{"id":552,"date":"2012-07-06T12:39:23","date_gmt":"2012-07-06T10:39:23","guid":{"rendered":"http:\/\/ethik13.wordpress.de\/2012\/07\/06\/abschliesendes-urteil-27\/"},"modified":"2012-07-06T12:39:23","modified_gmt":"2012-07-06T10:39:23","slug":"abschliesendes-urteil-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=552","title":{"rendered":"Abschlie\u00dfendes Urteil"},"content":{"rendered":"<p><em>Eine schwangere Frau erf\u00e4hrt, dass sie ein behindertes Kind zur Welt bringen wird. Ihr Baby wird sowohl k\u00f6rperlich, wie auch geistig stark eingeschr\u00e4nkt sein.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><em><\/em>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align:center;\"><em>Abschlie\u00dfendes Urteil<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align:left;\"><em>In meinem abschlie\u00dfendem Urteil werde ich auf das obige Problem eingehen und meine Ansicht darstellen. Ich hab folgene Punkte als wichtig erachtet und sie der Wichtigkeit geordnet. Als wichtigstes finde ich, dass das Kind ein Recht auf Leben hat. Der zweite Punkt w\u00e4re die Freiheit der Mutter \u00fcber ihren K\u00f6rper zu entscheiden. Als drittes ist der Arzt, welcher die Pflicht hat Leben zu sch\u00fctzen. Danach die Gesellschaft, welche ein gewisses Leistungsdenken hat. Als den unwichtigsten Punkt habe ich die Diskriminierung der Behinderten erachtet. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align:left;\"><em>Das Recht auf Leben hab ich als wichtigstes erachtet, da es sozusagen Mord w\u00e4re, wenn man ein Lebewesen t\u00f6tet, auch wenn es nocht nicht vollst\u00e4ndig entwickelt ist. Aus diesem Embryo wird sich dennoch ein lebenswertes Lebewesen entwickeln, auch wenn es k\u00f6rperlich und geistig eingeschr\u00e4nkt ist. So solle man auch keinen Unterschied zwischen behinderten und nicht behinderten Personen machen. Es kann nicht sein, dass ein Kind nur abgetrieben wird, weil es eine Behinderung aufweist. So m\u00fcsse man nach Kants Kategorischen Imperatif jeden Behinderten vor der Geburt t\u00f6ten, dass kann man zwar denken, aber auf keinen Fall wollen. So ist auch im Grundgesetz verankert, dass jeder Mensch das Recht auf Leben hat. So ist f\u00fcr mich das Recht auf Leben des Kindes der wichtigste Punkt.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align:left;\"><em>Als zweit wichtigstes habe ich die Freiheit der Mutter eingeordnet, da generell die Mutter \u00fcber ihren K\u00f6rper entscheiden darf. So kann sich auch ein Kind abtreiben, wenn es ihren W\u00fcnschen entspricht oder sie sich nicht wohl damit f\u00fchlt. Das heisst, wenn sie kein Kind will und dieses vielleicht ihre Zukunft st\u00f6rt oder es sich nicht um ein Wunschkind handelt, so kann sie es bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abtreiben. Dieser Punkt steht aber dem ersten Punkt entgegen: Recht auf Leben des Kindes. So kommt es dabei zu dem ersten Konflikt. Man kann nicht auf die Freiheit der Mutter\u00a0eingehen, dass\u00a0Kind abzutreiben, wenn man\u00a0das Recht auf Leben des Kindes mit betrachtet.\u00a0Da aber das Recht auf\u00a0Leben f\u00fcr mich wichtiger ist, sollte die Mutter das Kind austragen. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align:left;\"><em>Der dritte Punkt w\u00e4re, dass der Arzt die Pflicht hat Leben zu sch\u00fctzen. Dies kann man jetzt auf das Kind beziehen oder auf die Mutter. So\u00a0hat der Arzt die Pflicht\u00a0das Leben des Kindes sch\u00fctzen, auch wenn die Mutter das Kind nicht will. Im Gegensatz dazu steht das Leben der Mutter. Wenn die\u00a0Mutter durch\u00a0das Kind gef\u00e4hrdet ist, so muss der Arzt entscheiden, welches Leben er rettet.\u00a0Da steht aber das Leben der Mutter an erster Stelle. <\/em>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align:left;\">Als vierten Punkt habe ich das Leistungsdenken der Gesellschaft gew\u00e4hlt, da die Gesellschaft einen gewissen Druck auf die Mutter und den Arzt aus\u00fcbt, da man eine &#8222;perfekte&#8220; Gesellschaft anstrebt, ohne Behinderte, welche nichts f\u00fcr das Allgemeinwohl der Gesellschaft machen. Dies h\u00f6rt sich sehr diskriminierend an. So steht dieses auch in starker Konfrontation mit dem letzten Punkt. Wenn die Mutter das behinderte Kind abtreiben w\u00fcrde, w\u00e4re die Gesellschaft zufrieden, dennoch handelt es sich dabei um eine Diskriminierung der Behinderten, da so jedes behinderte Kind, nach der Gesellschaft, abgetrieben werden m\u00fcsste, damit eine &#8222;perfekte&#8220; Gesellschaft entsteht. So gibt es in dieser Konfrontation keine L\u00f6sung, der beide Seiten zustimmen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p style=\"text-align:left;\">Bei diesem Thema gibt es viele Konfrontationen zwischen den W\u00fcnschen der einzelnen Seiten, so kann man nur schlechte eine einheitliche L\u00f6sung finden. Dennoch bin ich gegen Abtreibung.<\/p>\n<p style=\"text-align:left;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align:left;\">\u00a0<\/p>\n<p><em><\/em>\u00a0<\/p>\n<p><em><\/em>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine schwangere Frau erf\u00e4hrt, dass sie ein behindertes Kind zur Welt bringen wird. Ihr Baby wird sowohl k\u00f6rperlich, wie auch geistig stark eingeschr\u00e4nkt sein. \u00a0 Abschlie\u00dfendes Urteil In meinem abschlie\u00dfendem Urteil werde ich auf das obige Problem eingehen und meine Ansicht darstellen. Ich hab folgene Punkte als wichtig erachtet und sie der Wichtigkeit geordnet. 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