenden, Menschen. Sokrates ist bei dieser Wende, die uns auch heute noch pr\u00e4gt, von gro\u00dfer Bedeutung.<\/p>\n<ul>\n<li>Sokrates (470-399 v. Chr.): Logos; alles basiert auf den Verstand; sokratisches Gespr\u00e4ch<\/li>\n<li>Platon (427-347 v. Chr.): Sch\u00fcler von Sokrates; H\u00f6hlengleichnis; Ideenlehre<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>3. Gl\u00fcck?<\/strong><\/p>\n<p>Im zweiten Teil der Doppelstunde spielten wir das &#8222;Empathie &#8211; Spiel&#8220; zum Thema &#8222;Gl\u00fcck&#8220;. Hierbei wurden pers\u00f6nliche Meinungen zum Thema &#8222;Gl\u00fcck&#8220;, die mit &#8222;ja&#8220; oder &#8222;nein&#8220; zu beantworten waren anonym abgefragt. Bei diesem Spiel kam es zu einigen Meinungsverschiedenheiten und Diskussionen. Diese traten zum Beispiel bei der Frage auf: &#8220; Glaubst du, dass alle Menschen nach dem Gl\u00fcck streben&#8220;? F\u00fcr einige von uns war klar, dass jeder Mensch nach seinem eigenen Gl\u00fcck streben muss. Hier trat das Argument auf, dass Gl\u00fcck der Sinn des Lebens ist und mit der Frage ob dieser je etwas anderes sein kann als Gl\u00fcck. Der andere Teil von uns war anderer Meinung, mit dem Grund, dass man nicht durch aktive Aktivit\u00e4ten sein eigenes Gl\u00fcck erreichen kann, was in der Frage vorausgesetzt wird. Au\u00dferdem diskutierten wir, ob ein reicher Mensch gl\u00fccklicher sein kann als ein armer Mensch und warum. Es kam die Frage auf ob &#8222;Gl\u00fcck&#8220; und &#8222;gl\u00fccklich sein&#8220; \u00fcberhaupt gleichzusetzen ist. Wir kamen zu dem Schluss, dass ein reicher Mensch niemals h\u00f6here Wahrscheinlichkeiten besitzt ein gl\u00fccklicheres Leben zu f\u00fchren als ein armer Mensch, da dies nicht durch finanzielle Mittel und Habgut zu erreichen ist, sondern durch Dinge wie &#8222;Liebe, Familie, Freunde&#8220;. Zum Schluss sollten wir dar\u00fcber nachdenken, ob es eine einheitliche Definition f\u00fcr &#8222;Gl\u00fcck&#8220; gibt. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass dies nicht m\u00f6glich ist, da jeder seine eigene Definition finden muss.<\/p>\n<p>Zum Punkt\u00a0<strong>4. Aristoteles: Das Wesen des Gl\u00fccks<\/strong> konnten wir aus zeitlichen Gr\u00fcnden nicht mehr kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gymnasium Gerabronn; Ethikkurs K1; Protokoll vom 13. November 2013 von 9:40-11:15 Uhr; Thema: \u00dcberblick der Phliosophen in der Antike, Was bedeutet Gl\u00fcck? Protokollantin: schlumpfiinchen Anzahl der Anwesenden: 10 Sch\u00fcler Verlauf der Doppelstunde: Organisatorisches \u00dcberblick: Antike Gl\u00fcck? Aristoteles: Das Wesen des Gl\u00fccks 1. Organisatorisches Abstimmung \u00fcber die Klausur am 4.12. 2013\u00a0 Klausur wird\u00a0ohne Hefter geschrieben 2. 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