Die technologische Allmacht des Menschen

Tatsachen haben heutzutage in hochtechnologischen Gesellschaften einen sehr relativen Wert. Vor der Möglichkeit der Geschlechteoperation, war es eindeutig und unbestreitbar, ob man Mann oder Frau war. Heute ist mit genügendem Willen das eine, das andere oder alles dazwischen, für den Menschen zu entscheiden. Früher war es unbestreitbar, dass der Mensch stirbt, heute denken die ersten über Pläne nach, wie man den Mensch Mithilfe von Medizin und Robotern auf Nanometergröße faktisch unsterblich macht. Wir haben nur eine Erde, ist seit langem eine eingängige Doktrin, doch bereits in 15 Jahren sollen die ersten Menschen auf dem Mars leben, ganz zu schweigen von den Möglichkeiten, über die manche Wissenschaftler und  Visionare  auf längeren Zeiträumen theorisieren. Auf längere Sicht schafft es die technologische Entwicklung eine durchgehende gesellschaftliche Revolution zu erzeugen, die allen Bereichen des menschlichem Lebens neue, übernatürliche Dimensionen und Möglichkeiten verschafft. Visionäre sprechen nicht mehr über die Kontrolle der Erde sondern über die Kontrolle ganzer Sonnensysteme und Galaxien als langfristige Ziele unserer Zivilisation, wie schon 1964 in der Kardashow-Skala. Heutzutage scheinen diese Ziele immer noch wie science Fiction, aber die technologische Entwicklung der letzen 30 Jahre hat uns gelehrt, dass uns eigentlich keine Grenzen gesetzt wurden, und wir die natürliche Ordnung selbst, wie zum Beispiel die verheerende Macht von Tsunamis oder die unvorstellbar große Energie der Sonne bezwingen und verarbeiten könnten. Wir ordnen unsere Umwelt und die Natur nach unserem Willen, und nutzen sie nach unserem Vorteil aus.

Als noch Religionen die treibenden ethischen Grundsätze diktierten, war es klar geregelt, wie die Beziehung des Menschen zu der Natur zu sein hatte, nämlich unterwürfig und respektvoll gegenüber „Gottes Werk“. Denn im Grunde hatte die Natur eine Rolle als Sprachrohr des Willen Gottes, zudem waren Naturkatastrophen und Krankheiten derart übermächtig, dass sie eine wahnsinnige Furcht in Menschen auslösten. Diese Dynamik ist nicht mehr gegeben und überlässt uns mit mehr Verantwortung als je zuvor: denn nun entschieden wir, was geschieht, wie die Zukunft einer Erde, eines Sonnensystems oder gar einer Galaxie aussieht, und wir müssen damit sorgfältig umgehen und endlich eine wie ein Loch klaffende Frage in der Menschheitsgeschichte lösen: was ist unser Ziel als Zivilisation? Wie soll unsere Zukunft langfristig aussehen? Wie stark sollten, wollen oder dürfen wir die bereits vorhandene Welt verändern?

Erst mit dieser Antwort kann entscheiden werden, nach welchen Maximen die Allmacht der technologischen Entwicklung eingesetzt werden soll. Soll, zum Beispiel, das Wohlergehen aller Menschen an erster Stelle stehen? Oder ist eine bestimmte Maschine das ziel, eine Simulation unserer Selbst zum Beispiel? Diese Antwort zu finden hat keine höchste Dringlichkeit, weil wir zwar in unserem technologischem Stand zwar in der Lage sind, ausserordentliches zu vollbringen, aber längst keine Allmacht mitsamt Unsterblichkeit und Kontrolle über Sonnensysteme genießen. Es ist lediglich schon vorauszuahnen, dass es in einiger Zukunft der Fall sein könnte.

 

Was denkt ihr, was für Prioritäten sollte sich die Menschheit setzten, in Anbetracht der technologischen Allmacht, die uns im Laufe der Zeit zu Verfügung stehen wird?

 

Ziele als Grund unseres schulischen Misserfolges

,Es gibt wenig, das schon seit langen so kritisiert wird, wie die deutsche Schulpolitik (außer in Bayern natürlich (;  ). Ich behaupte, dass unter anderem die viel zu frühe Frage nach Ziele im Leben, der Grund für die Mißlage viel zu vieler Schüler in Deutschland ist.

Schon von Beginn an werden wir gefragt „ja was willst du denn später mal werden“. Das ist zunächst mal nicht verwerflich, jedoch begleitet uns die Frage bis zum Ende der Schulzeit. Am Ende stehen die meisten Schüler da und treffen auf den letzen Drücker eine Entscheidung, die noch nicht einmal für sie selbst zufriedenstellend ist.

Die schulischen Ziele die wir uns setzen sind selten unsere eigenen. Schule ist zu einer Ausbildungsmaschinerie geworden. Vorne rein und hinten wieder raus. Doch was ist das Ergebnis? Unmotivierte Gymnasiasten, die ernsthaft sagen sie wollen Abitur. Das Ziel Abitur ist eine uns eingeprägte Notwendigkeit der Politik, damit Deutschland mit hundert tausenden Abiturienten und den daraus hervorgehenden Studenten im internationalen Vergleich als Gewinner hervorgeht. Tatsache jedoch ist, dass wir nur äußerlichen Schein wahren. Längst nicht alle Schüler sind für das Niveau eines Gymnasiums geeignet, welches trotz mancher teilweise vorherrschenden Meinungen, immer noch höher als das von Haupt- oder Realschule ist. Das führt zu schlechten Noten. Viel schlimmer noch, der Druck, den wir sowieso schon durch die Gesellschaft erfahren, wird nur noch größer. Wir können uns kaum noch mit uns selbst beschäftigen, kaum noch entfalten, geschweige denn mit den relevanten Dingen des Lebens beschäftigen. Nicht, weil wir keine Zeit dazu hätten, Nein – Freizeit haben wir in meinen Augen immer noch reichlich – die Schule sollte die Aufgabe haben uns die relevanten Dinge des Lebens ans Herz zu legen, uns zu motivieren dass wir uns wirklich Gedanken machen über das Wichtige in unserem Leben und nicht dass wir nur etwas nachplappern das sowieso jeder Unqualifizierte behauptet. Wo ist die Fantasie, wo die Kreativität, und vor allem, wo die Leidenschaft? Kunst, Musik- und Sportunterricht sind nur noch Schatten ihrer selbst. Da weiß doch niemand mehr, wozu gibt es das überhaupt noch?! Vor kurzem stand unter meiner Englisch Arbeit, ich solle doch mehr von dem in den Aufsatz einbauen, was wir im Unterricht behandelt haben. Ich pass doch nicht im Unterricht auf, wenn mir nur das erzählt wird, worauf ein Grundschüler mit ein wenig nachdenken kommt.

Wenn wir schon bei Grundschülern sind. Auch hier zeigt sich, dass wir viel zu früh mit Zielen konfrontiert werden. Wie bitte soll ein 10-Jähriger wissen ob er gut genug ist für eine höher qualifizierte Schule oder nicht. Und woher soll ein 10-Jähriger wissen ob er für sein späteres Berufsleben Abitur braucht. Die Grundschulempfehlung wurde doch bestimmt nur deshalb abgeschafft, damit noch mehr ihr Abitur haben

Sobald du in der Oberstufe angelangt bist, willst du den Unfug doch sowieso vollends durchziehen. Dann kannst du dich die zwei Jahre ja auch noch durchquälen- ist dann ja auch egal (Vorsicht, leichter Anflug von Sarkasmus!!). Bis zum Zeitpunkt des Abiturs haben die Wenigsten sich wirklich angestrengt, kaum was gelernt, haben sich mit schlechten Noten zufriedengegeben, weil sie wussten dass Abitur doch eigentlich nur ein Abschluss ist mit dem man danach etwas mehr Geld verdienen kann als andere. Letztlich nehmen wir doch kaum was mit. Vor allem aber deshalb, da wir nur im geringen Anteil das angeboten bekommen, was wir wirklich brauchen. Dementsprechend ist den meisten doch egal was vor der Tafel erzählt wird. Es ist selbstverständlich trotz dessen möglich gute Noten zu schreiben. Doch sind es nur erfolglose Erfolge. Deswegen sehe ich Erfolg als Nachhaltigkeitsbegriff. Erfolg in der Schule heißt demnach nicht gute Noten zu schreiben, sondern sich zu entwickeln. Nur wie soll das gehen, wenn wir nicht von dem bestehendem Schulsystem dabei unterstützt werden. Genau deswegen haben sowenige Abiturienten keine Ahnung was sie machen sollen. Sie sind sich in ihrer Entscheidung nicht sicher.

Wir sollten uns nichts vormachen. Ziele sind viel zu oft trügerisch und führen uns nur in die Irre. Letztlich haben wir nichts davon, sind unglücklich und deprimiert. Vor allem müssen wir aufpassen das wir uns nicht selbst belügen wenn wir uns Ziele setzen, und uns immer die Frage stellen: „Will ich das überhaupt?  Bringt mich das weiter?“ Ich bin der Meinung, dass es einen größeren Nutzen nach sich zieht jeden Moment für sich zu betrachten, jeden Moment als Ziel zu sehen. Umso überraschter ist man am Ende wie weit man doch gekommen ist. Es gibt keine Enttäuschung, nur  Überraschungen. Wenn du dir Ziele setzt, verdirbst du dir die Leidenschaft und dich selbst, weil du dich selbst vergisst. Pass allerdings auf, dass du die Frist nicht überziehst. Nimm alles hin wie es kommt, und entscheide dann. Erfolg misst sich an Qualität, und nicht an Quantität.

Was denkt ihr über das Thema?                                                                                                                Findet ihr ich habe recht, oder liege ich eurer Meinung nach nicht richtig?                                                  Könnt ihr etwas mit dem Beitrag für euch persönlich etwas anfangen?                                                      Wie müsste man das Schulsystem ändern?

Schreibt doch  in die Kommentare. Es interessiert mich brennend was ihr antwortet.

Euer

Achtungdenken

Luzides Träumen – Bin ich wach?

„Eins, ich träume, zwei, ich träume, drei, ich träume, vier, ich Träume (…) 100, ich träume“

Ich fand mich in einer Wüste wieder, an einer Oase, und spürte den heißen Sand unter den Füßen und den warmen Wind der mir durchs Gesicht wehte. Ich nahm das beruhigende Rascheln der Palmenblätter bewusst war und verspürte eine Gelassenheit, die ich selten kannte. Als ich in die Luft sprang und mich drehte veränderte sich die Szenerie und ich befand mich auf einem schneebedeckten Berg, in Shorts und T-Shirt, ohne dabei unangenehme Kälte zu verspüren. Es wurde alles unscharf bis alles verschwamm und ich aufwachte.

So in etwa kann man sich meinen ersten Traum vorstellen, den ich vor 2 Jahren bewusst wahrgenommen habe. Ich habe luzid geträumt. Doch um was handelt es sich beim luziden Träumen und was kann man durch das Abtauchen in selbstkreirte Welten erreichen?

Ein luzider Traum / Klartraum ist ein Traum, in welchem der Träumer sich darüber im Klaren ist zu träumen.  „Klarträume sind solche Träume, in denen man völlige Klarheit darüber besitzt, daß man träumt und nach eigenem Entschluß handeln kann.“, so die Definition von  Paul Tholey, dem bedeutendsten deutschen Klartraumforscher.

Die Fähigkeit, Klarträume zu erleben, haben vermutlich alle von uns , und man kann lernen, diese Träume gezielt herbeizuführen.

 

Vielen ist vermutlich der Film „Matrix“ bekannt und die Szenen, in denen Neo die unglaublichsten Sachen zustande bringen konnte. So verhält es sich auch bei Klarträumern, erfahrene Träumer sind in der Lage ihre Traumwelt nach Belieben zu gestalten und auch physikalische Gesetze spielen dabei keine Rolle.

Denjenigen, denen Klarträumen zum ersten Mal ein Begriff ist, mag das alles bisher genannte als esoterischer Humbug erscheinen, jedoch wurde luzides Träumen seid den siebziger Jahren wissenschaftlich untermauert. Mithilfe von Versuchen ließ sich die Existenz von luziden Träumen anhand von willkürlichen Augenbewegungen der Träumer nachweisen.

Luzides Träumen wird von manchen Sportlern dazu verwendet, um ihre Techniken zu verbessern und bestimmte Bewegungsabläufe noch bessr einzuprägen. Ich habe das luzide Träumen oft dazu verwendet meine Ängste zu überwinden und meine Selbstwahrnehmung und damit mein Selbstbewusstein zu stärken, in dem ich mich extra in für mich unangenehme Situationen währen des Träumen begeben habe, um diese Konfrontationen vertrauter zu machen und damit zu trainieren. Man kann luzides für die Erweiterung seiner Kreativität nutzen, so ist bekannt, dass die Werke vieler Künstler durch deren Klarträume inspiriert wurden. So zum Beispiel Salvador Dali, viele seiner Werke sind Traumbilder. Selbst Albert Einstein soll durch luzides Träumen auf die Relativitätstheorie gestoßen sein.

Umso erstaunlicher stellt sich mir die Frage: wieso luzides Träumen trotzdem heutzutage noch so unbekannt ist. Aristoteles war der erste, der das Phänomen des Klartraums beschrieben hat und für alle Naturvölker ist das Klarträumen tief in deren Kulturen verankert und oft messen sie diesen Träumen mehr Bedeutung bei als der realen Welt. Luzides Träumen ist somit keine neue Erfindung und wird bereits seit tausenden Jahren bewusst praktiziert. Liegt es daran, dass die meisten Menschen der westlichen Welt heutzutage Träumen keinerlei besondere Bedeutung beimessen? Dass wir uns selbst immer fremder werden? Denn luzides Träumen und Träume im allgemeinen sind unter anderem der beste Weg sich wirklich Kennenzulernen und Kontakt mit dem Unterbewusstsein herzustellen.

Wie seht ihr das?

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Klartraum

http://www.perfect-lifestyle.net/mental-training/luzides-traeumen-klartraum

 

 

 

 

 

Kann der Konsument die Welt verändern?

Viele von uns Schülern (und Lehrern) haben schon Werbung und/oder Vorträge über Fairtrade gesehen, und dabei gehört, wie wichtig es sei, darauf zu achten, was man kauft. Es scheint durchaus vernünftig zu sein, aber bringt es denn wirklich etwas?

Der ursprüngliche Sinn hinter Fairtrade ist der faire Handel mit den Bauern. Da aber durch mehr oder wenig schwammig formulierte Regeln viel „geschummelt“ werden kann, sodass entsprechende Produkte nur zum Teil fair sind, ist es fraglich, ob es efizient ist derartige Produkte zu kaufen.  Ähnlich ist es auch bei den biologisch unbedenklich angebauten/erzeugten Landwirtschaftlichen Produkten, den BIO-Produkten. Nur weil es ein solches Produkt ist, heißt es nicht, dass es den Zweck erfüllt, dass es ein „gutes“ Produkt ist.

Es stimmt zwar, dass nicht alle in ihrer Kategorie so einzuordnen sind, wie sie den Anschein geben, aber es gibt durchaus Produkte, die durchaus ehrlich fair, BIO, oder auch mit Verzicht auf Kinderarbeit uä., produziert werden. Daraus folgert, dass es doch etwas bringen müsste, wenn man diese Produkte kaufen würde, was aber Recherche voraussetzt, da man sonst die richtigen Produkte nicht finden würde.

Aber die Frage steht nach wie vor im Raum: Kann man so die Welt (zumindest etwas) verändern?

Die Antwort darauf ist klassischerweise oft diejenige, dass eine einzelne Person wohl wenig ändern kann, insofern nicht viele, wenn nicht sogar alle Konsumenten, denen es möglich ist mit einsteigen. Der Plural ist hierbei also wichtig. Die Konsumenten könnten einen großen Druck auf den Markt ausüben, der, da er von ihnen abhängig ist, sich anpassen müsste, und so auf fairtrade, BIO, etc. umsteigen müsste.

Allerdings sind dabei zwei große Probleme zu beachten:

Zum einen ist es schwer, und wie die Statistik zeigt unwahrscheinlich, dass genügend Konsumenten auf dementsprechende Produkte umsteigen umsteigen. Schuld daran könnte neben dem Unwillen der Käufer auch der Einfluss des Marktes auf den Konsumenten sein, sei es durch Werbung, Angebote usw.

Zum anderen, was an sich ein viel größeres Problem darstellt, steigt der Bedarf an Lebensmitteln und andere Konsumgütern, der oft nur durch bedenkliche Verfahren gesättigt werden kann. Daher ist es auch schwierig die resourcenaufwändigen „guten“ Verfahren auszubauen.

Der Markt hat seine Eigendynamik, und obwohl der Konsument, als ein kleines Rad im Gefüge, einen gewissen Einfluss haben kann, so sind solche Faktoren von außen ausschlaggebender. Daher muss ich sagen, der Konsument, kann schon etwas ändern, man muss aber hart daran arbeiten.

Political Correctness, das Ende der Meinungsfreiheit?

Wer ein bischen im Intenet unterwegs ist, der hat bestimmt schon gesehen, wie viele sich aufregen, weil sie zB. ein Post oder Kommentar als Beleidigung gegenüber von Frauen oder Ethnischen Gruppen empfinden. Hierbei sieht man einen gewissen „Trend“ zur Political Correctness. Dementsprechend wird auch gefordert, sich politisch korrekt auszudrücken. (Was in den Fällen „korrekt“ ist scheint vom Auge des Betrachters abzuhängen)

Was heißt Political Correctness eigentlich?  Es bedeuted, dass  „Ausdrücke und Handlungen vermieden werden sollten, die Gruppen von Menschen kränken oder beleidigen können (etwa bezogen auf Geschlecht oder Hautfarbe).“    Definition aus Wikipedia

Bei diesem aufkommendem Trend, scheint auch eine gewisse Hypersensibilität mitzuwachsen, die dazu führt, dass manche Kommtentare, missverstanden werden, oder überinterpretiert werden. Auch scheinen viele beleidigt zu sein, auch wenn sie nicht selbst zu der angesprochenen Gruppe gehören. Politisch inkorrekt zu sein droht zu einem Tabu, zu einer „schweren Sünde“ zu werden.

Wer dann nicht unter einem sogenannten „Shittstorm“ enden will, der muss sein Kommentar, seine Erörterung, Essey etc., so ethnisch religions- und geschlechtsneutral usw.  durchdeklinieren, dass keine Gruppe als solche angesprochen und sich so nicht angegriffen fühlt.

Allerdings ist es notwendig, für Politik und Gesellschaft, dass man bestimmte Gruppen ansprechen darf, ohne auf politisch inkorrekt verurteilt zu werden. Die meisten Gruppen sind unterschiedlich, und müssen unterschiedlich behandelt werden. Dazu müssen diese zuerst in einer Rede Stellungnahme beziehen, die diese Gruppe auch als schwächer (in welcher Weise auch immer gemeint) bezeichnen darf, um diese Schwäche zu beheben.

Mit Political Correctness ist auch meistens der Bezug zu einer Ethnischen Gruppe gemeint. Zum Beispiel ist es selbstverständlich, dass man heute nicht mehr „Neger“ sagt, da es nicht korrekt ist. Aber heutzutage scheint es, dass man Angst hat, als rassist, als politisch unkorrekt zu gelten, dass man eine Bezeichnung einer Ethnischen Gruppe völlig umschweifen muss.

Viel, was heutzutage mutmaßlich gegen die  „Political Correctness“ verstoßen soll, könnte demnach also auch nur Hypersensibilität und Angst vor Anfechtung sein, richtig?

Nicht unbedingt! Wohngegen, man normal und sachlichformulierte notwendige Themen ansprechen muss, und dabei oft gegen Hypersensibilität stößt, so ist auch zu bedenken, dass es auch gewaltige Verstöße gegen die tatsächliche Political Correctness gibt, welche an Volksverhetzung (etc.) grenzen können. Sei es zum beispiel Neo-Nazis oder Pro-Patriarchen usw., die tatsächlich anstößige Kommentare liefern.

Es ist zwar wichtig, auf politikal Correctness zu achten, aber für den Leser, Den Hörer ist es mindestens ebenso wichtig, nicht hypersensibel und sachlich jenes Statemanet zu reflektieren.

Aber wie seht ihr dass? Hab ich übertrieben oder evntl. sogar untertrieben?

Handys im Unterricht

Jeder kennt es, man sitzt im Unterricht und da klingelt etwas hier schreibt jemand am Handy und sich auf den Unterricht zu konzentrieren ist schwer.

Doch können Handys auch eine gute Möglichkeit sein, um neue Unterrichtsmethoden einzuführen ?

In diesem Thema unterscheiden sich wahrscheinlich die Meinungen der meisten Lehrer zwischen denen der Schüler. Manche Schulen setzten voll und ganz auf moderne Medien. Sie verwenden beispielsweise Tabletts anstatt Bücher und nutzen interne Schulnetzwerke um mit den Schülern in Kontakt zu bleiben.

So fortschrittlich ist unsere Schule zwar nicht, aber auch bei uns benutzen manche der Lehrer Handys im Unterricht, um mal kurz eine Antwort auf eine Frage zu suchen, oder um für einen Vortrag im Internet zu recherchieren. Auch im Ethikunterricht haben wir eine kleine Fragerunde auf Twitter gestartet, welche allen Schülern gefallen hat und gleichzeitig den Unterricht nicht behindert, sondern weitergebracht hat.

Meiner Meinung nach können solche kleinen Einflüsse der modernen Medien in den normalen Unterricht bereichernd wirken und das ganze interessanter gestalten. Voll und ganz auf die modernen Medien zu setzen finde ich allerdings auch nicht gut. Vor allem in den unteren Klassen wäre meiner Meinung nach aber eine Unterrichtseinheit die den Umgang mit den modernen Medien und vor allem auch mit dem Handy veranschaulicht und gleichzeitig auch die Gefahren die damit verbunden sind aufzeigt, denn oftmals sind die jüngeren Schüler oft noch sehr unerfahren und sich den Gefahren nicht bewusst.

Was meint ihr, sollten mehr Handys im Unterricht verwendet werden ?

Was sagt ihr zu meinem Vorschlag für eine kleine Schulung für den Umgang mit Handys ?

Sollten Handys ganz im Unterricht verboten werden ?

 

Musik als Motivation im Alltag

Musik begleitet die Menschen schon über Jahrhunderte hinweg und ist schon immer dazu da gewesen um Menschen zu unterhalten und positiv zu stimmen. Für viele Menschen ist die Musik von großer Bedeutung, ob sie nun von Personen selbst gespielt oder produziert wird oder ob von Menschen produzierte Musik von anderen gehört wird. Bei vielen musikbegeisterten Menschen nimmt diese auch einen großen Teil ihrer Freizeit und oder ihres Arbeitslebens ein. In diesem Beitrag möchte ich aber um die Fähigkeit der Musik, Menschen positiv zu stimmen und ein so positive Gefühl zu vermitteln, ansprechen.

Jeder sollte es kennen, man hat mal wieder so einen Tag an dem nicht alles total problemlos abgelaufen ist oder man selbst vor einer Aufgabe steht, für die einem in diesem Moment einfach die nötige Motivation fehlt um diese zu lösen. Sei es im Sport, auf der Arbeit oder in der Schule. Die richtige Musik, die den Geschmack der unmotivierten Person trifft, kann hier Wunder bewirken. Wenn ich unter der Woche, total müde, um 6 Uhr aufstehe, um mich für die Schule fertig zu machen, fehlt mir oft die Motivation für den Tag. Meine Rettung ist hier die Busfahrt bis zur Schule. Hierbei höre ich immer meine momentane Lieblingsmusik. Bei Sport gibt es für mich auch nichts was mich mehr motiviert als Musik. Ich könnte noch einige Situationen mehr aufzählen, in denen mich Musik weiter gebracht hat.

Würde mich mal interessieren was für ne Rolle Musik in eurem Leben spielt!

Kann man Soldaten als Mörder bezeichnen?

Dass Soldaten andere Menschen töten ist ja kein Geheimnis und jeder weiß darüber Bescheid. Dennoch würde natürlicherweise niemand darauf kommen einen Soldaten „Mörder“ zu nennen. Wenn man genauer darüber nach denkt wirkt diese Tatsache immer seltsamer. Deshalb muss man erst genau definieren was man unter einem Mörder versteht.

Im Deutschen Strafgesetzbuch steht in §211 Absatz 2 folgende Definition:

Mörder ist, wer

    aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
    heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
    um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,

einen Menschen tötet.

https://dejure.org/gesetze/StGB/211.html

Und wenn man sich diese Definition genau durch den Kopf gehen lässt fällt auf dass ein Soldat keinen der genannten Gründe hat und dennoch einen Menschen tötet. Dann stellt sich allerdings die Frage ob es denn somit eine berechtigte Art des Tötens gibt oder ob man Töten niemals ethisch legalisieren kann.

Ich finde dass sich bei Soldaten außerdem nicht unbedingt die Frage stellt, ob es moralisch akzeptabel ist wenn er einen Menschen erschießt, sondern was geschehen würde wenn er ihn nicht erschießt. Eventuell würde dann er selbst erschossen werden. Oder es würden sogar viele andere Soldaten sterben weil dieser Mensch gerade eine Bombe zünden will. Und mit dieser Tatsache dass die Tötung die bessere Alternative ist kann man es ethisch als unter diesen Umständen akzeptabel bewerten obwohl einem Menschen das Leben genommen wurde.

Die meisten Soldaten töten also nicht weil sie Lust dazu haben sondern weil sie sich selbst und ihre Kameraden schützen wollen. Deshalb ist das Töten in einem Kampf bzw. Kriegsfall für mich eigentlich immer Notwehr, da die Folgen von einem Zögern vor dem Abdrücken nicht absehbar sind und man im Zweifelsfall sich selbst opfern würde wenn man den Gegner nicht erschießt.

Soldaten morden also, sind aber für mich trotzdem keine Mörder. Mörder sind für mich nur Menschen die es aus Spaß und ohne irgendeine Rechtfertigung tun und diese Kriterien treffen auf einen Soldaten im Normalfall nicht zu. Bei ihnen ist es also legal andere Menschen zu töten da sie dies unter Anweisung tun und die „Richtigen“ damit treffen.

Seht ihr es genauso wie ich oder findet ihr dass man es nicht rechtfertigen kann wenn man einen Menschen getötet hat, egal wer es war?

Protokoll vom 06.03.17

Gymnasium Gerabronn, Ethikkurs 2015-2017

Stundenprotokoll vom 06.03.2017, Doppelstunde ( 7:45 -9:20)

Referentin: Sü

Anwesende: 17 Schüler

Verfasser des Protokolls:  emva98

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Gliederung

  1. GFS – Frauenbeschneidung
  2. Ethik in den Weltreligionen

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GFS – Frauenbeschneidung

Gliederung

  1. Wüstenblume – Waris Dirie
  2. Ursprung
  3. Frauenbeschneidung weltweit
  4. Durchführung
  5. Arten der Frauenbeschneidung
  6. Gründe
  7. Folgen
  8. Bekämpfung
  9. Quellen

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1.Wüstenblume – Waris Dirie und Cathleen Miller (nach wahrer Begebenheit)

Das Nomadenmädchen Waris Dirie wurde 1965 in Somalia geboren. Als Waris fünf war, ließ die Mutter sie beschneiden. Neun Jahre später floh sie vor einer Zwangsheirat zu Verwandten nach Mogadischu. Als einer ihrer Onkel somalischer Botschafter in London wurde, überredete Waris ihn, sie als Hausmädchen mitzunehmen. Nach vier Jahren kehrte der Onkel mit seiner Familie nach Somalia zurück, aber Waris Dirie blieb in London und machte als Model Karriere.

1997 beschloss Waris Dirie, ihre genitale Verstümmelung nicht länger zu verheimlichen, sondern ihre Bekanntheit zu nutzen, um die Beschneidung von Mädchen zu bekämpfen.

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2. Ursprung

  • keine genauen Beweise
  • bereits in der Antike durchgeführt
  • in manchen Kulturen ein Oberschichtsmerkmal oder ein Zeichen für Versklavung und Unterwerfung
  • wahrscheinlicher Ursprung = Ägypten (Verbreitung vermutlich bis zu den arabischen Stämmen)

Jede Person hat eine weibliche und männliche  „ Seele“ :

– weibliche Seele bei Männern = Vorhaut

– männliche Seele bei Frauen = Klitoris

Um in die Gesellschaft aufgenommen zu werden muss jede Person sich von seiner männlichen bzw. weiblichen Seele entledigen (= Entfernung der Vorhaut bzw. der Klitoris)

Islam

  •  keine Stelle im Koran, die die Frauenbeschneidung vorschreibt
  • Frauenbeschneidung = kulturübergreifendes Ritual

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3. Frauenbeschneidung weltweit

Täglich sind es 6000 Mädchen, im Jahr ca. 2 Millionen.

Die weibliche Genitalverstümmelung findet bis heute in einigen Ländern, vor allem in Zentralafrika, immer noch statt.

 

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4. Durchführung

  • 4-8 Jahre alte Mädchen
  • oft wird ein „Fest“ versprochen, bei der sie zu einer Frau werden
  • Beschneiderinnen = Hebammen, alte Frauen, Zigeunerinnen
  • ohne Betäubung
  • Werkzeuge (nicht steril) : Messer, Glasscherben, Dosendeckel, Rasierklingen und Dornen zum Zunähen der Wunde

 

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5. Arten

Typ I = Klitorisdektomie

Typ II = Exzision

  • Introzision (Erweiterung der Exzision) = zusätzliche Ausschabung von Haut und Gewebe aus der Vagina

Typ III = Pharaonische Beschneidung / Infibulation

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6. Gründe

  • normale Vagina = hässlich und unrein
  • Beweis für die Jungfräulichkeit
  • Frauen sollen kein sexuelles Verlangen haben – Befriedigung wird eingeschränkt, da sie sonst als „schlecht“ gelten
  • beschnittene Frau = vollwertige Frau
  • unbeschnittene Frau = heiratsunfähig

Schon im alten Ägypten konnten Mädchen nicht heiraten, Eigentum erben oder eine Moschee betreten, wenn sie nicht beschnitten waren.

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7. Folgen

Während der Beschneidung:

  • starke Schmerzen, da ohne Betäubung
  • Verletzung der Harnröhre -> Harnwegsinfektionen
  • Übertragung von Krankheiten
  • Tod

Nach der Beschneidung:

  • chronische Entzündungen
  • Inkontinenz ( Blase/Darm schwächeln -> keine Kontrolle über Ausscheidungen)
  • Sterilität

weitere Folgen der Infibulation:

  • starke Regelschmerzen
  • langdauerndes Urinieren
  • schmerzhafter Geschlechtsverkehr = sexuell abgeneigt
  • Komplikationen bei der Geburt -> Ärzte bevorzugen

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8.Bekämpfung

UNICEF= 1946 gegründete Weltkinderhilfswerk

  • durch Spenden organisieren sie Grundbildungskurse, leisten Überzeugungsarbeit und verbreiten ihre Arbeit auf der ganzen Welt
  • Erfolg bereits in 5434 Dörfern  (erstmals in Senegal)

„Ich habe viel über Gesundheitsfürsorge gelernt. Ohne dies hätte ich niemals aufgehört. Die Tradition war schlecht. Aber wir wussten es nicht.“ – ehemalige Beschneiderin, Ourèye Sall

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9. Quellen

  • https://www.welt.de/politik/ausland/article4554517/So-brutal-werden-Frauen-verstuemmelt.html
  • http://www.petraschuster.de/bewegendes/frauen_beschneidung.shtml
  • https://www.unicef.de/informieren/projekte/afrika-2244/senegal-4232/maedchenbeschneidung/13640

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2 Ethik in den Weltreligionen

In der zweiten Hälfte der Doppelstunde haben wir uns mit dem Thema Ethik in den Weltreligionen beschäftigt.  Folgende Fragen sollten innerhalb der Gruppen, die sich jeweils mit einer Weltreligion beschäftigt haben, mithilfe von Büchern bearbeitet werden.

  • Welche Vorschriften gibt es?
  • Wer legt diese fest?
  • Welche Sanktionen liegen vor?
  • Wie hängen diesseitiges und jenseitiges Leben zusammen?

Die Auswertungen finden in der nächsten Doppelstunde am Montag, den 13.03.17 statt.

 

 

Sollte man Skeptisch sein?

Ich habe mir die Frage gestellt ob es sich lohnt eher skeptisch zu sein, oder ob man eher optimistisch sein sollte. Vom Prinzip her ist eher Praktisch Dinge Skeptisch zu hinterfragen um gegen negativen Auswirkungen vorzubeugen. Wenn man zu viel Hinterfragt kommt man am Ende allerdings nicht weiter und hat statt eine Lösung zu finden nur andere Lösungen Hinterfragt. Der Optimismus hat den Vorteil das man sich nicht zu viel Gedanken um etwas zu machen und den anderen einfach blind zu vertrauen. Dies kann allerdings dazu führen das der eigene Optimismus von anderen ausgenutzt wird. So kann jemand zum Beispiel dich bestehlen und dir sagen das er es nicht wahr ohne Angst vor Folgen zu haben, da du ihm blind vertraust. Außerdem gibt es noch das Problem das man durch den Optimismus sehr schnell Fehler übersehen kann was riesige Folgen haben kann. Ein Vorteil des Optimismus ist wiederum das man Zeit spart und sich nicht tausende Gedanken machen muss, was nur dazu führt das man sich unglücklich fühlt.

Wer nur auf den Optimismus vertraut wird betrogen und wer nur Skeptisch ist erreicht am Ende nicht.

Ich glaube man sollte einen Mittelweg gehen. Man sollte nicht alles Hinterfragen, vorallem wenn es sowieso schon klar oder gar unwichtig ist, aber man sollte ebenfalls nicht auf die Richtigkeit vertrauen.