Protokoll Ethik-Doppelstunde K1 vom 16.11.2018

  • Thema: Ethische Körperwelt und Kant´s Physolophie
  • Datum: 16.11.2018
  • Zeit: 7:45 Uhr bis 9:10 Uhr
  • Anwesende: Theano, Ghandi, Aristoteles, Aspasia, Albinos, Kant, Sokratis
  • Referentin: Frau Schütze

 

  • Ablauf:
  1. Organisatorisches
  2. Diskussion über die Körperwelten in Heidelberg
  3. Audio: Kant´s Biografie
  4. Kant´s Meinung zum guten Willen in: Grundlegung der Methaphysik der Sitten
  5. Film: Legalität und Moralität

 

Zu Beginn des Unterrichts klärten wir, bei einer Tasse Tee, organisatorische Sachen, wie Präsentationsprüfungen und machten eine Abstimmung, ob wir mit oder ohne Hefter unsere Arbeit schreiben.

Den restlichen Teil der ersten Stunde redete ein Teil des Kurses mit Frau Schütze über die Körperwelten in Heidelberg. Dort werden plasmanierende Körper ausgestellt, welche besondere Krankheiten, optische Auffälligkeiten, besondere körperliche Phasen, u.s.w. aufweisen. Die Wirkung ist ziemlich makaber, da die Leichen künstlerisch dargestellt werden und der Tod in diesem Museum sehr lebendig wirkt. Je mehr Details man an diesen Leichen sieht, desto unheimlicher wirken sie. Dennoch hat man keine hundertprozentige Vorstellung wie sich der Tod anfühlt, da der Tod auf diesem Ort verharmlost durch die Leichen dargestellt wird. Für die Wissenschaft ist es praktisch und interessant solche Leichenausstellungen zu sehen, doch wird hier nicht die Würde des Menschen auf dünnes Eis gelegt? Ist es für die Mitangehörigen in Ordnung dass hier ein Bekannter auf so eine Art und Weise ausgestellt wird? Was allerdings noch erwähnt wurde ist, dass wenn man diese interessanten Eindrücke sammelt man verstehen kann wie ein menschlicher Körper aussieht, funktioniert und wie man sich dadurch glücklich schätzen kann. Ebenso wie durch z.B. negative Empfindungen oder Gefühle, negative Hormone ausgeschüttet werden und sich der menschliche Körper in einer gewissen Art und Weise optisch so verändert, dass zum Beispiel psychische Krankheiten in einemKörper sehen kann.

 

 

In der zweiten Stunde kamen wir auf den Philosophen Immanuel Kant zu sprechen. Wir lernten von einem Audio wichtige Informationen über ihn wie über seine Lebensdaten und über sein philosophisches Denken. Er war ein Philosoph der so manchen Menschen ein Licht erleuchtete. Allerdings fing er mit seinem philosophischen Denken erst im hohen Alter an. Davor lebte er in guter Gesellschaft und war bekannt für seinen ausgewogenen Humor, wie seiner Intillegenz und seiner Partylust. Dennoch hatte er etwas kauziges an sich und lebte sein ganzes Leben ohne Frau. Mit ca. 45 Jahren setzt er feste Regeln in seinem Leben fest und entwickelte die Gedanken, welche ihn bis heute noch s berühmt machen. Anschließend lasen wir einen Text über Kant´s Meinung zum guten Willen. Darin kann man grob aussagen, dass jeder den guten Willen in sich trägt, ihn aber in mancher Hinsicht falsch ausführen kann (-Mesotes Lehre), man kann ihn dennoch im Idealfall automatisch ausführen. Der Grund ist fragwürdig, warum Frau Schütze schließlich einen Schüler vom Stuhl fegte :). Zuletzt sahen wir einen Film mit dem Titel: „Legalität und Moralität“, wobei es sich in diesem Fall bei Legalität um das pflichtgemäße Handeln handelt und bei der Moralität das Handeln aus Pflicht. In diesem Film sagt Kant, dass nur der gute Wille etwas gutes ist, wobei man bei der Ausführung des guten Willens immer seine eigene Maxime prüfen sollte, welche nach dem Prinzip des Willens und des Wollens basiert. Freigiebeigkeit, Mut, Gesundheit und Reichtum können auch schlecht sein, wenn dahinter ein bösartiger Grund oder ein Vorteil dahinter steckt.

Der Unterricht wurde überpünktlich um 9:10 Uhr beendet.

 

Ethik Protokoll vom 09.11.18

Stundenprotokoll vom 9.11.18

Thema: moralische und unmoralische Handlungen; Datum: 9.11.18; Zeit: 7.45-9.20; Referentin: Frau Schütze; Anwesend: alle Schüler des Ethik-Kurses der K1

 

  • Organisatorisches
  • Das Floß
  • Kant + Sophie
  • Pflicht + Neigung
  • Beurteilen von Handlungen

 

Zu Beginn der Stunde führten wir eine Abstimmung durch, über die wir entschieden, die anstehende Klassenarbeit am 30. November ohne Hefter zu schreiben.

 

Anschließend schauten wir (natürlich bei einer Tasse Tee 🙂 ) den Kurzfilm „Das Floß“ an, in dem es um zwei Männer auf einem Floß auf dem Meer geht. Zu Beginn möchte der Braunhaarige einen Fisch mit dem Messer fangen, der Blondhaarige realisiert jedoch schneller, dass es sich bei dem besagten Fisch um einen Hai handelt, und rettet seinen Kumpanen vor diesem. Später geraten die beiden aber über einen Fisch, den sie einer Möwe abluchsen konnten, in Streit, der darin endet dass der Braunhaarige vom Blondhaarigen ins Wasser gestoßen wird. Dies führt den Blondhaarigen in eine Dilemma-Situation: Entweder er rettet den Braunhaarigen vor dem sich nähernden Hai, und überlässt den Fisch, der noch auf dem Floß liegt, der hinzugekommenen Möwe; oder er rettet den Fisch und somit seine Nahrung, und überlässt seinen Kumpane dem Hai.
An dieser Stelle stoppten wir den Film und diskutierten, wie wir uns und dieser Situation verhalten würden und wie der Blondhaarige im Film sich wohl verhalten würde. Wir kamen (einstimmig!) zu dem Schluss, dass jeder von uns in dieser Situation den Menschen retten würde, da unser Gewissen uns dazu bewegen würde, wir nicht allein sein wollten und wir die Pflicht haben zu helfen; der Blondhaarige im Film aber vermutlich den Fisch retten würde, sei es aus Egoismus, Moral oder purem Hunger.

Wie wir es vorausgesagt hatten, endete der Film damit, dass der Blondhaarige den Fisch rettete, der Braunhaarige vom Hai gefressen wurde, und, von uns jedoch unerwartet, der Blondhaarige sich am Fisch verschluckte und starb. Nach seinem Tod tauchte natürlich direkt im Hintergrund ein Passagierschiff auf, das beide hätte retten können, hätten sie sich anders entschieden…

 

Anschließend schauten wir uns eine Serie des Bayrischen Rundfunks an, in der es um die Philosophiestudentin Sophie ging, die sich eingehend mit Kant beschäftigt und sich auch gewissermaßen mit ihm „unterhält“. Darin kamen die verschiedenen ethischen Richtungen zum Ausdruck:

Auf die Idee zu seiner Pflichtethik kam Kant auf einem seiner Spaziergänge: Er hielt inne, als er einige tote Schwalbenküken auf dem Weg entdeckte, die aus dem Nest herausgestoßen waren, um mit der knappen Nahrung wenigstens einige der Küken versorgen zu können. Kant dachte, dass es so etwas wie den Instinkt der Tiere (z.b. eben in dieser Situation) auch bei den Menschen geben sollte, etwas, woraus der Mensch seine Entscheidungen ableiten kann. So kam Kant also auf die Lehre der Pflichtethik.

Anschließend lasen wir den ersten Abschnitt von Kants Text „Grundlagen zur Metaphysik der Sitten“ und gliederten mit den Aussagen dieses Textes Handlungen in pflichtwidrige und pflichtgemäße Handlungen und Handlungen, deren Beweggrund die Pflicht selbst ist.

Zum Schluß beurteilten wir nach diesem erarbeiteten Schema verschiedene Situationen, wobei die Grundsituation jeweils die Gleiche war: Es ging um einen Blinden,B, und einen Sehenden,S, wobei der Blinde über die Straße möchte. In einigen Situationen hilft der Sehende dem Blinden, in manchen nicht und in einigen führt er in sogar vor ein Auto.

Bei der Einordnung in unmoralisch, ethisch neutral und moralisch diskutierten wir vor allem die Beweggründe des Sehenden, da die Motive ausschlaggebend zur Beurteilung sind.

Nach dieser Diskussionsrunde endete die Ethikstunde, obwohl natürlich, wie sooft, die Diskussionen noch in die Pause getragen wurden ; )

 

 

 

Ethik Protokoll – Doppelstunde K1 vom 26.10.2018

  • Thema: Philosophen der griechischen Antike und deren Philosophie
  • Datum: 26.10.2018
  • Zeit: 7:45 bis 9:10 Uhr
  • Anwesende: Theano, Ghandi, Aristoteles, Hobbes, Albinos, Kant, Sokratis
  • Referentin: Frau Schütze

 

  • Ablauf:
  1. Organisatorische
  2. Zitate von Sokrates
  3. Bearbeitung des Arbeitsblattes: „Die griechische Antike“
  4. Bilduntersuchung
  5. Audio und Ausfüllen des Arbeitsblattes: „Gelassenheit und stilles Glück – Die Lebenskunst der Stoiker“

 

Der Unterricht begann wie immer mit einer guten Tasse Tee, die sich jeder machen und dann genießen durfte. Dabei wurde noch kurz Organisatorisches geklärt, ehe der Unterricht dann so richtig startete.

Zu Beginn zeigte uns Frau Schütze zwei Zitate, die wie folgend lauteten:

„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ und „Es ist besser Unrecht zu erleiden, als Unrecht zu tun.“

Beide Zitate stammen von Sokrates, einer der größten Philosophen der griechischen Antike. Wir diskutierten kurz den Sinn hinter diesen Aussagen. Vorallem beim zweiten Zitat wurde uns deutlich, wie sehr Sokrates hinter seiner Philosophie stand, da er lieber zu Unrecht hingerichtet wurde, anstatt mit Hilfe seiner Freunde aus dem Gefängnis auszubrechen.

Danach sollte sich jeder anhand von Informationsblättern, die Frau Schütze davor auf den Tischen verteilt hatte, über einzelne Philosophien verschiedener Philosophen informieren und daraus wichtige Gedanken herausschreiben. Nach der fünf Minuten Pause wurde dann zusammengetragen, indem jeder sein Ergebniss kurz vorstellte. Dazu hatte Frau Schütze noch ein Bild projiziert, auf welchem die meisten Philosophen dargestellt waren und auf dem wir anhand der philosophischen Grundgedanken, einzelne Philosophen gemeinsam ausfindig machen sollten.

 

                                            

Zum Schluss hörten wir uns noch ein Audio an, indem die Philosophie der Stoiker über Gelassenheit und Glück thematisiert wurde. Dazu sollten wir dieses angeführte Arbeitsblatt ausfüllen. Wichtig hierbei war, dass die Stoiker das Glück im Erreichen der Ziele, die man sich selbst setzt, sahen. Im Leben gibt es viele Dinge, die wir nicht beeinflussen können wie Besitz, Gesundheit oder Macht, aber auch Krankheit oder Armut. Dabei ist es aber nur wichtig, wie ich über diese Dinge denke oder sie zu akzeptieren lerne und das ich nicht alles beeinflussen kann. Auch gilt den Trieben und Leidenschaften zu widerstehen und nichts im Affekt zu machen, sondern unsere Vernunft zu erhalten.

Nach diesem Audio und einer kurzen Besprechung wurden wir dann, überpünktlich wie immer, aus dem Unterricht entlassen.

 

 

Ethik Protokoll vom 19.10.18

Protokoll Ethik-Doppelstunde K1 vom 19.10.2018
Aristoteles 19.10.2018 7:45 bis 9:10 Uhr Aristoteles: Das Wesen des Glücks

Anwesende: Theano, Ghandi, Aristoteles, Hobbes, Aspasia, Albinos, Kant, Sokratis
Referentin: Frau Schütze

Ablauf
Organisatorisches
Untersuchung einer Vase
Blatt „Beschreibung des Gegenstands“
Audio und Ausfüllen des Blattes „Die griechische Antike“

1.) 2.) 3.) Die Doppelstunde beginnt mit einer kleinen neuen Überraschung. Ein neuer Wasserkocher sorgt nun für das Wohl der Tee- Genießer. Nachdem alle ihren heißen Tee vor sich stehen haben, klärt Frau Schütze noch kurz ein bisschen organisatorischen Kram. Restliche Unterschriften für GFS oder Entschuldigungen werden rechtmäßig unterzeichnet. Frau Schütze gibt einen Zylinder artigen, hohlen Gegenstand mit der Aufgabe ihn zu beschreiben in die Runde. Einige meinen, dass der Gegenstand außen sehr schuppig sei. Andere sagen er sei hart und zerbrechlich. Manche Stellen sogar die Vermutung auf, der Gegenstand wäre getöpfert. Am Ende der Runde löst sie auf um was es sich hierbei handelt: Eine getöpferte Vase von einer Freundin. Der Nachteil dieser Vase? Sie ist undicht und kann deshalb nicht ihrer eigentlichen Funktion dienen. Anschließend teilt sie Jedem vier kleine Blätter aus , die wie 1.) aussehen.
2.)Die Schüler bekommen die Aufgabe sich 4 Gegenstände im Klassenzimmer auszusuchen und diese auf ihre Substanz, Quantität, Qualität, Relation, Ort, Zeit, Lage, Haben, Wirken und Leiden zu definieren.
3.) Frau Schütze verteilt die Blätter willkürlich auf die Tische im Klassenzimmer. Die Schüler lesen sich nun die Blätter der Anderen durch und schreiben ihre Vermutung auf die Rückseite.
Als dann auch der allerletzte Gegenstand erraten wird, endet dieses Projekt und Frau Schütze teilt den Schülern für für die letzten zehn Minuten dieses Blatt aus.
Die Schüler bekommen währenddessen eine Audio abgespielt, in der wichtige Gedanken über Aristoteles erzählt werden. Nach Besprechung der Aristoteles-Spalte auf dem AB beendet Frau Schütze, überpünktlich wie immer, um 9:10 Uhr den Unterricht.

Was bedeutet Glück?

Das Leben ist wie ein Weg, welcher zu einem Ziel führt. Die Frage die viele Menschen beschäftigt, ist: Wie finde ich den Weg zum Glück? Entscheidend dabei ist wo wir das Glück finden und das Glück nicht von äußeren Umständen abhängig ist. Unserer Meinung nach ist das Glück der Welt nicht im Materiellem, wie Geld, Reichtum oder Besitz, zu finden, sondern in einem Leben mit Christus, welcher uns glücklich macht. Wie der Weg ein Ende hat, so hat auch ein jedes Leben hier auf der Erde ein Ende. Deshalb sollten wir keine Zeit vergeuden und das Glück suchen

 

Von Sokratis, Hobbes

Glück

Ich habe dieses Bild ausgewählt da im Lotto zu gewinnen ein Haufen Glück benötigt wird. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt spielen es, doch nur eine Hand voll gewinnt. Keine wissenschaftliche Taktiken oder Statistiken können dabei helfen. Jeder hat dabei die gleiche Chance. Dies ist für mich eine Sache bei der nur das Glück entscheidet.

Motorradfahrer – Raser und Nervensägen?

Hallo zusammen,

vielleicht habt ihr schon mal davon gehört oder so etwas live mitbekommen. Motorräder sind aufgrund nachgerüsteter Auspuffe viel zu laut, Anwohner in der Nähe von vielbefahrenen Strecken sind mit den Nerven am Ende. Darüber hinaus ist ja bekanntlich jeder Motorradfahrer ein Raser. Ich weiß ja nicht wie ihr das seht, und ob ihr Motorrad fahrt, aber aktuell ist es tatsächlich schwer ein Motorradfahrer zu sein. Man kann niemandem etwas recht machen. Überholt man einen Autofahrer, werden von diesem Motorradfahrer generell als Raser abgestempelt, hält man sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen, wird einem bis auf zwei Meter Abstand aufgefahren, man wird also dazu genötigt, schneller zu fahren. Was ich andererseits beobachte, ist, dass gerade Motorradfahrer die hilfsbereiten Leute im Straßenverkehr sind, falls irgendetwas passiert ist. Während Autofahrer an Unfallstellen vorbeifahren, halten Motorradfahrer und versuchen zu helfen.

Meiner Meinung nach werden wir hier, wie oftmals Migranten, die einmal negativ auffällig werden, allesamt über den selben Kamm geschert. „Ein schwarzes Schaf verdirbt die ganze Herde“. In der Gesellschaft wird zu viel gemeckert, ständig hat man etwas aneinander auszusetzen. Ich halte die aktuelle Lage, in sehr viel mehr Bereichen als nur im Straßenverkehr, für sehr traurig. Dieses Phänomen tritt sehr häufig auf, wie mir immer wieder auffällt. „Vorurteile Missgunst Ignoranz und Fremdenhass – ist schon erstaunlich was die Dummheit aus den Menschen macht“ wie Sido in „Zu wahr“ sagt, ist hier ein sehr treffender Punkt.

Wie seht ihr das? Sind Motorradfahrer ein Problem? Regen Leute sich zu schnell und zu viel über Sachen und Dinge auf, von denen sie keine Ahnung haben oder sie nicht einmal was angeht? Ich freu mich auf eure Kommentare

 

MfG.

Artificial Intelligence

Artificial Intelligence oder künstliche Intelligenz hat doch bestimmt jeder schon einmal in irgendeiner Form gehört und weiß so ungefähr was das ist. Aber was genau ist das, was unterscheidet eine AI von einem normalen Computerprogramm? Um das zu verdeutlichen muss man woanders einsteigen:  Das (menschliche) Gehirn. Unser Gehirn wird oft mit einem „Supercomputer“ verglichen – und das zurecht. Unvorstellbar viele Nervenzellen mit noch viel mehr Verbindungen untereinander bilden ein hochkomplexes Netz aus Informationsflüssen in unserem Kopf. Dies ist der Grund weshalb wir fähig sind zu denken, zu fühlen oder ganz einfach: ein Bild zu erkennen. Ein Bild oder eine Form zu erkennen und richtig zuzuordnen ist eine der wichtigsten Fähigkeiten unseres Gehirns. Ohne diese Fähigkeit wäre es uns kaum möglich, uns zurecht zu finden oder einfachste Aufgaben zu lösen, da wir einfach nicht wüssten, wo, was oder wie. Dies erkannte auch die Technologiebranche. Um beispielsweise Robotern die Navigation zu erleichtern sollten sie schließlich wissen, was um sie rum geschieht, abgesehen von Rohdaten aus Sensoren. Für solche Funktionen bedienten sich die Entwickler der Strukturen in unseren Köpfen. Man hat diese Neuronen praktisch am Computer simuliert und virtuell nachgebaut (neuronale Netzwerke). So war es dann einem Computer möglich, beispielweise Buchstaben oder Zahlen auf Bildern zu erkennen und den ihm bekannten Werten (0 und 1) zuzuordnen. Der Grund, weshalb Texterkennungssoftware funktioniert ist, dass man die Nervenstruktur am Computer virtuell nachgebaut hat. Diese „einfachen“ Aufgaben sind jedoch Nichts im Vergleich zu den aktuellen Entwicklungen in diesem Gebiet. Die AI-Technologie ist im Jahr 2018 schon sehr weit verbreitet. AI-Assistenten wie z.B. Siri oder Cortana sind weit verbreitet und sollen uns das Leben leichter machen. Diese Systeme werden auch von Tag zu Tag intelligenter, was natürlich auch dazu führt, dass die Server der Assistenten so langsam an ihre Grenzen kommen. Erste Smartphone Hersteller sind nun schon so weit, dass sie sogenannte NPUs (Neural Processing Unit) neben dem Hauptprozessor in Smartphones einbauen, um Server zu entlasten und Siri noch schlauer zu machen. Eine andere Entwicklung ist die Verwendung von AIs in der Forschung und Industrie: Neuronale Netzwerke werden heutzutage schon dafür eingesetzt um beispielsweise Teile für den Fahrzeugbau zu entwickeln, die dann den größtmöglichen Nutzen erzielen, wie z.B. möglichst wenig Material bei maximaler Stabilität. Forscher haben beispielsweise ein Auto mit tausenden Sensoren ausgestattet, die einfach alles während der Fahrt aufgezeichnet haben. Jede Feder und jede Welle wurde währen der Fahrt überwacht und die Daten dann gespeichert. Dann hat man eine Künstliche Intelligenz mit den Daten gefüttert mit dem Auftrag, das Beste, Effizienteste und Sicherste Chassis für ein Auto zu entwerfen. Das Ergebnis war ein Chassis, dass aus sehr vielen verzweigten Streben bestand. Es war um die Hälfte leichter als ein herkömmliches Chassis und auch viel sicherer. Die Künstliche Intelligenz hat den Ingenieuren die Design-, und Entwicklungsarbeit praktisch abgenommen.

Ich denke, dass sich diese Art von Technologie noch sehr viel weiter entwickeln wird und auch irgendwann nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken sein wird. Wir werden morgens aufstehen und uns dann von unserem persönlichen Assistenten beraten lassen, was wir anziehen sollten. Die fortschreitende Technologie wird es auch irgendwann ermöglichen, dass man einen Roboter nicht mehr von einem Menschen unterscheiden kann, da das simulierte Gehirn des Roboters genauso leistungsfähig sein wird wie das Unsere. Dann wird es höchste Zeit sich über die ethischen Rahmenbedingungen Gedanken zu machen. Wenn ein Computer aufgrund eines Verhaltens nicht mehr von einem Menschen unterschieden werden kann, ist der dann auch ein Mensch? Hat er womöglich auch dieselben Rechte? Werden Arbeitgeber Menschen den Robotern vorziehen und somit ein Aufstand der benachteiligten Robotergesellschaft hervorrufen? Diese Entwicklung wird auf jeden Fall sehr viele Ethische Diskussionen provozieren und es lohnt sich auf jeden Fall schon jetzt mal darüber nachzudenken.

Ich sehe dieser Entwicklung auf jeden Fall positiv entgegen und hoffe auch, dass wir Menschen schlau genug sein werden, das Beste aus dieser Technologie zu machen. Wie geht es euch damit? Findet ihr auch, dass das eine gute Entwicklung ist?