Anregung zum Philosophieren: Achtsamkeit

CC-by-SA 4.0, M. Schütze, August 2018

Achtsamkeit bedeutet bewusste Wahrnehmung der alltäglichen Dinge, Konzentration auf genau das, was man gerade tut. Oft machen wir viele Dinge gleichzeitig, geben den Gedanken keine Ruhe. Wie fühlt sich Nichtstun an? Kann man den Strom der Gedanken bewusst verlangsamen / anhalten, auf die Gegenwart lenken und dort behalten? Gibt es noch Langeweile?

Durch das Smartphone ist man jederzeit scheinbar mit der Gedankenwelt von anderen verbunden. Während man ein Buch liest, hat man gleichzeitig Teil an einem Film, den Freunde schauen, kann über Katastrophen aus allen Teilen der Welt erfahren – Inwiefern prägt uns diese Gleichzeitigkeit der mittelbaren und unmittelbaren Erfahrungen – unsere Wahrnehmung, unsere Lebenswelt?

Anregung zum Philosophieren: Weihnachten

Was bedeutet Weihnachten für dich?

CC-by-SA 4.0, M. Schütze, Dezember 2018

Ein paar Gedanken:

Innerhalb von zwei Wochen sind drei christliche und ein weltlicher Feiertag, im Jahresverlauf ist das Verhältnis ähnlich. Ist das sinnvoll? Trotz der Trennung von Kirche und Staat gibt es in unserem Land nur christliche Feiertage, z.b. keine muslimischen oder buddhistischen. Wäre es denkbar, dass alle Religionsgemeinschaften eine bestimmte Anzahl freier Tage selbst im Jahr verteilen dürfte? Wie könnte man mit den Atheisten verfahren? Was müsste sich dafür in der Gesellschaft ändern? Ist das wünschenswert?

„Es müsste der Begriff der GABE weiter bedacht werden. Es müsste gefragt werden, ob der Menschen für den anderen wesentlich Gabe ist. Ob die Gaben, die Geschenke, geradezu Weihnachten, Ausdruck dieser wesentlichen Gabe des Daseins sind oder heute noch sein können. Verdeckt der Konsumismus den Charakter der Gabe?“ (zum Weiterlesen gern hier entlang)

Kann man ethisch schenken? Angefangen bei den Motiven zu schenken, weiter zu den Bedingungen der Herstellung der Dinge, die man verschenkt und zu den Unmengen an Verpackungsmaterial.

Wie kann man das Leben anderer mit kleinen Dingen verbessern?

Pfleger im Altenheim, Putzfrauen, Müllmänner, Bauarbeiter, Postboten oder Schiedsrichter. Dies alles sind dringend benötigte Arbeiter, die fast täglich für unser Wohl sorgen. Pfleger kümmern sich um unsere Großeltern und helfen und unterstützen sie in deren letzten Jahren ihres Lebens wo sie nur können. Putzfrauen sorgen für die Sauberkeit unserer Arbeitsstellen, Müllmänner für die unserer Straßen. Postboten eilen sich ab um uns pünktlich vor Geburtstagen oder Festen die Geschenke und Pakete zustellen zu können, bringen uns wichtige Teile für die Arbeit oder Schule. Schiedsrichter, egal ob im professionellen- oder Amateurbereich, sorgen dafür dass ein Fußballspiel überhaupt zu Stande kommt und fair verläuft. Dies alles sind Beispiele für Jobs, bei denen man wenig verdient und wenig wertgeschätzt wird, ja sogar noch verschmäht wird. Vergleicht man diese mit Berufen wie Fußballstar, Schauspieler oder Youtuber wird einem relativ schnell klar wie unfair es eigentlich ist. Alleine das Verhältnis von Leistung und Verdienst stimmt nicht überein: Wo die Stars jährliche Verdienste von bis zu siebenstelligen Summen erhalten, bekommen die erstgenannten gerade einmal so viel um sich über Wasser halten zu können, ja wenn nicht sogar noch weniger.
Doch warum ist das so? Hatten die Stars einfach mehr Glück bzw. die anderen Pech?
Man könnte jetzt mit Aristoteles begründen, welcher der Meinung ist: “ Jeder ist seines Glückes Schmied“ . Was wir davon halten und was genauer damit gemeint ist können Sie gerne nochmal im Protokoll von Ghandi aus der Doppelstunde des 12.10.2018 nachlesen 😉
Klar haben Schauspieler oder Fußballstars auch hart für ihren Beruf arbeiten müssen. Doch diese arbeiten, wenn man es so sieht, nur für unsere Unterhaltung am Wochenende oder außerhalb unserer Arbeitszeiten…
Wir ehren diese oder „vergöttern“ sie gar schon. Es gibt natürlich viele Stars, die auch Gutes tun und teilweise Geld spenden. Wenn Fußballstars wie Messi, Ronaldo und Co. einmal wieder brillierten am Wochenende, ist es für Fußball-Begeisterte selbstverständlich, dass sie diese hoch loben und feiern. Doch wenn sie einmal ein weniger Gutes Spiel gemacht haben werden sie auch gerne mal veräppelt oder schlecht gemacht. Aber das passiert ja nicht oft. Bei den anderen Berufen aber ist es genau andersrum: Sie bekommen ganz selten Lob- wenn überhaupt- und werden sonst wie z.B. die Bauarbeiter nur mit bösen Blicken, Kommentaren etc. konfrontiert. Denkt mal ganz ehrlich nach! Wie oft habt Ihr schon mal einem Bauarbeiter, Müllmann, Postboten oder einem Schiedsrichter mal einen Lob ausgesprochen? Wenn ihr jetzt denkt, irgendwann bestimmt schon mal, dann denkt mal an die Gegenfrage… Wie oft habt Ihr Euch schon über diese beschwert? Wenn man eine Umleitung fahren muss wegen einer Baustelle beschwert man sich über die Bauarbeiter. Doch wieso? Wenn sie eine Straße nicht erneuern würden, würdet Ihr Euch über die schlechte Straße beschweren. Wenn ihr im Fußball eine gelbe Karte bekommt, meckert ihr nur gegen den Schiedsrichter. Doch wenn der Schiedsrichter mal keine gelbe Karte verteilt, obwohl es durchaus gelb sein hätte können, ist das Wenigste woran ihr denkt, Euch mal zu bedanken oder? Klar kommt das sehr komisch aber man kann sich doch wohl mal ein paar Sekunden Zeit nehmen und einen Dank aussprechen für die Arbeit, die verrichtet wird.  Erweitert Euren Horizont und nehmt mal Euer Herz in die Hand. Geht ruhig mal zu Postboten, Putzfrauen, Bauarbeitern oder sonstige hin und sprecht auch ihnen mal ein Lob aus. Es sind oft die kleinen Dinge des Lebens die Menschen glücklich machen.
Widmet euren Respekt nicht nur an die Stars und ehrt sie. Widmet Euren Respekt auch mal den normalen, hartarbeitenden Leuten! Diese können mit sowas nämlich viel mehr anfangen als Stars, die das jeden Tag hören. Mit diesen Worten, möchte ich mich für Eure Aufmerksamkeit bedanken und Euch zum Nachdenken anregen!
Viele Grüße, Euer Aristoteles.

Protokoll Ethik-Doppelstunde K1 vom 07.12.2018

  • Thema: Kants Kategorischer Imperativ
  • Datum: 07.12.18
  • Zeit: 7:45 bis 9:20
  • Anwesende: Kant, Aristoteles, Ghandi, Aspasia, TheanoAblauf:
  • Referentin: Frau Schütze 
  • Ablauf: 1. Interview mit Kant
    2. Maximen

 

Unterrichtsablauf:
Zu Beginn des Unterrichts haben wir einen Text über ein fiktives Interview mit Immanuel Kant gelesen. Der Inhalt des Interviews war der kategorische Imperativ von Kant, der in dem Text näher erläutert und mit Beispielen verständlich gemacht wurde. Anschließend klärten wir den Begriff „Maxime“ und stellten die Unterschiede der Imperative in einem Tafelbild dar.
Zur Verdeutlichung schauten wir die dritte und ein Teil der vierten Folge von Kant + Sophie, eine Serie des Bayrischen Rundfunks, die von der Philosophiestudentin Sophie handelt, die sich mit Kant’s kategorischen Imperativ beschäftigt und in ihrem Leben praktisch Entscheidungen auf der Basis des kategorischen Imperativ treffen muss.
Gegen Ende des Unterrichts machten wir einen Universaltest/Verallgemeinerungstest, wo wir uns Fälle aus dem Alltag überlegen sollten und dazu eine Maxime und eine Verallgemeinerung formulieren sollten. Zum Beispiel: „Ich klaue aus der Cafeteria um Geld zu sparen, welches Ich an bedürftige Menschen spenden könnte.“ Die formulierte Maxime wäre dazu „ wann immer Ich Geld an bedürftige Menschen spenden will, klaue Ich aus der Cafeteria.“ Verallgemeinernd würde man sagen: „ Es gibt ein Gesetz, dass Menschen vorschreibt wenn sie Geld spenden wollen zu klauen.“ Wir kamen zum Entschluss, dass dieses Vorgehen nicht Vernünftig ist, da wir sonst auf Kosten der anderen Leben würden und dieses auf Dauer nicht funktionieren würde.
Kurz darauf wurde der Unterricht beendet.

Protokoll Ethik-Doppelstunde K1 vom 16.11.2018

  • Thema: Ethische Körperwelt und Kant´s Physolophie
  • Datum: 16.11.2018
  • Zeit: 7:45 Uhr bis 9:10 Uhr
  • Anwesende: Theano, Ghandi, Aristoteles, Aspasia, Albinos, Kant, Sokratis
  • Referentin: Frau Schütze

 

  • Ablauf:
  1. Organisatorisches
  2. Diskussion über die Körperwelten in Heidelberg
  3. Audio: Kant´s Biografie
  4. Kant´s Meinung zum guten Willen in: Grundlegung der Methaphysik der Sitten
  5. Film: Legalität und Moralität

 

Zu Beginn des Unterrichts klärten wir, bei einer Tasse Tee, organisatorische Sachen, wie Präsentationsprüfungen und machten eine Abstimmung, ob wir mit oder ohne Hefter unsere Arbeit schreiben.

Den restlichen Teil der ersten Stunde redete ein Teil des Kurses mit Frau Schütze über die Körperwelten in Heidelberg. Dort werden plasmanierende Körper ausgestellt, welche besondere Krankheiten, optische Auffälligkeiten, besondere körperliche Phasen, u.s.w. aufweisen. Die Wirkung ist ziemlich makaber, da die Leichen künstlerisch dargestellt werden und der Tod in diesem Museum sehr lebendig wirkt. Je mehr Details man an diesen Leichen sieht, desto unheimlicher wirken sie. Dennoch hat man keine hundertprozentige Vorstellung wie sich der Tod anfühlt, da der Tod auf diesem Ort verharmlost durch die Leichen dargestellt wird. Für die Wissenschaft ist es praktisch und interessant solche Leichenausstellungen zu sehen, doch wird hier nicht die Würde des Menschen auf dünnes Eis gelegt? Ist es für die Mitangehörigen in Ordnung dass hier ein Bekannter auf so eine Art und Weise ausgestellt wird? Was allerdings noch erwähnt wurde ist, dass wenn man diese interessanten Eindrücke sammelt man verstehen kann wie ein menschlicher Körper aussieht, funktioniert und wie man sich dadurch glücklich schätzen kann. Ebenso wie durch z.B. negative Empfindungen oder Gefühle, negative Hormone ausgeschüttet werden und sich der menschliche Körper in einer gewissen Art und Weise optisch so verändert, dass zum Beispiel psychische Krankheiten in einemKörper sehen kann.

 

 

In der zweiten Stunde kamen wir auf den Philosophen Immanuel Kant zu sprechen. Wir lernten von einem Audio wichtige Informationen über ihn wie über seine Lebensdaten und über sein philosophisches Denken. Er war ein Philosoph der so manchen Menschen ein Licht erleuchtete. Allerdings fing er mit seinem philosophischen Denken erst im hohen Alter an. Davor lebte er in guter Gesellschaft und war bekannt für seinen ausgewogenen Humor, wie seiner Intillegenz und seiner Partylust. Dennoch hatte er etwas kauziges an sich und lebte sein ganzes Leben ohne Frau. Mit ca. 45 Jahren setzt er feste Regeln in seinem Leben fest und entwickelte die Gedanken, welche ihn bis heute noch s berühmt machen. Anschließend lasen wir einen Text über Kant´s Meinung zum guten Willen. Darin kann man grob aussagen, dass jeder den guten Willen in sich trägt, ihn aber in mancher Hinsicht falsch ausführen kann (-Mesotes Lehre), man kann ihn dennoch im Idealfall automatisch ausführen. Der Grund ist fragwürdig, warum Frau Schütze schließlich einen Schüler vom Stuhl fegte :). Zuletzt sahen wir einen Film mit dem Titel: „Legalität und Moralität“, wobei es sich in diesem Fall bei Legalität um das pflichtgemäße Handeln handelt und bei der Moralität das Handeln aus Pflicht. In diesem Film sagt Kant, dass nur der gute Wille etwas gutes ist, wobei man bei der Ausführung des guten Willens immer seine eigene Maxime prüfen sollte, welche nach dem Prinzip des Willens und des Wollens basiert. Freigiebeigkeit, Mut, Gesundheit und Reichtum können auch schlecht sein, wenn dahinter ein bösartiger Grund oder ein Vorteil dahinter steckt.

Der Unterricht wurde überpünktlich um 9:10 Uhr beendet.

 

Ethik Protokoll vom 09.11.18

Stundenprotokoll vom 9.11.18

Thema: moralische und unmoralische Handlungen; Datum: 9.11.18; Zeit: 7.45-9.20; Referentin: Frau Schütze; Anwesend: alle Schüler des Ethik-Kurses der K1

 

  • Organisatorisches
  • Das Floß
  • Kant + Sophie
  • Pflicht + Neigung
  • Beurteilen von Handlungen

 

Zu Beginn der Stunde führten wir eine Abstimmung durch, über die wir entschieden, die anstehende Klassenarbeit am 30. November ohne Hefter zu schreiben.

 

Anschließend schauten wir (natürlich bei einer Tasse Tee 🙂 ) den Kurzfilm „Das Floß“ an, in dem es um zwei Männer auf einem Floß auf dem Meer geht. Zu Beginn möchte der Braunhaarige einen Fisch mit dem Messer fangen, der Blondhaarige realisiert jedoch schneller, dass es sich bei dem besagten Fisch um einen Hai handelt, und rettet seinen Kumpanen vor diesem. Später geraten die beiden aber über einen Fisch, den sie einer Möwe abluchsen konnten, in Streit, der darin endet dass der Braunhaarige vom Blondhaarigen ins Wasser gestoßen wird. Dies führt den Blondhaarigen in eine Dilemma-Situation: Entweder er rettet den Braunhaarigen vor dem sich nähernden Hai, und überlässt den Fisch, der noch auf dem Floß liegt, der hinzugekommenen Möwe; oder er rettet den Fisch und somit seine Nahrung, und überlässt seinen Kumpane dem Hai.
An dieser Stelle stoppten wir den Film und diskutierten, wie wir uns und dieser Situation verhalten würden und wie der Blondhaarige im Film sich wohl verhalten würde. Wir kamen (einstimmig!) zu dem Schluss, dass jeder von uns in dieser Situation den Menschen retten würde, da unser Gewissen uns dazu bewegen würde, wir nicht allein sein wollten und wir die Pflicht haben zu helfen; der Blondhaarige im Film aber vermutlich den Fisch retten würde, sei es aus Egoismus, Moral oder purem Hunger.

Wie wir es vorausgesagt hatten, endete der Film damit, dass der Blondhaarige den Fisch rettete, der Braunhaarige vom Hai gefressen wurde, und, von uns jedoch unerwartet, der Blondhaarige sich am Fisch verschluckte und starb. Nach seinem Tod tauchte natürlich direkt im Hintergrund ein Passagierschiff auf, das beide hätte retten können, hätten sie sich anders entschieden…

 

Anschließend schauten wir uns eine Serie des Bayrischen Rundfunks an, in der es um die Philosophiestudentin Sophie ging, die sich eingehend mit Kant beschäftigt und sich auch gewissermaßen mit ihm „unterhält“. Darin kamen die verschiedenen ethischen Richtungen zum Ausdruck:

Auf die Idee zu seiner Pflichtethik kam Kant auf einem seiner Spaziergänge: Er hielt inne, als er einige tote Schwalbenküken auf dem Weg entdeckte, die aus dem Nest herausgestoßen waren, um mit der knappen Nahrung wenigstens einige der Küken versorgen zu können. Kant dachte, dass es so etwas wie den Instinkt der Tiere (z.b. eben in dieser Situation) auch bei den Menschen geben sollte, etwas, woraus der Mensch seine Entscheidungen ableiten kann. So kam Kant also auf die Lehre der Pflichtethik.

Anschließend lasen wir den ersten Abschnitt von Kants Text „Grundlagen zur Metaphysik der Sitten“ und gliederten mit den Aussagen dieses Textes Handlungen in pflichtwidrige und pflichtgemäße Handlungen und Handlungen, deren Beweggrund die Pflicht selbst ist.

Zum Schluß beurteilten wir nach diesem erarbeiteten Schema verschiedene Situationen, wobei die Grundsituation jeweils die Gleiche war: Es ging um einen Blinden,B, und einen Sehenden,S, wobei der Blinde über die Straße möchte. In einigen Situationen hilft der Sehende dem Blinden, in manchen nicht und in einigen führt er in sogar vor ein Auto.

Bei der Einordnung in unmoralisch, ethisch neutral und moralisch diskutierten wir vor allem die Beweggründe des Sehenden, da die Motive ausschlaggebend zur Beurteilung sind.

Nach dieser Diskussionsrunde endete die Ethikstunde, obwohl natürlich, wie sooft, die Diskussionen noch in die Pause getragen wurden ; )

 

 

 

Ethik Protokoll – Doppelstunde K1 vom 26.10.2018

  • Thema: Philosophen der griechischen Antike und deren Philosophie
  • Datum: 26.10.2018
  • Zeit: 7:45 bis 9:10 Uhr
  • Anwesende: Theano, Ghandi, Aristoteles, Hobbes, Albinos, Kant, Sokratis
  • Referentin: Frau Schütze

 

  • Ablauf:
  1. Organisatorische
  2. Zitate von Sokrates
  3. Bearbeitung des Arbeitsblattes: „Die griechische Antike“
  4. Bilduntersuchung
  5. Audio und Ausfüllen des Arbeitsblattes: „Gelassenheit und stilles Glück – Die Lebenskunst der Stoiker“

 

Der Unterricht begann wie immer mit einer guten Tasse Tee, die sich jeder machen und dann genießen durfte. Dabei wurde noch kurz Organisatorisches geklärt, ehe der Unterricht dann so richtig startete.

Zu Beginn zeigte uns Frau Schütze zwei Zitate, die wie folgend lauteten:

„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ und „Es ist besser Unrecht zu erleiden, als Unrecht zu tun.“

Beide Zitate stammen von Sokrates, einer der größten Philosophen der griechischen Antike. Wir diskutierten kurz den Sinn hinter diesen Aussagen. Vorallem beim zweiten Zitat wurde uns deutlich, wie sehr Sokrates hinter seiner Philosophie stand, da er lieber zu Unrecht hingerichtet wurde, anstatt mit Hilfe seiner Freunde aus dem Gefängnis auszubrechen.

Danach sollte sich jeder anhand von Informationsblättern, die Frau Schütze davor auf den Tischen verteilt hatte, über einzelne Philosophien verschiedener Philosophen informieren und daraus wichtige Gedanken herausschreiben. Nach der fünf Minuten Pause wurde dann zusammengetragen, indem jeder sein Ergebniss kurz vorstellte. Dazu hatte Frau Schütze noch ein Bild projiziert, auf welchem die meisten Philosophen dargestellt waren und auf dem wir anhand der philosophischen Grundgedanken, einzelne Philosophen gemeinsam ausfindig machen sollten.

 

                                            

Zum Schluss hörten wir uns noch ein Audio an, indem die Philosophie der Stoiker über Gelassenheit und Glück thematisiert wurde. Dazu sollten wir dieses angeführte Arbeitsblatt ausfüllen. Wichtig hierbei war, dass die Stoiker das Glück im Erreichen der Ziele, die man sich selbst setzt, sahen. Im Leben gibt es viele Dinge, die wir nicht beeinflussen können wie Besitz, Gesundheit oder Macht, aber auch Krankheit oder Armut. Dabei ist es aber nur wichtig, wie ich über diese Dinge denke oder sie zu akzeptieren lerne und das ich nicht alles beeinflussen kann. Auch gilt den Trieben und Leidenschaften zu widerstehen und nichts im Affekt zu machen, sondern unsere Vernunft zu erhalten.

Nach diesem Audio und einer kurzen Besprechung wurden wir dann, überpünktlich wie immer, aus dem Unterricht entlassen.

 

 

Ethik Protokoll vom 19.10.18

Protokoll Ethik-Doppelstunde K1 vom 19.10.2018
Aristoteles 19.10.2018 7:45 bis 9:10 Uhr Aristoteles: Das Wesen des Glücks

Anwesende: Theano, Ghandi, Aristoteles, Hobbes, Aspasia, Albinos, Kant, Sokratis
Referentin: Frau Schütze

Ablauf
Organisatorisches
Untersuchung einer Vase
Blatt „Beschreibung des Gegenstands“
Audio und Ausfüllen des Blattes „Die griechische Antike“

1.) 2.) 3.) Die Doppelstunde beginnt mit einer kleinen neuen Überraschung. Ein neuer Wasserkocher sorgt nun für das Wohl der Tee- Genießer. Nachdem alle ihren heißen Tee vor sich stehen haben, klärt Frau Schütze noch kurz ein bisschen organisatorischen Kram. Restliche Unterschriften für GFS oder Entschuldigungen werden rechtmäßig unterzeichnet. Frau Schütze gibt einen Zylinder artigen, hohlen Gegenstand mit der Aufgabe ihn zu beschreiben in die Runde. Einige meinen, dass der Gegenstand außen sehr schuppig sei. Andere sagen er sei hart und zerbrechlich. Manche Stellen sogar die Vermutung auf, der Gegenstand wäre getöpfert. Am Ende der Runde löst sie auf um was es sich hierbei handelt: Eine getöpferte Vase von einer Freundin. Der Nachteil dieser Vase? Sie ist undicht und kann deshalb nicht ihrer eigentlichen Funktion dienen. Anschließend teilt sie Jedem vier kleine Blätter aus , die wie 1.) aussehen.
2.)Die Schüler bekommen die Aufgabe sich 4 Gegenstände im Klassenzimmer auszusuchen und diese auf ihre Substanz, Quantität, Qualität, Relation, Ort, Zeit, Lage, Haben, Wirken und Leiden zu definieren.
3.) Frau Schütze verteilt die Blätter willkürlich auf die Tische im Klassenzimmer. Die Schüler lesen sich nun die Blätter der Anderen durch und schreiben ihre Vermutung auf die Rückseite.
Als dann auch der allerletzte Gegenstand erraten wird, endet dieses Projekt und Frau Schütze teilt den Schülern für für die letzten zehn Minuten dieses Blatt aus.
Die Schüler bekommen währenddessen eine Audio abgespielt, in der wichtige Gedanken über Aristoteles erzählt werden. Nach Besprechung der Aristoteles-Spalte auf dem AB beendet Frau Schütze, überpünktlich wie immer, um 9:10 Uhr den Unterricht.