{"id":2475,"date":"2014-02-09T16:43:38","date_gmt":"2014-02-09T15:43:38","guid":{"rendered":"http:\/\/ethik13.wordpress.com\/?p=2475"},"modified":"2014-02-09T16:43:38","modified_gmt":"2014-02-09T15:43:38","slug":"ethikprotokoll-immanuel-kant-stundenzusammenfassung-vom-5-2-14-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=2475","title":{"rendered":"Ethikprotokoll Immanuel Kant &#8211; Stundenzusammenfassung vom 5.2.14"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>11\/12 Sch\u00fclern anwesend<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Themen:<\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Abgrenzung der Ethik von Kant zu anderen<\/li>\n<li>Der gute Wille<\/li>\n<li>Maximen<\/li>\n<\/ol>\n<p>1. Serie: \u201eKant, Sophie und der kategorische Imperativ\u201c.\u00a0In dem Film ging es um eine Philosophiestudentin, die sich mit Kants Ethik besch\u00e4ftigte und dabei mit ihm sprach.\u00a0Kant sagt, dass Mensch sein bedeutet, dass man Entscheidungen treffen muss und welche Entscheidung richtig ist, bestimmt die Ethik. Dabei gibt es neben Kants Ethik, der Pflichtethik, bei der aus Pflicht entschieden wird, den Hedonismus, den Utilitarismus, den Eudaimonismus und die Entscheidung nach Geboten.<\/p>\n<ul>\n<li>Hedonismus \u00e0 Entscheidung nach Genuss, Lust<\/li>\n<li>Utilitarismus \u00e0 Entscheidung nach dem Nutzen f\u00fcr einen selbst<\/li>\n<li>Eudaimonismus \u00e0 Entscheidung nach Gl\u00fcck (Aristoteles)<\/li>\n<li>Gebot \u00e0 Fremdbestimmung (Bibel)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kant entwickelte den kategorischen Imperativ, weil er wollte, dass die Menschen ein Gesetz haben, nach dem sie wie die Tiere, die nach ihren Instinkten handeln, ein Richtlinie haben. Das bedeutet f\u00fcr ihn die absolute Autonomie der Vernunft.\u00a0<\/p>\n<p>2. Im Film erw\u00e4hnte Kant den guten Willen, den wir durch einen Text n\u00e4her kennenlernten.\u00a0Der gute Wille ist nach Kant das einzig absolut Gute im Leben. Er pr\u00fcfte, ob es noch andere G\u00fcter gibt, die auch absolut gut sind. Dabei kam er jedoch zu dem Entschluss, dass selbst Talente des Geistes (Verstand, Witz), Eigenschaften des Temperaments und auch G\u00fcter, die von au\u00dfen kommen, wie Gl\u00fcckseligkeit, nie ohne den guten Willen absolut gut sein k\u00f6nnen, da sie f\u00fcr gut oder b\u00f6se eingesetzt werden k\u00f6nnen und nur der gute Wille dar\u00fcber entscheidet. Damit kritisiert er Aristoteles, der sagte, dass Gl\u00fcck das h\u00f6chste Gut ist.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist es egal, was der gute Wille bewirkt und auch wenn er nichts bewirkt, z\u00e4hlt allein, den guten Willen zu haben. Das hei\u00dft die Folgen einer Handlung spielen keine Rolle, solange wir aus gutem Willen gehandelt haben, unser Ergebnis aus der letzten Doppelstunde.\u00a0Auch Talente k\u00f6nnen somit dem guten Willen nichts hinzuf\u00fcgen. Laut Kant ist es nicht das pflichtgem\u00e4\u00dfe Handeln (Legalit\u00e4t), sondern die Pflicht von innen heraus (Moralit\u00e4t), die den guten Willen ausmacht \u00a0und einen moralischen Wert besitzt. Wir k\u00f6nnen allerdings nicht erkennen, aus welchen Motiven ein Mensch handeln, es lassen sich nur Vermutungen machen.<\/p>\n<p>3.Zum Schluss schauten wir eine weitere Folge der Serie an, in der es neben dem guten Willen auch um die Maxime geht:\u00a0Wer aus Pflicht handelt, dessen Handlung hat nicht den moralischen Wert in der Wirkung, sondern aus welchen Maximen sie entstammt. Eine Maxime ist das Prinzip des Willens oder Wollens nach dem eine Entscheidung getroffen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>11\/12 Sch\u00fclern anwesend Themen: Abgrenzung der Ethik von Kant zu anderen Der gute Wille Maximen 1. 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