{"id":4002,"date":"2017-06-18T18:15:56","date_gmt":"2017-06-18T18:15:56","guid":{"rendered":"http:\/\/ethikblogs.de\/?p=4002"},"modified":"2017-06-18T18:16:23","modified_gmt":"2017-06-18T18:16:23","slug":"zeitdruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=4002","title":{"rendered":"Zeit(druck)"},"content":{"rendered":"<p>Wer kennt das nicht? Man muss bis zu einem bestimmten Datum eine gro\u00dfe Hausaufgabe fertigmachen und die Zeit daf\u00fcr l\u00e4uft einem weg; Man hat starken Zeitdruck und ist stark gestresst.<\/p>\n<p>Ich denke jeder hatte schon mehr oder weniger oft dieses Gef\u00fchl. So auch ich. Da ist mir der Gedanke gekommen ob das \u00fcberhaupt Sinn ergibt, dass man sich wegen etwas derma\u00dfen stresst und sich mental sogar fertig machen kann. Das mag zwar ein wenig nach Faulheit klingen, aber so unsinnig ist diese \u00dcberlegung nicht.<\/p>\n<p>Die moderne Welt ist darauf aufgebaut, dass man alles\u00a0datiert um etwas besser oder effizienter zu gestallten. Das beruht auf die Urspr\u00fcnge der Gesellschaft, wo es maximal auf Tag, Nacht oder die Jahreszeiten begrenzt war und es nicht n\u00f6tig war abseits davon genauere Daten zu erfassen. Durch Rationalisierung, z.B in der Agrarkultur, um bessere Ernte zu erwirtschaften musste es der Mensch genauer datieren. Auf diese Wei\u00dfe hat der Mensch sein Wohlbefinden immer mehr gesichert. Diese Art von Prozess hat sich dann immer weiter fortgesetzt, bis ein fester Kalender entstand.<\/p>\n<p>Aus denselben Gr\u00fcnden der Effizient und auch Kontrolle werden\/wurden &#8222;Deadlines&#8220; in verschiedenen Bereichen gezogen. In einigen erscheint diese auch durchaus sinnig, wie zum Beispiel eine Wartung einer Maschine, die ab einer gewissen Zeit nunmal notwendig ist. Es gibt dann aber auch Bereiche, in denen diese Deadlines (objektiv, aber auch subjektiv) sinnlos erscheinen.<\/p>\n<p>Der Punkt, auf den ich hinaus will ist aber der, dass der Mensch &#8222;Die Zeit&#8220; auf die oben beschriebene Wei\u00dfe gewisserma\u00dfen &#8222;geschaffen&#8220; hat.\u00a0ErSetzt \u00a0Punkte in der Zukunft, die ihn dann nur Stress und somit Unfrieden bringen. Das Interessante hierbei, um es abzuschlie\u00dfen, diese Punkte in der Zukunft\u00a0-oben als &#8222;Deadlines&#8220; bezeichnet &#8211; liegen noch in der Zukunft. Die Zukunft (sowie die Vergangenheit auch) existieren allerdings nicht. Hierbei muss man den Pr\u00e4sens des Pr\u00e4dikats &#8222;existieren&#8220; beachten; Das wichtige ist demnach das Hier und Jetzt, der einzige Aspekt der Zeit der tats\u00e4chlich existent ist. Die Vergangenheit beschreibt, was fr\u00fcher einmal die Gegenwart war es allerdings nicht mehr ist. Noch abstraker ist die &#8222;Zukunft&#8220; was versucht zu beschreiben was irgendwann einmal die Gegenwart sein wird, sie aber\u00a0wiederum nicht im Moment existiert.<\/p>\n<p>Um diesen abstrakten Gedankengang abzufassen: Der Mensch macht sich oft wegen der Zukunft sorgen, seien es Deadlines f\u00fcr Aufgaben oder andere Probleme. Er vergisst dabei allerdings, dass die Zeit so wie er sich um sie sorgt nicht existiert. Er f\u00fchlt sich von etwas (gemeint ist hier die &#8222;Zeit&#8220;) \u00a0geknechtet was\u00a0der Mensch selbst -so wie oben beschrieben- konstruiert hat. Er, also wir, m\u00fcssen lernen dass stattdessen es wichtig im Moment zu leben und so auch die Probleme anzugehen, anstatt sich sorgen um die Zeit zu machen.<\/p>\n<p>Da dieser Beitrag sich sehr abstrakt entwickelt hat, w\u00fcrde ich gerne wissen, wie ihr \u00fcber Zeit, oder Zeitdruck als menschliches Produkt denkt.<\/p>\n<p>Gru\u00df &#8222;Das Gute&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer kennt das nicht? Man muss bis zu einem bestimmten Datum eine gro\u00dfe Hausaufgabe fertigmachen und die Zeit daf\u00fcr l\u00e4uft einem weg; Man hat starken Zeitdruck und ist stark gestresst. Ich denke jeder hatte schon mehr oder weniger oft dieses Gef\u00fchl. So auch ich. 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