{"id":7681,"date":"2023-12-31T11:55:17","date_gmt":"2023-12-31T10:55:17","guid":{"rendered":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=7681"},"modified":"2023-12-31T11:55:17","modified_gmt":"2023-12-31T10:55:17","slug":"sollte-man-obdachlosen-geld-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=7681","title":{"rendered":"Sollte man Obdachlosen Geld geben?"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Zahl der Obdachlosen steigt Sprunghaft an. 2014 gab es rund 335.000 Wohnungslose in Deutschland wobei es zwei Jahre sp\u00e4ter schon 422.000 waren. Ein Gro\u00dfteil dieser lebt in Sammelunterk\u00fcnften, w\u00e4hrend etwa 52.000 auf der Stra\u00dfe leben. Dabei stellt sich der Ein oder Andere die Frage, ob man bettelnden Menschen auf der Stra\u00dfe Geld geben sollte.<br>Das in Banden organisierte Betteln spricht gegen das geben von Geld. Kinder und Erwachsene werden dazu verpflichtet Behinderungen vorzut\u00e4uschen und auf der Stra\u00dfe zu betteln. Das Geld der Einnahmen geht in kriminelle H\u00e4nde, wobei der Bettler am Ende nichts mehr davon hat. Ein weiterer Grund kein Geld an Obdachlose zu geben ist der, dass man nicht weis, was mit dem Geld passiert, welches nicht in die H\u00e4nde von Obdachlosen geht, auch wenn sie kein Teil von organisierten Bettlern sind. Etwa 70% der Wohnungslosen leiden an einer Suchterkrankung wie Drogen- oder Alkoholabh\u00e4ngigkeit.<br>Zwar rettet sie der Euro den man ihnen gibt nicht aus ihrer Lebenssituation, doch dieser bringt ihnen Ersthilfe um zu \u00fcberleben. Au\u00dferdem ist das Betteln und Blo\u00dfstellen auf der Stra\u00dfe vor tausenden Menschen ihre letzte M\u00f6glichkeit jeden Tag zu \u00fcberleben und sich etwas zu essen oder zu trinken zu kaufen. Wenn man sich in ihre Lage versetzt, dass sie sich f\u00fcr wenig auf die Stra\u00dfen setzen und nach Geld fragen, wobei sie f\u00fcr viele nicht mehr als Mensch angesehen werden sondern nur noch als \u201eFall von Bed\u00fcrftigkeit\u201c, so ist es nur richtig ihnen auf Augenh\u00f6he zu begegnen und ihnen etwas gibt was f\u00fcr mich vielleicht nur eine Kleinigkeit ist w\u00e4hrend es f\u00fcr sie m\u00f6glicherweise eine ganze Mahlzeit bedeutet.<br>Um auf die Ausgangsfrage zur\u00fcckzukommen, ob man Obdachlosen Geld geben sollte, bin ich der Meinungen, dass man mit wenig Geld schon viel in deren Leben beeinflussen kann. Doch auch wenn man sich dagegen entscheidet ihnen Geld zu geben kann man ihnen auch anders helfen. Obdachlose werden oft mit einem unguten Gef\u00fchl betrachtet, da sie die sch\u00f6ne Illusion einer Stadt st\u00f6ren, doch durch respektierendes verhalten oder ein einfaches \u201eGuten Morgen\u201c hilft man ihnen schon, sich besser und gesch\u00e4tzt zu f\u00fchlen. Es gibt auch einige andere M\u00f6glichkeiten ihnen zu helfen in dem man zu Almosen \u201enein\u201c, aber zu Hilfe \u201eJa\u201c sagt.<br>Zusammengefasst bin ich der Meinung, dass man durch Geld eine schnelle Ersthilfe leisten kann und sollte, welches ihnen zwar nicht ein anderes Leben bietet doch jedenfalls ein Leben bietet.<\/p>\n\n\n\n<p>Quellen: https:\/\/www.t-online.de\/leben\/aktuelles\/id_81013628\/sollte-man-bettlern-geld-geben-oder-nicht-.html (stand: 31.12.23)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.domradio.de\/artikel\/pro-und-kontra-sollte-man-bettlern-geld-geben\">https:\/\/www.domradio.de\/artikel\/pro-und-kontra-sollte-man-bettlern-geld-geben<\/a> (stand: 31.12.23)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zahl der Obdachlosen steigt Sprunghaft an. 2014 gab es rund 335.000 Wohnungslose in Deutschland wobei es zwei Jahre sp\u00e4ter schon 422.000 waren. 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