Zusammenfassung der Doppelstunde vom 5.7.2019

Thema: Film „TOMORROW – Die Welt ist voller Lösungen“, Garten der Familie Munzinger

Datum: 5.07.2019

Zeit: 7:45-9:20 Uhr

Referentin: Frau Schütze

Anwesend: Alle

In der ersten Stunde der Doppelstunde schauten wir den Film „TOMORROW- Die Welt ist voller Lösungen“, weiter. Er handelt grob darum, wie man in fünf unterschiedlichen Bereichen das Leben auf eine nachhaltige Art und Weise gestalten kann. Die Themengebiete waren Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft, Demokratie und Bildung. Wir lernten in dem Filmabschnitt den wir an dem Tag sahen nachhaltige Lösungsansätze in Wirtschaft, Demokratie und Bildung. Es wurde unter dem Stichwort Wirtschaft angesprochen, dass es mehrere und individuelle Währungen geben solle, damit so die einzelnen Kommunen mit ihrer eigenen Währung somit den Geschäften in ihrem Umfeld besser unterstützen könnten. Diese Währung könnte ebenso nicht versteuerbar sein, da sie in anderen Regionen nichts wert wäre. Nur das Vertrauen der eigenen Leute wäre nötig, damit so ein Währungssystem Bestand hätte. Wirtschaftlich schwache Länder wie Griechenland könntn mit ihrer eigenen Wähung könnten somit ihre Wirtschaft schneller ankurbeln, doch oft ist es so, dass die vorherrschenden Gesetze solche Währungsreformen verhindern. Ein positives Beispiel wie so ein System funktioniert kann man in Bristol sehen, wo Experten behaupten, dass ihre eigene Währung einen zwei bis vier mal so hohen Effekt hat wie der Euro.

Als wir zur Demokratie kamen wurde gleich zu Beginn erwähnt, dass der Mensch egal wo auf der Welt zu wenig Einfluss in der Gestaltung der Wirtschaft und Gesellschaft hat, was heutzutage große Konzerne übernehmen. Dadurch werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer. Man müsste schon in der Politik ein Zeichen setzen, wie das Vorgehen gegen Korruption und falsche Politiker und dass mehr Kontrolle durch das Volk erreicht wird. In Indien läuft beispielsweise in einem kleinen Dorf ein sehr schlaues Prinzip. Der Bürgermeister bespricht alle Veränderungspunkte im Dorf offen mit allen Mitbürgern und lässt sie alle Entscheidungen mitgestalten. Dadurch wird Vertrauen geschaffen und die tatzächlich große Probleme können so bearbeitet werden wie das Sanieren der Slums, Bauen von Schulen, Gemeinsames Sauberhalten der Stadt und das Zusammenwohnen von ärmeren und reicheren Familien in einem Doppelhaus. So können sie sich gegenseitig unterstützen und das Vertrauen wächst noch mehr.

Der letzte Punkt des Filmes, wo man Dinge nachhaltig verändern sollte war die Bildung. Dort wurde besonders ein Schwerpunkt auf das Schulsystem in Finnland. Die Schüler dort sind nicht gerade die reichsten Kinder, doch sie bringen die besten Schulabschlüsse in der ganzen Welt zustande. Es sind einige Punkte, welche das Schulsystem in Finnland so besonders macht. Zum einen gibt es wenig Bürokratie, es werden keine Vergleichstests mit anderen Schulen durchgeführt und alles ist auf Vertrauen aufgebaut. Zum anderen werden die Schüler von anfang an in Fächern wie Sonderpädagogik und Psychologie vertraut gemacht und es werden viele Praktika unternommen. um das Kind gut auf die berufliche Zukunft vorzubereiten. Es wird zum Lehrer ein soziales Verhältniss und Respekt zueinander aufgebaut, da auf jeden Schüler ebenso einzeln eingegangen wird, dass jeder Schüler mitkommt. Ihnen werden auch Lebenskompetenzen wie nähen, musizieren, kochen, Arbeit mit Holz und Metall beigebracht was für das spätere Leben immer zum Vorteil sein wird. Gute Werte wie Antirassismus, Liebe, Vertrauen und Toleranz werden den Kindern durch verschieden Methoden vermittelt und daran sollte sich jede Schule ein Beispiel nehmen

In der zweiten Stunde gaben wir kurz unsere Meinung dazu ab wie wir die Lösungsansätze in den fünf Bereichen nachhaltig und sinnvoll hielten. Schließlich gingen wir, da es schon um das Thema Nachhaltigkeit ging, in den Garten von Familie Munzinger um mal ein Bild davon zu bekommen, wie man schon allein als ein Mensch durch so etwas nachhaltig in der Welt verändern zu können.

Hobbes

Links: https://querbeet-gerabronn.de/

https://www.tomorrow-derfilm.de/

Kinderarbeit

Wenn man in unserer heutigen Gesellschaft fragen würde, wer Kinderarbeit in Ordnung findet, würde kaum jemand diese Frage bejahen. Dennoch unterstützen sehr viele Menschen im Unbewussten Kinderarbeit durch Kauf von Produkten, welche durch Kinderarbeit günstig produziert werden. Vor allem beim Kauf von Kleidung geschieht dies sehr oft, da ja jeder am Preis sparen möchte und nicht bereit ist, mehr Geld für fair produzierte Kleidung Ein Grund dafür könnte sein, dass unserer Gesellschaft der eigene Wohlstand wichtiger ist, als Kinder, die unter menschenunwürdigen Bedingungen zur Arbeit gezwungen werden. Vor allem in einem reichen Land wie Deutschland sollte man, meiner Meinung nach, sein Geld nicht egoistisch und blind für den eigenen Gewinn einsetzen und ein aktives Zeichen gegen Kinderarbeit setzen. Das kann man am Besten damit tun, indem man ausschließlich Fair-Trade-Produkte kauft oder Waren, die das Gütesiegel haben, welches Kinderarbeit ausschließt. Viele Menschen mögen jetzt sagen, dass sei doch kaum möglich, da man ja als einzelne Person nichts bewirken kann und es im Endeffekt sowieso  keinen Unterschied macht. Doch wenn jeder so denken würde, wird sich auch in Zukunft nichts verändern. Außerdem sind Produkte, die fair produziert und gehandelt werden, nicht automatisch unbezahlbar teurer als Billigware. Es ist wichtig heute ein Zeichen gegen Kinderarbeit zu setzen und andere dazu motivieren. Wenn das jeder von uns tun würde könnte, kann man das Morgen vieler Kinder und Familien in den 3-Welt-Ländern lebenswerter machen.

Ich würde mich über eure Meinung zu diesem Thema freuen

LG Kant

Das Geheimnis eines glücklichen Herzens

Was macht einen Menschen glücklich? Diese Frage beschäftigen heutzutage viele Menschen. Laut einer Statistik (Quelle 1) sind Gesundheit, Partnerschaft und Familie der Weg zu einem glücklichen Leben. Doch ist das in der Realität wirklich so? Und was ist, wenn wir keine Gesundheit oder Familie haben. Heißt das dann für uns, dass wir dann nicht glücklich sein können?

Eine sehr wichtige Voraussetzung für das „glücklich sein“ ist die Dankbarkeit. Dankbare Menschen sind glücklicher als Undankbare (Quelle 2). Doch gerade was die Undankbarkeit angeht, sind wir Deutschen, meiner Meinung nach, ziemlich gut. Obwohl wir es, im Vergleich zu anderen Ländern, ziemlich gut haben, beschweren wir uns über Kleinigkeiten. Vieles sehe ich in meinem Alltag und in meiner Umgebung. Wir sind nicht zufrieden mit dem Essen, beschweren uns, dass die Sachen in den Läden immer teurer werden und klagen über niedriges Gehalt.  Von meinem Onkel höre ich häufig, dass seine Kollegen in der Firma oft undankbar über ihr Gehalt sind, obwohl sie wesentlich besser verdienen als sie es bei anderen Firmen tun würden. Grund dafür ist der Neid, dass der andere noch mehr verdient als man selbst. Anstatt zufrieden zu sein mit dem was man hat, möchte man immer noch mehr. Dieses kann uns nicht glücklich machen. Ich behaupte, dass selbst die reichsten Menschen auf unserem Planeten, die gefühlt alles haben können, nicht glücklich sind. Dadurch erkennen wir, dass uns das Materielle nicht glücklich machen kann.

Doch wie können wir dankbar sein in Not, wie zum Beispiel in Krankheit? Hier wurde mir Charles Wesley Naylor ein Vorbild. Vor einiger Zeit habe ich mich etwas mit seinem Buch „ das Geheimnis eines fröhlichen Herzens“ beschäftigt. Hier ist ein Auszug aus dem Vorwort des Buches (Quelle 3):

„Über vierzig Jahre lang krank im Bett liegen und doch ein fröhliches Herz haben? Wie ist das möglich? Der Verfasser dieses Buches erzählt es uns. Dreizehn Jahre lang verkündigte er das Evangelium als gesunder Mensch. Da traf ihn plötzlich ein Unfall, der ihn für den Rest seines Lebens ans Bett fesselte. Gelähmt, hilflos, selten ohne Schmerzen, suchte er nach einer neuen Erfüllung seines Lebens. Er konnte nicht mehr hinter der Kanzel stehen, aber er konnte Artikel schreiben für die Evangeliums-Posaune oder das Jugendblatt. Er konnte Lieder dichten, die heute noch von einer dankbaren Gemeinde gesungen werden. Er konnte Ratsuchenden Antwort schreiben. Er wurde seinen Besuchern ein Seelsorger, er betete mit Kranken, dass sie gesund wurden und er selbst lag hilflos im Bett. In dieser Zeit lernte er das Geheimnis eines fröhlichen Herzens. Bruder Naylor wurde 1874 im Staate Ohio in USA geboren. Mit achtzehn Jahren bekehrte er sich zum Herrn, sieben Jahre später wurde er als Prediger ordiniert. Zehn Jahre danach, am 28. Juni 1909 traf ihn der Unfall, der ihn bis zu seinem Tode, am 21. Februar 1950 ans Bett fesselte. Er schrieb während seiner Krankheit 8 Bücher und dichtete insgesamt 150 Lieder. In den ersten Jahren diktierte er seiner Frau die Briefe, Artikel und Bücher. Später hatte er eine Diktiermaschine am Bett stehen, sodass er unabhängig von einer zweiten Person arbeiten konnte. Unser Liederbuch „Neue ZionsLoblieder“ enthält 26 Lieder von ihm. Auch wir können mit einem fröhlichen Herzen durch ein leidgeprüftes Leben gehen. Willst du den Weg dazu kennen lernen?“

 Charles Naylor hatte eigentlich gute Gründe, für den Rest seines Lebens undankbar zu sein. Doch das erstaunliche ist, dass er trotz seiner schweren Krankheit einen Sinn in seinem Leben gesehen hat, nämlich den Glauben in Jesus Christus. Obwohl er fast 40 Jahre lang „ans Bett gefesselt war“, wusste er sich von Gott gebraucht und war für viele Menschen ein Segen.

Auch meiner Meinung nach liegt das Glück des Lebens in dem Glauben und dem Leben mit Jesus Christus. Jesus selbst spricht: „Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht!“ (Joh. 14,27). Jesus gibt uns den wahren Frieden und das echte Glück. Durch ihn habe ich einen Sinn im Leben und kann der Aufforderung nachgehen: „Freut euch im Herrn allezeit; abermal sage ich: Freut euch!“ (Philipper 4, 4) . 

Ich möchte dir, lieber Leser, die Frage stellen: Bist du glücklich? Hast du schon das Glück des Lebens gefunden? Hast du ein glückliches Herz? Schreibt mir eure Gedanken gern in die Kommentare.

Lg Sokratis

Quellen:

1.)Statistik zu Dingen, die uns Glücklich machen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/818/umfrage/was-gluecklich-macht/

2.)Warum dankbare Menschen glücklicher sind

3.) Buch „Das Geheimnis eines fröhlichen Herzens“ von Charles Wesley Naylor. Auszug aus Seite 2. http://diegemeindegottes.com/pdf/buecher/Das-Geheimnis-eines-froehlichen-Herzens.pdf

choices

Wie und mit welcher Art man in einer Situation richtig handelt oder reagiert, ist von Person zu Personen unterschiedlich. Menschen haben verschiedene Ansichten und Blickwinkel auf Konflikte oder jegliche Art von Situationen. Sie handeln nach ihrem Gewissen oder ihren Werten. Aber wodurch definieren sich eigentlich unsere Werte und gehen diese nicht nach und nach verloren? Suchen wir uns nicht einfach immer den leichtesten Weg, Hindernissen aus zu weichen?

Werte sind tief-verwurzelte, bedeutsame und durchdringliche Überzeugungen, Haltungen (Einstellungen), Ideale und Bedürfnisse, welche gewöhnlich von den Mitgliedern einer Gesellschaft auf unbestimmte Zeit individuell geteilt werden und zumeist das Gute oder Schlechte betreffen. (https://ethik-unterrichten.de/lexikon/werte/)

Menschen müssen im Leben viele wichtige Entscheidungen treffen, die großen Einfluss auf ihr Leben haben können. Das Leben ist eine einzige Entscheidung. Man entscheidet sich jeden Tag unterbewusst dafür, zu leben. Diese Entscheidungen treffen wir nicht einfach so. Viele Faktoren haben Einfluss darauf, wie ich auf Dinge wie Probleme reagiere oder mit Drucksituationen umgehe. Oft entscheidet unser Unterbewusstsein also unser Bauchgefühl darüber was für uns moralisch falsch oder richtig ist. Wenn wir etwas tun und es unseren eigentlichen Werten wiederspricht bekommen wir meistens ein schlechtes Gewissen oder bereuen unsere Tat. Dieses Gewissen kommt nicht von alleine. Wir werden unser Leben lang durch Erfahrungen geprägt. Am Anfang spielen unsere Eltern eine entscheidende Rolle. Sie haben uns erzogen und von klein auf einen großen Einfluss auf unsere moralische Entwicklung genommen. Viele Kinder übernehmen die Wertevorstellung ihrer Eltern zu großen Teilen, auch deswegen, weil die Meinung der Eltern von einem selbst auch in fortgeschrittenem Alter noch von Bedeutung ist. Allerdings heißt das nicht zwangsläufig, dass sich unsere Werte nicht ändern. Meistens entscheidet man sich im Jugendalter dazu, wer man sein will und welche Werte für einen persönlich von Bedeutung sind. Man schließt sich Gruppen an, deren Werte und Prinzipien dich beeinflussen können. Wo wir wieder bei Entscheidungen wären…  Auch Dinge wie der Glaube beeinflussen unsere Werte und damit verbundenen Entscheidungen. Ich lebe nach den Vorstellungen meiner Religion und versuche mich nach ihren Werten und Normen zu orientieren. Hinzu kommen Erfahrungen im Leben im Guten sowie im schlechten Sinne. Schlechte Erfahrungen lassen uns kälter werden, da man nicht das Risiko eingehen möchte, nochmals enttäuscht oder verletzt zu werden. Gute Erfahrungen hingegen können uns in unseren Prinzipien stärken und an ihnen festhalten lassen. Natürlich sind hier auch Gefühle im Spiel, sie können der Grund sein, warum wir gegen unsere Prinzipien handeln, dabei spielt es keine Rolle, ob es positive oder negative Gefühle sind. Liebe oder Hass lässt uns die schlimmsten und verrücktesten Dinge machen. Aber nicht nur Gefühle sind Gründe dafür, warum wir unsere Werte in den Sand setzten und sie verleugnen. Gruppenzwang, die Angst nicht dazu zu gehören oder akzeptiert zu werden, lässt uns Dinge tun oder eben nicht tun einfach nur, um nicht aus dem Schema auf zu fallen. Es ist leichter mit der Welle zu schwimmen als gegen sie. Wir folgen dem Mainstream und dabei geht das verloren, was uns eigentlich ausmachen sollte. Leute werden Vegan, weil das alle tun und nicht aus eigener Überzeugung heraus. Man will den Menschen gefallen und ein Teil der Gesellschaft sein. Es ist einfach nicht“ in“, wenn man nicht trinkt, raucht und feiern geht. Doch genau an diesem Punkt entscheidet man sich entweder sich selber treu zu bleiben oder dafür den leichten bequemen Weg zu gehen und einer von vielen zu sein. Am Ende entscheidet niemand anderes als wir selbst, wer wir sind und welche Werte uns definieren. Für einen selber sollte nicht wichtig sein, ob man gemocht wird, sondern viel mehr, ob man sich selber mögen kann, so wie man ist.

be who you are not who the world wants you to be…it is up to you

Scientology – Hoffnungsträger oder eine Gefahr?

Scientology („Lehre des Wissens“) ist eine neue religiöse Bewegung, die 1954 gegründet wurde und auf den Schriften von L. Ron Hubbard beruht. Sein berühmtestes Buch „Dianetik: Die moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit“ wurde sogar über 21 Millionen Mal gedruckt. In diesem geht stellt er klar, dass alle Lebewesen das Ziel zum überleben haben. Dies wird durch unseren Verstand gesteuert. Laut Hubbbard besteht dieser aus zwei Teilen: einem analytischen, der für jedes Problem eine Lösung hat, und dem reaktivem, der bei negativen Eindrücken und emotionalen Schmerzen aktiv wird. Deshalb möchte diese Organisation diese „fehlerhaften Datenansätze“ durch einen sogenannten E-Meter aufspüren und löschen, damit der Verstand wieder fehlerfrei arbeiten kann. Somit sieht Scientology sich als Erlösungsreligion, die dem Menschen den Zustand geistiger Freiheit vermittelt und ihn von seinen Fesseln im physischen Universum befreien will. Ihr Ziel ist es also die Vernichtung aller menschlichen Defekte und eine perfekten Welt ohne Mängel zu erreichen. Dabei spielt aber auch die Gerechtigkeit für jeden einzelnen Menschen eine Rolle. Um diese Ideologie gut zu verbreiten, wird viel durch Bücher, Versprechungen wir die Heilung schwerer Krankheiten aber auch durch Stars geworben, die nur Gutes darüber erzählen. Vor allem Tom Cruise ist einer der berühmtesten davon. Doch gerade durch negative Gefühle wie z.B. Einsamkeit und Trauer, sehen manche Menschen in Scientology einen Hoffnungsträger. Schaut man sich jedoch Berichte zu ausgestiegenen Personen an, bekommt man einen sehr guten Blick hinter die eigentliche Kulisse. Es wird berichtet, dass die Versprechungen nicht eingehalten werden und vor allem Kinder es sehr schwer haben. Diese werden nämlich als Erwachsene in kleinen Körpern gesehen und haben deshalb keine leichte Kindheit und eine harte Erziehung. Auch gibt es das sogenannte „Rehabilitation Project Force“. Es ist ein Programm für Mitglieder, die angeblich gegen Erwartungen oder Richtlinien verstoßen haben. Doch man kann es genau so gut als ein Privatgefängnis ansehen, da jede kleinste Übertretung bestraft wurde. Aus einem Bericht eines Deutschen an das Amtsgericht in Berlin finden wir diese Worte:

„Die Repressalien der „Kirchenleitung“ gipfelten im Juni/Juli 1996 darin, daß der Kläger, da er und seine Freundin immer noch nicht von Ihren Heiratsplänen Abstand nahmen, zwei Wochen lang in einem ca. 4 qm großem fensterlosen Raum in Clearwater gefangengehalten und insbesondere psychisch gefoltert wurde.“

Auch kann Scientology für die Mitglieder sehr gefährlich werden, da diese völlig abhängig gemacht werden können. Vor allem Aussteiger können mit Verfolgung oder Erpressung rechnen.

Für mich persönlich waren diese Berichte erschreckend. Erstens sind wir perfekt so wie wir von Gott erschaffen worden sind und man darf auf keinen Fall behaupten, der Mensch hätte menschliche Defekte und sollte sie deshalb beseitigen. Außerdem sollte jeder Mensch eine Entscheidungsfreiheit besitzen und nicht mit negativen Folgen nach einem Ausstieg rechnen müssen. Auch verstößt Scientology gegen die Menschenrechte, da niemand einfach so eingesperrt werden darf.

Jetzt würde mich natürlich auch brennend interessieren, was ihr zu diesem thema sagt und wie ihr dazu steht, weshalb ich mich über eure Kommentare freuen würde!

Quellen:

https://e-hausaufgaben.de/Referate/D10590-Praesentation-Scientology-zwischen-Attraktivitaet-und-Gefahr.php

https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/jenseits_der_traditionellen_kirchen/pwiescientology100.html#lehre

http://agpf.de/Archiv/RPF.htm

Lg Aspasia

Zusammenfassung der Doppelstunde vom 28.06.2019

Thema: Film „TOMORROW – Die Welt ist voller Lösungen“

Datum: 28.06.2019

Zeit: 7:45-9:20 Uhr

Referentin: Frau Schütze

Anwesend: Alle

In der Stunde wurde ein großer Teil des Dokumentarfilms „TOMORROW- Die Welt ist voller Lösungen“ von Cyril Dion und Melanie Laurent, aus dem Jahr 2015, gemeinsam angeschaut. Der Film, der in zehn Ländern gedreht wurde, zeigt die momentane Situation der Welt mit ihren global zunehmenden Problemen, wie der Energie- und Ressourcenverknappung, auf. Der Film beginnt mit einer „katastrophalen Nachricht“, nämlich der Prophezeiung dass es auf unserem Planeten eine Rohstoffarmut geben wird und dass dadurch unsere gesamte Zivilisation zusammenbrechen wird. Die Hauptakteure Cyril Dion (Autor) und Melanie Laurent (Schauspielerin) beschließen auf Grund dieser schrecklichen Voraussagung etwas zu unternehmen. Schnell merken sie, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zum Handeln zu bewegen. Deshalb begeben sie sich auf die Reise um Menschen zu finden, die bereits nachhaltige Projekte ausführen.   

Der Film zeigt fünf Probleme der Welt auf,  die verändert werden müssen. Drei dieser fünf Probleme wurden in dieser Stunde betrachtet.

  1. Ernährung/ Landwirtschaft

In der Welt wird die Landwirtschaft nicht sinnvoll genutzt. Die Massenproduktion wird für die Zukunft  zu unproduktiv sein. Deshalb soll in Zukunft mehr auf kleine Bauern und Selbstversorgung gesetzt werden. Somit ist es möglich auf geringere Fläche mehr anzubauen.  Als Beispiel gilt die Stadt Detroit. Dort wird versucht durch Selbstversorgung zu leben in dem man Obst und Gemüse selbst in Gewächshäusern züchtet

. 2.Energie

Ein großes Problem ist heutzutage der große Energieverbrauch und Frage wie man neue Energie bekommt. Als Bespiel dient Kopenhagen, die auf erneuerbare Energien, wie Windkraft setzen wollen. Außerdem soll mehr Energie gespart werden. Eine Maßnahme könnte hier sein, dass man  mehr mit dem Fahrrad fährt oder selber läuft.

3.Wirtschaft

Der Wachstumsgier wird auch zu einem Problem. Deshalb sollte man eine Verringerung des Wachstums in der Wirtschaft anstreben. Außerdem sollten die einzelne Arbeitsschritte innerhalb eines Unternehmens besser geplant und somit weniger Energieverschwendend werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Film viele wichtige Dinge anspricht, die wir ändern sollten, um eine riesige Katastrophe für die ganze Welt abzuhalten. Mit diesem Wissen wurde schließlich die Stunde beendet.  

Sokratis

Der Aussenseiter im Inneren

Im Leben zählt das, was man mit anderen Menschen gemeinsam hat. In seinen Freunden sucht man sich diejenigen aus, mit denen man Aktivitäten oder Erfahrungen teilen kann. So solidarisieren wir uns gegenseitig durch das, was wir gemeinsam haben. Ebenso kommt uns das völlig Unbekannte und Unverständliche fremd und gefährlich vor. Automatisch entstehen Apathien und Ängste. Jedoch steht unsere Solidarisierung durch Ähnlich- und Gemeinsamkeit im Kontrast mit unserer Erfahrung als Individuum. Immerhin verstehen wir unsere menschliche Erfahrung durch Unterschied zu anderen Menschen und im Unterschied zu dem Rest des Universums. Man kann sich selbst nur dann als Individuum erkennen, wenn man den Unterschied zu anderen Menschen erkennt. Es ist der Moment, in dem sich der Mensch im Spiegel erkennt und seine Charakteristika differenziert, in dem Er als Mensch geboren wird. Gleichzeitig ist es elementar für die menschliche Erfahrung seiner Existenz, dass unsere Fühlreichweite durch die physischen Limitationen unseres Körpers beschränkt sind. Auch wenn wir im makroskopischen und mikroskopischen Bild des physikalischen Universums nicht von dem Rest dessen zu unterscheiden sind, so ist es die Eigenheit des Menschen, durch die Sinne seine Existenz in seinem Körper zu erkennen.

Auch im Verlauf des Lebens wird die Individualität des Menschen deutlich. So sind geistige und physische Merkmale jedem einzelnen Menschen individuell. Auch wenn Er Erfahrungen, Gefühle, Gedanken und Merkmale mit teilweise großen Gruppen von Menschen oder allen Menschen teilt, so ist die spezifische Konstellation und Reihenfolge als auch die Originalität sowie die Qualität dieser Lebenscharakteristika unterschiedlich und definitiv einzigartig. Somit gleicht der Mensch im Laufe eines Lebens einem Cyborg. Unterschiedliche Teile seines Menschen werden durch ihn selbst oder durch andere künstlich ausgetauscht, verändert und hinzugefügt. Unsere Lebenserfahrung ist allerdings durch und durch sozial und interaktiv. Es geschieht in Gruppen oder, besser gesagt, Blasen von Menschen, die mindestens ein Charakteristikum teilen. Es ist der Mensch kein Mensch, welcher kein Charakteristikum mit einem anderem teilt. In dieser Spannung zwischen Cyborg und Menschenblase wird der Cyborg zum „Aussenseiter im Inneren“. Zwar teilt der Cyborg einen Teil seines Wesens mit dem Rest einer seiner Blasen. Aber durch seiner schiere Individualität grenzt er sich in seinem Inneren selbst aus. Seine Gedanken, Aktionen und Reaktionen werden sich von allen anderen unterscheiden. Dabei ist das „Innere“ des „Aussenseiter im Inneren“ doppeldeutig. Denn im Gruppengefüge selbst ist der Cyborg nicht zwangsläufig ein klassischer Aussenseiter, wahrscheinlich sogar meistens nicht. Die Charakteristika die er mit dem Rest der Blase teilt können in ihm so ausgeprägt sein, dass man ihm sogar als den Kern der Blase bezeichnen könnte. Er wird Nichtsdestotrotz ein Aussenseiter bleiben, auch wenn er im Innersten der Gruppe ist, weil sein Aussenseitertum im Inneren des Cyborgs stattfindet.

Was bedeutet diese Analyse aber für uns? Das hat mit dem Solidarisierungsmechanismus der derzeitigen Menschen zu tun. Wie Eingangs erwähnt geschieht eine Solidarisierung und eine Übereinkunft mit anderem Menschen durch Gemeinsamkeit. Somit geschehen Verständnis, Hilfe und Leben mit und füreinander nur auf der Grundlage von gemeinsamen Merkmalen. Dabei ist jeder Mensch ein Cyborg, in seiner Einzigartigkeit besonders und sich seines Unterschied zu Anderen auf existenzielle und sogar schmerzliche Art und Weise bewusst. Wozu diese Dynamik führt sind Zweierlei. Mit der Diversifizierung von Lebenswelten durch die Vermischungen von Lebensräumen im globalen Maße bilden sich zwar eine viel mehr Gruppen an Menschen. Aber da sich diese Gruppen vor allen Dingen mit- und untereinander solidarisieren und es keine gleichmäßige zahlenmäßige Verteilung von Menschen in den verschiedenen Gruppen existieren wird, feinden sich die Gruppen an. In seiner vollen Blüte sieht man diese Dynamik im Zeitalter des Nationalismus im 18ten, 19ten und 20ten Jahrhundert. Konsequenz ist also Konflikt unterhalb von verschiedenen Solidaritätsgemeinschaften. Doch noch dazu kommt die innere Entfremdung und innere Radierung von Charakteristika innerhalb des Cyborg. Einher damit geht auch eine Vereinsamung des Cyborgs. Diese Konsequenzen lassen sich auf Dynamiken innerhalb des Gruppengeflechts begründen. Mit dem kontinuierlichen Prozess der Anfeindung anderer Solidaritätsgemeinschaften sieht sich der Cyborg im Zwang, seine Individualität für eine Uniformität in dieser Blase aufzugeben. Sein Aussenseitertum und Vereinsamung wird vornehmlich in das Innere verschoben, da Andersartigkeit angefeindet wird. Der Cyborg wird also zum vermummten Soldaten der Gruppe. Seine Cyborgartigkeit ist aber ein normativer Fakt und folglich wird seine Andersartigkeit zum Problem seiner Selbstwahrnehmung und führt zur geistigen und eventuell emotionalen Vereinsamung.

Damit ist sehr eindeutig dargelegt, dass in einer Welt voller Cyborgs die Solidarisierung durch Gemeinsamkeit zu Reihen an systemischen Problemen führt. Im aktuellen Kontext ist das besonders durch identitätssuchende Bewegungen zu beobachten. In diesen Bewegungen werden mehrere Dynamiken offen zur Schau gestellt. Erstens, wie schon oben genannt, die sich im Ton verschärfende Anfeindungen zwischen Gruppen. Zweitens, die innermenschliche Vereinsamung und Entindividualisierung innerhalb einer vermeintlich homogenen Menschenblase. Drittens wird aber auch die innere Kontradiktion der Gemeinsamkeitssolidarität fast schon offensichtlich tangiert, aber nicht begriffen. Die Frage zum Beispiel, was „Deutsch-sein“ bedeuten würde, oder wie sich in der BRD der Bürger identifizieren solle, wird ausgiebig beredet. Durch die Vielschichtigkeit des Cyborgs wird aber seine schiere Individualität bei solchen Diskussionen offen gelegt aber nicht als bezeichnendes Merkmal anerkannt. Folglich werden komplexe identitätstifftende Merkmale zusammengefasst und benannt. Interessant sind dabei die Unterschiede in den Ansätzen der politischen Linken und Rechten. Während die politische Rechte mit traditionellen Werten und Idealen viele Menschen in eine Gruppe zusammenfassen will, so versucht die Linke mit ihrer Identity-politics mit der genauen Bezeichnung und Hervorhebung eines Menschen seine genaue Identität festzulegen. Aus dem Ansatz der Rechten entspringt Rassismus und Nationalismus. Aus dem der Linken entstehen ebenfalls die Dynamiken des „Aussenseiter-im-Inneren“.

Natürlich beruhen beide Ansätze immer noch auf der gleichen Devise, Gemeinsamkeiten oder Unterschiede hervorzuheben. Beides ist das Gleiche, nur der Augenschein kann die Trennung von Gemeinsamkeit und Unterschied zu wahren. Es lassen sich alle Gemeinsamkeiten so umformulieren, dass aus ihnen Unterschiede werden und umgekehrt. So kann aus dem Fakt, dass wir alle Individuen sind, geschlossen werden, dass wir es gerade deswegen nicht sind. Somit bieten beide Ansätze keine neue Art und Weise Solidarität zwischen Menschen herzustellen. Was hier auf dem Spiel steht ist tatsächlich größer als das Wort Solidarität vermuten lässt. Es ist die Grundlage für die menschliche Interaktion. Die Grundlage für Freundschaft, Familie und Staat. Wenn sich also am menschlichen Solidarisierungsprozess etwas ändern würde so auch eine gewaltige Menge an Strukturen. Familie, Staat und Gemeinde würde sich wandeln, auflösen, trennen und vereinen. Individuelle Identität würde sich auf anderen Strukturen stützen oder je nach der Veränderung auch auflösen. Es steht und fällt also in der politischen Welt des Mensch alles mit Solidarität. In besonderer Art und Weise wurde diese Tatsache und auch oben genannten Dynamiken in der Amerikanischen Geschichte demonstriert. Aus ihr geht auch sehr deutlich hervor, dass es nicht einfach so möglich ist, unterschiedliche Ethnien zu mischen und zu erwarten, dass alle beteiligten Gruppen mit dem Ergebnis zufrieden seien. Der Gründe warum man allerdings nicht einfach so jedem Volk sein Gebiet geben kann und hofft, dass jeder damit glücklich wird sind aber vielerlei. Zum Beispiel wird zwangsweise Imperialismus und Expansionismus diese Gebietsverteilung annullieren. Zudem ist ein Volk ebenso ein Cyborg wie die Einzelnen Menschen, die das Volk bilden. Folglich sind die Grenzen eines Volkes zu einem anderem fließend und niemals statisch. Doch die größte Hürde für ein Weltkonzept mit partikulierten Völkern mit Selbstbestimmungsrechten ist die Transport- und Logistiktechnologie in Kombination mit der Kommunikationstechnologie. In Folge der Globalisierung mit diesen Branchen der Industrie ist eine Vermischung von Gruppen, Menschenblasen, Kulturen und Interessen unvermeidbar und unumgänglich und jederzeit vorhanden. Auf dieser Grundlage ist es also das Ziel eine Solidarisierung zwischen Menschen zu ermöglichen, die die Probleme des jetzigen Prozesses lösen und neue Formen der politischen Interaktion eröffnen kann.

Wie soll diese Solidarität aussehen?

Die Sache mit der Berufswahl

Berufswahl.

Dieses Wörtchen wird vermutlich gerade viele Leute in meinem Alter beschäftigen.

BE-RUF-S-WAHL.

Und da kommt es wieder heraufgestiegen, aus den unergründlichen Tiefen des Unterbewusstseins: Booom!!!

Es ist zurück. Aber es war nie weg.

Es schlummert immerfort, und manchmal kommt es aus dem Hinterhalt gekrochen, um einen dann am helllichten Tag zu überraschen und einem Angst einzujagen, oder zumindest die Spur der Ungewissheit über den Rücken laufen zu lassen.

Geht es Dir genauso? Dann bist Du hier richtig.

Oder bist Du schon drüber hinweg?

Dann lass mich das wissen.

Hast Du Tipps?

Vermutlich nicht.

Ständig wird man gefragt:“Heyy, du hast es ja bald geschafft, nur noch ein Jahr, was machst du danach?“ Ist ja alles nur total lieb gemeint. Aber trotzdem unendlich schwierig zu antworten. Wenn man nicht gerade Zahnärztin werden will. Ich aber nicht. Dass ist ja das nächste: Mir fallen viele Dinge ein, die ich absolut nicht machen will. Reinigungsfachkraft, Lehrer, oder Doktor in Physik, zum Beispiel. (Wenn Du das werden willst, kann ich Dich nur dazu ermutigen, aber ich nicht!) Aber Dinge, die ich mir wirklich richtig gut vorstellen kann, da wird es schwierig.

Wenn man einmal mit seinen Großeltern redet, dann wird einem vermutlich auffallen, dass damals meistens zwischen zwei oder drei Lehrstellen entschieden wurde, dann erlernte man den Beruf und hatte sich „entschieden“. Wenn man sich heutzutage für ein Studium entscheidet (was ja nur eine zwischen vielen Optionen ist!), dann hat man nochmals die Wahl zwischen 19.559 Studiengängen. Ja, NEUNZEHNTAUSENDFÜNFHUNDERTNEUNUNDFÜNFZIG!!!!

Natürlich ist das hier jammern auf sehr, sehr hohem Niveau, unsere Großeltern wären vermutlich froh gewesen, überhaupt Studieren zu können und zu dürfen (wenn man mal die riesigen finanziellen Aspekte etc. beachtet), und auch im Vergleich zu anderen Ländern und Teilen dieser Welt sollten wir hier glücklich sein über die große, freie Auswahl an Ausbildungsplätzen, Studienplätzen etc..

Mir geht es nichtsdestotrotz immer so, dass ich Schiss habe, mich für ein Studium zu entscheiden, also durch eine Tür zu gehen, und währenddessen klappen alle anderen Türen zu und können nicht wieder geöffnet werden. Mittlerweile ist mir klar, dass man durch Umschulungen etc. nicht fest an einem speziellen Beruf gebunden ist sondern immer noch in andere Gebiete überwechseln kann. Trotzdem überfordert mich die Fülle an Möglichkeiten, die unsere Welt zu bieten hat, jedesmal. Und wenn ich dann mal einen Studiengang oder Beruf für mich entdecke, so ist es nur eine Frage von einigen Tagen bis ich etwas neues spannenderes finde als das Alte.

Ich denke, die BERUFSWAHL ist einfach keine Entscheidung, die man mal macht und dann ist das so. Es dauert eben bis man wirklich dahin kommt, es ist eben ein Prozess, wie mit allem im Leben. Wenn man mal Obama fragt, was er mit 17 Jahren werden wollte, wird er vermutlich auch nicht „Na, ist ja klar, Präsident von den Vereinigten Staaten von Amerika, was denn sonst?“ sagen.

Wobei wir da beim nächsten wären: Wo will ich überhaupt einmal leben? Will ich Familie haben? Kinder? Eine Wohnung? Ein Haus? Soll das Haus gelb oder doch lieber rosa mit Schäfchenwolken sein?

Ich glaube, ich für mich persönlich möchte das einfach nicht alles planen. Was macht man denn dann, wenn man mit 40 halt eben doch noch keine Familie gegründet hat? Nochmal von vorne anfangen geht ja schlecht. Oder wenn man doch nicht die gewünschten Ergebnisse im Beruf hatte, sei das jetzt, Geld zu verdienen, oder zu helfen, oder Menschen glücklich zu machen.

Egal was ich in 20 Jahren oder so mal machen werde, ich denke, das wichtigste ist einfach dass ich es mit Leidenschaft mache, dass ich dafür Überstunden machen würde, egal ob bezahlt oder nicht; und dass es meinen Werten entspricht, egal wie diese sich weiterentwickeln werden. Ich will nicht, dass ich nur dasitze und vor mich hin arbeite und warte bis es endlich Feierabend ist. Und ich hoffe, dass es etwas ist, was den Menschen hilft, die Menschen weiterbringt oder die Menschen berührt.

Und? Was ist mit euch? Habt ihr euch schon ENTSCHIEDEN ;)? Ich bin gespannt was ihr so schreibt und wie es euch so geht bei diesem Thema, das eigentlich alle betrifft….

 

Quellen:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2854/umfrage/bachelor–und-masterstudiengaenge-in-den-einzelnen-bundeslaendern/

eigens Gehirn 🙂

Zusammenfassung der Doppelstunde vom 24.05.2019

Thema: Verantwortungsethik, fridays for future
Datum: 24.05.2019
Zeit: 7:45-9:20 Uhr


Referentin: Frau Schütze
Anwesend: Theano, Aspasia, Albinos, Kant, Sokratis, Aristoteles
Nicht anwesend: Ghandi & Hobbes


Die Stunde beginnt wie immer mit einer Tasse Tee und der Klärung der organisatorischen Sachen. Die Referentin gibt den Schülern ihre durchaus guten Klausuren der Vorwochen  zurück.  Nachdem alles zu den Klausuren geklärt ist, startet die Referentin mit einem Video zum Thema Klimawandel:

https://youtu.be/DGDMqyfK8UQ

Danach müssen die Schüler folgendes Arbeitsblatt bearbeiten:

Es wird diskutiert, ob mit Fridays for Future überhaupt etwas erreicht werden kann und ob die im AB genannten Forderungen auch verständlich sind oder nicht.
Kurz darauf ertönt die Pausenklingel, welche die Schüler aber nicht davon abhält weiter zu diskutieren. Nach der Pause geht es weiter mit Hans Jonas und der Verantwortungsethik. Die Referentin zeigt den Schülern ein weiteres Video, dieses mal von einem Philosophen:

 Die Schüler bekommen das Ethikbuch ausgehändigt und sollen die Texte zur Verantwortungsethik nach Hans Jonas bearbeiten. Bei guten Beiträgen der Schüler wird währenddessen ein Aufschrieb verfasst:

Die Stunde endet mit viel gewonnenem Wissen über Hans Jonas, Verantwortung und Verantwortungsethik.

Aristoteles



Wie der Fortschritt der Technik unser Leben beeinflusst

Als wir vor ein paar Wochen das Thema „Fortschritt“ im Ethikunterricht behandelt haben, haben Hobbes und ich uns überlegt wie gut es unsere Generation eigentlich erwischt hat…Eigentlich. In der Schule hilft uns die Technik enorm da wir leicht und schnell Informationen aus dem Internet holen können. Es scheint die Technik erleichtert uns so einiges und bringt eigentlich nur Vorteile mit sich, doch nein, es gibt auch sehr wichtige Faktoren die gegen die Technik sprechen. Zum Beispiel, dass sie unsere Persönlichkeit stark beeinflussen kann.Alleine in den letzten 30 Jahren hat sich die Technik so stark verändert, dass die Menschheit zum Teil immer fauler geworden ist. Wo man früher noch zu der Videothek laufen und sich einen Film ausleihen musste, tippt man heute auf die Netflix oder Amazon Prime App und hat für wenig Geld eine Menge an Filmen zur Auswahl. Genau das Gleiche spielt sich beim Essen ab: Früher ging man in Restaurants essen, heute bestellt man sein Essen per App. Klar macht man die früheren Sachen zum Teil heute noch doch mal ehrlich, wer geht heutzutage noch freiwillig den weiten Weg zum nächsten Imbiss oder Supermarkt wenn man innerhalb von wenigen Sekunden die Lieferanten anrufen und sich das Essen direkt nach Hause liefern lassen kann?
Die Digitalisierung hat natürlich ganz klar unsere Welt verändert. Viele Sachen sind nützlich und sparen uns auch Zeit. Doch meiner Meinung nach gibt es auch viele Sachen die unseren Alltag und vorallem unsere Persönlichkeit verschlechtern. Die ganzen Medien wie Instagram, Snapchat,Twitter oder sonst was. Wir halten uns viel zu sehr in diesen Apps auf und verlieren dabei stark an Persönlichkeit. Man setzt sich unnötige Ziele wie eine größtmögliche Anzahl an Followern bzw. Abonnenten zu haben und vergisst häufig das wahre Ziel im Leben: Glücklich sein. Klar kann es sein, dass viele Abonnenten einen Menschen ein wenig glücklicher machen doch wird das Glücksgefühl nie so groß sein wie das, wenn man mit seinen realen Freunden tolle Sachen unternimmt. Es sind nämlich diese Momente mit deinen Freunden die man nie wieder vergisst und nicht die Abonnentenanzahl. Was in aller Welt bringt es bei Snapchat bitte tausende von schwarzen Fotos zu schicken? Damit die Flammen erhalten bleiben. Ja toll aber was genau bringen diese Flammen bitteschön?
Wenn eine Person der anderen nicht nach weniger Zeit antwortet macht die eine Person doch unnötig Gedanken und macht sich schlimmsten Falles sogar Vorwürfe.
Ich bin der Meinung dass diese App keine einzigen Vorteile mit sich zieht.  Im Gegenteil: Sie raubt uns Zeit, Persönlichkeit und lenkt uns ab. Seitdem ich diese App nicht mehr auf dem Handy habe, habe ich mehr Zeit und Konzentration für wichtige und produktive Dinge. Irgendwann wird sowieso die Arbeit euch Mal so zum Kopfe steigen dass ihr gar nicht mehr die Lust aufbringen könnt jedem ein Foto zu schicken. Ich finde man sollte auch wieder  alte Konversationsmittel in sein Leben
lassen wie Briefe schreiben. Stellt euch mal vor ihr bekommt auf einmal einen Brief. Würdet ihr euch nicht auch freuen dass sich jemand extra für euch Zeit genommen hat um dir per Hand seine Gefühle und Erinnerungen zu vermitteln?
Der Fortschritt ist durchaus ein Fortschritt doch ist vereinzelt auch als Rückschritt einzuschränken. Heutzutage hat man es nicht leicht als Mensch ohne Handy. Fast jeder setzt auf das Mobiltelefon. Sogar der Großteil unserer Eltern kommt nicht mehr ohne aus. Doch beherrschen sollte uns dieses kleine Ding nicht.
Alles in allem finde ich man sollte sich wenn es geht einfach mal Zeit nehmen und sich von den ganzen Medien entfernen und mehr auf Persönlichkeit setzen. Je früher desto besser.
So komme ich zum Entschluss:
Medien unterhalten aber können einen auf Dauer nicht glücklich machen. Menschen können beides. Denkt mal darüber nach;)
Euer Aristoteles.