Unterrichtsprotokoll 28. April 2022

Kursstufe 1- Tutor: Frau Schütze

Ablaufplan:

1.Organisatorisches

2. Herleitung des kategorischen Imperativs aus der Freiheit

3. Vergleich Goldene Regel und kategorischer Imperativ

4. Zusammenfassung

Anfangs haben wir das Beispiel Dilemma von vor den Ferien überarbeitet, das alle Ungereimtheiten geklärt wurden.

2. Herleitung des kategorischen Imperativs aus der Freiheit:

-“ Nur der gute Wille verpflichtet mich moralisch zu handeln“

-Seite 10 aus dem Kant- Heft:

1. Freiheit= Voraussetzung für die Möglichkeit ethisches Handeln überhaupt: „Nur wer nicht muss, kann wollen“

2. Bedingung der Freiheit: Zwanglosigkeit in Bezug auf Handeln

3. Hindernis für Zwanglosigkeit/Willensfreiheit: Glücksstreben des Menschen

4. Glück= vorgegebener Zweck; alles Handeln wird somit zum Mittel, ist also nie Selbstzweck

5. Nur die eine Form des Willens, der Wille an sich, das Wollen „um den Wollens Willen“, der gute Wille, kann demnach wirklich frei sein

6. Dieser freie Wille manifestiert sich im Kategorischen Imperativ, denn nur dessen Selbstverpflichtung gilt ohne jede Bedingung („Ich will, weil es vernünftig ist!“, d.h. weil es für alle Menschen jederzeit widerspruchsfrei gelten kann)

7. die Möglichkeit des Menschen, sich selbst ein moralisches Gesetz zu geben und mithilfe der Vernunft einsichtig zu sein

8. Alle Inhalte des Wollens können damit nie frei sein; z.B. kann Nicht-töten-Wollen aus Angst vor Strafe (Streben nach Wohlbefinden) herrühren.

9. Das sittliche, selbstverpflichtende Handeln ist somit der einzig wahre Ausdruck der Freiheit

10. Freiheit= Moralität

3. Vergleich Goldene Regel und kategorischer Imperativ:

  • der kategorischer Imperativ ist unbedingt und objektiv hingegen ist die Goldene Regel subjektiv und gilt unbedingt
  • Die Gemeinsamkeit ist der „moralische Kompass“ (Hilfstellung bei bei Alltäglichem) und die Wechselseitigkeit und der Perspektivenwechsel

4. Zusammenfassung:

moralische Maßstäbe:

  • aus Tradition, Religion
  • wohlüberlegtes Eigeninteresse
  • aus Erfahrung

Vernunft: – hypothetische Imperativ

  • hypothetische Imperative
  • kategorischer Imperativ -> freiwillige Verpflichtung
  • Maxime -> Prüfung

Unterrichtsprotokoll 31. März 2022

Kursstufe 1 – Tutor: Frau Schütze

Ablaufplan:

  1. Organisatorisches
  2. Kategorischer Imperativ
  3. Interview
  4. Folge 3

2. Kategorischer Imperativ:

  • „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz wäre.“ -> Sittengesetz (Immanuel Kant, S. 11)
  • Wir haben als Mensch Anteil an die Verstandswelt und die Sinnenwelt (Triebe)
  • bräuchten als Mensch das Sinnesgesetz nicht, wenn wir reinen Verstand wären

3. Interview:

  • zuerst haben wir das Interview „Herr Kant erklären Sie uns bitte den kategorischen Imperativ!“ (Immanuel Kant, S. 6-8) gemeinsam gelesen
  • dazu haben wir auf Seite 8 etwas zu hypothetische und kategorische Imperative notiert:
    • hypothetische Imperative: „wenn du x willst, dann tue y“, sind nur eingeschränkt gültig
    • kategorische Imperative: gelten universell, immer und für alle, unabhängig was der Handelnde für sich selbst anstrebt
  • anschließend haben wir uns auf Seite 9 notiert, was Maxime bedeutet -> „subjektives Gesetz nach dem man wirklich handelt“, „subjektives Gesetz des Wollens“, Aussage/Prinzip des Willens und Wollens
  • Um sich das klarer zu machen, kann man sagen, dass Kant ein Lügenverbot hat (selbst Notlügen sind verboten), denn nach ihm darf man nicht lügen, sonst muss man davon ausgehen, dass immer alle Menschen lügen
  • Danach haben wir uns die Selbstzweck-Formel: „Handle so, dass du die Menschheit, sowohl in deiner Person, als in der Person des jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“ auf Seite 11 angesehen und es wurde das Beispiel genannt, dass man sich nicht nur als Mittel für das Abitur nutzen soll, sondern auch für andere Dinge, die einem gefallen, wie z.B. einen Film zu schauen
  • Nach Kant soll man außerdem die Würde des anderen Menschen anerkennen, denn so erkennt man die Freiheit anderer Menschen an
  • Auf Seite 9 haben wir nun das Beispiel für einen Einzelfall angesehen: „Wann immer ich Geld sparen möchte, fahre ich auf Kosten anderer schwarz.“ Darunter ist Platz für ein eigenes Beispiel, dass zum Beispiel so aussehen könnte:
    • Darf ich im Supermarkt klauen?
    • Maxime: Wann immer man klauen möchte, ist es auf Kosten anderer, die dort arbeiten.
    • Verallgemeinerung: Es gibt ein Gesetz, dass es Menschen vorschreibt, auf Kosten anderer im Supermarkt zu stehlen.
    • Widerspruch: Meine Vernunft kommt zu dem Ergebnis, dass dann auch andere auf meine Kosten leben würden.
      • Kann ich das denken? Vielleicht.
      • Kann ich das wollen? Nein, es wäre nicht vernünftig.
  • Am Ende der Stunde haben wir uns noch über unsere Stufe unterhalten und welche Erlebnisse wir (vor allem in den unteren Klassenstufen) auf unserer Schule schon hatten.

Unterrichtszusammenfassung 17. März 2022

Kursstufe 1 – Tutor: Mandy Schütze

Agenda

Organisatorisches
Wille/ Willenskraft
Folge 2 von „Kant – Sophie und der Kategorische Imperativ“

Unterrichtsbeginn

5 Minuten nach dem offiziellen Unterrichts Begin kam Frau Schütze in den Raum, um die aufgrund mehrerer Krankheitsfälle dezimierte gruppe zu begrüßen.

1. Organisatorisches

Die Schüler bekamen Hefte zum Thema Berufswahl ausgeteilt.

2. Wille/ Willenskraft

Auf einem DIN-A3-Papier sollten die Schüler in zwei Gruppen (zzgl. einer Gruppe der Schüler, die digital am Unterricht teilnahmen) Ideen zum Thema Wille/ Willenskraft notieren.
Ergebnis:
-> Einflüsse von außen (z.B. Wille, sich wegen anderen zu ändern)
-> Bedürfnisse (z.B. Essen & Schlafen) [Anmerkung des Autors: die Wörter „Essen“ und „Schlafen“ standen im Vordergrund, was sowohl verbal als auch schriftlich eindeutig kommuniziert wurde]
-> dem Wille nachzugehen erzeugt Gefühle (z.B. Glück)
-> Motivation
-> erreichen eines Zieles
-> starker Antrieb
-> Ausdauerlauf
-> hungrig den Kühlschrank einräumen und nichts essen

Im Anschluss wurde der Text „IMMANUEL KANT: GRUNDLEGUNG ZUR METAPGYSIK DER SITTEN“ (vgl. Skript UE2 Moralphilosophie: Pflichtethik, S.5 oder http://gutenberg.spiegel.de/archiv/kant/sitte/sitte.xml [ACHTUNG: Link funktioniert nur bedingt]) gelesen. Die Ergebnisse dieses Textes wurden mit den zuvor vom Kurs erarbeiteten verglichen und es stellte sich heraus, dass etwa 50% davon übereinstimmten.

3. Folge 2 von „Kant – Sophie und der Kategorische Imperativ“

Nachdem alle Schüler den viel zu überraschenden und viel zu lauten Start des Videos (teils gerade so) ohne äußerliche Schäden überstanden hatten, konnte man die Protagonistin Sophie beobachten, wie sie halluziniert und mit einem fiktiven Immanuel Kant über „Pflicht, Pflichtgemäß und Pflichtwidrig“ spricht. Später wird sie von einem verheirateten jungen Mann angemacht, der behauptet, er wolle sie auf einer Veranstaltung über Kant sprechen lassen und so mit ihr ins Gespräch kommt. Sie ignoriert seine Komplimente zunächst, um ihm kurz darauf einen Korb zu geben, das Gespräch allerdings weiterzuführen. Da der Film and der Stelle endet, bleibt eine mögliche gemeinsame Zukunft der beiden offen, ein Cliffhanger, der allerdings kaum jemanden interessiert. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Unterrichtsstunde nach dem Video und damit 10 min zu früh beendet wurde und die Aufmerksamkeit der Schüler immer weniger auf Kant, dafür immer mehr auf die mögliche Beziehung der Protagonisten und der Verarbeitung vereinzelter Nahtoderfahrungen zu beginn des Videos gerichtet war.

Unterrichtsprotokoll 10.03.2021

Organisatorisches:

  • Handlungen von B und S
  • Wer war Kant?
  • Der gute Wille

1. AB Immanuel Kant

S. 4 Immanuel Kant: Beurteilen von Handlungen

1. pflichtgemäß

2. pflichtgemäß

3. aus Pflicht

4. pflichtgemäß

5. pflichtgemäß

6. pflichtwidrig

7. aus Pflicht

8. pflichtwidrig

9. pflichtwidrig

10. pflichtwidrig

11. pflichtgemäß

12. aus Pflicht

13. pflichtgemäß

14. pflichtgemäß

15. pflichtgemäß

16. pflichtgemäß

17. pflichtgemäß

S. 2: Leben und Werk

Studium und Lehre

  • 1. Werk mit 60 Jahren
  • Studiert Physik, Philosophie, Mathematik
  • Wichtige Fragen: Was kann ich wissen ?, Was kann ich tun ?, Was kann ich hoffen? Was ist der Mensch?
  • Professor für z.B. Geographie, Philosophie und Theologie

Leben

  • Er stand kurz vor zwei Ehen, die der dann wegen „zu viel nachdenken“ doch nicht einging
  • Er besuchte adlige Gesellschaften
  • gleicher wiederholender Tagesablauf, dadurch entstand ein stabiler äußerer Rahmen

War Kant ein Rassist?

  • Ja, da er seine Philosophie nur auf weiße Menschen bezog

2. Wir schauen den Film von Kant weiter (Der gute Wille)

Moralphilosophie: „Kant – Sophie Und Der Kategorische Imperativ“

Gymnasium Gerabronn

Ethik K1                                                                                                                                                 17.02.22                                                                                                                                                         

beschäftigen uns mit Moralphilosophie: Wie handle ich richtig?

Information aus folgendem Video: https://www.youtube.com/watch?v=P7stly1BFhA

-Begrundüngsmodelle:

  1. Hedonismus –>Lehre vom Genuss ( Gut ist dass, was mir Genuss bringt)
  2. Utilitarismus–> Lehre des Nutzens (Nützlich für mich und andere)
  3. Eudämonismus–>Andauernde Glückseligkeit
  4. Gebotsethik–>Handeln hängt von Verboten und Geboten ab
  5. Gefühlsethik–>Handeln nach Emotionen z.B Sympathie
  6. Pflichtethik–> kategorischer Imperativ  

-AB: Pflicht und Neigung

Unterrichts Zusammenfassung 20.01.2022

Der Unterricht begann damit, das wir die Bewegungsbögen für unsere Ethik Blog Arbeit bekommen haben.
Danach gab Frau Schütze eine Tonvase im Kreis herum und jeder musste sagen was die Vase an sich hat, oder was man mit ihr in Verbindung bringen könnte.
Als Beispiele wurden Schlangenhaut, da die Vase eine Oberfläche hatte die einer Schlangenhaut gleicht, aber auch ein Baumstumpf der mit Moos bewachsen war.

„Jedes Objekt lässt sich mit 10 Kategorien definieren“

  • Satz bzw. Zitat von Aristoteles

jeder Schüler hat 3 Bögen bekommen mit den 10 Kriterien mit denen man ein Ding aus dem Raum beschreiben solle

-> Mitschüler mussten erraten welches Ding gemeint ist anhand der 10 Kriterien

Die Tabelle mit den 10 Kriterien:

Am Ende haben wir einen Podcast/Hörspiel zum Thema Aristoteles und sein Leben angehört und ein Kreuzworträtsel dazu ausgefüllt, welches wir am Ende er Stunde besprochen haben.


Ist die Impfpflicht ethisch vertretbar ?

Ein Thema, welches ganz Deutschland seit der Zulassung des Corona Impfstoffes beschäftigt, beschäftigt heute auch mich. Die Frage ob eine Allgemeine Impflicht kommen wird und ob die Regierung das denn überhaupt darf?! Am Anfang der Pandemie, niemand wusste so richtig was zu tun ist und wie sich zu Schützen ist, aber eins war jedem klar, wir brauchen eine Lösung. Etwas das uns vor dem Virus schützt, die Symptome bekämpft oder im besten Fall das Virus auslöscht. Interessant ist das Verhalten der Menschen, als dann ein Impfstoff zugelassen wurde. der eine Teil der Bevölkerung hat die Chance ergriffen und sich direkt Impfen lassen, während der andere Teil der Bevölkerung sich weigerte und stattdessen anfing zu spekulieren ob die Impfung auch den Erwartungen entspreche. Es geht soweit, dass Einige Menschen behaupten die geimpften würden in 5 bis 10 Jahren sterben oder sich in Zombies verwandeln. Andere sagen die Impfung ist von Jeff Bezos, der Besitzer von Amazon, der die Menschen in Roboter verwandeln will und sie kontrollieren will. Die Regierung hingegen fordert die Bevölkerung dazu auf sich impfen zu lassen und behauptet die Impfung sei der einzige Weg aus der Pandemie. Also stellen sich die Fragen, warum der Regierung misstraut wird, und ob eine Impflicht gegen den Willen einiger Menschen ethisch vertretbar ist.

Warum misstrauen so viele Menschen der Regierung?

Nun da es in Deutschland eine 100% Meinungsfreiheit oder beispielsweise Pressefreiheit gibt wird es immer Menschen geben, welche nicht zufrieden mit einer Entscheidung der Regierung sind und ihre Unzufriedenheit auch ohne Konsequenzen äußern. Jedoch ist die Anzahl dieser Menschen im letzten Jahr so sehr gestiegen (37% der Bevölkerung trauen der Regierung nicht), dass diese eine eigene Partei gegründet haben, die Basis. Angefangen hat alles mit einer großen Demonstration gegen die Corona Schutzmaßnahmen. Laut den Demonstranten würde die Regierung mit den Maßnahmen und geplanten Lockdowns die Menschenrechte verletzten. Bis zum 7 Februar 2021 waren Rund 38.000 Menschen gegen die Corona Schutzmaßnahmen Demonstrieren. Weshalb die Menschen der Regierung nun misstrauen weis niemand so genau jedoch gibt es da einige mögliche Ursachen. Ein Punkt welcher sich im Laufe der letzten zwei Jahre während der Pandemie entwickelt hat, sind die leeren Versprechen, beispielsweise meinte die Regierung das es keine Impfpflicht geben wird und bereits nach wenigen Monaten hatte die Regierung eine Impfpflicht in angriff genommen (Sommer 2021). Ein andere Grund kann das Missvertrauen der Regierung in die eigenen Entscheidungen sein, bei dem die Regierung im einem Intervall von maximal drei Tagen die Maßnahmen änderte. Es kam soweit, dass die Menschen einfach nicht mehr wusste welche Regelungen den nun gelten und so immer mehr und mehr von der Regierung enttäuscht wurden. Die Bevölkerung hat sich auf Regierung verlassen welche zum nicht nachvollziehbare Entscheidungen traf: „Man fragt sich, warum Restaurants geschlossen werden, aber keine Friseure.“ Zudem ist es für einige Menschen nicht verständlich weshalb die Regierung auf manche Experten hört und auf andere nicht, die Expertenmeinungen also Subjektiv zum eigenen Vorteil zu benutzen und nicht im Sinne des Volkes handeln und das beste für das Volk zu sehen.

Also ist die Regierung selbst Schuld?! Nun solch eine Lage mit einer Weltweiten Pandemie welche endlos erscheint, hatte die Menschheit schon lange nicht und war weder darauf vorbereitet noch hatte man praktische Erfahrungen mit solch einer Pandemie. Dennoch trägt die Regierung eine große Verantwortung und muss für das Volk entscheiden.

Ist es ethisch vertretbar, wenn die Regierung uns zur Impfung zwingt?

Die Bundesregierung hat am 2 Dezember 2021 den Deutschen Ethikrat um eine Einschätzung der ethischen Aspekte hinsichtlich einer Impfpflicht gebeten. Doch vorest muss geklärt werden was ethisch denn bedeutet? Ethisch stammt von dem Wort Ethik, was wiederum ein Teilgebiet in der Philosophie ist und sich mit den Grundlagen menschlicher Werte, Normen, Sitten und Moralvorstellungen befasst, und dabei eine Anleitung zum richtigen Handeln geben will.

Was war nun die Einschätzung des Ethikrats?

Er unterstreicht, dass eine gesetzliche Impfpflicht stets eine erhebliche Beeinträchtigung rechtlich und moralisch geschützter Güter darstellt. Ihre Ausweitung ist daher nur zu rechtfertigen, wenn sie gravierende negative Folgen möglicher künftiger Pandemiewellen wie eine hohe Sterblichkeit, langfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen signifikanter Teile der Bevölkerung oder einen drohenden Kollaps des Gesundheitssystems abzuschwächen oder zu verhindern vermag. Deutscher Ethikrat empfiehlt Ausweitung der gesetzlichen Impfpflicht

Der Deutsche Ethikrat hat einige Aspekte diskutiert, welche größtenteils negativ und gegen eine Impfpflicht waren, den befürwortenden Aspekte Werte/gewichtig jedoch unterlegt waren. Der Ethikrat hat sic für eine Allgemeine Impfpflicht entschieden wenn diese Langfriste schwerwiegende Folgen vermindert oder sogar ausschließt. Dem Ethikrat ist aber klar bewusst, das die Impfung keine Lösung ist, aber ein Mittel um die Schäden durch Corona so klein wie möglich zu halten. Der Rat sagt aber auch, dass alles Transparent sein soll und die Menschen über alle aufgeklärt werden müssen.

Fazit

Meine Meinung zur Impfpflicht hat sich durch der Auseinandersetzung mit diesem Thema nicht großartig geändert. Es ist ein sehr heikles Thema mit vielem positiven und negativen Seiten. Ich persönlich habe mich bereits Boostern lassen und vertraue in die Wirkung des Impfstoffes und wäre auch für eine allgemeine Impfpflicht denn hier geht es nicht um das Individuum, sondern um eine ganze Bevölkerung. Meiner Meinung nach gibt es einen großen Teil in der Gruppe der Querdenker, welche einfach einen Mangel an Information und Wissen haben , sich zudem sehr leicht zum Beispiel über social Media von Verschwörungstheoretikern beeinflussen lassen. Schuld daran ist die Herangehensweise der Regierung und wie sie die Impfung von Anfang an an das Volk verkauft haben. Viele Menschen waren einfach unschlüssig, weil die Regierung selbst am Anfang nicht zu 100% hinter dem Impfstoff standen und in öffentlichen Medien sich nicht klar genug ausdrückten. Zudem gibt es Länder wie Dänemark, welches ohne Impfpflicht eine solch hohe Impfquote haben, dass sie bereits einen Teil ihres alten Alltags wieder leben können und es gibt Länder wie Österreich, welches mit einer harten Impfpflicht durchgreift.

Deutschland ist meiner Meinung nach vielen Ländern hinterher was die Pandemie betrifft!!!

Quellen;

Querdenker: Wer sie sind – und wie sich die Bewegung entwickelt | BR24

Ethik – DocCheck Flexikon

Warum das Vertrauen in die Regierung verloren geht (berliner-kurier.de)

Stundenprotokoll,Ethik 13.01.2021

Morlaphilosophie: Tugendethik

-Frau Schütze zeigt uns zum Einstieg ein Bild welches vier der Cardinaltugenden abbildet:

  • Gerechtigkeit
  • Mut
  • Hemmung
  • Bescheidenheit

-Frau Schütze lässt uns selbst die für uns wichtigen Tugenden aufschreiben und sammelt sie vorne an der Wand. Mit der Frage nach dem Grund der Existenz der für uns wichtigen Tugenden teilt sie uns ein Arbeitsblatt zu Aristoteles aus.

AB: „Aristoteles, wie können wir glücklich werden?“

-Das AB enthält wesentliche Fragen, welche nach dem Lesen des Textes beantwortet werden sollen. Sie dienen dem Vertändnis der Sichtweise von Aristoteles auf das Wesen und die Handlungen des Menschen.

  • Was bedeutet Glück für Aristoteles?

Glück ist für Aristoteles das wonach jeder Mensch strebt. Die Glückseeligkeit als solche ist somit für Aristoteles das allem Handeln zugrunde liegende Ziel.

  • Was macht den Menschen laut Aristoteles besonderst gegenüber Pflanzen und Tieren?

Für Aristoteles unterscheiden sich Menschen von Tieren darin, dass Menschen fähig sind dank ihres Verstandes, des logischen Denkens, ihre Gefühle und Triebe zu kontrollieren. Tiere handeln hingegen rein Gefühls- und Triebgesteuert und können jene nicht kontrollieren.

Vernunft(Verstand gesteuertes Handeln) <–> Unvernunft(sinnlicher Instinkt: Begehren | vegetatives Vermögen: physisches Vermögen)

  • Was haben für Aristoteles Tugenden mit Glück zu tun?

Laut Aristoteles führt tugendhaftes Handeln zu Glückseeligkeit, also sollte man Tugendhaft handeln um jene zu erreichen.

  • Wie sollen wir also laut Aristoteles leben, um die Glückseeligkeit zu erlangen?

Für Aristoteles ist ein Leben ganz im Sinne des Geistes, losgelöst von seinen Trieben, allein der Kontrolle des Geistes unterstellt die Lebensweise, mit hilfe derer man die Glückseeligkeit erlangen kann.

Was ist genau ist jetzt tugendhaftes Leben für Aristoteles, und was ist eine richtige Tugend?

Für Aristoteles zeichnet sich tugendhaftes Handeln durch eine Vernunft geleitete Handlungsweise aus. Dabei muss man allerdings immer die Balance zwischen zu viel und zu wenig einer Tugenden finden, man muss imer das richtige Maß finden.

zu wenig <– (Tugend) –> zu viel

Das wird durch den Umstand bedingt, dass Tugenden immer in Relation mit den Punkten …

  • relativität
  • subjektivität
  • Situation

… richtig angepasst werden müssen, da man sich in einer spezifischen Situation auch mit einem bestimmten Maß an einer Tugend an die Umstände anpassen muss. Beispielhaft wären hier folgende Fälle:

zu wenig(Verschlossenheit,Feindschaft) <– Toleranz(Tugend) –> zu viel(Beliebigkeit)

zu wenig(Unhöflichkeit) <– Freundlichkeit(Tugend) –> zu viel(unnahbar,angreifbar)

Wie wird man also glücklich?

Für Aristoteles spielt wie bereits erwähnt ein tugendhaftes Leben eine zentrale Rolle, allerdings spielt auch immer das erreichen eines untergeorneten Ziels eine große Rolle. Die einzelnen untergeordneten Zeile selbst sind für Aristoteles immer nur Zwischenschritte und sind einem höheren Ziel untergeordnet. Das erreichen der jeweiligen, selbstgestellten Unterziele führt einen somit immer näher an die Glückseeligkeit heran. Das kann man zum Beispiel anhand von sportlichen Aktivitäten veranschaulichen.

sportliche Aktivität(Primärziel) -> körperl. Fitness(2. Ziel) -> Gesundheit(3.Ziel) … ->Glückseeligkeit

Zusammengefasst erlangt man also seine Glückseeligkeit durch tugendhaftes Handeln und das Erreichen seiner eigenen Ziele.

Die einzige Lösung?

Neulich sollten wir uns überlegen, wie man den Antisemitismus (= Judenhass) in Deutschland beenden könnte.
Meiner Meinung nach geht dies nur durch die Annullierung einer Gruppe: entweder der hassenden oder derer, die gehasst werden.

Dies mag zwar sehr Aggressiv klingen, meint aber nicht zwingend die Ermordung der Menschen.

Zunächst die Begründung der Meinung: solange es Minderheiten gibt, werden diese zum Vorteil anderer unterdrückt werden. Solange nicht automatisch für das Wohlbefinden aller gesorgt ist, werden Menschen konkurrieren und versuchen, sich durch mal mehr mal weniger legale Mittel über andere zu stellen und so zumindest für sich ein ertragbares Leben zu schaffen. Favorisiert werden Minderheiten als Sündenböcke benutzt, da diese sich kaum wehren können und problemlos einen gemeinsamen Feind für eine Menschengruppe darstellen können. Minderheiten abzuschaffen würde heißen, auch das Judentum abzuschaffen. So gäbe es keinen Judenhass mehr, dafür würde man sich andere Sündenböcke suchen (dazu später mehr). Das Wohlbefinden aller zu erreichen ist unmöglich, denke man allein an Sportveranstaltungen, bei den es nur einen Gewinner bzw. eine Gewinnermannschaft geben kann. Die anderen sind traurig, Hass entsteht. Außerdem muss jeder für sich selbst sorgen, arbeiten, sich anstrengen, schauen, dass er überlebt. Das bekommen manche besser hin, andere schlechter, ein weiterer Grund für Neid und Hass.

Also muss man die Minderheiten abschaffen – ohne Judentum und Juden auch kein Judenhass.
Möchte man nur den Antisemitismus bekämpfen, könnte man also die Religionen abschaffen. Der Glaube der Menschen könnte ja bleiben, sie wären aber nicht mehr dem Judentum angehörig und damit auch keine Juden mehr.
Leider würden sich die Menschen andere Sündenböcke suchen, da diese für politische Macht unabdingbar sind.
In Amerika fand man eine besonders gute Lösung: Schwarze (nein, der Ausdruck ist nicht rassistisch), oder um dem deutschen Sprachgebrauch gerecht zu werden: Schwarz*in.
Das „tolle“ – oder eben nicht so tolle – an denen ist nämlich, dass sie ihre Hautfarbe nicht einfach wechseln können. Der Sündenbock „Afroamerikaner&co.“ bleibt für immer.

Damit steht fest: Das entfernen der Minderheiten erfüllt seinen Zweck nur bedingt.
Die andere Möglichkeit: die Hassenden loswerden. Doch auch das ist ein aussichtsloses verfangen, da diese Gruppe höchst komplex ist und ständig wächst. Möchte man den Antisemitismus bekämpfen, muss das Judentum abgeschafft werden, möchte man allen hass bekämpfen, die Menschheit. Selbst ein einzelner Mensch würde sich selbst hassen, sich Vorwürfe machen und wäre bis zu seinem Tod nicht glücklich.

Ist es gerechtfertigt, die lgbtqia+ community zu diskriminieren?

In Ländern wie Russland darf man weder in Werbung noch sonst öffentlich zeigen, wenn man zur lgbtqia+ community gehört, weil man sonst bestraft wird. Es wird als Sünde angesehen, wenn man einen gleichgeschlechtlichen Partner hat.

Ich selber hatte schon einmal die Diskussion mit zwei Jungs in meinem Alter. Einer von ihnen meinte, dass er sein Kind weggeben würde, wenn es zu lgbtqia+ gehören würde. Der Andere meinte, dass er sich nicht vorstellen will, wie zwei Männer zusammen sind. Als dann feststand, dass ich bisexuell bin meinte der zweite, dass es ja okay sei, wenn zwei Mädchen zusammen sind, aber bei Jungs nicht. Beide meinten auch, dass es in ihrem Land (Polen und Russland) nicht akzeptiert sei. 

Das war bis jetzt meine erste und einzige Erfahrung mit Homophoben. Aber ich habe auch schon ganz viele Geschichten gehört, wo das nicht friedlich abgelaufen ist, sondern Menschen ersthaft verletzt worden sind.

Ich kann verstehen, dass gleichgeschlechtliche Liebe oder eine andere Geschlechtsidenität für manche nicht das einfachste zu verstehen ist und dass es früher nicht nur in einigen Ländern sonder Weltweit und vor allem in der Kirche nicht gern gesehen war. 

Aber wir leben jetzt im 21. Jahrhundert. Ich finde wir haben durchaus wichtigere Probleme, wie lgbtqia+ oder auch die immer weniger zu sehenden typischen Geschlechterrollen, bei denen der Mann arbeiten geht und die Frau die typische Hausfrau ist. Stattdessen haben wir die Klimakatastrophe oder auch Corona.

Selbst ohne diese Probleme finde ich es einfach nicht gerechtfertigt die lgbtqia+ community zu diskriminieren. Man kann nicht bestimmen, in wen und wann man sich verliebt oder ob man sich überhaupt verliebt. Genauso wie man nicht bestimmen kann ob man sich als männliche Person oder als weibliche Person oder vielleicht Genderfluid am wohlsten fühlt. Häufig wird das Argument „In meiner Religion/in meinem Land ist das verboten, deswegen darf das keiner“ das macht aber genauso wenig sinn, wie wenn man sagen würde „Ich hab eine Nussallergie, deswegen dürft ihr keine Nüsse mehr essen.“. Jemanden zu lieben oder das eigene Geschlecht zu ändern tut keinem anderen weh. Es ist nur damit man selber glücklich ist.

Ich find es auch absolut nicht schlimm mit Menschen über lgbtqia+ zu reden, auch wenn sie nicht dazu gehören. Oft zeigt das einfach nur die Neugier und auch wenn dumme Fragen kommen sind sie meistens gar nicht so gemeint, weil sich manche einfach nicht vorstellen können ein teil von lgbtqia+ zu sein. Und genau dann finde ich es wichtig mit menschen die dazu gehören drüber zu reden und offen mit dem Thema umzugehen. Ich finde es noch nichtmal das wichtigste, dass man es stark unterstützt und bei jeder Aktion dabei ist. Für mich reicht es schon wenn man die Menschen einfach so akzeptiert wie sie sind und offen mit dem Thema umgehen kann. 

Um auf die Konversation mit den beiden Jungs zurückzukommen. Ich finde dass man vor allem Familienmitglieder und Freunde, die sich outen nicht abstoßen sollte, weil das häufig Überwindung kostet, weil man eben die Angst hat abgestoßen zu werden und man sich danach möglicherweise wieder versteckt.

Ich finde es ist absolut nicht gerechtfertigt und auch nicht fair Menschen, die zur lgbtqia+ community gehören zu diskriminieren, weil keiner entscheiden kann in wen man sich verliebt genauso wenig wie jemand anderes darüber entscheiden kann.