Zusammenfassung der Doppelstunde vom 5.7.2019

Thema: Film „TOMORROW – Die Welt ist voller Lösungen“, Garten der Familie Munzinger

Datum: 5.07.2019

Zeit: 7:45-9:20 Uhr

Referentin: Frau Schütze

Anwesend: Alle

In der ersten Stunde der Doppelstunde schauten wir den Film „TOMORROW- Die Welt ist voller Lösungen“, weiter. Er handelt grob darum, wie man in fünf unterschiedlichen Bereichen das Leben auf eine nachhaltige Art und Weise gestalten kann. Die Themengebiete waren Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft, Demokratie und Bildung. Wir lernten in dem Filmabschnitt den wir an dem Tag sahen nachhaltige Lösungsansätze in Wirtschaft, Demokratie und Bildung. Es wurde unter dem Stichwort Wirtschaft angesprochen, dass es mehrere und individuelle Währungen geben solle, damit so die einzelnen Kommunen mit ihrer eigenen Währung somit den Geschäften in ihrem Umfeld besser unterstützen könnten. Diese Währung könnte ebenso nicht versteuerbar sein, da sie in anderen Regionen nichts wert wäre. Nur das Vertrauen der eigenen Leute wäre nötig, damit so ein Währungssystem Bestand hätte. Wirtschaftlich schwache Länder wie Griechenland könntn mit ihrer eigenen Wähung könnten somit ihre Wirtschaft schneller ankurbeln, doch oft ist es so, dass die vorherrschenden Gesetze solche Währungsreformen verhindern. Ein positives Beispiel wie so ein System funktioniert kann man in Bristol sehen, wo Experten behaupten, dass ihre eigene Währung einen zwei bis vier mal so hohen Effekt hat wie der Euro.

Als wir zur Demokratie kamen wurde gleich zu Beginn erwähnt, dass der Mensch egal wo auf der Welt zu wenig Einfluss in der Gestaltung der Wirtschaft und Gesellschaft hat, was heutzutage große Konzerne übernehmen. Dadurch werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer. Man müsste schon in der Politik ein Zeichen setzen, wie das Vorgehen gegen Korruption und falsche Politiker und dass mehr Kontrolle durch das Volk erreicht wird. In Indien läuft beispielsweise in einem kleinen Dorf ein sehr schlaues Prinzip. Der Bürgermeister bespricht alle Veränderungspunkte im Dorf offen mit allen Mitbürgern und lässt sie alle Entscheidungen mitgestalten. Dadurch wird Vertrauen geschaffen und die tatzächlich große Probleme können so bearbeitet werden wie das Sanieren der Slums, Bauen von Schulen, Gemeinsames Sauberhalten der Stadt und das Zusammenwohnen von ärmeren und reicheren Familien in einem Doppelhaus. So können sie sich gegenseitig unterstützen und das Vertrauen wächst noch mehr.

Der letzte Punkt des Filmes, wo man Dinge nachhaltig verändern sollte war die Bildung. Dort wurde besonders ein Schwerpunkt auf das Schulsystem in Finnland. Die Schüler dort sind nicht gerade die reichsten Kinder, doch sie bringen die besten Schulabschlüsse in der ganzen Welt zustande. Es sind einige Punkte, welche das Schulsystem in Finnland so besonders macht. Zum einen gibt es wenig Bürokratie, es werden keine Vergleichstests mit anderen Schulen durchgeführt und alles ist auf Vertrauen aufgebaut. Zum anderen werden die Schüler von anfang an in Fächern wie Sonderpädagogik und Psychologie vertraut gemacht und es werden viele Praktika unternommen. um das Kind gut auf die berufliche Zukunft vorzubereiten. Es wird zum Lehrer ein soziales Verhältniss und Respekt zueinander aufgebaut, da auf jeden Schüler ebenso einzeln eingegangen wird, dass jeder Schüler mitkommt. Ihnen werden auch Lebenskompetenzen wie nähen, musizieren, kochen, Arbeit mit Holz und Metall beigebracht was für das spätere Leben immer zum Vorteil sein wird. Gute Werte wie Antirassismus, Liebe, Vertrauen und Toleranz werden den Kindern durch verschieden Methoden vermittelt und daran sollte sich jede Schule ein Beispiel nehmen

In der zweiten Stunde gaben wir kurz unsere Meinung dazu ab wie wir die Lösungsansätze in den fünf Bereichen nachhaltig und sinnvoll hielten. Schließlich gingen wir, da es schon um das Thema Nachhaltigkeit ging, in den Garten von Familie Munzinger um mal ein Bild davon zu bekommen, wie man schon allein als ein Mensch durch so etwas nachhaltig in der Welt verändern zu können.

Hobbes

Links: https://querbeet-gerabronn.de/

https://www.tomorrow-derfilm.de/

Kinderarbeit

Wenn man in unserer heutigen Gesellschaft fragen würde, wer Kinderarbeit in Ordnung findet, würde kaum jemand diese Frage bejahen. Dennoch unterstützen sehr viele Menschen im Unbewussten Kinderarbeit durch Kauf von Produkten, welche durch Kinderarbeit günstig produziert werden. Vor allem beim Kauf von Kleidung geschieht dies sehr oft, da ja jeder am Preis sparen möchte und nicht bereit ist, mehr Geld für fair produzierte Kleidung Ein Grund dafür könnte sein, dass unserer Gesellschaft der eigene Wohlstand wichtiger ist, als Kinder, die unter menschenunwürdigen Bedingungen zur Arbeit gezwungen werden. Vor allem in einem reichen Land wie Deutschland sollte man, meiner Meinung nach, sein Geld nicht egoistisch und blind für den eigenen Gewinn einsetzen und ein aktives Zeichen gegen Kinderarbeit setzen. Das kann man am Besten damit tun, indem man ausschließlich Fair-Trade-Produkte kauft oder Waren, die das Gütesiegel haben, welches Kinderarbeit ausschließt. Viele Menschen mögen jetzt sagen, dass sei doch kaum möglich, da man ja als einzelne Person nichts bewirken kann und es im Endeffekt sowieso  keinen Unterschied macht. Doch wenn jeder so denken würde, wird sich auch in Zukunft nichts verändern. Außerdem sind Produkte, die fair produziert und gehandelt werden, nicht automatisch unbezahlbar teurer als Billigware. Es ist wichtig heute ein Zeichen gegen Kinderarbeit zu setzen und andere dazu motivieren. Wenn das jeder von uns tun würde könnte, kann man das Morgen vieler Kinder und Familien in den 3-Welt-Ländern lebenswerter machen.

Ich würde mich über eure Meinung zu diesem Thema freuen

LG Kant

Das Geheimnis eines glücklichen Herzens

Was macht einen Menschen glücklich? Diese Frage beschäftigen heutzutage viele Menschen. Laut einer Statistik (Quelle 1) sind Gesundheit, Partnerschaft und Familie der Weg zu einem glücklichen Leben. Doch ist das in der Realität wirklich so? Und was ist, wenn wir keine Gesundheit oder Familie haben. Heißt das dann für uns, dass wir dann nicht glücklich sein können?

Eine sehr wichtige Voraussetzung für das „glücklich sein“ ist die Dankbarkeit. Dankbare Menschen sind glücklicher als Undankbare (Quelle 2). Doch gerade was die Undankbarkeit angeht, sind wir Deutschen, meiner Meinung nach, ziemlich gut. Obwohl wir es, im Vergleich zu anderen Ländern, ziemlich gut haben, beschweren wir uns über Kleinigkeiten. Vieles sehe ich in meinem Alltag und in meiner Umgebung. Wir sind nicht zufrieden mit dem Essen, beschweren uns, dass die Sachen in den Läden immer teurer werden und klagen über niedriges Gehalt.  Von meinem Onkel höre ich häufig, dass seine Kollegen in der Firma oft undankbar über ihr Gehalt sind, obwohl sie wesentlich besser verdienen als sie es bei anderen Firmen tun würden. Grund dafür ist der Neid, dass der andere noch mehr verdient als man selbst. Anstatt zufrieden zu sein mit dem was man hat, möchte man immer noch mehr. Dieses kann uns nicht glücklich machen. Ich behaupte, dass selbst die reichsten Menschen auf unserem Planeten, die gefühlt alles haben können, nicht glücklich sind. Dadurch erkennen wir, dass uns das Materielle nicht glücklich machen kann.

Doch wie können wir dankbar sein in Not, wie zum Beispiel in Krankheit? Hier wurde mir Charles Wesley Naylor ein Vorbild. Vor einiger Zeit habe ich mich etwas mit seinem Buch „ das Geheimnis eines fröhlichen Herzens“ beschäftigt. Hier ist ein Auszug aus dem Vorwort des Buches (Quelle 3):

„Über vierzig Jahre lang krank im Bett liegen und doch ein fröhliches Herz haben? Wie ist das möglich? Der Verfasser dieses Buches erzählt es uns. Dreizehn Jahre lang verkündigte er das Evangelium als gesunder Mensch. Da traf ihn plötzlich ein Unfall, der ihn für den Rest seines Lebens ans Bett fesselte. Gelähmt, hilflos, selten ohne Schmerzen, suchte er nach einer neuen Erfüllung seines Lebens. Er konnte nicht mehr hinter der Kanzel stehen, aber er konnte Artikel schreiben für die Evangeliums-Posaune oder das Jugendblatt. Er konnte Lieder dichten, die heute noch von einer dankbaren Gemeinde gesungen werden. Er konnte Ratsuchenden Antwort schreiben. Er wurde seinen Besuchern ein Seelsorger, er betete mit Kranken, dass sie gesund wurden und er selbst lag hilflos im Bett. In dieser Zeit lernte er das Geheimnis eines fröhlichen Herzens. Bruder Naylor wurde 1874 im Staate Ohio in USA geboren. Mit achtzehn Jahren bekehrte er sich zum Herrn, sieben Jahre später wurde er als Prediger ordiniert. Zehn Jahre danach, am 28. Juni 1909 traf ihn der Unfall, der ihn bis zu seinem Tode, am 21. Februar 1950 ans Bett fesselte. Er schrieb während seiner Krankheit 8 Bücher und dichtete insgesamt 150 Lieder. In den ersten Jahren diktierte er seiner Frau die Briefe, Artikel und Bücher. Später hatte er eine Diktiermaschine am Bett stehen, sodass er unabhängig von einer zweiten Person arbeiten konnte. Unser Liederbuch „Neue ZionsLoblieder“ enthält 26 Lieder von ihm. Auch wir können mit einem fröhlichen Herzen durch ein leidgeprüftes Leben gehen. Willst du den Weg dazu kennen lernen?“

 Charles Naylor hatte eigentlich gute Gründe, für den Rest seines Lebens undankbar zu sein. Doch das erstaunliche ist, dass er trotz seiner schweren Krankheit einen Sinn in seinem Leben gesehen hat, nämlich den Glauben in Jesus Christus. Obwohl er fast 40 Jahre lang „ans Bett gefesselt war“, wusste er sich von Gott gebraucht und war für viele Menschen ein Segen.

Auch meiner Meinung nach liegt das Glück des Lebens in dem Glauben und dem Leben mit Jesus Christus. Jesus selbst spricht: „Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht!“ (Joh. 14,27). Jesus gibt uns den wahren Frieden und das echte Glück. Durch ihn habe ich einen Sinn im Leben und kann der Aufforderung nachgehen: „Freut euch im Herrn allezeit; abermal sage ich: Freut euch!“ (Philipper 4, 4) . 

Ich möchte dir, lieber Leser, die Frage stellen: Bist du glücklich? Hast du schon das Glück des Lebens gefunden? Hast du ein glückliches Herz? Schreibt mir eure Gedanken gern in die Kommentare.

Lg Sokratis

Quellen:

1.)Statistik zu Dingen, die uns Glücklich machen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/818/umfrage/was-gluecklich-macht/

2.)Warum dankbare Menschen glücklicher sind

3.) Buch „Das Geheimnis eines fröhlichen Herzens“ von Charles Wesley Naylor. Auszug aus Seite 2. http://diegemeindegottes.com/pdf/buecher/Das-Geheimnis-eines-froehlichen-Herzens.pdf

Zusammenfassung der Doppelstunde vom 28.06.2019

Thema: Film „TOMORROW – Die Welt ist voller Lösungen“

Datum: 28.06.2019

Zeit: 7:45-9:20 Uhr

Referentin: Frau Schütze

Anwesend: Alle

In der Stunde wurde ein großer Teil des Dokumentarfilms „TOMORROW- Die Welt ist voller Lösungen“ von Cyril Dion und Melanie Laurent, aus dem Jahr 2015, gemeinsam angeschaut. Der Film, der in zehn Ländern gedreht wurde, zeigt die momentane Situation der Welt mit ihren global zunehmenden Problemen, wie der Energie- und Ressourcenverknappung, auf. Der Film beginnt mit einer „katastrophalen Nachricht“, nämlich der Prophezeiung dass es auf unserem Planeten eine Rohstoffarmut geben wird und dass dadurch unsere gesamte Zivilisation zusammenbrechen wird. Die Hauptakteure Cyril Dion (Autor) und Melanie Laurent (Schauspielerin) beschließen auf Grund dieser schrecklichen Voraussagung etwas zu unternehmen. Schnell merken sie, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zum Handeln zu bewegen. Deshalb begeben sie sich auf die Reise um Menschen zu finden, die bereits nachhaltige Projekte ausführen.   

Der Film zeigt fünf Probleme der Welt auf,  die verändert werden müssen. Drei dieser fünf Probleme wurden in dieser Stunde betrachtet.

  1. Ernährung/ Landwirtschaft

In der Welt wird die Landwirtschaft nicht sinnvoll genutzt. Die Massenproduktion wird für die Zukunft  zu unproduktiv sein. Deshalb soll in Zukunft mehr auf kleine Bauern und Selbstversorgung gesetzt werden. Somit ist es möglich auf geringere Fläche mehr anzubauen.  Als Beispiel gilt die Stadt Detroit. Dort wird versucht durch Selbstversorgung zu leben in dem man Obst und Gemüse selbst in Gewächshäusern züchtet

. 2.Energie

Ein großes Problem ist heutzutage der große Energieverbrauch und Frage wie man neue Energie bekommt. Als Bespiel dient Kopenhagen, die auf erneuerbare Energien, wie Windkraft setzen wollen. Außerdem soll mehr Energie gespart werden. Eine Maßnahme könnte hier sein, dass man  mehr mit dem Fahrrad fährt oder selber läuft.

3.Wirtschaft

Der Wachstumsgier wird auch zu einem Problem. Deshalb sollte man eine Verringerung des Wachstums in der Wirtschaft anstreben. Außerdem sollten die einzelne Arbeitsschritte innerhalb eines Unternehmens besser geplant und somit weniger Energieverschwendend werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Film viele wichtige Dinge anspricht, die wir ändern sollten, um eine riesige Katastrophe für die ganze Welt abzuhalten. Mit diesem Wissen wurde schließlich die Stunde beendet.  

Sokratis

Die Sache mit der Berufswahl

Berufswahl.

Dieses Wörtchen wird vermutlich gerade viele Leute in meinem Alter beschäftigen.

BE-RUF-S-WAHL.

Und da kommt es wieder heraufgestiegen, aus den unergründlichen Tiefen des Unterbewusstseins: Booom!!!

Es ist zurück. Aber es war nie weg.

Es schlummert immerfort, und manchmal kommt es aus dem Hinterhalt gekrochen, um einen dann am helllichten Tag zu überraschen und einem Angst einzujagen, oder zumindest die Spur der Ungewissheit über den Rücken laufen zu lassen.

Geht es Dir genauso? Dann bist Du hier richtig.

Oder bist Du schon drüber hinweg?

Dann lass mich das wissen.

Hast Du Tipps?

Vermutlich nicht.

Ständig wird man gefragt:“Heyy, du hast es ja bald geschafft, nur noch ein Jahr, was machst du danach?“ Ist ja alles nur total lieb gemeint. Aber trotzdem unendlich schwierig zu antworten. Wenn man nicht gerade Zahnärztin werden will. Ich aber nicht. Dass ist ja das nächste: Mir fallen viele Dinge ein, die ich absolut nicht machen will. Reinigungsfachkraft, Lehrer, oder Doktor in Physik, zum Beispiel. (Wenn Du das werden willst, kann ich Dich nur dazu ermutigen, aber ich nicht!) Aber Dinge, die ich mir wirklich richtig gut vorstellen kann, da wird es schwierig.

Wenn man einmal mit seinen Großeltern redet, dann wird einem vermutlich auffallen, dass damals meistens zwischen zwei oder drei Lehrstellen entschieden wurde, dann erlernte man den Beruf und hatte sich „entschieden“. Wenn man sich heutzutage für ein Studium entscheidet (was ja nur eine zwischen vielen Optionen ist!), dann hat man nochmals die Wahl zwischen 19.559 Studiengängen. Ja, NEUNZEHNTAUSENDFÜNFHUNDERTNEUNUNDFÜNFZIG!!!!

Natürlich ist das hier jammern auf sehr, sehr hohem Niveau, unsere Großeltern wären vermutlich froh gewesen, überhaupt Studieren zu können und zu dürfen (wenn man mal die riesigen finanziellen Aspekte etc. beachtet), und auch im Vergleich zu anderen Ländern und Teilen dieser Welt sollten wir hier glücklich sein über die große, freie Auswahl an Ausbildungsplätzen, Studienplätzen etc..

Mir geht es nichtsdestotrotz immer so, dass ich Schiss habe, mich für ein Studium zu entscheiden, also durch eine Tür zu gehen, und währenddessen klappen alle anderen Türen zu und können nicht wieder geöffnet werden. Mittlerweile ist mir klar, dass man durch Umschulungen etc. nicht fest an einem speziellen Beruf gebunden ist sondern immer noch in andere Gebiete überwechseln kann. Trotzdem überfordert mich die Fülle an Möglichkeiten, die unsere Welt zu bieten hat, jedesmal. Und wenn ich dann mal einen Studiengang oder Beruf für mich entdecke, so ist es nur eine Frage von einigen Tagen bis ich etwas neues spannenderes finde als das Alte.

Ich denke, die BERUFSWAHL ist einfach keine Entscheidung, die man mal macht und dann ist das so. Es dauert eben bis man wirklich dahin kommt, es ist eben ein Prozess, wie mit allem im Leben. Wenn man mal Obama fragt, was er mit 17 Jahren werden wollte, wird er vermutlich auch nicht „Na, ist ja klar, Präsident von den Vereinigten Staaten von Amerika, was denn sonst?“ sagen.

Wobei wir da beim nächsten wären: Wo will ich überhaupt einmal leben? Will ich Familie haben? Kinder? Eine Wohnung? Ein Haus? Soll das Haus gelb oder doch lieber rosa mit Schäfchenwolken sein?

Ich glaube, ich für mich persönlich möchte das einfach nicht alles planen. Was macht man denn dann, wenn man mit 40 halt eben doch noch keine Familie gegründet hat? Nochmal von vorne anfangen geht ja schlecht. Oder wenn man doch nicht die gewünschten Ergebnisse im Beruf hatte, sei das jetzt, Geld zu verdienen, oder zu helfen, oder Menschen glücklich zu machen.

Egal was ich in 20 Jahren oder so mal machen werde, ich denke, das wichtigste ist einfach dass ich es mit Leidenschaft mache, dass ich dafür Überstunden machen würde, egal ob bezahlt oder nicht; und dass es meinen Werten entspricht, egal wie diese sich weiterentwickeln werden. Ich will nicht, dass ich nur dasitze und vor mich hin arbeite und warte bis es endlich Feierabend ist. Und ich hoffe, dass es etwas ist, was den Menschen hilft, die Menschen weiterbringt oder die Menschen berührt.

Und? Was ist mit euch? Habt ihr euch schon ENTSCHIEDEN ;)? Ich bin gespannt was ihr so schreibt und wie es euch so geht bei diesem Thema, das eigentlich alle betrifft….

 

Quellen:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2854/umfrage/bachelor–und-masterstudiengaenge-in-den-einzelnen-bundeslaendern/

eigens Gehirn 🙂

Zusammenfassung der Doppelstunde vom 24.05.2019

Thema: Verantwortungsethik, fridays for future
Datum: 24.05.2019
Zeit: 7:45-9:20 Uhr


Referentin: Frau Schütze
Anwesend: Theano, Aspasia, Albinos, Kant, Sokratis, Aristoteles
Nicht anwesend: Ghandi & Hobbes


Die Stunde beginnt wie immer mit einer Tasse Tee und der Klärung der organisatorischen Sachen. Die Referentin gibt den Schülern ihre durchaus guten Klausuren der Vorwochen  zurück.  Nachdem alles zu den Klausuren geklärt ist, startet die Referentin mit einem Video zum Thema Klimawandel:

https://youtu.be/DGDMqyfK8UQ

Danach müssen die Schüler folgendes Arbeitsblatt bearbeiten:

Es wird diskutiert, ob mit Fridays for Future überhaupt etwas erreicht werden kann und ob die im AB genannten Forderungen auch verständlich sind oder nicht.
Kurz darauf ertönt die Pausenklingel, welche die Schüler aber nicht davon abhält weiter zu diskutieren. Nach der Pause geht es weiter mit Hans Jonas und der Verantwortungsethik. Die Referentin zeigt den Schülern ein weiteres Video, dieses mal von einem Philosophen:

 Die Schüler bekommen das Ethikbuch ausgehändigt und sollen die Texte zur Verantwortungsethik nach Hans Jonas bearbeiten. Bei guten Beiträgen der Schüler wird währenddessen ein Aufschrieb verfasst:

Die Stunde endet mit viel gewonnenem Wissen über Hans Jonas, Verantwortung und Verantwortungsethik.

Aristoteles



Wie der Fortschritt der Technik unser Leben beeinflusst

Als wir vor ein paar Wochen das Thema „Fortschritt“ im Ethikunterricht behandelt haben, haben Hobbes und ich uns überlegt wie gut es unsere Generation eigentlich erwischt hat…Eigentlich. In der Schule hilft uns die Technik enorm da wir leicht und schnell Informationen aus dem Internet holen können. Es scheint die Technik erleichtert uns so einiges und bringt eigentlich nur Vorteile mit sich, doch nein, es gibt auch sehr wichtige Faktoren die gegen die Technik sprechen. Zum Beispiel, dass sie unsere Persönlichkeit stark beeinflussen kann.Alleine in den letzten 30 Jahren hat sich die Technik so stark verändert, dass die Menschheit zum Teil immer fauler geworden ist. Wo man früher noch zu der Videothek laufen und sich einen Film ausleihen musste, tippt man heute auf die Netflix oder Amazon Prime App und hat für wenig Geld eine Menge an Filmen zur Auswahl. Genau das Gleiche spielt sich beim Essen ab: Früher ging man in Restaurants essen, heute bestellt man sein Essen per App. Klar macht man die früheren Sachen zum Teil heute noch doch mal ehrlich, wer geht heutzutage noch freiwillig den weiten Weg zum nächsten Imbiss oder Supermarkt wenn man innerhalb von wenigen Sekunden die Lieferanten anrufen und sich das Essen direkt nach Hause liefern lassen kann?
Die Digitalisierung hat natürlich ganz klar unsere Welt verändert. Viele Sachen sind nützlich und sparen uns auch Zeit. Doch meiner Meinung nach gibt es auch viele Sachen die unseren Alltag und vorallem unsere Persönlichkeit verschlechtern. Die ganzen Medien wie Instagram, Snapchat,Twitter oder sonst was. Wir halten uns viel zu sehr in diesen Apps auf und verlieren dabei stark an Persönlichkeit. Man setzt sich unnötige Ziele wie eine größtmögliche Anzahl an Followern bzw. Abonnenten zu haben und vergisst häufig das wahre Ziel im Leben: Glücklich sein. Klar kann es sein, dass viele Abonnenten einen Menschen ein wenig glücklicher machen doch wird das Glücksgefühl nie so groß sein wie das, wenn man mit seinen realen Freunden tolle Sachen unternimmt. Es sind nämlich diese Momente mit deinen Freunden die man nie wieder vergisst und nicht die Abonnentenanzahl. Was in aller Welt bringt es bei Snapchat bitte tausende von schwarzen Fotos zu schicken? Damit die Flammen erhalten bleiben. Ja toll aber was genau bringen diese Flammen bitteschön?
Wenn eine Person der anderen nicht nach weniger Zeit antwortet macht die eine Person doch unnötig Gedanken und macht sich schlimmsten Falles sogar Vorwürfe.
Ich bin der Meinung dass diese App keine einzigen Vorteile mit sich zieht.  Im Gegenteil: Sie raubt uns Zeit, Persönlichkeit und lenkt uns ab. Seitdem ich diese App nicht mehr auf dem Handy habe, habe ich mehr Zeit und Konzentration für wichtige und produktive Dinge. Irgendwann wird sowieso die Arbeit euch Mal so zum Kopfe steigen dass ihr gar nicht mehr die Lust aufbringen könnt jedem ein Foto zu schicken. Ich finde man sollte auch wieder  alte Konversationsmittel in sein Leben
lassen wie Briefe schreiben. Stellt euch mal vor ihr bekommt auf einmal einen Brief. Würdet ihr euch nicht auch freuen dass sich jemand extra für euch Zeit genommen hat um dir per Hand seine Gefühle und Erinnerungen zu vermitteln?
Der Fortschritt ist durchaus ein Fortschritt doch ist vereinzelt auch als Rückschritt einzuschränken. Heutzutage hat man es nicht leicht als Mensch ohne Handy. Fast jeder setzt auf das Mobiltelefon. Sogar der Großteil unserer Eltern kommt nicht mehr ohne aus. Doch beherrschen sollte uns dieses kleine Ding nicht.
Alles in allem finde ich man sollte sich wenn es geht einfach mal Zeit nehmen und sich von den ganzen Medien entfernen und mehr auf Persönlichkeit setzen. Je früher desto besser.
So komme ich zum Entschluss:
Medien unterhalten aber können einen auf Dauer nicht glücklich machen. Menschen können beides. Denkt mal darüber nach;)
Euer Aristoteles.

Ethik-Doppelstunde K1 vom 12.4.2019

Die Unterrichtsstunde begann damit, dass wir uns das Video: „Organspende was da los?“ angeschaut haben. In diesem Video wurden wir grob über die Organspende aufgeklärt und wir erfuhren, dass wir zu wenige Spender haben und es auch an Fachpersonal von Ärtzten mangelt.

Anschließend schauten wir uns noch ein Video über die Organspende an, wobei es sich bei diesem Video um eine Theatergruppe handelt, die eine Situation nachspielt, in der die Angehörigen sich für oder gegen eine Organspende entscheiden müssen. Bei diesem Video wurde mehr auf die ethischen Fragen eingegangen und es diente im Unterschied zu dem ersten Video weniger als Informationsviedeo, sondern dazu, dass man besser die unterschiedlichen Einsellungen zum Thema Organspende nachvollziehen kann.

In der zweiten Unterrichtsstunde schauten wir uns ein Fallbeispiel an, wo eine Organspende gegen den Willen der Angehörigen durchgeführt wurde und gingen bei der ethischen Analyse auf möglichst alle Beteiligten ein.

Schließlich gingen wir noch auf die moraltheoretische Analyse von Kant und den Utilitaristen erneut zum Thema Organspende ein. Zum Abschluss diskutierten wir noch, wie jeder von uns zum Thema Organspende gegen den Willen der Angehörigen steht. Auch hier trafen die unterschiedlichsten Meinungen aufeinander. Danach war die Doppelstunde auch schon zu Ende. Unseren Aufschrieb hab ich noch einmal für euch zum Nachlesen:


Stundenprotokoll der K1

Thema: Utilitarismus nach Peter Singer

Datum: 15.03.19 7:45 Uhr – 9:20 Uhr

Anwesend: Theano, Ghandi, Hobbes, Aspasia, Albinos, Kant, Sokrates

Abwesend: Hobbes (Krankheitsbedingt)

Referent: Frau Schütze

Wie immer hat unsere Doppelstunde mit einer Tasse Tee begonnen. Nach einem kurzen Plausch konzentrierten wir uns aber auf die für die Doppelstunde anstehenden Themen:

– Schwimmbad Beispiel

– Peter Singer

Wir starteten den Unterrricht mit dem Schwimmbad Beispiel. Bei diesem handelt es sich um folgende Situation:

Wegen akuter Wasserknappheit in einem besonders trockenen Sommer hat die Stadtverwaltung alle Betreiber von Schwimmbädern gebeten, diese für zwei Wochen zu schließen. Herr F., Betreiber eines Vergnügungsbades und Utilitarist, denkt sich, dass das Öffnen seines Schwimmbades die Wasserknappheit insgesamt kaum beinflussen würde, wenn alle anderen ihre Bäder geschlossen hielten. Auch würde es vielen Menschen eine Freude bereiten, im heißen Sommer bei ihm ein Bad zu nehmen.

Darunter war folgende Frage formoliert: Sollte F. sein Schwimmbad öffnen?

Diese Frage sollten wir nun gemeinsam in der Klasse disskutieren und beantworten. Allerdings unter der Berücksichtigung der Begriffe des Handlungs- und Regelutiliarismus, mit welchen wir uns zuvor, auf einem Aufgabenblatt, als Hausaufgabe auseinandergesetzt haben.

Nach einigem hin und her kamen wir zu dem Ergebnis,dass wenn F. nach dem Handlungsutilitarismus handeln würde, würde er das Schwimmbad öffnen. Der Allgemeinnutzen steht hier nämlich im Vordergrund und da sich die Besucher freuen würden, wenn weiterhin ein Schwimmbad offen wäre und er selber mehr Geld verdienen würde, wäre jedem geholfen und jeder hat seinen Nutzen aus der Situation gezogen.

…wenn F. allerdings nach dem Regelutilitarismus handeln würde, würde er das Schwimmbad geschlossen halten. Er hätte eine Regel nicht eingehalten, was dazu führen könnte, dass andere Schwimmbadbesitzer das Gleiche tun werden. Nach dem Motto: „Er hält sich nicht an die Vorschrift, also mus ich es auch nicht tun“. somit könnte diese Handlung zu noch größerem Wassermangel führen.

In der zweiten Stunde haben wir uns zu Beginn ein Video von dem noch lebenden Philosophen Peter Singer angeschaut. In diesem setzt er sich mit dem Utilitarismus auseinander.

https://youtu.be/Diuv3XZQXyc

Hauptsächlich spricht er darüber, was wir zum Allgemeinnutzen beitragen können ohne groß etwas dafür zu tun. Wichtig ist es nur ein effektiver Alturist zu sein. Wir sollten uns im Bilde sein, dass alle Menschen den gleichen Wert haben. Doch viele suchen Ausreden und Begründungen warum sie z.B. nichts für die hohe Kindersterberate tun. Peter Singer listet diese auf und zeigt, dass es eben keine unwiederlgebaren Ausreden sind.

  1. Was für ein Unterschied kann Ich schon machen?
  2. Soll Ich meine Karriere und Zeit aufgeben?
  3. Wohltätigkeit ist doch nicht wirklich effktiv?
  4. Ist es nicht eine Bürde so viel aufzugeben?

Sein Hauptargument für alturitisches handeln war, dass es einem Erfüllung im Leben gibt, Erfüllung, welche viele Menschen verzweifelt suchen.

Nach dem Filmclip wurden wir in Zweiergruppen eingeteilt und haben Quellen zu dem aufgezeigten Arbeitsblatt, mit verschiedenen Thesen des Utilitarismus, bekommen. Diese sollten wir bearbeiten. Die einzelnen Gruppen stellten ihre jeweiligen Ergebnisse vor, bis es schließlich zum Stundenende geklingelt hat.

Stundenprotokoll der K1 vom 1.3.19

Thema: Überblick des Utilitarismus von John Stuart Mill

Datum: 1. 3. 19

Anwesend: alle Kursteilnehmer

Referent: Frau Schütze

 

Begonnen hat diese Doppelstunde ganz traditionell mit dem Aufsetzten des Wasserkochers für die Minderheit der Teetrinker unter uns 🙂
Anschließend ging es jedoch etwas theoretischer weiter…
Jeder Schüler bekam einen Text des Utilitarismus von John Stuart Mill ausgeteilt, den er anschließend, dem Inhalt entsprechend, einem Bild zuordnen sollte. Anschließend tauschten wir uns über diese Zuordnungen aus; kritisierten und machten Verbesserungsvorschläge. Danach wechselten wir die Texte untereinander und sollten unseren Text zusammenfassend auf einem Arbeitsblatt eintragen. Im folgenden werde ich versuchen, die Hauptpunkte herauszuarbeiten 😉 

Einer der Texte warf die These auf, dass es besser sei „ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr“. Im Text selbst wird die These damit begründet, dass der unzufriedene Mensch beide Seiten kenne, also zur Reflexion fähig ist, das Schwein jedoch nicht, da dieses nur die eine Seite erkennt. Folgend wurde dann erklärt, dass sich Menschen aus Charakterschwäche trotzdem für niedere Genüsse entscheiden, obwohl sie wissen, dass diese einen geringeren Wert hat und anschließend die Fähigkeit, edle Gefühle zu empfinden, verkümmere.

Der nächste Textabschnitt handelte dann davon, „dem Schicksal zu begegnen“, also bereit zu sein, ohne Glück auszukommen, da dies den Menschen über Schicksalsschläge erhebt, es sei so also leichter, schlimmen Situationen zu begegnen. Zum Beispiel kann man dann, wenn man von Grund auf nicht auf das Glück oder das Glücklichsein fokussiert ist, Dinge wie eine Krankheit oder eine Trennung besser überstehen: Das Schicksal hat keine Macht, den Menschen klein zu kriegen, ihn zu unterwerfen.

Nun folgte die „Abgrenzung zum Opportunen“: Dieser entspricht der Verfolgung des Eigeninteresses, was ja dem zum Utilitarismus, der das Gemeininteresse an oberste Priorität stellt, geradezu gegensätzlich ist. 

Anschließend wurde das „Verbot zu lügen“ auf die Waagschale gestellt: An sich begründet man dies nach dem Schema oder der Idee des Utilitarismus als unmittelbaren Vorteil (also das Verbot), das dies das Vertrauen innerhalb der Gesellschaft unmittelbar steigere. Dies sehen wir ja auch in unserem Alltag: Menschen, von denen man weiß dass sie einem die Wahrheit sagen, vertraut man bei manchen Dingen eher; da man weiß, eine ungefilterte, von Höflichkeitsfloskeln freie Meinung zurückzubekommen. Dieses „Verbot zu lügen“ sei also rein prinzipiell nützlich, da es das Vertrauen fördert. Jedoch gibt es hierbei Ausnahmen; nämlich wenn es in der speziellen Situation nützlich ist zu lügen, zum Beispiel wenn die Gefahr der Verletzung von Mitmenschen besteht. Diese Entscheidung, zu lügen, obliegt aber demjenigen und seinem kurzfristigen Urteilswillen selber, es besteht trotzdem eine unbedingte Notwendigkeit zur Beschränkung des Lügens, so Mill. An diesem „Verbot zu lügen“ spalten sich also die verschiedenen Richtungen des Utilitarismus, der Handels- & der Regelutilitarismus (näher gehe ich nun nicht darauf ein, da dieses nicht unmittelbarer Bestandteil der Stunde war).

Ein weiteres Thema der Texte von John Stuart Mill waren die Moralischen Gefühle, die seiner Auffassung nach erworben und nicht angeboren sind, aber trotzdem sei es natürlich, diese im Laufe seiner Entwicklung zu erwerben. Mill nach entstehen diese moralischen Gefühle spontan, können gepflegt sowie negativ oder positiv entwickelt werden und haben zum Ziel, Glück und Gemeinschaftsgeist zu fördern sowie die Handlungen des Individuums auf Gemeinschaftsziele auszurichten.

Ein weiterer Punkt beinhaltete, dass diese Gesellschaft von Gleichen nur geschaffen werden kann bzw nur existieren kann, wenn die Interessen aller gleichermaßen geachtet werden. Politisch betrachtet heißt dies, dass der Ausgleich von Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Klassen zur Zunahme des Gefühls der Einheit führt. John Mill gründet hierbei auf das natürliche  Interesse eines jeden Individuums, indem er behauptet, es liege im eigenen Interesse eines jeden, die eigenen Ziele mit denen der Gesellschaft in Einklang zu bringen, was eine mächtige Innere Verpflichtung zur Folge hat, welche sich nach der Feinfühligkeit und der Gewissenhaftigkeit des Charakters bemisst. 

Folgend wurde der Vergleich des Utilitarismus mit der Goldenen Regel angesprochen, der hervorbringt, dass das Christliche Gebot der Nächstenliebe – also sich anderen gegenüber so zu verhalten, wie man selbst gern behandelt werden möchte – den Kern des Utilitarismus vollkommen ausdrückt. Zur Erfüllung bzw. Annäherung an dieses Prinzip sei es notwendig, zwei förderliche Bedingungen zu erfüllen:

  1. dass Gesetze sowie gesellschaftliche Verhältnisse soweit wie möglich mit dem Gemeininteresse in Übereinstimmung gebracht werden, und
  2. dass die Erziehung und die öffentliche Meinung Eigeninteresse und Allgemeininteresse in Einklang bringen

Werden diese Bedingungen erfüllt, so steht dem Utilitarismus, der die schönste und höchste Entfaltung der menschlichen Natur – zumindest für John Stuart Mill – darstellt, nichts mehr im Wege. 😉

Der Utilitarismus war in unserem Kurs stark umstritten, eben deshalb weil er die Vielfältigkeit der menschlichen Gefühle versucht auf eine rational Ebene „herunterzubrechen“. Jedoch könnte eben dieses vor allem in gewissen Dilemma-Situationen (siehe der Kurzfilm „SommerSonntag“) doch durchaus „Nützlich“ sein ;)…

Gerne könnt ihr hier noch weiter diskutieren!

Der Unterricht wurde ungewöhnlich spät mit dem Klingeln zum Stundenende um 9.20 beendet.

PS: Hier noch das Arbeitsblatt: