{"id":6032,"date":"2021-07-12T18:13:56","date_gmt":"2021-07-12T16:13:56","guid":{"rendered":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=6032"},"modified":"2021-07-12T20:36:33","modified_gmt":"2021-07-12T18:36:33","slug":"frauen-das-mitgemeinte-geschlecht-oder-doch-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=6032","title":{"rendered":"Frauen &#8211; das mitgemeinte Geschlecht. Oder doch nicht?"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eEin Vater f\u00e4hrt mit seinem Sohn im Auto. Sie \u00fcberqueren einen unbewachten Bahn\u00fcbergang, als ein heranfahrender Zug das Auto erfasst. Der Vater ist sofort tot. Der Sohn wird schwer verletzt ins Krankenhaus zur Notoperation eingeliefert. Er liegt im OP, da geht die T\u00fcr auf, und der Chirurg kommt herein. Er schaut den Patienten an und sagt: \u201eIch kann ihn nicht operieren, er ist mein Sohn.\u201c\u201c (<a href=\"https:\/\/www.ibp.uni-rostock.de\/storages\/uni-rostock\/Alle_PHF\/IBP\/Aktuelles\/Leitfaden_geschlechtergerechte_Sprache.pdf\">Quelle<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p>Wer kommt euch als erstes in den Sinn, wenn ich die Frage stellen w\u00fcrde: Wer ist der Chirurg in dem Szenario?<\/p>\n\n\n\n<p>Sprache macht so einiges mit uns. Wir sind tagt\u00e4glich von Sprache umgeben und k\u00f6nnen durch den Gebrauch der Sprache verschiedene Bilder im Kopf eines Menschen ausl\u00f6sen. Denn Sprache ist Macht und wer von dem gesprochenen gemeint ist, wird mit Macht assoziiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich das erste Mal dieses Chirurgen-Beispiel geh\u00f6rt habe, waren das meine Gedanken: h\u00e4, ich dachte der Vater sei gestorben. Im n\u00e4chsten Moment habe ich an ein Schwules Ehepaar gedacht. So oder so \u00e4hnlich sahen bestimmt auch eure Gedanken aus, nachdem ihr dieses Gedankenexperiment gelesen habt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist das beste Beispiel daf\u00fcr, dass unsere Sprache Bilder erzeugt und zwar haupts\u00e4chlich m\u00e4nnliche Bilder. Das ist sprachhistorisch gesehen ganz normal, denn die \u201eneutrale\u201c Sprache\/Formulierung ist auf M\u00e4nner ausgelegt. Das nennt man auch das generische Maskulinum.<\/p>\n\n\n\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.genderleicht.de\/generisches-maskulinum\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.genderleicht.de\/generisches-maskulinum\/\">generische Maskulinum<\/a> soll als allgemein g\u00fcltiger Oberbegriff f\u00fcr Personengruppen (bspw. Berufsgruppen) dienen, in denen alle Geschlechter vertreten sind. In der Realit\u00e4t gibt das generische Maskulinum einen scheinbar neutralen Begriff f\u00fcr diese Personengruppen vor, der aber nur die m\u00e4nnliche Personen- oder Berufsbezeichnung angibt. Durch das generische Maskulinum wird die m\u00e4nnliche Bezeichnung die \u201eNorm\u201c und Studien haben belegt, dass das weibliche Geschlecht so weniger sichtbar oder sogar unsichtbar wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sprachlich gesehen ist die weibliche Form von z.B. Berufsbezeichnungen aus der m\u00e4nnlichen Form und dem Anhang -in gebildet. Wenn man das <a href=\"http:\/\/oops.uni-oldenburg.de\/172\/145\/eisber04.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"http:\/\/oops.uni-oldenburg.de\/172\/145\/eisber04.pdf\">historisch betrachtet<\/a>, wurde diese weibliche Form geschaffen, um den Frauen der berufst\u00e4tigen M\u00e4nner eine Bezeichnung zu \u201egeben\u201c. So war z.B. die Frau des B\u00e4ckers die B\u00e4ckerin, ohne, dass sie diesen Beruf ausge\u00fcbt hat. Als Frauen auch arbeiten durften, haben sich die m\u00e4nnlichen Bezeichnungen durchgesetzt und das generische Maskulinum wurde f\u00fcr alle Geschlechter verwendet. Das Problem hierbei ist, dass so haupts\u00e4chlich m\u00e4nnliche Bilder in unsere K\u00f6pfen erzeugt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Beispiel: \u201eAlle S\u00e4nger heute Abend waren toll!\u201c &#8211; Was f\u00fcr Personen habt ihr vor Augen? Von den S\u00e4ngern an diesem Abend waren 5 M\u00e4nner und 95 Frauen. Trotzdem wird das generische Maskulinum f\u00fcr alle 100 verwendet. Ist das fair? Sind Frauen wirklich mit gemeint oder werden sie ausgeblendet?<\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem des generischen Maskulinums ist in den letzten Jahren immer mehr in der Vordergrund ger\u00fcckt. Mittlerweile gibt es Menschen, die sich dagegen wehren und M\u00f6glichkeiten suchen eine gendergerechte Sprache zu etablieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine M\u00f6glichkeit ist das Gendern. Beim Gendern werden Mann und Frau auf sprachlicher Ebene gleichgestellt und als Gleichberechtigte angesprochen. Es gibt <a href=\"https:\/\/www.quarks.de\/gesellschaft\/psychologie\/was-gendern-bringt-und-was-nicht\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.quarks.de\/gesellschaft\/psychologie\/was-gendern-bringt-und-was-nicht\/\">drei M\u00f6glichkeiten<\/a> zu Gendern:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>das neutrale Gendern: hier wird anstelle dem generischen Maskulinum ein geschlechtsneutraler Begriff benutzt. Bsp.: statt die Lehrer, die Lehrkr\u00e4fte<\/li><li>Das feminine Gendern: hier werden entweder beide Geschlechter genannt oder durch eine Abk\u00fcrzung hinzugef\u00fcgt. Bsp.: Lehrer und Lehrerinnen oder LehrerInnen<\/li><li>Das Gender-Zeichen: hier wird zwischen der m\u00e4nnlichen Form und der weiblichen Endung ein Stern, ein Doppelpunkt oder ein Unterstich gesetzt. Diese \u201ePause\u201c oder \u201eL\u00fccke\u201c ist ein Platzhalter f\u00fcr alle, die sich keinem der beiden Geschlechter spezifisch zu ordnen. Bsp.: Lehrer*innen, Lehrer:innen oder Lehrer_innen<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Alle drei Methoden des Genderns sind g\u00e4ngige Methoden und es gibt kein richtiges oder falsches Genden.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem Gendern gibt es auch noch die Idee des generischen Femininums. Hier w\u00fcrde f\u00fcr eine gemischte Personengruppe immer die weibliche verwendet werden. Und es gibt die Idee, die Sprache komplett zu neutralisieren, wie es im Englischen der Fall ist. Das k\u00f6nnte im deutschen mit dem Artikel \u201edas\u201c umgesetzt werden. Bsp.: Das Lehrer. Eine andere M\u00f6glichkeit des Neutralisierens ist das Anh\u00e4ngen eines y an den Wortstamm. Bsp.: Lehry, Sch\u00fcly<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gendern hat sich in allen drei Formen bis jetzt am meisten durchgesetzt und ist in Deutschland am meisten verbreitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Etablierung einer gendergerechten Sprache in unsere Gesellschaft stellt sich nat\u00fcrlich die Frage, wie effektiv ist das Gendern und brauchen wir es \u00fcberhaupt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bei jeder Debatte gibt es F\u00fcr- und Gegensprecher, so ist es auch bei der Frage, ob das Gendern sinnvoll ist. Durch diese Frage spaltet sich die Gesellschaft enorm. Viele Gender-Gegner f\u00fchren die Argumente an, dass Gendern umst\u00e4ndlicher und schwerer zu verstehen sei, au\u00dferdem werden sprachliche Irritationen ausgel\u00f6st. Zudem sei das Gendern gar nicht notwendig, denn mit dem generischen Maskulinum habe man eine neutrale Bezeichnung und Frauen seien mit gemeint. Ein weiteres Argument der Gender-Gegner, ist, dass durch das Gendern das Geschlecht in den Mittelpunkt gestellt wird, obwohl es in diesem Kontext irrelevant w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Kritik am Gendern, die bis zu einem gewissen Grad auch angemessen und nachvollziehbar ist, hat das Gendern nachweislich positive Effekte, die von den Gender-Bef\u00fcrwortern angebracht werden. Frauen werden so sichtbar und sind eben nicht mehr \u201enur\u201c das mit gemeinte Geschlecht. Das f\u00fchrt dazu, dass sich Kinder mehr Berufe zutrauen und generell mehr Menschen offener f\u00fcr eine weitere Bandbreite an Berufen sind. H\u00e4ufig denken Menschen offener \u00fcber Geschlechterrollen, wenn gegendert wurde. Und das ist meiner Meinung nach ein guter Anfang.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Durch das generische Maskulinum werden Frauen unsichtbar und sind eben nicht mit gemeint. Durch die Ver\u00e4nderung in der Sprache wird diesem Problem entgegengewirkt. Es ist klar, dass durch das \u00c4ndern der Sprache das Problem, dass Frauen in der Gesellschaft weniger pr\u00e4sent sind als M\u00e4nner nicht behoben werden kann, aber es ist ein guter Start. K\u00fcbra G\u00fcm\u00fc\u015fay schreibt in ihrem Buch \u201eSprache und Sein\u201c dar\u00fcber, dass Menschen durch den Gebrauch der Sprache nicht mehr in Kategorien oder Klischees gedr\u00e4ngt werden sollen. Durch eine gendergerechte Sprache w\u00e4re das ein erster Schritt dem gesellschaftlichen Problem entgegenzuwirken.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das popul\u00e4re Genderzeichen (* oder _), steht sowohl sprachlich als auch grammatikalisch in der Kritik. Auch Sprachwissenschaftlerin und Begr\u00fcnderin der feministischen Linguistik Luise F. Pusch steht der Genderzeichen kritisch gegen\u00fcber. Durch das Genderzeichen werden zwar alle Geschlechter mit einbezogen, aber die weibliche Form wird mit einer L\u00fccke zur m\u00e4nnlichen Stammform geschrieben. So wird das Wort geteilt und die weibliche Form ist wieder nur ein Anhang an die m\u00e4nnliche Form, was das weibliche Geschlecht herabsetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem, was ich alles \u00fcber Sprache und das generische Maskulinum gelesen habe, ist es mir immer \u00f6fter aufgefallen und ich habe speziell darauf geachtet, welche Bilder bestimmte Formulierungen bei mir erzeugt haben. Nachdem was ich bei mir beobachten konnte, ist das generische Maskulinum vordergr\u00fcndig eine m\u00e4nnliche Bezeichnung, egal welche Intention des Mitmeinens dahinter steht. So sind Frauen kein mitgemeintes Geschlecht, sondern gehen in unserer Sprache verloren. Mehrere <a href=\"https:\/\/www.dgps.de\/index.php?id=143&amp;tx_ttnews[tt_news]=1610&amp;cHash=1308c97486a0f55bc30d6a7cf12bf49f\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.dgps.de\/index.php?id=143&amp;tx_ttnews[tt_news]=1610&amp;cHash=1308c97486a0f55bc30d6a7cf12bf49f\">Studien<\/a> haben eben dieses Ph\u00e4nomen bewiesen, dass das weibliche Geschlecht und auch andere Geschlechter in der Sprache untergehen und eben nicht mitgemeint sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch das Gendern wird diesem Problem entgegengewirkt. Ich kann sowohl die Kritik am Gendern, als auch das positive daran verstehen. Im ersten Moment sind Ver\u00e4nderungen etwas Neues, etwas, dass jeder und jede einzelne vorher nicht kannte. Ja unsere Sprache wird durch das Gendern ver\u00e4ndert, aber Sprache \u00e4ndert sich st\u00e4ndig. Ich bin der \u00dcberzeugung, wenn etwas wie z.B. das Gendern lange genug durchgef\u00fchrt wird, haben wir uns daran gew\u00f6hnt und es f\u00e4llt uns nicht einmal mehr auf. Ich finde die Ver\u00e4nderung in der Sprache einen ersten und sehr wichtigen Schritt, aber das ist meiner Meinung nach nur der Anfang. Um die Gleichberechtigung aller Geschlechter zu erlangen reicht es nicht allein die Sprache zu \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Inwieweit das Gendern Erfolg haben wird, kann ich nicht sagen. Ich denke und w\u00fcrde es mir sehr w\u00fcnschen, wenn wir in Zukunft eine genderneutrale oder zumindest gendergerchte Sprache h\u00e4tten, denn Frauen sollten neben den M\u00e4nnern nicht nur mit gemeint sein, sondern entweder als gleichberechtigt angesprochen werden oder das Geschlecht vollkommen irrelevant in der Sprache machen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Was bringt Gendern wirklich? | Quarks TabulaRasa\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/to9lbR8JvyM?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Interview mit Luise F. Pusch: <a href=\"https:\/\/www.jetzt.de\/hauptsache-gendern\/gendern-linguistin-luise-f-pusch-ueber-das-gendersternchen-und-geschlechtergerechte-sprache\">https:\/\/www.jetzt.de\/hauptsache-gendern\/gendern-linguistin-luise-f-pusch-ueber-das-gendersternchen-und-geschlechtergerechte-sprache<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Quellen: <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kmpkt\/article194491179\/Generisches-Maskulinum-Warum-es-nicht-ausreicht-Frauen-mitzumeinen.html\">https:\/\/www.welt.de\/kmpkt\/article194491179\/Generisches-Maskulinum-Warum-es-nicht-ausreicht-Frauen-mitzumeinen.html<\/a> (zuletzt ge\u00f6ffnet am 12.07.2021)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/diskriminierungsfreie-sprache-argumente-gegen-das-gendern.1264.de.html?dram:article_id=487133\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/diskriminierungsfreie-sprache-argumente-gegen-das-gendern.1264.de.html?dram:article_id=487133<\/a> (zuletzt ge\u00f6ffnet am 12.07.2021)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEin Vater f\u00e4hrt mit seinem Sohn im Auto. 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