{"id":4384,"date":"2018-05-16T15:05:55","date_gmt":"2018-05-16T14:05:55","guid":{"rendered":"http:\/\/ethikblogs.de\/?p=4384"},"modified":"2018-05-16T21:40:21","modified_gmt":"2018-05-16T20:40:21","slug":"religionen-im-vergleich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=4384","title":{"rendered":"Religionen im Vergleich"},"content":{"rendered":"<p>Hallihallo \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Als ich mich in der letzten Woche auf die Ethik Klausur vorbereitet habe, kam ich irgendwann einmal bei dem im Unterricht behandelten Thema &#8222;Religionen&#8220; an. Um mir einen \u00dcberblick zu erschaffen, recherchierte ich im Internet und fand einige spannende Dinge die auch euch interessieren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wer kennt sie nicht, die gro\u00dfen Weltreligionen? Vom Buddhismus, \u00fcber Christentum, Hinduismus, Islam \u2013 wir leben in einer stark pluralistisch gepr\u00e4gten Glaubensgesellschaft. Gerade hier ist das Wort \u201cToleranz\u201d \u00fcberaus wichtig: Leuten, die andere Standpunkte haben als man selbst, mit vollem Respekt begegnen.\u00a0 Aber trotzdem kann es ja nie schaden, die Sicht des Andersdenkenden zu kennen. Wie ticken die \u201cAnderen\u201d? Im Folgenden m\u00f6chte ich das n\u00e4her beleuchten, die gro\u00dfen Religionen im Vergleich \u2013 Gemeinsamkeiten, aber auch die zentralen Unterschiede herausarbeiten.<\/p>\n<ul>\n<li><strong><em>Das Christentum<\/em><\/strong>Das Christentum basiert auf der Lehre von Jesus Christus. Jesus bezeichnete sich nicht als Prophet, sondern als Gott pers\u00f6nlich. Wichtigster Inhalt ist: Liebe zu Gott, und Liebe zu den Mitmenschen. Erl\u00f6sung erlangt man aber nicht durch eigenes Tun, sondern allein durch die Gnade Gottes, die f\u00fcr jeden Menschen gilt. Es gibt gewisse Regeln, die f\u00fcr ein Zusammenleben vorausgesetzt werden: Gott ehren, nicht stehlen, nicht t\u00f6ten, nicht schlecht \u00fcber andere reden. Allerdings man muss sich den Weg zum ewigen Leben, zum Himmel nicht verdienen bzw. erarbeiten. Es reicht, Ja zu sagen zur Liebe Gottes. Es reicht, Gottes Vergebung anzunehmen und auf seine Gnade zu vertrauen.<\/li>\n<li><strong><em>Der Hinduismus<\/em><\/strong>Der Hinduismus kennt nicht nur einen einzigen Gott, sondern vielmehr eine Vielzahl an G\u00f6ttern. Deshalb wird der Hinduismus auch als polytheistische Weltreligion bezeichnet. Die drei Hauptg\u00f6tter und somit auch die wichtigsten im Hinduismus sind Varna, Vishnu und Shiva. Doch trotz des polytheistischen Glaubens sehen viele Hinduisten in all diesen G\u00f6ttern nur die verschiedenen Gesichter eines einzigen Gottes \u2013 Brahman. Andere Hinduisten glauben heutzutage eher, dass nicht Brahman, sondern Shiva oder Vishnu der Gott ist, welcher durch andere G\u00f6tter sein Gesicht bekommt.\n<p>Der Hinduismus setzt sich zudem aus verschiedenen Religionsformen zusammen. Gemeinsam haben sie aber alle den Glauben an das \u201eewige Weltgesetz\u201c, das \u201eKarma\u201c. An das Karma kn\u00fcpft sich der Glaube an die Seelenwanderung. Es sagt, dass jede in diesem Leben ausgef\u00fchrte, moralisch bedeutsame Handlung das Schicksal des Lebewesens in seiner n\u00e4chsten Wiederverk\u00f6rperung bestimmen wird. Hat also jemand in seinem Leben Gutes getan, wird es ihm im folgenden Leben gut gehen. Nach dem Weltgesetz haben alle Lebewesen schon seit Ewigkeit bestehende Seelen, die nur die materiellen H\u00fcllen wechseln. So geht nach dem Karma die Seele nach ihren Taten K\u00f6rper ein.<em>\u00a0<\/em><\/li>\n<li><strong><em>Der Islam<\/em><\/strong>Der Islam ist eine monotheistische Religion, die auf dem Koran gegr\u00fcndet ist. Muslime glauben, dass der Erzengel Gabriel dem Propheten Mohammed diese Heilige Schrift eingegeben hat. Der entscheidende Unterschied vom Islam zum Christentum besteht darin, dass die Anh\u00e4nger des Islam ihren Propheten Mohammed nicht so in den Mittelpunkt r\u00fccken wie die Christen Jesus. F\u00fcr sie ist der Koran wichtiger.\u00a0Aus muslimischer Sicht ist Gott verborgen, vollkommen von der Sch\u00f6pfung losgel\u00f6st und in keiner Hinsicht seinen Gesch\u00f6pfen \u00e4hnlich.\n<p>Gott offenbart sich damit nicht selbst (sondern in einem Buch), denn er \u00fcberschreitet seine Transzendenz nicht. Aus dem Wissen um Gottes Existenz ergeben sich f\u00fcr den Muslim Folgen: Der Mensch wird am Tag des Gerichts f\u00fcr seine Taten zur Rechenschaft gezogen. Nur wer es schafft, ohne Schuld und Fehler zu leben, kommt letztlich ins Paradies. Zu einem gottgef\u00e4lligen Leben geh\u00f6rt im Islam zudem die verpflichtende Einhaltung der so genannten \u201eF\u00fcnf Grunds\u00e4ulen: Annahme und Sprechen des Glaubensbekenntnisses, t\u00e4gliche Einhaltung des f\u00fcnffaches Gebets, Zahlung von Almosensteuer, j\u00e4hrlich einmonatiges Fasten und die Pilgerfahrt nach Mekka. Muslime glauben an ein Leben nach dem Tod.<\/li>\n<li><strong>Der Buddhismus<\/strong>Der Buddhismus gr\u00fcndet auf den Lehren des ersten Buddhas, Siddhartha Gautama. Er unterschiedet sich vom Christentum, Islam und Judentum im Wesentlichen in seiner Haltung gegen\u00fcber einer h\u00f6her stehenden Macht. Im Buddhismus gibt es keinen pers\u00f6nlichen Gott, auch Buddha selbst sah sich nicht als Gott oder Gottes Gesandte. So versteht sich der Buddhismus mehr als eine Lebensart. Deshalb musste der Buddhismus lange darum k\u00e4mpfen, als Religion vollst\u00e4ndig anerkannt zu werden.\n<p>Die Lehre des Buddhas besagt, dass jeder Mensch voll von so genannten \u201eGiften\u201c ist. Diese setzen sich aus Gier, Hass und Selbstsucht zusammen. Nur wer es in seinem irdigen leben schafft, diese schlechten Eigenschaften auszumerzen, wird nach dem Tod das Nirvana erfahren. Hier wird das Leben als ein \u201eIch-Wahn\u201c bezeichnet, welches man vernichten muss. Die Vier Edlen Wahrheiten des Buddhaa sind zum Einen, dass das gesamte Leben nur aus Leiden und einer Unzufriedenheit besteht. Dies beginnt mit der Geburt und endet erst mit dem Tod. Begr\u00fcndet wird dieses leiden etwa damit, dass man in seinem Leben oftmals mit Menschen zusammen sein muss, die man nicht leiden kann und weil man nie das erreicht, was man ben\u00f6tigt, um gl\u00fccklich sein zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dieses menschliche Leiden kann man nur \u00fcberwinden, wenn man den so genannten \u201eAchtfachen Pfad\u201c befolgt. Dieser setzt sich aus rechter Erkenntnis, rechtem Handeln, rechtem Leben und Sterben, rechtes Sichversenken, rechter Achtsamkeit, rechter Gesinnung und rechtem Reden zusammen. Wer all dies befolgt, wird das Nirvana erfahren. Hierbei handelt es sich aber nicht um einen himmlischen Ort wie oftmals vermutet wird. Das Nirvana beschriebt viel mehr einen Zustand, in welchem man es geschafft hat, den \u201eIch-Wahn\u201c zu besiegen.<\/p>\n<p>Hier habt ihr auch mal einen \u00dcberblick wie sich die Mitgliederzahlen der Religionen entwickelt haben und vermutlich in der Zukunft entwickeln werden:<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Grafik anschauen:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bibelundermutigung.de\/religionen_welt.htm\">http:\/\/www.bibelundermutigung.de\/religionen_welt.htm<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich hoffe auch ihr empfandet diese Informationen als spannend. Welche Religionen kennt ihr denn noch und welche Religion begeistert euch am meisten ?<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe<\/p>\n<p>Gelassenheit<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallihallo \ud83d\ude42 Als ich mich in der letzten Woche auf die Ethik Klausur vorbereitet habe, kam ich irgendwann einmal bei dem im Unterricht behandelten Thema &#8222;Religionen&#8220; an. 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