Raum und Zeit

Können der Raum und die Zeit ohne einander existieren? Da diese Frage schwer zu beantworten und die eine Antwort schwer vorstellbar ist, muss man Raum und Zeit physikalisch definieren und festlegen, was Raum und Zeit für einen selbst bedeuten.

Physikalisch einfach beschrieben ist nach Isaac Newton der Raum als eine Art Behälter für Materie und Felder, in dem sich die uns bekannten physikalischen Vorgänge und Gesetze abspielen. Wir können den Raum bemessen und mathematisch berechnen. Dabei betrachten und beschreiben wir den endlichen Raum mit drei Dimensionen, der Länge, der Breite und der Höhe. Für mich ist in dem Raum die Welt mit z.B. meinem Zimmer zum Wohlfühlen, alleine sein, in dem ich meine Ethik Hausaufgaben mache und in dem ich viel Zeit verbringe. Einstein hat aber mit der speziellen Relativitätstheorie gezeigt, dass das ein etwas unpräzises Verständnis des Begriffes ist.

Die Zeit wird und ist für mich als eine Abfolge von Ereignissen erklärt, die eine eindeutige und unumkehrbare Richtung hat. Man kann messen, dass sie immer permanent in eine Richtung verläuft. Sie kann einem unterschiedlich lang vorkommen ist für einem begrenzt und eingeschränkt. Ein Zeitfenster bestimmt unser Leben. Gibt es ein Fenster, muss es auch einen Raum geben.

Könnte Raum ohne Zeit funktionieren und wie würde es für mich funktionieren?

Die meisten Gesetze der Physik sind zeitunabhängig, damit meine ich sie könnten genauso in rückwärts laufender Zeit funktionieren. Im Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik ist jedoch beschrieben, dass die Entropie in einem geschlossenen System nicht abnehmen kann, sie kann nur gleichbleiben oder zunehmen. Einfach erklärt wird sich Wasser mit Zimmertemperatur, in welches man Eiswürfel legt abkühlen und die Eiswürfel wärmer werden, also auftauen, da Wärme von warm nach kalt fließt. Es wird also nie passieren, dass die Eiswürfel noch kälter werden oder das Wasser noch wärmer. Das heißt jeder Vorgang der mit Wärme abläuft kann nur in eine Zeitrichtung verlaufen. Wenn man ein Karussell anstößt und es keine Reibung gibt wird es sich immer weiterdrehen und nie aufhören. Mit Reibung und der damit entstehenden Wärme, die abgegeben wird bleibt das Karussell aber irgendwann stehen. Genauso wie beim Wasserglas wird es nie passieren, dass das Karussell der Umgebung Energie entzieht und damit sich anfängt zu drehen. Das Leben ist auch mit Wärme verbunden.

Das heißt wenn man sich einen normalen Raum mit normaler Zeit vorstellt und dort die Zeit anhält, wobei man das Anhalten der Zeit als die Nichtexistenz von Zeit betrachtet, kann es kein Leben geben. Das heißt theoretisch könnten wir uns, wenn auch schwer einen Raum ohne Zeit vorstellen, aber nicht erleben oder darin existieren. Auch wenn die Zeit einmal angehalten würde, wüssten wir nicht ob dann auch der Raum existiert, da wir uns nicht umschauen können, da es ja kein Leben ohne die Zeit gibt.

Wenn man jetzt die Entstehung von Raum ohne Zeit betrachtet, wie kann dann der Raum ohne Zeit entstanden sein und wie soll ich da ohne Zeit hineinkommen? Wenn man davon ausgeht, dass Raum und Zeit gleichzeitig entstanden sind heißt das, dass kein Raum ohne Zeit entstehen kann. Raum und Zeit, wie wir sie kennen funktioniert also nur zusammen und das eine ist nicht aus dem anderen entstanden, oder beides gleichzeitig, sondern es gab Raum und Zeit schon immer als Gesamtheit und es gibt das eine nicht ohne das andere. Das eröffnet aber auch die Frage ob Raum und Zeit überhaupt gleichzeitig entstanden sind, ob Raum und Zeit überhaupt entstanden sind und nicht immer schon da waren, was schwer vorstellbar ist oder ob das eine nach dem anderen entstanden ist.

Könnte Zeit ohne Raum funktionieren und wie würde es für mich funktionieren?

Das Leben, wie z.B. der Mensch besteht aus Zellen die wiederrum aus Atomen bestehen. Diese Atome befinden sich für uns im dreidimensionalen Raum, wenn man davon ausgeht, dass es nicht mehr als diese und die Zeit gibt. Wenn es nun aber keinen Raum gibt in dem etwas passieren kann, in dem Eiswürfel schmelzen können oder ein Karussell sich drehen kann dann braucht man auch keine physikalischen Gesetzte um dies zu beschreiben. Es gäbe mich nicht und keinen Menschen der die Zeit, die wir als reelle Zeit verstehen, wahrnehmen könnte. Das wirft aber die Frage auf ob, es eine erweiterte Zeit zusätzlich zu der die wir kennen gibt.

Allgemein heißt, dass Raum und Zeit uns die Möglichkeit zur Existenz sowie unserem Denken gibt. Sie funktionieren nur zusammen, wenn es das eine nicht gibt, gibt es das andere und uns damit auch nicht und auch keine Gedanken darüber, oder jemand der uns darüber erzählen könnte. Es ist wie die Frage was ist nach dem Tod, man kann es nicht beantworten nur hypothetisch darüber nachdenken.

Ohne Zeit kein Leben, ohne Zeit kein Raum, ohne Raum ist nichts! Wichtig allein ist, was wir mit der Zeit und dem Raum in dem wir leben machen. Wie ist es möglich die Zeit mit positivem Raum für mich zu füllen? Wie kann ich den Raum mit der Zeit für mich einnehmen?

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Raum_(Physik)#:~:text=Wenn%20der%20Raumbegriff%20in%20diesem,Nimmt%20man%20eine%20Grenzenlosigkeit%20bzw

https://de.wikipedia.org/wiki/Zeit

https://www.youtube.com/watch?v=GPGk5QTBkLs

Welt ohne Geld?

Bevor ich darüber rede, wollte ich zu den Begriffen „Geld“ äußern. Geld heißt in unsere Gesellschaft, das allgemeine Tausch und Zahlungsart. Um die Frage „Welt ohne Geld“ zu beantworten, müssen wir erst die Frage „wie wichtig ist das Geld“ oder „was spielt Geld eine Rolle“ beantworten. Geld ist viel mehr als nur ein Tauschmittel, mehr als ein Medium, das uns erlaubt, das zu kaufen, was wir zum Leben brauchen. Neben der wirtschaftlichen Wirkung, hat das Geld auch psychosoziale Bedeutung. Es steht für Erfolg, Sicherheit, Anerkennung, Macht, Lebensqualität, Selbständigkeit. Durch das Geld werden die Gefühle wie Stolz oder Neid hervorgerufen und beeinflusst, wie wir andere Menschen bewerten. Die Scheine und Münzen, die sachlich sind, sind in Wahrheit emotional aufgeladen. Die Welt ohne Geld würde Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit heißen. Das heißt jeder hätte genau so viel wie jeder andere. Keiner hatte dann so viel Macht, sondern alle wären auf der gleiche ebene. „Aber mit den Menschen geht es nicht“. Wer oder was ist denn der Mensch? Müssen an seinem Egoismus, an seiner Gier nach Macht und Reichtum alle Versuche quasi zwangsläufig scheitern, unsere Welt gerecht und solidarisch zu gestalten? Aber alle Versuche in der Geschichte mit den gleichen Zielen wurden gescheitert. Egoismus wird als Gegenteil von Solidarität kritisiert. Fast schon wie eine Religion wurde der Egoismus gepredigt. Aber schon von Anbeginn der Menschheitsgeschichte war die Gruppe überlebenswichtig. Der Fehler beginnt schon dort, wo Egoismus und Solidarität gegenübergestellt werden, in der Regel egoistisches Verhalten als negativ (jedenfalls noch) und solidarisches Handeln als positiv dargestellt werden. Aber Egoismus braucht jeder zum Überleben, und hat jeder. Also heißt Welt ohne Geld ist irgendwie heutzutage nicht vorstellbar. Aber eins dürfen wir nicht vergessen, Sowohl egoistisches als auch solidarisches Handeln sind menschlich. Und wie bezahle ich? Mit der Anzahl von Stunden und Minuten, die ich selbst gearbeitet habe. Das bedeutet einen kleinen Nachteil für diejenigen, die bisher Geld zur Verfügung haben, ohne dafür zu arbeiten, zum Beispiel, indem sie andere für sich arbeiten lassen oder von einer großen Erbschaft zehren. Sie würden bei Fortsetzung dieser Lebensart sicherlich verhungern. Dann würden die Menschen sich nicht weiter entwickeln wollen, weil keine versuchen würde besser als anderer zu sein, weil alle gleich wären. Man kann fast sagen das heutzutage Geld das wichtigste mittel ist.

Welt ohne Geld – wie funktioniert der Staat?

Welt ohne Geld – eine andere Produktionsweise

Welt ohne Geld – wie funktioniert die Wirtschaft?

Welt ohne Geld- wie funktioniert die Berufsausbildung?

Welt ohne Geld – Gesellschaft der Jugend

Welt ohne Geld – was ist mit Drogen?

Welt ohne Geld – was ist mit der politischen Macht?

Die Fragen müsste man dann auch klären. Die ganze Welt oder das ganze System müsste man ändern und das ist sehr schwer vorstellbar.

ALL HUMANS ARE EQUAL – BUT ANIMALS ARE NOT – AND WE DON’T EVEN NEED TO DISCUSS ABOUT HUMANS AND ANIMALS BEING EQUAL, RIGHT?

Die Weltanschauung der Menschen verändert sich mit der Zeit. Gesellschaften verändern sich im Sinne des Wissens, der Denkweise, Vorstellungen, Wertungen und vielem mehr. Und manche Gesellschaften verändern sich schneller als andere. Wegen diesen großen Unterschieden zwischen einzelnen Gesellschaften, beispielsweise Industrie- und Entwicklungsländern, habe ich entschieden, mich im folgendem Beitrag auf die Gesellschaft der Industrieländer zu beschränken.  

Meiner Meinung nach ist unsere Gesellschaft mittlerweile an dem Punkt angekommen, an welchem die meisten dem Ausdruck: „Wir Menschen sind alle gleich.“ zustimmen. Natürlich sind niemals alle Menschen einer Meinung, aber ich wage zu behaupten, dass der Großteil unserer Gesellschaft diese Überzeugung hat und sie im Laufe der Zeit immer stärker wird.

Das war nicht immer der Fall. Wir müssen nicht weit in der Zeit zurück gehen um einen Blick auf uns Menschen zu werfen, wie wir andere wegen ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts oder Religion ungerecht behandelten oder töteten. Vor knapp 80 Jahren wurden ungefähr sechs Millionen Juden während des zweiten Weltkriegs umgebracht, und der Großteil der Bevölkerung hat dies nicht in Frage gestellt, sondern unterstützt und als rechtmäßig empfunden. Antisemitismus stand zu dieser Zeit auf der Tagesordnung.

Heute wird dieser Umgang mit Menschen zum größten Teil verabscheut und als Unrecht angesehen. Doch wir sind noch lange nicht an dem Punkt angekommen zu behaupten, dass alle Tiere gleich sind. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn in unserer Gesellschaft werden beispielsweise Hunde und Pferde größtenteils vergöttert und geliebt während zur gleichen Zeit Tiere wie Schweine, Hühner, Rinder und viele mehr im Sekundentakt misshandelt und getötet werden. Schon allein in Deutschland werden am Tag durchschnittlich zwei Millionen Tiere getötet. Also wo liegt der Unterschied zwischen den diversen Tieren?

Im Großen und Ganzen gibt es keinen Unterschied, der zeigt, dass zum Beispiel ein Hund wertvoller ist als ein Schwein. Beide Tiere haben die gleichen Sinnesorgane, haben vier Beine, … Genauso ist auch kein Unterschied zwischen Juden und Christen zu erkennen, der zeigt, dass die einen ein Leben verdienen und die anderen getötet werden sollten. Den Unterschied machen wir Menschen. Oder besser gesagt wurde er vor vielen Jahren bestimmt und bis jetzt in Bezug auf die Tiere stets erhalten. Wir Menschen bestimmen den Nutzen der Tiere und so wurde der Hund zum Haustier und das Schwein zur Nahrung. Diese Art von moralischer Diskriminierung aufgrund der Artzugehörigkeit wird Speziesismus genannt und wird meist in unserer Gesellschaft nicht in Frage gestellt.

Und wieso? Weil wir Menschen aus bestimmten Gründen denken, wir wären besser als Tiere und haben deshalb das Recht über deren Leben zu entscheiden. Obwohl diese Tiere mit uns die Fähigkeit teilen Liebe, Schmerz und Trauer zu empfinden, sind wir nicht gleich. Denn sie besitzen nicht diese bestimmte Art von Intelligenz wie wir sie besitzen und sie können sich nicht gegen uns Menschen wehren, richtig?

Aber wir Menschen sind diejenigen, die den Planeten zerstören und die das Leid auf der Erde zu verantworten haben. Ein Grund dieser Entwicklung ist die Macht, die vielen Menschen extrem wichtig ist. Unsere Intelligenz scheint also doch nicht der ausschlaggebende Punkt zu sein, denn beispielsweise Massenmord und Intelligenz passen aus meiner Sicht nicht in den gleichen Satz. Wir Menschen sind in einem so großen Maße von uns überzeugt, dass es schwierig ist, einen anderen Weg zu sehen, geschweige denn, einzuschlagen.

Nach meinem Empfinden haben wir Menschen nicht das Recht, Lebewesen zu missbrauchen und umzubringen, die leben wollen. Ihr Wunsch zu leben zeigt, dass sie uns sehr viel mehr ähneln, als wir wahrhaben wollen. Auch sie kämpfen tagtäglich um ihr Leben, genauso wie Juden oder dunkelhäutige Sklaven um ihr Leben kämpften. Mir ist bewusst, dass viele Menschen diesen Vergleich als nicht angemessen halten, doch für mich ist dieser sehr wichtig um zu zeigen, dass dieser „große“ Unterschied zwischen Mensch und Tier vielleicht gar nicht so groß ist, wie wir denken. Ich glaube, dass es nicht die Intelligenz ist, die uns Menschen von Tieren unterscheidet, sondern wie wir sie letzten Endes nutzen. Und in Bezug auf die Behandlung gewisser Tiere setzen wir sie leider nicht ein, sondern schließen die Augen davor, weil uns Profit und Geschmack wichtiger sind als das Wohlergehen der Tiere. Ich denke, dass es nicht notwendig ist, Tiere und Menschen als gleich zu betrachten, aber wir sollten sowohl Tiere und Menschen mit Respekt behandeln.

Natürlich könnte man sich ewig mit diesem Thema auseinandersetzen und wahrscheinlich auch verrückt werden, wenn man sich ausschließlich die schlechten Seiten der Menschen ansieht. Aber mir persönlich macht die Veränderung der Mentalität in unserer Gesellschaft Hoffnung. Wir haben es geschafft, nach einer so langen Zeit die Menschen größtenteils als gleichwertig zu betrachten. Die Art wie Juden vor nicht allzu langer Zeit angesehen und behandelt wurden, wird heute als Diskriminierung angesehen. Deshalb hoffe ich, dass wir es auch schaffen, Tiere in der Zukunft besser zu behandeln.

Quellen:

https://www.swr.de/wissen/1000-antworten/6-millionen-holocaust-opfer-woher-stammt-diese-zahl-100.html

https://www.t-online.de/tv/ratgeber/essen-trinken/id_88116742/so-viele-tiere-werden-taeglich-in-deutschland-geschlachtet.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Speziesismus

Impfen, ja oder nein? Eine moralische Herausforderung.


In der Öffentlichkeit sind Diskussionen um Impfungen ein Dauer Thema. Auf der einen Seite geht es um die Entscheidungsfreiheit jedes einzelnen, auf der anderen Seite hat der Schutz der Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwert. Ein Beispiel dafür ist die Masernimpfung, die mittlerweile in Deutschland eine Pflicht Impfung ist. Kinder, die mindestens ein Jahr alt sind, müssen eine Masern-Schutzimpfung oder eine Masern-Immunität aufweisen. Kinder ab zwei Jahren und nach 1970 geborene Personen, für die das Gesetz gilt, müssen mindestens zwei Masern-Impfungen oder ein ärztliches Zeugnis über eine ausreichende Immunität gegen Masern nachweisen. Wenn der Impfstatus unklar ist, sollen die Impfungen nachgeholt werden. Masern sind eine hoch ansteckende und potentiell tödliche Krankheit. Durch die Impfung und eine daraus resultierende Immunisierung der Gesellschaft werden die Masern ausgerottet. Einer der wichtigsten Gründe für eine Impfung ist zumeist der Selbstschutz der zu impfenden Person wobei Impfschutz und Impfrisiken gegeneinander abgewogen werden, zum Beispiel Wirksamkeit der Impfung, Alter der Person oder Krankheitsrisiko. Ein weiterer ethisch gesehener Grund ist der Fremdschutz. Es geht darum diejenigen zu schützen die sich nicht selbst schützen können, also impfen können, z.B. wegen Krankheit, Impfstoffunverträglichkeiten oder religiösen Gründen oder Menschen, die sich nicht impfen wollen (Impfgegner). Letztlich ist ein Ziel der Schutzimpfung der Bevölkerungsschutz, der im Idealfall durch Ausrottung der Krankheitsviren oder zumindest der Herdenimmunität erreicht wird. Bei einer Herdenimmunität kann es immer noch Menschen geben, die von der Impfung anderer profitieren wollen, ohne sich selbst zu impfen. Es müssen viele Menschen bereit sein sich impfen zu lassen, um eine Herdenimmunität zu erreichen ohne dabei einen privaten nutzen zu haben.
Es stellt sich die Frage was soll ich tun?
Hier spielen nicht allein medizinische Fakten und epidemiologische Daten eine Rolle. Aus individueller Sicht heißt es aber auch zu fragen, ob eine persönliche Impfpflicht vorliegt, also ob man sich aus moralischen Gründen zum Schutz anderer und nicht aus Eigeninteresse impfen lassen sollte. Selbstbestimmung ist in der Diskussion um Impfungen ein zentraler Gesichtspunkt, dass heißt Entscheidungen für sich treffen und eigenverantwortlich handeln zu können sowie frei von zwang zu sein das gebietet der Wert der Menschenwürde. In der Öffentlichkeit erscheint der Begriff der Entscheidungsfreiheit, der gewährleistet werden muss, sich für oder gegen eine Impfung zu entscheiden. Aber ist diese Entscheidungsfreiheit identisch mit dem ethischen Wert der Autonomie für eine wirklich freie Entscheidung muss man wissen was die möglichen Folgen seiner Handlung oder Unterlassung sind. Wer wirklich autonom handelt, handelt so dass die Handlung oder Unterlassung die Freiheit anderer Menschen nicht ungerechtfertigt einschränken. Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung sollte auf Grund von wissenschaftlich gesichertem Wissen erfolgen. Es ist wichtig, dass Personen gut über die Vor- und Nachteile von Impfungen für sich selbst und andere aufgeklärt werden. Auch zu beachten ist das Argument, dass eine moralische Pflicht zur einfachen Rettung gibt, wenn ein Mensch mit wenig Aufwand, dass heißt mit im Vergleich zum Verlust von Leben oder Gesundheit geringen Kosten gerettet werden kann besteht die moralische Verpflichtung dies auch zu tun.
Meine Meinung:
Wer sich impfen lässt übernimmt nicht nur Verantwortung für sich, sondern für die gesamte Gesellschaft. In einer Gesellschaft ist es sehr wichtig das man zusammen hält und dass jeder seinen Beitrag leistet und sich einbringt. Wenn man sich impfen lässt schützt man nicht nur sich selbst sondern auch andere Menschen, die sich beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Ich finde diese Menschen haben auch ein Recht darauf geschützt zu werden. Denn auch sie haben ein recht auf Körperliche Unversehrtheit und auf Gesundheit. Hier spielt die Gesellschaft für ihre Mitmenschen eine wichtige Rolle, durch das Impfen kann diese Gesellschaftsgruppe geschützt werden, dass ist aber nur möglich, wenn die Impfbereitschaft von der restlichen Bevölkerung hoch ist und sie sich moralisch dazu verpflichten sich impfen zu lassen, um andere davor zu schützen zu erkranken. Ich finde so etwas hat auch etwas mit Solidarität zu tun, bin ich egoistisch und schau nur auf mich, was ich möchte und was mir guttut oder bin ich solidarisch und achte auch auf die Bedürfnisse und das Wohlergehen meiner Mitmenschen und leiste meinen Beitrag dazu. Trotzdem finde ich es wichtig das jedem die Entscheidung selbst überlassen bleibt, denn jeder sollte selbst bestimmt sein dürfen und seine Entscheidungsfreiheit behalten und in dieser nicht eingeschränkt sein, hier muss jeder für sich selbst abwägen welche Folgen sein Handeln für sich aber auch für die Gesellschaft und sein Umfeld hat und diese Folgen haben im Umkehrschluss auch wieder Auswirkungen auf das Individuum selbst.

Was ist eure Meinung dazu?

Quellen:
www.bundeskanztleramt.gv.at
www.ethikrat.org
www.link.springer.com
https://www.impfen-info.de/wissenswertes/masernschutzgesetz.html
www.egt.med.uni-muenchen.de





Ist der Konsum von Fleisch ethisch recht zu fertigen?

Oft hört man Menschen sagen „Tiere sind die besseren Menschen“. Später wiederum stehen genau diese Menschen im Supermarkt vor der Fleischtheke und suchen sich das Fleisch aus, dass am schönsten aussieht und am wenigsten kostet. Passen diese beiden Taten wirklich zusammen?

Millionen Tiere werden jährlich gezüchtet und getötet und anschließend verkauft und gegessen. Es gibt Menschen die verzichten komplett auf Fleisch, denn sie finden es sei unethisch aber es gibt auch Menschen, die sagen sie bauchen das Fleisch dringend und können auf keinen Fall darauf verzichten. Gibt es meine Möglichkeit Fleisch zu essen und diese auch ethisch vertretbar ist?

Die meisten Menschen kaufen Ihr Fleisch bei einem Großhändler. Beim Kaufen des Fleisches wissen sie nichts über die Haltung der Tiere jedoch ist die meistens eine Massentierhaltung. Bei der Massentierhaltung wir auf das Leiden der Tiere keine Rücksicht genommen. Stattdessen werden sie immer weiter mit Medikamenten wie yum Beispiel Wachstumsförderer voll gepumpt, um das Fleisch in der Theke gut aussehen zu lassen. Das lässt sich auf keinen Fall rechtfertigen, doch die meisten Menschen kaufen es trotzdem.

Daher sollte man beim Kauf von Fleisch unbedingt die Haltung der Tiere hinterfragen. Geht es den Tiere gut? – oder werden sie mit irgendwelchen Medikamenten voll gepumpt? Wichtig sind die Lebensbedingungen der Tiere, welche bei einer Massentierhaltung äußerst in Frage gestellt werden sollten.

Ist es nun rechtfertigend Fleisch zu essen?

Meiner Meinung nach, ist es wichtig Fleisch zu essen jedoch sollte man unbedingt schau wo das Fleisch überhaupt herkommt. Ich selbst würde nie Fleisch aus der Theke eines Supermarktes kaufen und essen. Ich selbst lebe auf einem kleinen Hof, mein Vater hat selbst Kühe und Schweine. In einem kleinen Hofladen verkauft er das Fleisch und die selbst produzierte Wurst. Ich bin über das Fleisch was ich esse und über die Haltung der Tiere informiert. Die Tiere bei uns haben ein schönes Leben und müssen auf keinen Fall leiden.

Zusammenfassend denke ich, dass es zu diesem Thema viele verschiedene Meinungen gibt. Doch zu sagen, dass „Tiere die besseren Menschen sind“ und später im Supermarkt Fleisch zu kaufen passt meiner Meinung nach auf keinen Fall zusammen.

Was ist eure Meinung dazu? Schreibt es gene in die Kommentare.

Quellen:

https://www.philosophie.ch/blogartikel/grosse-fragen/ist-der-konsum-von-fleisch-ethisch-zu-rechtfertigen

https://wilfried-bauer.de/

Wäre es sinnvoll, Corona Geimpften Privilegien einzuräumen?

Am 27. Dezember sind die Corona-Impfungen deutschlandweit angelaufen. Durch den Start der Impfungen kam neben dem sowieso schon sehr umstrittenen Thema „Corona“, ein weiteres großes Diskussionsthema auf, nämlich ob Geimpfte in Zukunft Privilegien gegenüber Nichtgeimpften erhalten sollten. Gemeint damit sind beispielsweise gelockerte Ausgangsbeschränkungen, Reiselockerungen oder Vorteile im Job. Angeheizt wurde die Diskussion durch die Ankündigung der australischen Airline „Qantas“, ab dem Sommer nur noch Geimpfte auf speziellen Strecken zuzulassen. Um sich zu diesem Thema eine Meinung bilden zu können, ist es notwendig, diese Frage aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. 

Zunächst einmal stellt sich die Frage, welche Vorteile diese Maßnahme im Zusammenhang mit Corona hätte? Ganz grundlegend ist natürlich, dass eine Impfung gegen das Virus Menschen gegen eine mögliche Ansteckung schützt und somit bei der notwendigen und wichtigen Eindämmung des Virus hilft. Eine Impfung ist also ein wichtiger Schritt, um Corona in den Griff zu bekommen. Man hat ja mit den bisherigen Maßnahmen nicht viel erreicht, zumindest nicht so viel wie nötig. Die Lockdowns haben der Wirtschaft enorm geschadet und es ist auf lange Sicht gesehen keine Dauerlösung, da man das öffentliche Leben ja nicht für immer auf Eis legen kann. Mit den verbundenen Privilegien einer Impfung würden also Personen belohnt werden, die helfen, durch eine Impfung gegen Corona anzukämpfen und zu schützen. Was ist überhaupt der Grund, dass die Überlegung über eines Belohnungssystem für Impfungen notwendig ist? Warum lassen sich nicht alle freiwillig gegen das gefährliche Virus impfen, um schnellstmöglich wieder zum Normalzustand zu gelangen?  

Es gibt viele verschiedene Gründe, warum sich Menschen nicht impfen lassen wollen. Eine Begründung liegt im Misstrauen gegen die Pharmazie im Allgemeinen bzw. gegen den Corona-Impfstoff explizit und dieser ist nicht unbegründet. Die renommierte Fachärztezeitschrift „Arzt & Karriere“ schrieb zu diesem Thema folgendes.                                                                                                                                                                          

Einen wirksamen und sicheren Impfstoff gegen ein neues Virus herzustellen, ist ein langwieriger und aufwendiger Prozess. Im Schnitt kann man von der Erforschung bis zur Zulassung mit einem Zeitraum von circa zehn bis zwölf Jahren rechnen. Geht man zu Beginn der Forschung im Labor von 10.000 Kandidatensubstanzen aus (Screening Phase), gelangen aufgrund der hohen Anforderungen an die Qualität des Arzneimittels nur circa 250 davon in die präklinische Phase. Vielleicht fünf davon gehen in die klinische Entwicklung (Phase 1-3). Ist diese für einen Kandidaten erfolgreich, können die Daten für eine Zulassung bei den Gesundheitsbehörden eingereicht werden. Nach der erfolgreichen Zulassung durch die Behörden, darf ein Impfstoff verkauft werden. 1)

Die Herstellung des Corona Impfstoffes ist vergleichsweise sehr kurz. Anstatt in zehn Jahren wird der Corona Impfstoff bereits nach einem Jahr angewandt. Daher ist Misstrauen gegen die Wirksamkeit und Sorge um mögliche unbekannte Nebenwirkungen gewissermaßen begründet. Zwar ergaben die Testergebnisse eine Wirksamkeit von etwa 95 Prozent,  prozentual ist das gesehen relativ hoch, aber trotzdem besteht eine fünf prozentige Wahrscheinlichkeit, dass die Impfung keine Wirkung zeigt.

Auch traten bei einigen geimpften Probanden kurzfristige Nebenwirkungen auf, wie Schwellungen oder Schmerzen an der Einstichstelle, Erschöpfungs- und Müdigkeitsanzeichen, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen, Fieber und Gelenkschmerzen. Hierbei ist aber zu beachten, dass diese Nebenwirkung weitverbreitet und allgemein oft bei allen möglichen Impfungen auftreten. Über langfristige Nebenwirkungen (durch das neue mRNA-Verfahren) ist bisher noch nichts bekannt, da sich diese erst in ein paar Jahren bemerkbar machen werden. Ebenfalles ist unklar, ob Menschen trotz Impfung den Virus weitergeben können.

https://www.bildderfrau.de/gesundheit/krankheiten/article230974538/Corona-Impfstoff-Nebenwirkungen-Biontech.html

Weitere Gründe, die bei Menschen gegen eine Impfung sprechen sind beispielsweise Glaubens- und Gewissensgründe, eine Nadelphobie oder aus gesundheitlichen Gründen, weil sie zum Beispiel allergisch auf die Impfung reagieren. Das ist jetzt nur ein oberflächlicher Einblick in die Gründe, nur um zu verstehen, warum diese Maßnahme im Raum steht.

Ausgehend von diesen Argumenten stellt sich die Frage, ob so eine Maßnahme dann nicht Diskriminierung gegenüber den ebengenannten Personen wäre. Wenn eine bestimmte Gruppe nämlich bevorzugt wird, wird automatisch eine andere Gruppe benachteiligt. In unserem Grundgesetz heißt es in Artikel 3 Ab.3. Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Hier wird sichtbar, dass sich in gewisser Weise zwei Komponenten gegenüberstehen die Sicherheit der Bevölkerung und die Grundrechte des einzelnen.

Wichtig ist auch zu klären, ob die Privilegierung von Geimpften nicht eine versteckte Impfpflicht anpeilen würde und ob dann nicht ein Verstoß gegen das Grundgesetz vorliegen würde?

Anfang 2019 beschloss die Bundesregierung eine offizielle Impfpflicht gegen Masern. Bedeutet, dass jeder der öffentliche Einrichtungen besucht, sich gegen Masern impfen lassen muss. Es ist also legitim vom Staat für alle beschlossen worden. (Einschub als Vergleichsbasis)

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/jede-impfung-zaehlt-1745266

Mal eine rein hypothetische Annahme – gehen wir davon aus ein Teil dieser Privilegien beinhaltet, dass geimpfte Personen wieder in Restaurants gehen dürfen, ihnen erlaubt wäre ohne Maske herumzulaufen oder in der Jobvergabe bevorzugt werden würden, wäre dies nicht Diskriminierung? Man darf Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihres Geschlechts nicht benachteiligen, aber aufgrund einer Impfung schon? Oder die deutsche Bahn liese nicht geimpfte Passagiere nicht mehr mitfahren, obwohl sie eigentlich dem Beförderungsgesetz unterliegen.2) Wenn man hier weiterdenkt, würde es also zu willkürlichen Entscheidungen von Personen kommen, welche für diese gar nicht legitimiert wären. So läge die Entscheidungsmacht darüber nicht beim Staat durch ein Gesetz, sondern im Individuum. Man müsste sich also zwangsläufig impfen lassen, um nicht in allen möglichen Lebensbereichen benachteiligt zu werden. Die Entscheidung einer Impfpflicht, wenn auch eine verschleierte, läge also im Individuum und nicht wie gesetzlich vorgeschrieben beim Staat. Es wäre also nicht, wie im Fall der Masernimpfung, dass es zum Schutz alle geimpft werden müssen, sondern ein ungeschriebenes Gesetz, dass nicht Legitimierte eine Entscheidungsmacht überträgt. Es würde also definitiv gegen die demokratischen Grundsätze verstoßen, zu einer Verschiebung der Entscheidungsgewalt führen und noch dazu die Bevölkerung in Geimpfte, die ein Stück weit zurück in den normalen Alltag zurückkehren könnten und nicht Geimpfte, die benachteiligt werden, spalten.

Zuletzt komme ich zu meiner Annahme, warum es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht relevant ist, sich mit der Leitfrage nach Privilegien für Geimpfte zu beschäftigten.  Fakt ist nämlich, nicht alle Bürgerinnen und Bürger haben zum jetzigen Zeitpunkt die Möglichkeit, eine Impfung zu erhalten, weil wir noch ganz am Anfang der Impfkampange stehen. Der Staat hat im Zuge der ersten Impfungen eine Reihenfolge nach Dringlichkeit der Personengruppen festgelegt. Diejenigen, die zu einem frühen Zeitpunkt geimpft werden, werden also aus gesundheitlichen Gründen bevorzugt gegenüber denjenigen, denen der Zugang zu einer Impfung durch staatliche Regelungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wird. Angefangen wurde mit Menschen ab 80 Jahren sowie diejenigen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen betreut werden oder tätig sind. Zur ersten Gruppe gehört zudem, wer auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten oder den Impfzentren arbeitet. Wenn man also zu diesem Zeitpunkt über Privilegien sprechen würde, würden diese Personen ja doppelt bevorzugt, weil sie sich früher impfen lassen konnten und damit die Privilegien erhalten würden. Es ist also nicht der Zeitpunkt, über so eine Maßnahme zu sprechen, noch nicht. Erst wenn alle Bürgerinnen und Bürger uneingeschränkt die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen, ist es legitim und notwendig darüber nachzudenken, da dann die Impfung auf Freiwilligkeit bei allen basiert.

Wie in dem vorliegenden Text schon herauszunehmen ist, ist diese Frage ob Geimpften Privilegien zugesprochen werden sollten oder nicht sehr komplex, weil man viel berücksichtigen muss. Ich für mich komme deshalb zu dem Schluss, dass wie bereits gesagt, der Zeitpunkt nicht passend gewählt ist, darüber zu diskutieren. Die Impfung muss erst einmal richtig starten, um die Risikogruppen zu schützen. Wenn der Zeitpunkt in Zukunft da sein wird, dass jeder freien Zugang zum Impfstoff hätte, würde ich dieser Frage aber immer noch sehr kritisch gegenüberstehen. Nicht nur, dass mich die Impfung selbst noch etwas skeptisch macht, da sie in so kurzer Zeit entwickelt wurde. Nein vor allem glaub ich, dass man so eine Impfung, wenn, für alle verpflichtend machen sollte wie die Masernimpfung oder auf ganz freiwilliger Basis. Solche Privilegien können den Anreiz auf jeden Fall schaffen, dass die Menschen sich impfen lassen und somit zur Sicherheit aller beitragen, keine Frage! Ich finde aber, dass dieser Lösungsansatz viel zu viele Negativaspekte hervorbringt. Einerseits wird es die Gesellschaft spalten und andererseits ein schlechtes Licht aufs Impfen generell werfen. Dies ist natürlich alles nur hypothetisch, da ich ja nicht sagen kann, wie diese Privilegien aussehen würden. Für mich ist aber der triftigste Grund der, dass es gegen unsere demokratischen Grundsätze verstoßen würde. Nicht nur, dass eine große Masse benachteiligt werden würde, auch die Entscheidungskraft liegt in gewisser Weise willkürlich im Individuum und gibt mir stark zu bedenken. Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich nach einer Alternative suchen würde, um Personen zur Impfung gegen Covid-19-Virus zu bewegen.       

Quellen:

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-debatte-impfen-vorteil-100.html

https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-wer-geimpft-ist-darf-nicht-bevorzugt-behandelt-werden/26675618.html?ticket=ST-24537164-vnSdyiZXpUaMWzgLGDFh-ap6

https://www.deutschlandfunk.de/spahns-corona-impfplan-wer-wird-zuerst-geimpft-wer-spaeter.1939.de.html?drn:news_id=1209435

1)https://arztundkarriere.com/forschung/die-entwicklung-impfstoffen/

2) https://www.gesetze-im-internet.de/pbefg/BJNR002410961.html

Wie sieht die ideale Welt aus? – Warum tun wir so wenig dafür?

Ich möchte mich in diesem Beitrag mit der Frage beschäftigen, wie die ideale Welt aussieht und warum wir Menschen nur so wenig dafür tun

Nun erstmals was bedeutet ideal denn überhaupt und wer oder was ist die Welt? Das Wort ideal kann im Bezug auf Personen, Gegenstände oder auch Abstraktes wie Zwecke und Bedingungen verwendet werden und bedeutet soviel wie „vollkommen perfekt“. Und für den Lyriker Hugo von Hofmannsthal ist die Welt etwas, ander/m/s jeder und alles ist, jedoch die Welt ganz allein ist. Für mich umschliest die Welt alles, von Menschen auf der Erde, über zu Staub im Weltall als auch „Leben nach dem Tod“, jenachdem ob man daran galubt oder nicht. Aus diesem Grund werde ich das Wort Welt auf die Erde und das Leben auf der Erde reduzieren, denn Menschen können meiner Meinung nach nicht die ganze Welt verändern, da wir nur Menschen und nicht Gott sind.

Wie sieht die Welt nun ideal bzw. vollkommen perfekt aus? Naja ich würde sagen es liegt im Auge des Betrachters. Jeder Mensch hat andere Werte und würde die Welt bzw. Erde anders gestalten. Ich finde das kann man vorallem daran erkennen, dass es beispielsweise immernoch den Rassismus gibt, das heißt, für manche Menschen wäre die ideale Welt ohne dunkelhäutige Menschen. Zudem kommt, nicht nur Wer und Was auf der Erde lebt und ist, sonder auch Wie sie auf der Erde Leben, aber auch hier wäre die ideale Lebensweise für jeden Menschen unterschiedlich. Es gibt zu viele Meinungsverschiedenheiten, welche dauerhaft zu Konflikten führen und auch Kriege ausbrechen.

Als Kind habe ich sehr oft darüber nachgedacht, wie es denn auf der Erde ohne Geld wäre. Ich finde das ist ein ziemlich spanende Vorstellung, welche meiner Meinung nach nie eintreten könnte. Früher habe ich mir diese Frage immer auf dieselbe Weise beantwortet, Menschen wollen leben und überleben und brauchen beispielsweise Brot und um es zu bekommen gehen sie zum Bauern, da er aber auch etwas für seine Arbeit will verlangt er etwas im Gegenzug für das Brot. Hier kommt das Geld, eigentlich ist es Perfekt , man kann für seinen Fleiß belohnt werden , hilft anderen Menschen und kann sich mit dem Geld selbst neue Werkzeuge holen um schneller Brot herzustellen und Glücklich zu werden. Im Prinzip ein ziemlich simpler Kreislauf jedoch ist es heutzutage nicht mehr so einfach, denn der Mensch strebt nach Macht und will Glücklich sein. Heutzutage denke ich, dass Geld gleich Glück ist. Jedes mal, wenn man sich was neues kauft, bekommt man Glücksgefühle wenn auch nur für einen kurzen Moment. Und wenn man davon ausgeht, dass man in die Schule, um zu Arbeiten, um dann Geld zu verdienen, damit man sich dann ein Haus, Auto und vieles mehr kaufen kann um dann glücklich zu sein, dann würde ich behaupten wir leben um glücklich zu ein. Unser Lebensziel ist es am Ende glücklich zu. Sprich dieser ganze Stress um dann glücklich zu sterben. In diesem Lebensziel steckt viel Egoismus, das heißt der Mensch denkt im Endeffekt nur an sich, denn Egoismus heißt soviel wie, dass man seine eigenen Wünsche in den Mittelpunkt stellt. Um die Erde und mit allem auf ihr und die Lebensweise darauf zu idealisieren, müsste jeder Mensch auf seine Werte und Zeile um glücklich zu sein verzichten. Hier ist die Frage für was verzichten, wie soll denn die Erde ideal aussehen und wie soll eine ideale Lebensweise aussehen? Um genau zu sein müsste nämlich nicht jeder Mensch auf seine Werte verzichten, aber alle Menschen sollten eine Meinung haben und die gleichen Werte und Ziel haben um eine Welt zu erschaffen, welche jedem passt. Die sich ist nur die, dass dann niemand mehr im Mittelpunkt stehen würde und Menschen ihr streben nach Macht zurückhalten müssten was meiner Meinung nach nicht möglich ist und außerdem wären die Menschen dann überhaupt glücklich?

Was sind wir eigentlich? Grenzen zwischen Bewusstsein, Realität und Simulation

Es gibt verschiedene Wege, dem Alltag zu entfliehen. Meiner ist der Nachthimmel, in dessen Sterne ich mich jedes mal aufs Neue verliere. Er ermöglicht mir, für eine Zeit vom Alltag abzuschalten, und über Dinge zu reflektieren, die nicht in meinen alltäglich strukturierten Tagesablauf passen. Mit dem Blick in die Sterne, in das weite Unbekannte, das ich vergeblich versuche, mit meinen Augen zu ergreifen, schwirrt mir die Frage im Kopf, was wir eigentlich sind.

Fangen wir mal simpel an. Wir sind Körper und Geist. Biologisch gesehen besteht unser Körper aus vielen Billionen Zellen. Jede Zelle kann ohne Bewusstsein, ohne Willen und ohne Selbstbestimmung als lebendige Einheit existieren und unter bestimmten Bedingungen ohne dich weiter leben, doch du nicht ohne deine Zellen.

Eine Theorie wäre folglich dessen, dass wenn du deine Zellen wo anders als in deinem Körper am Leben hältst, du selbst woanders weiter lebst oder auch nur ein Teil von dir am Leben hältst. Mal angenommen, wir tauschen all unsere Organe nach und nach mit einem anderen Menschen. Dann wären wir prinzipiell wir selbst in einem anderen Körper, oder auch einer anderen Hülle. Wir wissen aus biologischer Sicht jedoch auch, dass unsere Zellen sich immer wieder erneuern. Das heißt unser Körper erneut sich im Laufe unseres Lebens immer wieder. Wir erneuern uns im Laufe unseres Lebens und pflanzen uns selbst beispielsweise durch Organspende in anderen Körpern ein.

Auch das Bewusstsein jedes Einzelnen von Uns macht uns zu dem, was wir sind, und dennoch lässt uns unser Bewusstsein viele Fragen offen. Das Bewusstsein ist das Hier, welches wir erleben. Das, worüber wir nachdenken. ,,Ich denke, also bin ich.‘‘, ist der Ausgangspunkt aller Gewissheit des gedanklichen Selbstbewusstseins laut Descartes. Wir sind uns unseren mentalen Zuständen bewusst, unsere Gedanken und Emotionen mit einbegriffen. Wir denken über unser eigenes Bewusstsein nach.

Doch wenn wir aus Körper und Geist bestehen, in wiefern hängt unser äußeres Erscheinungsbild mit unserem Geist zusammen? Ich persönlich habe die Vorstellung, unser Körper wäre ein funktionelles Gerät, welches viele Handlungen ausführen kann, jedoch nur mithilfe von unserem Geist, das wir nun anhand von Batterien veranschaulichen. Unser Geist steuert die Handlungen unseres Körpers mithilfe von Energie. Nun kommt unser Bewusstsein dazu. Unser Bewusstsein ist in unserem Geist verankert und wir bestehen aus Körper und Geist. Doch wo ist unser Geist verankert? Nehmen wir an, wir würden alle Organe in unserem Körper mit den Organen eines anderen Körpers tauschen. Letztendlich würden wir nichtmal am Herzen, sondern am Gehirn scheitern, weshalb ich denke, dass unser Geist und unsere Seele im Gehirn verankert sind. Während unsere Organe, also Teile unseres Körpers, ohne unseren eigenen Geist in einem anderen Körper weiter bestehen können, kann unser Geist nicht aus unserem Körper entfliehen, da unser Geist abhängig von dem eigenen Gehirn ist und unser Gehirn nicht in einen anderen Körper kann. Also ist unser Körper nicht abhängig von unserem Geist, sondern unser Geist von unserem Körper. Unser Körper ist im Prinzip unser physisches Auftreten auf der Erde. Ohne unseren Körper könnte unser Geist keine Energie in Form von Handlungen ausüben. Folglich dessen erklärt das auch, warum wir laut der anfänglichen Theorie zwar Teile unseres Körpers in anderen Körpern weiter leben lassen können, unser Geist jedoch im eigenen Körper bleibt. So würde ich mir auch die Nahtoderfahrungen von Sasha Eliasson erklären, der anscheinend bereits 2 mal klinisch dem Tod entgegengeblickt hat. Er berichtet davon, ,,frei von Bewusstsein‘‘ gewesen zu sein, und dass es sich angefühlt hätte, ,,als hätte jemand einfach den Aus-Schalter betätigt‘‘.

Eine andere Theorie wäre, dass wir in einer Simulation leben. Unser Leben, unser Handeln und unser Denken ist Simulation, und somit im Grunde genommen auch unser Geist, unser Körper, und unser Bewusstsein. Wir Menschen neigen dazu, die Realität zu verstehen. Wir streben nach deutlichen und erklärenden Antworten. Mit dem Fortschritt werden wir auf neue Möglichkeiten für unerklärbare Dinge achtsam. Mit der Idee, ein Universum zu simulieren, kann man sich die Frage stellen, ob das nicht bereits passiert ist, und wir Schöpfungen sind, welche in einer Simulation leben. Vielleicht sind wir nicht real, und wir sind uns unserer Schöpfung nicht einmal bewusst, da unser Bewusstsein simuliert ist. Wir streben nach Antworten, und wenn wir skeptisch mit dem Thema Simulation umgehen, weil wir keine Beweise haben, sind wir nicht überzeugt davon, in einer Simulation zu leben. Wir können uns unser Bewusstsein selbst nicht einmal erklären, weshalb es plausibel klingt, dass unser Bewusstsein, und somit unser Gehirn simuliert ist. Ebenso wird zwar davon ausgegangen, es gibt andere Lebewesen im Universum, jedoch haben wir keine Erkenntnisse darüber, wie sie aussehen und ob sie tatsächlich existieren. Wir haben keine Anzeichen von außerirdischen Zivilisationen entdeckt, weil sie für unsere Simulation nicht vorgesehen sind. In der Isaac-Asimov-Memorial-Debatte diskutieren Wissenschaftler darüber, dass wir bedenken sollten, dass wir auf einem noch niedrigen Level der Technologie leben und unser Universum mindestens 18 Milliarden Jahre alt ist. Dabei nutzen wir erst seit knapp über einem Jahrhundert Strom, sind erst seit wenigen Jahrzehnten weltweit vernetzt und haben so gut wie keine Raumfahrt. Es müssten eigentlich Zivilisationen geben, die sehr viel älter und dementsprechend fortgeschrittener sind als wir. Während wir in Videospielen beginnen, Leben zu simulieren, könnten es andere bereits geschafft haben, eine virtuelle Welt zu simulieren, in welcher wir uns gerade befinden.

Ich denke, wir sind uns alle einig, wie umfangreich das Thema ist. Bei dem Gedanken, wer wir eigentlich sind, gibt es natürlich viele weitere Theorien, worüber ich mich in den Kommentaren freuen würde, zu lesen. Für mich ist die Frage, wer wir sind, weiterhin unklar und es steht immer noch die Frage nach dem Unbekannten in den Sternen. Sind wir ein Geist, mit dem Bewusstsein in dem Körper eines Menschen, oder sind wir tatsächlich eine Simulation mit einem manipulierten Bewusstsein? Wer sagt, dass unser Bewusstsein und unser Geist keine Simulation ist, wenn wir uns selbst nicht mit voller Überzeugung unser Bewusstsein erklären können?

Quelle Zellen: https://www.youtube.com/watch?v=r0Af_AT31tc

Quelle zum Bewusstsein: https://de.wikipedia.org/wiki/Bewusstsein#Selbstbewusstsein

Wie entstand unser Bewusstsein? (interessantes Video): https://www.youtube.com/watch?v=Vl4FotUbbBA&t=75s

Quelle Nahtoderfahrung (Sasha Eliasson): https://www.focus.de/wissen/mensch/nahtoderfahrungen-phaenomen-nahtod-fuenf-unglaubliche-berichte-aus-dem-jenseits_id_4639129.html

Gründe, warum wir in einer Simulation leben: https://www.plejadium.de/real-life/dont-panic/leben-wir-in-einer-simulation/

Isaac Asimov Memorial Debate: https://www.amnh.org/explore/news-blogs/podcasts/2016-isaac-asimov-memorial-debate-is-the-universe-a-simulation

Woran liegt die hohe Scheidungsrate in Deutschland?

Ich möchte mich in diesem Beitrag damit beschäftigen, warum immer mehr Ehen in Deutschland zerfallen und welchen Stellenwert die Ehe heute im Vergleich zu früher eingenommen hat.

Im Jahre 2019 lag die Scheidungsrate in Deutschland bei 35,79%, zwar ist die Quote in den vorhergegangenen Jahren gesunken, jedoch ist dieser Wert meiner Meinung nach noch erschreckend hoch. Gerade nach diesem Jahr könnte der Wert weiter ansteigen, aufgrund des vielen Kontaktes durch Homeoffice oder Quarantäne. Somit geht im Durchschnitt jede dritte Ehe kaputt und ich frage mich was diese hohe Scheidungsrate bewirkt hat.

Ein Grund dafür könnte der stark gestiegene Wohlstand in den letzten Jahrzehnten sein. Heutzutage ist es sowohl für Männer als auch für Frauen möglich, eine berufliche Karriere einzuschlagen und finanziell von dem Partner unabhängig zu werden. Früher, als Frauen es schwieriger hatten, einen Beruf zu finden, waren sie von dem Mann abhängig und der Gedanke einer Scheidung kam somit viel seltener auf als heutzutage. Ich will damit auf gar keinen Fall sagen, dass die positive Entwicklung der Chancengleichheit von Frauen und Männern etwas Schlechtes ist, sondern ich sehe diese Entwicklung teilweise als Faktor für die gestiegene Scheidungsrate von vor 100 Jahren zu heute. Diese lag damals nur bei etwa 4,2%. Viele Ehen gehen heutzutage aber tatsächlich nicht in den ersten Jahren zu Grunde, sondern erst nach etwa 20 Jahren. In den ersten Jahren der Ehe sorgt man sich erstmal um eine Wohnung, oder man baut sich sogar ein Haus, danach ist man mit der Kindererziehung beschäftigt und nachdem der ganze Stress vorüber ist und die Kinder ausgezogen sind, ist man logischerweise so gut wie gar nicht auf den Ehepartner angewiesen. Jetzt ist nämlich das eigene Leben im Vordergrund und so können Ehen auch zu Grunde gehen, indem mit den veränderten Lebensumständen die Abhängigkeit voneinander sinkt.

Was auch ein Faktor für die hohe Scheidungsquote sein könnte, ist der Wertewandel der letzten Jahrzehnte. Während vor 100 Jahren noch Werte wie am Sonntag in die Kirche zu gehen, oder die Rollenverteilung, dass der Mann arbeiten geht, während die Frau zu Hause die Kinder versorgt und den Haushalt macht, wichtig waren, sind heute Werte wie Selbstverwirklichung oder der erhöhte Stellenwert des Individuums im Trend. Daraus folgt, dass die Gesellschaft immer egoistischer wird und das Selbstwertgefühl bei den Menschen steigt. Das führt dazu, dass man als Ehepartner eigene Pläne für seine Karriere oder generell für sein Leben macht und eher sein eigenes Leben führt, anstatt eines mit dem Ehepartner. Dadurch leben sich Ehepaare oft auseinander, da jeder sich selbst im Vordergrund sieht und nicht den Ehepartner. Aber ich denke nicht nur der Wertewandel, der dem Individuum einen hohen Stellenwert verliehen hat, ist verantwortlich für die hohe Scheidungsrate. Sondern auch die gesunkene Stellung der Religion bzw. des christlichen Glaubens in Deutschland kann auch ein Faktor dieses Trends sein. Denn die Werte, die die Bibel vorschreibt, nämlich dass ein Mann und eine Frau heiraten sollen und dass der Ehebruch eine Sünde war, werden heutzutage kaum beachtet. In dieser Hinsicht sehe ich den mit der Modernisierung einhergehenden Wertewandel teilweise für die hohe Scheidungsrate verantwortlich, da er die Prinzipien der Ehe nicht unterstützt.

Natürlich sind die mit der Moderniserung verbundenen Entwicklungen wie die gestiegene Chancengleichheit für Männer und Frauen und die höhere Stellung des Individuums extrem wichtig und ich möchte keinesfalls deren Wert bestreiten. Wenn man sich aber die Ursachen für die Scheidungen ansieht und die stark gestiegene Scheidungsrate seit etwa 1920, dann sieht man, dass mit der Modernisierung der Gesellschaft die Scheidungsrate in Deutschland angestiegen ist. Es wäre aber logischerweise falsch deswegen die Modernisierung als schlechte Entwicklung zu bewerten, aber gerade für Kinder von geschiedenen Ehen ist diese Entwicklung problematisch, da sie am meisten davon betroffen sind. Manchmal hört man von Kindern, dass sie nach der Scheidung ihrer Eltern sich total von der Außenwelt zurückziehen müssen und den ganzen Tag in ihrem Zimmer verbringen, da sie sich von der Scheidung ihrer Eltern irgendwie ablenken müssen.  Somit sind Scheidungen gerade für die Psyche der Kinder ein großes Problem.

In diesem Beitrag habe ich herausgefunden, dass der steigende Wohlstand und der Wertewandel Faktoren für die Scheidungsquote in Deutschland sind. Was sind aber die Folgen davon und welche Problematik bringt eine steigende Scheidungsrate für die Gesellschaft mit sich? Und wie sieht die Entwicklung in den nächsten Jahren/Jahrzehnten aus?

Gute medizinische Versorgung- eine Frage des Geldes?

In Deutschland hat jeder Zugang zu einer guten medizinischen Versorgung, unabhängig von seinen finanziellen Mitteln. Weltweit sieht das jedoch ganz anders aus. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2017, hat rund die Hälfte der Weltbevölkerung keine Möglichkeit an eine medizinische Behandlung und Medikamente zu gelangen.

Doch was gehört eigentlich zu einer guten medizinischen Versorgung?

In Deutschland zum Beispiel ist es selbstverständlich, dass jeder, egal ob er versichert ist oder nicht, eine medizinische Grundversorgung erhält. Zur Grundversorgung gehört in Deutschland außer der Früherkennung, der Schutzimpfung, eine zahnärztliche Behandlung, Versorgung durch Haus- und Fachärzte, häusliche Krankenpflege, psychologische Betreuung, Vorsorge und Rehabilitation auch der Anspruch auf Krankengeld bei Arbeitsunfähigkeit. All diese Leistungen werden hierzulande ganz selbstverständlich von den Krankenversicherungen oder vom Staat bezahlt.

Ganz anders sieht es in den sogenannten Dritte Welt Ländern aus. Dort ist eine Krankenversicherung meistens an einen Arbeitsvertrag gebunden, aber nur sehr wenige Menschen bekommen überhaupt erst einen Arbeitsvertrag. Die meisten arbeiten, wenn überhaupt, als Tagelöhner und somit ohne eine medizinische Absicherung. Eigentlich ist dies paradox, wenn man bedenkt, dass die meisten Produktionsstädte für Arzneimittel in Indien und China ihren Sitz haben.

Woran liegt es dann, dass genau diese Länder so schlecht mit Medikamenten versorgt werden, wenn diese doch günstig im eigenen Land produziert werden?

Hier spielt das Geld eine große Rolle, denn durch Patentrechte auf die Entwicklung steigt der Preis für das Medikament. Hinzu kommen dann noch Löhne, Steuern und sonstige Abgaben, wodurch der Preis weiter in die Höhe getrieben wird. Ein Impfstoff kostet dann zum Beispiel 30 Dollar pro Impfung, für die reichen Industrieländer, zum Beispiel die USA, ist das ein Schnäppchen. Für Länder wie Indien hingegen ist dieser Preis Aufgrund eines größeren Bedarfs und eines geringeren Einkommens unerschwinglich.

Aktuellstes Beispiel für eine ungerechte Verteilung eines Medikaments kann man momentan bei der Ausgabe des Corona Impfstoffs beobachten. Auch hier werden ganz klar zahlungsstarke Staaten bevorzugt. Da abzusehen ist, dass noch auf längere Zeit hin nicht genügend Impfstoff für alle produziert werden kann, entsteht gerade ein regelrechter Preiskampf um vorhandene Bestände. Und schon wieder bestimmt das Geld darüber wer medizinisch gut versorgt wird! So hat Kanada sich zum Beispiel mehr als vier Impfdosen pro Einwohner gesichert, im Vergleich dazu hat Indonesien weniger als eine Dosis auf zwei Einwohner zur Verfügung.

Wer bei Betrachtung dieser Fakten noch behaupten kann, dass Geld bei der Verteilung von Medikamenten keine Rolle spielt, ignoriert offensichtliche Tatsachen.

Es ist erstaunlich, wie viele Menschen hier in Deutschland unsere sehr gute medizinische Versorgung dennoch nicht zu schätzen wissen.

Schreibt gerne Eure Meinung zu dem Thema in die Kommentare.

Quellen:

https://www.mdr.de/wissen/mensch-alltag/corona-aktuelle-forschung-mittwoch-sechzehnter-dezember-100.html aufgerufen am 03.01.2021

https://www.welt-sichten.org/search/site/Verteilung%20des%20Corona%20Impsstoffs aufgerufen am 03.01.2021