Gender – was ist wirklich wichtig?!

Auch wenn wir im 21. Jahrhundert leben, unser Haus per Smartphone steuern können, autonomes Fahren, die nicht weit entfernte Zukunft ist, sind wir dennoch in der Gesellschaft leider etwas stehen geblieben. Nicht nur das, wir bewegen uns gerade in Deutschland schon fast rückschrittig, in der 19. Wahlperiode haben wir es als Volk tatsächlich geschafft, eine rechtspopulistische Partei wieder in unseren Bundestag zu wählen, ganz egal ob die Stimmen der AfD aus Protestwählern oder wirklichen Rechten zusammen gekommen sind, Fakt ist, dass sie da sind und nun mit regieren. Die CDU als stärkste Partei ist bereits auch schon fast Tradition, und so lange nicht einmal die Wahlergebnisse für Veränderung sprechen, können wir nicht davon ausgehen, dass sich groß etwas verändert.

Ein Großteil der deutschen Gesellschaft ist demnach eher konservativ eingestellt, auch wenn manch einer durch die Flüchtlinge eine Furcht der Islamisierung in Deutschland entwickelt hat, ist der christliche Glaube doch noch sehr weitläufig verankert. Aus diesem Grund führen wir auch seit jeher die traditionellen Familienbilder treu weiter – zumindest auf dem Land – in der Stadt traut sich so langsam aber sicher eine Wandlung.

Die Homosexualität und auch die Intersexualität wird immer weitläufiger akzeptiert und toleriert. Wenn man das jetzt allerdings mit anderen Fortschritten unseres Landes vergleicht, ist es nicht wirklich etwas in dem wir weit vorn sind im Gegenteil, die meisten anderen Länder liegen einfach noch weiter zurück, hierbei spreche ich von Ländern, in denen Frauen kaum Rechte haben, Misshandlungen akzeptiert werden und nicht gerade viele für eine große Veränderung kämpfen. Im letzten Jahr gab es große Demonstrationen und auch Aufrufe in den öffentlichen Medien, denn in Deutschland wurde das Gesetz beschlossen, dass auch Gleichgeschlechtliche Paare nun heiraten dürfen. Das heißt Frau und Frau, wie aber auch Mann und Mann haben nun auch die Möglichkeit den Bund der Ehe zu schließen, schon rund zwei Monate später kam die nächste Verfassungsänderung. Auch wenn jede Menge Menschen noch nicht wirklich daran glauben und das dritte Geschlecht laut Beatrix von Storch „Schwachsinn“ ist, gibt es doch jede Menge Statistiken, die beweisen, dass es da noch mehr als nur weiblich und männlich gibt.

Bislang war es so, dass im Geburtenregister ein Geschlecht eingetragen werden musste, das heißt bei derzeit geschätzten 80.000-100.000 Intersexuellen oder „geschlechtsentwicklungsmäßig Gestörten“ in Deutschland,haben Eltern oder in den meisten Fällen die Ärzte nach der Geburt entschieden,  ob das Kind als Mädchen oder als Junge aufwächst und so wurde oftmals schon im Säuglingsalter Zwangsoperiert. Dies ist jetzt nich mehr der Fall es gibt kein Gesetz mehr, welches besagt, dass ein Neugeborenes zwangsweise einem Geschlecht zugeordnet werden muss. In zahlreichen Fällen, über Jahrzehnte Verteilt, hat man einfach weggeschaut, Ärzte, wie auch betroffene Eltern. Im Mittelalter wurden solche Kinder auf den Scheiterhaufen geworfen, weil es etwas war, das man nicht kannte, aber wir haben uns doch verändert in jeder Hinsicht, kaum einer möchte sich doch heute mit einem Menschen aus dem Mittelalter vergleichen.

Mit Sicherheit ist ein solcher Fall auch für Eltern nicht leicht, zumindest nicht in einer Gesellschaft, in der es nur Frau und Mann gibt. Für viele vor allem hier auf dem Land ist es noch unvorstellbar, dass es wirklich andere funktionierende Beziehungen gibt, als die zwischen Frau und Mann. Menschen, die im Laufe ihrer Entwicklung sich falsch und nicht verstanden fühlen, beginnen den Fehler an sich selbst zu suchen, obwohl sie eigentlich nichts für ihre Situation können, es liegt an der Gesellschaft, die in diesem Punkt einfach noch nicht fortschrittlich genug ist, aber was erwartet man von Menschen, die zu einem eindeutigen Geschlecht operiert wurden und deshalb nicht die entsprechenden Hormone bilden können, das diese so erzogen werden, dass sie als Frau erkennen, dass sie zu einem Mann gehören oder eben anders herum? Das kann doch kein Prozess sein, der als Liebe betitelt wird, wenn ein Mensch sich zu einem anderen hingezogen fühlt, muss das doch nicht zwingend vom Geschlecht abhängen, ich verliebe mich doch in einen Menschen, in eine Persönlichkeit. Vielleicht war die erste große Liebe noch der Junge aus der Parallelklasse und aus dem Mann für’s Leben wurde dann doch eine Frau. Na und? – Ich glaube solange man glücklich ist, kann man garnicht so viel falsch gemacht haben.

Und wie seht ihr das? Habt ihr Erfahrungen mit Intoleranz gemacht? Oder euch einmal nicht getraut mit offenen Karten zu spielen?

Liebste Grüße

PS: Seid frei und wild und wunderbar!

Quelle

Klonen – bahnbrechende Erfindung oder Verletzung des Individuums

Alle Lebewesen, sowohl Menschen als auch Tiere, werden als Originale geboren, wir haben alle einen individuellen Charakter und ein individuelles Aussehen.                                                                                                                          Der eine hat braune Haare, der andere blonde Haare. Die eine ist klein, die andere ist groß. Der eine ist sehr schmal gebaut, der andere etwas fester. Das sind nur wenige Beispiele von Dingen, die uns von anderen Menschen grundlegend unterscheiden.                                                                                                                                              Doch was ist, wenn es ein Tier oder einen Menschen plötzlich doppelt gibt – also eine 100%ige Kopie?                         Seit der Geburt des Klon-Schafs Dolly im Jahr 1996 steht das Thema Klonen ständig zur Debatte, und es gibt sehr viele verschiedene Meinungen dazu.                                                                  Einige Wissenschaftler, darunter der US-Wissenschaftler Richard Seed, meinen dass das Klonen eine „künstliche Form der Unsterblichkeit“ darstellen könnte.                                                                                                                           Damit meinen sie, dass man eine Kopie zu einem Menschen machen kann und ihn somit immer und immer wieder erneut zum Leben erwecken kann. Dann gibt es noch Menschen, die darin die Zerstörung des Individuums sehen oder der Meinung sind, dass es zur Perfektionierung der Menschheit führen könnte.

Bevor ich mir meine eigene Meinung zu dem Thema bilden kann, habe ich mich über die verschiedenen Varianten des Klonens informiert.                                                                                                                                                                Zum einen gibt es das „reproduktive Klonen“, dabei wird die geschlechtliche Fortpflanzung umgangen und künstlich herbei geführt. Benötigt werden hierzu ein Zellkern und eine Spendereizelle. Aus der Spendereizelle werden die Erbsubstanzen entfernt, nur die Mitochondrien bleiben.                                                                                                   Mit Hilfe eines Elektroimpulses werden die Spendereizelle und der Zellkern fusioniert, vereinigt.                                    Die Eizelle mit dem neuen Erbgut entwickelt sich zu einem Embryo, der anschließend in eine Gebärmutter eingepflanzt werden kann. Das daraus entstandene geklonte Lebewesen entspricht genetische dem Spender des ursprünglichen Zellkerns. Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung „vermischt“ sich das Erbgut des Vaters mit dem der Mutter, dadurch entsteht ein genetisches Individuum. Das bedeutet, das Kind hat einige Merkmale der Mutter und einige des Vaters.                                                                                                                                                                                Jedoch braucht es sehr viele Versuche, um ein Lebewesen erfolgreich zu klonen, bei dem Klon-Schaf Dolly beispielsweise hatte es 276 Versuche gebraucht.                                                                                                                   Dabei haben die meisten Embryonen schlimme Krankheiten wie Herz- und Lungenschäden oder auch Fettsucht und Krebs. Ein weiterer entscheidender Nachteil ist die stark begrenzte Lebenszeit der geklonten Lebewesen, denn ihnen wird gewissermaßen die „Lebensuhr“ des Spender-Lebewesens mitgegeben.                                                                  Die zweite Art des Klonens nennt sich „therapeutisches Klonen“, dabei wird aus dem Erbgut eines Patienten neues Gewebe gezüchtet. Dem Patienten werden Zellen entnommen, die in eine entkernte Eizelle eingepflanzt werden, daraus entwickelt sich im Labor ein Embryo. Nach wenigen Tagen können dem Embryo Stammzellen entnommen werden.    Aus diesen Stammzellen lassen sich verschiedene Arten von Gewebe züchten, die dann beispielsweise in Nerven- oder Lebergewebe umgewandelt werden können.                                                                                                                     Der entscheidende Unterschied zwischen diesen beiden Methoden des Klonens ist, dass bei der zweiten Variante der Embryo nicht in die Gebärmutter eingesetzt wird.                                                                                                           Dem reproduktiven Klonen blicken sehr viele Menschen skeptisch entgegen und es werden sogar Wissenschaftler, die diese Art des Klonens befürworten oder gar durchführen, als Scharlatane und Verbrecher beleidigt.

 

Für mich hört sich die therapeutische Methode nach einer tollen Lösung für schwere Krankheiten an, jedoch kann ich mich mit der reproduktiven Methode nicht wirklich anfreunden, da sie aus meiner Sicht mehr Nach- als Vorteile hat.

Die hier aufgelisteten Vor- und Nachteile beziehen sich auf beide Methoden des Klonens:

Vorteile:

– Heilung bisher unheilbarer Krankheiten, wie Krebs und AIDS (therapeutisches Klonen)

– Herstellung von ganzen Organen durch Stammzellen (therapeutische Methode

– landwirtschaftliche Gründe:

* „Vervielfältigung“ eines Deckhengstes

*  „Entwicklung“ perfekter Tiere: Milchkuh, Schwein mit sehr viel Fleisch etc.

 

 

Nachteile:

– Verlust der Individualität (reproduktives Klonen)

– Inakzeptanz gegenüber körperlichen Makeln, da perfekte Menschen geschaffen

werden können (reproduktives Klonen)

– Anstieg der Erdbevölkerung

(reproduktives Klonen: Menschen werden kopiert -> mehr Menschen)

(therapeutisches Klonen: schlimme Krankheiten können geheilt werden -> weniger Menschen sterben ->  mehr Menschen)

– Erschaffung von neuen, „besseren“ Menschen, die zu einer Gefahr werden können (reproduktives Klonen)

– Klonen bedeutet sehr viel Macht („Gott spielen“) – wirtschaftlich als auch medizinisch                                                  -> Macht kann missbraucht werden!!

 

Zwar sind das nur einige von vielen Vor- und Nachteilen, jedoch hoffe ich, dass es euch/Ihnen nun möglich ist meine Meinung nachzuvollziehen. Es wird weiterhin sehr spannend bleiben im Bezug auf die Gentechnik und speziell auf das Klonen. Aber ich muss auch dazu sagen, dass ich etwas ängstlich dem gegenüber bin, was noch kommen wird. Besonders das reproduktive Klonen lässt mich schaudern, denn beim Betrachten der oben genannten Nachteile fällt auf, dass sich nahezu alle auf das reproduktive Klonen beziehen.                                                                                     Um auf meine Anfangsfrage zurück zu kommen, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass (reproduktives) Klonen definitiv eine Verletzung des Individuums darstellt, die therapeutische Methode hingegen eine bahnbrechende Erfindung/Entdeckung ist.

Was meint ihr? Sollte man Klonen komplett verbieten oder sehr strenge Richtlinien einführen? Und wie sollen die Richtlinien eurer Meinung nach aussehen?

Das Thema „Klonen“ ist noch sehr viel weitreichender, als die Dinge, auf die ich bisher eingegangen bin, doch das würde den Rahmen sprengen.

Doch falls ich euch mit dem Thema neugierig gemacht habe, findet ihr anbei ein paar Links, die mir bei meiner Recherche sehr geholfen haben. Ich werde mich weiterhin mit dem Thema beschäftigen und euch auf dem Laufenden halten, falls es etwas Neues gibt. Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen! 🙂

Quellen:

https://www.wasistwas.de/archiv-wissenschaft-details/was-ist-therapeutisches-klonen.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Klonen

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/biologie/artikel/klonen

https://www.helles-koepfchen.de/?suche=klonen

 

 

 

 

 

 

 

 

Sind Fast Food-Ketten noch aufzuhalten ?

Heutzutage zählt es fast zum Alltag vieler Menschen, nach der Arbeit, nach einer langen Autofahrt oder beim Bummeln in der Stadt an einem der vielen Fastfood Ketten Rast zu machen. Imbissstände und Schnellrestaurants sind schließlich an jeder Ecke in jeder Straße zu finden, sei es McDonald´s, Burger King oder Starbucks. Auch ich selbst konsumiere ab und zu Produkte aus den eben genannten Restaurants, dennoch habe ich fast immer ein schlechtes Gewissen dabei und versuche wenigstens das Fleisch zu meiden. Die Fast Food-Ketten ermöglichen eben, eine schnelle und vor allem meist günstige Mahlzeit für zwischendurch zu sich zu nehmen, ohne lange zu warten oder sich zu Hause lange an den Herd stellen zu müssen. Die Menschen heutzutage haben eben viel zu wenig Zeit, um lange einkaufen zu gehen oder zu Kochen. Zumindest bilden sie es sich ein.

Die Gesundheit der Menschen wird dabei völlig unter den Tisch gekehrt. Vor allem beim häufigem Konsum der meist fettigen Gerichte, die einen sehr geringen Nährstoffgehalt haben, wirkt sich das Essen schlecht auf den Körper aus. Das Essen macht den Körper zwar für kurze Zeit satt, gibt aber nicht ausreichend Vitamine oder Mineralstoffe, die wichtig sind. Im Gegenteil zu einer ausgewogenen Mahlzeit wird der Körper oft träge und müde. Allgemein weist zu häufiger Konsum gesundheitliche Probleme im menschlichen Körper auf. Beispielsweise Fettleibigkeit, oder Diabetes können Folgen von Fast Food sein. Da die Gerichte einen durchaus höheren Kaloriengehalt haben, als benötigt, führt es zu einer Verfettung des Körpers und die Masse an Zucker kann nicht vollständig verbrannt werden, sondern wird in den Zellen angelagert. Das Sättigungsgefühl kann immer weniger richtig eingeschätzt werden und das allgemeine Wohlbefinden leidet darunter.
Das alles scheint verwunderlicher weise eher zweitrangig für viele. Wie bereits bewiesen wurde, hat der Konsum von Fast Food besonders im Kleinkindalter gravierende Folgen für deren Entwicklung. Ich finde das ist vielen Leuten nicht bewusst und an sich verstehe ich nicht, warum man lieber irgendwelche Nahrung mit Zusatzstoffen oder Geschmacksverstärker zu sich nimmt. Wäre es nicht sinnvoller, sich die Zeit zu nehmen und selbst ein frisches Gericht zu kochen, von dem man weiß was alles darin enthalten ist? Dabei erfährt man den echten Geschmack, im Gegensatz zu den Fertigprodukten die in Fast Food-Ketten angeboten werden. Außerdem muss man sich so keine Sorgen über die Gesundheit seiner Kinder machen.
Stellt sich nur noch die Frage, ob die eigene Gesundheit oder das schnelle Essen wichtiger ist. Manche Menschen möchten nicht auf ihre fast wöchentlich besuchten Restaurants verzichten.

„Für 390 Euro Harz kommt man nicht weit im Biomarkt.“

Dieses Zitat aus einem Song von „Kraftklub“, einer deutschen Rockband, beschreibt meiner Meinung nach ziemlich gut die Problemlage, unter der vor allem die sozial schwache Schicht leidet. Es ist wie ein Teufelskreis, aus dem man nicht herauskommen zu scheint. Man hat wenig Geld, muss also an billiges Essen kommen, was verursacht, dass man die Gesundheit des Körpers vernachlässigt. Der Preis der Produkte ergibt sich aus einer sehr billigen Produktion. Dabei ist die Herkunft von Fleisch, Gemüse usw. zu beachten, denn hier wird aufgrund des Konkurrenz- und Kostendruck an der Qualität der Lebensmittel gespart. Ein Großteil der Tiere die am Ende auf dem Burger landen, werden auf schlimme Art und Weise gehalten weshalb sich dort meist sehr schnell Krankheiten verbreiten. Um diese zu vermeiden, werden die Tiere mit Antibiotika vollgepumpt, davon bleiben dann Rückstände im Fleisch, das wir essen. Nur Fleisch von Bauernhöfen, auf denen die Tiere artgerecht gehalten werden, sind frei von solchen Stoffen. Also leidet nicht nur der menschliche Körper unter dem Konsum von Fast Food, sondern ganz klar auch die Tiere in Massentierhaltungen die dafür gemästet werden. Ich finde, die Massentierhaltung ist ohnehin ein so, für den normalen Bürger, unkontrollierbarer Produktionsprozess. Ich würde behaupten, dass ein Großteil der Bevölkerung nicht auf Herkunft, oder biologischen Wert der Produkte achtet. Vielmehr wollen sie billige Produkte.

Und warum hätte der Staat Interesse daran, die Fast Food-Ketten zu reduzieren? Schließlich zieht er mit am meisten Profit aus ihnen. Andererseits sind regionale Produkte aus guter Haltung, für viele Familien zu teuer. Aber es ist ja bereits kein Geheimnis mehr, dass Dinge, die viel Geld fließen lassen nicht abgeschafft werden, egal welche Konsequenzen es, in diesem Fall für die Gesundheit, hat.
Die schlechten Inhaltsstoffe von Fast Food können im menschlichen Gehirn gleiche Auswirkungen wie Heroin haben. Heroin wird aber vom Staat verboten und nicht weiter unterstützt. Sollte sich nicht die Gesellschaft gegen dieses weit verbreitete Angebot von Fast Food wehren, denn schließlich sind sie diejenigen, die darunter leiden? Und der Staat wird sicher nicht derjenige sein, der etwas daran ändern will, weil es ihm eben etwas nützt. Viel zu oft, finde ich, sind wir blind, wenn wir durch die Straßen gehen, denn wir achten im ersten Moment auf die optische Erscheinung, als auf die Qualität. Die Werbung der Ketten ist eben so konstruiert, dass man sich davon anziehen lässt, das Restaurant zu besuchen.

Nichts desto trotz möchte ich abschließend noch hinzufügen, dass der Konsum von Fast Food trotzdem in Maßen und nicht in Massen in Ordnung ist. Man sollte natürlich trotzdem, bei dem Großteil der Nahrung, auf eine nährstoffreiche, gesunde und ausgewogene Ernährung achten und das Essen mit Bedacht, bezüglich der Herkunft der Produkte, auswählen.

Was denkt ihr über dieses Thema? Findet ihr, dass die Gesellschaft mehr das Handeln des Staates im Bereich Fast Food hinterfragen sollte? Konsumiert ihr regelmäßig Fast Food-Produkte? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.

Bis Bald!

Wozu Drogen verbieten?

In unserer Gesellschaft ist der Genuss  fast aller Drogen im Außer medizinischem Rahmen verboten. Alkohol und Tabak sind gesellschaftlich akzeptiert, auch wenn sie gesundheitlich um ein vielfaches gefährlicher sind als zum Beispiel Cannabis oder LSD. Doch nur weil diese Drogen ausserhalb des Krankenhauses verboten sind, heißt es noch lange nicht, dass ein gewöhnlicher Bürger sich nicht trotzdem ordentlich betäuben könnte. Er muss nur eben in den Schwarzmarkt gehen, um sich gestreckte, schlecht dosierte Mengen ihrer Lieblingsdroge zu besorgen. Oder eine Krankheit beim Arzt vortäuschen um eine Verschreibung zu erhalten, die dann, um fair zu sein, nicht Risiko behaftet ist. Und das klappt ganz gut. Das Bild des reichen Pablo Escobar ist jedem im Kopf, der damals mit dem Kokainhandel in den Partymetropolen Miami und New York so viel Geld gehäuft hat, dass er dem Kolumbianischen Staat, als sie ihn dann fassten, anbot, Teile der Staatschulden zu begleichen, um Freizukommen. Die gigantischen mexikanischen Drogenkartelle nicht zu vergessen, die die Regierung in weiten Teilen des Landes als Regierung abgelöst haben. Man kann also sagen, der illegale Drogenhandel boomt, und mit nicht nur die Drogenabhängigen sind am Ende die Opfer, und auch nicht die tausenden zivilen Opfer, die in den Drogenkriegen ums Leben kommen, sondern auch der Staat, dem sehr viele Steuern entgehen.

Doch ist es nicht unethisch, solche Substanzen zu verkaufen? Wie soll das ein Staat jemals moralisch rechtfertigen? Dazu braucht man eine etwas pragmatischere Sichtweise auf die Drogenszene. Drogen sind etwas, was Menschen seither nehmen und immer nehmen werden. Es ist so wie Fleisch zu essen. Es ist nicht unbedingt sehr gut und es ist sicher nicht ethisch. Aber es wird seit jeher gemacht und das wird sich nicht ändern. In der richtigen Menge ist Fleischessen auch sehr gesund. So ist es auch mit Drogen. Sie sind sehr ungesund, besonders Opiate und Designerdrogen. Dennoch werden sie genommen und dennoch gibt es Abhängige, aber auch nur experimentierfreudige und Partygänger. Nun, Abhängigkeit wiederum ist ein weitläufiges Thema und sprengt hier auch den Rahmen. Es sei nur gesagt, dass der Staat hier auch eine große Hilfestellung einnehmen kann. Aber gesellschaftlich ist es auf Dauer nicht von Nutzen Kriminellen ihre Arbeit zu lassen. Eine Komplette Legalisierung und die Regulierung des Verkauf und der Herstellung durch den Staat bringt nicht nur Steuereinnahmen sondern Reduziert die Gefahren für die Verbraucher sehr stark. Dazu hat man den ganzen Schlamassel mit der organisierten Kriminalität und den Drogenkartellen ausgemerzt.

Inwiefern es für einen Staat vertretbar ist, dass es Gift verkauft und davon Schulen baute, sei dahingestellt. Aber das macht der Staat bereits mit Alkohol und Nikotin damit haben ausser die Tausenden Alkoholleichen und Millionen Abhängige kein Problem. Aber was jeder mit seinem Körper anstellt ist ja schließlich sein Entscheidung.

Was denkt ihr zu der momentanen Drogenpolitik in Deutschland und in der westliche Welt?

Sollten alle Drogen und auch andere Illegalen Waren legalisiert werden um Schwarzmärkte auszumerzen?

 

Zero Waste

Jeder bemerkt es beim Einkaufen oder auch beim Kochen: Extra in Plastik eingeschweißte Gurken, in Plastik verpackte Fertigprodukte, „Plastiktrennscheiben“ zwischen einzelnen Käsescheiben, eine Haribo-Gummibärchen-Tüte, in der einzelne Verpackungen mit Gummibärchen enthalten sind.

Klein, aber fein- Studentenfutter in 40g-Packungen.
Plastiktrennscheiben im Käse und eine unnötig eingeschweißte Gurke.

Jeder hat vermutlich ein schlechtes Gefühl dabei, denkt, „Ach, das extra einzupacken, wäre doch nicht notwendig gewesen!„. Dennoch ist vielen trotzdem nicht bewusst, wie viel Müll wir im Alltag produzieren und es ist für die meisten auch vollkommen normal, ein Produkt zu kaufen, es auszupacken und die Verpackung dann wegzuschmeißen. Wir haben dank der regelmäßigen Müllabfuhr das Gefühl dafür verloren, wie viel Müll wir tatsächlich produzieren und wundern uns dann über einen Müllkontinent im Pazifik, der größer als Indien ist.

Dieser enorme Müllanfall ist jedoch zurückzuführen auf die Entwicklung unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur zu einer von Bequemlichkeit geprägten Konsumgesellschaft. Immer heißt es nur „kaufen, kaufen, kaufen“, es gibt kaum noch ein Produkt, was für die Ewigkeit gemacht wird – denn schließen verdienen die Hersteller an diesem nichts mehr! Handys, Elektronik, Möbel, sie alle sind recht kostengünstig zu erwerben, weshalb auch unsere Wertschätzung für diese Produkte abnimmt. Da alles immer preiswert und ein umfangreiches Warenangebot verfügbar ist, ist es ganz einfach, das nach einem knappen Jahr nicht mehr funktionierende Handy gegen ein neues auszutauschen. Und auch wenn es nicht kaputt sein sollte, unser Drang, mit einem supertollen neuen Handy in der Schule prahlen zu können, überwiegt bei Weitem die Möglichkeit, das alte Handy noch solange zu benutzen, bis es nicht mehr funktioniert.
Genauso verhält es sich auch mit anderen Alltagsgegenständen, wie Fernseher, Möbelstücke, etc. Sie sind schnell ersetzbar.

Doch auch unsere Bequemlichkeit trägt zu dem wachsenden Müllberg bei. Statt beispielsweise den Kaffee in einen Filter zu füllen und dann aufzubrühen (Achtung aufwendig!), wird eine Aluminiumkapsel in die Kaffeemaschine geschoben und der Rest wird automatisch erledigt. Zwei Milliarden geöffnete Kaffeekapseln führen so zu 4000 Tonnen Müll (https://www.welt.de/wirtschaft/article123656432/Wir-produzieren-4000-Tonnen-Kaffeekapsel-Muell.html).

Auch zeigt die große Beliebtheit von Fertiggerichten, dass es uns heutzutage vor allem darum geht, alles möglichst schnell und ohne großen Aufwand erledigen zu können – egal, ob es auf Kosten der Umwelt oder sogar der eigenen Gesundheit geht.

Die Bewegung „Zero Waste“, die in den letzten Jahren immer mehr Zulauf bekommen hat, setzt zur Minimierung des Mülls auf eine Veränderung des Lebenstils. „Zero Waste“-Menschen leben somit im Kontrast zu unserer wachstumsorientierten Konsumgesellschaft und versuchen, ihren Müll und Ressourcenverbrauch zu dezimieren. Bea Johnson, eine amerikanische Bloggerin, hat es sogar geschafft, den Müll ihrer Familie auf ein Einmachglas zu reduzieren (siehe auch hier: https://zerowastehome.com/about/bea/).

Das zu erreichen, fordert aber eine sehr große Umstellung des Lebensstils und erscheint für viele fast unmöglich, deshalb werde ich euch hier noch kurz einige Möglichkeiten vorstellen, wie ihr zumindest ein bisschen weniger Müll produzieren könnt:

  • Einwegprodukte vermeiden und ersetzen (Servietten z.B. durch Stoffservietten, Abschminktücher, …)
  • Glasflaschen statt Plastikflaschen
  • Verpackungen beim Einkaufen vermeiden, (Unverpackt-Läden, Bioläden, wo man Gemüse noch unverpackt einkaufen kann)

Meine Meinung dazu ist, dass ich als eine sehr gute Idee ansehe, gleichzeitig denke ich aber, dass viele Menschen sich nicht dazu überwinden können, da es -zumindest wenn man  Müll wirklich ganz vermeiden will und nicht nur „ein bisschen“- immer auch mit Verzicht verbunden ist. So kann man z.B. viele Süßigkeiten nicht mehr kaufen und essen, es sei denn, man stellt selbst welche her.

Viele tun sich im Bezug auf den Verzicht außerdem schon beim Vegetarismus schwer, bzw. sagen, sie könnten nicht auf Fleisch verzichten. Daher denke ich, dass „Zero Waste“ nicht massentauglich ist, es sei denn, es findet ein radikales Umdenken in unserer Gesellschaft statt und das Erkennen, dass man doch kann, wenn man es wirklich will. Aber auch die praktische Umsetzung ist zum Teil echt schwer, da man manche Dinge nur in Plastikverpackungen erhält. Man muss deshalb sehr viel selbst herstellen- z.B. an Kosmetik – und das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, die viele in unserer von Schnelligkeit geprägten Zeit nicht investieren wollen .
Ich persönlich würde es sehr gerne mal ausprobieren, wenn ich studiere/ alleine lebe, da ich finde, dass es einen großen Beitrag dazu leistet, dass die Umwelt weniger verschmutzt wird. Aber ich finde auch, dass „kleine“ Reduzierungen des Mülls auch schon viel bringen und man sollte, wenn man das Ziel hat, sich ganz umzustellen, auch immer klein anfangen.

Könntet ihr euch vorstellen, „Zero Waste“ zu leben? Oder wäre es eine zu große Umstellung für euch? Was würde die größte Hürde darstellen für die Umstellung eures Lebensstils?

Was wäre, wenn auf einmal alle Menschen in Deutschland so leben würden?
Denkt ihr, euch fallen auch Möglichkeiten ein, weniger Müll zu produzieren?

 

 

 Literatur: „Ein Leben ohne Müll: Mein Weg mit Zero Waste“ von Olga Witt, Tectum Wissenschaftsverlag; Auflage: 1 (13. Februar 2017)

 

 

Menschen, Von Grund aus Gut oder Böse?

Aktuell hört man viel über schreckliche Taten und über die Risiken, dass solche wieder vorkommen. Im Zentrum dabei stehen die Terroristen -hier als Beispiel herangezogen- , die man gewissermaßen wie „Bilderbuch-Bösewichte“ darstellt: Menschen die aus purem Hass und falschen Ansichten handeln. Dabei entsteht schnell dass Bild, dass diese Menschen  von Grund auf böse wären. Doch dies ist eine vorschnelle Annahme, die dazu führt, dass der Glaube entstehe, dass Menschen entweder als ein böser oder ein guter Mensch geboren wird.

Was überhaupt als Gut oder Böse beschrieben wird ist bereits schwierig, da es meistens im Auge des Betrachters liegt. Allerdings lassen sich einige Werte der Ethik, wie nicht zu töten etc. ,als definitiv gut erklären. Anhand diesen könnte man Menschen in Gut und Böse unterteilen.

Ob Menschen allerdings als Gut oder Böse geboren werden, oder noch wesentlich wichtiger: Ob Menschen in ihrer Existenz Gut oder Böse sind zu beantworten ist nicht ganz so einfach. Dazu muss man wissen, ob dem Mensch von Grund auf gewisse Verhalten „in die Wiege gelegt“ wurden. Dazu gibt es viele Theorien und Forschungen, die zwar andeutende Ergebnisse zeigen, allerdings nicht 100% sicher sind. Es ist allerdings davon auszugehen, dass der Mensch von Geburt an bestimmte Verhaltensmuster hat, die sich unterschiedlich zeigen. Diese sind allerdings eher weniger in Gut und böse einzuteilen, denn sie beeinflussen weniger die Entscheidung vom Menschen als seine Erfahrungen und seine Erziehung. Die letzteren sind die Dinge die den Menschen weit aus mehr prägen und entscheiden daher auch, ob ein Mensch gut oder böse wird. Laut meiner Ansicht, ist es möglich, dass Menschen von Natur aus eine eigentlich positive Tendenz haben, was aus evolutionstechnischen Gründen sinnvoll ist um sich zu unterstützen. Diese Zeiten, in der es lebensnotwendig war, dass man sich aufeinander verlässt, sind allerdings vorbei, was zur Folge hat, dass diese angeborene Tendenz abgeschwächt wird.

Um zu meinem zusammenfanssenden Fazit zu kommen:  Menschen haben zwar eine angeborene Tendenz  zu dem was man als oberflächlich Gut bezeichnet,  wobei diese allerdings durch Werte, Ansichten, Fehlinterpretationen zum Beispiel einer Religion, hauptsächlich überschattet werden. Ob der Mensch Gut oder Böse wird, ist durch die vorherige Generation bestimmt und daher nicht angeboren.

Ist Vegetarismus nur ein Trend?

Vegetarismus bezeichnet ursprünglich eine Ernährungs- und Lebensweise des Menschen, bei der neben Nahrungsmitteln pflanzlichen Ursprungs nur solche Produkte verzehrt werden, die vom lebenden Tier stammen.                  Definition Wikipedia

 

Diese Frage ist wohl eine von vielen Fragen, auf die man keine 100%tig richtige Antwort finden KANN. Gehen wir mal gedanklich zurück in die Steinzeit. Damals lebten Menschen in kleine Stämmen zusammen und ernährten sich von Beeren, die sie im Wald fanden aber über überwiegend von dem Fleisch ihrere Beutetiere. Damals gehörten die Menschen also noch in den natürliche Kreislauf des Fressens und Gefressen  Werdens, da sie der Natur und vor allem dem Reich der  Tiere nicht maßlos überlegen waren. Mit der Entwicklung des Menschen zu einer sesshaften Population, entwickelte sich auch die Tierhaltung. Diese diente in erster Linie dem Überleben der Familie bzw. dem Dorf. Fleisch galt also immer noch als Hauptnahrungsmittel. Zudem wurden die Haut und die Hufe der Tiere auch zu alltags nützlichen Gegenständen verarbeitet, sodass im Endeffekt wenig unverarbeitet blieb. Bald wurde erkannt, dass der Fleischhandel ein lukratives Geschäft ist, mit viel Nachfrage. So sind dann die Massentierhaltungen entstanden. Dabei muss man sicher in mehrere Gruppen unterscheiden. Zum einen die, die versucht den Tieren ein würdevolles Leben zu ermöglichen aber zum anderen auch die, die den Tieren jegliche Würden abspricht und den Tieren keinerlei Respekt zeigt. Das Fleisch der Tiere aus der Biotierhaltung scheint von glücklichen Tieren zu stammen, die ein Leben mit Freilauf genießen durften. So scheint es zumindest. Aus diesem Grund greifen viele Verbraucher auch gerne zu Biofleisch. Das diese Art von Haltung aber leider nur die Ausnahme ist und, dass einem Biobauer nur die Vorschrift gegeben ist, die Tiere ein drittle von ihrem Leben an die Frische Luft zu lassen wissen dabei nur wenige. Es gibt natürlich auch Höfe, auf denen Tiere wirklich Freilauf bekommen aber diese sind jedoch nur äußerst selten. Wenn euch das mehr interessiert habe ich euch ein Video ganz unten verlinkt.

Nun aber weiter zu der Tierhaltung, die Tiere wie Gegenstände behandelt. Dabei ist die Hühnerhaltung ein geeignetes Beispiel. (Bild entfernt, Sü)

Dabei werden Hühner auf engstem Raum, ca. eine DinA4 Seite, gehalten und entweder gemästet oder zum Eierlegen gezwungen. Die Mastzeit eines beträgt durchschnittlich 32 Tage und den Tieren werden jegliche Dränge zur Auslebung von Grundbedürfnissen wie Nahrungssuche, Körperpflege oder ähnliches untersagt. Noch dazu werden die Tiere, die entweder in kleine Käfigen aber häufiger in einem Raum eng gedrängt aufeinander leben, routinemäßig mit Antibiotikum behandelt.

Die Abbildung zeigt das Leben einer Legehenne, deren männlich Kücken nicht verwendet werden können und somit als ‚Müll‘ gelten.

Mit jedem Huhn oder Schwein, das im Supermarkt für wenig Geld verkauft wird, wird diese Art von Tierhaltung unterstützt. In den vergangenen Jahren haben sich immer wieder Organisationen gebildet die mit dem Slogan:’Vegetarismus gegen Massentierhaltung‘ gegen Massentierhaltung kämpfen. Diese Gruppierungen weichen von dem Grundgedanke eines ursprünglichen Vegetariers ab. Dieser war, wie auch Melanie in einem ihrer Songs sing:

I don´t eat animals and they don´t eat me

I don´t eat animals cause i love them you see, i don´t eat animals, i want nothing dead in me.            Melanie

 

Ich denke also, dass Vegetarismus heute mehr ist als nur ein Trend. Ich denke Vegetarier wollen ein Zeichen setzten, dass auch ein Leben ohne die Massenproduktion von Fleisch möglich ist. Vielleicht denken die Fleischliebhaber unter uns auch einmal intensiver über ihr Verlangen nach. Natürlich gehört Fleisch irgendwo auf dem Ernährungsplan eines jeden Menschen, dennoch nicht in den Massen, dass im Supermarkt die Fleisch- und Wursttheke immer bis zum Anschlag voll gefüllt sein muss.

Wie sieht´s aus? Schaut ihr regelmäßig auf die Herkunft eurer Fleischprodukte?

und wie viel Fleisch esst ihr wöchentlich? und wo bekommt ihr es her?

PS: Dieser Beitrag soll keine Hetz gegen Fleischkonsumenten sein und auch die Tierhaltungsformen sind allgemein formuliert und es gibt sicher Höfe, die von diesen Mustern deutlich und bewusst abweichen.

Quellen und links:

in dem Buch ‚ Tiere essen‘ von Jonathan Safran Foer werden die Misstände der Tierhaltung ganz unverblümt dargestellt.

http://www.t-online.de/hotbites/id_72549292/massentierhaltung-stoppen-ist-vegetarismus-die-antwort-.html

http://www.bio-wahrheit.de  -> das ist der Film über die Biohaltung

http://www.taz.de/!120710/

 

Massentourismus oder Ökotourismus?

Endlich ist es soweit, die Ferien haben angefangen. Für viele ist dies ein Anlass, noch ein letztes Mal in diesem Jahr dem kalten herbstlichen Wetter in Deutschland zu entfliehen und irgendwo, möglichst weit weg bei angenehmen 25°C am Strand die Seele baumeln zu lassen.

Viele wollen sich in ihrem Urlaub möglichst gut entspannen und vom Alltagsstress abschalten. Dies gelingt den meisten Touristen an einem warmen Küstenort. Spanien und Italien sind deshalb heiß begehrte Urlaubsziele. Leider finden sich an solchen Orten häufig nur große Hotels, kaum Einheimische und am Ende der Saison wirkt alles wie eine Geisterstadt. Alles wurde den Massen an Touristen angepasst, die Jahr für Jahr dort ihre Ferien verbringen.

Der Tourismus zerstört das, was er sucht, indem er findet. (Hans- Magnus Enzensberger 1979)

Meistens ist dieser Massentourismus zwar billiger und komfortabler, trotzdem lässt sich seit einiger Zeit ein Bewusstseinswandel der Bevölkerung feststellen. Der sogenannte Ökotourismus, das Gegenteil vom Massentourismus stößt bei deutschen Urlaubern immer mehr auf Begeisterung.

Doch was versteht man überhaupt unter Ökotourismus?

Ökotourismus, oder auch naturnaher Tourismus, ist eine auf die Belange von Umwelt und ansässiger Bevölkerung besondere rücksichtnehmende Form des Tourismus. (Wikipedia)

Dieser Tourismus soll möglichst umweltverträglich, wirtschaftlich ergiebig und sozial gerecht sein, typisches Beispiele sind Südamerika, Peru, Ecuador und Chile.

Ziel dieser Form des Tourismus ist es, die Region wirtschaftlich zu stärken, die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung zu verbessern, das kulturelle Erbe und die naturnahe Kulturlandschaft zu schützen und zu erhalten.

Den Touristen soll ermöglicht werden in relativ unberührte Gebiete zu reisen, ohne dass die Umwelt und die lokale Bevölkerung negative Folge davontragen. Natürlich muss auch der Reisende bei dieser Form des Tourismus  seinen Beitrag leisten, sich anpassen und gewisse Regeln einhalten. An erster Stelle steht das umweltfreundliche Verhalten vor Ort, was sich beispielsweise auf den Umgang mit Müll bezieht oder auch auf Aktivitäten die man meistens mit einem speziell ausgebildeten Reiseleiter macht. Typische Aktivitäten eines Ökotouristen sind die Tierbeobachtung, die Naturfotographie, das Fischen oder auch Sportarten, wie Wandern oder Kanufahren.  Außerdem wird von den Touristen erwartet, dass sie sich der Kultur des Landes möglichst anpassen und die dort meistens lebenden indigenen Stämme respektieren und offen für deren Lebensweise sind. Oft sind es diese indigenen Stämme, die kleine, traditionelle Unterkünfte, sogenannte Ecolodges bauen und die sich in der Zeit ihres Aufenthaltes um die Touristen kümmern und ihnen ihre Kultur und ihre Traditionen näher bringen. Im Gegenzug wird meistens ein Teil des Reisepreises an ein gemeinnütziges Projekt vor Ort gespendet.

 

Der meist höhere Preis solcher Reisen rechtfertigt sich dadurch, dass man einzigartige Erfahrungen sammelt, die Natur naher, intensiver und ursprünglicher erlebt und andere Traditionen und Lebensweisen kennenlernt.

Natürlich beinhaltet diese Form des Reisen auch, dass man möglichst umweltfreundlich an- und abreist. Leider wird dies noch von zu wenigen beherzigt. Fast alle Touristen reisen mit dem Flugzeug an.

Was haltet ihr von dem Thema Ökotourismus? Könntet ihr euch vorstellen eure Ferien im Regenwald, in einer Ecolodge in der Nähe eines indigenen Stammes zu verbringen und die Natur mal ganz auf euch wirken zu lassen? Oder wäre das gar nichts für euch? Wollt ihr lieber in einem von vielen Hotels wohnen mit anderen Touristen? Wo seht ihr vielleicht Probleme oder negative Seiten des Ökotourismus?