{"id":4133,"date":"2017-12-15T16:55:29","date_gmt":"2017-12-15T16:55:29","guid":{"rendered":"http:\/\/ethikblogs.de\/?p=4133"},"modified":"2017-12-15T16:55:29","modified_gmt":"2017-12-15T16:55:29","slug":"protokoll-freitag-den-15-12-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=4133","title":{"rendered":"Protokoll Freitag, den 15.12.2017"},"content":{"rendered":"<p>Protokoll: Freitag den 15.12.2017 von 11:25-13:00 Uhr<\/p>\n<p>Gymnasium Gerabronn Kursstufe 1<\/p>\n<p>Referentin: S\u00fc<\/p>\n<p>Anwesenheit: 5 von 7 Sch\u00fcler<\/p>\n<p>Verfasser: Phaenomen218<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gliederung der Unterrichtsstunde:<\/p>\n<ol>\n<li>Organisatorisches<\/li>\n<li>Epikur (a) und Stoa(b)<\/li>\n<\/ol>\n<p>1. Zu Beginn der Stunde bekamen wir die erste Klassenarbeit vom 1.12.2017 zur\u00fcck und besprachen sie anschlie\u00dfend. Danach wurden die Sch\u00fcler noch genauer \u00fcber den Blog informiert: Bis zum 7.1.2018 muss jeder Sch\u00fcler 5 Kommentare und einen Beitrag online stellen.<\/p>\n<p>2. Das Thema Epikur und Stoa haben wir bereits in der vergangenen Woche begonnen. Wir haben 2 Gruppen gebildet und diese mussten eine sognannte &#8222;Pecha Kucha&#8220; Pr\u00e4sentation mithilfe von Arbeitsbl\u00e4ttern und Materialeine wie einem Radiobeitrag des Radio Bayern2 vorbereiten.\u00a0Es geht darum, eine Pr\u00e4sentation mit 20 Folien bildhaft zu gestalten. Dabei darf zu jeder Folie maximal 20 Sekunden gesprochen werden und somit geht eine Pr\u00e4sentation ca. 7 Minuten. Die Vortr\u00e4ge wurden dann noch fertiggestellt und anschlie\u00dfend dem Kurs pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>a) <em><strong>Epikur<\/strong> <\/em>ist als der <strong>Philosoph der maximalen Lust<\/strong> bekannt und seine Hauptaussage beinhaltet, dass ein Mensch <strong>befriedigte Bed\u00fcrfnisse<\/strong> ben\u00f6tigt, um ein gl\u00fcckliches Leben zu f\u00fchren. Die Thesen von Epikur handeln also von notwendigen Bed\u00fcrfnissen und welche Mittel zur Befriedigung dieser ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<p>Diese notwendigen Bedingungen beinhalten Dinge wie <strong>Essen<\/strong>, <strong>Trinken<\/strong>, <strong>Kleidung<\/strong> oder ein <strong>Dach \u00fcber dem Kopf<\/strong>. Dabei geht es laut Epikur nicht darum, von all diesen Dingen unendlich viel zu haben, sondern eine ausreichende Menge. Es wurde ein Beispiel anhand einer Villa im Vergleich zu einer Wellblechh\u00fctte. Hier ist letzteres notwendig und eine Villa die luxuri\u00f6se Erf\u00fcllung des Bed\u00fcrfnisses.\u00a0Zudem z\u00e4hlt der Genuss von <strong>Kunst<\/strong>, <strong>Musik<\/strong> und <strong>Sexualit\u00e4t<\/strong> auch zu den notwendigen Bed\u00fcrfnissen, sowie die <strong>Freunde<\/strong> und die <strong>Philosophie.\u00a0<\/strong>Vor allem geht es darum, den Lustempfindungen nachzugehen, nicht aber den beispielsweisen Materiellen.<\/p>\n<p>Mittel zur Erf\u00fcllung der Aufgabe, die Bed\u00fcrfnisse zu befriedigen, sind laut des Philosophen der Ausgleich zwischen den Dingen, die Tugenden, Erf\u00fcllung, Ma\u00dfhalten und auch Freundschaftsdienste, um eben das <strong>Ziel der Gl\u00fcckseligkeit<\/strong> zu erreichen. Das war eines der wichtigsten Ziele der Befriedigung. Andere waren noch die Lust, Freude, oder Fr\u00f6hlichkeit.<\/p>\n<p>b) Die <em><strong>Stoa<\/strong> <\/em>ben\u00f6tigt dennoch eine <strong>innere Ruhe<\/strong>, beziehungsweise <strong>Gelassenheit<\/strong>, um ein gl\u00fcckliches Leben zu f\u00fchren. Die Aufgabe der Philosophie ist es, eine praktische Lebenskunst zu erreichen und das Endziel der Stoa ist es, alle selbst gesetzten Ziele zu erf\u00fcllen und sich so selbst Ziele zu setzten um, wie Epikur, zur <strong>Gl\u00fcckseligkeit<\/strong> zu gelangen. Dabei ist es wichtig, nur erreichbare Ziele zu haben, die nicht \u00fcber die eigene Kraft herauswachsen. So soll man\u00a0nur wollen,was man erreichen kann.<\/p>\n<p>Dinge die man beeinflussen\u00a0kann und welche nicht, spielen auch eine wichtige Rolle f\u00fcr die Stoa.\u00a0Hier ist so etwas wie materieller Besitz, <strong>Tatsachen<\/strong>, oder Fakten, sowie <strong>nat\u00fcrliche Gegebenheiten\u00a0<\/strong>nicht zu beeinflussen. Wenn man sich gegen diese Dinge also w\u00e4hren w\u00fcrde ist es also sinnlos.\u00a0Ein Beispiel dazu war, dass man sich m\u00f6glicherweise \u00fcber eine Tatsache aufregen kann, es aber nutzlos ist, weil es <strong>unbeeinflussbar<\/strong> ist. Wir m\u00fcssen uns den Dingen so hingeben, wie sie sind.<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu ist der menschliche <strong>Geist und Seele beeinflussbar.\u00a0<\/strong>Dabei h\u00e4ngt es von den Entscheidungen ab, die man trifft, um zum Ziel zu\u00a0gelangen. Dabei ist man im Bezug auf die Gleichg\u00fcltigkeit von sich selbst zu beeinflussen und wenn man mit sich selbst im Reinen ist, also ein Leben in innerer Ruhe besitzt, nicht zu beeinflussen.<\/p>\n<p>\u2192 Zum Ende der Stunde\u00a0haben wir uns die Frage gestellt, ob wir Stoa oder Epikur bevorzugen, uns sollten unsere eigene Meinung zur Frage, wie man ein gl\u00fcckliches Leben f\u00fchren kann, geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Protokoll: Freitag den 15.12.2017 von 11:25-13:00 Uhr Gymnasium Gerabronn Kursstufe 1 Referentin: S\u00fc Anwesenheit: 5 von 7 Sch\u00fcler Verfasser: Phaenomen218 &nbsp; Gliederung der Unterrichtsstunde: Organisatorisches Epikur (a) und Stoa(b) 1. Zu Beginn der Stunde bekamen wir die erste Klassenarbeit vom 1.12.2017 zur\u00fcck und besprachen sie anschlie\u00dfend. 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