{"id":5724,"date":"2021-01-02T16:53:37","date_gmt":"2021-01-02T15:53:37","guid":{"rendered":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=5724"},"modified":"2021-01-02T16:53:37","modified_gmt":"2021-01-02T15:53:37","slug":"ich-bin-eine-quotenfrau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=5724","title":{"rendered":"Ich bin eine Quotenfrau"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Wort &#8222;Quotenfrau&#8220; wird eher mit Schrecken verbunden, es z\u00e4hlt nicht als  selbstverst\u00e4ndlich eine Frau in der F\u00fchrungsposition zu sehen. Aber ist das Wort &#8222;Quotenfrau&#8220; so negativ? Definiert wird es durch eine Frau, die aufgrund der Quotenregelung in einer bestimmten Funktion t\u00e4tig ist, eine bestimmte Position einnimmt.  Aber sollte man diese Quote nicht eher als eine Chance sehen? <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn das Wort Quotenfrau aufkommt, f\u00fchlen sich die meisten M\u00e4nner Angegriffen und haben Angst vor dem Verlust von Macht, aber im Grunde wollen wir doch eher eine <em>\u00bb<strong>substanzielle Repr\u00e4sentation\u00ab<\/strong><\/em> welche sich durch mehr Mitsprache widerspiegelt und nicht durch mehr verlangen nach Macht. Gleichzeitig wird eine Quotenfrau auch als Feministin gewertet und soll noch mal zeigen das wir Frauen nur Macht wollen und uns an den M\u00e4nner r\u00e4chen m\u00f6chten. Aber das wir Frauen ohne eine Frauenquote weniger  Chance h\u00e4tten an gr\u00f6\u00dfere Machtpositionen zu kommen, wird nicht betrachtet. Immer noch gibt es viel zu viele Vorurteile welche aber nat\u00fcrlich nicht gesehen werden und anscheinend schon veraltet sind, so wie das Wort &#8222;Frauenquote&#8220;. Auch das Wort Quote wird zun\u00e4chst immer negativ aufgefasst, welches aber nicht negatives mit sich bringt. Angenommen Gleichberechtigung w\u00e4re in der Gesellschaft so fortgeschritten, dann g\u00e4be es keine Quotenfrauen sondern einfach nur Kollegen und Kolleginnen. Es g\u00e4be weder Quotenfrauen noch Quotenm\u00e4nner. <\/p>\n\n\n\n<p>Betracht ist es ziemlich Schade das wir eine Quote brauchen und es f\u00fcr uns nicht selbstverst\u00e4ndlich ist ohne Vorurteile Macht zu verteilen und Positionen zu vergeben. Wie beispielsweise Taylor Swift in ihrem Song \u201eThe Man\u201c berichtet, hier wird klar gezeigt, dass Frauen weniger zugetraut wird und diese doppelt so viel Arbeiten m\u00fcssen um sich zu beweisen. Taylor Swift stellt sich hier die Frage ob sie schneller an ihrem Ziel ankommen w\u00fcrde, wenn sie ein Mann w\u00e4re, zum Beispiel w\u00fcrde sie nicht st\u00e4ndig angegriffen werden oder m\u00fcsste sich nicht st\u00e4ndig rechtfertigen. Ist die Frauenquote somit eine Chance besser anerkannt zu werden und mehr M\u00f6glichkeiten zu erlange? Eigentlich ist es ja nur ein Sprung etwas zu ver\u00e4ndern und im Grunde z\u00e4hlt ja nur das was man aus seiner Position macht und wie man mehr M\u00f6glichkeiten schafft. Hier spielt auch das Verhalten eine Rolle, M\u00e4nnern ist es erlaubt anzugeben oder fies zu sein, aber bei einer Frau ist dieses Verhalten nicht legitimiert und wird auch nicht toleriert. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber wie w\u00e4re es ohne Quote? Meist w\u00e4re man die Minderheit umgeben von M\u00e4nnern. Dies zeigt Konsequenzen und wirkt sich darauf aus, wie man geh\u00f6rt und wahrgenommen wird, was sich auf die eigene Stimme auswirkt und ob man hierf\u00fcr k\u00e4mpfen m\u00f6chte. Zu sagen man br\u00e4uchte keine Frauen und sich dies auszureden und vor sich hinschieben, zeigt nochmals wie wichtig solch eine Quote ist. Selbst die Pers\u00f6nlichkeit leidet darunter wenn der Umgang mit Frauen nicht normal ist und diese nicht gleich behandelt werden. Dazu geh\u00f6rt auch, das Ernst zunehmen was nicht wirklich als selbstverst\u00e4ndlich gesehen werden kann, denn die M\u00e4nnerwelt erwartet ja auch immer das Gleiche und meinen wir Frauen sind durch unseren K\u00f6rper bevorzugt, doch das durch eine Schwangerschaft der Frau und deren Vorurteile zwecks Jobeinstellungen Frauen wenig Chancen haben und wenn eher \u00c4ltere eingestellt werden, da diese wom\u00f6glich nicht ausfalle, daran wird aber  in den meisten F\u00e4llen nicht gedacht und dies ist nur eins von vielen Beispielen weswegen  Frauen weniger Chancen und Chancengleichheit haben.  <\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend bleibt zu sagen, das eine Quotenfrau auf keinen Fall etwas negatives oder schlechtes ist. Es ist eher ein Sprungbrett welches noch ausgebaut werden muss und aus dem man viel mehr machen kann, denn letztendlich h\u00e4ngt es immer davon ab was man daraus macht und wie man es nutzt. Meist ist einfach nur wichtig  geh\u00f6rt zu werden und etwas kleines zu ver\u00e4ndern, denn nur durch all diese Ver\u00e4nderungen konnte mehr ver\u00e4ndert werden. Die Quotenfrau ist also nur der Anfang welcher immer weiter ausgebaut wird und M\u00f6glichkeiten f\u00fcr uns alle schafft.  Wichtig ist das wir die Wirkung des Wortes &#8222;Quotenfrau&#8220; das Stigma nehmen und alle Vorurteile zu beseitigen. Wir k\u00f6nnen einfach nur hoffen, das wir in naher Zukunft immer weniger mit solchen Vorurteilen k\u00e4mpfen zu m\u00fcssen und uns nicht \u00fcberlegen zu m\u00fcssen wie es w\u00e4re ein Mann zu sein. <br>Wie seht ihr den Begriff Quotenfrau? K\u00f6nnte eine Gesellschaft ohne die Notwendigkeit einer Quote besser funktionieren, auch im Bezug auf Minderheiten? <\/p>\n\n\n\n<p>Quellen: <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/quotenfrauen\/\">https:\/\/www.stern.de\/politik\/quotenfrauen\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.google.com\/search?q=the+man+taylor+swift+lyrics&amp;rlz=1C1CHBF_deDE757DE757&amp;oq=the+man+taylos+swift&amp;aqs=chrome.2.69i57j46i13j0i13l5.7687j1j7&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8\">https:\/\/www.google.com\/search?q=the+man+taylor+swift+lyrics&amp;rlz=1C1CHBF_deDE757DE757&amp;oq=the+man+taylos+swift&amp;aqs=chrome.2.69i57j46i13j0i13l5.7687j1j7&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.dwds.de\/wb\/Quotenfrau\">https:\/\/www.dwds.de\/wb\/Quotenfrau<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wort &#8222;Quotenfrau&#8220; wird eher mit Schrecken verbunden, es z\u00e4hlt nicht als selbstverst\u00e4ndlich eine Frau in der F\u00fchrungsposition zu sehen. 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