{"id":4940,"date":"2019-07-06T15:50:13","date_gmt":"2019-07-06T14:50:13","guid":{"rendered":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=4940"},"modified":"2019-07-06T15:50:13","modified_gmt":"2019-07-06T14:50:13","slug":"choices","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=4940","title":{"rendered":"choices"},"content":{"rendered":"\n<p>Wie und mit welcher Art man in einer Situation richtig\nhandelt oder reagiert, ist von Person zu Personen unterschiedlich. Menschen\nhaben verschiedene Ansichten und Blickwinkel auf Konflikte oder jegliche Art\nvon Situationen. Sie handeln nach ihrem Gewissen oder ihren Werten. Aber\nwodurch definieren sich eigentlich unsere Werte und gehen diese nicht nach und\nnach verloren? Suchen wir uns nicht einfach immer den leichtesten Weg,\nHindernissen aus zu weichen?<\/p>\n\n\n\n<p>Werte sind tief-verwurzelte, bedeutsame und durchdringliche\n\u00dcberzeugungen, Haltungen (Einstellungen), Ideale und Bed\u00fcrfnisse, welche\ngew\u00f6hnlich von den Mitgliedern einer Gesellschaft auf unbestimmte Zeit\nindividuell geteilt werden und zumeist das Gute oder Schlechte betreffen. (<a href=\"https:\/\/ethik-unterrichten.de\/lexikon\/werte\/\">https:\/\/ethik-unterrichten.de\/lexikon\/werte\/<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p>Menschen m\u00fcssen im Leben viele wichtige Entscheidungen\ntreffen, die gro\u00dfen Einfluss auf ihr Leben haben k\u00f6nnen. Das Leben ist eine einzige\nEntscheidung. Man entscheidet sich jeden Tag unterbewusst daf\u00fcr, zu leben.\nDiese Entscheidungen treffen wir nicht einfach so. Viele Faktoren haben\nEinfluss darauf, wie ich auf Dinge wie Probleme reagiere oder mit Drucksituationen\numgehe. Oft entscheidet unser Unterbewusstsein also unser Bauchgef\u00fchl dar\u00fcber\nwas f\u00fcr uns moralisch falsch oder richtig ist. Wenn wir etwas tun und es\nunseren eigentlichen Werten wiederspricht bekommen wir meistens ein schlechtes\nGewissen oder bereuen unsere Tat. Dieses Gewissen kommt nicht von alleine. Wir\nwerden unser Leben lang durch Erfahrungen gepr\u00e4gt. Am Anfang spielen unsere\nEltern eine entscheidende Rolle. Sie haben uns erzogen und von klein auf einen\ngro\u00dfen Einfluss auf unsere moralische Entwicklung genommen. Viele Kinder\n\u00fcbernehmen die Wertevorstellung ihrer Eltern zu gro\u00dfen Teilen, auch deswegen,\nweil die Meinung der Eltern von einem selbst auch in fortgeschrittenem Alter noch\nvon Bedeutung ist. Allerdings hei\u00dft das nicht zwangsl\u00e4ufig, dass sich unsere\nWerte nicht \u00e4ndern. Meistens entscheidet man sich im Jugendalter dazu, wer man\nsein will und welche Werte f\u00fcr einen pers\u00f6nlich von Bedeutung sind. Man\nschlie\u00dft sich Gruppen an, deren Werte und Prinzipien dich beeinflussen k\u00f6nnen.\nWo wir wieder bei Entscheidungen w\u00e4ren\u2026 &nbsp;Auch Dinge wie der Glaube beeinflussen unsere\nWerte und damit verbundenen Entscheidungen. Ich lebe nach den Vorstellungen\nmeiner Religion und versuche mich nach ihren Werten und Normen zu orientieren.\nHinzu kommen Erfahrungen im Leben im Guten sowie im schlechten Sinne. Schlechte\nErfahrungen lassen uns k\u00e4lter werden, da man nicht das Risiko eingehen m\u00f6chte,\nnochmals entt\u00e4uscht oder verletzt zu werden. Gute Erfahrungen hingegen k\u00f6nnen\nuns in unseren Prinzipien st\u00e4rken und an ihnen festhalten lassen. Nat\u00fcrlich\nsind hier auch Gef\u00fchle im Spiel, sie k\u00f6nnen der Grund sein, warum wir gegen\nunsere Prinzipien handeln, dabei spielt es keine Rolle, ob es positive oder\nnegative Gef\u00fchle sind. Liebe oder Hass l\u00e4sst uns die schlimmsten und\nverr\u00fccktesten Dinge machen. Aber nicht nur Gef\u00fchle sind Gr\u00fcnde daf\u00fcr, warum wir\nunsere Werte in den Sand setzten und sie verleugnen. Gruppenzwang, die Angst\nnicht dazu zu geh\u00f6ren oder akzeptiert zu werden, l\u00e4sst uns Dinge tun oder eben\nnicht tun einfach nur, um nicht aus dem Schema auf zu fallen. Es ist leichter\nmit der Welle zu schwimmen als gegen sie. Wir folgen dem Mainstream und dabei\ngeht das verloren, was uns eigentlich ausmachen sollte. Leute werden Vegan,\nweil das alle tun und nicht aus eigener \u00dcberzeugung heraus. Man will den Menschen\ngefallen und ein Teil der Gesellschaft sein. Es ist einfach nicht\u201c in\u201c, wenn\nman nicht trinkt, raucht und feiern geht. Doch genau an diesem Punkt\nentscheidet man sich entweder sich selber treu zu bleiben oder daf\u00fcr den\nleichten bequemen Weg zu gehen und einer von vielen zu sein. Am Ende\nentscheidet niemand anderes als wir selbst, wer wir sind und welche Werte uns\ndefinieren. F\u00fcr einen selber sollte nicht wichtig sein, ob man gemocht wird,\nsondern viel mehr, ob man sich selber m\u00f6gen kann, so wie man ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>be who you are not who the world wants you to be&#8230;it is up to you<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie und mit welcher Art man in einer Situation richtig handelt oder reagiert, ist von Person zu Personen unterschiedlich. Menschen haben verschiedene Ansichten und Blickwinkel auf Konflikte oder jegliche Art von Situationen. Sie handeln nach ihrem Gewissen oder ihren Werten. Aber wodurch definieren sich eigentlich unsere Werte und gehen diese nicht nach und nach verloren? 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