Februar 13

Protokoll Freitag 09.02.2018

Gymnasium Gerabronn GK Kursstufe 1

Referent/in: Frau Schütze

Anwesenheit: 5 von 6 Personen

Verfasser/in des Protokolls: weise1820

Gliederung der Unterrichtsstunde:

  • „Hannah Arendt“ Film
  • Pflicht
  • Interview mit Kant / Imperative

Zu Beginn der Stunde, haben wir den Film „Hannah Arendt“ zu Ende geschaut, den wir bereits in der letzten Woche, begonnen hatten. Dieser handelt von einer jüdischen Frau, der es gelang im zweiten Weltkrieg nach Amerika zu fliehen. Diese hebt sich in einem besonderen Punkt von anderen ab. Seit der Gerichtsverhandlung von Adolf Eichmann, bei der sie dachte auf ein Monster zu treffen, jedoch auf einen Niemand stößt, versucht sie nachzuvollziehen, warum diese Menschen damals so gehandelt haben. Mit der Veröffentlichung ihrer Artikelserie „Die Banalität des Bösen“, gibt sie den Juden eine „Teilschuld“, an dem was damals passiert ist und stellt Männer, wie Eichmann, als Menschen da, die nur nicht wirklich über ihre Taten nachgedacht haben, jedoch keinen so bösen Willen hatten. Ihr wird vorgeworfen, dass sie kalt, gefühllos und arrogant sei, in den Medien starten zahlreiche Hetzkampagnen und sie verliert lebenslange Freunde. Sie beharrt jedoch auf ihrer Meinung und sucht nach Antworten, auch wenn es bedeutet „dahin zu denken, wo es weh tut“.

Nach dem doch sehr bewegenden Film, sprachen wir kurz im Plenum über das Verhalten von Hannah Arendt und ihren Freunden. Dabei konnten wir uns darauf einigen, dass das Verhalten Arendts, zumindest im Nachhinein und ohne engeren persönlichen Bezug zur Nazi-Zeit, doch sehr plausibel schien. Denn letzten Endes wollte sie lediglich das Handeln der Menschen damals verstehen, ihnen allerdings nicht im selben Zuge vergeben.

Im Anschluss dazu, haben wir das Beispiel Adolf Eichmann auf unser Thema, Kant, bezogen. Der Gedanke, war folgender: Welche Bedeutung das Wort „Pflicht“ für Kant hatte und welche wiederum für Eichmann? Diese beiden Bedeutungen, beziehungsweise Definitionen müssen sich stark unterscheiden, denn Eichmann hat seine Pflicht allein darin gesehen, die Befehle auszuführen, die ihm erteilt wurden, ohne groß darüber nachzudenken. Kant hingegen, sieht Pflicht, als den alleinigen Auslöser für moralisch gute Handlungen. Ein guter Wille, ist nur dann ein wirklich guter Wille, wenn er nicht pflichtgemäß, also aus beliebigen Beweggründen ist, sondern nur durch Pflicht bestimmt wird.

Damit kommen wir zu dem dritten Punkt, der Unterrichtsstunde, nämlich dem Kategorischen Imperativ von Kant, welcher das vollständig bedingungslose Handeln beschreibt und laut ihm, sind ausschließlich diese Handlungen moralisch gut. Nachdem wir ein Interview mit Kant gelesen hatten, indem er genaue Informationen zu seiner Ethik gibt und wir ausführlich geklärt hatten, was ein kategorischer Imperativ ist und in wiefern er sich von einem Hypothetischen Imperativ unterscheidet, also dem bedingten Handeln, versuchten wir eigene Beispiele zu finden. Doch bei dem Verallgemeinerungstest scheiterten alle Beispiele, die uns einfielen, nach Kant ist es garnicht so einfach moralisch gut zu handeln.

Arbeitsblatt: Verallgemeinerungstest mit Beispiel

 

 

Januar 21

Protokoll 15.01.2018

Ethik Kursstufe 2

Referentin: Frau Schütze

Verfasser/in des Protokolls: Zufall

Gliederung: 1. Organisation

2. Glaube/Religion

1. Organisation

Zu Beginn der Stunde wurden die Zettel mit den Namen für den Blog verteilt.

2. Thema Glaube/Religion

Wir sollten uns Gedanken machen zum Thema Glaube und Religion, und diese in Form eines Elfchens zu Papier bringen. Diese haben wir dann besprochen. Das Ergebnis war, dass Religion sowohl positive, als auch negative Seiten hat, wie z.B. Hoffnung als gutes und Krieg im Namen Gottes als schlechtes.

Während der Besprechung tauchte die Frage auf was Agnostizismus ist. Agnostizismus bedeutet vereinfacht gesagt, dass man nicht an Gott glaubt, jedoch auch sagt, dass es etwas ist, das man nicht beweisen kann und deshalb nicht ausschließt, dass ein Gott existiert.

Danach sollten wir mit Hilfe unseres Vorwissens, dem Internet und Büchern folgende Tabelle über die Religionen im Vergleich ausfüllen:

Nach der Besprechung der Tabelle war die Stunde zu Ende.

Januar 19

Protokoll Freitag 19.01.18

Gymnasium Gerabronn GK Kursstufe 1

Referent/in: Frau Schütze

Anwesenheit: 6 von 6 Schüler (alle da;))

Verfasser/in des Protokolls: weise1820

Gliederung der Unterrichtsstunde:

1. Zu Beginn der Stunde haben wir unsere Bewertungsbögen, der geschriebenen Beiträge und Kommentare bekommen, worauf auch unsere mündliche Leistung, wie die Zeugnisnote vermerkt war.

2. In dieser Stunde begannen wir mit einem neuen Thema, welches lautet: Kant. Als Einstieg in das neue Thema, schauten wir einen kurzen etwa 15 minütigen Teil einer Sendung, in der es einer jungen Studentin gelingt, sich mit ihrer Vorstellungskraft die Anwesenheit Kants vorzustellen, um mit ihm über seine Werke, Theorien, wie auch Ethik zu sprechen. Dieser Clip war in jedem Fall hilfreich, ein paar erste grundlegende Fakten über Kant zu erfahren und vereinfachte, die doch sehr komplexen Themen ein wenig.

Im Anschluss dazu, haben wir ein selbsterstelltes Heftchen von insgesamt 15 Seiten über Immanuel Kant bekommen und auch direkt angefangen gemeinsam darin zu arbeiten. In der zweiten Stunde, ging es dann um „die Beurteilung von Handlungen“ nach Kant. Er unterteilte diese, in drei verschiedene Kategorien. Zum Einen gibt es das pflichtwidrige Handeln, welches als unmoralisch und böswillig beschrieben wird, die zweite Kategorie wird als pflichtgemäß betitelt und beschreibt eine Handlung, die aus einer Neigung, eines Gefühls oder aus Selbstinteresse begangen wird und somit als moralisch neutral angesehen ist. Die dritte und letzte Kategorie, ist das Handeln aus Pflicht, was von der Vernunft als objektiv notwenig angesehen wird und nur dies gilt als tatsächliche moralische Handlung.

Gegen Ende der Doppelstunde, haben wir dann (zunächst in Einzelarbeit) verschiedene Thesen versucht in die drei verschiedenen Kategorien einzuordnen, diese handelten von einem Blinden und einem Sehenden, wobei es darum ging, dass der Blinde gerne eine vielbefahrene Straße überqueren möchte. Unsere Aufgabe lag darin, das Vorgehen, des Sehenden genauer zu betrachten. Daraufhin haben wir in dreier Gruppen uns auf eine „richtige“ Lösung geeinigt und im Anschluss dazu, diese beiden, sich kaum unterscheidenden, Lösungen im Plenum nochmals diskutiert. Dabei sind wir zur Erkenntnis gekommen, dass der Mensch an sich, nach Kants Theorie, erschreckend wenig moralisch handelt.

Hier die einzelnen Thesen, farblich markiert, grün steht für die Handlungen aus Pflicht, gelb für pflichtgemäßes Handeln und grün für das Pflichtwidrige. Hier könnt ihr selbst Mal drüber nachdenken, vielleicht habt ihr ja andere Ansichtsweisen oder Interpretationen, dann hinterlasst doch einen Kommentar. 🙂

Januar 18

Darf ein Staat/die NATO militärisch intervenieren, um einen Völkermord zu stoppen?

Wenn man von einer guten und friedlichen Welt spricht, meint man eigentlich immer eine Welt ohne Krieg und Leid. Doch ist es nicht manchmal notwendig einen Krieg zu führen, wenn man dadurch beispielsweise die Menschenrechte schützen will oder die Menschen vor einem Völkermord retten will?

Dies ist aus ethischer Sicht eine nie ganz lösbare Frage, da man eigentlich keinen Krieg führen sollte aber auf der anderen Seite den Menschen dort hilft. Aus offizieller Sicht liegt die Beantwortung dieser Frage bei der UNO, denn nur durch ein UN-Mandat kann ein Staat in ein anderes Land intervenieren. Dieses UN-Mandat muss vom Sicherheitsrat der UNO beschlossen werden, aber dort sind die politischen Eigeninteressen meist stärker als tatsächlich eine Abwägung, ob es Menschen in dem betroffenen Land helfen würde, wenn man dort interveniert.

Beispielsweise im Kosovo Krieg 1999 hat die NATO beschlossen, auch ohne UN-Mandat zu intervenieren und für den Frieden zu kämpfen, weil Russland sein Veto-Recht im Sicherheitsrat nutzte. Streng genommen ist so etwas ohne UN-Mandat allerdings völkerrechtswidrig und dennoch wurde es gebilligt, weil es ethisch notwendig war, um die Verletzungen des Menschenrechts zu verhindern. Es war hier also durchaus berechtigt, in ein anderes Land zu intervenieren um das Menschenrecht zu schützen.

Ich finde ebenfalls, dass man in diesen besonderen Situationen einschreiten muss um schlimmere Taten zu verhindern. Krieg ist zwar eigentlich nicht die beste Lösung aber in manchen Fällen gibt es keinen anderen Weg, außer den Völkermord oder die Menschenrechtsverletzung einfach geschehen zu lassen und wie man das ethisch rechtfertigen soll kann ich nicht beantworten.

Hat jemand von euch eine Idee? Oder findet ihr auch, dass militärische Interventionen manchmal unausweichlich sind?

Januar 13

Verbot von Kampfsport

Kampfsportarten sind mittlererweile sehr beliebte Sportarten, viele trainieren sie und schauen gerne Kämpfe im Fernsehen. Sehr viele Leute stellen sich aber auch gegen Kampfsport. Vor allem bei dem in der UFC praktizierten Sport MMA finden sich sehr viele Kritiker. Ich musste im Internet schwachsinnige Kommentare von Berühmtheiten wie Thomas de Maizière lesen, in denen er behauptet, dass die Kämpfe „eine abscheuliche Form der Menschendarstellung“ wären (siehe ).

Dieser Beitrag ist zwar schon älter, aber trotzdem ein sehr unverschämter Kommentar.

Was mich besonders am Hass gegen den Kampfsport empört ist die Tatsache, dass dies eine Art der Entfaltung der Persönlichkeit ist und ein Verbot von Kampfsport ein massiver Eingriff in das Leben aller Beteiligten ist. Hierzulande wäre von einem Fußballverbot nichtmal im Traum zu denken, wobei zugegebenerweise Fußball lange nicht so brutal erscheint wie Kampfsport. Kampfsport ist im wesentlichen auch nicht brutal, erweckt aber sehr leicht den Eindruck.

Das allerschlimmste daran ist, dass Kampfsport für diejenigen, die eine Kampfsportart beherrschen, ein sehr wichtiger Bestandteil ist. Insbesondere Frauen könnten, was mich sehr bestürzt, etwas gebrauchen, um sich zu verteidigen. Leute, die gegen Kampfsportarten sind, sind trotzdem unbeschreiblich froh wenn im Falle eines Falles der Sohn oder die Tochter fähig ist, sich zu verteidigen (und zwar nur zu verteidigen) oder eine/n Freund/in dabei haben, die das können.

Ein richtiger Kampfsportler hat die Eigenschaft, niemand verletzen zu wollen und das Kämpfen so weit es geht zu vermeiden, weswegen von ihm/ihr keine Gefahr ausgeht.

Desweiteren gibt es auch Veranstaltungen auf deutschem Boden, bei denen diverse Kämpfe ausgetragen werden. Dort haben die Veranstalter freiwillige Jugendverbote verhängt, d.h. Jugendliche freiwillig von der Veranstaltung ausgeschlossen. Es wird bereits genug getan, um Jugendlichen keine gewaltverherrlichende Dinge zu zeigen und immernoch gibt es Leute, die Kampfsport verbieten wollen.

Findet ihr, es wäre sinnvoll Kampfsport zu verbieten? Und wenn ja, warum? MfG, Unbewusst

Januar 10

Ziele als Grund unseres schulischen Misserfolges

,Es gibt wenig, das schon seit langen so kritisiert wird, wie die deutsche Schulpolitik (außer in Bayern natürlich (;  ). Ich behaupte, dass unter anderem die viel zu frühe Frage nach Ziele im Leben, der Grund für die Mißlage viel zu vieler Schüler in Deutschland ist.

Schon von Beginn an werden wir gefragt „ja was willst du denn später mal werden“. Das ist zunächst mal nicht verwerflich, jedoch begleitet uns die Frage bis zum Ende der Schulzeit. Am Ende stehen die meisten Schüler da und treffen auf den letzen Drücker eine Entscheidung, die noch nicht einmal für sie selbst zufriedenstellend ist.

Die schulischen Ziele die wir uns setzen sind selten unsere eigenen. Schule ist zu einer Ausbildungsmaschinerie geworden. Vorne rein und hinten wieder raus. Doch was ist das Ergebnis? Unmotivierte Gymnasiasten, die ernsthaft sagen sie wollen Abitur. Das Ziel Abitur ist eine uns eingeprägte Notwendigkeit der Politik, damit Deutschland mit hundert tausenden Abiturienten und den daraus hervorgehenden Studenten im internationalen Vergleich als Gewinner hervorgeht. Tatsache jedoch ist, dass wir nur äußerlichen Schein wahren. Längst nicht alle Schüler sind für das Niveau eines Gymnasiums geeignet, welches trotz mancher teilweise vorherrschenden Meinungen, immer noch höher als das von Haupt- oder Realschule ist. Das führt zu schlechten Noten. Viel schlimmer noch, der Druck, den wir sowieso schon durch die Gesellschaft erfahren, wird nur noch größer. Wir können uns kaum noch mit uns selbst beschäftigen, kaum noch entfalten, geschweige denn mit den relevanten Dingen des Lebens beschäftigen. Nicht, weil wir keine Zeit dazu hätten, Nein – Freizeit haben wir in meinen Augen immer noch reichlich – die Schule sollte die Aufgabe haben uns die relevanten Dinge des Lebens ans Herz zu legen, uns zu motivieren dass wir uns wirklich Gedanken machen über das Wichtige in unserem Leben und nicht dass wir nur etwas nachplappern das sowieso jeder Unqualifizierte behauptet. Wo ist die Fantasie, wo die Kreativität, und vor allem, wo die Leidenschaft? Kunst, Musik- und Sportunterricht sind nur noch Schatten ihrer selbst. Da weiß doch niemand mehr, wozu gibt es das überhaupt noch?! Vor kurzem stand unter meiner Englisch Arbeit, ich solle doch mehr von dem in den Aufsatz einbauen, was wir im Unterricht behandelt haben. Ich pass doch nicht im Unterricht auf, wenn mir nur das erzählt wird, worauf ein Grundschüler mit ein wenig nachdenken kommt.

Wenn wir schon bei Grundschülern sind. Auch hier zeigt sich, dass wir viel zu früh mit Zielen konfrontiert werden. Wie bitte soll ein 10-Jähriger wissen ob er gut genug ist für eine höher qualifizierte Schule oder nicht. Und woher soll ein 10-Jähriger wissen ob er für sein späteres Berufsleben Abitur braucht. Die Grundschulempfehlung wurde doch bestimmt nur deshalb abgeschafft, damit noch mehr ihr Abitur haben

Sobald du in der Oberstufe angelangt bist, willst du den Unfug doch sowieso vollends durchziehen. Dann kannst du dich die zwei Jahre ja auch noch durchquälen- ist dann ja auch egal (Vorsicht, leichter Anflug von Sarkasmus!!). Bis zum Zeitpunkt des Abiturs haben die Wenigsten sich wirklich angestrengt, kaum was gelernt, haben sich mit schlechten Noten zufriedengegeben, weil sie wussten dass Abitur doch eigentlich nur ein Abschluss ist mit dem man danach etwas mehr Geld verdienen kann als andere. Letztlich nehmen wir doch kaum was mit. Vor allem aber deshalb, da wir nur im geringen Anteil das angeboten bekommen, was wir wirklich brauchen. Dementsprechend ist den meisten doch egal was vor der Tafel erzählt wird. Es ist selbstverständlich trotz dessen möglich gute Noten zu schreiben. Doch sind es nur erfolglose Erfolge. Deswegen sehe ich Erfolg als Nachhaltigkeitsbegriff. Erfolg in der Schule heißt demnach nicht gute Noten zu schreiben, sondern sich zu entwickeln. Nur wie soll das gehen, wenn wir nicht von dem bestehendem Schulsystem dabei unterstützt werden. Genau deswegen haben sowenige Abiturienten keine Ahnung was sie machen sollen. Sie sind sich in ihrer Entscheidung nicht sicher.

Wir sollten uns nichts vormachen. Ziele sind viel zu oft trügerisch und führen uns nur in die Irre. Letztlich haben wir nichts davon, sind unglücklich und deprimiert. Vor allem müssen wir aufpassen das wir uns nicht selbst belügen wenn wir uns Ziele setzen, und uns immer die Frage stellen: „Will ich das überhaupt?  Bringt mich das weiter?“ Ich bin der Meinung, dass es einen größeren Nutzen nach sich zieht jeden Moment für sich zu betrachten, jeden Moment als Ziel zu sehen. Umso überraschter ist man am Ende wie weit man doch gekommen ist. Es gibt keine Enttäuschung, nur  Überraschungen. Wenn du dir Ziele setzt, verdirbst du dir die Leidenschaft und dich selbst, weil du dich selbst vergisst. Pass allerdings auf, dass du die Frist nicht überziehst. Nimm alles hin wie es kommt, und entscheide dann. Erfolg misst sich an Qualität, und nicht an Quantität.

Was denkt ihr über das Thema?                                                                                                                Findet ihr ich habe recht, oder liege ich eurer Meinung nach nicht richtig?                                                  Könnt ihr etwas mit dem Beitrag für euch persönlich etwas anfangen?                                                      Wie müsste man das Schulsystem ändern?

Schreibt doch  in die Kommentare. Es interessiert mich brennend was ihr antwortet.

Euer

Achtungdenken

Januar 8

Sollte das Internet für Kinder verboten werden?

Das Internet ist heutzutage ein Bestandteil unseres Lebens geworden, der nicht mehr wegzudenken ist. Selbst Kinder kommen schon in Kontakt mit dem Internet. Dieser Kontakt beginnt allerdings immer früher und wird immer intensiver. Gerade bei Kindern, welche den richtigen Umgang mit dem Internet meist noch nicht gelernt haben, muss man sich fragen ob man diesen die Nutzung des Internets nicht doch lieber verbieten sollte.

Dafür sprechen die Gefahren, auf welche gerade Kinder im Internet stoßen können. Diese gehen von Vertragsfallen, welche mit nur einem Klick abgeschlossen werden, bis zu Cybermobbing, dass gerade bei Kindern häufig angewendet wird. Weitere Gefahren sind Fake News, sexuelle Belästigung und jugendgefährdender Inhalt, für welchen Kinder noch nicht vorbereitet sind. Eine weitere große Gefahr für Kinder ist, dass im Internet einige Extremisten oder Sektenangehörige nach neuen Rekruten suchen, wobei gerade Kinder, welche leicht beeinflussbar sind, für diese leichte Beute sind. Eine weitere Gefahr für Kinder ist, dass das Internet eine sehr hohe Abhängigkeitsgefahr besitzt, wodurch diese schnell die Schule vernachlässigen. Je jünger die Kinder sind, desto gefährlicher sind diese Gefahren.

Trotz dieser Gefahren gibt es einige Probleme mit einem Verbot des Internets für Kinder. Das erste Problem wäre die Frage der Umsetzung. Hierbei liegt das Problem darin, dass man schlecht kontrollieren kann ob nun ein Erwachsener oder doch ein Kind das Internet benutzt. Ein weiteres Problem ist das dieses Verbot ein enormer Eingriff in die persönliche Entfaltung wäre. Außerdem darf man nicht vergessen, dass das Internet trotz seiner Gefahren auch viele positive Eigenschaften besitzt, auch für Kinder.

Ich bin der Meinung, dass es wichtiger ist die Kinder beim Nutzen des Internets zu begleiten, anstatt ihnen dessen Nutzung zu Verbieten. Somit lernen sie schon früh den richtigen Umgang mit dem Internet und sind trotzdem geschützt vor Gefahren. Jedoch ist bei dieser Methode die Hilfe der Eltern, Kindergärten und Schulen nötig. Sollte das Internet für Kinder verboten werden? Wenn ja, wie? Wenn nein, wie soll man die Kinder sonst vor Gefahren im Internet schützen? Wie steht ihr zu dem Thema?

LG Skeptiker

Quellen:

https://www.internet-abc.de/eltern/familie-medien/gefahren-und-schutz-viren-mobbing-werbung-datenschutz/welchen-gefahren-sind-kinder-im-internet-ausgesetzt/

http://www.wissen.de/kinder-und-jugendliche-im-internet-begleiten-ist-besser-als-verbieten

http://www.zeit.de/digital/internet/2015-06/internet-studie-kinder-divsi-nutzung

Januar 7

Arbeit vs Freizeit, warum man Dinge aufschiebt

Viele von uns kennen es. Ferien, entspannen, Zeit nutzen. Ein Traum von vielen.

Gerade im Zeitalter von Netflix, Youtube und anderen sozialen Plattformen fällt es oft schwer sich zu motivieren und an etwa einer GFS oder Hausaufgabe zu arbeiten. Dann wird aufgeschoben.

„Ich habe noch fast zwei Jahre Zeit.“

„Okay, es geht auf den Abgabetermin zu, ich sollte echt mal was machen.“

„Oh man, morgen ist Abgabe und ich habe noch nicht mal angefangen.“

Das passiert mir ungefähr immer und der Grund dafür liegt nicht einmal nur darin, dass es Netflix gibt, sondern darin, dass ich meine Freizeit grundsätzlich lieber mit anderen Dingen verbringe.

Viele Menschen haben außerhalb der Arbeit oder der Schule etliche Hobbys. Die einen zeichnen gerne, die anderen schreiben Geschichten und wieder andere gehen einfach gerne raus in die Natur. Wieso sich dann zuhause hinsetzen und eine Hausarbeit zum Thema „Die Renaissance“ schreiben? Wer kann sich aufraffen so etwas zu tun?

Dazu kommt, dass Zwang den Spaß an der Arbeit kaputt macht. Wenn niemand sagt:“ Du musst das jetzt machen!“ Macht man es automatisch lieber. Das gleiche gilt aber auch beim Zimmer aufräumen. Wenn ich mein Zimmer aufräumen will, weil ich sehe, dass es mal wieder Zeit wird, aber mir meine Mutter auch sagt, dass ich es machen muss, habe ich gleich viel weniger Lust auf ein aufgeräumtes Zimmer.

Aber ist es denn nun so schlecht die Dinge aufzuschieben?

Nun ja, in den meisten Fällen wahrscheinlich schon, Hausarbeiten schreiben sich nicht von selbst und in vielen Fällen bringt es einem auch was sich mit einem Thema auseinander zu setzen. Wenn es nichts fürs Leben bringt, dann wenigstens fürs Abi.

Die andere Seite ist aber, dass man weniger Zeit für sich hat. Es ist gerade im Alter zwischen 13 und 18 wichtig Zeit für sich zu haben, denn genau das ist die Zeit herauszufinden, was für Stärken man hat und auch Möglichkeiten zu finden wie man mit diesen Stärken umgehen kann. Außerdem ist dieses Alter auch dazu da um sich selbst zu finden. Das hört man zwar immer wieder und manchmal mag es auch nerven aber im Grunde ist es doch wahr.

Man muss sich so viel mit sich selbst und seinem Charakter auseinandersetzen, viele stellen ihre Sexualität in Frage, andere leiden unter Depressionen oder haben auch Probleme in der Familie, wenn zum Beispiel ein Elternteil krank ist und man zu Hause viel zu tun hat, hat man kaum eine andere Möglichkeit als die Aufgaben aufzuschieben.

Einige Menschen schieben solche Dinge auch mit Absicht auf, weil sie sich sagen, dass sie unter Druck besser arbeiten. Ob das nun aber stimmt oder nicht, sei mal so dahin gestellt.

Fakt ist, dass man für 80% der Arbeit weniger Zeit braucht als für die 20% Feinarbeit zum Schluss. Die Frage die sie sich mir dann stellt ist: Ist es das Wert?

 

Was sagt ihr dazu? Seid ihr eher Menschen, die alles sofort weg haben müssen, oder seht ihr das ganze auch eher gelassen?

Eines Tages  wirst du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die du immer wolltest. Tu sie jetzt.

-Paulo Coelho

Zufall

Januar 7

Allgemeines Rauchverbot in Deutschland?

Heutzutage ist es völlig normal, wenn jemand in der Öffentlichkeit raucht, obwohl man sich heutzutage den schlimmen Folgen vom Rauchen bewusst ist. Dabei ist egal ob es nun auf der Straße, auf Partys oder auf der Arbeit passiert. Der Konsum von Zigaretten wurde in Deutschland bereits in Gaststätten mehr oder weniger verboten. Dies bringt die Frage auf, ob man das Rauchen von Zigaretten nicht allgemein verbieten sollte, wie es bereits mit anderen schädlichen Drogen schon passiert ist.

Für das Verbot würde zum einem sprechen, dass Rauchen dem eigenen Körper schadet. Zum einem erhöht rauchen das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden, zum anderen erhöht das Rauchen ebenfalls die Chance Lungenkrebs zu bekommen. Eine weitere Gefahr die das Rauchen mit sich bringt, besteht für diejenigen, die den Rauchern am nächsten sind. Selbst wenn diese sich aktiv gegen das Rauchen entschieden haben, können diese Schäden durch das Passivrauchen erhalten. Ebenfalls wurden bereits andere Drogen mit der Begründung, dass sie dem Nutzer schaden, verboten. Somit sollte gerade bei einer Droge die auch auf andere Menschen als den Nutzer eine Auswirkung haben keine Ausnahme geduldet werden.

Jedoch gibt es auch einige Argumente gegen das allgemeine Rauchverbot. Einer dieser hängt mit der Überlastung der Polizeikräfte in Deutschland zusammen. Ein allgemeines Verbot vom rauchen würde die Situation dieser nur noch verschlechtern und dazu führen, dass diese sich weniger um wichtigere Dinge kümmern können. Außerdem würde ein solches Verbot die Einkommensquelle des Staates verringern, da dieser am Tabakverkauf mit verdient. Wichtig ist allerdings auch, dass ein solches Verbot ein weiterer Eingriff in die freie Entfaltung des Menschen wäre. Das schwerste Argument gegen ein solches Verbot lässt sich jedoch am Beispiel der ,,Prohibition“ in Amerika absehen. Diese bewies, dass ein solches Verbot die Lage nur noch verschlechtern würde, da die Nachfrage nach Zigaretten immer noch da wäre. Nur das Angebot würde verringert werden, was einen erhöhten Export aus anderen Ländern und ein Mafia-Regim für Zigaretten zur Folge hätten.

Ich bin der Meinung das sowohl das Verbot von Zigaretten, als auch von anderen Drogen sinnfrei ist. Stattdessen sollte man diese Probleme lieber mithilfe von Aufklärung und besserer Hilfe für Raucher bzw. Abhängige bekämpfen. Sollte man rauchen verbieten? Was gäbe es für andere Möglichkeiten? Oder sollte man erst gar nichts gegen den Konsum unternehmen? Wie steht ihr zu dem Thema?

LG Skeptiker

Quellen:

http://www.g-geschichte.de/forum/aktuelles-politik-wirtschaft/372-rauchverbot-pro-contra.html

http://www.zeit.de/1972/48/zigarettenrauchen

https://www.brandeins.de/archiv/2014/scheitern/prohibition-in-den-usa-1920-al-capone-auf-dem-trockenen/

https://www.tagesschau.de/inland/polizei-personal-101.html

Januar 7

Visionen und Ziele

Die letzten Tage war ich auf einem Mitarbeiterseminar namens Update. Ich hatte mich für die Sparte Jugendspezial eingetragen. Ein Seminar, dass wir dort hatten hieß „Visionen und Ziele“. Wir haben erklärt bekommen, dass man sowohl für sich selbst, als auch für die Jugendarbeit die man macht (oder vorhat zu machen) eine Vision entwickeln soll. Diese Vision sollte dann möglichst smart sein.

Das heißt konkret:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Aufgabenorientiert
  • Realistisch
  • Terminiert

Quelle: Andreas Rödel

So kann man sich Ziele machen, die man später auch erreichen kann. Wahrscheinlich haben viele von euch dieses Jahr Ziele (besonders die Leute aus meiner Stufe). Das Abi schaffen, einen Beruf finden, mit dem Studium anfangen, verreisen oder eine Beziehung beginnen. Manche dieser Ziele sind spezifisch und messbar, andere nicht, manche sind unterminiert, andere müssen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgehakt sein.

Mir hat sich die Frage gestellt ob es gute und schlechte Ziele gibt. Nehmen wir an, ich wäre übergewichtig. Bis zu Ende des Jahres hätte ich mir vorgenommen 30kg abzunehmen. Am 31. Dezember habe ich -25kg geschafft. Bin ich jetzt zufrieden? Hätten es nicht noch fünf kg weniger sein sollen? 25 kg weniger ist ein tolles Ergebnis, aber mein Ziel habe ich nicht erreicht. Andererseits hat meine Vision von einem schlankeren Ich meinen Ehrgeiz geweckt. Ich habe mich aufgerappelt und etwas getan. Ohne ein klares Ziel hätte ich das vermutlich nicht geschafft. Oder bin ich doch frustriert über den scheinbaren Misserfolg und gebe wieder ganz auf?

Was mir auch schwer fällt ist der Punkt, mir ein realistisches Ziel zu setzen. Ich bin oft faul und nicht bereit viel zu investieren, also setze ich mir ein ganz kleines Ziel, dass ich sowieso erreichen kann. Realistisch ist es, kein Frage, aber bringt es mich auch vorwärts?

Wenn ich weiter darüber nachdenke habe ich immer mehr an der Methode auszusetzen. Warum eigentlich? Letztendlich glaube ich, dass nicht die Methode schlecht ist, sondern, dass ich einfach Schiss habe. Angst mich festzulegen, weil ich scheitern könnte. Es ist unbequem überprüfbare Ziele zu haben und doch sind sie es, die mich weiter bringen.

Ich glaube es hilft, wenn man seine Visionen teilen kann. Vielleicht haben zwei die selbe Vision oder ich sage mein Ziel einfach einer Vertrauensperson weiter. So kann man sich gegenseitig daran erinnern, Zukunftspläne spinnen und loslege. Ein Freund kann einem helfen an einem Ziel dranzubleiben, sich mit über erste Erfolge freuen und Tipps geben, wenns mal nicht voran geht.

Gemeinsam geht vieles besser. Auch dein Traum für die Zukunft.

Liebe Grüße

Glück