{"id":8295,"date":"2025-12-29T16:17:31","date_gmt":"2025-12-29T15:17:31","guid":{"rendered":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=8295"},"modified":"2025-12-29T16:18:33","modified_gmt":"2025-12-29T15:18:33","slug":"ein-truegerischer-schein-oder-doch-das-beste-fuer-unsere-zukunft-zusammenhang-von-neuen-gruenflaechen-autonomen-fahrzeugen-af-und-stehzeugen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethikblogs.de\/?p=8295","title":{"rendered":"Ein tr\u00fcgerischer Schein oder doch das Beste f\u00fcr unsere Zukunft? Zusammenhang von neuen Gr\u00fcnfl\u00e4chen, Autonomen Fahrzeugen (AF) und Stehzeugen"},"content":{"rendered":"\n<p>Eine Stadt ganz ohne l\u00e4rmende Autos mit giftigen Abgasen und daf\u00fcr mehr an gr\u00fcnen Parkfl\u00e4chen und keine l\u00e4stige Parkplatzsuche in der Innenstadt. W\u00e4re das denn nicht fabelhaft? Apropos Parkplatzsuche, wer in der Innenstadt keinen privaten Parkplatz unmittelbar vor seiner eigenen Wohnung hat, muss sich oft mit einem Abstellort am Stra\u00dfenrand zufriedengeben. Dies kann nicht nur in Form von Kratzern und Dellen f\u00fcr den Halter sehr teuer werden (und auch rein rechtlich, was ihr im weiteren Verlauf des Beitrages lernen werdet), sondern stellt auch augenblicklich ein riesiges Problem dar, sobald das Fahrzeug am Stra\u00dfenrand steht. Die Meisten haben es beim Einparken am Stra\u00dfenrand ziemlich eilig, was sich in der letztendlichen Fahrzeugposition widerspiegelt. Das Fahrzeug steht irgendwie krumm und quer zur H\u00e4lfte auf einem Bordstein, oder manchmal auch an einem Ort, wo niemand parken sollte, wie z.B. an Engstellen, unbeleuchteten Stra\u00dfenabschnitten oder auf Geh- und Fahrradwegen. Zus\u00e4tzlich gibt es dann noch die Falschparker, welche in einem absoluten Haltverbot ihr Auto abstellen und das obwohl es nicht einmal erlaubt ist! Eigentlich w\u00fcrde ich dieses Thema so an sich gar nicht ansprechen aber es gibt einfach Grenzen, die man mit Absicht baut und welche man als Autofahrer nicht \u00fcberschreiten sollte. Diese Grenzen nennt man Gehwege und auf diese m\u00f6chte ich etwas genauer eingehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Menschheit befindet sich im Wandel und das l\u00e4sst sich selbst an parkenden Fahrzeugen veranschaulichen. Meiner Meinung nach hat sich im Laufe der Zeit beim Parken in den Innenst\u00e4dten etwas gewaltig ver\u00e4ndert. Wie oben erw\u00e4hnt stehen einige Fahrzeuge nicht richtig, was zur Einschr\u00e4nkung anderer Verkehrsteilnehmer f\u00fchren kann und Personen behindert. Ich verstehe, dass der Parkende einen schlechten Tag gehabt haben k\u00f6nnte und einfach nur schnell nach Hause m\u00f6chte, aber das ist kein Grund um regelwidrig zu parken und Fu\u00dfg\u00e4nger vom Gehweg zu dr\u00e4ngen. Gehwege werden auch von \u00e4lteren Personen mit Rollator, Rollstuhlfahrern oder Personen mit Kinderwagen etc. genutzt, welche nicht so einfach ein abgestelltes Fahrzeug umrunden k\u00f6nnen und sollten nicht versperrt werden. Au\u00dferdem sind diese gebaut worden, damit Autofahrer zumindest einen Gro\u00dfteil des eigentlich vorgeschriebenen Seitenabstandes zu Fu\u00dfg\u00e4ngern einhalten. &#8222;Zumindest einen Gro\u00dfteil&#8220; schreibe ich darum, weil es ganz einfach nicht in allen Ortschaften mit hohem Personenaufkommen, mit denen ich auch St\u00e4dte meine, am Stra\u00dfenrad Gehwege gibt oder diese wirklich sehr schmal sind und keinen wirklichen Nutzen bringen. Niemand m\u00f6chte ganz pl\u00f6tzlich neben einem vorbeifahrenden Lkw stehen oder sich an engen Kurven am Geb\u00e4ude entlang schmiegen, weshalb ordentliche Gehwege desto wichtiger sind. Im Jahr 2024 gab es laut Statista in Deutschland 402 Get\u00f6tete Fu\u00dfg\u00e4ngerinnen und Fu\u00dfg\u00e4nger bei Verkehrsunf\u00e4llen. Auch wenn das im Vergleich mit dem Vorjahr ein R\u00fcckgang von ca. 9% war, stieg die Zahl der get\u00f6teten Fu\u00dfg\u00e4nger von 2021 bis 2023 immer weiter an.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider gibt es nicht nur in Deutschland t\u00f6dliche Verkehrsunf\u00e4lle mit Fu\u00dfg\u00e4ngern und die Opferzahlen steigen ebenfalls nicht nur in Deutschland. (Siehe <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verkehrstoten\">Liste der L\u00e4nder nach Verkehrstoten \u2013 Wikipedia<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>So erreichte die Zahl der Verkehrstoten in den USA im Jahr 2021 43.230. USA ist im Vergleich zu Deutschland ungef\u00e4hr 27,5-mal gr\u00f6\u00dfer und hat rund vier Mal mehr Einwohner.&nbsp; Bis 2024 sind die Zahlen allm\u00e4hlich auf 41.000 gesunken, was dennoch eine enorme Anzahl an get\u00f6teten Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer ist. Paradoxer weise sind die Zahlen f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer gestiegen, obwohl die Gesamtzahl gesunken ist. Trauriger Spitzenreiter ist Indien mit ungef\u00e4hr 177000 get\u00f6teten Fu\u00dfg\u00e4ngern im Jahr 2024. Hier zwei meiner Meinung nach wirklich gute Studien aus vertrauensw\u00fcrdigen Quellen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.dvr.de\/fileadmin\/downloads\/verkehrssicherheit-fuer-entscheider\/Verkehrssicherheit_fuer_Entscheider_Sichere_Gehwege_planen.pdf\">Microsoft Word &#8211; DVR_Gehwege_V05.docx<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/highways.dot.gov\/sites\/fhwa.dot.gov\/files\/2022-06\/walkways_trifold.pdf\">walkways_trifold.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Beide Pr\u00e4sentationen handeln jeweils von den Herausforderungen und dem Fortschritt in Deutschland und in den USA, erkl\u00e4ren warum Gehwege so eine wichtige Rolle spielen und &#8222;schauen \u00fcber den Tellerrand hinaus&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Der ADAC schreibt: &#8222;Wer ein Halte- oder Parkverbot missachtet, muss mit einem Bu\u00dfgeld von 25 Euro rechnen. Deutlich h\u00f6her f\u00e4llt es aus, wenn man l\u00e4nger als eine Stunde dort parkt. Dann sind es schon 40 Euro. Wer auf einem Geh- oder Radweg parkt, bezahlt 55 Euro.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Interessanter weise steigen die Bu\u00dfgelder in manchen F\u00e4llen auf \u00fcber 100 Euro und die betroffene Person bekommt noch zus\u00e4tzlich einen Punkt in Flensburg. Wer glaubt, dass diese Bu\u00dfgelder ziemlich hoch sind, der irrt sich gewaltig.\u00a0Auch in den USA werden Falschparker bestraft. Einfache Parkverst\u00f6\u00dfe, wie z.B. abgelaufene Parkuhr oder das Parken an verbotenen Stellen kann zwischen 25 und 35 US-Dollar kosten.\u00a0 Schwerwiegendere Verst\u00f6\u00dfe, wie z.B. das Parken vor einem Hydranten k\u00f6nnen mit bis zu 115 US-Dollar bestraft werden, allgemeines Falschparken mit bis zu 300 US-Dollar und das unberechtigte Parken auf einem Behindertenparkplatz mit leicht \u00fcber 1000 US-Dollar (im Vergleich mit Deutschland bis zu 100 Euro bei Behinderung und ein Punkt in Flensburg).<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck ist diese &#8222;Problemstelle&#8220; bei manchen Leuten angekommen, welche etwas \u00e4ndern k\u00f6nnen und so kam es dazu, dass sich verschiedene Gro\u00dfe Kooperationen damit besch\u00e4ftigten und in Deutschland Gesetze erlassen wurden (siehe beide Studien der DUH und der FHWA).<\/p>\n\n\n\n<p>Und jetzt noch ein paar zus\u00e4tzliche Informationen, um eine eigene Meinung bilden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Deutsche&nbsp;Autofahrer&nbsp;verbringen durchschnittlich 41 Stunden pro Jahr mit der Parkplatzsuche.&nbsp;In Bremen suchen Autofahrer 49 Stunden, in K\u00f6ln 60 und in Berlin 62 Stunden. Im weltweiten Vergleich steht Frankfurt (am Main mit 65 Stunden = knapp drei Tage) allerdings fast noch gut da. So sind Londoner Autofahrer 67 Stunden, Fahrer in New York sogar ganze 107 Stunden pro Jahr auf der Suche nach einem Parkplatz. <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/infografik\/10532\/so-lange-sind-die-deutschen-auf-parkplatzsuche\/\">Infografik: So lange sind die Deutschen auf Parkplatzsuche | Statista<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Sechs Stunden Parken im Pariser Zentrum kosten laut DPA-Angabe bald 225 Euro, allerdings nur f\u00fcr alle Verbrenner oder Hybride \u00fcber 1,6 Tonnen oder Elektroautos mit mehr als zwei Tonnen.<\/li>\n\n\n\n<li>\u201eIm Vergleich dazu ist Parken in Deutschland spottbillig\u201c, wie eine Mitte 2023 von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ver\u00f6ffentlichten Abfrage der st\u00fcndlichen Parkgeb\u00fchren in \u00fcber 100 St\u00e4dten zeigt. Stuttgart ist mit einer Maximalgeb\u00fchr von 4,60 f\u00fcr eine Stunde Kurzzeitparken bundesweit am teuersten. In Frankfurt Oder kostet das Parken ca. 50 Cent und in St. Ingbert, der f\u00fcnftgr\u00f6\u00dften Stadt des Saarlands, ist Parken sogar kostenfrei.<\/li>\n\n\n\n<li>&nbsp;Analysen zeigen, dass Neuwagen in Europa von 2010 bis 2024 jedes Jahr durchschnittlich um einen halben Zentimeter breiter wurden (ein Trend, der als &#8222;Carspreading&#8220; bekannt ist). Seit 2011 sind sie in der L\u00e4nge sogar um etwa 16 Zentimeter gewachsen.<\/li>\n\n\n\n<li>Daten des ADAC und des Kraftfahrt-Bundesamtes belegen, dass die f\u00fcr den deutschen Markt produzierten Automodelle Anfang der 1960er-Jahre im Durchschnitt weniger als 4 Meter lang waren, w\u00e4hrend sie 2019 bereits eine durchschnittliche L\u00e4nge von 4,60 Metern erreichten.<\/li>\n\n\n\n<li>Bei den 49,1 Millionen zugelassenen Pkw gibt es gesch\u00e4tzte 160 Millionen Stellpl\u00e4tze, welche von der Gr\u00f6\u00dfe her ziemlich gleichgeblieben sind. Das sind mehr als drei Pl\u00e4tze pro Pkw, aber auch die scheinen nicht zu reichen, denn oft wird in zweiter Reihe oder auf Geh- und Radwegen geparkt.<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Parkplatz ist mindestens 12 m<sup>2 <\/sup>gro\u00df, das entspricht etwa einem durchschnittlichen Kinderzimmer in Deutschland. In Berlin gibt es zehnmal so viel Fl\u00e4che f\u00fcr Parkpl\u00e4tze wie f\u00fcr Spielpl\u00e4tze und sechsmal so viel wie f\u00fcr den Radverkehr.<\/li>\n\n\n\n<li>Laut der Agora-Studie Parkraum sind unsere Parkh\u00e4user \u201eselbst tags\u00fcber maximal halb ausgelastet und abends zu zwei Dritteln leer &#8211; eine gewaltige Verschwendung\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Daraus folgt, dass es mehrere Ursachen f\u00fcr dieses Problem gibt. Ein verzerrter Wettbewerb sorgt daf\u00fcr, dass Parkgeb\u00fchren im Gegensatz zu \u00d6PNV-Tickets fast gar nicht angestiegen sind. Das ist unteranderem auch ein Grund daf\u00fcr, warum die Gesellschaft den Staat bezuschussen muss, weil es nicht genug Geld gibt, um Stra\u00dfensch\u00e4den zu reparieren, neue Verkehrsnetze f\u00fcr Rad und Fu\u00dfg\u00e4nger aufzubauen, etc. Es sterben immer noch viel zu viele Fu\u00dfg\u00e4nger, weil sie sich am Rand einer Stra\u00dfe, wo der Gehweg, falls \u00fcberhaupt vorhanden, fortbewegen. Dies k\u00f6nnte zum Beispiel mit einer besseren Planung oder mit Hilfe von Barrieren, \u2026 gel\u00f6st werden. Man k\u00f6nnte auch, wenn diese und noch viele weitere Optionen wirklich in Betracht gezogen und angewandt werden, die ganzen Parkplatzreserven, also alle leeren Stellpl\u00e4tze, welche uns seit Jahrzehnten zur Verf\u00fcgung stehen, endlich effektiver Nutzen und somit wieder mehr an freiem Raum auf den Stra\u00dfen erm\u00f6glichen.                                                    Das Stichwort ist Parkraummanagement.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei meiner Recherche bin ich auf eine m\u00f6gliche L\u00f6sung gesto\u00dfen, welche sich Autonomes Fahren nennt. Mir ist bewusst, dass viele dagegen sind, sei es aus ethischen, moralischen oder ganz anderen Gr\u00fcnden, dass sie sich einfach bei dieser Vorstellung nicht wohlf\u00fchlen k\u00f6nnen, bis jetzt.                                                              Die Digitalisierung ist im vollen Gange und es existieren schon Pl\u00e4ne, die Anzahl an Verbrennern in St\u00e4dten langsam zu dezimieren und diese durch Elektroautos oder andere \u201eumweltschonendere\u201c Fahrzeugtypen zu ersetzen. Nach einer Digitalisierung folgt meist eine Automatisierung, da ab diesem Zeitpunkt alle grundlegenden Anforderungen wie ausreichend Stromquellen, Vernetzung und digital ausgearbeitete Informationen \u00fcber die Stra\u00dfe vorhanden sind und genutzt werden k\u00f6nnen. Autonome Fahrzeuge brauchen keinen Fahrer, das bedeutet, dass man sich alle Fahrzeuge als Taxi vorstellen kann, welches hoffentlich ganz ohne Probleme mit der Umgebung auskommt und die T\u00e4tigkeiten des Fahrens erfolgreich aus\u00fcbt. Daraus ergeben sich Vorteile wie das entfallen von menschlichen Fehlern im Verkehr, das ausnutzen von Gr\u00fcnphasen oder das koordinieren an Engstellen, etc. Der Verkehr wird flie\u00dfender, was bedeutet, dass weniger Stop-and-Go Phasen entstehen und letztendlich verl\u00e4uft der ganze Verkehr um einiges reibungsloser. Die M\u00f6glichkeit, diesen Traum zu erf\u00fcllen, haben wir schon seit fast einem Jahrhundert. Die ersten autonomen Fahrzeuge entstanden schon in den 1960ern aus deutscher Ingenieurskunst und sp\u00e4ter auch aus japanischer und amerikanischer.\u00a0Genauso ist es mit den Elektroautos gewesen. Die ersten gab es schon um 1830. Jedoch hatten die Ingenieure von damals genau dasselbe Problem wie wir heute. Es gab nicht genug Strom und somit auch nicht genug Ladestationen f\u00fcr diese Autos, um sie alle gleichzeitig ohne lange Warteschlangen aufzuladen. Als dann 1911 der elektrische Anlasser erfunden wurde und es g\u00fcnstiges Benzin gab, verloren E-Autos an Popularit\u00e4t. Und 2009 \u00e4nderte sich diese Sichtweise erneut aufgrund von den ersten Teslas auf dem Markt. Wenn man heute auf die Stra\u00dfen schaut, sieht man mindestens ein Fahrzeug dieser Art pro Tag und wer Nachrichten geschaut hat, wei\u00df, dass es in den USA und in China schon einen Markt f\u00fcr Autonome Fahrzeuge gibt und diese als Robotaxi fungieren. Das Problem ist dort, dass die Maschinen mit den menschlichen Fehlern anderer Fahrer auskommen m\u00fcssen und nicht alle Sensoren rund um die Uhr reibungslos arbeiten k\u00f6nnen. Au\u00dferdem gibt es dort immer noch sehr viel Skepsis gegen\u00fcber den fahrerlosen Automobilen und meistens sind das alles einzelne Autos, welche nur wenige Personen auf einmal transportieren k\u00f6nnen. Um Autos in der Innenstadt reduzieren zu k\u00f6nnen, m\u00fcsste man meiner Meinung nach autonome Busse wieder erfinden. Ein kurzes Gedankenexperiment meinerseits. Trotz aller Widrigkeiten w\u00fcrden weniger Autos weniger Stau und weniger Platzbedarf am Stra\u00dfenrand bedeuten, was augenblicklich f\u00fcr mehr freien Raum sorgt, der von der Allgemeinheit in Form von Geh- und Radwegen, Abstellpl\u00e4tzen f\u00fcr Fahrr\u00e4der, Spielpl\u00e4tze, Gr\u00fcnfl\u00e4chen, Caf\u00e9s, \u2026 genutzt werden k\u00f6nnte. Hinzukommt ein umweltbewussteres auftreten, verbesserte Lebensqualit\u00e4t in den St\u00e4dten (viel weniger Ru\u00df und Feinstaub, niedrigere Temperaturen, weniger L\u00e4rm, sicherer, \u2026) und deren Wiederbelebung durch Gr\u00fcnfl\u00e4chen. Leider hat so ziemlich alles auch eine negative Seite. So ist diese z.B. bei Elektroautos die Sache mit den Rohstoffen. Batterien, Elektromotoren, &#8230; ben\u00f6tigen &#8222;seltene Erden&#8220; wie Lithium, Nickel oder Mangan und gro\u00dfe Mengen an Stoffen wie Kupfer (durchschnittlich \u00fcber 50 kg pro Auto im vergleich zu 23 &#8211; 25 kg in einem Verbrenner) oder Neodym und Graphit.    <\/p>\n\n\n\n<p>Ich finde, dass man dennoch auf alles auch einen positiven Blick zu werfen versuchen sollte und manchmal abwarten sollte, was passiert, schlie\u00dflich gibt es noch Wasserstoffautos, Gasautos und Wasserautos. Die Technik entwickelt sich zudem immer weiter und wird immer effizienter, was den Rohstoffverbrauch und das Recycling angeht. Manche nutzen diese Zeit und engagieren sich f\u00fcr ihre Umwelt, so wie es z. B. die DUH macht und es in den Niederlanden, Belgien, der Schweiz, D\u00e4nemark, Schweden und in den St\u00e4dten Oslo und Paris gelungen ist, den Autoverkehr zu reduzieren. Jedenfalls steht nichts still, es kommen t\u00e4glich neue Ideen und ebenso h\u00e4ufig werden neue Entscheidungen getroffen und die Menschheit geht mit langsamen aber sicherem Schritt einer besseren Zukunft entgegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was w\u00fcrdet ihr von einer Autofreien Innenstadt halten? Also anstatt einzelner AFs einfach gar keine Autos mehr in den St\u00e4dten und die einzigen Transportmittel w\u00e4ren gut getaktete (automatisierte) U- Bahnen, Busse und Geh- und Radwege. Lasst euerer Fantasie, wenn ihr Zeit habt, freien Lauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcrde mich \u00fcber euer Feedback freuen, k\u00f6nnte auch auf Fragen antworten, falls ihr den welche haben werdet und w\u00fcnsche euch alles Gute.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img data-dominant-color=\"969194\" data-has-transparency=\"false\" style=\"--dominant-color: #969194;\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"460\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" src=\"https:\/\/ethikblogs.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/image.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-8535 not-transparent\" srcset=\"https:\/\/ethikblogs.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/image.avif 700w, https:\/\/ethikblogs.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/image-300x197.avif 300w, https:\/\/ethikblogs.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/image-400x263.avif 400w\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Quellen (letzter Zugriff 28.12.2025, 11 Uhr):<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/vision-mobility.de\/news\/agora-studie-parkraum-fahrzeuge-oft-nur-stehzeuge-125170.html\">Agora-Studie Parkraum: Fahrzeuge oft nur Stehzeuge &#8211; Parkpl\u00e4tze, Umwelt-, Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Analysen und Studien (Wirtschaft allg.) | Elektroauto-News | VISION mobility &#8211; Elektromobilit\u00e4t, Konnektivit\u00e4t, Infrastruktur, Mobilit\u00e4tswende<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.adac.de\/rund-ums-fahrzeug\/ausstattung-technik-zubehoer\/autonomes-fahren\/technik-vernetzung\/aktuelle-technik\/\">Autonomes Fahren: Der aktuelle Stand selbstfahrender Autos<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.swarco.com\/de\/mobilitaet-der-zukunft\/autonomes-fahren\">Autonomes Fahren: Definition &amp; Zukunft der Technik | SWARCO<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.esslinger-zeitung.de\/inhalt.viele-kunden-parken-falsch-in-parkhaeusern-eine-ursache-autos-sind-deutlich-breiter-geworden-der-trend-geht-zum-doppelparkplatz.b6d7f73f-611f-4171-8d8a-237dda3c0e22.html\">Viele Kunden parken falsch in Parkh\u00e4usern \u2013 Eine Ursache: Autos sind deutlich breiter geworden: Der Trend geht zum Doppelparkplatz &#8211; Stuttgart &#8211; Esslinger Zeitung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.statista.com\/\">Statista &#8211; The Statistics Portal for Market Data, Market Research and Market Studies<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1247630\/umfrage\/umfrage-weniger-platz-fuer-autos-in-staedten\/\">Umfrage: Weniger Platz f\u00fcr Autos in St\u00e4dten 2020| Statista<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/de.statista.com\/infografik\/31694\/gebuehr-fuer-eine-stunde-kurzzeitparken-in-ausgewaehlten-staedten-deutschlands\/\">Infografik: Was kostet Parken in Deutschland | Statista<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.dvr.de\/fileadmin\/downloads\/verkehrssicherheit-fuer-entscheider\/Verkehrssicherheit_fuer_Entscheider_Sichere_Gehwege_planen.pdf\">Microsoft Word &#8211; DVR_Gehwege_V05.docx<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/highways.dot.gov\/sites\/fhwa.dot.gov\/files\/2022-06\/walkways_trifold.pdf\">walkways_trifold.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Gesellschaft-Umwelt\/Verkehrsunfaelle\/Tabellen\/getoetete-fahrzeugart.html#:~:text=Diese%20Tabelle%20enth%C3%A4lt:%20Get%C3%B6tete%20bei%20Verkehrsunf%C3%A4llen%20nach,Verkehrsbeteiligung%20f%C3%BCr%20die%20Jahre%202021%20bis%202024.\">Get\u00f6tete bei Verkehrsunf\u00e4llen nach Art der Verkehrsbeteiligung &#8211; Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.adfc.de\/artikel\/parken-im-oeffentlichen-raum#:~:text=Es%20soll%20160%20Millionen%20Stellpl%C3%A4tze%20in%20Deutschland,Reihe%20oder%20auf%20Geh%2D%20und%20Radwegen%20geparkt.\">Parken im \u00f6ffentlichen Raum &#8211; ADFC<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Stadt ganz ohne l\u00e4rmende Autos mit giftigen Abgasen und daf\u00fcr mehr an gr\u00fcnen Parkfl\u00e4chen und keine l\u00e4stige Parkplatzsuche in der Innenstadt. 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