{"id":3691,"date":"2017-01-07T18:41:26","date_gmt":"2017-01-07T18:41:26","guid":{"rendered":"http:\/\/ethikblogs.de\/?p=3691"},"modified":"2017-01-07T18:41:26","modified_gmt":"2017-01-07T18:41:26","slug":"was-macht-uns-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=3691","title":{"rendered":"Was macht uns aus?"},"content":{"rendered":"<p>In seinem Leben begegnet\u00a0man vielen\u00a0Menschen. Angefangen mit den Eltern \u00fcber Verwandte, Freunde, bis hin zum Verk\u00e4ufer im n\u00e4chstgelegenen Supermarktes. Uns vertraute Menschen k\u00f6nnen wir schon an Kleinigkeiten erkennen, sei es ein l\u00e4cheln, die Stimme oder die Art wie diese Person ihre Spaghetti isst. Doch was macht uns zu so einzigartig und was passiert, wenn sich diese eigenarten \u00e4ndern?<\/p>\n<p>Wenn man Menschen fragt, was sie ausmachen, wissen viele oft nicht genau was sie antworten sollen. Das mag einerseits daran liegen, dass man sich selten auf die eigenen Finger schaut, aber warscheinlich auch daran, dass es sehr schwer ist einen Menschen zu definieren. Wenn diese Personen ihren besten Freund definieren sollten, berufen sich viele auf gemeinsame Erinnerungen, denn diese k\u00f6nnen ja schlie\u00dflich nur auf diese beiden zutreffen, jedoch genauer ins detail gehen k\u00f6nnen wenige.<\/p>\n<p>Wir sehen, es ist schwer einen Menschen zu definieren. Dieses Thema dehnt sich noch weiter \u00fcber viele Bereiche des Lebens, in denen genau diese Problematik f\u00fcr Schwierigkeiten sorgt. Als Beispiel, wenn man sich fragt ob jeder eine zweite Chance verdient hat: Wenn ein Straft\u00e4ter nur durch schlechte Umst\u00e4nde und &#8222;Pech&#8220; in eine so missliche Lage gebracht wird, dass er klauen muss, h\u00e4tte er vermutlich eine zweite Chance verdient; Wenn er genetisch dazu veranlagt ist wohl eher nicht. In meinem Beitrag m\u00f6chte ich deshalb nur auf zwei weitere Aspekte eingehen, zun\u00e4chst, was die Biologie dazu sagt und anschlie\u00dfend, was eine Krankheit daran ver\u00e4ndern kann.<\/p>\n<p>Die Biologie definiert uns als Homo Sapiens und besagt, dass alle Verkn\u00fcpfungen zwischen Neuronen genau so sind, wie sie sind. Das mag sehr genau sein, doch wenn man sich vor Augen f\u00fchrt, dass pro Minute 300000 Zellen erneuert werden und dass wir sp\u00e4testens alle 10 Jahre alle Zellen unseres K\u00f6rpers erneuert haben, is dieses &#8222;genau&#8220; nur eher eine Vermutung. Dar\u00fcber hinaus ver\u00e4ndern wir uns im Laufe eines Lebens. Wir gewinnen an Erfahrung und Wissen. Das mag uns zwar nicht zu einem anderen Menschen machen, aber dennoch ver\u00e4ndert es alle unsere Handlungen uns Meinungen und somit auch uns? Wieder stecken wir in der Frage &#8222;Was macht uns aus?&#8220; und haben die Antwort nur um ein Aspekt erschwert.<\/p>\n<p>Als letztes will ich \u00fcber Demenz reden. Vielen sagt Alzheimer etwas, was eine Sonderform von Demenz ist. Allgemein bezeichnet die Krankheit den Verlust von Erinnerungen. Miteinbeziehen m\u00f6chte ich dieses Thema, da oftmals davon geredet wird, dass man Menschen die an Demenz leiden nicht wiedererkennt und somit muss die Erinnerung ein ma\u00dfgeblichen Anteil an der Pers\u00f6nlichkeit einer Person haben. Da vorallem \u00e4ltere Menschen darunter leiden, wirft sich mir die Frage auf, ob sich die Definition eines Menschen im Laufe der Zeit \u00e4ndert. Einerseits nachvollziehbar, da ein S\u00e4ugling sich an sein erstes Jahr ohnehin nicht erinnern kann und somit kann er auch nicht dadurch definiert werden, andererseits w\u00fcrde es uns dann kaum gelingen die Menschen so genau wiederzuerkennen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst es sich nicht zu einem Schluss kommen. Wir Menschen sind ein unglaublich komplizierter Organismus, uns zu definieren ist unm\u00f6glich, dennoch k\u00f6nnen wir einen Menschen unter 7 Milliarden erkennen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seinem Leben begegnet\u00a0man vielen\u00a0Menschen. Angefangen mit den Eltern \u00fcber Verwandte, Freunde, bis hin zum Verk\u00e4ufer im n\u00e4chstgelegenen Supermarktes. Uns vertraute Menschen k\u00f6nnen wir schon an Kleinigkeiten erkennen, sei es ein l\u00e4cheln, die Stimme oder die Art wie diese Person ihre Spaghetti isst. 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