Zwangs Heirat, ist es ethisch vertretbar?

In einigen Ländern, wie Indien, China, Italien und noch vielen anderen,, existiert immer noch die Zwangs Heirat. Das bedeutet, dass die Eltern junger Menschen entschieden, wen ihr Kind heiraten darf und wen nicht. Oftmals steht hierbei im Vordergrund die Ehre der Familie zu erhalten. Meistens kennen sich die beiden die heiraten sollen entweder gar nicht oder nur ein paar Wochen oder Monate.

Um meine Meinung dazu zu unterstützen habe ich folgendes Zitat aus dem Disney Film “ Die Eiskönigin“ : “ you can’t marry a man you just met“ .Ich finde dieses Zitat aus dem Grund sehr passend,da es ja bei vielen Zwangs Hochzeiten so ist, dass sich die zwei verlobten nicht kennen. Es ist einfach sehr kritisch und auch unfair den beiden gegenüber vorzuschreiben wen sie Heiraten müssen nur für die Ehre der Familie. Ich finde eine Hochzeit aus Liebe bringt sogar mehr Ehre als eine sogenannte gute Partie. Auch ethisch finde ich es nicht vertretbar aus dem Grund, dass die beiden die heiraten sollen in ihrer Freiheit eingeschränkt werden selbst zu entscheiden wen sie lieben und wann sie heiraten wollen. Auch wird ihnen die Freiheit genommen selbst Erfahrungen in der Liebe zu machen.

Um alles zusammen zu fassen finde ich, dass die Zwangs Heirat nicht ethisch vertretbar ist. Ich finde es auch irgendwie erschreckend dass sie in vielen auch hoch entwickelten Ländern immer noch zur Tradition gehört und Praktiziert wird. Denn eine Hochzeit aus Liebe ist mehr wert, da man sich sicher ist wen man heiraten will.

Die Frage nach Gerechtigkeit

Es ist heiß.
Ich gehe mit meiner kleinen Schwester durch die Stadt, wir besorgen uns Eis, gehen in den Park. Setzen uns in den Schatten einer großen Linde. „Kim!“, ruft sie plötzlich, aufgesprungen und losgerannt zu der großen Statue, die auf dem gegenüberliegenden Platz steht. „Was ist denn?“ gebe ich -zugegebenermaßen: genervt – von mir. „Wieso hat die Frau denn verbundene Augen? Und was macht die überhaupt?“ fragt sie und ich muss erst mal hochschauen, gegen die Sonne. Oh das ist ja Justizia!

Keine blöde Frage, die meine Schwester da gestellt hatte.
Allgemein bekannt ist ja, dass Justizia ein Zeichen der Gerechtigkeit ist. Beziehungsweise der Rechtsstaatlichkeit. Oder beidem? Aber was ist denn Gerechtigkeit? Aristoteles hatte ja die Idee, dass Gerechtigkeit eine Tugend ist, die nur in konkreten Handlungen oder Taten zum Vorschein kommt, und unterschied zwischen Gerechtigkeit zwischen Staat und Bürger sowie Bürger und Bürger. Fehlverhalten sollte berichtigt werden. Aber ist das „nützlich“? Und kann ich das tun? Bzw. ein Staat, in dem er über jemanden entscheidet? Wenn jemand vor Gericht kommt, weil er etwas gestohlen hat, dann wird zum einen sein Motiv gewertet, also die Beweggründe, weshalb er die Tat beging, des weiteren die Tat selbst: Wie war der Tathergang? Wie groß der Wert des entwendeten Objekts? Und weiter: Wenn nun eine Geldstrafe verhängt wird, oder bei schlimmeren Vergehen sogar die Freiheitsstrafe, wird über die Zukunft des Angeklagten entschieden. Man geht also davon aus, dass der Schaden ausgeglichen werden muss, im materiellen Sinn (-> Geld) oder im immateriellen (->Freiheitsstrafe), und dass dies von einem Staat angeordnet werden muss. Dafür steht dann das Schwert der Justizia, also für die Durchführung der Gerechtigkeit. Nun geht man also davon aus, dass der Täter diese Tat nicht von selbst begleichen oder reflektieren würde.

Das heißt, es gibt kein Vertrauen darauf, dass er dies tun würde, bzw. die Tat gar nicht erst begehen würde, was man ja an geläufigen Kriminalitätsraten durchaus als rationale Entscheidung nachvollziehen kann.

Das heißt, dar Rechtsstaat ist eine Absicherung, falls doch etwas schief geht. Falls der Mensch die Grenze übertritt, die Grenze, an der die Freiheit des anderen beginnt. 

In einer optimalen Gesellschaft bräuchte man das also nicht. Jeder würde sich gerecht verhalten.

Keine Justizia mehr benötigt? Aber nein, sie steht noch da, auf dem Platz mit dem Kopfsteinpflaster und den roten Bänken, Sie ist keine Illusion, keine Vision, sie steht da. Und da ist meiner Meinung nach der Punkt: In einer Utopie der gerechten Gesellschaft handelt jeder gerecht. „Gerecht“ ist aber Definitionsfrage. Das geht schon beim Eis los: Wer bekommt am meisten?

Der, der am meisten benötigt?

Oder am meisten geleistet hat?

Oder, wie Walter Rathenau meinte: Allen das Gleiche?

So geht es aber nicht nur in der Nachtischdebatte zu, sondern auch bei der Steuerpolitik: Kann man, aufgrund des wachsenden Abstandes zwischen arm und reich, Steuern auf große Erbschaften, Kapitalerträge und Immobilien erhöhen, da „die (…) Konzentration von Reichtum in einer demokratischen Gesellschaft nicht zuträglich ist“, wie es Hannes Koch 2005 formulierte? Natürlich kann man hier auch fragen, ob der Kapitalismus an sich gerecht ist: Hayes meinte hierzu, er sei das, da der Markt sich selbst regle, sie starken ihren Lohn bekommen, die faulen bzw schwachen eben weniger. Wobei die Frage ist, wo dann die Empathie bzw. die christliche Nächstenliebe bleibt, wenn im Kapitalismus jeder nach größtmöglichem Eigenerfolg strebt. Mit Kapitalismuskritiker könnte man jedoch etliche weitere Seiten füllen – wäre der Kapitalismus diesem Aufwand gerecht ;)? -deshalb zurück zum Platz der Justizia:

Es gibt also unterschiedliche Weisen, Gerechtigkeit zu definieren: Einer meint, es wäre gerecht, die schwachen auf die roten Bänke sitzen zu lassen, ein anderer meint, die, die hart gearbeitet haben, dürfen sich unter dem Baum ins weiche Gras in den Schatten legen, der nächste ist der Auffassung, alle müssen auf dem Kopfsteinpflaster stehen. Und da eben nicht alle einer Meinung sein werden, diskutiert man eben zu siebenhundertneunt, lässt Gesetzte entwerfen, beschließen, die eben von den Personen in schwarzer Robe angewendet werden: Um sich auf die eine „Norm“ zu einigen. Die nie alle einhalten werden, da es eben nie der Meinung aller 80 Millionen entsprechen wird.

Ist absolute Gerechtigkeit also eine Illusion, etwas, das nie erreicht werden kann? Um die Frage, nach dem was kommen wird zu beantworten, kann man einmal den Blick auf das was war wenden:

Das erste, was einem hierbei einfällt, ist vermutlich die griechische Polis: Um die Gerechtigkeit auszuloten, wurden in regelmäßigem Abstand andere Mitglieder des „Parlaments“ durch den Zufall des Loses bestimmt. Und kann es etwas gerechteres geben als den Zufall? Doch trotz alledem traf die Möglichkeit, mitbestimmen zu können. nur auf Bürger zu. Sklaven und Frauen waren nicht mutinbegriffen.

Selbst heute scheint es, als hätten sich die Ungerechtigkeiten und Unterdrückungen der einen Gruppe durch die andere keineswegs aufgelöst, sondern sich nur in post-kolonialer Abhängigkeit über den gesamten Globus erstreckt und verschlimmert. 

Und trotzdem gibt es jeden Tag Menschen, die für ihre Rechte oder die anderer einstehen, Gerechtigkeit fordern und fördern. Nelson Mandela? Malala? Schindler? Manchmal genügt das sitzenbleiben einer Person zum Aufstand der Welt: Rosa Parks. Greta Thunberg. Manchmal fordert es hartnäckigen, langwierigen zivilen Ungehorsam: Mahatma Grandi. Wobei letzterer bekanntlich für seine Vision von einem Andersdenkenden  erschossen wurde.. Also doch nur Illusion?

Mein Blick fällt wieder auf die Statue. Sie ist noch da. Vielleicht benötigt es nur Menschen, die sie sehen. Wie meine Schwester. Die aus der Illusion eine Vision machen

„Kim!!! Was ist denn jetzt?“ Ja hmmmmm. Wie erkläre ich das jetzt?

„Schau die Frau hat die Augen verbunden dass sie uns nicht sieht, die Waage, dass sie entscheiden kann, ob wir lieb zueinander sind. Das Schwert ist zum drohen da…“ (Nicht gerade pathetisch)

Fragend blickt mich meine 5-jährige Schwester mit großen Augen an.

„Ok…wieso braucht man das denn? Naja, egal, Erwachsene sind ja manchmal komisch. Aber hey, magst du mein Eis haben? Ich kann nicht mehr!“

„Klar“, grinse ich. Kinder brauchen auch gar keine Erklärung, manche haben es einfach schon verinnerlicht – auch wenn sie es gar nicht wissen kann.

Quellen:

  • Mahatma Ghandi – „Was für einen Menschen möglich ist, ist für alle möglich“ , (2015), Planet Wissen -ARD
  • Lady_Justice (07.01.2020)
  • Bedenkliche Schieflage, (2015), Hannes Koch
  • Auf dem Fechtboden des Geistes. Aphorismen aus seinen Notizbüchern, Walther Rathenau (1953)
  • Eigenes Gehirn 🙂

Rauben Tierparks den Tieren ihre Freiheit?

Diese Frage stellen sich einige Leute wenn sie einen Ausflug in einen Zoo machen. Schließlich sind es doch wilde Tiere, die ihren Platz brauchen. Es gibt einige Argumente die dafür und dagegen sprechen.

Ich werde mit den positiven Aspekten beginnen. Zoos bieten vielen Tieren Schutz, die vom aussterben bedroht sind und helfen ihnen sich zu vermehren. In der freien Natur würde das Aussterben oft unvermeidbar sein. Außerdem bekommen die Tiere genug Futter und werden gepflegt. Durch einen Zoo-Besuch sehen wir Menschen Tiere, denen wir sonst nie begegnen werden, weil sie zu selten oder woanders beheimatet sind. Dadurch werden die Tiere eine wahre Attraktion und Zoos sind gut besucht.

Leider gibt es aber nicht nur Positives über Tierparks zu sagen. Vielen Tieren bieten sie zu wenig Platz als sie beanspruchen. Delfine sind ein gutes Beispiel, da sie Platz brauchen um sich wohlzufühlen. Die Tiere finden in Zoos auch keinen Platz um sich zurückziehen zu können falls sie ihre Ruhe haben wollten. Des weiteren werden Tiere oft von Besuchern belästigt und manchmal sogar verletzt. Manche Menschen kommen auf dumme Ideen wenn sie Tiere sehen und denken dabei oft nicht an deren Gesundheit. Es gibt Meldungen, bei denen Besucher in ein Gehege klettern und das Tier weil es als gefährlich eingestuft wird, erschossen wird.

Ich finde die Tiere haben genau so ein Recht auf Freiheit, wie wir Menschen es haben. Und um die Gefährdeten Arten können sich auch besondere Stationen kümmern.

Ist Selbsttötung ethisch gerechtfertigt?

Selbsttötung beschreibt das frühzeitige Beenden des eigenen Lebens. Besonders bei Jugendlichen ist Suizid ein wichtiges Thema. 2016 war Suizid die zweithäufigste Todesursache von Menschen zwischen 15 und 29 Jahren. Gründe für Suizid können unter anderem psychische Störungen (wie Depression, Schizophrenie, bipolare Störung) sein und durch Verlust eines nahestehenden Menschen, Mobbing oder auch Armut hervorgerufen werden. Aber auch eine Behinderung mit der der Betroffene nicht mehr leben kann oder körperliche Schmerzen können die Ursache eines Selbstmordversuchs sein.
Jedoch sind die wenigsten Suizidversuche von den Tätern lange geplant und durchdacht worden. Die meisten erfolgen impulsiv und sind auf den Konsum von Alkohol, Drogen oder auch Medikamenten zurückzuführen, wie es folgendes Forschungsergebnis beschreibt:
„Übereinstimmend wird berichtet, dass die Suizidabsicht bei 68–80 % der Patienten in weniger als zwei Tagen, bei 90–99 % in weniger als zehn Tagen in der Klinik korrigiert wurde.“
(Quelle:  “ Bronisch, Thomas: Der Suizid: Ursachen, Warnsignale, Prävention“)
Somit ist sofortige Selbsttötung nicht gerechtfertigt, da sowohl Therapien als auch Medikamente den Wunsch des Todes bekämpfen können.
Außerdem ist Selbsttötung nach der Bibel eine Sünde, denn in Psalm 31,16 steht zum Beispiel, dass unsere Zukunft in Gottes Händen liegt. Das würde sie nicht, wenn man sich selbst umbringt. In Prediger 8,8 steht außerdem, dass niemand die Macht hat über den Tag seines Todes zu bestimmen. Man kann das Leben als ein Geschenk Gottes betrachten, somit erscheint es zu wertvoll, als das ein Mensch darüber bestimmen darf, ob er es annimmt oder ablehnt. Dies wäre respektlos und nach dieser Bibelstelle hat nicht der einzelne Mensch, sondern nur Gott das Recht darüber zu entscheiden. Ein Verstoß gegen diesen Vorsatz würde Mord nahe kommen.
Außerdem verursacht ein Mensch der Selbstmord begeht große Trauer bei seinen Mitmenschen. Dies könnte mitunter auch ein Grund dafür sein, dass viele Menschen trotz des Wunsches zu Sterben weiterhin leben. Zu der Trauer um den Verstorben kommen meist Vorwürfe. Familie und Freunde des Betroffenen machen sich unter anderem Vorwürfe, da sie das Leiden des Betroffenen nicht erkannt haben oder ihrer Meinung nach nicht genug Hilfe geleistet haben. Beispielsweise wird es sich eine Mutter nur schwer oder nie verzeihen können, wenn sie erfährt, dass sich ihr Kind im jugendlichen Alter umgebracht hat. Sie wird sich lebenslang fragen, was sie falsch gemacht hat und ob sie den Tod hätte verhindern können.

Nun stellt sich die Frage: Darf man jemandem schlichtweg verbieten Selbstmord zu begehen? Denn eigentlich sollte doch jeder selbst über seinen Tod bestimmten dürfen. Kann man Selbstmord somit wirklich als „Mord“ bezeichnen?
Nach dem deutschen Grundgesetz ist Suizid beispielsweise erlaubt. Jeder Mensch sollte die Freiheit haben über sein Leben bestimmten zu dürfen. Dazu gehört auch, dass ein Mensch sein Leben beenden darf, wenn er dies möchte. Niemand kann zum Leiden gezwungen werden, wenn er keine Lebensfreude mehr hat. Vor allem Schmerzen, egal ob psychisch oder körperlich, können einem Menschen schnell die Lebensfreude nehmen. Wer zudem noch einsam ist und in seinem Leben keinen Sinn mehr sieht, mag Selbsttötung nun als einzige Lösung sehen. Auch wenn das keineswegs eine gute Lösung ist, kann man dieses Recht niemandem verwehren.
Neben aktivem Suizid gibt es auch noch passiven Suizid. Passiver Suzid beschreibt den Verzicht auf ein lebenswichtiges Medikament. Hierbei ist ein Mensch bereits auf fremde Hilfe angewiesen. In diesem Fall kann das Argument, dass Selbstmord nach der Bibel eine Sünde ist, entkräftet werden, da sich die betroffene Person nicht aktiv umbringt. Außerdem hat ein Mensch, der nur noch durch Medikamente lebt, vermutlich aufgrund der Nebenwirkungen Schmerzen oder andere körperliche Probleme. Die starke Abhängigkeit von den Medikamenten kann einem leicht die Lebensfreude nehmen.
Es wäre jedoch auch unfair zu behaupten, dass Selbsttötung ab einem gewissen Krankheitsgrad gerechtfertigt ist. Man kann schließlich nicht einfach so eine Grenze ziehen, ab wann man Selbstmord akzeptiert und wann noch nicht. Schließlich hat jeder Mensch eine andere Lebensgeschichte und jeder geht mit Schmerzen unterschiedlich um. Es wäre somit auch nicht gerecht nur körperlichen Schmerz und nicht auch psychischen Schmerz rechtzufertigen. In Anbetracht dieser Tatsache sollte jede Art von Selbsttötung gerechtfertigt sein, da niemand die Hintergrundgeschichte kennt und weiß wie sehr die betroffene Person ansonsten gelitten hätte. Eine Person hierbei vom Selbstmord abzuhalten hätte eher narzisstische Motive, da man nicht am Tod einer Person Schuld sein möchte. Dabei weiß man jedoch nicht, wie aussichtslos die momentane Lage der Person ist.

Schlussendlich bin ich der Meinung, dass Suizid das Recht jedes Menschen sein sollte, denn jeder sollte die Freiheit haben über sein Leben zu bestimmen. Bei psychischen Erkrankungen kommt es auf die Zurechnungsfähigkeit der betroffenen Person an, sie sollte sich, sofern sie in der Lage ist, auf jeden Fall ärztliche Hilfe holen, anstatt sich impulsiv und ohne nachzudenken selbst zu töten. Ärzte können nach Bedarf entsprechende Medikamente verschreiben und mit einer Therapie beginnen. Einer Behandlung sollte jeder vor dem Selbstmord eine Chance geben. Trotzdem ist Selbsttötung danach aus den oben stehenden Gründen nicht vollkommen ethisch gerechtfertigt.
Jedoch kann man nie den genauen Grund des Täters für den Selbstmord wissen und sollte deshalb niemanden wegen eines Selbstmordversuchs oder tatsächlichen Selbstmords verurteilen.

Quellen:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Suizid
https://www.therapie.de/psyche/info/index/diagnose/suizid/gruende-selbsttoetungsabsichten-suizidalitaet/
https://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2329
https://www.bundesgerichtshof.de/DE/Bibliothek/GesMat/WP18/S/Selbsttoetung.html?nn=10772256

ist Schule gefährlich?

Ist Schule gefährlich?

Wer hat sich in seiner gesamten Schulischen Laufbahn nicht schonmal sein Knie währen dem Sportunterricht aufgeschürft oder sich während dem Basketballspielen seinen Finger verstaucht, sich am Papier geschnitten oder anderweitig verletzt. Jeder. Jeder hat sich schonmal physisch während der Schule verletzt.

Aber ist sie jetzt gefährlich?

 Nein, deswegen nicht aber wie viele wurden schonmal psychisch verletzt, nicht durch die Schule selbst aber vielleicht durch seine Klassenkameraden oder die Lehrer?

Ist das Gefährlich?

Ja.

Ich persönlich verbinde mit der Frage nicht die Körperliche Gefahr, sondern die psychische „Gefahr“ die der Kinder unterliegen.

Ein Beispiel dafür wäre der viele Lernstress und der Druck der gleichzeitig damit verbunden ist. Der Druck gute Noten zu haben von den Lehrern und von den Eltern. Die Angst die damit eine Rolle spielt „Ob ich mit diesen Noten den Beruf erlernen kann den ich will, kann ich damit überhaupt was erreichen?“. Dieser ständige Druck im Hinterkopf kann für einen Schüler gefährlich werden. Es führt zu Schlaflosigkeit und Erschöpfung und so gelangt man in einen nicht endenden Kreislauf aus Erschöpfung und einer sinkenden Leistungsfähigkeit. Doch durch die Hilfe der Eltern und die Unterstützung der Lehrer wie ebenfalls durch ein rechtzeitiges anfangen zu lernen kann das gemindert werden.

Ein weiter Faktor dafür wäre das Mobbing. Rund 500.000 Schüler in ganz Deutschland werden gemobbt, das macht einen Schüler in fast jeder Klasse. Das Mobbing verhindert den betreffenden Schüler gut zu lernen, er traut sich weniger im Unterricht mitzumachen und das hat auch Auswirkungen auf die Noten. Nach einer gewissen Zeit breitet sich das Mobbing weiter aus und der Schüler fühlt sich nicht nur in der Schule unwohl sondern auch zu Hause und dies kann schlimme Folgen mit sich ziehen. Doch auch da können die Lehrer und die Eltern auch helfen und dem ganzen ein ende bereiten.

Trotz der Oben genannten Gefahren muss die Schule nicht gefährlich sein. Es können Freundschaften für das Leben geknüpft werden, Schule hilft dir dich sozial einzubringen, es bereitet dich auf dein Zukünftiges Leben vor.

Meiner Meinung nach ist die Schule nicht gefährlich. Jeder wird darauf vorbereitet was einen in späteren Leben erwartet, womit er zu kämpfen hat und wo seine stärken liegen. Es gibt Faktoren welche die Schule zu einem nicht idealen Ort macht, doch gefährlich ist sie meiner Meinung nach nicht. Sie kann anfänglich etwas erschreckend sein da du nichtweißt was auf dich zu kommt aber alleine durch das Fragen nach Hilfe bei irgendeinem Thema kann sie dir ein Stück erträglicher gemacht werden.

Findest du die Schule gefährlich?

Was sind Kriterien die deiner Meinung nach die Schule gefährlich macht?

Schweineherz in Menschen

Die Medizin ist mittlerweile weiter denn je, es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten Menschen zu retten, die beispielsweise ein neues Herz brauchen und dennoch stellt sich die Frage ob alle dieser Optionen, zur Verfügung stehen dürften.

Aufgrund dessen, dass man bemerkt hat wie viele Leute eine Herztransplantation bräuchten und es schon immer an Spenderherzen mangelte, war mit Grund dafür Tiere auch als Potentielle Spender zu sehen. Früher dachte man nicht daran Herzen zu entnehmen, heute könnte man einfach deutlich mehr Transplantationen durchführen als Herzen zur Verfügung stehen. Deshalb ergab sich, auch Schweineherzen als Spenderherzen für Menschen zu verwenden.

Diese Tatsache wirft einige ethische Fragen auf. Klar ist zwar dass jeder Patient selbst entscheiden darf ob er es annimmt oder nicht, jedoch kann es dennoch zu generellen Streitigkeiten kommen. Ich finde ein guter Vergleich dazu ist der Verkauf von (echtem) Pelz. Dabei kann jeder selbst entscheiden, ob er ihn kauft od nicht, aber es gibt trotzdem immer wieder Auseinandersetzungen mit zb. Tierschützern, die gegen den schlechten Umgang solchen Tiere Protestieren. Ähnlich sehe ich dass bei der „Organspende“, in diesem Fall finde ich es persönlich wichtig die Tiere nicht als „Ersatzteillager“ od. minderwertig gegenüber dem Menschen zu sehen.

Man sollte es mit einer Organspende unter Menschen Vergleichen, nicht Tiere so Züchten dass sie für Transplantationen geeignet sind und sie nur dafür züchten.

Auch finde ich wichtig das Tier trotzdem Artgerecht leben zu lassen. Ein großer Unterschied liegt, wie auch bei der Tierhaltung von Schlachttieren, darin dass Tier erst zu Schlachten wenn es beispielsweise schon sehr alt ist, also es auch ein Leben hatte und nicht nur für einen Zweck gezüchtet und getötet wird.

Pflegenotstand und Fachkräftemangel im Krankenhaus/Altenheim – welche Probleme würde das Ersetzen dieser durch Roboter mitsichbringen



Der Einsatz von Robotern in der Industrie sowie im Alltag wird von Zeit zu Zeit mehr. Immer wieder stellt sich die Frage was dies alles für Probleme mit sich bringt. Speziell auf die Idee Roboter im Krankenhaus oder in der Altenpflege einzusetzen möchte ich eingehen.
Durch den aktuellen Pflegenotstand im Krankenhaus und in der Altenpflege steht immer wieder zur Diskussion anstelle von Pflegekräften und qualifizierten Leuten Roboter einzusetzen. Im Ansatz kann ich dieser Idee folgen da es einfach immer weniger Fachkräfte dafür gibt und es so schon mühsam ist für so wenige Pfleger, alles in Schach zu halten. Und das ist erst der Anfang denn die Menschen werden immer älter und somit werden auch die Altenheime mehr und mehr in Anspruch genommen. Auch wird es ohne Veränderung nicht mehr Pflegekräfte geben.
Dennoch finde ich dass man nicht in Betracht ziehen kann eine Pflegekraft die als Hauptaufgabe hat mit Menschen umzugehen und dieses als Mensch sicherlich auch besser macht als ein Roboter,durch einen solchen zu ersetzen, denn bei sowas braucht man Mitgefühl und Empathie, was ein Roboter nicht besitzt.
Die Leute im Altenheim brauchen ihre Bezugspersonen, sie wollen auch mit den Pflegern sprechen und brauchen Beschäftigung, all das würde ein Roboter meiner Meinung nach nie so hinbekommen wie ein menschliches Wesen, und wenn er noch so gut programmiert ist.
Ich fände es nicht gerechtfertigt Pflegekräfte im Krankenhaus oder Altenheim durch Roboter zu ersetzen. Ich denke man sollte den Pflegenotstand und Fachkräftemangel beheben indem man z.b. das ungerechtfertigt niedrige Gehalt erhöht, da dies einer der größten Gründe ist weshalb die Leute sich auch nicht mehr als Pflegekraft bewerben wollen. Ich denke es wäre viel einfacher dieses Problem zu beseitigen wie darüber nachzudenken die Empathie und das menschliche in solchen Jobs zu streichen und einfach Roboter an deren Stelle zu setzen.
Was findet ihr, denkt ihr es wäre gut einen Roboter eine solche soziale Arbeit machen zu lassen?
LG

Ist es fair, dass Männer über die Abtreibungsgesetze bestimmen?

Wie auch die anderen Gesetze in Deutschland werden auch die Abtreibungsgesetze von einem Großteil von Männern entschieden. Aber ist es den betroffenen Frauen gegenüber Fair, dass Politiker die nie in eine Situation wie sie kommen können über ihre Entscheidungsmöglichkeit bestimmen?

Meine Meinung dazu Lautet ganz klar Nein, denn ein Mann wird nie am eigenen Leib erfahren können wie sich eine Frau in einer solchen Situation fühlt sie können es zwar miterleben aber sie werden nie selbst vor dieser Entscheidung über ihren Körper und dem in ihm wachsenden Lebewesen stehen, aus offensichtlichen Biologischen Gründen.

Natürlich hat der Vater einer Schwangeren die vor dieser Entscheidung steht, finde ich ein mitspracherecht, da es ja auch sein Kind ist aber ich finde das letzte Wort sollte in diesem Fall der Frau gehören, weil es auch ihr Körper ist und eine Frau auch nur dann Abtreiben wird wenn sie dafür gute Gründe hat und es sich reichlich überlegt hat, ob sie diesen Schritt gehen möchte.

Prinzipiell fände ich in der Frage wer die Entscheidung über die Abtreibungsgesetze tätigen sollte Folgende Möglichkeit ganz gut: Hauptsächlich Frauen unterschiedlichen Alters und Bevölkerungsschichten, sowie ein paar Männer sollten einen Ausschuss bilden und sich gut mit dem Thema auseinandersetzen. Denn so kann man die Meinungen vieler Bürger vertreten und wohlmöglich eine der Bestmöglichen Entscheidungen für die Gesetze dieses schwierigen Themas finden. Oder man lässt darüber einfach das gesamte Volk entscheiden.

Die Widerspruchslösung

Automatisch Organspender ab dem 18. Lebensjahr. Dies ist ein Gesetzesentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn um die Zahl der Organspender und somit die Zahl von geretteten Leben zu erhöhen. Er schlägt vor, dass alle deutschen Staatsbürger ab dem Alter von 16 Jahren über den Zeitraum von einem Jahr ausführlich über die Organspende informiert werden und anschließend als Organspender eingetragen werden, wenn sie keinen Widerspruch einlegen. Für diesen Vorschlag erhält er auch viel Unterstützung. Nun stellt sich jedoch die Frage ob die Freiwilligkeit, die bisher hinter der Organspende stand, dadurch in Gefahr gerät.

Viele Gegner dieses Gesetzesentwurfes sagen, dass nach der Verabschiedung eines solchen Gesetzes nicht mehr von einer „Spende“ die Rede sein kann und dass schweigen keine Zustimmung ist. Ich jedoch finde, dass schweigen auch keine Ablehnung ist. Die Spendenbereitschaft in Deutschland liegt bei etwa 80 %, die Zahl der Menschen die wirklich einen Organspendeausweis haben ist jedoch um einiges geringer. Diese Zahlen sagen meines Ermessens alles aus. Die Meisten haben gar nichts gegen die Organspende, sind wahrscheinlich sogar Befürworter, schieben es aber immer weiter auf sich einen Organspendeausweis zu machen. Ich meine wer kennt es nicht? Jeder hat doch schon einmal zu sich selbst gesagt „naja das mach ich wann anders“. Außerdem finde ich, dass vor allem in den älteren Generationen die Organspende noch kein so großes Thema war wie heutzutage und somit vielen einfach das Wissen zu diesem Thema fehlt. Somit schlussfolgere ich , dass der neue Gesetzentwurf keine Einschränkung der Freiwilligkeit ist, sondern uns mehr davon schenkt! Da auch die, die zwar für die Organspende sind aber nicht genau wussten wie sie Spender werden oder auch einfach keine Zeit dazu hatten, nun ebenfalls Leben retten können. Außerdem gibt es für all diejenigen die kein Spender werden wollen noch immer die Möglichkeit zu widersprechen. Auch finde ich es wichtig zu sagen, dass es vielen Menschen das Leben retten könnte und zumindest ich persönlich durch eigene Erfahrung in meiner Familie ohnehin vor hatte Organspender zu werden. Viele andere jedoch das Glück hatten keine solche Erfahrung zu machen und deshalb keinen direkten Grund sehen Organspender zu werden.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass dieser Entwurf vielen Menschen das Leben retten könnte und somit bin ich auch ein Befürworter. Was sind eure Gedanken zu diesem Thema? Seid ihr eher dafür oder dagegen? Wollt ihr auch Organspender werden?

Quelle: https://www.zeit.de/wissen/2019-04/organspende-pflicht-widerspruchsloesung-spender-gesetzentwurf

Pränatale Tests und Designerbabies

Der deutsche Ethikrat beschäftigt sich im Bezug auf Wissenschaft der Gene, im Besonderen mit der Veränderung des Genoms. Jedoch kann bereits die Analyse des Gensatzes zu Kontroversen führen. Im Folgenden werde ich über pränatale, also vorgeburtliche Tests, ob sie eingesetzt werden sollten und welche Folgen sie tragen, schreiben, im besonderen Bezug auf das Down-Syndrom. Außerdem werde ich auf das mögliche Risiko der Entstehung eines Designerbabies eingehen.

Bei Pränataldiagnostik kann noch während der Schwangerschaft festgestellt werden, ob das Kind voraussichtlich Behinderungen, Krankheiten oder sogar Allergien hat. Dies klingt anfangs wie eine äußerst nützliche Erfindung, jedoch muss man auch die Schattenseiten betrachten.

Für viele werdenden Eltern hört sich die Vorstellung bereits vor der Geburt auf gewisse Einschränkungen vorbereitet zu werden sicherlich verheißungsvoll an. Das Umfeld kann schon dementsprechend verändert werden, die Eltern verfügen über mehr Zeit für ihre mentale Vorbereitung und auch die Ärzte sind auf möglich auftretende Gefahren während der Geburt vorbereitet. Natürlich ist es die Erleichterung, die bei einer Entwarnung zu erwarten ist, die viele von diesen Diagnosen überzeugt. Allerdings darf man sich nicht unbedingt auf die Ergebnisse verlassen, da sie ungenau, falsch oder auf eine vorliegende Behinderung nicht ausgelegt sein können .

Diese Art Test birgt auch einige ethisch fragliche Risiken. Sollte das Ergebnis lauten, dass das Kind gesund auf die Welt kommen wird, ist dies sicherlich eine gewaltige Erleichterung für die Eltern. Was ist jedoch wenn der Test anders verläuft? Die Situation wird sofort viel komplizierter und auch tragischer für manche Eltern, da viele mit diesem Wissen nicht umgehen können. Eine Erkrankung, auf welche die meisten pränatale Tests ausgelegt sind ist die Trisomie 21 oder auch bekannt als Down-Syndrom. Auch hier bieten die Tests kein absolut verlässliches Ergebnis, was beispielsweise mit undiagnostizierbaren Untergruppen der Trisomie 21 zusammenhängt. Studien belegen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Abtreibung auf 90% ansteigt, sollte die Frau einen Test mit dem Ergebnis der Trisomie 21 durchführen. Dies wirft die Frage auf, ob die vom Down-Syndrom betroffenen Kinder ein geringeres Recht auf Leben haben, als Kinder mit unauffälligen Testergebnissen. Dafür müssen die einzelnen Symptome der Betroffenen betrachtet werden, welche zusammengefasst neben leicht verändertem Aussehen, eine langsamere Entwicklung, eine beeinträchtigte Lern- und Konzentrationsfähigkeit, eine unterschiedlich starke geistige Behinderung und Fehlbildungen der Organe sind. Allerdings besitzen Menschen mit Trisomie 21 auch Gaben, wie künstlerische und musikalische Fähigkeiten und emotionales Feingefühl, was sie als liebevolle Frohnaturen erscheinen lässt.

Meiner Meinung nach, haben Betroffene vom Down-Syndrom, eine Daseinsberechtigung, wie jeder andere. Ich kann verstehen, dass die Vorstellung ein beeinträchtigtes Kind zu bekommen für einige Eltern eine starke psychische Belastung darstellt, jedoch kann man sich bei den meisten Behinderungen auf das Kind einstellen und es genauso lieben wie ein „normales“. Ausgenommen sind hier Behinderungen, die ein Überleben des Kindes oder der Mutter unmöglich bzw. sehr unwahrscheinlich machen. Bei solchen Fällen ist eine Abtreibung für mich ersichtlich, um unnötiges Leiden zu ersparen.

Ein weiteres Problem ist der Missbrauch der Pränataldiagnostik. In den USA gibt es bereits Tests, welche Föten auf bis zu 80 unterschiedliche Merkmale analysieren. Bei einer Weiterentwicklung dieser Diagnostiktechnik ergibt sich die Gefahr eines Designerbabies. Damit ist die Auslese der Kinder aufgrund von nicht lebensbedrohlichen Merkmalen gemeint. Eltern, die eine klare Vorstellung ihres Kindes im Kopf haben, könnten so lange Abtreibungen durchführen, bis das Kind mit dem gewünschten Merkmal ausgestattet ist. Als ich zum ersten Mal von diesem Phänomen gehört habe, musste ich sofort an das Erstellen eines Avatars in einem Videospiel denken. „Das Baby ist nicht blond? Dann will ich es nicht.“ Zwar mag dies sehr überspitzt wirken, jedoch besteht bereits seit längerem diese Art von Kinderwunsch. Dazu zählen z.B. Schwangerschaftsabbrüche in China und Indien, die durchgeführt werden, da ein Mädchen erwartet wird. Bei einer Weiterentwicklung der Pränataldiagnostik werden immer mehr Paare auf solch eigentlich unwichtige Details Wert legen. Dabei geht allerdings die Vielfalt und Individualität verloren, was in großem Stile zu einer Veränderung der Bevölkerung führen könnte. So wären unter dem Nationalsozialismus weniger, aber mehr dem Ideal des Ariers entsprechende Kinder geboren worden. Diese Auslese der Kinder wäre ein weiterer Faktor in dem die Menschen versuchen sich die Natur untertan zu machen. Die Frage stellt sich allerdings, ob nicht schon das Testen auf Fehlbildungen etc. und dadurch begründete Abtreibungen eine Unterform dieser menschlichen Hybris ist.

Als abschließende Betrachtung sind die Möglichkeiten der vorgeburtliche Analyse sehr vielversprechend und manchmal definitiv sinnvoll. Jedoch sind sie mit Vorsicht zu genießen, da stets ein Risiko auf Missbrauch besteht und bei vielen Verfahren das Fehlgeburtenrisiko steigt. Meiner Meinung nach sollte man sich früh entscheiden, ob man das Kind haben möchte oder nicht. Dabei sollten werdende Eltern keine Bedingungen an ihr Kind stellen, welche bei Abweichungen zur Abtreibung führen. Besonderheiten eines Kindes, wie Trisomie 21, würden es nicht weniger liebenswert machen wie ein normales. Bei vielen Behinderungen ist es, denke ich, nicht allzu schwer sich daran zu gewöhnen. Dafür gibt es auch sehr viele Unterstützungseinrichtungen, die sowohl dem Betroffenen, als auch seinen Angehörigen helfen. Trotzdem gibt es für die meisten eine Grenze ab welcher sich für eine Abtreibung entschieden wird. Diese liegt z.B bei der Fähigkeit des Kindes zu überleben, wie bei mir persönlich. Jedoch gibt es auch Eltern, bei denen das Kind besondere Eigenschaften haben muss, ohne welche die Schwangerschaft abgebrochen wird. Dieses Verhalten empfinde ich als abscheulich, da jedes Kind eigentlich ein Recht auf Leben haben sollte und eine Bewertung, beispielsweise nach dem Geschlecht absolut unfair diskriminierend ist. Deshalb sehe ich eine zu ausführliche Pränataldiagnostik als gefährlich, obwohl eine technische Weiterentwicklung jener Tests, die auf lebensbedrohliche Einschränkungen abzielen natürlich äußerst positiv ist.