{"id":5012,"date":"2019-11-14T22:05:24","date_gmt":"2019-11-14T21:05:24","guid":{"rendered":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=5012"},"modified":"2019-11-15T10:22:46","modified_gmt":"2019-11-15T09:22:46","slug":"stundenzusammenfassung-des-ethikunterrichts-08-11-2019-soziologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=5012","title":{"rendered":"Stundenzusammenfassung des Ethikunterrichts 08.11.2019 Soziologie"},"content":{"rendered":"\n<p>Gymnasium Gerabronn, Ethikunterricht K1 am 08.11.2019 von 09.40-11.15 Uhr, Thema Soziologie, verfasst von Iduna (14.11.2019)<\/p>\n\n\n\n<p>Referentin: Frau Sch\u00fctze <\/p>\n\n\n\n<p>1 konnte nicht am Ethikunterricht teilnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Unterricht am 08.11.2019 handelte von den Themen &#8222;Was bedeutet Soziologie?&#8220;, &#8222;Gr\u00fcnde f\u00fcr die Notwendigkeit der Sozialisation&#8220;, &#8222;Grundbegriffe und Probleme&#8220; und &#8222;Wie kann man einer solchen Rollenzuschreibung entfliehen?&#8220;. Am Ende wurde uns noch der Film &#8222;meine Eltern&#8220; gezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Soziologie bedeutet das Hineinwachsen in eine Gesellschaft, das \u00dcbernehmnen von Normen und Werten dieser Gesellschaft sowie die Anpassung und Integration in eine Gruppe. Differenziert wird in eine <em><strong>prim\u00e4re Sozialisierung<\/strong><\/em> und in eine <em><strong>sekund\u00e4re Sozialisierung<\/strong><\/em>. Die prim\u00e4re Sozialisierung beschreibt die Entwicklung zu einer sozialen Person (also einer Person die sich einer Gruppe anpassen und in dieser leben kann) w\u00e4hrend die sekund\u00e4re Sozialisierung die Entwicklung einer eigenen Pers\u00f6nlichkeit beschreibt. Die <em>Erziehung<\/em> ist ein Unterbegriff der Sozialisierung bei der versucht wird die Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung positiv zu beeinflussen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sozialisation ist notwendig f\u00fcr den Menschen denn sie kompensiert die fehlende <em>\u00dcberlebensf\u00e4higkeit<\/em>. Laut A. Portmann findet ein wichtiger Teil der Wesensbildung eines Menschens erst nach der Geburt statt ( man braucht Sozialisation also um normal und lebensf\u00e4hig zu werden.) Der Mensch wird mit <em>mangelnden Instinkten<\/em> geboren, ist also auf seine Familie oder andere angewiesen. Um langfristig zu \u00fcberleben muss er sich in diese (oder eine andere) Gruppe einf\u00fcgen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein grunds\u00e4tzliches Problem ist der Konflikt zwischen <em><strong>Selbstst\u00e4ndigkeit \/Autonomie<\/strong><\/em> und den <em><strong>Normen der Gesellschaft<\/strong><\/em>. Der Mensch muss lernen die Normen zu \u00fcbernehmen und sie im richtigen Moment anzuwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt zwei Grundbegriffe von denen die Sozialisation ma\u00dfgeblich abh\u00e4ngt<\/p>\n\n\n\n<p>Die <em><strong>Sozialisationsinstanzen <\/strong><\/em>sind beeinflussende Elemente wie zum Beispiel die Familie, die Schule, die LehrerInnen\/ ErzieherInnen, die Peergruppe (Gleichaltrigen), die Medien, der Beruf, der Ort, die Religion und die Kultur.                                                                 Die <em><strong>soziale Rolle<\/strong><\/em> hingegen ist das von Bezugsgruppen erwartete Verhalten des Inhabers einer sozialen Position. (Hier kann es auch zu Rollenkonflikten, bzw. verschiedenen Erwartungen kommen.) <\/p>\n\n\n\n<p>Angewendet auf Frau Sch\u00fctze w\u00e4ren die sozialen Rollen die sie einnimmt beispielsweise Mutter, Bekannte\/ Freundin, Unterst\u00fctzerin, Bloggerin, Frau, Kollegin, B\u00fcrgerin, Partnerin und Lehrerin f\u00fcr Ethik und Erdkunde. Erwartungen ihrer Kinder an sie als Mutter sind Zuneigung, Unterst\u00fctzung, Erziehung und Essen, w\u00e4hrend Erwartungen der Sch\u00fcler\/ Eltern\/ des Staats\/ Herr Uhrhans an sie Fachkompetenz, Verantwortung, Unterst\u00fctzung, Fairness, Vorbild, Erziehung und Bewertung sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt M\u00f6glichkeiten dieser Rollen zuschreibung zu entfliehen. M\u00f6chte ein Erwachsener nicht dem Bild des &#8222;typischen Elternteils&#8220; entsprechen kann er seine <strong>Rolle Neu erfinden<\/strong>\/ <strong>definieren<\/strong> (Ein Beispiel daf\u00fcr w\u00e4re ein Hausmann, da er nicht dem typischen Vaterbild entspricht.) <strong>Unerwartetes Verhalten<\/strong> (autonom), ein<strong> Rollenwechsel<\/strong>, oder eine <strong>Rollenverschiebung<\/strong> bzw. die <strong>Distanz zur Rolle<\/strong> k\u00f6nnen den gleichen Effekt haben.            <\/p>\n\n\n\n<p>Besonders gut wird das Thema Sozialisation im Kurzfilm &#8222;Meine Eltern&#8220; aufgegriffen, in dem zwei Erwachsene dazu gezwungen werden eine andere Rolle anzunehmen und sich dabei ganz neu entdecken.<\/p>\n\n\n\n<p> Infos zum Film: <a href=\"http:\/\/www.goethe.de\/ins\/us\/bos\/prj\/kgs\/kur\/mel\/deindex.htm\">http:\/\/www.goethe.de\/ins\/us\/bos\/prj\/kgs\/kur\/mel\/deindex.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Infos zu Soziologie siehe Arbeitsblatt &#8222;Freiheit aus Sicht der Soziologie&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gymnasium Gerabronn, Ethikunterricht K1 am 08.11.2019 von 09.40-11.15 Uhr, Thema Soziologie, verfasst von Iduna (14.11.2019) Referentin: Frau Sch\u00fctze 1 konnte nicht am Ethikunterricht teilnehmen. 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