{"id":3685,"date":"2017-01-07T14:48:37","date_gmt":"2017-01-07T14:48:37","guid":{"rendered":"http:\/\/ethikblogs.de\/?p=3685"},"modified":"2017-01-07T14:48:37","modified_gmt":"2017-01-07T14:48:37","slug":"freiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=3685","title":{"rendered":"Freiheit"},"content":{"rendered":"<p>Jeder definiert Freiheit individuell f\u00fcr sich, somit ist sie subjektiv. Nat\u00fcrlich gibt es einige \u00dcbereinstimmungen in den Sichtweisen\u00a0wie zum Beispiel k\u00f6rperliche Freiheit nicht gefangen zu leben, sowohl als auch die freien Entscheidungsm\u00f6glichkeiten zu tun was man will ohne von au\u00dfen eingeschr\u00e4nkt zu werden. Angenommen aber man lebt obdachlos in einem freien Land, h\u00e4tte also die M\u00f6glichkeit \u00fcberall hinzugehen wo man will auf der Welt, es fehlen aber die Mittel, wie hier das Geld, ist man dann trotzdem frei wenn man seine gegebene Freiheit nicht ausleben kann?<\/p>\n<p>Bei der meist positiv konnotierten Freiheit w\u00fcrde ich auch in den Raum werfen ob sie denn grenzenlos ist, denn sie w\u00fcrde auch die Freiheit schlechtes zu tun miteinbegreifen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte man ein paar schlechte Dinge ausschlie\u00dfen, wie beispielsweise die Freiheit jemanden einzusperren, da jede Freiheit gleichwertig ist und man die eigene nicht \u00fcber die der anderen stellen kann. Jedoch ist dieses Ausschlussprinzip nicht auf alle schlechten Dinge anwendbar und es bleiben dennoch Freiheiten schlechtes zu tun \u00fcbrig.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Definition. Das Vorangehende umfasst lediglich das \u00e4u\u00dfere Ausleben, also Handlungsfreiheit. Man k\u00f6nnte sie jedoch auch als innere Entscheidungsfreiheit also Willensfreiheit auffassen, dass man von nichts und niemandem im Willen eingeschr\u00e4nkt ist. Hierbei stellt sich aber die Frage, ob dies \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist, da wir in eine Gesellschaft mit gewissen Vorstellungen hineingeboren werden, durch unsere Erziehung gepr\u00e4gt mit Gewissen selbst ein Bild vertreten, das uns offensichtlich in unserem Handeln einschr\u00e4nkt. Sind wir also gefangen in unserer Weltanschauung? Oder k\u00f6nnte man argumentieren, dass einen Regeln die man sich selbst von innen setzt nicht in der Freiheit beschr\u00e4nken und dies nur bei von au\u00dfen kommenden Regeln, die versucht werden einem aufzuzw\u00e4ngen, der Fall ist?<\/p>\n<p>Denn w\u00fcrde man Freiheit als losgel\u00f6st von allen Umwelteinfl\u00fcssen und auch eigenen beeinflussenden Emotionen sehen, w\u00e4re sie unm\u00f6glich. Es schlie\u00dfe n\u00e4mlich das komplette Menschsein aus. Nun w\u00fcrde ich aber sagen, dass es viel eher darum geht sich frei zu f\u00fchlen, als es per jeglicher Definition wirklich zu sein, denn wie ihr gesehen habt tragen Einschr\u00e4nkungen, wie beispielsweise nichts B\u00f6ses zu tun, etwas positives bei.<\/p>\n<p>Zum Schluss an euch: wie definiert ihr Freiheit? Denkt ihr man kann frei sein?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder definiert Freiheit individuell f\u00fcr sich, somit ist sie subjektiv. Nat\u00fcrlich gibt es einige \u00dcbereinstimmungen in den Sichtweisen\u00a0wie zum Beispiel k\u00f6rperliche Freiheit nicht gefangen zu leben, sowohl als auch die freien Entscheidungsm\u00f6glichkeiten zu tun was man will ohne von au\u00dfen eingeschr\u00e4nkt zu werden. 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