Verbot von Kampfsport

Kampfsportarten sind mittlererweile sehr beliebte Sportarten, viele trainieren sie und schauen gerne Kämpfe im Fernsehen. Sehr viele Leute stellen sich aber auch gegen Kampfsport. Vor allem bei dem in der UFC praktizierten Sport MMA finden sich sehr viele Kritiker. Ich musste im Internet schwachsinnige Kommentare von Berühmtheiten wie Thomas de Maizière lesen, in denen er behauptet, dass die Kämpfe „eine abscheuliche Form der Menschendarstellung“ wären (siehe ).

Dieser Beitrag ist zwar schon älter, aber trotzdem ein sehr unverschämter Kommentar.

Was mich besonders am Hass gegen den Kampfsport empört ist die Tatsache, dass dies eine Art der Entfaltung der Persönlichkeit ist und ein Verbot von Kampfsport ein massiver Eingriff in das Leben aller Beteiligten ist. Hierzulande wäre von einem Fußballverbot nichtmal im Traum zu denken, wobei zugegebenerweise Fußball lange nicht so brutal erscheint wie Kampfsport. Kampfsport ist im wesentlichen auch nicht brutal, erweckt aber sehr leicht den Eindruck.

Das allerschlimmste daran ist, dass Kampfsport für diejenigen, die eine Kampfsportart beherrschen, ein sehr wichtiger Bestandteil ist. Insbesondere Frauen könnten, was mich sehr bestürzt, etwas gebrauchen, um sich zu verteidigen. Leute, die gegen Kampfsportarten sind, sind trotzdem unbeschreiblich froh wenn im Falle eines Falles der Sohn oder die Tochter fähig ist, sich zu verteidigen (und zwar nur zu verteidigen) oder eine/n Freund/in dabei haben, die das können.

Ein richtiger Kampfsportler hat die Eigenschaft, niemand verletzen zu wollen und das Kämpfen so weit es geht zu vermeiden, weswegen von ihm/ihr keine Gefahr ausgeht.

Desweiteren gibt es auch Veranstaltungen auf deutschem Boden, bei denen diverse Kämpfe ausgetragen werden. Dort haben die Veranstalter freiwillige Jugendverbote verhängt, d.h. Jugendliche freiwillig von der Veranstaltung ausgeschlossen. Es wird bereits genug getan, um Jugendlichen keine gewaltverherrlichende Dinge zu zeigen und immernoch gibt es Leute, die Kampfsport verbieten wollen.

Findet ihr, es wäre sinnvoll Kampfsport zu verbieten? Und wenn ja, warum? MfG, Unbewusst

Ziele als Grund unseres schulischen Misserfolges

,Es gibt wenig, das schon seit langen so kritisiert wird, wie die deutsche Schulpolitik (außer in Bayern natürlich (;  ). Ich behaupte, dass unter anderem die viel zu frühe Frage nach Ziele im Leben, der Grund für die Mißlage viel zu vieler Schüler in Deutschland ist.

Schon von Beginn an werden wir gefragt „ja was willst du denn später mal werden“. Das ist zunächst mal nicht verwerflich, jedoch begleitet uns die Frage bis zum Ende der Schulzeit. Am Ende stehen die meisten Schüler da und treffen auf den letzen Drücker eine Entscheidung, die noch nicht einmal für sie selbst zufriedenstellend ist.

Die schulischen Ziele die wir uns setzen sind selten unsere eigenen. Schule ist zu einer Ausbildungsmaschinerie geworden. Vorne rein und hinten wieder raus. Doch was ist das Ergebnis? Unmotivierte Gymnasiasten, die ernsthaft sagen sie wollen Abitur. Das Ziel Abitur ist eine uns eingeprägte Notwendigkeit der Politik, damit Deutschland mit hundert tausenden Abiturienten und den daraus hervorgehenden Studenten im internationalen Vergleich als Gewinner hervorgeht. Tatsache jedoch ist, dass wir nur äußerlichen Schein wahren. Längst nicht alle Schüler sind für das Niveau eines Gymnasiums geeignet, welches trotz mancher teilweise vorherrschenden Meinungen, immer noch höher als das von Haupt- oder Realschule ist. Das führt zu schlechten Noten. Viel schlimmer noch, der Druck, den wir sowieso schon durch die Gesellschaft erfahren, wird nur noch größer. Wir können uns kaum noch mit uns selbst beschäftigen, kaum noch entfalten, geschweige denn mit den relevanten Dingen des Lebens beschäftigen. Nicht, weil wir keine Zeit dazu hätten, Nein – Freizeit haben wir in meinen Augen immer noch reichlich – die Schule sollte die Aufgabe haben uns die relevanten Dinge des Lebens ans Herz zu legen, uns zu motivieren dass wir uns wirklich Gedanken machen über das Wichtige in unserem Leben und nicht dass wir nur etwas nachplappern das sowieso jeder Unqualifizierte behauptet. Wo ist die Fantasie, wo die Kreativität, und vor allem, wo die Leidenschaft? Kunst, Musik- und Sportunterricht sind nur noch Schatten ihrer selbst. Da weiß doch niemand mehr, wozu gibt es das überhaupt noch?! Vor kurzem stand unter meiner Englisch Arbeit, ich solle doch mehr von dem in den Aufsatz einbauen, was wir im Unterricht behandelt haben. Ich pass doch nicht im Unterricht auf, wenn mir nur das erzählt wird, worauf ein Grundschüler mit ein wenig nachdenken kommt.

Wenn wir schon bei Grundschülern sind. Auch hier zeigt sich, dass wir viel zu früh mit Zielen konfrontiert werden. Wie bitte soll ein 10-Jähriger wissen ob er gut genug ist für eine höher qualifizierte Schule oder nicht. Und woher soll ein 10-Jähriger wissen ob er für sein späteres Berufsleben Abitur braucht. Die Grundschulempfehlung wurde doch bestimmt nur deshalb abgeschafft, damit noch mehr ihr Abitur haben

Sobald du in der Oberstufe angelangt bist, willst du den Unfug doch sowieso vollends durchziehen. Dann kannst du dich die zwei Jahre ja auch noch durchquälen- ist dann ja auch egal (Vorsicht, leichter Anflug von Sarkasmus!!). Bis zum Zeitpunkt des Abiturs haben die Wenigsten sich wirklich angestrengt, kaum was gelernt, haben sich mit schlechten Noten zufriedengegeben, weil sie wussten dass Abitur doch eigentlich nur ein Abschluss ist mit dem man danach etwas mehr Geld verdienen kann als andere. Letztlich nehmen wir doch kaum was mit. Vor allem aber deshalb, da wir nur im geringen Anteil das angeboten bekommen, was wir wirklich brauchen. Dementsprechend ist den meisten doch egal was vor der Tafel erzählt wird. Es ist selbstverständlich trotz dessen möglich gute Noten zu schreiben. Doch sind es nur erfolglose Erfolge. Deswegen sehe ich Erfolg als Nachhaltigkeitsbegriff. Erfolg in der Schule heißt demnach nicht gute Noten zu schreiben, sondern sich zu entwickeln. Nur wie soll das gehen, wenn wir nicht von dem bestehendem Schulsystem dabei unterstützt werden. Genau deswegen haben sowenige Abiturienten keine Ahnung was sie machen sollen. Sie sind sich in ihrer Entscheidung nicht sicher.

Wir sollten uns nichts vormachen. Ziele sind viel zu oft trügerisch und führen uns nur in die Irre. Letztlich haben wir nichts davon, sind unglücklich und deprimiert. Vor allem müssen wir aufpassen das wir uns nicht selbst belügen wenn wir uns Ziele setzen, und uns immer die Frage stellen: „Will ich das überhaupt?  Bringt mich das weiter?“ Ich bin der Meinung, dass es einen größeren Nutzen nach sich zieht jeden Moment für sich zu betrachten, jeden Moment als Ziel zu sehen. Umso überraschter ist man am Ende wie weit man doch gekommen ist. Es gibt keine Enttäuschung, nur  Überraschungen. Wenn du dir Ziele setzt, verdirbst du dir die Leidenschaft und dich selbst, weil du dich selbst vergisst. Pass allerdings auf, dass du die Frist nicht überziehst. Nimm alles hin wie es kommt, und entscheide dann. Erfolg misst sich an Qualität, und nicht an Quantität.

Was denkt ihr über das Thema?                                                                                                                Findet ihr ich habe recht, oder liege ich eurer Meinung nach nicht richtig?                                                  Könnt ihr etwas mit dem Beitrag für euch persönlich etwas anfangen?                                                      Wie müsste man das Schulsystem ändern?

Schreibt doch  in die Kommentare. Es interessiert mich brennend was ihr antwortet.

Euer

Achtungdenken

Political Correctness, das Ende der Meinungsfreiheit?

Wer ein bischen im Intenet unterwegs ist, der hat bestimmt schon gesehen, wie viele sich aufregen, weil sie zB. ein Post oder Kommentar als Beleidigung gegenüber von Frauen oder Ethnischen Gruppen empfinden. Hierbei sieht man einen gewissen „Trend“ zur Political Correctness. Dementsprechend wird auch gefordert, sich politisch korrekt auszudrücken. (Was in den Fällen „korrekt“ ist scheint vom Auge des Betrachters abzuhängen)

Was heißt Political Correctness eigentlich?  Es bedeuted, dass  „Ausdrücke und Handlungen vermieden werden sollten, die Gruppen von Menschen kränken oder beleidigen können (etwa bezogen auf Geschlecht oder Hautfarbe).“    Definition aus Wikipedia

Bei diesem aufkommendem Trend, scheint auch eine gewisse Hypersensibilität mitzuwachsen, die dazu führt, dass manche Kommtentare, missverstanden werden, oder überinterpretiert werden. Auch scheinen viele beleidigt zu sein, auch wenn sie nicht selbst zu der angesprochenen Gruppe gehören. Politisch inkorrekt zu sein droht zu einem Tabu, zu einer „schweren Sünde“ zu werden.

Wer dann nicht unter einem sogenannten „Shittstorm“ enden will, der muss sein Kommentar, seine Erörterung, Essey etc., so ethnisch religions- und geschlechtsneutral usw.  durchdeklinieren, dass keine Gruppe als solche angesprochen und sich so nicht angegriffen fühlt.

Allerdings ist es notwendig, für Politik und Gesellschaft, dass man bestimmte Gruppen ansprechen darf, ohne auf politisch inkorrekt verurteilt zu werden. Die meisten Gruppen sind unterschiedlich, und müssen unterschiedlich behandelt werden. Dazu müssen diese zuerst in einer Rede Stellungnahme beziehen, die diese Gruppe auch als schwächer (in welcher Weise auch immer gemeint) bezeichnen darf, um diese Schwäche zu beheben.

Mit Political Correctness ist auch meistens der Bezug zu einer Ethnischen Gruppe gemeint. Zum Beispiel ist es selbstverständlich, dass man heute nicht mehr „Neger“ sagt, da es nicht korrekt ist. Aber heutzutage scheint es, dass man Angst hat, als rassist, als politisch unkorrekt zu gelten, dass man eine Bezeichnung einer Ethnischen Gruppe völlig umschweifen muss.

Viel, was heutzutage mutmaßlich gegen die  „Political Correctness“ verstoßen soll, könnte demnach also auch nur Hypersensibilität und Angst vor Anfechtung sein, richtig?

Nicht unbedingt! Wohngegen, man normal und sachlichformulierte notwendige Themen ansprechen muss, und dabei oft gegen Hypersensibilität stößt, so ist auch zu bedenken, dass es auch gewaltige Verstöße gegen die tatsächliche Political Correctness gibt, welche an Volksverhetzung (etc.) grenzen können. Sei es zum beispiel Neo-Nazis oder Pro-Patriarchen usw., die tatsächlich anstößige Kommentare liefern.

Es ist zwar wichtig, auf politikal Correctness zu achten, aber für den Leser, Den Hörer ist es mindestens ebenso wichtig, nicht hypersensibel und sachlich jenes Statemanet zu reflektieren.

Aber wie seht ihr dass? Hab ich übertrieben oder evntl. sogar untertrieben?

Gender – was ist wirklich wichtig?!

Auch wenn wir im 21. Jahrhundert leben, unser Haus per Smartphone steuern können, autonomes Fahren, die nicht weit entfernte Zukunft ist, sind wir dennoch in der Gesellschaft leider etwas stehen geblieben. Nicht nur das, wir bewegen uns gerade in Deutschland schon fast rückschrittig, in der 19. Wahlperiode haben wir es als Volk tatsächlich geschafft, eine rechtspopulistische Partei wieder in unseren Bundestag zu wählen, ganz egal ob die Stimmen der AfD aus Protestwählern oder wirklichen Rechten zusammen gekommen sind, Fakt ist, dass sie da sind und nun mit regieren. Die CDU als stärkste Partei ist bereits auch schon fast Tradition, und so lange nicht einmal die Wahlergebnisse für Veränderung sprechen, können wir nicht davon ausgehen, dass sich groß etwas verändert.

Ein Großteil der deutschen Gesellschaft ist demnach eher konservativ eingestellt, auch wenn manch einer durch die Flüchtlinge eine Furcht der Islamisierung in Deutschland entwickelt hat, ist der christliche Glaube doch noch sehr weitläufig verankert. Aus diesem Grund führen wir auch seit jeher die traditionellen Familienbilder treu weiter – zumindest auf dem Land – in der Stadt traut sich so langsam aber sicher eine Wandlung.

Die Homosexualität und auch die Intersexualität wird immer weitläufiger akzeptiert und toleriert. Wenn man das jetzt allerdings mit anderen Fortschritten unseres Landes vergleicht, ist es nicht wirklich etwas in dem wir weit vorn sind im Gegenteil, die meisten anderen Länder liegen einfach noch weiter zurück, hierbei spreche ich von Ländern, in denen Frauen kaum Rechte haben, Misshandlungen akzeptiert werden und nicht gerade viele für eine große Veränderung kämpfen. Im letzten Jahr gab es große Demonstrationen und auch Aufrufe in den öffentlichen Medien, denn in Deutschland wurde das Gesetz beschlossen, dass auch Gleichgeschlechtliche Paare nun heiraten dürfen. Das heißt Frau und Frau, wie aber auch Mann und Mann haben nun auch die Möglichkeit den Bund der Ehe zu schließen, schon rund zwei Monate später kam die nächste Verfassungsänderung. Auch wenn jede Menge Menschen noch nicht wirklich daran glauben und das dritte Geschlecht laut Beatrix von Storch „Schwachsinn“ ist, gibt es doch jede Menge Statistiken, die beweisen, dass es da noch mehr als nur weiblich und männlich gibt.

Bislang war es so, dass im Geburtenregister ein Geschlecht eingetragen werden musste, das heißt bei derzeit geschätzten 80.000-100.000 Intersexuellen oder „geschlechtsentwicklungsmäßig Gestörten“ in Deutschland,haben Eltern oder in den meisten Fällen die Ärzte nach der Geburt entschieden,  ob das Kind als Mädchen oder als Junge aufwächst und so wurde oftmals schon im Säuglingsalter Zwangsoperiert. Dies ist jetzt nich mehr der Fall es gibt kein Gesetz mehr, welches besagt, dass ein Neugeborenes zwangsweise einem Geschlecht zugeordnet werden muss. In zahlreichen Fällen, über Jahrzehnte Verteilt, hat man einfach weggeschaut, Ärzte, wie auch betroffene Eltern. Im Mittelalter wurden solche Kinder auf den Scheiterhaufen geworfen, weil es etwas war, das man nicht kannte, aber wir haben uns doch verändert in jeder Hinsicht, kaum einer möchte sich doch heute mit einem Menschen aus dem Mittelalter vergleichen.

Mit Sicherheit ist ein solcher Fall auch für Eltern nicht leicht, zumindest nicht in einer Gesellschaft, in der es nur Frau und Mann gibt. Für viele vor allem hier auf dem Land ist es noch unvorstellbar, dass es wirklich andere funktionierende Beziehungen gibt, als die zwischen Frau und Mann. Menschen, die im Laufe ihrer Entwicklung sich falsch und nicht verstanden fühlen, beginnen den Fehler an sich selbst zu suchen, obwohl sie eigentlich nichts für ihre Situation können, es liegt an der Gesellschaft, die in diesem Punkt einfach noch nicht fortschrittlich genug ist, aber was erwartet man von Menschen, die zu einem eindeutigen Geschlecht operiert wurden und deshalb nicht die entsprechenden Hormone bilden können, das diese so erzogen werden, dass sie als Frau erkennen, dass sie zu einem Mann gehören oder eben anders herum? Das kann doch kein Prozess sein, der als Liebe betitelt wird, wenn ein Mensch sich zu einem anderen hingezogen fühlt, muss das doch nicht zwingend vom Geschlecht abhängen, ich verliebe mich doch in einen Menschen, in eine Persönlichkeit. Vielleicht war die erste große Liebe noch der Junge aus der Parallelklasse und aus dem Mann für’s Leben wurde dann doch eine Frau. Na und? – Ich glaube solange man glücklich ist, kann man garnicht so viel falsch gemacht haben.

Und wie seht ihr das? Habt ihr Erfahrungen mit Intoleranz gemacht? Oder euch einmal nicht getraut mit offenen Karten zu spielen?

Liebste Grüße

PS: Seid frei und wild und wunderbar!

Quelle

Cybermobbing – wer trägt die Schuld?

Mobbing, ein Wort das heute fast alltäglich verwendet wird und dabei viel zu oft falsch.                                                 Zu Beginn stellt sich also die Frage, was ist Mobbing? Eine allgemeine Definition gibt es nicht, jedoch beschreibt Mobbing „Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel den Betroffenen aus dem Betrieb herauszuekeln“.                       Jedoch gibt es Mobbing schon lange nicht mehr nur am Arbeitsplatz, bereits im Kindergarten werden Kinder gezielt schikaniert und ausgegrenzt.                                                                                                                                               Durch die modernen Techniken, wie Smartphones und Computern wird das „Mobben“ immer leichter. Immer häufiger wird das Internet als Austragungsort genutzt – Cybermobbing wird dieses Phänomen genannt.                                   Cybermobbing ist Mobbing auf digitalen Plattformen und Kanälen, dabei werden die Betroffenen häufig mit Bildern oder auch durch Videos belästigt und bloßgestellt.                                                                                                           Sehr häufig werden inzwischen ebenfalls Beleidigungen über den Messenger „Whatsapp“ gemacht. Dadurch können beispielsweise peinliche Fotos schnell verbreitet werden.

Doch für mich persönlich stellt sich nun die Frage, wer die Schuld an Cybermobbing trägt. Sind es die Hersteller der technischen Geräte, die Betreiber der sozialen Plattformen oder vielleicht die Eltern, die ihre Aufsichtspflicht vernachlässigen?

Zu Beginn möchte ich die Schuld direkt von den Eltern weisen; größtenteils.                                                                     Als Eltern ist es nahezu unmöglich jede Aktivität des Kindes im Internet zu verfolgen und zu kontrollieren, oftmals vertrauen Eltern ihren Kindern beim Umgang mit modernen Medien. Im Alter zwischen 12 und 19 Jahren hatten 34% der 1200 Befragten einen Bekannten, der bereits per Handy oder Internet fertig gemacht wurde. Das zeigt deutlich, dass das Alter der Opfer weit über das „Kinderalter“ geht und somit die Eltern gar nicht mehr die Kontrolle übernehmen können. Denn meistens wird man von gleichaltrigen gemobbt und im Alter von 19 Jahren kontrollieren Eltern nicht mehr ihre Kinder.                                                                                                                                                Jedoch möchte ich die Schuld nicht, wie bereits erwähnt, komplett von den Eltern weisen. Denn inzwischen sinkt das Alter der Kinder, indem sie ihr erstes Handy bekommen, sehr rasant. Immer früher nutzen die Kinder die neuen hochentwickelten Geräte, manche bekommen bereits in der Grundschule ein Smartphone geschenkt.                            Cybermobbing beginnt im Durchschnitt im Alter von 10/11 Jahren und erreicht seinen Höhepunkt mit etwa 15 Jahren. Somit beginnt es in dem Alter, in dem die meisten Kinder ihr erstes Smartphone bekommen und somit Opfer als auch Täter werden können.                                                                                                                                                        Und dazu kommt auch noch, dass Kinder im Alter von 10 Jahren nur schwer die Folgen und Konsequenzen ihres Handelns einschätzen können, somit kann aus einem kleinen „Spaß“ plötzlich purer Ernst werden.                                    Daher bin ich der Meinung, dass man als Eltern die Pflicht hat seine Kinder einerseits über die Vorteile des Internets, als auch über die Nachteile aufzuklären. Daher rate ich Eltern dazu, ihren Kindern klare Regeln für den Umgang mit sozialen Medien und allgemein dem Internet aufzustellen. Es sollte dabei geklärt werden, welche Internetseiten besucht werden dürfen und natürlich auch welche Apps heruntergeladen und genutzt werden dürfen.

Und insbesondere sollten die grundlegenden Regeln des Internets betont werden:                                                          > Ich geben keine Informationen über mich, meine Familie und meine Freunde preis (Name,  Wohnort, Geburtsdatum, Name der Schule, Emailadresse, Wohnadresse, Telefonnummer oder Handynummer).                                                      > Ich geben keine Fotos von mir selbst oder Freunden und Familie weiter.                                                                         > Ich verabrede mich nicht mit Leuten, die ich nur aus dem Internet kenne.

Natürlich gibt es noch viel mehr grundlegende Regeln im Umgang mit dem Internet, jedoch möchte ich darauf nicht weiter eingehen. Hilfreich kann diese Internetseite sein:                                                                   http://www.labbe.de/mellvil/index_vs.asp?themaid=30&titelid=335

Da viele Kinder heutzutage mehr als die Hälfte ihrer Zeit in der Schule verbringen und die Schule somit eine wichtige Rolle bei der Erziehung spielt, bin ich der Meinung, dass auch die Schulen eine sehr große Verantwortung beim Umgang mit dem Internet tragen. Daher ist es sehr ratsam die Schülerinnen und Schüler entweder in einer Unterrichtseinheit aufzuklären oder mit einem Experten ein Seminar zur Sensibilisierung bei Cybermobbing zu veranstalten; ein größerer Effekt kann erzielt werden, wenn auch den Eltern der Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit haben an diesem Seminar teilzunehmen.                                                                                                        Bei der Veranstaltung soll den Kindern die Möglichkeit gegeben werden Frage zu stellen, sei es nun in der Gruppe oder alleine; das ist jedem Kind selbst überlassen. Es ist sehr wichtig das Vertrauen der Kinder zu erlangen, denn nur so wird man auf womöglich derzeitige Mobbingattacken aufmerksam und kann dagegen ansteuern.                                         Viele Kinder sind einfach noch viel zu unreif, um verstehen zu können, was gut und was böse ist im Internet  und gleichzeitig sind die meisten Eltern mit der Situation überfordert.                                                                                   Eltern unterliegen, wie auch ihre Kinder dem Druck der Gesellschaft: man muss immer das neues Smartphone oder die trendigsten Marken-Klamotten haben.

Doch nun möchte ich auf die Schuld der Entwickler/Betreiber der sozialen Netzwerke eingehen. Wie reagieren soziale Netzwerke auf Fälle von Cybermobbing? 2013 longierte der Facebook-Konzern eine Internetseite zur Bekämpfung von Cybermobbing, doch diese Internetseite ist laut Psychologen kaum hilfreich.                                                                   Auf der Seite gibt es verschiedene Unterkategorie für Jugendliche, Eltern oder auch Erzieher und man findet sehr viele psychologische Ratschläge, wie man sich als Opfer verhalten sollte.
Ebenso gibt es einige Ratschläge für Leute, die des Mobbings beschuldigt werden, wie sie sich beispielsweise entschuldigen können etc…                                                                                                                                                Jedoch werden diese Ratschläge von vielen Psychologen als naiv eingestuft, da eine Entschuldigung Probleme, die durch Mobbing entstanden sind, (oftmals) nicht ändern kann.                                                                                           Daher wird vielen sozialen Netzwerken vorgeworfen, dass es ihnen am Willen fehlt die Probleme effektiv anzugehen.   In vielen Ländern liegt das Mindestalter zu Nutzung von sozialen Plattformen bei 14 Jahren, jedoch ist ein Großteil der Kinder bereits mit 11 Jahren bei Facebook & Co angemeldet. Aus diesem Grund wurde Facebook vor einiger Zeit dazu aufgefordert das Alter seiner Nutzer mit Hilfe des Personalausweises zu kontrollieren, doch Facebook weigerte sich dagegen diesen Vorschlag umzusetzen, da man dafür ein sehr komplexes Programm benötigen würde.                           Für mich stellt sich nun die Frage, ob Facebook das Problem „Cybermobbing“ als weniger schlimm, als es doch tatsächlich ist, einstuft oder ob der Betreiber die Gefahr seiner Plattform nicht wahrnehmen möchte und es somit auch nicht für nötig ansieht gegen Cybermobbing vorzugehen… eine Antwort auf die Frage kann wohl nur Facebook alleine geben.

Doch zum Glück bieten die meisten Plattformen eine kleine Hilfe gegen Mobbing oder allgemein unerwünschte Inhalte, denn es ist jedem Nutzer möglich andere Nutzer zu „blockieren“.                                                                                      Im Folgenden werde ich auf die verschiedenen Möglichkeiten der sozialen Plattformen Whatsapp, Snapchat, Instagram und Facebook eingehen.                                                                                                                                                    Beim kostenlosen Messenger Whatsapp wird nach keinem Grund für die „Blockierung“ eines Kontaktes gefragt. Wenn man einen Kontakt auf Whatsapp blockiert hat, ist es dieser Person nicht mehr möglich dir Nachrichten zu schreiben und dein Profilbild, Status oder deine „Whatsapp-Story“ zu sehen.                                                                                    Bei Snapchat hingegen ist es dem Nutzer möglich einen Grund für seine Entscheidung anzugeben, dabei kann er zwischen fünf vorgegebenen Gründen wählen: unangemessene Snaps, belästigt mich, nervig, Ich kenne diesen Snapchatter nicht. , und Sonstiges. Durch die Blockierung eines „Snapchatters“ ist diese Person nicht mehr in der Lage dir Snaps zu schicken, dir zu schreiben oder gar deine „Snapchat-Story“ anzusehen.                                                    Gleichzeitig hast du nicht mehr die Möglichkeit dieser Person Bilder und Textnachrichten zu schicken oder seine/ihre „Snapchat-Story“ anzuschauen.                                                                                                                                            Auf der sozialen Plattform Instagram hingegen hat man die Wahl zwischen „Blockieren“ und „Melden“. Wenn man einen Nutzer blockiert, hat dieser nicht mehr die Möglichkeit deine Bilder zu liken, zu sehen oder gar zu kommentieren, ebenso ist er/sie nicht mehr in der Lage dir Nachrichten oder Bilder zu schicken.                                                             Entscheidet man sich jedoch für die Funktion „Melden“, bekommt man die Gelegenheit einen Grund für seine Entscheidung anzugeben. Daraufhin kann man sich zwischen verschiedenen Antwortmöglichkeiten auf ausgewählte Fragen von Instagram entscheiden und am Ende landet man auf einer Seite von Instagram, die dem Nutzer verschiedene Lösungsmöglichkeit für Probleme auf Instagram offenlegt. Jedoch ist meiner Meinung nach dieser „Instagram-Hilfsbereich“, wie Instagram ihn nennt, nicht besonders hilfreich, da nur sehr allgemeine Lösungsvorschläge aufgelistet sind. Ich würde mir für die Zukunft wünschen, dass Instagram die Anliegen der Nutzer stärker analysiert und kontrolliert, ob die vorgeworfenen Vergehen nun vorliegen oder nicht.                                                                                Auf Facebook gibt es ebenfalls, wie auf den anderen drei genannten sozialen Netzwerken, die Möglichkeit einen Nutzer zu blockieren. Da ich mich selbst aber kaum mit Facebook auskenne, habe ich für meine Fragen das Internet genutzt und bin dabei auf eine tolle Seite von Facebook selbst gestoßen, die sehr gut erklärt, was es mit der „Blockier-Funktion“ auf sich hat. Um es zusammen zu fassen: wenn du eine Person auf Facebook blockierst, ist es dieser Person nicht mehr möglich die Inhalte deines Profils zu sehen, dich in Beiträgen, Kommentaren oder Fotos zu markieren, dich zu Veranstaltungen oder Gruppen einzuladen, eine Unterhaltung mit dir zu beginnen oder dich als Freund hinzuzufügen.

Am Ende meines Beitrags werde ich euch alle relevanten Internetseiten verlinken, die ich für meine Recherche genutzt habe.                                                                                                                                                                                   Um es allgemein zusammenzufassen, liegt die Schuld des Cybermobbings weder alleine bei den Herstellern der modernen Techniken, noch bei den sozialen Netzwerken oder bei den Eltern und Schulen. Es kommt meiner Meinung nach auf das Zusammenspiel der Akteure an und den damit verbundenen Vergehen.                                                       Jedoch würde ich mich selbst sehr darüber freuen, wenn das Problem „Cybermobbing“ stärker durch Medien und z.B. Seminaren in den Vordergrund gerückt werden würde, somit werden die sozialen Netzwerke zu einem Wandel „gezwungen“ beziehungsweise gedrängt.

Ich selbst hoffe sehr, dass meine Kinder später einmal sicher und ohne Angst im Internet surfen können. Was meint ihr? Ist das eine Traumvorstellung von mir, oder möglicherweise unsere Zukunft? Habt ihr schon Erfahrung mit Cybermobbing gemacht?

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing

https://mobilsicher.de/hintergrund/cybermobbing-zahlen-und-fakten

http://www.labbe.de/mellvil/index_vs.asp?themaid=30&titelid=335

https://www.arte.tv/de/videos/077904-002-A/wer-ist-schuld-am-cyber-mobbing-vox-pop/

https://www.billiger-telefonieren.de/thema/cybermobbing/

https://de-de.facebook.com/help/290450221052800/

 

 

 

 

Wozu Drogen verbieten?

In unserer Gesellschaft ist der Genuss  fast aller Drogen im Außer medizinischem Rahmen verboten. Alkohol und Tabak sind gesellschaftlich akzeptiert, auch wenn sie gesundheitlich um ein vielfaches gefährlicher sind als zum Beispiel Cannabis oder LSD. Doch nur weil diese Drogen ausserhalb des Krankenhauses verboten sind, heißt es noch lange nicht, dass ein gewöhnlicher Bürger sich nicht trotzdem ordentlich betäuben könnte. Er muss nur eben in den Schwarzmarkt gehen, um sich gestreckte, schlecht dosierte Mengen ihrer Lieblingsdroge zu besorgen. Oder eine Krankheit beim Arzt vortäuschen um eine Verschreibung zu erhalten, die dann, um fair zu sein, nicht Risiko behaftet ist. Und das klappt ganz gut. Das Bild des reichen Pablo Escobar ist jedem im Kopf, der damals mit dem Kokainhandel in den Partymetropolen Miami und New York so viel Geld gehäuft hat, dass er dem Kolumbianischen Staat, als sie ihn dann fassten, anbot, Teile der Staatschulden zu begleichen, um Freizukommen. Die gigantischen mexikanischen Drogenkartelle nicht zu vergessen, die die Regierung in weiten Teilen des Landes als Regierung abgelöst haben. Man kann also sagen, der illegale Drogenhandel boomt, und mit nicht nur die Drogenabhängigen sind am Ende die Opfer, und auch nicht die tausenden zivilen Opfer, die in den Drogenkriegen ums Leben kommen, sondern auch der Staat, dem sehr viele Steuern entgehen.

Doch ist es nicht unethisch, solche Substanzen zu verkaufen? Wie soll das ein Staat jemals moralisch rechtfertigen? Dazu braucht man eine etwas pragmatischere Sichtweise auf die Drogenszene. Drogen sind etwas, was Menschen seither nehmen und immer nehmen werden. Es ist so wie Fleisch zu essen. Es ist nicht unbedingt sehr gut und es ist sicher nicht ethisch. Aber es wird seit jeher gemacht und das wird sich nicht ändern. In der richtigen Menge ist Fleischessen auch sehr gesund. So ist es auch mit Drogen. Sie sind sehr ungesund, besonders Opiate und Designerdrogen. Dennoch werden sie genommen und dennoch gibt es Abhängige, aber auch nur experimentierfreudige und Partygänger. Nun, Abhängigkeit wiederum ist ein weitläufiges Thema und sprengt hier auch den Rahmen. Es sei nur gesagt, dass der Staat hier auch eine große Hilfestellung einnehmen kann. Aber gesellschaftlich ist es auf Dauer nicht von Nutzen Kriminellen ihre Arbeit zu lassen. Eine Komplette Legalisierung und die Regulierung des Verkauf und der Herstellung durch den Staat bringt nicht nur Steuereinnahmen sondern Reduziert die Gefahren für die Verbraucher sehr stark. Dazu hat man den ganzen Schlamassel mit der organisierten Kriminalität und den Drogenkartellen ausgemerzt.

Inwiefern es für einen Staat vertretbar ist, dass es Gift verkauft und davon Schulen baute, sei dahingestellt. Aber das macht der Staat bereits mit Alkohol und Nikotin damit haben ausser die Tausenden Alkoholleichen und Millionen Abhängige kein Problem. Aber was jeder mit seinem Körper anstellt ist ja schließlich sein Entscheidung.

Was denkt ihr zu der momentanen Drogenpolitik in Deutschland und in der westliche Welt?

Sollten alle Drogen und auch andere Illegalen Waren legalisiert werden um Schwarzmärkte auszumerzen?

 

Zero Waste

Jeder bemerkt es beim Einkaufen oder auch beim Kochen: Extra in Plastik eingeschweißte Gurken, in Plastik verpackte Fertigprodukte, „Plastiktrennscheiben“ zwischen einzelnen Käsescheiben, eine Haribo-Gummibärchen-Tüte, in der einzelne Verpackungen mit Gummibärchen enthalten sind.

Klein, aber fein- Studentenfutter in 40g-Packungen.
Plastiktrennscheiben im Käse und eine unnötig eingeschweißte Gurke.

Jeder hat vermutlich ein schlechtes Gefühl dabei, denkt, „Ach, das extra einzupacken, wäre doch nicht notwendig gewesen!„. Dennoch ist vielen trotzdem nicht bewusst, wie viel Müll wir im Alltag produzieren und es ist für die meisten auch vollkommen normal, ein Produkt zu kaufen, es auszupacken und die Verpackung dann wegzuschmeißen. Wir haben dank der regelmäßigen Müllabfuhr das Gefühl dafür verloren, wie viel Müll wir tatsächlich produzieren und wundern uns dann über einen Müllkontinent im Pazifik, der größer als Indien ist.

Dieser enorme Müllanfall ist jedoch zurückzuführen auf die Entwicklung unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur zu einer von Bequemlichkeit geprägten Konsumgesellschaft. Immer heißt es nur „kaufen, kaufen, kaufen“, es gibt kaum noch ein Produkt, was für die Ewigkeit gemacht wird – denn schließen verdienen die Hersteller an diesem nichts mehr! Handys, Elektronik, Möbel, sie alle sind recht kostengünstig zu erwerben, weshalb auch unsere Wertschätzung für diese Produkte abnimmt. Da alles immer preiswert und ein umfangreiches Warenangebot verfügbar ist, ist es ganz einfach, das nach einem knappen Jahr nicht mehr funktionierende Handy gegen ein neues auszutauschen. Und auch wenn es nicht kaputt sein sollte, unser Drang, mit einem supertollen neuen Handy in der Schule prahlen zu können, überwiegt bei Weitem die Möglichkeit, das alte Handy noch solange zu benutzen, bis es nicht mehr funktioniert.
Genauso verhält es sich auch mit anderen Alltagsgegenständen, wie Fernseher, Möbelstücke, etc. Sie sind schnell ersetzbar.

Doch auch unsere Bequemlichkeit trägt zu dem wachsenden Müllberg bei. Statt beispielsweise den Kaffee in einen Filter zu füllen und dann aufzubrühen (Achtung aufwendig!), wird eine Aluminiumkapsel in die Kaffeemaschine geschoben und der Rest wird automatisch erledigt. Zwei Milliarden geöffnete Kaffeekapseln führen so zu 4000 Tonnen Müll (https://www.welt.de/wirtschaft/article123656432/Wir-produzieren-4000-Tonnen-Kaffeekapsel-Muell.html).

Auch zeigt die große Beliebtheit von Fertiggerichten, dass es uns heutzutage vor allem darum geht, alles möglichst schnell und ohne großen Aufwand erledigen zu können – egal, ob es auf Kosten der Umwelt oder sogar der eigenen Gesundheit geht.

Die Bewegung „Zero Waste“, die in den letzten Jahren immer mehr Zulauf bekommen hat, setzt zur Minimierung des Mülls auf eine Veränderung des Lebenstils. „Zero Waste“-Menschen leben somit im Kontrast zu unserer wachstumsorientierten Konsumgesellschaft und versuchen, ihren Müll und Ressourcenverbrauch zu dezimieren. Bea Johnson, eine amerikanische Bloggerin, hat es sogar geschafft, den Müll ihrer Familie auf ein Einmachglas zu reduzieren (siehe auch hier: https://zerowastehome.com/about/bea/).

Das zu erreichen, fordert aber eine sehr große Umstellung des Lebensstils und erscheint für viele fast unmöglich, deshalb werde ich euch hier noch kurz einige Möglichkeiten vorstellen, wie ihr zumindest ein bisschen weniger Müll produzieren könnt:

  • Einwegprodukte vermeiden und ersetzen (Servietten z.B. durch Stoffservietten, Abschminktücher, …)
  • Glasflaschen statt Plastikflaschen
  • Verpackungen beim Einkaufen vermeiden, (Unverpackt-Läden, Bioläden, wo man Gemüse noch unverpackt einkaufen kann)

Meine Meinung dazu ist, dass ich als eine sehr gute Idee ansehe, gleichzeitig denke ich aber, dass viele Menschen sich nicht dazu überwinden können, da es -zumindest wenn man  Müll wirklich ganz vermeiden will und nicht nur „ein bisschen“- immer auch mit Verzicht verbunden ist. So kann man z.B. viele Süßigkeiten nicht mehr kaufen und essen, es sei denn, man stellt selbst welche her.

Viele tun sich im Bezug auf den Verzicht außerdem schon beim Vegetarismus schwer, bzw. sagen, sie könnten nicht auf Fleisch verzichten. Daher denke ich, dass „Zero Waste“ nicht massentauglich ist, es sei denn, es findet ein radikales Umdenken in unserer Gesellschaft statt und das Erkennen, dass man doch kann, wenn man es wirklich will. Aber auch die praktische Umsetzung ist zum Teil echt schwer, da man manche Dinge nur in Plastikverpackungen erhält. Man muss deshalb sehr viel selbst herstellen- z.B. an Kosmetik – und das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, die viele in unserer von Schnelligkeit geprägten Zeit nicht investieren wollen .
Ich persönlich würde es sehr gerne mal ausprobieren, wenn ich studiere/ alleine lebe, da ich finde, dass es einen großen Beitrag dazu leistet, dass die Umwelt weniger verschmutzt wird. Aber ich finde auch, dass „kleine“ Reduzierungen des Mülls auch schon viel bringen und man sollte, wenn man das Ziel hat, sich ganz umzustellen, auch immer klein anfangen.

Könntet ihr euch vorstellen, „Zero Waste“ zu leben? Oder wäre es eine zu große Umstellung für euch? Was würde die größte Hürde darstellen für die Umstellung eures Lebensstils?

Was wäre, wenn auf einmal alle Menschen in Deutschland so leben würden?
Denkt ihr, euch fallen auch Möglichkeiten ein, weniger Müll zu produzieren?

 

 

 Literatur: „Ein Leben ohne Müll: Mein Weg mit Zero Waste“ von Olga Witt, Tectum Wissenschaftsverlag; Auflage: 1 (13. Februar 2017)

 

 

Welche Strafe ist gerecht ?

Früher verfolgte man hauptsächlich die absolute Strafzwecktheorie, was bedeutete der Täter entscheidet sich für seine Tat und hat deshalb Schuld an seinem Verbrechen. Die Strafe sah man hier als Gerechtigkeitswiederherstellung also nach dem Motto „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Die moderne Sichtweise setzt eher auf Prävention, sie beleuchtet auch die Gründe warum der Täter die Tat begangen hat, so ist die Strafe bei jedem Täter individuell. Das ganze wird als relative Strafzwecktheorie definiert.

Doch wer kann überhaupt entscheiden welche Strafe gerecht ist ?

In Deutschland sind dafür Richter zuständig, doch auch hier könnte man sagen, dass eigentlich kein Mensch gerecht und neutral bestrafen kann. Dass die Todesstrafe in so vielen Ländern noch verbreitet ist, vor allem auch in hochentwickelten Ländern wie beispielsweise in den USA, finde ich persönlich nicht gut. Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass ich die Justiz in Deutschland viel zu schwach finde. Wenn man sich die Urteile in manchen Fällen anschaut, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Eigentlich kann sich jeder mit einem guten Anwalt ein Chance auf eine mildere Strafe verschaffen.

Die Frage nach der gerechten Strafe hat sich aber auch im Laufe der Zeit verändert. Früher dachte man noch nach dem Prinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, wenn also ein Dieb erwischt wurde, wurde ihm eine Hand oder ein paar Finger abgeschnitten um ihn am erneuten Klauen zu hindern. Heutzutage setzt man dagegen eher auf Prävention. Diese setzt entweder direkt am Täter an was bedeutet, dass die Strafe  auf den jeweiligen Täter angepasst ist und ihn so beeinflusst, dass er seine Tat nach absitzen der Strafe nicht nochmal wiederholt. Die andere Möglichkeit von Prävention wirkt auf die gesamte Gesellschaft. Durch die Veröffentlichung von solchen Prozessen und Verurteilungen wird in der Gesellschaft eine Art Abschreckung bewirkt und soll so bewirken, dass sich andere erst gar nicht verleiten lassen eine vergleichbare Tat zu begehen.

Wie man sehen kann ist eine gerechte Strafe sehr schwer zu finden und auch jemanden zu finden der diese ausspricht und das ganze neutral beurteilt ist nicht einfach.

Auch wir diskutierten in unserem Ethikunterricht viel über das Thema gerechte Strafen, kamen aber auch zu keinem eindeutigen Ergebnis, weil es zu viele verschiedene Meinungen zu diesem Thema gibt.

Was meint ihr, sollte die Todesstrafe abgeschafft werden ?

Welche Strafen sind gerecht ?

Sollte in Deutschland etwas verändert werden im Bereich der Justiz ?

Glück, was ist das?

Glück

Ist Glück nur etwas kurzzeitiges wie ein Lottogewinn oder doch eine langzeitige Erfüllung wie Familie und Freunde? Für manche ist Glück die Ausbalancierung aller Elemente des Lebens, wie zum Beispiel das Ying und Yang zeichen in der traditionellen chinesischen Philosophie repräsentiert.  In heutiger westlicher Gesellschaft wird Glück entweder als Erfüllung im Leben durch Familie, Karriere oder beides verstanden, oder aber als temporärer materieller Gewinn.

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Fragen

Letzte Woche war ich bei einer Diskussionsrunde von Schülern mit dem Dalai Lama. Die Schüler auf dem Podium konnten ihm Fragen stellen und er antwortete darauf. Im Saal selbst saßen etwa 1800 Schüler.

Welche Frage hättest du gestellt?

(Bildquellen: eigene Fotos, 13.9.2017 in FFM, CC-by-SA)