Under Pressure

Die Belastungen des alltäglichen Lebens sind in ihrer Essenz, das was uns unsere Zufriedenheit klaut. Der ständige Gedanke an irgendeinem störendem Faktor führt uns zu einem mentalen Stress, von dem wir nie eine Pause haben. Wann können wir denn behaupten, dass wir nicht gerade an etwas anderes denken, als das was wir im Moment erleben?

Pressure pushing down on me
Pressing down on you, no man ask for
Under pressure that burns a building down
Splits a family in two
Puts people on streets

Inzwischen empfinden wir „Druck“ oder „Stress“ als ein Symptom unserer Gegenwart. Doch bewusst und unterbewusst ein Problem zu verarbeiten ist doch so alt wie das Wort. Auch schon als Kind hat man Stress, ist dem Druck ausgesetzt, den andere auf einen Ausüben.

It’s the terror of knowing what the world is about
Watching some good friends screaming
„Let me out!“
Pray tomorrow gets me higher
Pressure on people, people on streets

Die Erwartungshaltung, die uns gegenüber gelegt wird und die wir natürlich auch anderen auferlegen, erzeugt allen Druck. Der Chef will jenes, die Freundin mehr Aufmerksamkeit, die Mutter ruft ständig an, der Hund kläfft, das Geld reicht nie aus und das Handy klingelt schon wieder! Eigentlich will man nur noch raus! Doch jeder andere scheint das ja auch hinzukriegen!

It’s the terror of knowing what the world is about
Watching some good friends screaming
‚Let me out‘
Pray tomorrow gets me higher, high
Pressure on people, people on streets

Jeder guckt einen mit der Fresse an, die sagt, dass man zu funktionieren hat, und so guckt man auch zurück! Und wenn jeder so eine Fratze zieht, dann vergisst man schnell die Liebe, die eigentlich so wichtig ist. Wir nehmen unsere Zeit als so wertvoll an, dass wir vergessen sie zu genießen und ihr Sklave werden. Doch wo bleibt die Liebe, wenn wir uns aus Stress miteinander streiten? Wenn wir die Mutter nur noch wegdrücken? Wenn wir den Chef nicht mehr als Mentor sehen, sondern als Arschloch?

Turned away from it all like a blind man
Sat on a fence but it don’t work
Keep coming up with love but it’s so slashed and torn
Why, why, why?
Love, love, love, love, love
Insanity laughs under pressure we’re breaking

Rauben wir uns gegenseitig mit Erwartungen und den erzeugten Stress die Liebe? Es ist wohl die Natur unseres Leben, funktionieren zu müssen, um zu überleben. Aber wir brauchen noch etwas mehr, um zu überleben! Unsere gegenseitige Liebe! Wir sind schon so weit gekommen, als Gesellschaft, als Menschheit und auch jeder Einzelne! Jetzt ist es Zeit, unsere Zeit, die Zeit zu lieben!

Can’t we give ourselves one more chance?
Why can’t we give love that one more chance?
Why can’t we give love, give love, give love, give love
Give love, give love, give love, give love, give love?
‚Cause love’s such an old fashioned word
And love dares you to care for
The people on the edge of the night
And love (people on streets) dares you to change our way of
Caring about ourselves
This is our last dance
This is our last dance
This is ourselves under pressure
Under pressure
Pressure

Songwriter: David Bowie / John Richard Deacon / Brian Harold May / Freddie Mercury / Roger Meddows Songtext von Under Pressure © Sony/ATV Music Publishing LLC

Protokoll Ethik-Doppelstunde K1 5.10.18

Referentin der Doppelstunde : Frau Schütze

Thema der Doppelstunde : Was ist Glück?

Es waren alle anwesend.
Die Stunde wurde durch die Fragestellung „Was bedeutet Glück für dich?“ angefangen. Dazu sollte man sich für eine der 7 vorbereiteten Aussagen dazustellen und seine Entscheidung begründen.
Das Fragezeichen bedeutet, dass man eine andere oder eigene Definition hat.
Jeder sollte erklären, warum er sich dazugestellt hat, doch keiner war mit einer der Definitionen ganz zufrieden. Die Tendenz ging Richtung:“ Es hängt nicht von materiellen Dingen ab.“

Daraufhin kam die Diskussion auf, dass es einen Unterschied zwischen „Glück haben“ und „glücklich sein“ gibt. Dies wurde anschließend genauer untersucht und differenziert.
Wir sind zum Schluss gekommen, dass das Glück haben eher die äußeren Umstände sind, wohingegen beim glücklich sein es eher auf die innere Einstellung ankommt.
Beide sind durch äußere und innere Faktoren beeinflussbar, wobei das Glück haben eher nur zum Teil. Meistens kann man da eben nur seine Wahrscheinlichkeit erhöhen oder senken aber die Garantie des Glück Habens ist nie 100% beeinflussbar. Wie z.B. bei einer Meisterschaft.

Das glücklich Sein kann man jedoch nochmal in „Momentglück“ und „Langfristiges Glück“ unterteilen. Wobei man es generell in noch mehr Faktoren unterscheiden kann unter anderem in : Einflüsse von anderen oder Einflüsse durch mich selbst (…).
Darauffolgend musste man anhand Zitate oder Aussagen noch mal an klaren Beispielen herausarbeiten, was denn nun wirklich der Unterschied sei.
Anschließend an diese Aufgabe wurde eine Tabelle analysiert. Diese trägt die Überschrift :“ Der Glücksatlas der Deutschen Post – die Messung von Glück“ und zeigt ein Tabelle mit allen Bundesländern in einer Rangliste und die Punktzahl des empfundenen glücklich sein. Die Messung fand von 2012-2016 statt.
Auffällig war hier,dass die östlichen Bundesländer weit unten waren und niedriger abgeschnitten haben.
Generell haben wir uns dann gefragt, was die Fragestellung hätte sein können, an der man das Glück hätte Messen können.
Hier einige Gedanken:
  • Wie zufrieden sind sie mit der Regierung?
  • Wie sicher fühlen sie sich finanziell/im Bundesland/ Im Land/ als Minderheitsgruppe (…)?
  • Wie zufrieden sind die mit Ihrem Materiellem Besitz?
  • Wie zufrieden sind sie mit Ihrem Nachbarn (unter anderem auch Menschen aus anderen Ländern)/ Familie (…)?
Die wahre Fragestellung ist nicht angegeben worden.
Erneut wurde der West-Ost Unterschied aufgegriffen und diskutiert. Was seien die Rahmenbedingungen?
Unser Endfazit war, dass man Glück nie eindeutig messen kann, denn dieses hängt von verschiedenen Faktoren ab und bedeutet für jeden etwas anderes und hängt auch zum Beispiel vom Geschlecht oder Alter ab.
Diese Vorgedanken waren eine Überleitung zu dem Philosoph Aristoteles und seinem Werk:“ Das Wesen des Glücks.“ Zunächst wurde aus Verständnisgründen der Text gemeinsam gelesen und zum Schluss zusammen die Kernaussage des Textes analysiert, welche im folgendem Bilde zu sehen ist.

Danke fürs Lesen, euer Albinos!

Was bedeuetet Glück für mich ?

Glück bedeutet für mich, dass ich mich geborgen fühle durch andere Menschen und meine Umgebung . Dazu gehört für mich auch der Frieden , sowohl in mir als auch in meiner Umgebung. Mir ist es wichtig zu wissen, dass es einen Ort gibt , an dem ich ankommen kann, wie ich bin und mich sicher, angenommen und wohl fühlen kann.

 

(Quelle)                                                                  (Quelle)

Was ist Glück?

Glück ist relativ. Für die einen ist es „Glück“, den neusten Porsche zu fahren, für die anderen, ein Pferd zu besitzen. Aber eigentlich sind es doch gar nicht die materiellen Dinge, die uns im Leben glücklich machen, oder? Diese Dinge machen einem nur am Anfang glücklich, doch nach einer Weile, gewöhnt sich der Mensch daran und will was neues.  Oft sind es die kleinen Dinge, wie ein Lächeln, die einen wirklich glücklich machen.  Dieses Bild hier zeigt einen Jungen aus Afganistan, der lächelt, obwohl er vielleicht kein Zuhause mehr hat, da in seinem Land Krieg herrscht. Aber aus irgendeinem Grund ist er glücklich, er lächelt in die Kamera : )

(P.s: Lasst uns an diesem Jungen ein Beispiel nehmen 😉  )

Das Glück der größten Zahl vs. Menschenwürde

Überall schreiende Menschen, Eltern, die ihre Kinder suchen, das Wehklagen der Verletzten und der Überlebenden. Es herrscht Chaos, in Amerika wird der Ausnahmezustand ausgerufen. Es ist der 11. September 2001; nach den Terroranschlägen der Organisation al Kaida herrscht blankes Entsetzen und Panik. Auch heute noch ist es der Albtraum der Menschen in Amerika, so etwas ähnliches nochmals zu erleben.

Stellt euch nun vor, ihr seid ein Agent bei der CIA und habt von einem bevorstehenden Terroranschlag erfahren. Dabei  liegt eine ähnliche Situation wie am 11.September 2001 vor. Terroristen haben ein Flugzeug mit 200 Passagieren entführt und wollen in ein Hochhaus fliegen, in dem 1700 Menschen wohnen.

Ihr habt die Möglichkeit, das entsprechende Flugzeug abzuschießen oder nicht. Wie würdet ihr handeln?

Einerseits wird, wenn man nach dem Prinzip „Das Glück der größten Zahl“ geht, so entschieden, dass das Flugzeug abgeschossen wird. Man erstrebt demnach eine Minimierung des Leides. Im Falle des Abschusses müssen nämlich „nur“ 200 Menschen sterben/ leiden, während, wenn man nichts tun würde, 1900 Menschen sterben bzw. leiden würden. Man minimiert also die Anzahl derer, die leiden bzw. sterben müssen, wenn man das Flugzeug abschießt.

Andererseits ist ungewiss, wie danach diejenigen, die das entführte Flugzeug abschießen, weiterleben, da sie für den Tod von 200 Menschen verantwortlich sind. Es ist fraglich, ob sie dieses überwinden können. Gleichzeitig sind sie aber für den Tod von noch mehr Menschen verantwortlich, nur weil sie nichts unternommen haben.

Ein weiterer Aspekt, der gegen den Abschuss des Flugzeuges spricht, ist, dass man die Menschenwürde der Passagiere missachtet, indem man sie in einer Weise behandelt, der zumindest die meisten nicht zustimmen würden. Die Passagiere sind staatlicher Gewalt (im Falle eines Abschusses, initiiert von der CIA) unterworfen, ohne dass sie darauf Einfluss nehmen können, weshalb eine Würdeverletzung vorliegt. Dabei ist es egal, ob die Würde der Fluggäste schon von den Terroristen verletzt wurde, es ist nämlich ein Unterschied, ob diese Würdeverletzung vom Staat oder von Kriminellen ausgeht. Der Staat würde sich somit auf das Niveau der Verbrecher „begeben“ und eventuell würden bei ähnlichen Fällen ebenfalls Würdeverletzungen toleriert, bis diese Hemmschwelle ein Stück weit „abgetragen“ ist.

Auf der anderen Seite könnte man es als Abschreckung für Terroristen ansehen, da sie erkennen, dass ihre „Mission“ gescheitert ist. Auch könnte es als Abschreckung für andere Kriminelle fungieren, da sie sehen, dass der Staat hart durchgreift und möglicherweise würden sie aus der Angst vor Konsequenzen zögern.

 

Letztendich ist diese Frage sehr schwer zu beantworten. Es ist eine Situation, in der man nur „falsch“ handeln kann.
Ich persönlich würde das Flugzeug nicht abschießen, da für mich die Menschenwürde und deren Schutz von größter Relevanz ist. Auch in unserem Grundgesetz nimmt die Menschenwürde und deren Schutz einen wichtigen Platz ein, was man auch bemerkt, da es an erster Stelle vermerkt ist:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ (Art. 1 GG)

Meiner Meinung nach aber würde es einen Unterschied machen, ob man als Vertreter des Staates handelt (wie in diesem Fall, als CIA-Agent) oder als Privatperson. Die Verletzung der Würde der Passagiere wäre nicht so schlimm, als wenn es vom Staat ausgeht, da insbesondere er die Aufgabe hat, die Menschenwürde zu schützen. Gleichzeitig wüsste ich aber in beiden Fällen nicht, wie ich damit weiterleben soll, da ich so oder so, direkt oder indirekt, für den Tod vieler Menschen verantwortlich bin.

Schlussendlich bin ich also der Meinung, dass man als Vertreter des Staates das Flugzeug nicht abschießen sollte, während als Privatperson es durchaus so betrachtbar ist, dass die Anzahl der geretteten Leben die Verletzung der Menschenwürde überwiegt.

Was würdet ihr sagen? Würdet ihr das Flugzeug abschießen? Wenn ja, warum?

 

 

Zusammenfassung der Stunde vom 10.11 der K1, verfasst von Karthasis

Zusammenfassung der Stunde vom 10.11 der K1, verfasst von Karthasis

1. Abstimmung über die Nutzung des Hefts während der ersten Klausur.
Ergebiniss: Einstimmig für die Nutzung des Hefts.

2. Glücklich sein vs Glück haben
Im Podium haben wir die Unterschiede zwischen dem Ereignis des Glück-habens, wie zum Beispiel beim Lottogewinn, und der lang zeitigen Erfüllung von Zielen und Wünschen als subjektive Wahrnehmung von Glück.

3. Aristoteles: Was ist Glück?
In Einzelarbeit haben wir nach dem Lesen eines Textes im Buch (s. 94 M1/a1,2,6) erarbeitet, wie Aristoteles Glück verstand. Er definiert dieses als Endziele aller Tätigkeiten, die ein Mensch macht. Dabei kann die Tätigkeit selbst (Praxis), aber auch das Ergebnis der Tätigkeit glückbringend sein (Poesis), allerdings auch die Summe vieler Tätigkeitsreihen mit einem vorher festgelegtem Ziel (Telos).

4. Lebensformen
Aristoteles hat desweiteren verschiedene Formen der Art wie Menschen Leben um ihr individuelles Glück zu finden, beschrieben. Er differenziert hierbei zwischen dem Leben des Genusses, dem des Politikers, und jenem des Philosophen. Gemeinsam haben wir Aristoteles Wertung der Einzelnen Lebensformen erarbeitet, und dabei herausgefunden, dass das Leben des Genusses, also desjenigen, der nur für die marteriellen Vorzüge Tätigkeit ergreift, nach Aristoteles am niedersten ist, da er sich komplett seinen animalischen Trieben nach immer mehr hingibt. Das wird von dem leben des Politikers gefolgt, der sein Glück in der Bestätigung seiner Ehre durch andere Findet. Diese Tätigkeit ist egozentrisch, hat aber sehr positive Nebenwirkungen, weil eine funktionierende Gesellschaft entsteht, Am höchsten wird das Leben des Philosophen gewertet, weil dieser Glück in sich selbst beziehungweise im Wissen und im Wesen des Glücks finden möchte. Ein Schüler wollte das Leben des Gläubigen als eine Lebensform ergänzen, da dieser das Glück von seinem Glauben zieht. Nach einer hitzigen Diskussion über den Stichgehalt dieser Lebensform wurde die Stunde durch den Gong beendet.

Das war die Stunde des 10.11, gehalten Von Frau Schütze
MFG Karthasis

Bist du glücklich ?

Jeder verbindet etwas ganz bestimmtes mit Glück, für die Einen ist es Erfolg im Beruf, für die Anderen vielleicht Zeit mit der Familie. Auf jedenfall ist Glück ein wichtiger Bestandteil im Leben und ohne diesen fehlt etwas und zwar jedem. Die Beiden, die in dem Bild zu sehen sind, definieren Glück wohl mit der Gemeinsamkeit des Anderen, dadurch entsteht automatisch eine gewisse Gelassenheit, welche auch optisch schnell zu sehen ist. In den häufigsten Fällen sieht man Menschen an, ob sie nur ein aufgesetztes Lächeln haben oder ob es wirklich von Herzen kommt. Nicht für jeden beudeutet Glück oder Gelassenheit zwingend Gemeinschaft, sondern manch einer ist mit materiellen Dingen glücklich oder nur wenn er alleine ist, wirklich gelassen.  ~MA.MA

Glück

https://www.flickr.com/photos/bagogames/14481031194, Lizenz: CC-by (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

 

Was ist Glück?

Glück ist, zumindest für mich, Trainingserfolge zu erleben. Das Gefühl, eine neue Technik zu erlernen und irgendwann zu berrschen ist sehr motivierend und erfüllend. Das Bestreben, sich immer weiter zu verbessern und Fortschritte zu machen kann einen gänzlich erfüllen. Deswegen macht mich der Kampfsport glücklich.