Ziele als Grund unseres schulischen Misserfolges

,Es gibt wenig, das schon seit langen so kritisiert wird, wie die deutsche Schulpolitik (außer in Bayern natürlich (;  ). Ich behaupte, dass unter anderem die viel zu frühe Frage nach Ziele im Leben, der Grund für die Mißlage viel zu vieler Schüler in Deutschland ist.

Schon von Beginn an werden wir gefragt „ja was willst du denn später mal werden“. Das ist zunächst mal nicht verwerflich, jedoch begleitet uns die Frage bis zum Ende der Schulzeit. Am Ende stehen die meisten Schüler da und treffen auf den letzen Drücker eine Entscheidung, die noch nicht einmal für sie selbst zufriedenstellend ist.

Die schulischen Ziele die wir uns setzen sind selten unsere eigenen. Schule ist zu einer Ausbildungsmaschinerie geworden. Vorne rein und hinten wieder raus. Doch was ist das Ergebnis? Unmotivierte Gymnasiasten, die ernsthaft sagen sie wollen Abitur. Das Ziel Abitur ist eine uns eingeprägte Notwendigkeit der Politik, damit Deutschland mit hundert tausenden Abiturienten und den daraus hervorgehenden Studenten im internationalen Vergleich als Gewinner hervorgeht. Tatsache jedoch ist, dass wir nur äußerlichen Schein wahren. Längst nicht alle Schüler sind für das Niveau eines Gymnasiums geeignet, welches trotz mancher teilweise vorherrschenden Meinungen, immer noch höher als das von Haupt- oder Realschule ist. Das führt zu schlechten Noten. Viel schlimmer noch, der Druck, den wir sowieso schon durch die Gesellschaft erfahren, wird nur noch größer. Wir können uns kaum noch mit uns selbst beschäftigen, kaum noch entfalten, geschweige denn mit den relevanten Dingen des Lebens beschäftigen. Nicht, weil wir keine Zeit dazu hätten, Nein – Freizeit haben wir in meinen Augen immer noch reichlich – die Schule sollte die Aufgabe haben uns die relevanten Dinge des Lebens ans Herz zu legen, uns zu motivieren dass wir uns wirklich Gedanken machen über das Wichtige in unserem Leben und nicht dass wir nur etwas nachplappern das sowieso jeder Unqualifizierte behauptet. Wo ist die Fantasie, wo die Kreativität, und vor allem, wo die Leidenschaft? Kunst, Musik- und Sportunterricht sind nur noch Schatten ihrer selbst. Da weiß doch niemand mehr, wozu gibt es das überhaupt noch?! Vor kurzem stand unter meiner Englisch Arbeit, ich solle doch mehr von dem in den Aufsatz einbauen, was wir im Unterricht behandelt haben. Ich pass doch nicht im Unterricht auf, wenn mir nur das erzählt wird, worauf ein Grundschüler mit ein wenig nachdenken kommt.

Wenn wir schon bei Grundschülern sind. Auch hier zeigt sich, dass wir viel zu früh mit Zielen konfrontiert werden. Wie bitte soll ein 10-Jähriger wissen ob er gut genug ist für eine höher qualifizierte Schule oder nicht. Und woher soll ein 10-Jähriger wissen ob er für sein späteres Berufsleben Abitur braucht. Die Grundschulempfehlung wurde doch bestimmt nur deshalb abgeschafft, damit noch mehr ihr Abitur haben

Sobald du in der Oberstufe angelangt bist, willst du den Unfug doch sowieso vollends durchziehen. Dann kannst du dich die zwei Jahre ja auch noch durchquälen- ist dann ja auch egal (Vorsicht, leichter Anflug von Sarkasmus!!). Bis zum Zeitpunkt des Abiturs haben die Wenigsten sich wirklich angestrengt, kaum was gelernt, haben sich mit schlechten Noten zufriedengegeben, weil sie wussten dass Abitur doch eigentlich nur ein Abschluss ist mit dem man danach etwas mehr Geld verdienen kann als andere. Letztlich nehmen wir doch kaum was mit. Vor allem aber deshalb, da wir nur im geringen Anteil das angeboten bekommen, was wir wirklich brauchen. Dementsprechend ist den meisten doch egal was vor der Tafel erzählt wird. Es ist selbstverständlich trotz dessen möglich gute Noten zu schreiben. Doch sind es nur erfolglose Erfolge. Deswegen sehe ich Erfolg als Nachhaltigkeitsbegriff. Erfolg in der Schule heißt demnach nicht gute Noten zu schreiben, sondern sich zu entwickeln. Nur wie soll das gehen, wenn wir nicht von dem bestehendem Schulsystem dabei unterstützt werden. Genau deswegen haben sowenige Abiturienten keine Ahnung was sie machen sollen. Sie sind sich in ihrer Entscheidung nicht sicher.

Wir sollten uns nichts vormachen. Ziele sind viel zu oft trügerisch und führen uns nur in die Irre. Letztlich haben wir nichts davon, sind unglücklich und deprimiert. Vor allem müssen wir aufpassen das wir uns nicht selbst belügen wenn wir uns Ziele setzen, und uns immer die Frage stellen: „Will ich das überhaupt?  Bringt mich das weiter?“ Ich bin der Meinung, dass es einen größeren Nutzen nach sich zieht jeden Moment für sich zu betrachten, jeden Moment als Ziel zu sehen. Umso überraschter ist man am Ende wie weit man doch gekommen ist. Es gibt keine Enttäuschung, nur  Überraschungen. Wenn du dir Ziele setzt, verdirbst du dir die Leidenschaft und dich selbst, weil du dich selbst vergisst. Pass allerdings auf, dass du die Frist nicht überziehst. Nimm alles hin wie es kommt, und entscheide dann. Erfolg misst sich an Qualität, und nicht an Quantität.

Was denkt ihr über das Thema?                                                                                                                Findet ihr ich habe recht, oder liege ich eurer Meinung nach nicht richtig?                                                  Könnt ihr etwas mit dem Beitrag für euch persönlich etwas anfangen?                                                      Wie müsste man das Schulsystem ändern?

Schreibt doch  in die Kommentare. Es interessiert mich brennend was ihr antwortet.

Euer

Achtungdenken

Sollte das Internet für Kinder verboten werden?

Das Internet ist heutzutage ein Bestandteil unseres Lebens geworden, der nicht mehr wegzudenken ist. Selbst Kinder kommen schon in Kontakt mit dem Internet. Dieser Kontakt beginnt allerdings immer früher und wird immer intensiver. Gerade bei Kindern, welche den richtigen Umgang mit dem Internet meist noch nicht gelernt haben, muss man sich fragen ob man diesen die Nutzung des Internets nicht doch lieber verbieten sollte.

Dafür sprechen die Gefahren, auf welche gerade Kinder im Internet stoßen können. Diese gehen von Vertragsfallen, welche mit nur einem Klick abgeschlossen werden, bis zu Cybermobbing, dass gerade bei Kindern häufig angewendet wird. Weitere Gefahren sind Fake News, sexuelle Belästigung und jugendgefährdender Inhalt, für welchen Kinder noch nicht vorbereitet sind. Eine weitere große Gefahr für Kinder ist, dass im Internet einige Extremisten oder Sektenangehörige nach neuen Rekruten suchen, wobei gerade Kinder, welche leicht beeinflussbar sind, für diese leichte Beute sind. Eine weitere Gefahr für Kinder ist, dass das Internet eine sehr hohe Abhängigkeitsgefahr besitzt, wodurch diese schnell die Schule vernachlässigen. Je jünger die Kinder sind, desto gefährlicher sind diese Gefahren.

Trotz dieser Gefahren gibt es einige Probleme mit einem Verbot des Internets für Kinder. Das erste Problem wäre die Frage der Umsetzung. Hierbei liegt das Problem darin, dass man schlecht kontrollieren kann ob nun ein Erwachsener oder doch ein Kind das Internet benutzt. Ein weiteres Problem ist das dieses Verbot ein enormer Eingriff in die persönliche Entfaltung wäre. Außerdem darf man nicht vergessen, dass das Internet trotz seiner Gefahren auch viele positive Eigenschaften besitzt, auch für Kinder.

Ich bin der Meinung, dass es wichtiger ist die Kinder beim Nutzen des Internets zu begleiten, anstatt ihnen dessen Nutzung zu Verbieten. Somit lernen sie schon früh den richtigen Umgang mit dem Internet und sind trotzdem geschützt vor Gefahren. Jedoch ist bei dieser Methode die Hilfe der Eltern, Kindergärten und Schulen nötig. Sollte das Internet für Kinder verboten werden? Wenn ja, wie? Wenn nein, wie soll man die Kinder sonst vor Gefahren im Internet schützen? Wie steht ihr zu dem Thema?

LG Skeptiker

Quellen:

https://www.internet-abc.de/eltern/familie-medien/gefahren-und-schutz-viren-mobbing-werbung-datenschutz/welchen-gefahren-sind-kinder-im-internet-ausgesetzt/

http://www.wissen.de/kinder-und-jugendliche-im-internet-begleiten-ist-besser-als-verbieten

http://www.zeit.de/digital/internet/2015-06/internet-studie-kinder-divsi-nutzung

Arbeit vs Freizeit, warum man Dinge aufschiebt

Viele von uns kennen es. Ferien, entspannen, Zeit nutzen. Ein Traum von vielen.

Gerade im Zeitalter von Netflix, Youtube und anderen sozialen Plattformen fällt es oft schwer sich zu motivieren und an etwa einer GFS oder Hausaufgabe zu arbeiten. Dann wird aufgeschoben.

„Ich habe noch fast zwei Jahre Zeit.“

„Okay, es geht auf den Abgabetermin zu, ich sollte echt mal was machen.“

„Oh man, morgen ist Abgabe und ich habe noch nicht mal angefangen.“

Das passiert mir ungefähr immer und der Grund dafür liegt nicht einmal nur darin, dass es Netflix gibt, sondern darin, dass ich meine Freizeit grundsätzlich lieber mit anderen Dingen verbringe.

Viele Menschen haben außerhalb der Arbeit oder der Schule etliche Hobbys. Die einen zeichnen gerne, die anderen schreiben Geschichten und wieder andere gehen einfach gerne raus in die Natur. Wieso sich dann zuhause hinsetzen und eine Hausarbeit zum Thema „Die Renaissance“ schreiben? Wer kann sich aufraffen so etwas zu tun?

Dazu kommt, dass Zwang den Spaß an der Arbeit kaputt macht. Wenn niemand sagt:“ Du musst das jetzt machen!“ Macht man es automatisch lieber. Das gleiche gilt aber auch beim Zimmer aufräumen. Wenn ich mein Zimmer aufräumen will, weil ich sehe, dass es mal wieder Zeit wird, aber mir meine Mutter auch sagt, dass ich es machen muss, habe ich gleich viel weniger Lust auf ein aufgeräumtes Zimmer.

Aber ist es denn nun so schlecht die Dinge aufzuschieben?

Nun ja, in den meisten Fällen wahrscheinlich schon, Hausarbeiten schreiben sich nicht von selbst und in vielen Fällen bringt es einem auch was sich mit einem Thema auseinander zu setzen. Wenn es nichts fürs Leben bringt, dann wenigstens fürs Abi.

Die andere Seite ist aber, dass man weniger Zeit für sich hat. Es ist gerade im Alter zwischen 13 und 18 wichtig Zeit für sich zu haben, denn genau das ist die Zeit herauszufinden, was für Stärken man hat und auch Möglichkeiten zu finden wie man mit diesen Stärken umgehen kann. Außerdem ist dieses Alter auch dazu da um sich selbst zu finden. Das hört man zwar immer wieder und manchmal mag es auch nerven aber im Grunde ist es doch wahr.

Man muss sich so viel mit sich selbst und seinem Charakter auseinandersetzen, viele stellen ihre Sexualität in Frage, andere leiden unter Depressionen oder haben auch Probleme in der Familie, wenn zum Beispiel ein Elternteil krank ist und man zu Hause viel zu tun hat, hat man kaum eine andere Möglichkeit als die Aufgaben aufzuschieben.

Einige Menschen schieben solche Dinge auch mit Absicht auf, weil sie sich sagen, dass sie unter Druck besser arbeiten. Ob das nun aber stimmt oder nicht, sei mal so dahin gestellt.

Fakt ist, dass man für 80% der Arbeit weniger Zeit braucht als für die 20% Feinarbeit zum Schluss. Die Frage die sie sich mir dann stellt ist: Ist es das Wert?

 

Was sagt ihr dazu? Seid ihr eher Menschen, die alles sofort weg haben müssen, oder seht ihr das ganze auch eher gelassen?

Eines Tages  wirst du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die du immer wolltest. Tu sie jetzt.

-Paulo Coelho

Zufall

Allgemeines Rauchverbot in Deutschland?

Heutzutage ist es völlig normal, wenn jemand in der Öffentlichkeit raucht, obwohl man sich heutzutage den schlimmen Folgen vom Rauchen bewusst ist. Dabei ist egal ob es nun auf der Straße, auf Partys oder auf der Arbeit passiert. Der Konsum von Zigaretten wurde in Deutschland bereits in Gaststätten mehr oder weniger verboten. Dies bringt die Frage auf, ob man das Rauchen von Zigaretten nicht allgemein verbieten sollte, wie es bereits mit anderen schädlichen Drogen schon passiert ist.

Für das Verbot würde zum einem sprechen, dass Rauchen dem eigenen Körper schadet. Zum einem erhöht rauchen das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden, zum anderen erhöht das Rauchen ebenfalls die Chance Lungenkrebs zu bekommen. Eine weitere Gefahr die das Rauchen mit sich bringt, besteht für diejenigen, die den Rauchern am nächsten sind. Selbst wenn diese sich aktiv gegen das Rauchen entschieden haben, können diese Schäden durch das Passivrauchen erhalten. Ebenfalls wurden bereits andere Drogen mit der Begründung, dass sie dem Nutzer schaden, verboten. Somit sollte gerade bei einer Droge die auch auf andere Menschen als den Nutzer eine Auswirkung haben keine Ausnahme geduldet werden.

Jedoch gibt es auch einige Argumente gegen das allgemeine Rauchverbot. Einer dieser hängt mit der Überlastung der Polizeikräfte in Deutschland zusammen. Ein allgemeines Verbot vom rauchen würde die Situation dieser nur noch verschlechtern und dazu führen, dass diese sich weniger um wichtigere Dinge kümmern können. Außerdem würde ein solches Verbot die Einkommensquelle des Staates verringern, da dieser am Tabakverkauf mit verdient. Wichtig ist allerdings auch, dass ein solches Verbot ein weiterer Eingriff in die freie Entfaltung des Menschen wäre. Das schwerste Argument gegen ein solches Verbot lässt sich jedoch am Beispiel der ,,Prohibition“ in Amerika absehen. Diese bewies, dass ein solches Verbot die Lage nur noch verschlechtern würde, da die Nachfrage nach Zigaretten immer noch da wäre. Nur das Angebot würde verringert werden, was einen erhöhten Export aus anderen Ländern und ein Mafia-Regim für Zigaretten zur Folge hätten.

Ich bin der Meinung das sowohl das Verbot von Zigaretten, als auch von anderen Drogen sinnfrei ist. Stattdessen sollte man diese Probleme lieber mithilfe von Aufklärung und besserer Hilfe für Raucher bzw. Abhängige bekämpfen. Sollte man rauchen verbieten? Was gäbe es für andere Möglichkeiten? Oder sollte man erst gar nichts gegen den Konsum unternehmen? Wie steht ihr zu dem Thema?

LG Skeptiker

Quellen:

http://www.g-geschichte.de/forum/aktuelles-politik-wirtschaft/372-rauchverbot-pro-contra.html

http://www.zeit.de/1972/48/zigarettenrauchen

https://www.brandeins.de/archiv/2014/scheitern/prohibition-in-den-usa-1920-al-capone-auf-dem-trockenen/

https://www.tagesschau.de/inland/polizei-personal-101.html

Visionen und Ziele

Die letzten Tage war ich auf einem Mitarbeiterseminar namens Update. Ich hatte mich für die Sparte Jugendspezial eingetragen. Ein Seminar, dass wir dort hatten hieß „Visionen und Ziele“. Wir haben erklärt bekommen, dass man sowohl für sich selbst, als auch für die Jugendarbeit die man macht (oder vorhat zu machen) eine Vision entwickeln soll. Diese Vision sollte dann möglichst smart sein.

Das heißt konkret:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Aufgabenorientiert
  • Realistisch
  • Terminiert

Quelle: Andreas Rödel

So kann man sich Ziele machen, die man später auch erreichen kann. Wahrscheinlich haben viele von euch dieses Jahr Ziele (besonders die Leute aus meiner Stufe). Das Abi schaffen, einen Beruf finden, mit dem Studium anfangen, verreisen oder eine Beziehung beginnen. Manche dieser Ziele sind spezifisch und messbar, andere nicht, manche sind unterminiert, andere müssen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgehakt sein.

Mir hat sich die Frage gestellt ob es gute und schlechte Ziele gibt. Nehmen wir an, ich wäre übergewichtig. Bis zu Ende des Jahres hätte ich mir vorgenommen 30kg abzunehmen. Am 31. Dezember habe ich -25kg geschafft. Bin ich jetzt zufrieden? Hätten es nicht noch fünf kg weniger sein sollen? 25 kg weniger ist ein tolles Ergebnis, aber mein Ziel habe ich nicht erreicht. Andererseits hat meine Vision von einem schlankeren Ich meinen Ehrgeiz geweckt. Ich habe mich aufgerappelt und etwas getan. Ohne ein klares Ziel hätte ich das vermutlich nicht geschafft. Oder bin ich doch frustriert über den scheinbaren Misserfolg und gebe wieder ganz auf?

Was mir auch schwer fällt ist der Punkt, mir ein realistisches Ziel zu setzen. Ich bin oft faul und nicht bereit viel zu investieren, also setze ich mir ein ganz kleines Ziel, dass ich sowieso erreichen kann. Realistisch ist es, kein Frage, aber bringt es mich auch vorwärts?

Wenn ich weiter darüber nachdenke habe ich immer mehr an der Methode auszusetzen. Warum eigentlich? Letztendlich glaube ich, dass nicht die Methode schlecht ist, sondern, dass ich einfach Schiss habe. Angst mich festzulegen, weil ich scheitern könnte. Es ist unbequem überprüfbare Ziele zu haben und doch sind sie es, die mich weiter bringen.

Ich glaube es hilft, wenn man seine Visionen teilen kann. Vielleicht haben zwei die selbe Vision oder ich sage mein Ziel einfach einer Vertrauensperson weiter. So kann man sich gegenseitig daran erinnern, Zukunftspläne spinnen und loslege. Ein Freund kann einem helfen an einem Ziel dranzubleiben, sich mit über erste Erfolge freuen und Tipps geben, wenns mal nicht voran geht.

Gemeinsam geht vieles besser. Auch dein Traum für die Zukunft.

Liebe Grüße

Glück

Zurechtlieben

Ich habe vor einiger Zeit ein Zitat von Hudson Taylor gehört, dass mich sehr beeindruckt hat.

Hudson Taylor hat Folgendes gesagt: Wenn wir die Menschen nicht zurechtschelten können, können wir sie oft zurechtlieben.

Erst einmal würde es mich total interessieren, was ihr darüber denkt!

Mir sind dazu folgende Gedanken gekommen:

Zuerst einmal habe ich das Zitat auf Kinder übertragen. Ich glaube nicht an antiautoriäre Erziehung und denke, dass es wichtig ist Kindern Regeln und klare Strukturen zu geben. Jeder von euch wurde sicher schon einmal von seinen Eltern geschimpft, weil er sich nicht an Absprachen oder Ähnliches gehalten hat und man hat dann meistens daraus gelernt. Ist Hudson Taylors Aussage also Blödsinn?

Die Frage ist, warum Eltern ihren Kindern Grenzen setzen. Aus Bosheit? Weil sie Spielverderber sind? Sicher nicht. Den allermeisten Eltern liegt es am Wohl ihrer Kinder. Aus Liebe schicken sie sie Abends ins Bett, damit sie morgens nicht todmüde in die Schule müssen. Weil sie wollen, dass ihre Kinder gesund sind lassen, sie sie nicht alle Süßigkeiten auf einmal essen. Erziehung funktioniert nur in Kombination mit Liebe und Geduld, Hudson Talor hat hier Recht denke ich.

Wie ist es nun bei Erwachsenen? Funktioniert das mit dem „zurechtlieben“ auch hier? Oft ärgen wir uns über viele Kleinigkeiten bei unserem Gegenüber. Nie bringt er den Müll raus, immer ist er so laut, ständig benutzt er mein Shampoo und so weiter. Wir weisen ihn darauf hin, weisen ihn zurecht, wieder und wieder. Und oft eskaliert das Ganze dann in einem großen Streit, bei dem keiner wirklich glücklich hervorgeht. Wie kann das anders funktionieren? Liebe braucht einen langen Atem. Ich kann jemandem liebevoll erklären, was und warum mich etwas stört. Ich kann darüber hinweg sehen, vielleicht auch lernen mich selbst nicht ganz so wichtig zu nehmen. Jemanden „zurechtzulieben“ ist sehr viel schwieriger, als seinem Ärger Luft zu machen. Aber ich denke es kann sehr viel friedlicher sein und mich selbst berreichern.

Was denkt ihr darüber? Funktioniert das? Bei allen Menschen? Auch bei Straftätern, Räubern oder Gewaltverbrechern?

Ich freu mich auf eure Kommentare.

Liebe Grüße

Glueck

„Ehe für alle“ – Gegen das Grundgesetz und die Bibel?

Vermutlich kennt spätestens seit dem Jahr 2017 jeder Deutsche den Begriff „Ehe für alle“. Und das ist eigentlich auch gut so, denn nun sind auch homosexuelle Paare in Deutschland berechtigt zu heiraten, so wie das in vielen Ländern bereits üblich ist. Aber wieso hat es eigentlich so lange gedauert um dieses Gesetz in Deutschland durchzusetzen, nachdem Die Linke bereits 2013 einen Gesetzesentwurf einreichte? Ganz einfach, die CDU und SPD verschoben eine Entscheidung immer weiter nach hinten, was ihnen als Regierung ja sehr einfach möglich war, bis dann auch die SPD beschloss sich gegen den größeren Regierungspartner zu wenden und eine Abstimmung zur „Ehe für alle“ forderte.

Aber wieso weigerte sich die CDU als einzige große Partei so lange gegen ein Gesetz das die Ehe zwischen homosexuellen erlaubt?

  1. Sogar bei der Abstimmung zuletzt, stimmte Angela Merkel gegen eine Ehe für alle, da sie laut eigener Aussage findet, dass das Grundgesetz eine Ehe zwischen Mann und Frau vorsieht. Der 1. Absatz im 6. Artikel des Grundgesetzes lautet aber eigentlich nur:

    „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ 

    Hierbei wird aber in keiner Weise definiert, dass die Ehepartner von unterschiedlichem Geschlecht sein müssen. Dennoch wurde eine lange Zeit gesagt, dass es im Wesen der Ehe liege, dass sie nur von zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts eingegangen werden kann.

  2. Der andere Grund gegen die Ehe für alle ist, dass auch viele Christen die Ehe per Definition als eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau sehen, da sie eigentlich dazu gedacht ist, sich fortzupflanzen was homosexuelle Paare ja nicht können. Laut der Bibel schuf Gott die Menschen als Mann und Frau, so dass sie sich fortpflanzen können und daher würde eine Ehe für alle keinen Sinn machen.

Das zweite Argument ist allerdings durch den gesellschaftlichen Wandel, auch wenn manche Christen es immer noch nicht wahr haben wollen, längst überholt und es ist auch schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Mann und Frau wenn sie heiraten auch Kinder wollen. Es ist schließlich keine Vorschrift Kinder zu bekommen und so ist es jedem selbst überlassen ob er Kinder will und genauso sollte es jedem selbst überlassen sein, wen er heiraten will. Und auch das erste Argument ist in Deutschland eigentlich schon durch das einfache Lesen des Artikels nichtig, denn es steht nirgends, dass eine Ehe nur zwischen zwei Menschen mit unterschiedlichem Geschlecht eingegangen werden kann. in manchen, vor allem osteuropäischen Ländern sieht die Sache noch ganz anders aus, denn dort ist die Ehe für alle tatsächlich verfassungswidrig, wie man der Grafik in diesem Text entnehmen kann.

Alles in allem kann man also sagen, dass die Argumente gegen eine Ehe für alle veraltet sind und es durch den gesellschaftlichen Wandel auch nötig war, die Frage zur gleichgeschlechtlichen Ehe endlich zu beantworten. Ich finde es gut, dass jetzt auch homosexuelle Paare heiraten können und hoffe dass noch mehr Länder diesen Schritt gehen werden.

Wie seht ihr das? Seid ihr für oder gegen die Ehe für alle?

Und findet ihr auch, dass es überall erlaubt werden sollte oder denkt ihr dass die Länder, bei denen es verfassungswidrig ist es auch dabei belassen sollten?

 

Luzides Träumen – Bin ich wach?

„Eins, ich träume, zwei, ich träume, drei, ich träume, vier, ich Träume (…) 100, ich träume“

Ich fand mich in einer Wüste wieder, an einer Oase, und spürte den heißen Sand unter den Füßen und den warmen Wind der mir durchs Gesicht wehte. Ich nahm das beruhigende Rascheln der Palmenblätter bewusst war und verspürte eine Gelassenheit, die ich selten kannte. Als ich in die Luft sprang und mich drehte veränderte sich die Szenerie und ich befand mich auf einem schneebedeckten Berg, in Shorts und T-Shirt, ohne dabei unangenehme Kälte zu verspüren. Es wurde alles unscharf bis alles verschwamm und ich aufwachte.

So in etwa kann man sich meinen ersten Traum vorstellen, den ich vor 2 Jahren bewusst wahrgenommen habe. Ich habe luzid geträumt. Doch um was handelt es sich beim luziden Träumen und was kann man durch das Abtauchen in selbstkreirte Welten erreichen?

Ein luzider Traum / Klartraum ist ein Traum, in welchem der Träumer sich darüber im Klaren ist zu träumen.  „Klarträume sind solche Träume, in denen man völlige Klarheit darüber besitzt, daß man träumt und nach eigenem Entschluß handeln kann.“, so die Definition von  Paul Tholey, dem bedeutendsten deutschen Klartraumforscher.

Die Fähigkeit, Klarträume zu erleben, haben vermutlich alle von uns , und man kann lernen, diese Träume gezielt herbeizuführen.

 

Vielen ist vermutlich der Film „Matrix“ bekannt und die Szenen, in denen Neo die unglaublichsten Sachen zustande bringen konnte. So verhält es sich auch bei Klarträumern, erfahrene Träumer sind in der Lage ihre Traumwelt nach Belieben zu gestalten und auch physikalische Gesetze spielen dabei keine Rolle.

Denjenigen, denen Klarträumen zum ersten Mal ein Begriff ist, mag das alles bisher genannte als esoterischer Humbug erscheinen, jedoch wurde luzides Träumen seid den siebziger Jahren wissenschaftlich untermauert. Mithilfe von Versuchen ließ sich die Existenz von luziden Träumen anhand von willkürlichen Augenbewegungen der Träumer nachweisen.

Luzides Träumen wird von manchen Sportlern dazu verwendet, um ihre Techniken zu verbessern und bestimmte Bewegungsabläufe noch bessr einzuprägen. Ich habe das luzide Träumen oft dazu verwendet meine Ängste zu überwinden und meine Selbstwahrnehmung und damit mein Selbstbewusstein zu stärken, in dem ich mich extra in für mich unangenehme Situationen währen des Träumen begeben habe, um diese Konfrontationen vertrauter zu machen und damit zu trainieren. Man kann luzides für die Erweiterung seiner Kreativität nutzen, so ist bekannt, dass die Werke vieler Künstler durch deren Klarträume inspiriert wurden. So zum Beispiel Salvador Dali, viele seiner Werke sind Traumbilder. Selbst Albert Einstein soll durch luzides Träumen auf die Relativitätstheorie gestoßen sein.

Umso erstaunlicher stellt sich mir die Frage: wieso luzides Träumen trotzdem heutzutage noch so unbekannt ist. Aristoteles war der erste, der das Phänomen des Klartraums beschrieben hat und für alle Naturvölker ist das Klarträumen tief in deren Kulturen verankert und oft messen sie diesen Träumen mehr Bedeutung bei als der realen Welt. Luzides Träumen ist somit keine neue Erfindung und wird bereits seit tausenden Jahren bewusst praktiziert. Liegt es daran, dass die meisten Menschen der westlichen Welt heutzutage Träumen keinerlei besondere Bedeutung beimessen? Dass wir uns selbst immer fremder werden? Denn luzides Träumen und Träume im allgemeinen sind unter anderem der beste Weg sich wirklich Kennenzulernen und Kontakt mit dem Unterbewusstsein herzustellen.

Wie seht ihr das?

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Klartraum

http://www.perfect-lifestyle.net/mental-training/luzides-traeumen-klartraum

 

 

 

 

 

Kann der Konsument die Welt verändern?

Viele von uns Schülern (und Lehrern) haben schon Werbung und/oder Vorträge über Fairtrade gesehen, und dabei gehört, wie wichtig es sei, darauf zu achten, was man kauft. Es scheint durchaus vernünftig zu sein, aber bringt es denn wirklich etwas?

Der ursprüngliche Sinn hinter Fairtrade ist der faire Handel mit den Bauern. Da aber durch mehr oder wenig schwammig formulierte Regeln viel „geschummelt“ werden kann, sodass entsprechende Produkte nur zum Teil fair sind, ist es fraglich, ob es efizient ist derartige Produkte zu kaufen.  Ähnlich ist es auch bei den biologisch unbedenklich angebauten/erzeugten Landwirtschaftlichen Produkten, den BIO-Produkten. Nur weil es ein solches Produkt ist, heißt es nicht, dass es den Zweck erfüllt, dass es ein „gutes“ Produkt ist.

Es stimmt zwar, dass nicht alle in ihrer Kategorie so einzuordnen sind, wie sie den Anschein geben, aber es gibt durchaus Produkte, die durchaus ehrlich fair, BIO, oder auch mit Verzicht auf Kinderarbeit uä., produziert werden. Daraus folgert, dass es doch etwas bringen müsste, wenn man diese Produkte kaufen würde, was aber Recherche voraussetzt, da man sonst die richtigen Produkte nicht finden würde.

Aber die Frage steht nach wie vor im Raum: Kann man so die Welt (zumindest etwas) verändern?

Die Antwort darauf ist klassischerweise oft diejenige, dass eine einzelne Person wohl wenig ändern kann, insofern nicht viele, wenn nicht sogar alle Konsumenten, denen es möglich ist mit einsteigen. Der Plural ist hierbei also wichtig. Die Konsumenten könnten einen großen Druck auf den Markt ausüben, der, da er von ihnen abhängig ist, sich anpassen müsste, und so auf fairtrade, BIO, etc. umsteigen müsste.

Allerdings sind dabei zwei große Probleme zu beachten:

Zum einen ist es schwer, und wie die Statistik zeigt unwahrscheinlich, dass genügend Konsumenten auf dementsprechende Produkte umsteigen umsteigen. Schuld daran könnte neben dem Unwillen der Käufer auch der Einfluss des Marktes auf den Konsumenten sein, sei es durch Werbung, Angebote usw.

Zum anderen, was an sich ein viel größeres Problem darstellt, steigt der Bedarf an Lebensmitteln und andere Konsumgütern, der oft nur durch bedenkliche Verfahren gesättigt werden kann. Daher ist es auch schwierig die resourcenaufwändigen „guten“ Verfahren auszubauen.

Der Markt hat seine Eigendynamik, und obwohl der Konsument, als ein kleines Rad im Gefüge, einen gewissen Einfluss haben kann, so sind solche Faktoren von außen ausschlaggebender. Daher muss ich sagen, der Konsument, kann schon etwas ändern, man muss aber hart daran arbeiten.

Political Correctness, das Ende der Meinungsfreiheit?

Wer ein bischen im Intenet unterwegs ist, der hat bestimmt schon gesehen, wie viele sich aufregen, weil sie zB. ein Post oder Kommentar als Beleidigung gegenüber von Frauen oder Ethnischen Gruppen empfinden. Hierbei sieht man einen gewissen „Trend“ zur Political Correctness. Dementsprechend wird auch gefordert, sich politisch korrekt auszudrücken. (Was in den Fällen „korrekt“ ist scheint vom Auge des Betrachters abzuhängen)

Was heißt Political Correctness eigentlich?  Es bedeuted, dass  „Ausdrücke und Handlungen vermieden werden sollten, die Gruppen von Menschen kränken oder beleidigen können (etwa bezogen auf Geschlecht oder Hautfarbe).“    Definition aus Wikipedia

Bei diesem aufkommendem Trend, scheint auch eine gewisse Hypersensibilität mitzuwachsen, die dazu führt, dass manche Kommtentare, missverstanden werden, oder überinterpretiert werden. Auch scheinen viele beleidigt zu sein, auch wenn sie nicht selbst zu der angesprochenen Gruppe gehören. Politisch inkorrekt zu sein droht zu einem Tabu, zu einer „schweren Sünde“ zu werden.

Wer dann nicht unter einem sogenannten „Shittstorm“ enden will, der muss sein Kommentar, seine Erörterung, Essey etc., so ethnisch religions- und geschlechtsneutral usw.  durchdeklinieren, dass keine Gruppe als solche angesprochen und sich so nicht angegriffen fühlt.

Allerdings ist es notwendig, für Politik und Gesellschaft, dass man bestimmte Gruppen ansprechen darf, ohne auf politisch inkorrekt verurteilt zu werden. Die meisten Gruppen sind unterschiedlich, und müssen unterschiedlich behandelt werden. Dazu müssen diese zuerst in einer Rede Stellungnahme beziehen, die diese Gruppe auch als schwächer (in welcher Weise auch immer gemeint) bezeichnen darf, um diese Schwäche zu beheben.

Mit Political Correctness ist auch meistens der Bezug zu einer Ethnischen Gruppe gemeint. Zum Beispiel ist es selbstverständlich, dass man heute nicht mehr „Neger“ sagt, da es nicht korrekt ist. Aber heutzutage scheint es, dass man Angst hat, als rassist, als politisch unkorrekt zu gelten, dass man eine Bezeichnung einer Ethnischen Gruppe völlig umschweifen muss.

Viel, was heutzutage mutmaßlich gegen die  „Political Correctness“ verstoßen soll, könnte demnach also auch nur Hypersensibilität und Angst vor Anfechtung sein, richtig?

Nicht unbedingt! Wohngegen, man normal und sachlichformulierte notwendige Themen ansprechen muss, und dabei oft gegen Hypersensibilität stößt, so ist auch zu bedenken, dass es auch gewaltige Verstöße gegen die tatsächliche Political Correctness gibt, welche an Volksverhetzung (etc.) grenzen können. Sei es zum beispiel Neo-Nazis oder Pro-Patriarchen usw., die tatsächlich anstößige Kommentare liefern.

Es ist zwar wichtig, auf politikal Correctness zu achten, aber für den Leser, Den Hörer ist es mindestens ebenso wichtig, nicht hypersensibel und sachlich jenes Statemanet zu reflektieren.

Aber wie seht ihr dass? Hab ich übertrieben oder evntl. sogar untertrieben?