Januar 15

Protokoll vom 21.11.2016 K2

Es fehlten 4 Schüler.

 

Zuerst sahen wir uns zwei Videos an, anhand welcher wir ein Arbeitsblatt zum Thema Menschenrechte ausfüllten:

     https://youtu.be/fjagWFEmnpg

        https://youtu.be/12uKuORCyBM

Nach dessen Besprechung bekamen wir ein Arbeitsblatt zum Aufbau eines Arguments

Hier bearbeiteten wir die erste Aufgabe:

           (Fakt) Die Todesstrafe ist in Deutschland verboten, (Begründung) weil sie wider den Menschenrechten steht (anerkannte Norm). (Konklusion) Folglich ist sie moralisch nicht zu vertreten.

           (Fakt) Die Todesstrafe ist in Deutschland verboten. (Begründung) Unter anderem da in Anbetracht der Tatsache, dass in den USA, wo sie erlaubt ist, nicht weniger Verbrechen begangen werden (Fakt). Demnach funktioniert sie auch nicht als Abschreckung (Konklusion).

Für die zweite Aufgabe bekamen wir Zeit an den Computern zu recherchieren, werden unsere Ergebnisse jedoch erst nächste Stunde zusammentragen.

Januar 15

Ethisches Handeln und die Scheinmoral

Jeder hat es schon gesehen: ein T-Shirt für 3,99 €. Die einen schlagen zu, die anderen gehen für diesen Betrag lieber Kaffee trinken (fair angebaut und gehandelt natürlich!). Bin ich unmoralisch, wenn ich bei diesem scheinbar unschlagbaren Angebot schwach werde? Kann ich diesen unmoralischen Kauf kompensieren?

Wir alle können selber entscheiden, ob wir ein Kleidungsstück kaufen wollen, bei dessen Herstellung Menschen gelitten haben. Oder ob wir lieber die fairere Variante wählen. Gerade in dieser Möglichkeit zum moralischen Handeln zeigt sich unsere Freiheit. Sonst wären wir einfach willenlose Konsumenten. (Evi Hartmann)

Wir stehen ja heutzutage vor einem gar unüberschaubaren Markt, egal ob nun Kleidung oder andere Produkte. Im Einkaufsladen beispielsweise: Da gibt es 250 g Butter zu 89 ct oder für 2,29 €. Da denke ich ja auch nicht nach, ob es den Kühen beim Melken nun schlecht ging oder nicht.

Aber hilft es vielleicht auch meinem eigenen Ego, zum teureren Produkt zu greifen? Ob ich nun Butter von Gut&Günstig oder von demeter kaufe, interessiert später keinen, wenn sie erst mal im Kuchen gelandet ist. Aber beim T-Shirt? Primark oder G-Star? Das trägt man ja schließlich am Körper, jeder sieht es zwangsläufig. Da greift der, der etwas auf sich hält doch zum Shirt für 49,99 €. Ein Schelm, wer hier eine Doppelmoral erkennt.

Vielleicht ist das ja auch eine Art Kompensationsreflex, billige Nahrung, teure Kleidung. Witzigerweise kann man manchen auch genau das Gegenteil unterstellen – teure Fair-Trade-Produkte, billige Kleidung (ich glaube wir haben da ja unsere Vorstellung bestimmter Menschen).

Aber Weg von der Butter: Wir alle haben ja eine Verantwortung mit unseren Taten (Käufen), auch wenn wir uns dieser nicht gleich bewusst sind. Die Frage ist ja eher, was uns als Konsument besser fühlen lässt? Diese Freiheit kann einem bisher nicht genommen werden, insofern nicht strenger kontrolliert wird, wie sehr der Milchbauer unter der billigen Butter leidet oder wie Menschen in Fabriken behandelt werden.

Wie denkt Ihr darüber? Ist man konsequent, was ethisches Handeln betrifft? Oder legt man eher darauf wert, was einen immerhin so aussehen lässt? Seid Ihr konsequent?

Januar 15

Protokoll vom 9. Januar 2017

Gymnasium Gerabronn, Ethikkurs 2015-2017

Stundenprotokoll vom 09.01.2017, Doppelstunde ( 7:45 -9:20)

Referentin: Sü

Anwesende: vollständig (18 Schüler )

Verfasser des Protokolls:  emva98

__________________________________________________________________________________________

 Gliederung

  1. Empathie – Spiel über das Thema Religion
  2. Wozu Religion?
  3. Wiederholung: Allgemeinwissen über die Weltreligionen

___________________________________________________________________________________________

1. Das Empathie – Spiel

In diesem Spiel geht es darum, wie gut man sich in Personen (hier: die Klasse) hineinversetzen kann. Es werden Ja-Nein-Fragen über das Thema Religion gestellt und jeder schätzt die Antwort der Klasse ein ( Tabelle ) . Pro Person darf  nur ein Joker benutzt werden (Joker=Enthaltung). Nach jeder Frage werden die Vermutungen aufgelöst.

__________________________________________________________________________________________

2. Wozu Religion?

Zu dieser Frage lasen wir im Buch Kolleg Ethik auf der Seite 332/333, damit wir folgende

Wesensbestimmung:

  • Jede Religion ist eine Weltanschauung
  • Jede Religion wird durch seine Feste, Rituale, Gebete, Symbole usw. definiert
  • die Ausübung der Religion ist vorgeschrieben (z.B 1o Gebote im Christentum, Koran)

Grundfunktion:

  • religiöse Vorzüge wirken gemeinschaftsbildend (z.B Gottesdienst)
  • individuell konkretisiert
  • Weltanschauung mit Riten und Festen
  • Religion bietet Wertmaßstäbe zur Beurteilung von Verhaltensweisen (Verhalten überprüfen, Lebensziele festlegen)  z.B im Christentum: 10 Gebote, Jesus u. Heilige als Vorbilder …
  • gibt Antworten auf existentiellen Fragen -> Sinnhorizont für das individuelle Leben
  • Religion hilft, Angst zu bewältigen und Krisen zu bestehen (durch Gottvertrauen)
  • Religion fördert die Selbstannahme (Vor Gott sind alle Menschen gleich). Grundlagen: Seelsorge, Gebet, Meditation

 

Nach der Besprechung der Aufgaben, sollte jeder selbst die Religion definieren.

Meine Definition:

Die Religion ist ein Glaube an eine höhere Macht, die das menschliche Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen und auch die Wertvorstellungen im Leben beeinflussen. Sie zeigt den Menschen

__________________________________________________________________________________________

3) Die Weltreligionen (Übersicht)

In der nächsten Stunde (16.01.17)  werden die letzten zwei Weltreligionen (Buddhismus, Hinduismus) bearbeitet.

Januar 14

Wunschkind gesucht!

 

Wunschkind gesucht: Blond, blaue Augen, ausgewachsen ungefähr 1,80, intelligent.

Was wäre, wenn das tatsächlich möglich wäre? Wenn man  sich das perfekte Kind „zurechtschneidern“ könnte?

Genau diese Gefahr sehen manche in der Präimplantationsdiagnostik.

Dieses Verfahren, kurz PID, gewinnt auch heutzutage in den Medien immer mehr Aufmerksamkeit und wird zum Teil heiß diskutiert. Doch was ist PID genau und warum ist es so ein brisantes Thema?

Präimplantationsdiagnostik bezeichnet im Wesentlichen die Überprüfung bzw. Untersuchung eines künstlich befruchteten Embryos vor der Einpflanzung in die Gebärmutter auf Gendefekte.  Wenn schwerwiegende Chromosomenanomalien vorliegen sollten, kann man dies vorher erkennen und entscheiden, ob die Implantation stattfinden soll oder nicht. Hierbei kann auch im Voraus bestimmt werden, ob das Kind männlich oder weiblich ist.

 

Dadurch, dass man durch die Untersuchung schon vorher weiß, dass das Kind zum Beispiel nicht lebensfähig ist, kann den Eltern Schmerz erspart werden, was nicht der Fall wäre, wenn sie erst nach der Geburt von dem Gendefekt erfahren würden und das Kind wenige Wochen nach der Geburt schon versterben würde.

Man hat somit die Möglichkeit, genetisch bedingte Krankheiten gezielt zu vermeiden und dadurch die Lebensqualität der Eltern und des Kindes zu verbessern. PID bietet also solchen Paaren eine Möglichkeit, Kinder zu bekommen, die durch Erbkrankheiten vorbelastet sind und daher Angst haben, dass sie diese Erbkrankheiten auch an ihr Kind vererben.

Außerdem kann man durch die PID das Leben eines schwerkranken Geschwisterkindes retten, das auf eine Knochenmarksspende bzw. Stammzellenspende angewiesen ist und das sonst sterben würde. Dazu erfolgt die Implantation eines Embryos, der die höchste genetische Übereinstimmung mit dem erkrankten Kind zeigt.

Auch wenn PID viele Vorteile hat, so kann man dennoch auch einige Nachteile feststellen.

Nehmen wir an, ein Paar erfährt, dass ihr Kind voraussichtlich nur 2 Wochen leben wird, dann werden sie es wahrscheinlich nicht implantieren lassen.

Wenn das Kind aber voraussichtlich 3 Jahre leben wird, so ist es schon schwerer abzugrenzen, ob man den Embryo implantieren lässt oder nicht. Es verschwimmen die Grenzen, man kann nicht genau sagen, ob man diesem Embryo ein Leben „zugestehen“ kann oder nicht.

 

Außerdem ist es ethisch fragwürdig, wenn man einen Embryo „züchtet“, der nur als Spender für das schwerkranke Geschwisterkind herhalten soll. Man verletzt hierbei die Menschenwürde des Spenderkindes, da man es bloß als Mittel benutzt, um das andere Kind am Leben zu erhalten, ohne anzuerkennen, dass das Spenderkind als Zweck an und für sich existiert.

 

Zudem kommt die Angst hoch, dass man dieses Verfahren als Mittel benutzen könnte, um „Wunschkinder“ zu kreieren, man sich also, wie in der Einleitung beschrieben, aussuchen kann, wie das Kind aussehen wird. In der Tat gab es wohl einen Versuch, so etwas in den USA möglich zu machen:

Eine im Jahr 2009 gestartete Initiative einiger Fertilitätskliniken, auch die Auswahl von Augenfarbe und Haarfarbe in ihr Angebot aufzunehmen, ist seinerzeit aufgrund öffentlicher Proteste wieder gestoppt worden.“ (http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/praeimplantationsdiagnostik-als-hilfe-fuers-wunschkind-11823264.html )

Wenn man davon ausgeht, dass das menschliche Leben schon mit der Befruchtung einer Eizelle durch einen Samen beginnt, so kann man mit dem Lebensschutzrecht bzw. der Menschenwürde argumentieren. Die Menschenwürde ist universal, das heißt, sie gilt für alle Menschen, unabhängig von ihrer „Rasse“ oder Religion, weiterhin ist sie individuell, was so viel heißt, dass sie jedem einzelnen Menschen zukommt. Hier liegt auch schon der Punkt, an dem sich die Geister scheiden, manche sagen nämlich, dass der Embryo vor der Implantation kein Individuum ist, da bis zum 12 Tag noch eineiige Mehrlinge entstehen könnten. Die Menschenwürde bzw. Menschenrechte kommen aber erst Individuen zugute, also erst nach der Implantation.

Dennoch kommt es hierbei auf die genaue Differenzierung an, wann einem Wesen genau Menschenwürde zukommt.

 

Meiner Meinung nach ist das ein sehr schwieriges Thema, aber ich finde, dass PID nur erlaubt werden sollte, wenn auch wirklich klar ist, dass das Paar das nur will, weil es Angst davor hat, dass das Kind eine schwere Erbkrankheit bekommt. In anderen Fällen, zum Beispiel wenn die Eltern sich aussuchen wollen, wie ihr Kind aussieht und welches Geschlecht es hat, finde ich es nicht gerechtfertigt.

Auch dass ein Embryo nur „gezüchtet“ wird, um als Spender für sein Geschwisterkind zu fungieren, finde ich absolut nicht zulässig, da man die Menschenwürde des „Spenderkindes“ verletzt.

Außerdem ist es schwer zu sagen, wann und wo man damit aufhört, wenn die PID legalisiert werden würde, würde eine genetische Voruntersuchung jedes Embryos wahrscheinlich an der Tagesordnung liegen, was wiederum dazu führen könnte, dass eine Selektion nach dem perfekten Menschenbild stattfinden könnte.

Wie steht ihr dazu? Seid ihr für oder gegen PID?

Januar 14

Weltfrieden, ein Ding der Unmöglichkeit?

Weltfrieden ist einer der größten Wünsche der Menschheit. Es würde bedeuten, dass kein Krieg mehr in keinem noch so kleinem Land stattfindet und dass alle Konflikte zwischen den Ländern mehr vorhanden sind, die dem entgegenstehen würden.   Leider ist dies eine ziemlich euphemistische und auch noch für eine lange Zeit fiktive Vorstellung. Warum ist dass aber so und ist es vielleicht irgendwann real?

Seit spätesten der Erfindung des Schwertes, eine Waffe allein zum Töten von Menschen, hat es in der Vergangenheit kaum eine Zeitperiode gegeben, in der sich die Menschen nicht gegenseitig bekämpft haben, sei es aus Nahrungskonkurenz, aus Glaubensdifferenzen oder auch aus wirtschaftlichen Interessen und wegen Ideologie-Ansichten. Vor allem die letzteren Gründe zählten in der näheren Vergangenheit eine wesentliche Rolle. Ein Beispiel wäre der Kalte Krieg, in dem sich die UdSSR, als Land des Kommunismus und die USA, als Land des Kapitalismus gegenüberstanden. Auch heute sind solche ähnlichen Gründe vorhanden, da Ansichten und Ideologien „vererbt“ werden und daher lange bestehen bleiben. So sorgt der IS – als Beispiel- , der durch seine extremen Ansichten über die Scharia und dem Koran einen schweren Konflikt zu den anderen hervorruft.

Wie schon gesagt , werden Ansichten, Ideologien, Interpretationen von Religionen, an die nächste Generation weitergegeben, was dazu führt, dass die Konflikte die oft durch diese Differenzen entstehen lange anhalten.

Weiter kommt noch dazu, dass manche Länder aus wirtschaftlichen Gründen Krieg – in welcher Form auch immer- führen und dadurch den Weltfrieden unmöglich machen. Dies kommt durch die vermeintlich wachsende Gier der Menschen zustande, auf die ich jetzt allerdings nicht weiter eingehen möchte.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Weltfrieden in absehbarer Zeit nur eine Fiktion bleiben wird, da Menschen immer individuell und pluralistisch in der gesammten Masse sein werden, wodurch  Konflikte in kleinem oder in größerem Maße folgern.

Januar 14

Menschen, Von Grund aus Gut oder Böse?

Aktuell hört man viel über schreckliche Taten und über die Risiken, dass solche wieder vorkommen. Im Zentrum dabei stehen die Terroristen -hier als Beispiel herangezogen- , die man gewissermaßen wie „Bilderbuch-Bösewichte“ darstellt: Menschen die aus purem Hass und falschen Ansichten handeln. Dabei entsteht schnell dass Bild, dass diese Menschen  von Grund auf böse wären. Doch dies ist eine vorschnelle Annahme, die dazu führt, dass der Glaube entstehe, dass Menschen entweder als ein böser oder ein guter Mensch geboren wird.

Was überhaupt als Gut oder Böse beschrieben wird ist bereits schwierig, da es meistens im Auge des Betrachters liegt. Allerdings lassen sich einige Werte der Ethik, wie nicht zu töten etc. ,als definitiv gut erklären. Anhand diesen könnte man Menschen in Gut und Böse unterteilen.

Ob Menschen allerdings als Gut oder Böse geboren werden, oder noch wesentlich wichtiger: Ob Menschen in ihrer Existenz Gut oder Böse sind zu beantworten ist nicht ganz so einfach. Dazu muss man wissen, ob dem Mensch von Grund auf gewisse Verhalten „in die Wiege gelegt“ wurden. Dazu gibt es viele Theorien und Forschungen, die zwar andeutende Ergebnisse zeigen, allerdings nicht 100% sicher sind. Es ist allerdings davon auszugehen, dass der Mensch von Geburt an bestimmte Verhaltensmuster hat, die sich unterschiedlich zeigen. Diese sind allerdings eher weniger in Gut und böse einzuteilen, denn sie beeinflussen weniger die Entscheidung vom Menschen als seine Erfahrungen und seine Erziehung. Die letzteren sind die Dinge die den Menschen weit aus mehr prägen und entscheiden daher auch, ob ein Mensch gut oder böse wird. Laut meiner Ansicht, ist es möglich, dass Menschen von Natur aus eine eigentlich positive Tendenz haben, was aus evolutionstechnischen Gründen sinnvoll ist um sich zu unterstützen. Diese Zeiten, in der es lebensnotwendig war, dass man sich aufeinander verlässt, sind allerdings vorbei, was zur Folge hat, dass diese angeborene Tendenz abgeschwächt wird.

Um zu meinem zusammenfanssenden Fazit zu kommen:  Menschen haben zwar eine angeborene Tendenz  zu dem was man als oberflächlich Gut bezeichnet,  wobei diese allerdings durch Werte, Ansichten, Fehlinterpretationen zum Beispiel einer Religion, hauptsächlich überschattet werden. Ob der Mensch Gut oder Böse wird, ist durch die vorherige Generation bestimmt und daher nicht angeboren.

Januar 14

Macht Geld glücklich?

Wir alle kennen den Spruch „Geld allein macht nicht glücklich“ oder ähnliche Formulierungen. Doch warum macht es einem nicht glücklich

Mit Geld kann man vieles verwirklichen. Teure, schnelle Autos, viele Klamotten, ein großes Haus oder auch eine Weltreise ohne finanzielle Probleme. Vieles steht einem offen, wenn die finanziellen Mitteln vorhanden sind. Dennoch sind die meisten reichen Menschen dennoch nicht glücklicher als manch andere. Steht einem mehr Geld zur Verfügung, kann man sich mehr kaufen. Dadurch entsteht eine Art Belohnungseffekt, wenn zum Beispiel bei einem Kauf von einem Smartphone erfolgt. Unser Gehirn schüttet das Glückshormon Dopamin aus und es macht einen glücklich. Selbst hier hält das Gefühl nur kurz an und unsere Ansprüche steigen, da man sich an das Geld sich schon wieder gewöhnt hat.

Studien zeigten auch, dass auch arme Menschen glücklicher sein können. Ihr Lebensglück sehen sie nicht in den materiellen Dingen, sondern in andere. Zwar denken einige mit Geld kann man seine Gesundheit, sein Lebenserhalt und Spaß im Leben sichern, aber auch hier kann Geld nicht alles ändern. Steve Jobs konnte sich auch mit seinen großen finanziellen Mitteln sich nicht retten. Und kann Geld auch schlimme Zufälle verhindern?

Aber so zeigte sich auch die Studie der University of British Columbia, dass Menschen mit viel Geld weniger traurig sind. Sie sind eher längerfristig zufrieden, da sie wohl leichter Probleme in den Griff bekommen als andere.

Ich denke, dass Geld dennoch einen Einfluss auf das Glücklichsein hat, auch wenn dies nur gering ist. Entscheidend ist, welche Einstellung man zum Leben hat, wie man aufgewachsen ist und wie viel es einem von etwas braucht, um glücklich zu sein. Ich frage mich, ob man nicht schon glücklich ist, wenn man zufrieden mit seinem Leben schon ist? Was braucht ein Mensch um glücklich zu sein? Und was bedeutet einem glücklich sein wenn man dieses Gefühl sehr oft erlebt?

 

Zu diesem Thema würde ich gerne euch fragen, seid ihr glücklich und wie definiert ihr euer Glück?

Januar 13

Sollte man Skeptisch sein?

Ich habe mir die Frage gestellt ob es sich lohnt eher skeptisch zu sein, oder ob man eher optimistisch sein sollte. Vom Prinzip her ist eher Praktisch Dinge Skeptisch zu hinterfragen um gegen negativen Auswirkungen vorzubeugen. Wenn man zu viel Hinterfragt kommt man am Ende allerdings nicht weiter und hat statt eine Lösung zu finden nur andere Lösungen Hinterfragt. Der Optimismus hat den Vorteil das man sich nicht zu viel Gedanken um etwas zu machen und den anderen einfach blind zu vertrauen. Dies kann allerdings dazu führen das der eigene Optimismus von anderen ausgenutzt wird. So kann jemand zum Beispiel dich bestehlen und dir sagen das er es nicht wahr ohne Angst vor Folgen zu haben, da du ihm blind vertraust. Außerdem gibt es noch das Problem das man durch den Optimismus sehr schnell Fehler übersehen kann was riesige Folgen haben kann. Ein Vorteil des Optimismus ist wiederum das man Zeit spart und sich nicht tausende Gedanken machen muss, was nur dazu führt das man sich unglücklich fühlt.

Wer nur auf den Optimismus vertraut wird betrogen und wer nur Skeptisch ist erreicht am Ende nicht.

Ich glaube man sollte einen Mittelweg gehen. Man sollte nicht alles Hinterfragen, vorallem wenn es sowieso schon klar oder gar unwichtig ist, aber man sollte ebenfalls nicht auf die Richtigkeit vertrauen.

 

Januar 13

Sollten Drogen verboten werden?

Drogen machen abhängig und die meisten von ihnen Schaden einem. Trotzdem gibt es viele die sie Konsumieren. Um die Anzahl von Drogenabhängigen zu vermindern wurde in den meisten Ländern die meisten Drogen verboten. Die einzigen Drogen die noch in den meisten Ländern noch erlaubt sind, sind Alkohol, Zigaretten(Taback/Nikotin), Koffein und in manchen Ländern THC. Der Konsum und der Verkauf anderer Drogen wurde Strafbar gemacht. Um die Anzahl von Drogenabhänigen zu vermindern wurde also das Angebot der Drogen gesenkt. Wenn das Angebot von einem ,,Gut“ sinkt, ohne das die Nachfrage sinkt steigt der Preis. Bei den meisten Produkten führt diese Preiserhöhung zu einem Rückgang der Nachfrage. Dies gilt allerdings nicht für Drogen. Drogen werden Konsumiert, egal wie teuer sie sind. Das Problem von Drogen ist das diese eben abhängig machen. Die Konsumenten müssen schon fast weiterhin Drogen nehmen. Das führte dann dazu dass viele Kriminell werden mussten um ihre Sucht zu Finanzieren. Drogen kann man nicht auf der Angebot-Seite bekämpfen, stattdessen sollte man dieses Problem an der Wurzel bekämpfen, and der Nachfrage-Seite.

Da stellt sich die Frage ob man nicht einfach alle Drogen erlauben sollte und stattdessen lieber Drogen von Proffesionellen ,,gesünder“ herstellen und verkaufen lassen sollte. Dies würde dazu führen, dass diejenigen die von Drogen abhängig sind diese für billigere Preise erwerben könnten und sich mehr auf sich selbst und ihre Arbeit konzentrieren können, anstatt immer nur zu überlegen wie und wo man das nächste mal Konsumieren kann. Somit könnte also jeder der die Droge konsumieren möchte sie Konsumieren ohne andere zu stark zu gefährden. Es währe also damit wie zb mit Zigaretten. Jeder der möchte kann. Die Kehrseite dieser Methode wäre das dadurch, das die Droge nicht mehr Illegal ist, viele die Angst vor einer Strafe hatten jetzt auf den Drogenzug aufspringen würden.

Ich bin der Meinung man sollte Drogen erlauben. Alle Drogen um genau zu sein. Ich finde es sollte jedem seine eigene Entscheidung sein ob der Kick es Wert ist.Meine Frage wäre es aber ob es ethisch vertretbar wäre Produkte die Nachweislich Schaden legal zu verkaufen? Und würde es die Krimminalitätsrate senken? Wie steht ihr zu dem Thema?

 

Quelle:https://www.youtube.com/watch?v=wJUXLqNHCaI

 

Januar 13

Selbstfindung und Selbstverwirklichung

Ich selbst bin erst 17 Jahre alt und kann auf keinen Fall sagen, dass ich mich schon selbst verwirklicht habe. Trotzdem möchte ich gerne in diesem Beitrag  meine aktuelle Sicht dazu schreiben.

Aus meiner Sicht ist der Fakt, dass sich die meisten Menschen viel zu viel auf andere fixieren und damit meist sich selbst vergessen, ein großer Fehler. Im Grunde ist es nicht schlimm sich Inspirationen oder auch Tipps von anderen zu holen, gerade in jungen Jahren ist dies ohne viel Lebenserfahrung sehr wichtig. Trotzdem sollte man nie vergessen, dass es sehr wichtig ist auch seine eignen Erfahrungen zu sammeln und das zu tun was man selbst will und nicht das was andere von einem erwarten zu tun! Wenn ich selbst jetzt z. B. für mein Leben gerne Basketball spiele, ist es nichts schlechtes mir Tipps und Inspirationen von Vorbilder zu holen, aber ich sollte nicht versuchen diese zu kopieren oder so zu sein wie sie, weil ich mir dann Anerkennung von anderen erhoffe. Man sollte etwas tun weil man es lieb und für sich tut und nicht will man anderen Menschen etwas beweisen will.

Ich selbst habe mit sieben angefangen Fußball im Verein zu spielen, eben will es jeder gemacht hat. Fußball hat mir nie wirklich Spaß gemacht und ich blieb halt im Verein, weil alle meine Freunde dort waren und dies so von mir erwarteten. Erst im Alter von 14 habe ich den Verein verlassen und fing an Basketball zu spielen. Zunächst nur an dem Korb im Dorf. Nach und nach lernte ich Leute kennen die genauso viel Spaß am Basketball hatten wie ich selbst. Wir beschlossen einen Antrag beim örtlichen Verein  zu stellen, eine Basketballabteilung gründen zu dürfen und wurden angenommen. Nun spiele ich schon knapp eineinhalb Jahre mit Leuten, die diesen Sport genauso lieben wie ich, in einem Team. Wir haben alle viel Spaß an der Sachen und man kann merken, dass jeder mit viel Herzblut dabei ist.

Was ich damit sagen will ist, dass jeder selbst finden muss was ihm Spaß macht und nicht dass tun soll, was jeder macht oder was seine Freunde machen. Man trifft dann nämlich Leute, die sich für das begeistern für das man sich selbst begeistert!