Anliegen

Dieses Weblog begleitet den GK Ethik am Gymnasium Gerabronn durch die Sekundarstufe II. Es wird uns Arbeitsbuch, philosophisches Tagebuch, Notizzettel, Terminkalender und vieles mehr sein.

Ab November 2012 wurde das Weblog durch Beiträge von Schülern des Petrinum Dorsten bereichert. Ab November 2013 schrieben Schüler und Schülerinnen der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln mit. Beide Kooperationen sind inzwischen beendet. Wir hoffen auf neue Mitschreiber 🙂

Wir freuen uns über regen Austausch und interessante Diskussionen :-).

3 Antworten auf „Anliegen“

  1. Ich habe heute morgen einen Kommentar geschrieben – mit dem Smartphone. War sehr mühsam, da der Blog respektive sein Theme nicht smartphone-optimiert ist. Freundliche Grüsse, Beat Rüedi

    1. Lieber Beat,
      herzlichen Dank, dass du dennoch einen Kommentar verfasst hast! Ich bin mir dessen bewusst. Leider gibt es kein gut aussehendes und für Schule passendes Theme, dass auch noch responsiv ist.

  2. Hallo ihr Lieben!
    Ich bin zufällig auf diese Seite hier gestoßen, da ich gestern Abend eine kleine Auseinandersetzung mit meinem Mann hatte !
    Meine Frage ist demnach euch gewidmet.
    Wie ist es aus eurer Sicht ethisch und moralisch zu begründen, wenn folgender Fall eintritt:
    Ihr seid ein junges glückliches Paar, beide stehen mitten im Leben, im Alter von 24-30 Jahren.
    Studium und Karriere bereits erreicht, plötzlich hat der Mann einen schweren Unfall hinter sich, welcher glimpflich ausgegangen ist, dennoch mit Einschränkungen.
    Er ist querschnittsgelähmt und von nun an auf den Rollstuhl angewiesen und natürlich in der ersten Zeit auch selbstverständlich auf Hilfe Anderer, sowie im besten Fall auch von mir (seiner Frau).
    Nun geht es ihm unheimlich auf die Psyche, denn er bekommt sämtliche Komplexe, welche ihm die Freude an seinem Leben, in jeglicher Hinsicht, nehmen.
    Er denkt, er wird mir nicht mehr gerecht, kann mir nichts mehr bieten und ich opfere meine Karriere bzw. mein „gesundes“ Leben für ihn, um ihn zu pflegen.
    Nun ist er an dem Punkt angekommen, wo seine Psyche ihn mehr oder weniger auffrisst, sodass er sich nur noch psychisch gequält fühlt.
    Aus diesem Grund möchte er sich das Leben nehmen, oder noch besser, er möchte, dass ich oder jemand Anderes ihm das Leben nimmt.
    Ich, als seine Frau, finde es sowohl ethisch, als auch moralisch unheimlich verwerflich und egoistisch, seiner Entscheidung nachzugehen.
    Denn schließlich hätte es ihn auch anders treffen können oder im schlimmsten Fall mit dem direkten Tod bestraffen hätte können.
    Also nun, wie seht ihr das ?

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