Wie rechtfertigt die Todesstrafe !!!

In den letzten Tagen habe ich festgestellt, dass ungefähr 150 Menschen in Kalifornien zum Tode verurteilt wurden und nicht einmal die Todesstrafe verdienten. Deshalb möchte ich heute mein Essay, über, ob die Todesstrafe gerechtfertigt ist oder nicht.

Ich möchte zuerst die allgemeine Definition von Todesstrafe erläutern um klar zumachen was Todesstrafe bedeutet. Die Todesstrafe soll eine Straftat durch gesetzlich anerkannten Tod und durch gerichtliche Anordnung korrigieren. Die Todesstrafe hat die Funktion, unangenehme Folgen bestimmter Verhaltensweisen aufzuzeigen und neue Verhaltensweisen in der vorherigen Richtung zu unterdrücken oder zu verhindern. Der Nutzen für die Gesellschaft sollte der sein, dass die Gesellschaft sich in absehbarer Zeit vor solchen Straftätern durch diese Art der Abschreckung schützen kann.

Es gibt sehr viele Theorien die man zu Todesstrafe zuordnen kann z.b Die Vergeltungstheorie, die besagt , der Täter erhält die Strafe die seine Tat Wert ist. Aber es gibt auch andere Theorien wodurch man die Todesstrafe begründen kann, Die Strafanspruchstheorie oder auch die Sühnetheorie.

 Aber ich möchte heute Die Meinungen von berühmten Philosophen darstellen und die im verdacht ziehen. Ich möchte gerne mit dem berühmten Philosoph anfangen , Immanuel Kant. Kant sagt ´´Handle so, dass dein Handeln als höchste Maxime für alle gelten soll” “Handle so, wie du auch behandelt werden willst”. Durch diese Aussage wird der Konzept der Vergeltung unterstützt (das Talion Gedanke, “Gleiches mit Gleichem”). Aber er entspricht sich selber , wie  z. B. sollten man mit Sexualstraftäter die Vergeltung üben. Aber auch diejenigen die die Todesstrafe durchdürfen, die die Aufgabe kriegen z.b den Elektrischen Stuhl den Knop zudrücken, sie machen sich auch Strafbar, durch Kant Argumentation. Die These von Kant kann man nicht für alle sprechen und in meiner Meinung sollte die These keien Gewichtung bekommen . Jetzt möchte ich aber noch eine zweiter Philosoph erwähnen der auch für die Todesstrafe befürwortet , der G.F.W. Hegel, Im Gegensatz zu Kant basiert seine Theorie nicht auf dem Talion gedanke (Gleiches mit Gleiches), sondern konzentriert sich auf das Streben nach einer Gleichheit der Werte zwischen Verbrechen und Bestrafung. Das Prinzip der Vergeltung als Forderung erlaubt nur eine Annäherung. Trotzdem bekräftigt Hegel die Todesstrafe als Ausnahme vom Strafprinzip. Er sagt in seien Aussage, dass ´´ Wenn nun bei der Vergeltung nicht auf spezifische Gleichheit gegangen werden kann, so ist dies doch anders beim Morde, worauf die Anwendung der Todesstrafe zwingend ist ´´. In dieser Aussage ist ein Widerspruch in seiner eigenen Grundauffassung von Bestrafung zu sehen. Hegel sieht das Leben selbst als das gesamte Ausmaß der Existenz, aber es gibt keinen vergleichbaren Wert für das Leben, und daher ist der Entzug des Lebens die einzig mögliche Form der Bestrafung für ihn wegen Mordes. Aber was ist mit anderen Verbrechen, die nicht Mord genannt werden, aber in ihrer Grausamkeit dem Mord ähnlich sind, aber mit Freiheitsstrafe usw. bestraft werden? So macht seine Aussage die Basis sehr locker, da die Ränder beliebig verschoben werden können.

Für mich ist die Todesstrafe die grausamste und unmenschlichste Form menschlicher Bestrafung durch Menschen. Denn wenn es geschieht, verletzt es die Menschenrechte, die alle Menschen besitzen und die nicht beraubt werden dürfen. Die Todesstrafe zeigt eine unentwickelte und rückwärts entwickelte Kultur aus Früheren Zeiten menschlicher Entwicklung. Ich glaube, dass niemand auf der Welt das Recht hat, jemand anderen zu töten, selbst wenn dies von einem staatlich beauftragten Mörder im Sinne der Gerechtigkeit getan wird. Das überzeugendste Argument für mich, gegen die Todesstrafe zu sprechen, ist die unwiderruflich der Hinrichtung. Es gibt sehr viele Fälle wo unschuldige hingerichtet wurden. Hier stellt sich auch die Frage nach dem Sinn der Tötung von  psychisch Kranken , da diese Menschen in den meisten Fällen nicht wissen, wofür sie schuldig sind.Im wahrsten Sinne des Wortes gehören diese Menschen aufgrund ihrer Tat nicht zur Todeszelle, sondern sie brauchen professionelle Hilfe in einer Einrichtung für psychisch Kranke oder Psychopathen.

Eine Weitere Frage die mir Interessiert ist , warum treffen Sie nur Menschen aus armen Familien, warum warten keine reichen Menschen auf ihre Hinrichtung, ist der legale Tod ein „Privileg“ für die Armen, da Sie sich keinen Anwalt leisten können ?  Meiner Meinung nach ist die Frage der Kosteneinsparungen durch die Todesstrafe kein Argument gegen die Freiheitsstrafe. Kann man das Lebenüberhaupt mit Geld vergleichen oder mit materiellem Wert gleichsetzen, denn für mich stellt das Leben einem Mensch unvergleichbar dar, der geschützt und nicht zerstört werden muss. In den meisten Fällen wurden auch die Menschenrechte nicht respektiert, aber sollte eine Regierung nach einen solchen Verbrechen das Gleiche tun, um zu büßen oder sollte sie den Menschen seines Landes und der Erde nicht das Beispiel zeigen.Indem die Todesstrafe abzuschaffen. Niemand hat das Recht, eine Person zu töten, auch wenn er eine Person getötet hat, denn Freiheitsstrafe und Verbannung aus der Gesellschaft ist Strafe genug.

In vielen Ländern, in denen die Todesstrafe noch in Kraft war, ist die Mordrate nach Abschaffung der Todesstrafe nicht gesunken. Die Funktion der Todesstrafe bestand darin, die Menschen in der frühen Zeit abzuschrecken, aber diese Funktion impliziert auch, da die Regierung die Todesstrafe im Geheimen durchführt.

Heutzutage ist es besser, die Todeskatze loszuwerden, weil sie nicht die Hauptfunktion erfüllt, für die sie geschaffen wurde. Ich finde, dass kein Mörder über die Zahl der Todesopfer nachdenkt, bevor er eine Person tötet.

http://www.zis-online.com/dat/artikel/2006_8_51.pdf

·  https://www.denkmal-verlag.de/leseproben/14.pdf

·  https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-476-05762-4_65

·  https://www.grin.com/document/301502

·  https://denkanfallkuppel.wordpress.com/2014/03/21/kant-als-befurworter-der-todesstrafe/

·  https://www.amnesty.ch/de/themen/todesstrafe/argumente-gegen-die-todesstrafe#

·  Prodcast; The Death Penalty on Trial:Taking a Life for a Life Taken

Abtreibung – Ethisch vertretbar ?

Ende letzten Jahres veröffentlichte Polen ein neues Gesetzkonzept, welches die Abtreibung von Kindern verbiet, auch wenn das Kind mit einer Behinderung auf die Welt kommen würde. Tausende von Menschen zeigten durch Proteste, ihre Abneigung gegen dieses Gesetz und forderten das Staat und Kirche getrennt bleiben sollte. Da ich schon öfter mit dem Thema Abtreibung konfrontiert wurde, unteranderem auch in meiner Familie und jetzt auch in den Medien, ergab sich mir die Frage ob eigentlich eine Abtreibung überhaupt ethisch zu vertreten ist.

Auf der einen Seite ist das Leben eines noch ungeboren Kindes zu betrachten, wobei auf der anderen Seite das Selbstbestimmungsrecht der Frau/Mutter steht.

Gibt man dem ungeborenen Kind den gleichen Stellenwert wie einem bereits geborenen Mensche, würde das Recht der Unantastbarkeit gelten und somit eine Abtreibung einem Mord gleichen, was im Endeffekt dafür sorgt das dies Moralisch nicht vertretbar ist. Außerdem hätte theoretisch das Embryo zumindest eine Chance ein Mensch zu werden, welche dem Kind verweigert wird. Unteranderem kann die selektive Abtreibung nicht gerechtvertigt werden, da der Wert eines zukünftigen Menschen nicht durch eine Behinderung gemindert werden kann, da alle Menschen im Gesetz gleich angesehen werden müssen und man nicht willkürlich ungeborenen Kindern rechte geben kann, solang sie nicht behindert sind.

Wird das ungeborene Kind aber ohne einen moralischen Stellenwert angesehn, kann die Abtreibung ohne jeglichen folgen durchgeführt werden und wäre somit ethisch vertretbar. Dann würde natürlich das Selbstbestimmungsrecht der Frau zählen, in welchem die Frau mit ihrem Körper das machen kann was sie für richtig hält und sie die ganze Verantwortung für das ungeborene Kind hat. Teilweise wird auch damit Argumentiert, dass das Kind werden etwas Fühlt noch lebensfähig ist, wobei natürlich dieses Argument nur für einen gewissen Zeitraum gültig ist, da das Kind ca. ab dem 6. Monat Reaktionen zeigt und teilweise auch schon lebensfähig wäre.

Meiner Meinung nach fände ich ein Abtreibungsverbot nicht schlecht, da ich glaube das man einem Kind nicht das Recht zu Leben nehmen darf und es jegliche Möglichkeiten zu versperren bevor es überhaupt Zugang zum richtigen Leben hat. Natürlich verstehe und respektiere ich beide Seiten und ich verachte dafür das man ein Kind abgetrieben hat, jedoch würde ich es vorziehen wenn es nicht so gewesen wäre.

Aus meiner Sicht finde ich es also im großen und ganzen nicht ganz ethisch vertretbar eine Abtreibung durchzuführen, wobei meine Überzeugung von Situation zu Situation hin und her schwankt.

https://www.tagesschau.de/ausland/polen-abtreibungsverbot-117.html

https://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/159793/schwangerschaftsabbruch

Woran liegt die hohe Scheidungsrate in Deutschland?

Ich möchte mich in diesem Beitrag damit beschäftigen, warum immer mehr Ehen in Deutschland zerfallen und welchen Stellenwert die Ehe heute im Vergleich zu früher eingenommen hat.

Im Jahre 2019 lag die Scheidungsrate in Deutschland bei 35,79%, zwar ist die Tendenz seit 2005, als die Scheidungsrate bei 51,9% lag, sinkend, jedoch find ich es trotzdem erschreckend, dass etwa jede dritte Ehe in Deutschland in die Brüche geht. Vor allem wenn man die Scheidungsrate in den letzten Jahrzehnten betrachtet, sieht man einen extrem starken Anstieg seit 1960, als die Quote bei 10,66% lag, ist die hohe Rate Heutzutage doch erstaunlich hoch. Gerade nach diesem Jahr könnte der Wert weiter ansteigen, aufgrund des vielen Kontaktes durch Homeoffice oder Quarantäne. Somit geht im Durchschnitt etwa jede dritte Ehe kaputt und ich frage mich was diese hohe Scheidungsrate bewirkt hat.

Ein Grund dafür könnte der stark gestiegene Wohlstand in den letzten Jahrzehnten sein. Den kann man besonders an dem durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst sehen, der eine steigende Tendenz vorweist: Während 1992 das Durchschnittsbruttoeinkommen nur bei 2000€ lag, ist es im Jahre 2019 schon bei 4000€. Somit hat sich im Durschnitt der Wohlstand bei den Deutschen in nicht einmal 30 Jahren verdoppelt. Sicherlich ist es Heutzutage sowohl für Männer als auch für Frauen möglich, eine berufliche Karriere einzuschlagen und finanziell von dem Partner unabhängig zu werden. Vor etwa 65 Jahren, als Frauen es noch schwierig hatten, einen Beruf zu finden, waren sie von dem Mann abhängig und der Gedanke einer Scheidung kam somit viel seltener auf als heutzutage. Das hat sich im Jahr 1958 verändert, als Frauen selbst entscheiden durften, ob sie arbeiten gehen wollten. Ich will damit auf gar keinen Fall sagen, dass die positive Entwicklung der Chancengleichheit von Frauen und Männern etwas Schlechtes ist, sondern ich sehe diese Entwicklung teilweise als Faktor für die gestiegene Scheidungsrate von vor 100 Jahren zu heute. Diese lag damals diese nur bei etwa 4,2%. Das hängt auch damit zusammen, dass eine Familie damals deutlich mehr leisten mussten, da heute Einrichtungen wie Kindergärten oder Altenheime für die pflegebedürftigen Großeltern die Familien stark unterstützen.

Viele Ehen gehen heutzutage aber tatsächlich nicht in den ersten Jahren zu Grunde, sondern erst nach etwa 20 Jahren des verheiratet Seins. In den ersten Jahren der Ehe sorgt man sich erstmal um eine Wohnung, oder man baut sich sogar ein Haus, danach ist man mit der Kindererziehung beschäftigt und nachdem der ganze Stress vorüber ist und die Kinder ausgezogen sind, ist man logischerweise so gut wie gar nicht auf den Ehepartner angewiesen. Jetzt ist nämlich das eigene Leben im Vordergrund und so können Ehen auch zu Grunde gehen, indem mit den veränderten Lebensumständen die Abhängigkeit voneinander sinkt. Das bedeutet aber natürlich nicht direkt, dass diese plötzliche Unabhängigkeit zu einer Scheidung führt, weil es natürlich auch viele glückliche Ehen gibt.

Was auch ein Faktor für die hohe Scheidungsquote sein könnte, ist der Wertewandel der letzten Jahrzehnte. Während vor 100 Jahren noch Werte wie am Sonntag in die Kirche zu gehen, oder die Rollenverteilung, dass der Mann arbeiten geht, während die Frau zu Hause die Kinder versorgt und den Haushalt macht, wichtig waren, sind heute Werte wie Selbstverwirklichung oder der erhöhte Stellenwert des Individuums im Trend. Man liest so oft, dass das eigene Wohl immer als erstes im Vordergrund stehen soll und dass alles andere zweitrangig ist. Aber ist das auch mit einer glücklichen Ehe kompatibel?  Aus diesem Wertewandel resultiert, dass die Gesellschaft immer egoistischer wird und das Selbstwertgefühl bei den Menschen steigt. Das führt dazu, dass man als Ehepartner eigene Pläne für seine Karriere oder generell für sein Leben macht und eher sein eigenes Leben führt, anstatt eines mit dem Ehepartner. Gründe dafür können beispielsweise mehr Verantwortung aufgrund eines Aufstiegs im Beruf sein, da man seine Gedanken und Energie mehr der eigenen Karriere widmet anstatt der Familie. Es kann aber auch das neue Hobby dazu führen, dass man seine Aufmerksamkeit eher von der Familie bzw. dem Ehepartner entzieht und sie dem neuen Hobby schenkt. Dadurch leben sich Ehepaare oft auseinander, da jeder sich selbst im Vordergrund sieht und nicht den Ehepartner. Aber ich denke nicht nur der Wertewandel, der dem Individuum einen hohen Stellenwert verliehen hat, ist verantwortlich für die hohe Scheidungsrate. Sondern auch die gesunkene Stellung der Religion bzw. des christlichen Glaubens in Deutschland kann auch ein Faktor dieses Trends sein. Denn die Werte, die die Bibel vorschreibt, nämlich dass ein Mann und eine Frau heiraten sollen und dass der Ehebruch eine Sünde war, werden heutzutage kaum beachtet. In dieser Hinsicht sehe ich den mit der Modernisierung einhergehenden Wertewandel teilweise für die hohe Scheidungsrate verantwortlich, da er die Prinzipien der Ehe nicht unterstützt.

Außerdem ist eine Scheidungsschließung heute auch viel unkomplizierter als zum Beispiel vor 100 Jahren. Dadurch dass die Scheidungsrate so hoch ist und etwa jede dritte Ehe kaputt geht, ist es etwas ganz normales wenn sich ein Ehepaar scheidet. Vor 100 Jahren, als die Scheidungsrate nur bei 4,2% lag, ist eine Scheidung relativ ungewöhnlich gewesen und durch den höheren Wert der Moral der Bibel, wurde eine Scheidung logischerweise viel negativer angesehen als im 21. Jahrhundert.  

Natürlich sind die mit der Modernisierung verbundenen Entwicklungen wie die gestiegene Chancengleichheit für Männer und Frauen und die höhere Stellung des Individuums extrem wichtig und ich möchte keinesfalls deren Wert bestreiten. Wenn man sich aber die Ursachen für die Scheidungen ansieht und die stark gestiegene Scheidungsrate seit etwa 1920, dann sieht man, dass mit der Modernisierung der Gesellschaft die Scheidungsrate in Deutschland angestiegen ist. Es wäre aber logischerweise falsch deswegen die Modernisierung als schlechte Entwicklung zu bewerten, aber gerade für Kinder von geschiedenen Ehen ist diese Entwicklung problematisch, da sie am meisten davon betroffen sind. Manchmal hört man von Kindern, dass sie nach der Scheidung ihrer Eltern sich total von der Außenwelt zurückziehen müssen und den ganzen Tag in ihrem Zimmer verbringen, da sie sich von der Scheidung ihrer Eltern irgendwie ablenken müssen.  Somit sind Scheidungen gerade für die Psyche der Kinder ein großes Problem.

In diesem Beitrag habe ich herausgefunden, dass der steigende Wohlstand und der Wertewandel Faktoren für die Scheidungsquote in Deutschland sind. Was sind aber die Folgen davon und welche Problematik bringt eine steigende Scheidungsrate für die Moral der Gesellschaft mit sich?

Quellen:

Tabelle / Statistik Scheidungen, Eheschließungen in Deutschland seit 1890 (theologische-links.de)

Scheidungsrate in Deutschland bis 2019 | Statista

Durchschnittlicher Bruttomonatsverdienst von Arbeitnehmern in Deutschland bis 2019 | Statista

Diese Rechte haben Frauen in den letzten 100 Jahren errungen (humanresourcesmanager.de)

Raum und Zeit

Können der Raum und die Zeit ohne einander existieren?

Da diese Frage schwer zu beantworten und die eine Antwort schwer vorstellbar ist, muss man Raum und Zeit physikalisch definieren und festlegen, was Raum und Zeit für einen selbst bedeuten.

Physikalisch einfach beschrieben ist nach Isaac Newton der Raum als eine Art Behälter für Materie und Felder, in dem sich die uns bekannten physikalischen Vorgänge und Gesetze abspielen. Wir können den Raum bemessen und mathematisch berechnen. Dabei betrachten und beschreiben wir den endlichen Raum mit drei Dimensionen, der Länge, der Breite und der Höhe.  

Aber ist der Raum überhaupt endlich?  Das Universum erscheint uns unendlich beim Anblick des klaren Nachthimmels, Sterne und Galaxien, egal wohin und wie weit man schaut. Es ist eine der ältesten Fragen der Philosophie, die Frage, ob das Universum endlich oder unendlich ist. Albert Einstein beschreibt, wie unser Universum sich ausdehnt. Nach der Relativitätstheorie ist der Raum ein dynamisches Medium, das auf drei verschiedene Arten gekrümmt sein kann, was abhängig davon ist, wie Masse und Energie verteilt ist. Da wir aber selber in dem Raum eingebettet sind, können wir die Krümmung nicht direkt sehen. Wir nehmen sie als Gravitationsanziehung und Ablenkung von Lichtstrahlen war.

Die Verbindung von klassischer Mechanik nach Newton (Raum und Zeit) und der Relativitätstheorie (Raumzeit), ergeben die vierdimensionale Raumzeit. Dieser Begriff wurde 1908 von dem Mathematiker Hermann Minkowski geprägt, der eine neue Darstellung der Relativitätstheorie durch 4er-Vektoren erfand. Er vermutete, dass Raum und Zeit in einem vierdimensionalen Raum-Zeit-Kontinuum miteinander verbunden sind. Dies wird auch als Minkowski-Welt bezeichnet. Besonders ausgeprägt ist die Krümmung der Raumzeit bei schwarzen Löchern. Ein Schwarzes Loch ist nun eine ganz spezielle Raumzeit, eine, deren Krümmung von außen nach innen immer mehr zunimmt und die schließlich im Zentrum des Loches unendlich wird.

Wie kann ich mir diese Raumzeit vorstellen? 

Ein Zimmer besteht aus drei Dimensionen. Zu einem späteren Zeitpunkt befinden wir uns aber an einem anderen Ort im Zimmer. Wir haben uns also durch die Zeit bewegt. Aber wie bringen wir die vierte Dimension ein? Man stellt sich die Raumzeit als Gummihaut vor. Eine flach gespannte Gummihaut bildet eine flache Oberfläche, also eine Raumzeit ohne Massen. Legt man auf die Gummihaut eine Metallkugel, wird  diese gekrümmt. Man erhält eine Delle in der Raumzeit, wobei die Tiefe der Delle ein Maß für die Krümmung der Raumzeit ist. Die Delle ist das Ergebnis einer ausgedehnten Masse. Lässt man die Masse im Gravitations-Kollaps in sich zusammenfallen, haben wir ein Schwarzes Loch.

Ein Raum kann also ein drei-dimensionaler Raum sein, zum Beispiel ein Zimmer, mit einer bestimmten Größe, Farbe, mit ausgewählten Gegenständen, mit einem bestimmten Einrichtungsgeschmack. Zum Beispiel mein eigenes Zimmer mit meinen Sachen, ein Raum in dem nicht jeder Zutritt hat und der meine Persönlichkeit widerspiegelt. Höre ich das Wort Raum, denke ich weiter an „Raum lassen“, nicht in meine Aura eindringen, mir nicht zu nahekommen. Ein unsichtbarer, für mich persönlicher Raum. Bei diesem Raum sieht man keine Grenzen, doch bestehen diese und sind für jeden subjektiv auch spürbar.

Auch Einstein hat mit der speziellen Relativitätstheorie gezeigt, dass der Begriff „Raum“ unpräzise ist. Auch ist die Frage nach der Unendlichkeit oder Endlichkeit des Raumes nicht eindeutig geklärt.

„Gibt es eine Chance, dass das Hinzufügen von zwei identischen Zahlen zu derselben Nummer führt? Auf den ersten Blick scheint dies absolut unmöglich, aber wenn es um das Universum geht … Wenn Wissenschaftler eine Einheit aus dem Unendlichen entfernen, kommt es zu Unendlichkeit. Wenn zwei Unendlichkeiten hinzugefügt werden, kommt die Unendlichkeit wieder heraus. Wenn Sie jedoch unendlich von unendlich abziehen, erhalten Sie höchstwahrscheinlich eins.“

https://de.sodiummedia.com/4273941-infinite-space-how-many-universes-exist-is-there-a-cosmos-border

Die Zeit in der Physik ist eine grundlegende Größe für die Beschreibung von Vorgängen. Sie ist auch eine unentbehrliche Größe für unser tägliches Leben. Die Zeit gibt an, wie groß die Dauer zwischen zwei Ereignissen ist.

Statt von Zeit spricht man manchmal auch von Zeitdauer oder von Zeitintervall. Gemeint ist damit immer die Dauer zwischen zwei Ereignissen.
Davon zu unterscheiden ist der Zeitpunkt, unter dem ein bestimmter Moment verstanden wird.

Die Zeit kann man sich schwierig vorstellen. Kann ich die Zeit sehen? Sehe ich wie die Zeit rennt oder schleicht? Verrinnt die Zeit wie Sand in meinen Händen? Ich sehe die Zeit an meiner Uhr an der Wand, jede Sekunde ist gleich schnell und jede Stunde dauert gleich lang. Warum vergeht dann bei manchen Beschäftigungen die Zeit wie im Fluge? Warum haben andere dann so viel Zeit, dass sie nicht wissen was sie damit tun sollen? Über die Zeit gibt es jede Menge Sprichwörter. Chinesisches Sprichwort: „Zeit verwandelt den Eichbaum in einen Sarg.“ Sprichwort aus Livland: „Zeit bekommt man nicht für Geld zu kaufen.“ Anonymus: „Die verlorene Zeit fängt man nie wieder ein.“ Sprichwort aus Frankreich: „Die Zeit beugt sich nicht zu dir; du musst dich ihr beugen.“ www.planetsenior.de/sprichwoerter_zeit/

Die Zeit wird in der alltäglichen Sprache häufig metaphorisiert.

Sie ist aber eine Abfolge von Ereignissen, die eine eindeutige und unumkehrbare Richtung hat. Man kann messen, dass sie immer permanent in eine Richtung verläuft. Sie kann einem unterschiedlich lang vorkommen ist für einem begrenzt und eingeschränkt. Ein Zeitfenster bestimmt unser Leben. Gibt es ein Fenster, muss es auch einen Raum geben. Raum und Zeit kann man messen, werden aber von jedem unterschiedlich wahrgenommen.

Könnte Raum ohne Zeit funktionieren und wie würde dies dann für mich funktionieren?

Albert Einsteins Relativitätstheorie hat uns gezeigt, dass die Zeit dehnbar durch den imaginären Zahlenraum wird, die Zeit wird zur vierten Dimension. Sie kann nicht unabhängig vom Raum sein, sie wird zur Raumzeit.

Wie ist aber Raum und Zeit entstanden?

In der modernen Kosmologie beginnt das Universum mit dem Urknall vor etwa 13,8 Milliarden Jahren. In der Urknalltheorie wird nicht der Urknall beschrieben, sondern die zeitliche Entwicklung nach dem Urknall. Hier eröffnet sich die Frage, gab es Raum und Zeit bevor das Universum entstand?

„Der „Urknall“ bezeichnet keine Explosion in einem bestehenden Raum, sondern die gemeinsame Entstehung von Materie, Raum und Zeit aus einer ursprünglichen Singularität. Genauer ist der Urknall die Bezeichnung eines formalen Punktes im kosmologischen Modell eines expandierenden Universums. Man erreicht ihn, wenn man die Entwicklung zeitlich rückwärts bis zu dem Punkt betrachtet, an dem die zugrunde liegende Allgemeine Relativitätstheorie ihre Gültigkeit verliert, weil die Dichte unendlich wird.“  https://physik.cosmos-indirekt.de/Physik-Schule/Urknall

Geht man davon aus, dass mit dem Urknall die Entstehung von Materie und Raumzeit begonnen hat, kann Raum und Zeit nicht unabhängig voneinander gesehen werden. Der eigentliche Urknall lässt sich nicht beschreiben, da die physikalischen Theorien wie Quantentheorie und allgemeine Relativitätstheorie die Existenz von Raum, Zeit und Materie voraussetzen.

Das heißt, wenn man sich einen drei dimensionalen Raum befindet und die Zeit anhält, wobei man das Anhalten der Zeit als die Nichtexistenz von Zeit betrachtet, kann es kein Leben geben. Da der Urknall nur ein formaler Zeitpunkt ist, an dem die Energiedichte unendlich wäre, wäre es auch möglich, dass es vor dem Urknall keine Zeit gab. Das heißt theoretisch könnten wir uns, wenn auch schwer einen Raum ohne Zeit vorstellen, aber nicht erleben oder darin existieren. Auch wenn die Zeit einmal angehalten würde, wüssten wir nicht, ob dann auch der Raum existiert, da wir uns nicht umschauen können, da es ja kein Leben ohne die Zeit gibt.

Wenn man davon ausgeht, dass Raum und Zeit gleichzeitig entstanden sind, heißt das, dass kein Raum ohne Zeit entstehen kann. Raum und Zeit, wie wir sie kennen, funktionierten also nur zusammen und das eine ist nicht aus dem anderen entstanden, sondern es gab Raum und Zeit schon immer als Gesamtheit und es gibt das eine nicht ohne das andere. Das eröffnet aber auch die Frage, ob Raum und Zeit überhaupt gleichzeitig entstanden sind, ob Raum und Zeit überhaupt entstanden sind und nicht immer schon da waren, was schwer vorstellbar ist oder ob das eine nach dem anderen entstanden ist.

Allgemein betrachtet bedeutet das, dass Raum und Zeit uns die Möglichkeit zur Existenz sowie unserem Denken geben. Sie funktionieren nur zusammen, wenn es das eine nicht gibt, gibt es das andere und uns damit auch nicht und auch keine Gedanken darüber, oder jemand, der uns darüber erzählen könnte. Es ist wie die Frage was ist nach dem Tod, man kann sie nicht beantworten, nur hypothetisch darüber nachdenken.

Die Zeit ist nur der sich zum Objekt werdende innere Sinn, der Raum der ihm zum Objekt werdende äußere Sinn.
(Friedrich Schelling) https://zitate-aphorismen.de/zitate/raum/

Ich Denke die Zeit, wie wir sie kennen und wahrnehmen ist nicht die wirkliche reale Zeit, sondern nur ein Versuch zur Erklärung der Zeit. Auch könnte es noch eine imaginäre Zeit geben, die in Wirklichkeit der realen Zeit entspricht und die wie die Oberfläche einer Kugel ist, ohne Grenzen aber nicht unendlich. Damit gäbe es keinen Anfang der Zeit im Universum, aber die Zeit an sich wäre begrenzt.

Ohne Zeit kein Leben, ohne Zeit kein Raum, ohne Raum ist nichts! Wichtig allein ist, was wir mit der Zeit und dem Raum, in dem wir leben machen. Wie ist es möglich, die Zeit mit positivem Raum für mich zu nutzen? Wie kann ich den Raum mit der Zeit für mich einnehmen?

Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Raum_(Physik)#:~:text=Wenn%20der%20Raumbegriff%20in%20diesem,Nimmt%20man%20eine%20Grenzenlosigkeit%20bzw

https://de.wikipedia.org/wiki/Zeit

https://www.youtube.com/watch?v=GPGk5QTBkLs

https://www.weltderphysik.de/thema/nobelpreis/nobelpreis-fuer-physik-2020/

https://praxistipps.chip.de/relativitaetstheorie-fuer-dummies-der-inhalt-einfach-erklaert_97545

https://physik.cosmos-indirekt.de/Physik-Schule/Minkowski-Raum

https://de.sodiummedia.com/4273941-infinite-space-how-many-universes-exist-is-there-a-cosmos-border

Welt ohne Geld?

Bevor ich darüber schreibe, wollte ich mich zu dem Begriff „Geld“ äußern. „Geld “ist in unserer Gesellschaft das allgemeine Tausch und Zahlungsmittel Geld wurde in 650 vor Christus entdeckt und ganz früher haben Menschen gegen die Waren, Waren getauscht, aber das könnte schnell kompliziert werden. Wenn ich immer gegen irgendwas, irgendwas Anderes geben muss, ist ganz nachteilhaft. Erst müsste man die Person suchen, Die überhaupt die Ware will, was ich zum Bieten habe und die Person muss auch das haben was ich will und das alles wäre bestimmt sehr schwer. Um die Frage „Welt ohne Geld“  zu beantworten, müssen wir erst die Frage „wie wichtig ist das Geld“ oder „welche Rolle spielt Geld“ beantworten. Geld ist viel mehr als nur ein Tauschmittel, mehr als ein Medium, das uns erlaubt, das zu kaufen, was wir zum Leben brauchen. Neben der wirtschaftlichen Wirkung, hat das Geld auch eine psychosoziale Bedeutung. Es steht für Erfolg, Sicherheit, Anerkennung, Macht, Lebensqualität, Selbständigkeit. Durch das Geld werden die Gefühle wie Stolz oder Neid hervorgerufen und beeinflusst, wie wir andere Menschen bewerten. Nehmen wir an, eine Person hat sehr viele Autos und der andere hat gar kein Auto ist ja klar, dass er bisschen neidisch wird und der andere Stolz auf sich selbst, weil er so viele Autos hat. Die Scheine und Münzen, die sachlich sind, sind in Wahrheit emotional aufgeladen. Die Welt ohne Geld würde für mich Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit heißen. Das heißt jeder hätte genau so viel wie jeder andere. Keiner hatte dann so viel Macht, sondern alle wären auf der gleichen Ebene, zb: wenn alle Menschen kein Geld hätten, also keiner wäre reich oder arm, sondern alles wäre dann gleich verteilt und so können dann alle Menschen auf der gleiche Ebene sein. „Aber mit den Menschen geht es nicht“ damit meine ich Menschen wollen immer besser als andere sein um alle andere zu beweisen und mit Geld kann man nicht alles kaufen das weiß ich, aber in unsere Welt kann eigentlich fast alles kaufen und genau das macht Geld so mächtig dieses Gefühl als wäre man frei, wenn man Geld hätte. Aber Wer oder was ist der Mensch. Müssen an seinem Egoismus, an seiner Gier nach Macht und Reichtum alle Versuche quasi zwangsläufig scheitern, unsere Welt gerecht und solidarisch zu gestalten? Aber alle Versuche in der Geschichte mit den gleichen Zielen sind gescheitert. Egoismus wird als Gegenteil von Solidarität kritisiert. Fast schon wie eine Religion wurde der Egoismus gepredigt. Aber schon von Anbeginn der Menschheitsgeschichte war die Gruppe überlebenswichtig. Der Fehler beginnt schon dort, wo Egoismus und Solidarität gegenübergestellt werden, in der Regel egoistisches Verhalten als negativ (jedenfalls noch) und solidarisches Handeln als positiv dargestellt werden. Aber Egoismus braucht jeder zum Überleben, und hat jeder. Also heißt Welt ohne Geld ist heutzutage nicht vorstellbar. Aber eins dürfen wir nicht vergessen, Sowohl egoistisches als auch solidarisches Handeln sind menschlich. Und wie bezahle ich? Mit der Anzahl von Stunden und Minuten, die ich selbst gearbeitet habe. Das bedeutet einen kleinen Nachteil für diejenigen, die bisher Geld zur Verfügung haben, ohne dafür zu arbeiten, zum Beispiel, indem sie andere für sich arbeiten lassen oder von einer großen Erbschaft zehren. Sie würden bei Fortsetzung dieser Lebensart sicherlich verhungern. Dann würden die Menschen sich nicht weiter entwickeln wollen, weil keine versuchen würde besser als anderer zu sein, weil alle gleich wären, wenn es kein Geld gäbe. Ich kann fast sagen, dass heutzutage Geld das wichtigste Mittel Leute sterben in andere Länder nur weil die kein Geld haben. Also wenn wir eine Welt ohne Geld wollen müssen wir aufjedenfall sehr viele Perspektive anschauen. Und mansche Perspektive wären sehr schwer zu beschreiben oder was dagegen was zum Machen.

Welt ohne Geld – wie funktioniert der Staat?

Welt ohne Geld – eine andere Produktionsweise

Welt ohne Geld – wie funktioniert die Wirtschaft?

Diese Fragen und noch viele andere die wir dann beantworten müssten, weil wir Geld in unsere Welt eine sehr hohe Position erschaffen haben. Eine Welt ohne Geld ist heutzutage sehr schwer vorstellbar. Ich selber kann sehr schwer vorstellen und es wären so viele Fragen die man antworten müsste.

https://www.zeit.de/kultur/2018-09/vision-zukunft-geld-system-vollstaendige-information-algorithmus-matching

https://www.spick.ch/dein-spick/artikel/wieso-gibt-es-eigentlich-geld/

https://www.springer.com/de/ueber-springer/medien/pressemitteilungen/psychologie/wie-geld-unser-leben-beeinflusst/13313566

ALL HUMANS ARE EQUAL – BUT ANIMALS ARE NOT – AND WE DON’T EVEN NEED TO DISCUSS ABOUT HUMANS AND ANIMALS BEING EQUAL, RIGHT?

Die Weltanschauung der Menschen verändert sich mit der Zeit. Gesellschaften verändern sich im Sinne des Wissens, der Denkweise, Vorstellungen, Wertungen und vielem mehr. Und manche Gesellschaften verändern sich schneller als andere. Wegen diesen großen Unterschieden zwischen einzelnen Gesellschaften, beispielsweise Industrie- und Entwicklungsländern, habe ich entschieden, mich im folgendem Beitrag auf die Gesellschaft der Industrieländer zu beschränken.  

Wir müssen nicht weit in der Zeit zurück gehen um einen Blick auf uns Menschen zu werfen, wie wir andere wegen ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts oder Religion ungerecht behandelten oder töteten. Vor knapp 80 Jahren wurden ungefähr sechs Millionen Juden während des zweiten Weltkriegs umgebracht, und der Großteil der Bevölkerung hat dies nicht in Frage gestellt, sondern unterstützt und als rechtmäßig empfunden. Antisemitismus stand zu dieser Zeit auf der Tagesordnung.

Heute wird dieser Umgang mit Menschen zum größten Teil verabscheut und als Unrecht angesehen. Diskriminierung ist leider immer noch sehr häufig aufzufinden, jedoch kommen diese extremen Behandlungen gegenüber anderen Menschen, wie zum Beispiel die Massenvernichtung von Juden in Deutschland oder die Sklavenhaltung in Amerika, heute zum Glück nicht mehr vor.

Vor dem Gesetz werden wir Menschen als gleich angesehen (vgl.: https://www.bpb.de/politik/grundfragen/politik-einfach-fuer-alle/236728/alle-menschen-sind-gleich) und meiner Meinung nach gibt es auch immer mehr Menschen, vor allem jüngere, die dem Ausdruck: „Wir Menschen sind alle gleich.“ zustimmen.

Doch wir sind noch lange nicht an dem Punkt angekommen zu behaupten, dass alle Tiere gleich sind. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn in unserer Gesellschaft werden beispielsweise Hunde und Pferde größtenteils vergöttert und geliebt während zur gleichen Zeit Tiere wie Schweine, Hühner, Rinder und viele mehr im Sekundentakt misshandelt und getötet werden. Schon allein in Deutschland werden am Tag durchschnittlich zwei Millionen Tiere getötet. Also wo liegt der Unterschied zwischen den diversen Tieren?

Im Großen und Ganzen gibt es keinen Unterschied, der zeigt, dass zum Beispiel ein Hund wertvoller ist als ein Schwein. Beide Tiere haben die gleichen Sinnesorgane, haben vier Beine, … Genauso ist auch kein Unterschied zwischen Juden und Christen zu erkennen, der zeigt, dass die einen ein Leben verdienen und die anderen getötet werden sollten. Den Unterschied machen wir Menschen. Oder besser gesagt wurde er vor vielen Jahren bestimmt und bis jetzt in Bezug auf die Tiere stets erhalten. Wir Menschen bestimmen den Nutzen der Tiere und so wurde der Hund zum Haustier und das Schwein zur Nahrung. Diese Art von moralischer Diskriminierung aufgrund der Artzugehörigkeit wird Speziesismus genannt und wird meist in unserer Gesellschaft nicht in Frage gestellt.

Und wieso? Weil wir Menschen aus bestimmten Gründen denken, wir wären besser als Tiere und haben deshalb das Recht über deren Leben zu entscheiden. Obwohl diese Tiere mit uns die Fähigkeit teilen Liebe, Schmerz und Trauer zu empfinden.

Es ist korrekt, dass es durchaus Unterschiede zwischen uns Menschen und Tieren gibt. Erwin Raphael McManus hat seine Meinung dazu in einer Präsentation über die Frage „What makes us uniquely human?“ erläutert. Er beschreibt, dass wir Menschen eine bestimmte Art von Intelligenz besitzen, die uns ermöglicht, eine Vorstellungskraft aufzuweisen. Er sagt, dass nur wir über die Fähigkeit verfügen, das Unsichtbare zu materialisieren. Dies hebt uns von anderen Lebewesen ab, aber sind wir deshalb besser und haben das Recht gewisse Tiere zu töten?

Trotz allem sind es wir Menschen, die den Planeten zerstören und die das Leid auf der Erde zu verantworten haben. Ein Grund dieser Entwicklung ist die Macht, die vielen Menschen extrem wichtig ist. Unsere Intelligenz scheint also doch nicht der ausschlaggebende Punkt zu sein, denn beispielsweise Massenmord und Intelligenz passen aus meiner Sicht nicht in den gleichen Satz. Wir Menschen sind in einem so großen Maße von uns überzeugt, dass es schwierig ist, einen anderen Weg zu sehen, geschweige denn, einzuschlagen.

Nach meinem Empfinden haben wir Menschen nicht das Recht, Lebewesen zu missbrauchen und umzubringen, die leben wollen. Ihr Wunsch zu leben zeigt, dass sie uns sehr viel mehr ähneln, als wir wahrhaben wollen. Auch sie kämpfen tagtäglich um ihr Leben, genauso wie Juden oder dunkelhäutige Sklaven um ihr Leben kämpften. Mir ist bewusst, dass viele Menschen diesen Vergleich als nicht angemessen halten, doch für mich ist dieser sehr wichtig um zu zeigen, dass dieser „große“ Unterschied zwischen Mensch und Tier vielleicht gar nicht so groß ist, wie wir denken. Ich glaube, dass es nicht die Intelligenz ist, die uns Menschen von Tieren unterscheidet, sondern wie wir sie letzten Endes nutzen. Und in Bezug auf die Behandlung gewisser Tiere setzen wir sie leider nicht ein, sondern schließen die Augen davor, weil uns Profit und Geschmack wichtiger sind als das Wohlergehen der Tiere. Ich denke, dass es nicht notwendig ist, Tiere und Menschen als gleich zu betrachten, aber wir sollten sowohl Tiere und Menschen mit Respekt behandeln.

Natürlich könnte man sich ewig mit diesem Thema auseinandersetzen und wahrscheinlich auch verrückt werden, wenn man sich ausschließlich die schlechten Seiten der Menschen ansieht. Aber mir persönlich macht die Veränderung der Mentalität in unserer Gesellschaft Hoffnung. Wir haben es geschafft, nach einer so langen Zeit die Menschen größtenteils als gleichwertig zu betrachten. Die Art wie Juden vor nicht allzu langer Zeit angesehen und behandelt wurden, wird heute als Diskriminierung angesehen. Deshalb hoffe ich, dass wir es auch schaffen, Tiere in der Zukunft besser zu behandeln.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismus

https://www.bpb.de/politik/grundfragen/politik-einfach-fuer-alle/236728/alle-menschen-sind-gleich

https://www.swr.de/wissen/1000-antworten/6-millionen-holocaust-opfer-woher-stammt-diese-zahl-100.html

https://www.t-online.de/tv/ratgeber/essen-trinken/id_88116742/so-viele-tiere-werden-taeglich-in-deutschland-geschlachtet.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Speziesismus

Youtube Video: „What makes us uniquely human?“

Hier ist noch eine Dokumentation, die ich sehr interessant finde und ich jedem ans Herz legen kann, denn sie zeigt die alltägliche Behandlung vieler Tiere (die Altersbeschränkung ist jedoch auf alle Fälle begründet):

Impfen, ja oder nein? Eine moralische Herausforderung.


In der Öffentlichkeit sind Diskussionen um Impfungen ein Dauer Thema. Auf der einen Seite geht es um die Entscheidungsfreiheit jedes einzelnen, auf der anderen Seite hat der Schutz der Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwert. Ein Beispiel dafür ist die Masernimpfung, die mittlerweile in Deutschland eine Pflicht Impfung ist. Das Gesetz sieht vor dass alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten die von der ständigen Impfkommission empfohlenen Masern Impfung vorweisen müssen auch bei der Betreuung durch eine Kindertagespflegeperson muss in der Regel ein Nachweis über die Masern Impfung erfolgen. Gleiches gilt für Personen die im Gemeinschaftseinrichtung oder medizinischen Einrichtungen tätig sind wie Erzieher Lehrer, Tagespflegepersonen und medizinisches Personal (soweit diese Person nach 1970 geboren sind). Auch Asylbewerber und Flüchtlinge müssen den im Impfschutz 4 Wochen nach Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft aufweisen. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/impfpflicht.html .Wenn der Impfstatus unklar ist, sollen die Impfungen nachgeholt werden, oder ein Nachweis über Immunität vorlegen. Masern sind eine hoch ansteckende und potentiell tödliche Krankheit. Durch die Impfung und eine daraus resultierende Herdenimmunität der Gesellschaft werden die Masern eingedämmt, jedoch ob sie wie die Pocken ausgerottet werden können ist fraglich. Einer der wichtigsten Gründe für eine Impfung ist zumeist der Selbstschutz der zu impfenden Person wobei Impfschutz und Impfrisiken gegeneinander abgewogen werden, zum Beispiel Wirksamkeit der Impfung, Alter der Person oder Krankheitsrisiko. Ein weiterer ethisch gesehener Grund ist der Fremdschutz. Es geht darum diejenigen zu schützen die sich nicht selbst schützen können, also impfen können, z.B. wegen Krankheit, Impfstoffunverträglichkeiten oder religiösen Gründen oder Menschen, die sich nicht impfen wollen (Impfgegner). Letztlich ist ein Ziel der Schutzimpfung der Bevölkerungsschutz, der im Idealfall durch Ausrottung der Krankheitsviren oder zumindest der Herdenimmunität erreicht wird. Bei einer Herdenimmunität kann es immer noch Menschen geben, die von der Impfung anderer profitieren wollen, ohne sich selbst zu impfen. Es müssen viele Menschen bereit sein sich impfen zu lassen, um eine Herdenimmunität zu erreichen ohne dabei einen privaten nutzen zu haben.
Es stellt sich die Frage was soll ich tun?
Hier spielen nicht allein medizinische Fakten und epidemiologische Daten eine Rolle. Aus individueller Sicht heißt es aber auch zu fragen, ob eine persönliche Impfpflicht vorliegt, also ob man sich aus moralischen Gründen zum Schutz anderer und nicht aus Eigeninteresse impfen lassen sollte. Hierbei kann man sich auf Immanuel Kant beziehen: Handle ich pflichtgemäß, oder handle ich rein aus Pflicht, oder aber auch pflichtwidrig. Das würde bedeuten, wenn ich mich rein aus Plicht impfen lassen würde dann wäre das ein selbst auferlegter Zwang und weil ich in dieser Handlung eine Notwendigkeit sehen aus Achtung gegenüber dem Gesetz, das sich der Mensch aus Vernunft selbst gegeben hat, also handle ich moralisch. Wenn ich mich nun impfen lasse, weil ich es als pflichtgemäß ansehe tue ich das aus Selbstinteresse oder aus einer Neigung heraus und verhalte mich ethisch neutral und wenn ich mich pflichtwidrig verhalten würde, würde ich mich wahrscheinlich nicht impfen lassen weil ich mich in diesen Falle unmoralisch verhalten würde. Selbstbestimmung ist in der Diskussion um Impfungen ein zentraler Gesichtspunkt, dass heißt Entscheidungen für sich treffen und eigenverantwortlich handeln zu können sowie frei von zwang zu sein das gebietet der Wert der Menschenwürde, also der Menschenrechte und der Entscheidungsfreiheit. In der Öffentlichkeit erscheint der Begriff der Entscheidungsfreiheit, der gewährleistet werden muss, sich für oder gegen eine Impfung zu entscheiden. Aber ist diese Entscheidungsfreiheit (In dem Hinblick auf die Entscheidungsfreiheit kann man sich auch fragen, ob der Mensch denn überhaupt frei ist sich impfen zu lassen oder nicht. Wenn die Menschen sich aus freiem Willen impfen lassen würde und aus alternativen abwägen würde handelt er mit Verantwortung und Moral (Altruismus vs. Egoismus), also wäre er frei (Indetermismus). Wenn der Mensch sich durch innere Triebe oder Bedürfnisse (Gesundheit) oder durch äußere Beeinflussungen wie zum Beispiel Erwartungen, Gesellschaft, oder politische Verhältnisse sich impfen lassen würde wäre der Mensch nicht frei (Determinismus)) identisch mit dem ethischen Wert der Autonomie für eine wirklich freie Entscheidung muss man wissen was die möglichen Folgen seiner Handlung oder Unterlassung sind. Wer wirklich autonom handelt, handelt so dass die Handlung oder Unterlassung die Freiheit anderer Menschen nicht ungerechtfertigt einschränken. Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung sollte auf Grund von wissenschaftlich gesichertem Wissen erfolgen. Es ist wichtig, dass Personen gut über die Vor- und Nachteile von Impfungen für sich selbst und andere aufgeklärt werden. Auch zu beachten ist das Argument, dass eine moralische Pflicht zur einfachen Rettung gibt, wenn ein Mensch mit wenig Aufwand, dass heißt mit im Vergleich zum Verlust von Leben oder Gesundheit geringen Kosten gerettet werden kann besteht die moralische Verpflichtung dies auch zu tun.
Meine Meinung:
Wer sich impfen lässt übernimmt nicht nur Verantwortung für sich, sondern für die gesamte Gesellschaft. In einer Gesellschaft ist es sehr wichtig das man zusammen hält und dass jeder seinen Beitrag leistet und sich einbringt. Wenn man sich impfen lässt schützt man nicht nur sich selbst sondern auch andere Menschen, die sich beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Ich finde diese Menschen haben auch ein Recht darauf geschützt zu werden. Denn auch sie haben ein recht auf Körperliche Unversehrtheit und auf Gesundheit. Hier spielt die Gesellschaft für ihre Mitmenschen eine wichtige Rolle, durch das Impfen kann diese Gesellschaftsgruppe geschützt werden, dass ist aber nur möglich, wenn die Impfbereitschaft von der restlichen Bevölkerung hoch ist und sie sich moralisch dazu verpflichten sich impfen zu lassen, um andere davor zu schützen zu erkranken. Ich finde so etwas hat auch etwas mit Solidarität zu tun, bin ich egoistisch und schau nur auf mich, was ich möchte und was mir guttut oder bin ich solidarisch und achte auch auf die Bedürfnisse und das Wohlergehen meiner Mitmenschen und leiste meinen Beitrag dazu. Trotzdem finde ich es wichtig das jedem die Entscheidung selbst überlassen bleibt, denn jeder sollte selbst bestimmt sein dürfen und seine Entscheidungsfreiheit behalten und in dieser nicht eingeschränkt sein, hier muss jeder für sich selbst abwägen welche Folgen sein Handeln für sich aber auch für die Gesellschaft und sein Umfeld hat und diese Folgen haben im Umkehrschluss auch wieder Auswirkungen auf das Individuum selbst.

Wenn eine Krankheit allerdings einen epidemischen oder einen pandemischen Verlauf nimmt und einen erheblichen gesundheitlichen Schaden anrichtet und sogar tödlich verläuft, finde ich es gerechtfertigt das der Staat eine Impfpflicht durchsetzen möchte, sonst wäre ein gesellschaftliches Leben in der Form wie wir es gewohnt sind in diesem Fall nicht möglich.
RKI – Empfehlungen der STIKO (Impfempfehlungen der STIKO)

Pocken: Was die Krankheit bedeutet – NetDoktor (Ausrottung der Pocken durch weltweite Pflichtimpfung)
Was ist eure Meinung dazu?

Quellen:
www.bundeskanztleramt.gv.at
www.ethikrat.org
www.link.springer.com
https://www.impfen-info.de/wissenswertes/masernschutzgesetz.html
www.egt.med.uni-muenchen.de





Ist der Konsum von Fleisch ethisch recht zu fertigen?

Oft hört man Menschen sagen „Tiere sind die besseren Menschen“. Später wiederum stehen genau diese Menschen im Supermarkt vor der Fleischtheke und suchen sich das Fleisch aus, dass am schönsten aussieht und am wenigsten kostet. Passen diese beiden Taten wirklich zusammen?

Millionen Tiere werden jährlich gezüchtet und getötet und anschließend verkauft und gegessen. Es gibt Menschen, die verzichten komplett auf Fleisch, denn sie finden es sei unethisch, es gibt auch Menschen, die sagen sie bauchen das Fleisch dringend und können auf keinen Fall darauf verzichten. Gibt es meine Möglichkeit Fleisch zu essen, so dass diese auch ethisch vertretbar ist? Bei der auf der auf die Haltung der Tiere, ihre Nahrung und natürlich die Schlachtmethode geachtet wird? Außerdem stellt sich die Frage wie oft man überhaupt Fleisch essen sollte, ist es überhaupt ethisch vertretbar jeden Tag Fleisch zu essen?

Die meisten Menschen kaufen Ihr Fleisch bei einem Großhändler. Beim Kaufen des Fleisches wissen sie nichts über die Haltung der Tiere, aber warum eigentlich nicht? Interessiert es den Käufer nicht oder schämt sich der Anbieter oder sogar der Staat für seine Methoden der Haltung und Schlachtung? Auf der Verpackungen sieht man meistens Tiere die glücklich auf einer Weide stehen, doch klar ist, dass bei einer Massentierhaltung die Tiere selten oder eher nie auf der Weide sind. Bei der Massentierhaltung wir auf das Leiden der Tiere keine Rücksicht genommen. Stattdessen werden sie immer weiter mit Medikamenten wie zum Beispiel Wachstumsförderern voll gepumpt, um das Fleisch in der Theke gut aussehen zu lassen. Das lässt sich auf keinen Fall rechtfertigen, doch die meisten Menschen kaufen es trotzdem, da sie wenig oder gar keine Informationen über den Erzeuger bekommen oder sie sich einfach nicht dafür interessieren woher ihr Essen kommt. Es kann natürlich auch sein, dass sie es gar nicht wissen wollen weil sie anschließend vielleicht ein schlechtes Gewissen bekommen würden.

Daher sollte man beim Kauf von Fleisch unbedingt die Haltung der Tiere hinterfragen. Das ist erstmal alles was du als Verbraucher tun kannst. Mehr können der Erzeuger, Anbieter und Gesetzgeber tun. Der Erzeuger selbst sollte seine Haltung der Tiere überarbeiten. Der Anbieter sollte das gleiche tun wie der Käufer er sollte die jeweiligen Höfe untersuchen und sich dann für den Erzeuger entscheiden, bei dem es den Tieren auch wirklich gut geht, und dabei sollte er erstmals nicht so viel Wert auf den Preis legen. Der Gesetzgeber könnte sich überlegen ein Gesetz zu überlegen, dass darauf hinweist den Käufer über das Fleisch zu informieren zum Beispiel auf der Verpackung der Ware. Doch eigentlich sollte sich jeder immer wieder die Frage stellen „Geht es den Tieren gut? – oder werden sie mit irgendwelchen Medikamenten voll gepumpt?“. Wichtig sind die Lebensbedingungen der Tiere, welche bei einer Massentierhaltung äußerst in Frage gestellt werden sollten. Falls man auf diese Frage keine Antwort bekommen oder finden sollte, ist es einzig und allein seine eigene Entscheidung.

Ist es nun zu rechtfertigen Fleisch zu essen?

Meiner Meinung nach, ist es wichtig Fleisch zu essen aber nicht zwingend, jedoch sollte man unbedingt schauen wo das Fleisch überhaupt herkommt. Ich selbst würde nie Fleisch aus der Theke eines Supermarktes kaufen und essen. Ich selbst lebe auf einem kleinen Hof, mein Vater hat selbst Kühe und Schweine. In einem kleinen Hofladen verkauft er das Fleisch und die selbst produzierte Wurst. Ich bin über das Fleisch was ich esse und über die Haltung der Tiere informiert. Die Tiere bei uns haben ein schönes Leben und müssen auf keinen Fall leiden. Doch mir ist klar, dass nicht jeder in solchen Verhältnissen lebt. Für Menschen die aus größeren Städten kommen ist es schwierig einen solchen Hof zu finden, aber vielleicht überlegt man sich einmal für sein Fleisch ein bisschen weiter zu fahren und schaut nach kleinen Höfen die außerhalb der Großstadt Fleisch produzieren. Eine weitere Möglichkeit wäre natürlich auch, dass die Anbieter in den Supermärkten sich neue, faire Erzeuger aussuchen und mit diesen kooperieren.

Zusammenfassend denke ich, dass es zu diesem Thema viele verschiedene Meinungen gibt, auch anfangen vegetarisch zu leben wäre eine Möglichkeit. Doch zu sagen, dass „Tiere die besseren Menschen sind“ und später im Supermarkt Fleisch zu kaufen passt meiner Meinung nach auf keinen Fall zusammen.

Was ist eure Meinung dazu? Schreibt es gene in die Kommentare.

Quellen:

https://www.philosophie.ch/blogartikel/grosse-fragen/ist-der-konsum-von-fleisch-ethisch-zu-rechtfertigen

https://wilfried-bauer.de/

Wäre es sinnvoll, Corona Geimpften Privilegien einzuräumen?

Am 27. Dezember sind die Corona-Impfungen deutschlandweit angelaufen. Durch den Start der Impfungen kam neben dem sowieso schon sehr umstrittenen Thema „Corona“, ein weiteres großes Diskussionsthema auf, nämlich ob Geimpfte in Zukunft Privilegien gegenüber Nichtgeimpften erhalten sollten. Gemeint damit sind beispielsweise gelockerte Ausgangsbeschränkungen, Reiselockerungen oder Vorteile im Job. Angeheizt wurde die Diskussion durch die Ankündigung der australischen Airline „Qantas“, ab dem Sommer nur noch Geimpfte auf speziellen Strecken zuzulassen. Um sich zu diesem Thema eine Meinung bilden zu können, ist es notwendig, diese Frage aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. 

Zunächst einmal stellt sich die Frage, welche Vorteile diese Maßnahme im Zusammenhang mit Corona hätte? Ganz grundlegend ist natürlich, dass eine Impfung eine notwendige und wichtige Präventionsmaßnahme gegen das Virus ist. Ihr Einsatz hat in der Regel zwei Ziele: die Geimpften zu schützen (individuelle Gesundheit) und eine Herdenimmunität innerhalb der Bevölkerung aufzubauen (öffentliche Gesundheit), durch die dann wiederum Personen, die nicht geimpft werden können, geschützt werden. Im Idealfall verhindern Impfstoffe die Übertragung des Erregers, so dass dessen Ausbreitung innerhalb der Bevölkerung gestoppt wird. Man hat ja mit den bisherigen Maßnahmen nicht viel erreicht, zumindest nicht so viel wie nötig. Die Lockdowns haben der Wirtschaft enorm geschadet und es ist auf lange Sicht gesehen keine Dauerlösung, da man das öffentliche Leben ja nicht für immer auf Eis legen kann. Mit den verbundenen Privilegien einer Impfung würden also Leute belohnt werden, die helfen, durch eine Impfung gegen Corona anzukämpfen und zu schützen. Die Airline Qantas würde durch die geplante Maßnahme, nur noch Geimpfte zuzulassen, zu der Eindämmung des Virus beizutragen und damit sich als Airline, also die angestellten und die Passagiere schützen. Die Ansteckungsgefahr in Flugzeugen ist extrem hoch, weil Passagiere während eines Fluges nah beieinandersitzen und eine höhere Aerosolkonzentration an Board auftreten kann. Auch würde eine Impfpflicht der Passagiere verhindern, dass die Airline in potentielle schlechte Schlagzeilen, wegen einer Massenansteckung gerät oder noch schlimmer zu vorrübergehenden Streichung von Flugstrecken gezwungen sein würde, vorbeugen. Zusammengefasst ist es zum einen also eine Schutzmaßnahme, aber auch um größeren Imageschaden bzw. Wirtschaftsschaden vorzubeugen. Beides nachvollziehbare und gute Argumente für dieses Vorhaben. Aber was ist eigentlich der Grund, dass so eine Überlegung über eine Art Belohnungssystem für Impfungen überhaupt notwendig ist und sich nicht alle freiwillig gegen das gefährliche Virus impfen lassen wollen, um so schnellstmöglich wieder zum Normalzustand zu gelangen?

Es gibt viele verschiedene Ansichten, warum sich Menschen nicht impfen lassen wollen. Eine Begründung liegt im Misstrauen gegen die Pharmaindustrie im Allgemeinen bzw. gegen den Corona-Impfstoff explizit und dieser ist durchaus nachvollziehbar. Die renommierte Fachärztezeitschrift „Arzt & Karriere“ schrieb zu diesem Thema folgendes.                                                                                                                                                                                                                                                                              Einen wirksamen und sicheren Impfstoff gegen ein neues Virus herzustellen, ist ein langwieriger und aufwendiger Prozess. Im Schnitt kann man von der Erforschung bis zur Zulassung mit einem Zeitraum von circa zehn bis zwölf Jahren rechnen. Geht man zu Beginn der Forschung im Labor von 10.000 Kandidatensubstanzen aus (Screening Phase), gelangen aufgrund der hohen Anforderungen an die Qualität des Arzneimittels nur circa 250 davon in die präklinische Phase. Vielleicht fünf davon gehen in die klinische Entwicklung (Phase 1-3). Ist diese für einen Kandidaten erfolgreich, können die Daten für eine Zulassung bei den Gesundheitsbehörden eingereicht werden. Nach der erfolgreichen Zulassung durch die Behörden, darf ein Impfstoff verkauft werden. 1)

Der Prozess der Herstellung des Corona Impfstoffes ist vergleichen mit anderen Impfstoffen sehr kurz. Anstatt in zehn Jahren wird der Corona Impfstoff bereits nach einem Jahr angewandt. Daher ist Misstrauen gegen die Wirksamkeit und Sorge um mögliche unbekannte Nebenwirkungen gewissermaßen begründet. Zwar ergaben die Testergebnisse eine Wirksamkeit von etwa 95 Prozent,  prozentual ist das gesehen relativ hoch, aber trotzdem besteht eine fünf prozentige Wahrscheinlichkeit, dass die Impfung keine Wirkung zeigt.

Auch traten bei einigen geimpften Probanden kurzfristige Nebenwirkungen auf, wie Schwellungen oder Schmerzen an der Einstichstelle, Erschöpfungs- und Müdigkeitsanzeichen, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen, Fieber und Gelenkschmerzen. Hierbei ist aber zu beachten, dass diese Nebenwirkung weitverbreitet und allgemein oft bei allen möglichen Impfungen auftreten. Über langfristige Nebenwirkungen (durch das neue mRNA-Verfahren) ist bisher noch nichts bekannt, da sich diese erst in ein paar Jahren bemerkbar machen werden. Ebenfalles ist unklar, ob Menschen trotz Impfung den Virus weitergeben können.

https://www.bildderfrau.de/gesundheit/krankheiten/article230974538/Corona-Impfstoff-Nebenwirkungen-Biontech.html

Weitere Gründe, die bei Menschen gegen eine Impfung sprechen sind ganz aktuell die auftretenden Mutationen, bei denen nicht klar ist, ob die jetzige Impfung überhaupt etwas bringt, auch sind beispielsweise Glaubens- und Gewissensgründe, eine Nadelphobie oder aus gesundheitlichen Gründen, weil sie zum Beispiel allergisch auf die Impfung reagieren, ausschlaggebende Gründe gegen eine Impfung. Das ist jetzt nur ein oberflächlicher Einblick in die Gründe, nur um zu verstehen, warum diese Maßnahme im Raum steht.

Ausgehend von diesen Argumenten stellt sich die Frage, ob so eine Maßnahme dann nicht Diskriminierung gegenüber den ebengenannten Personen wäre. Wenn eine bestimmte Gruppe nämlich bevorzugt wird, wird automatisch eine andere Gruppe benachteiligt. In unserem Grundgesetz heißt es in Artikel 3 Ab.3. Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Hier wird sichtbar, dass sich in gewisser Weise zwei Komponenten gegenüberstehen: die Sicherheit der Bevölkerung und die Grundrechte des einzelnen.

Wichtig ist auch zu klären, ob die Privilegierung von Geimpften nicht eine versteckte Impfpflicht anpeilen würde und ob dann nicht ein Verstoß gegen das Grundgesetz vorliegen würde?

Anfang 2019 beschloss die Bundesregierung eine offizielle Impfpflicht gegen Masern. Bedeutet, dass jeder der öffentliche Einrichtungen besucht, sich gegen Masern impfen lassen oder eine Immunität nachweisen muss. Es ist also legitim vom Staat für alle beschlossen worden. (Einschub als Vergleichsbasis)

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/jede-impfung-zaehlt-1745266

Mal eine rein hypothetische Annahme – gehen wir davon aus ein Teil dieser Privilegien beinhaltet, dass geimpfte Personen wieder in Restaurants gehen dürfen, ihnen erlaubt wäre ohne Maske herumzulaufen oder in der Jobvergabe bevorzugt werden würden, wäre dies nicht Diskriminierung? Man darf Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihres Geschlechts nicht benachteiligen, aber aufgrund einer Impfung schon? Oder die deutsche Bahn ließe nicht geimpfte Passagiere nicht mehr mitfahren, obwohl sie eigentlich dem Beförderungsgesetz unterliegen.2) Wenn man hier weiterdenkt, würde es also zu willkürlichen Entscheidungen von Personen kommen, welche für diese gar nicht legitimiert wären. Beispielsweise kann ein Unternehmen dann dies als Kriterium zur Jobeinstellung benutzen. So läge die Entscheidungsmacht darüber nicht beim Staat durch ein Gesetz, sondern beim Individuum. Man müsste sich also zwangsläufig impfen lassen, um nicht in allen möglichen Lebensbereichen benachteiligt zu werden. Die Entscheidung einer Impfpflicht, wenn auch eine verschleierte, läge also beim Individuum und nicht wie gesetzlich vorgeschrieben beim Staat. Es wäre also nicht, wie im Fall der Masernimpfung, dass es zum Schutz alle geimpft werden müssen, sondern ein ungeschriebenes Gesetz, dass nicht Legitimierte eine Entscheidungsmacht überträgt. Es würde also definitiv gegen die demokratischen Grundsätze verstoßen, zu einer Verschiebung der Entscheidungsgewalt führen und noch dazu die Bevölkerung in Geimpfte, die ein Stück weit zurück in den normalen Alltag zurückkehren könnten und nicht Geimpfte, die benachteiligt werden, spalten. Dies geschieht bereits schon auf der Länderebene mit der Entscheidung welches Land wie viel Impfstoff erhält.

Zuletzt komme ich zu meiner Annahme, warum es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht relevant ist, sich mit der Leitfrage nach Privilegien für Geimpfte zu beschäftigten.  Fakt ist nämlich, nicht alle Bürgerinnen und Bürger haben zum jetzigen Zeitpunkt die Möglichkeit, eine Impfung zu erhalten, weil wir noch ganz am Anfang der Impfkampange stehen. Der Staat hat im Zuge der ersten Impfungen eine Reihenfolge nach Dringlichkeit der Personengruppen festgelegt. Diejenigen, die zu einem frühen Zeitpunkt geimpft werden, werden also aus gesundheitlichen Gründen bevorzugt gegenüber denjenigen, denen der Zugang zu einer Impfung durch staatliche Regelungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wird. Angefangen wurde mit Menschen ab 80 Jahren sowie diejenigen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen betreut werden oder tätig sind. Zur ersten Gruppe gehört zudem, wer auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten oder den Impfzentren arbeitet. Wenn man also zu diesem Zeitpunkt über Privilegien sprechen würde, würden diese Personen ja doppelt bevorzugt, weil sie sich früher impfen lassen konnten und damit die Privilegien erhalten würden. Es ist also nicht der Zeitpunkt, über so eine Maßnahme zu sprechen, noch nicht. Erst wenn alle Bürgerinnen und Bürger uneingeschränkt die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen, ist es legitim und notwendig darüber nachzudenken, da dann die Impfung auf Freiwilligkeit bei allen basiert.

Wie in dem vorliegenden Text schon herauszunehmen ist, ist diese Frage ob Geimpften Privilegien zugesprochen werden sollten oder nicht sehr komplex, weil man viel berücksichtigen muss. Ich für mich komme deshalb zu dem Schluss, dass wie bereits gesagt, der Zeitpunkt nicht passend gewählt ist, darüber zu diskutieren. Die Impfung muss erst einmal richtig starten, um die Risikogruppen zu schützen. Wenn der Zeitpunkt in Zukunft da sein wird, dass jeder freien Zugang zum Impfstoff hätte, würde ich dieser Frage aber immer noch sehr kritisch gegenüberstehen. Nicht nur, dass mich die Impfung selbst noch etwas skeptisch macht, da sie in so kurzer Zeit entwickelt wurde. Nein vor allem glaub ich, dass man so eine Impfung, wenn, für alle verpflichtend machen sollte wie die Masernimpfung oder auf ganz freiwilliger Basis. Solche Privilegien können den Anreiz auf jeden Fall schaffen, dass die Menschen sich impfen lassen und somit zur Sicherheit für sich selbst und aller beitragen, keine Frage! Ich finde aber, dass dieser Lösungsansatz viel zu viele Negativaspekte hervorbringt. Einerseits wird es die Gesellschaft spalten und andererseits ein schlechtes Licht aufs Impfen generell werfen. Dies ist natürlich alles nur hypothetisch, da ich ja nicht sagen kann, wie diese Privilegien aussehen würden. Für mich ist aber der triftigste Grund der, dass es gegen unsere demokratischen Grundsätze verstoßen würde. Nicht nur, dass eine große Masse benachteiligt werden würde, auch die Entscheidungskraft liegt in gewisser Weise willkürlich im Individuum und gibt mir stark zu bedenken. Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich nach einer Alternative suchen würde, um Personen zur Impfung gegen Covid-19-Virus zu bewegen.       

Quellen:

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-debatte-impfen-vorteil-100.html

https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-wer-geimpft-ist-darf-nicht-bevorzugt-behandelt-werden/26675618.html?ticket=ST-24537164-vnSdyiZXpUaMWzgLGDFh-ap6

https://www.deutschlandfunk.de/spahns-corona-impfplan-wer-wird-zuerst-geimpft-wer-spaeter.1939.de.html?drn:news_id=1209435

1)https://arztundkarriere.com/forschung/die-entwicklung-impfstoffen/

2) https://www.gesetze-im-internet.de/pbefg/BJNR002410961.html

aktuell zum Thema:

aktuell zum Thema: https://www.tagesschau.de/inland/corona-impfung-maas-101.html

Wie sieht die ideale Welt aus? – Warum tun wir so wenig dafür?

Ich möchte mich in diesem Beitrag mit der Frage beschäftigen, wie die ideale Welt aussieht und warum wir Menschen nur so wenig dafür tun

Nun erstmals was bedeutet ideal denn überhaupt und wer oder was ist die Welt? Das Wort ideal kann im Bezug auf Personen, Gegenstände oder auch Abstraktes wie Zwecke und Bedingungen verwendet werden und bedeutet soviel wie „vollkommen perfekt“. Und für den Lyriker Hugo von Hofmannsthal ist die Welt etwas, ander/m/s jeder und alles ist, jedoch die Welt ganz allein ist. Für mich umschliest die Welt alles, von Menschen auf der Erde, über zu Staub im Weltall als auch „Leben nach dem Tod“, jenachdem ob man daran galubt oder nicht. Aus diesem Grund werde ich das Wort Welt auf die Erde und das Leben auf der Erde reduzieren, denn Menschen können meiner Meinung nach nicht die ganze Welt verändern, da wir nur Menschen und nicht Gott sind.

Wie sieht die Welt nun ideal bzw. vollkommen perfekt aus? Naja ich würde sagen es liegt im Auge des Betrachters. Jeder Mensch hat andere Werte und würde die Welt bzw. Erde anders gestalten. Ich finde das kann man vorallem daran erkennen, dass es beispielsweise immernoch den Rassismus gibt, das heißt, für manche Menschen wäre die ideale Welt ohne dunkelhäutige Menschen. Zudem kommt, nicht nur Wer und Was auf der Erde lebt und ist, sonder auch Wie sie auf der Erde Leben, aber auch hier wäre die ideale Lebensweise für jeden Menschen unterschiedlich. Es gibt zu viele Meinungsverschiedenheiten, welche dauerhaft zu Konflikten führen und auch Kriege ausbrechen.

Als Kind habe ich sehr oft darüber nachgedacht, wie es denn auf der Erde ohne Geld wäre. Ich finde das ist ein ziemlich spanende Vorstellung, welche meiner Meinung nach nie eintreten könnte. Früher habe ich mir diese Frage immer auf dieselbe Weise beantwortet, Menschen wollen leben und überleben und brauchen beispielsweise Brot und um es zu bekommen gehen sie zum Bauern, da er aber auch etwas für seine Arbeit will verlangt er etwas im Gegenzug für das Brot. Hier kommt das Geld, eigentlich ist es Perfekt , man kann für seinen Fleiß belohnt werden , hilft anderen Menschen und kann sich mit dem Geld selbst neue Werkzeuge holen um schneller Brot herzustellen und Glücklich zu werden. Im Prinzip ein ziemlich simpler Kreislauf jedoch ist es heutzutage nicht mehr so einfach, denn der Mensch strebt nach Macht und will Glücklich sein. Heutzutage denke ich, dass Geld gleich Glück ist. Jedes mal, wenn man sich was neues kauft, bekommt man Glücksgefühle wenn auch nur für einen kurzen Moment. Und wenn man davon ausgeht, dass man in die Schule, um zu Arbeiten, um dann Geld zu verdienen, damit man sich dann ein Haus, Auto und vieles mehr kaufen kann um dann glücklich zu sein, dann würde ich behaupten wir leben um glücklich zu ein. Unser Lebensziel ist es am Ende glücklich zu. Sprich dieser ganze Stress um dann glücklich zu sterben. In diesem Lebensziel steckt viel Egoismus, das heißt der Mensch denkt im Endeffekt nur an sich, denn Egoismus heißt soviel wie, dass man seine eigenen Wünsche in den Mittelpunkt stellt. Um die Erde und mit allem auf ihr und die Lebensweise darauf zu idealisieren, müsste jeder Mensch auf seine Werte und Zeile um glücklich zu sein verzichten. Hier ist die Frage für was verzichten, wie soll denn die Erde ideal aussehen und wie soll eine ideale Lebensweise aussehen? Um genau zu sein müsste nämlich nicht jeder Mensch auf seine Werte verzichten, aber alle Menschen sollten eine Meinung haben und die gleichen Werte und Ziel haben um eine Welt zu erschaffen, welche jedem passt. Die sich ist nur die, dass dann niemand mehr im Mittelpunkt stehen würde und Menschen ihr streben nach Macht zurückhalten müssten was meiner Meinung nach nicht möglich ist und außerdem wären die Menschen dann überhaupt glücklich?