Geld verdienen ohne Rücksicht auf die Gesundheit? – die EM2020

Die EM begann am 11. Juni 2021, ein Jahr später als ursprünglich geplant, sie wurde auf Grund der Corona-Pandemie um ein Jahr nach hinten verschoben. Insgesamt nahmen 24 Nationen an ihr teil, 51 Spiele wurden ausgetragen. Alle zusammen wurden von rund 1,099,278 Millionen Zuschauern in den Stadien besucht. Da die EM dieses Jahr zum 60. mal statt fand, wurden die Austragungsorte auf mehrere Länder der EU verteilt.
Viele sehen diese hohe Zahl an Besuchern kritisch und mit Sorge in Hinblick auf die aktuelle Lage. Ist die Kritik an der Austragung der EM berechtigt?

Einerseits ist die EM ist für die Veranstalter und alle anderen Beteiligten eine große und wichtige Einnahmequelle, insgesamt wird mit mehr als 2 Milliarden Euro Einnahmen gerechnet. Das Geld wird unter anderem durch Übertragungsrechte und kommerzielle Vermarktungsrechte zum Beispiel durch Sponsoring eingenommen. Aber auch die Zuschauer in den Stadien tragen einen Teil dazu bei. Andererseits sehen Experten genau hier die große Gefahr, denn die Corona- Regeln und die Auslastung der Stadien sind von Land zu Land unterschiedlich. In Budapest zum Beispiel lag die Auslastung bei den K.0.- Spielen bei vollen 100% (61.000 Menschen), in München dagegen lag sie aus Sicherheitsgründen nur bei 20% (14.500 Menschen). Zwar hat die UEFA ein Hygiene Konzept erstellt, in welchem unter anderem An-und Abreise, Abstände und Maskenpflicht festgelegt sind, jedoch galt zum Beispiel die Maskenpflicht nicht in jedem Stadion. Das hatte zur Folge, dass viele Menschen nach einem Stadion Besuch positiv auf das Corona- Virus getestet wurden. In Schottland zum Beispiel wurden 2000 Corona- Fälle im Zusammenhang mit den Spielen der EM registriert. Außerdem seien zahlreiche Menschen aufgrund mangelnder Testkapazitäten ohne Test in ihr Land zurück gereist. Man kann also sagen, dass das Konzept nicht gut ausgearbeitet war und Infektionen nicht verhindert werden konnten. Die UEFA verteidigt die Ausführung der EM unter anderem mit dem im Sommer 2020 geglückten Champions- League- Endrundentunier welches ebenfalls unter Corona Bedingungen statt fand, hier gab es keine Ansteckungen. Außerdem nennen sie die Fortschritte beim Impfen unter anderem als Möglichkeit zum Stattfinden der EM 2020. Kritisch sehen die Forscher allerdings, dass sich viele Menschen in Parks oder Privat trafen um die Spiele anzuschauen, dabei wurden die Corona- Regeln nur selten eingehalten. Desweiteren konnte das Risiko der Verbreitung der wesentlich aggressiveren und weniger erforschten Delta-Variante des Virus nicht ausgeschlossen werden, und konnte durch die EM weiter begünstigt werden. So wurde sie nach dem Spiel von Dänemark gegen Belgien bereits bei neun Zuschauern nachgewiesen. Die Menschen sehnen sich nach Abwechslung vom strengen Alltag in der Pandemie und nutzten daher die Gelegenheit der EM um zu vereisen. Leider verhielten sich viele Menschen dabei leichtsinnig, und so wurden beispielsweise die Abstandsregeln in den Stadien nicht richtig eingehalten. Fraglich ist auch weshalb nur Fußball in so großem Rahmen gespielt werden durfte. So wurden zum Beispiel die Olympischen Sommerspiele 2020 um ein Jahr verschoben und sollen jetzt 2021 ohne ausländische Zuschauer und in reduzierter Form in Tokio stattfinden. Die EM war das Größte Sport- Event in der Corona Zeit, das statt gefunden hat.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die EM den Menschen auf der einen Seite viel Freude bereitet hat, da sie eine Abwechslung zum Alltag bot. Auf der anderen Seite haben sich bereits viele Menschen mit Corona im Zusammenhang mit der EM angesteckt und es ist fraglich ob die in den Medien bekannten Fälle die einzigen waren. Die Regeln in den Stadien hätten konsequenter und einheitlich in allen Stadien durchgeführt werden müssen, auch die Auslastung der Stadien hätte von Anfang an festgelegt werden sollen und nicht doch noch immer weiter erhöht werden dürfen, wie es beispielsweise in England der Fall war. Es gab zwar Hygiene Konzepte, diese galten jedoch nur auf dem Papier, in der Realität hielten sich nur die wenigsten in den Stadien an die dort geltenden Regeln. Ein nicht Einhalten der Regeln von Fans in den Stadien hätte vielleicht auch bestraft werden sollen. Somit wäre der Ernst der Lage manchen Menschen eventuell mehr bewusst gewesen. Des weiteren finde ich es persönlich nicht in Ordnung, dass Kindern das Training in Vereinen gleichzeitig verboten wird. Sie bräuchten die Bewegung und die sozialen Kontakte unbedingt, doch im Training sei die Ansteckungsgefahr zu groß. Es ist also völlig widersprüchlich, dass auf der einen Seite überfüllte Stadien erlaubt sind, auf der anderen Seite allerdings ein paar Kindern verboten wird sich zu treffen, um zusammen ihren Sport zu machen. Man kann also sehr deutlich sehen, welche Rolle das Geld dabei spielt, denn die Vereine in welchen Kinder oder Erwachsene als Hobby eine Sportart ausüben werden einfach komplett verboten, obwohl es sehr gute Möglichkeiten gäbe die Menschen trozt der aktuellen Situation trainieren zu lassen.

Schreibt gerne eure Meinung zu dem Thema in die Kommentare!

Sollte Unterhaltung und das Einnehmen von Geld über der Gesundheit vieler Menschen stehen?

(Sü: Bild entfernt, Urheberrechtsverstoß!!! Bitte gründlicher nachlesen!)

https://de.sports.yahoo.com/video/em-2020-finnland-fans-positiv-125731194.html?guce_referrer=ahr0chm6ly93d3cuz29vz2xllmnvbs8&guce_referrer_sig=aqaaaag6gcsnxfchphdxcxtdepg5wd0oswac6iw53t8d2jpjgp5jdyivz8nhtvw85gjxcztsqsji6r-sy5ebnj1dqn0bu677gqnxvwlwb-vqqd2yyqlkixz4oms2ezxizlphhu6brawln0xmv1fyfkxh9not-l9n2vqiqvox0bl7xbth&guccounter=1 Film zu Infizierten Finnland Fans

https://www.sportschau.de/fussball/uefaeuro2020/fussball-uefa-euro-em-corona-infektionen-fans-stadien-risiko-wembley-100.html aufgerufen am 12.07.2021

https://static.dw.com/image/57908931_401.jpg Bildquelle

Ist es moralisch vertretbar, dass in Zeiten der Corona-Pandemie Zuschauer bei der Fußball-Europameisterschaft zugelassen werden?

„Knapp 2000 Corona-Fälle in Schottland lassen sich nach offiziellen Angaben in Verbindung mit Spielen der Fußball-Europameisterschaft bringen. Zwei Drittel von 1991 positiv Getesteten seien Fans, die entgegen der Ratschläge aus dem Norden zu Spielen nach London gereist seien, wie die Gesundheitsbehörde Public Health Scotland am Mittwoch mitteilte. Am 18. Juni hatten die Schotten in London gegen England gespielt. Wie die britische Zeitung The Guardian berichtet, wurden für das Spiel 2600 von insgesamt 22.500 Tickets an schottische Fans verkauft. 15 Prozent, also knapp 400 schottische Fans seien infiziert im Stadion gewesen, während Tausende weitere Fans in der Innenstadt Straßen und Plätze bevölkerten.“

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-faelle-in-schottland-nach-em-spielen-17416812.html

Diese und ähnliche Schlagzeilen gingen die letzten Tage um die Welt. Nicht nur Schottland veröffentlicht erneut steigende Zahlen, auch Finnland und weitere Länder meldeten neue Corona-Fälle, die in Verbindung mit der Europameisterschaft stehen. Dies ist ein weiterer Rückschlag im Kampf gegen das Corona-Virus. Daher muss man sich die Frage stellen, ob die Zulassung von Zuschauern bei dem europaweiten Turnier im Kontext der aktuellen Lage moralisch vertretbar ist.

Im ersten Moment könnte man zu dem Urteil gelangen, dass die Genehmigung von tausenden Zuschauern, die aus ganz Europa zusammenkommen, während der Pandemie verantwortungslos und unmoralisch sei. Es sei nicht zu rechtfertigen, dass Zuschauer von Land zu Land fliegen und dabei das potentiell mitgebrachte Corona-Virus übertragen, während man doch gleichzeitig überall versucht die Ausbreitung des Virus mit allen möglichen Einschränkungen in der Zivilgesellschaft einzudämmen. Hier könnte mein Blogbeitrag bereits sein Ende finden, doch meiner Meinung nach kann man die Antwort auf diese Frage nicht so vereinfachen. Es müssen weitere Aspekte und Hintergründe miteinbezogen werden, auf welche ich im Folgenden eingehe.

EM als Lichtblick

 EM 2020 – ausgefallen bzw. verschoben aufgrund des Corona-Virus! Diese Nachricht war nicht nur für große Fußballfans schwer zu verkraften. Sowohl die EM als auch die WM sind Turniere, die viele Menschen aus ganz verschiedenen Ländern verbindet. Es kommt eine Stimmung auf, die sogar Menschen, die nicht an Fußball interessiert sind, die Spiele verfolgen lässt. Den ein oder anderen veranlasst es sogar, ein Stadion zu besuchen, um seine Heimatmannschaft anzufeuern. Umso mehr ist die nachgeholte Europameisterschaft in diesem Sommer eine Art „Lichtblick zur Normalität“. Ich selbst kann als ehemalige Fußballspielerin und Fußballfan aus eigener Erfahrung sprechen. Gemeinsam mit Freunden und Familie die deutsche Nationalmannschaft anzufeuern, mitzufiebern, zusammen zu feiern, das gab mir ein Stück Freiheit- und Sommergefühle zurück. Vor allem, wenn man sich von den tosenden Zuschauermengen im Hintergrund wieder anstecken lassen kann und nicht die Anweisungen der Trainer an die Spieler die einzige Geräuschkulisse ist. Eine halbwegs normal ablaufende Europameisterschaft mit Zuschauern, kleineren Public Viewings etc. gibt einem ein bisschen Normalität und Stabilität zurück in dieser abnormalen Pandemiezeit.

Aber nicht nur der persönliche und soziale Bereich ist zu beachten, sondern auch der wirtschaftliche Aspekt spielt eine Rolle. Eine so große internationale Veranstaltung ist ein enormer ökonomischer Faktor, auf den viele Branchen setzen. Beginnend bei den Ticketverkäufen, allerlei Textilwaren, verschiedensten Lebensmitteln mit EM-Marketing, Fanartikeln, über die Gastronomie bis hin zum Turnierausrichter „UEFA“ verdienen sehr viele Unternehmen an so einem Event. Wenn die EM nur eingeschränkt zugelassen werden würde, ginge dies mit großen Einkommensverlusten einher. Da die Europameisterschaft nun aber weitestgehend wie gewohnt abläuft, machen auch alle mitwirkenden Branchen einen entsprechenden Umsatz.

Chance als Experiment

Die Organisatoren hätten bei so einem wichtigen und einflussreichen Vertreter der Großveranstaltungsbranche ein Vorbild sein und vernünftige, klar definierte, einheitliche Vorgaben ausarbeiten können. Dies hätte als Großversuch für andere Events dienen können. Es gab bereits Testveranstaltungen, die mit sinnvollen Hygienekonzepten gut funktioniert haben. Zum Beispiel wurden große Musikfestivals in den Niederlanden ausgetragen, die einem klar strukturierten Konzept folgten wodurch es kaum zur Verbreitung von Covid-19 kam. Genau so eine Art Experiment hätte die Europameisterschaft auch sein können. Doch leider wurde diese Chance von der UEFA verpasst. Stattdessen wurde den Ländern die Erarbeitung eigener Hygienestandards überlassen, nach der Devise „Legt ein Konzept fest dessen Konsequenzen ihr verantworten könnt“. Das Problem ist, dass es dabei um den Schutz der Bevölkerung geht und diese Herangehensweise daher verantwortungslos ist. Die Europameisterschaft hat, sowohl bei gutem, als auch bei schlechtem Ausgang, Auswirkungen auf alle anderen Großveranstaltungen. Im Gegensatz zur UEFA können es sich jedoch die meisten Veranstalter nicht leisten einen weiteren Sommer ohne das Austragen ihrer Events durchzustehen. Die durchaus wahrscheinliche Konsequenz der EM ist, dass sich die hochansteckende Delta-Variante immer weiter ausbreitet, was sich wiederum fatal auf die ganze Welt auswirken würde. Die gerade sinkenden Fallzahlen würden wieder sprunghaft ansteigen und die allmählig gelockerten Maßnahmen würden sofort wieder verschärft werden. Ab dem Punkt muss man sich fragen, welchen Stellenwert Fußball wirklich einnimmt. Ist dieser Sport so viel wichtiger als andere Bereiche der Kultur, Bildung, Existenzen und Gesundheit? Oder um es überspitzt aber dennoch prägnant auszudrücken: „Wie viele Zuschauer im Stadion sind der UEFA ein Menschenleben wert?“. Darauf gehe ich später noch einmal ein.                                                

Keine einheitlichen Regelungen

Wie schon im vorherigen Abschnitt angeschnitten, gibt es ein Problem mit der gesamten Thematik „einheitliche Regelungen“. Es ist kein länderübergreifendes einheitliches Hygienekonzept vorhanden, welches verbindlich für alle Austragungsorte gilt. Während in Glasgow und Baku beispielsweise keine Testpflicht besteht, muss in Amsterdam ein negativer Test vorgelegt werden. In Bukarest dagegen wird nur von ungeimpften ein Test verlangt. Die Problematik hierbei ist, dass nicht alle Impfstoffe überall gleich zugelassen sind. Zum Beispiel der Impfstoff Sputnik-V ist in der EU aufgrund von mangelhafter wissenschaftlicher Fundierung nicht zugelassen, in Ungarn jedoch schon. So muss man sich doch fragen, inwiefern man sich auf die Regelungen verlassen kann, wenn sie so unterschiedlich sind. Auch die Inzidenz-Werte werden bei diesen Maßnahmen völlig außer Acht gelassen. Jedes Land beschließt sein Konzept einfach nach eigenem Ermessen. Jedoch wurde die Option Spiele, aufgrund der Ansteckungsgefahr, unter Ausschluss der Zuschauer durchzuführen von der UEFA kategorisch ausgeschlossen. Dadurch wurden Städte wie Dublin und Bilbao, die keine Spiele vor Zuschauern garantieren konnten, als Austragungsstätte gestrichen. Diese Maßnahme übt auf andere europäische Städte einen großen Druck aus. Wenn diese in ihren Stadien keine Zuschauer garantieren, werden diese einfach nicht als Austragungsorte zugelassen. Aus diesem Grund entstanden Spiele, wie in Budapest mit maximaler Auslastung von 61.000 Zuschauer, zwar mit verpflichtendem Covid-Test oder Impfnachweis, aber ganz ohne Maske.

Frage der Solidarität

Nun zum letzten, aber wichtigsten Aspekt, der zuvor schon angeklungen ist. Die Frage nach der Solidarität. Hierzu ein Beispiel aus England: Der Flugzeugmechaniker Richard Morris musste, nachdem er sechs Monate in den Philippinen gearbeitet hatte, da er wegen Corona keine Arbeitsstelle in seiner Heimat gefunden hat, nach seiner Ankunft in England 10 Tage in Quarantäne. Er wurde in einem sehr heruntergekommenen Hotel untergebracht, was für ihn für 10 Tage 2000 Euro gekostet hat. Dagegen dürfen zeitgleich Fußball-VIPs ohne Quarantäne durchs Land reisen. Das klingt in meinen Ohren äußerst unsolidarisch und unfair. Morris muss aus Jobgründen reisen und muss sich in Quarantäne begeben, während König Fußball die Ausnahme sein darf. Viel gravierender sind jedoch die potentiellen Negativfolgen der reisenden Zuschauer. Folgende Hypothese habe ich bereits oben schon einmal kurz skizziert, aber nun gehe ich tiefer darauf ein. Durch mangelnde Maßnahmen verbreitet sich die Deltavariante schneller durch die Zuschauer in allen europäischen Ländern, was zu erneut verschärften Corona-Regeln, bzw. ein weiterer Lockdown. Wegen einigen wenigen, die für kurze Zeit Freiheit und Freude empfunden hatten, müssten dann viele zurück in Homeoffice, Homeschooling, Treffen würden verboten werden und Läden und Gastronomien müssten erneut schließen. Neben diesem ökonomischen und dem sozialen Aspekt kommt ein weit wichtigerer dazu, unsere Gesundheit bzw. unser Leben. Es ist nicht unbekannt, dass Covid- Erkrankungen sehr schwer und mit Langzeitfolgen verlaufen können oder sogar bis zum Tod führen. Mit den Fachbegriffen des Utilitarismus beschrieben; diese Handlung ist als unmoralisch zu bewerten, da sie das kurze Glück weniger, aber zugleich das langfristige Leid vieler beinhaltet.

Fazit

Nachdem ich mich nun intensiv mit dieser Frage beschäftigt habe, komme ich zu meinem persönlichen Fazit. Meiner Meinung nach ist es nicht generell unmoralisch, Zuschauer bei der Fußball-Europameisterschaft zuzulassen, wenn die Umsetzung den Umständen entsprechend stattfindet, was jedoch bei der EM dieses Jahr von der UEFA nicht verantwortungsvoll gehandhabt wird. Ich glaube die Frage sollte eher lauten, unter welchen Voraussetzungen es moralisch vertretbar ist, Zuschauer bei der Europameisterschaft zuzulassen und nicht im Generellen. Die Europameisterschaft hätte, wie oben schon erörtert, eine große Chance für zukünftige Großveranstaltungen sowie ein wirklicher Lichtblick in Richtung Normalität und mehr Freiheiten sein können. Nun jedoch stehen wir an einem Punkt, an dem Großveranstalter, Clubbesitzer und junge Menschen in England demonstrieren gehen, weil sie sich ungerecht behandelt fühlen. Fußball hat definitiv einen wichtigen Stellenwert in Europa, doch es zwingt sich die Frage auf, ob es nicht zu sehr bevorzugt wird. Ist Fußball und die Freiheit der Fans wirklich wichtiger als die Gesundheit vieler?! Es ist eine schöne Sache Fußballspiele im Stadion anzuschauen, aber den Meisten ist das Risiko und der damit verbundene Preis im Kontext von Corona bewusst? Es kann sein, dass diese Europameisterschaft eine neue Corona-Welle erzeugt. Es kann auch sein, dass es nicht so ist, alles Spekulation. Wäre es aber nicht moralisch verwerflich, wenn hunderte Millionen Personen, die nach über einem Jahr Einschränkungen langsam in die Normalität zurückkehren, wieder Beschränkungen oder einen Lockdown ertragen müssen, nur weil ein paar tausend Zuschauer ausgelassen ein paar Fußballspiele zelebriert haben und temporär etwas Freiheit zurückbekommen haben. Meiner Meinung nach, widerspricht das völlig der Definition von Solidarität. Mir ist bewusst, dass sich das ziemlich pauschalisiert und heruntergebrochen anhört, aber wenn man es ganz rational betrachtet ist das der Fakt. Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet, kein Virologe, der die Folgen abschätzen kann, kein Fußballspieler, der die Unterstützung seiner Fans vielleicht benötigt. Ich kann nur aus meiner Perspektive als Schülerin sprechen. Es wäre sehr bedauerlich, wenn ein solches Event, was eigentlich eine positive Ausstrahlung und Hoffnung auf Normalität sein soll, der Grund für eine weitere Corona-Welle ist.

Was ist deine Meinung zu diesem Thema? 

Quellen

Allgemein: https://www.swr.de/wissen/fussball-em-mit-publikum-in-corona-zeiten-100.html

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-faelle-in-schottland-nach-em-spielen-17416812.html

Geltende Corona Regeln in den verschiedenen Stadien und Länder:

https://www.ispo.com/know-how/uefa-euro-2020-und-corona-diese-regeln-gelten-fuer-fans

https://ezeitung.swp.de/suedwestpresse/crailsheim/2021-07-03/2/-57852005.html

Ganz aktuell:

https://www.derstandard.at/story/2000127912729/die-uefa-wankt-von-einem-desaster-ins-naechste

Greenwashing – Wie Firmen Ihr Image aufpolieren

Was genau ist Greenwashing?

Greenwashing bezeichnet den Versuch von Firmen ihre Produkte oder Dienstleistungen klimafreundlich darzustellen. Dies dient jedoch nur als Marketings Strategie und vermittelt den Käufer*innen das Bild, die Umwelt mit dem Kauf dieses Produkts zu schonen, obwohl es dafür keine hinreichende Grundlage gibt.

Greenpeace hat dafür 4 Kriterien definiert:

  • Das Kerngeschäft an sich ist umweltschädlich (Bsp. Kreuzfahrten)
  • Mehr Investitionen in Werbung als in Umweltschutz
  • Lobbyarbeit zur Umgehung von Umweltschutz
  • Reines einhalten der Gesetze als besonders umweltfreundlich darstellen

Welche Firmen betreiben Greenwashing?

Sehr viele Firmen nutzen Greenwashing, um sich in ein besseres Licht zu rücken. Ein sehr bekanntes Beispiel ist die Modekette H&M, welche inzwischen seit neun Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit wirbt. H&M veröffentlicht ein- bis zweimal pro Jahr die „Conscious Collection“, welche nachhaltig produziert sein soll. Hierbei wird mit Biobaumwolle geworben, welche nach der Better Cotton Initiative angebaut wird. Diese biete nach Nabu jedoch wenig Mehrwert, da es erlaubt ist Gentechnik einzusetzen. Außerdem ist zwar der Anbau Biologisch, die Weiterverarbeitung jedoch nicht. Hierbei wird weiterhin sehr viel Chemie eingesetzt und dadurch das Wasser und die Luft verunreinigt. Zudem ist diese Kollektion nur ein sehr kleiner Teil des Gesamtgeschäfts, verbessert allerdings sehr stark das Image, da sehr viel Werbung für diese Kollektionen gemacht wird. In der Werbung sieht das Ganze nämlich sehr umweltbewusst aus und macht einen nachhaltigen Eindruck.

Es gibt noch sehr viele weitere Marken, die sich Greenwashing zu Nutze machen. Darunter fällt auch die Marke Fiji-Water, welche Wasser von den Fidschi-Inseln, abgefüllt in Plastikflaschen, verkauft. Die Marke wirbt damit, Wasser frei von jeglicher Verschmutzung zu verkaufen, da es weit weg von Industrie abgefüllt wird. Dadurch wird vor allem in der Werbung ein sehr umweltfreundliches und gesundes Bild vermittelt. Fakt ist jedoch, dass dieses Wasser sehr weite Transportwege zurücklegt, um zum Beispiel in Europa verkauft werden zu können. Dadurch verursacht es einen sehr hohen CO2 Ausstoß und sorgt zudem durch die Plastikflaschen für weitere Umweltbelastungen. Zum Vergleich: Ein Liter Leitungswasser verursacht ca. 35 g CO2 Äquivalente und eine Flasche Fiji-Wasser ca. 12.000-mal so viel. Und das Ganze nur durch die langen Transportwege, obwohl in Europa mehr als genug Trinkwasser vorhanden ist. Allerdings hat die Firma FIJI Water auf den Fidschi-Inseln für viele Arbeitsplätze gesorgt und die Wasserversorgung der Bewohner deutlich verbessert. Die Firma hat für eine starke wirtschaftliche Entwicklung gesorgt, allerdings sind die negativen klimatischen Folgen stark und das Geschäftsmodell sehr fragwürdig.

Was fällt unter Greenwashing?

Es gibt einige Methoden, die unter den Begriff Greenwashing fallen. Vor allem hat es sehr viel mit Marketing zu tun, da in diesen das Unternehmen so gut wie möglich dastehen möchte, um viele Zielgruppen anzusprechen und Interesse zu wecken. Zu Greenwashing zählt es, wenn nur kleine Aspekte hervorgehoben werden, die besonders umweltfreundlich sind und diese dann für das ganze Unternehmen zu gelten scheinen. Dies ist zum Beispiel bei der Kreuzfahrtmarke AIDA der Fall, welche mit wenig CO2 Ausstoß und Nachhaltiger Kreuzfahrt werben. Dies tut es mithilfe eines Kreuzfahrtschiffs, welches mit Flüssigerdgas betrieben wird und deshalb weniger CO2 ausstößt. Dafür ist der Methanausstoß umso größer, weshalb es klimatechnisch nicht sinnvoll ist. Außerdem ist das lediglich bei einem Kreuzfahrtschiff der Fall und trotzdem wirken alle AIDA Kreuzfahrten somit umweltfreundlicher.

Eine weitere Methode ist es, Halbwahrheiten bzw. nicht alle Fakten darzustellen. Dies ist auch bei AIDA der Fall, welche mit dem geringeren CO2 Ausstoß werben, jedoch nicht über den erhöhten Methanausstoß informieren. Es wird eben oft nur die vermeidlich positive Seite beleuchtet und alles Negative verschwiegen, um das Unternehmen besser darzustellen.

Ein weiteres Mittel ist es die Werbung möglichst grün und natürlich zu gestalten, um ein Umweltfreundliches Bild zu schaffen. So ist es in der Fiji-Water Werbung der Fall. In ihr kommt es einem so vor als wäre das Wasser sehr natürlich und umweltfreundlich, da sehr viel Natur zu sehen ist und diese in der Flasche zu sehen ist. Es wird dem Zuschauer vermittelt, dass Fiji-Water sehr Umweltbewusst ist und man würde aufgrund der Werbung nicht auf die Idee kommen, wie umweltschädlich es eigentlich ist.

Es gibt außerdem noch die sogenannte CO2 Kompensation, welche von vielen Unternehmen verwendet wird. Das kann vom Unternehmen ausgehen, oder man kann als Käufer einen extra Betrag zahlen um damit dann „CO2 Neutral“ zu konsumieren. Hierbei wird das Geld verwendet, um in Klimaschutzprojekte zu investieren. Prinzipiell ist die CO2 Kompensation eine gute Möglichkeit, um die nach der Reduktion aller Emissionen, die es zulassen reduziert zu werden, noch verbleibenden Emissionen zu Kompensieren. Es gibt jedoch auch viele Firmen, die lediglich die Emissionen CO2-intensiver Produkte extern kompensieren, aber nicht nach Lösungen suchen die Produktion effektiver zu gestalten oder die Emissionen an sich zu reduzieren. In diesem Fall ist es wieder ein Stück weit Greenwashing, da diese Kompensationen öffentlich bekannt gegeben werden und die Firma gut dastehen lässt. Somit wird zwar Geld investiert, aber trotzdem weiterhin viel CO2 produziert, welches sich vermeiden lassen könnte.

Hat Greenwashing trotzdem positive Einwirkungen auf die Umwelt?

Greenwashing an sich hat eigentlich keine positive Einwirkung auf die Umwelt, da das Ziel darin besteht möglichst viel Profit zu machen und nicht die Umwelt zu schützen. Es verleitet zudem zu mehr Konsum, da man aufgrund des Greenwashings, weniger schlechtes Gewissen der Umwelt gegenüber hat. Es ist somit an sich schlecht, hat allerdings auch positive Seiten, da oft zumindest ein kleiner Teil der Produktion umweltfreundlicher wird und somit schonmal ein Anfang geschaffen wird, auf dem in Zukunft aufgebaut werden könnte. Es macht außerdem auch vermehrt darauf aufmerksam, da große Firmen auch sehr viel Reichweite haben, wodurch mehr Menschen von Umweltproblemen mitbekommen. Allerdings hat es trotzdem keine direkte positive Einwirkung auf die Umwelt, sondern nur auf das Image vieler Firmen. Auch durch Kompensationen wird nicht direkt das produzierte CO2 reduziert, sondern lediglich Projekte unterstützt, die sich für den Umweltschutz engagieren. Es ist natürlich gut, wenn diese gezahlt werden, allerdings sollte gleichzeitig auch an einer Reduzierung der eigenen CO2 Emission gearbeitet werden.

Fazit

Durch Firmen die Greenwashing betreiben, fällt die Entscheidung zwischen Ihnen und Firmen die wirklich etwas tun schwerer. Man kann eigentlich keiner Werbung oder ähnlichem vertrauen, da diese immer nur das positive zeigen und auf Fakten verzichten. Das heißt, dass man sich vor einem Kauf immer erst über beispielsweise Siegel informieren muss und dann entscheiden kann, ob es umweltfreundlich oder -schädlich ist. Es gilt also, wie bei vielen Dingen auch, dass man sich über alles selbst Informationen suchen und sich eine Meinung bilden muss. Da das allerdings Arbeit im Voraus erfordert, machen es viele Menschen nicht und fallen somit auf die Werbung von Firmen herein, die Greenwashing betreiben.

Der Trend in Richtung Nachhaltigkeit, der sich in den letzten Jahren entwickelt hat, ist sehr positiv, da er sehr viele Menschen dazu animiert hat, auf ihren Lebensstil zu achten. Greenwashing ist allerdings eine negative Folge davon, da sich Firmen genau diese Denkweise zu nutzen machen, um daraus Profit zu machen. Das ist meiner Meinung nach sehr fragwürdig, da mit grundsätzlich positiven Dingen geworben wird, wodurch der Konsum steigt, diese Dinge jedoch meistens nicht stimmen oder nur einen sehr kleinen Teil ausmachen. Somit werden Konsument*innen die bewusster konsumieren möchten von Marketingstrategien getäuscht und das bekommen sie nicht einmal mit. Deshalb sollte es gesetzlich vorgeschrieben sein, dass Firmen mehr über ihren Produktionsweg bekannt geben müssen, damit nicht nur die guten Seiten der Produktion an die Öffentlichkeit gelangen und es einfacher ist bewusst zu konsumieren.

  • Was haltet ihr von Greenwashing?
  • Ist es euch schon einmal im Alltag aufgefallen?
  • Findet ihr es sollte eine gesetzliche Regelung gegen Greenwashing geben?

Quellen

Frauen – das mitgemeinte Geschlecht. Oder doch nicht?

„Ein Vater fährt mit seinem Sohn im Auto. Sie überqueren einen unbewachten Bahnübergang, als ein heranfahrender Zug das Auto erfasst. Der Vater ist sofort tot. Der Sohn wird schwer verletzt ins Krankenhaus zur Notoperation eingeliefert. Er liegt im OP, da geht die Tür auf, und der Chirurg kommt herein. Er schaut den Patienten an und sagt: „Ich kann ihn nicht operieren, er ist mein Sohn.““ (Quelle)

Wer kommt euch als erstes in den Sinn, wenn ich die Frage stellen würde: Wer ist der Chirurg in dem Szenario?

Sprache macht so einiges mit uns. Wir sind tagtäglich von Sprache umgeben und können durch den Gebrauch der Sprache verschiedene Bilder im Kopf eines Menschen auslösen. Denn Sprache ist Macht und wer von dem gesprochenen gemeint ist, wird mit Macht assoziiert.

Als ich das erste Mal dieses Chirurgen-Beispiel gehört habe, waren das meine Gedanken: hä, ich dachte der Vater sei gestorben. Im nächsten Moment habe ich an ein Schwules Ehepaar gedacht. So oder so ähnlich sahen bestimmt auch eure Gedanken aus, nachdem ihr dieses Gedankenexperiment gelesen habt.

Das ist das beste Beispiel dafür, dass unsere Sprache Bilder erzeugt und zwar hauptsächlich männliche Bilder. Das ist sprachhistorisch gesehen ganz normal, denn die „neutrale“ Sprache/Formulierung ist auf Männer ausgelegt. Das nennt man auch das generische Maskulinum.

Das generische Maskulinum soll als allgemein gültiger Oberbegriff für Personengruppen (bspw. Berufsgruppen) dienen, in denen alle Geschlechter vertreten sind. In der Realität gibt das generische Maskulinum einen scheinbar neutralen Begriff für diese Personengruppen vor, der aber nur die männliche Personen- oder Berufsbezeichnung angibt. Durch das generische Maskulinum wird die männliche Bezeichnung die „Norm“ und Studien haben belegt, dass das weibliche Geschlecht so weniger sichtbar oder sogar unsichtbar wird. 

Sprachlich gesehen ist die weibliche Form von z.B. Berufsbezeichnungen aus der männlichen Form und dem Anhang -in gebildet. Wenn man das historisch betrachtet, wurde diese weibliche Form geschaffen, um den Frauen der berufstätigen Männer eine Bezeichnung zu „geben“. So war z.B. die Frau des Bäckers die Bäckerin, ohne, dass sie diesen Beruf ausgeübt hat. Als Frauen auch arbeiten durften, haben sich die männlichen Bezeichnungen durchgesetzt und das generische Maskulinum wurde für alle Geschlechter verwendet. Das Problem hierbei ist, dass so hauptsächlich männliche Bilder in unsere Köpfen erzeugt werden. 

Als Beispiel: „Alle Sänger heute Abend waren toll!“ – Was für Personen habt ihr vor Augen? Von den Sängern an diesem Abend waren 5 Männer und 95 Frauen. Trotzdem wird das generische Maskulinum für alle 100 verwendet. Ist das fair? Sind Frauen wirklich mit gemeint oder werden sie ausgeblendet?

Das Problem des generischen Maskulinums ist in den letzten Jahren immer mehr in der Vordergrund gerückt. Mittlerweile gibt es Menschen, die sich dagegen wehren und Möglichkeiten suchen eine gendergerechte Sprache zu etablieren.

Eine Möglichkeit ist das Gendern. Beim Gendern werden Mann und Frau auf sprachlicher Ebene gleichgestellt und als Gleichberechtigte angesprochen. Es gibt drei Möglichkeiten zu Gendern:

  1. das neutrale Gendern: hier wird anstelle dem generischen Maskulinum ein geschlechtsneutraler Begriff benutzt. Bsp.: statt die Lehrer, die Lehrkräfte
  2. Das feminine Gendern: hier werden entweder beide Geschlechter genannt oder durch eine Abkürzung hinzugefügt. Bsp.: Lehrer und Lehrerinnen oder LehrerInnen
  3. Das Gender-Zeichen: hier wird zwischen der männlichen Form und der weiblichen Endung ein Stern, ein Doppelpunkt oder ein Unterstich gesetzt. Diese „Pause“ oder „Lücke“ ist ein Platzhalter für alle, die sich keinem der beiden Geschlechter spezifisch zu ordnen. Bsp.: Lehrer*innen, Lehrer:innen oder Lehrer_innen

Alle drei Methoden des Genderns sind gängige Methoden und es gibt kein richtiges oder falsches Genden.

Neben dem Gendern gibt es auch noch die Idee des generischen Femininums. Hier würde für eine gemischte Personengruppe immer die weibliche verwendet werden. Und es gibt die Idee, die Sprache komplett zu neutralisieren, wie es im Englischen der Fall ist. Das könnte im deutschen mit dem Artikel „das“ umgesetzt werden. Bsp.: Das Lehrer. Eine andere Möglichkeit des Neutralisierens ist das Anhängen eines y an den Wortstamm. Bsp.: Lehry, Schüly

Das Gendern hat sich in allen drei Formen bis jetzt am meisten durchgesetzt und ist in Deutschland am meisten verbreitet.

Mit der Etablierung einer gendergerechten Sprache in unsere Gesellschaft stellt sich natürlich die Frage, wie effektiv ist das Gendern und brauchen wir es überhaupt.

Wie bei jeder Debatte gibt es Für- und Gegensprecher, so ist es auch bei der Frage, ob das Gendern sinnvoll ist. Durch diese Frage spaltet sich die Gesellschaft enorm. Viele Gender-Gegner führen die Argumente an, dass Gendern umständlicher und schwerer zu verstehen sei, außerdem werden sprachliche Irritationen ausgelöst. Zudem sei das Gendern gar nicht notwendig, denn mit dem generischen Maskulinum habe man eine neutrale Bezeichnung und Frauen seien mit gemeint. Ein weiteres Argument der Gender-Gegner, ist, dass durch das Gendern das Geschlecht in den Mittelpunkt gestellt wird, obwohl es in diesem Kontext irrelevant wäre.

Neben der Kritik am Gendern, die bis zu einem gewissen Grad auch angemessen und nachvollziehbar ist, hat das Gendern nachweislich positive Effekte, die von den Gender-Befürwortern angebracht werden. Frauen werden so sichtbar und sind eben nicht mehr „nur“ das mit gemeinte Geschlecht. Das führt dazu, dass sich Kinder mehr Berufe zutrauen und generell mehr Menschen offener für eine weitere Bandbreite an Berufen sind. Häufig denken Menschen offener über Geschlechterrollen, wenn gegendert wurde. Und das ist meiner Meinung nach ein guter Anfang. 

Durch das generische Maskulinum werden Frauen unsichtbar und sind eben nicht mit gemeint. Durch die Veränderung in der Sprache wird diesem Problem entgegengewirkt. Es ist klar, dass durch das Ändern der Sprache das Problem, dass Frauen in der Gesellschaft weniger präsent sind als Männer nicht behoben werden kann, aber es ist ein guter Start. Kübra Gümüşay schreibt in ihrem Buch „Sprache und Sein“ darüber, dass Menschen durch den Gebrauch der Sprache nicht mehr in Kategorien oder Klischees gedrängt werden sollen. Durch eine gendergerechte Sprache wäre das ein erster Schritt dem gesellschaftlichen Problem entgegenzuwirken. 

Das populäre Genderzeichen (* oder _), steht sowohl sprachlich als auch grammatikalisch in der Kritik. Auch Sprachwissenschaftlerin und Begründerin der feministischen Linguistik Luise F. Pusch steht der Genderzeichen kritisch gegenüber. Durch das Genderzeichen werden zwar alle Geschlechter mit einbezogen, aber die weibliche Form wird mit einer Lücke zur männlichen Stammform geschrieben. So wird das Wort geteilt und die weibliche Form ist wieder nur ein Anhang an die männliche Form, was das weibliche Geschlecht herabsetzt.

Nachdem, was ich alles über Sprache und das generische Maskulinum gelesen habe, ist es mir immer öfter aufgefallen und ich habe speziell darauf geachtet, welche Bilder bestimmte Formulierungen bei mir erzeugt haben. Nachdem was ich bei mir beobachten konnte, ist das generische Maskulinum vordergründig eine männliche Bezeichnung, egal welche Intention des Mitmeinens dahinter steht. So sind Frauen kein mitgemeintes Geschlecht, sondern gehen in unserer Sprache verloren. Mehrere Studien haben eben dieses Phänomen bewiesen, dass das weibliche Geschlecht und auch andere Geschlechter in der Sprache untergehen und eben nicht mitgemeint sind.

Durch das Gendern wird diesem Problem entgegengewirkt. Ich kann sowohl die Kritik am Gendern, als auch das positive daran verstehen. Im ersten Moment sind Veränderungen etwas Neues, etwas, dass jeder und jede einzelne vorher nicht kannte. Ja unsere Sprache wird durch das Gendern verändert, aber Sprache ändert sich ständig. Ich bin der Überzeugung, wenn etwas wie z.B. das Gendern lange genug durchgeführt wird, haben wir uns daran gewöhnt und es fällt uns nicht einmal mehr auf. Ich finde die Veränderung in der Sprache einen ersten und sehr wichtigen Schritt, aber das ist meiner Meinung nach nur der Anfang. Um die Gleichberechtigung aller Geschlechter zu erlangen reicht es nicht allein die Sprache zu ändern.

Inwieweit das Gendern Erfolg haben wird, kann ich nicht sagen. Ich denke und würde es mir sehr wünschen, wenn wir in Zukunft eine genderneutrale oder zumindest gendergerchte Sprache hätten, denn Frauen sollten neben den Männern nicht nur mit gemeint sein, sondern entweder als gleichberechtigt angesprochen werden oder das Geschlecht vollkommen irrelevant in der Sprache machen.

Das Interview mit Luise F. Pusch: https://www.jetzt.de/hauptsache-gendern/gendern-linguistin-luise-f-pusch-ueber-das-gendersternchen-und-geschlechtergerechte-sprache

Weitere Quellen:

https://www.welt.de/kmpkt/article194491179/Generisches-Maskulinum-Warum-es-nicht-ausreicht-Frauen-mitzumeinen.html (zuletzt geöffnet am 12.07.2021)

https://www.deutschlandfunkkultur.de/diskriminierungsfreie-sprache-argumente-gegen-das-gendern.1264.de.html?dram:article_id=487133 (zuletzt geöffnet am 12.07.2021)

Werden gewisse Schüler in Deutschland benachteiligt?

Jeder muss in seinem Leben durch die Schule durch um im späteren Leben einmal was zu werden. Aber erhält jeder Schüler die gleichen Chancen?

Man hört es immer wieder in Studien: Schüler aus den unteren sozialen Schichten schneiden schneiden in Deutschland schlechter ab als Schüler, deren Familie ein stabiles Einkommen hat. Auch Schüler die mit Behinderungen zu kämpfen haben wie etwa ADHS, Autismus oder chronischen Depressionen haben es deutlich schwerer, ohne dass ihnen sonderlich viel geholfen wird. Zwar gibt es für solche Kinder Sonderschulen, diese bieten ihnen aber keine lebenswerte Zukunft und sind im Grunde einfach nur ein Sammelbecken für „Defekte Schüler“ die nicht in unser System passen. Vor allem während der Pandemie und dem Homeschooling hat sich deutlich gezeigt, dass gewisse Schüler durch den Online-Unterricht große Defizite aufweisen. Gerade Schüler aus ärmeren Schichten hatten dort zu kämpfen: wenn Computer, Drucker und Internet fehlt ist „Online“-Unterricht nun mal nicht möglich und darunter leiden die Noten nicht nur während des Homeschoolings sondern auch noch danach da viel Wissen fehlt das kaum nachholbar ist. Auch aus eigenen Erfahrungen als jemand der unter ADHS und chronischen Depressionen leidet kann ich sagen, dass Online Unterricht für mich persönlich kaum zugänglich war. Ich konnte mich nicht konzentrieren oder fokussieren und hab für die meiste Zeit nur mit einem leeren Blick auf den Bildschirm gestarrt.

Auch außerhalb der Pandemie haben es Schüler mit Defiziten nicht leicht. Im Vergleich zu anderen Ländern wie Amerika zum Beispiel bieten sich für solche Schüler allerdings doch bessere Chancen für Schüler in Deutschland. Allerdings werden gewisse Schüler in Deutschland trotzdem benachteiligt und haben es schwerer als andere Schüler.

In diesem Video wird von Harald Lesch nochmal ein ganz anderes Thema angesprochen. Nämlich der enorme Druck der auf Schülern lastet und wie sie trotz all diesem Druck und dem kleinen Zeitraum in dem die Schüler so viel lernen und leisten müssen, trotzdem nicht alles lernen was sie dringend für ihre Zukunft brauchen. Auch das ist wieder ein großes Problem für Schüler die hinterherhängen. Es gibt kaum Möglichkeiten diesen Rückstand wieder aufzuholen und im Normalfall wird er Rückstand nur noch größer.

Ich denke, dass sich an unserem Schulsystem viel ändern muss. Jeder Schüler sollte zum Beispiel die gleichen Chancen haben und niemand sollte benachteiligt werden. Eine mögliche Lösung wäre zum Beispiel Schülern aus der ärmeren Schicht Schulmaterial zu spendieren und ihnen kostenlose Nachhilfe anzubieten. Kindergeld alleine reicht da leider nicht und es wird auch nicht wirklich kontrolliert, ob dieses Kindergeld wirklich für die Kinder ausgegeben wird oder vielleicht doch für Zigaretten. Außerdem könnte man Schüler, die ein Lerndefizit auf Grund von Behinderungen haben, etwas weniger streng benoten. Ähnlich wie bei Mädchen die im Sportunterricht weniger Leistung erbringen müssen als Jungs. Zum Schluss wäre es auch wirklich wichtig das Schulsystem, den Lehrstoff und die Zeit anpassen. Schüler sollten mehr Zeit haben und weniger unter Stress arbeiten müssen und vor allem sollten Schüler auch das lernen was sie wirklich brauchen.

Quellen: https://www.iwd.de/artikel/arme-eltern-schlechte-schueler-298680/

Wahrnehmung und Wahrheit?

Was ist wahr? Wir alle leben in einer Welt wie sie uns gefällt, oder leben wir in einer Welt, wie wir sie sehen wollen?
Schon Galileo Galilei sagte: „Zwei Wahrheiten können sich nie widersprechen.“
http://zitate.net/wahrheit-zitate?p=10
Manche Menschen ähneln sich mehr und manche Menschen ähneln sich weniger. Der Mensch ist einzigartig, jeder denkt, fühlt und handelt anders. Unser Leben ist so, wie wir es sehen wollen und auch genauso wie wir es sehen können. Unser Leben hängt also von der Perspektive ab, wie wir auf unser Leben schauen.
Wahrnehmung und Wahrheit, bedeutet für „wahrnehmen“. Dies bedeutet, dass jeder von uns die Welt auf eine ganz bestimmte Art und Weise wahrnimmt, interpretiert und sich seine eigene gültige Wahrheit schafft.
Sigmund Freud, vertrat die Meinung: „Es gibt ebenso wenig hundertprozentige Wahrheit wie hundertprozentigen Alkohol.“ http://zitate.net/wahrheit-zitate?p=10
Diese beide Zitate möchte ich an einem Beispiel verdeutlich. Ein Mensch hat eine Rot-Grün- Schwäche, er leidet an einer Farbstörung und kann die Farben Rot oder Grün nur schwer unterscheiden. Es gibt die Person A mit Farbblindheit und Person B ohne Farbblindheit. Person A sagt, der Ball ist Grün und Person B sagt, der Ball ist Rot. Wer sagt die Wahrheit und welche Aussage ist wahr?
Wie an diesem Beispiel zu erkennen ist, unterliegt der Mensch der Täuschung, dass es nur eine Realität gibt und somit nur einer Wahrheit. Bei Streit hat nur eine Person recht der andere unrecht. Die Realität ist aber stattdessen so, dass jeder Mensch um ihn herum, das wahrnimmt und auf seine ganz individuelle Weise interpretiert, was er als Realität ansieht. Selbst Aristoteles hat die Wahrheit auf eine reflektierende Weise bestimmt. „Die Wahrheit aber wissen wir nicht ohne Erkenntnis der Ursache.“ https://www.aphorismen.de/suchef_autor=222_Aristoteles&f_thema=Wahrheit
In seiner Korrespondenztheorie brachte er zum Ausdruck: „Zu sagen nämlich, das Seiende sei nicht oder das Nicht-Seiende sei, ist falsch, dagegen zu sagen, das Seiende sei und das Nichtseiende sei nicht, ist wahr. Wer also ein Sein oder Nicht-Sein prädiziert, muss Wahres oder Falsches aussprechen. Nicht darum nämlich, weil unsere Meinung, du seiest weiß, wahr ist, bist du weiß, sondern darum, weil du weiß bist, sagen wir die Wahrheit, indem wir dies behaupten.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Wahrheit
Verschiedene Philosophen beschäftigten sich mit dem Wahrheitsbegriff und seinen reflektierenden Folgen für die Menschen. Auch sie kamen auf keine eindeutige Definition auf die Frage nach der Wahrheit. Es hat sich jedoch die Kenntnis durchgesetzt, dass die Wahrheitsfindung ein Prozess ist, bei dem der Mensch der Wahrheitsfindung oder auch der Wirklichkeit immer näherkommt. Ein gänzliches begreifen oder erreichen, „Was ist Wahrheit“ ist jedoch nicht möglich. Die Wahrheit ist ein Hirngespinst, da es eine objektive Realität nicht gibt. Sie wird von unserem Gehirn subjektiv konstruiert. Aus Bruchstücken an Information kann das Gehirn ein komplettes Bild modellieren. Wahrnehmungs- und Erinnerungslücken füllt es mit passend scheinendem Material. Selbst in der Wissenschaft versucht man der Wahrheit näher zu kommen. Hierbei werden Untersuchungen durchgeführt und technische Messgeräte verwendet.
In der Quantenphysik zum Beispiel, befasst sich ein Teil der Physik mit dem Verhalten und der Wechselwirkung kleinster Teilchen. Selbst hier ist ein Elektron sowohl Teilchen als auch Welle. Dies ist abhängig von der Beobachtungsweise, das Messergebnis kann entweder Welle oder Teilchen ergeben. Es werden also selbst die objektiven Daten technischer Geräte von Menschen interpretiert und in ein relatives Bezugssystem eingeordnet. Licht ist aber sowohl als Welle als auch Teilchen, dies bezeichnet man als Welle- Teilchen- Dualismus. Auch bei der Wahrheit gibt es ein „Sowohl als auch“, einen „Wahrheit Unwahrheit Dualismus“.
Jeder Mensch hat mit seiner individuellen Sicht, für sich persönlich tendenziell Recht. Die Wahrheit ist sogleich ein Paradoxon, also „ein Befund, eine Aussage oder Erscheinung, die dem allgemein Erwarteten, der herrschenden Meinung oder Ähnlichem auf unerwartete Weise zuwiderläuft oder beim üblichen Verständnis der betroffenen Gegenstände bzw. Begriffe zu einem Widerspruch führt.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Paradoxon
„Der Weg des Paradoxes ist der Weg zur Wahrheit. Um die Wirklichkeit zu prüfen, muss man sie auf dem Seil tanzen lassen.“ Oscar Wilde https://www.zitat-des-tages.de/zitate/der-weg-des-paradoxes-ist-der-weg-zur-wahrheit-um-die-wirklichkeit-zu-pruefen-muss-man-sie-auf-dem-seil-tanzen-lassen-oscar-wilde
In der Mathematik werden zum Beispiel in der Axiomatik Aussagen definiert aber nicht bewiesen. Jede Aussage hat einen von zwei Wahrheitswerten, nämlich falsch oder wahr. Es ist der Wahrheitswert jeder zusammengesetzten Aussage eindeutig durch die Wahrheitsaussagen ihrer Teilaussagen bestimmt und Grundaussagen werden logisch hergeleitet bzw. aufgebaut.
„Ein Axiom ist ein Grundaussage einer Theorie, einer Wissenschaft oder eines axiomatischen Systems, die innerhalb dieses Systems nicht begründet werden kann (altgriechisch άξιώματα, axiómata: würdiger, anerkannter Satz). Die Axiome eines Systems müssen widerspruchsfrei sein, die aus ihnen abgeleiteten Aussagen sollten nicht im Widerspruch zur Erfahrung stehen (u. a. Experiment!).“ https://www.rschr.de/Htm/Axiomatik_und_Logik.htm
Axiome sind Grundannahmen, die meist aus bereits vorhandenen Vorstellungen über den zu definierenden Begriff resultieren, von deren Gültigkeit man ausgeht und die deshalb auch nicht bewiesen werden müssen. „Ein Axiom ist unverstanden nur insofern, als seine Wahrheit formal nicht bewiesen, sondern vorausgesetzt ist.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Axiom
Bei der Axiomatisierung der Mengenlehre werden beliebige mathematische Objekte zu einer Menge zusammengefasst. Dies führt jedoch rasch zu einem Widerspruch, dem so genannten Russel-Paradoxon:
Zu jeder Eigenschaft gibt es die Menge aller Objekte, welche die Eigenschaft erfüllen. Angenommen es gebe Eine Menge A die alle Mengen beinhaltet, dann sollte man folgende andere Menge bilden können: B := {x ∈ A : x ∉ x }.
Menge B ist definiert als die Menge aller Elemente der Menge A mit der Eigenschaft, dass diese kein Element von sich selbst ist. Wenn man nun alle Mengen die nicht Element von sich selbst sind hat, dann stellt sich einen die Frage ob B Element von sich selbst ist. Wenn nun B ∈ B ist dann würde aber daraus folgen, dass eigentlich B ∉ B sein dürfte. Wenn aber nun B ∉ B ist, dann musste B ∈ B sein. Die Menge kann also nicht Element von sich selbst sein, sie kann es aber auch nicht nicht sein. Folglich existiert keine Menge, die alle Mengen umfasst, die sich selbst enthalten.
Um dies besser verstehen zu können gibt es folgendes Beispiel. Ein Barbier rasiert alle Dorfbewohner in seinem Dorfe, die sich nicht selbst rasieren. Soll er sich aber nun selbst rasieren oder nicht? Wie immer er aber auch handelt, er widerspricht der Anforderung. Wenn er sich selbst rasieren würde hätte er eine Person im vom Dorf rasiert die sich selbst rasiert, würde er sich nicht rasieren gäbe es noch eine Person im Dorf die sich nicht selbst rasiert hat, die er aber auch nicht rasiert hat. Fakt ist, dass es so einen Barbier nicht geben kann, dies kann als nicht der Wahrheit entsprechen. An diesem Beispiel zeigt sich, dass es auch in der Mathematik nicht nur eine Wahrheit gibt. Es kann keine Menge geben, die alle Mengen umfasst, die sich nicht selbst enthalten. Das Axiom, wie die Wahrheit ist widersprüchlich.
Gibt es also die eine Wahrheit?
Nur Kinder kommen nicht als Lügner zur Welt, für einen Zwei -oder Dreijährigen gibt es nur eine Realität und nur eine Wahrheit. Ein Kind geht davon aus, dass alles was es denkt und macht auch von anderen so gesehen wird. Erst mit ungefähr vier Jahren lernt es sich in andere hineinzuversetzen und es beginnt den Unterschied zwischen Realität und Fiktion wahrzunehmen, das bedeutet zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Nicht die Wahrheit zu sagen, ist für Kinder ein wichtiger und normaler Lernprozess.  

(Bild entfernt, wegen Urheberrechtsverletzung, Sü: https://de.toonpool.com/user/724/files/wahrheit_1650045.jpg)
Wenn es also weder in der Geisteswissenschaft noch in der Naturwissenschaft nicht die eine wahre Wahrheit gibt, warum sollten wir dann immer die Wahrheit sagen und sich nicht darauf berufen, dass es von der persönlichen Einstellung abhängt, wie man die Wahrheit wahrnimmt und was man als wahr empfindet?
Was denkt ihr darüber? Ich bin gespannt auf eure Wahrheit!  
Quellen:

http://zitate.net/wahrheit-zitate?p=10

https://www.netdoktor.de/krankheiten/rot-gruen-schwaeche/

https://www.bpb.de/apuz/245225/wahrheit-ein-philosophischer-streifzug

https://www.aphorismen.de/suche?f_autor=222_Aristoteles&f_thema=Wahrheit

https://de.wikipedia.org/wiki/Wahrheit

https://www.chemie.de/lexikon/Quantenphysik.html

https://www.rschr.de/Htm/Axiomatik_und_Logik.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Axiom

Zeitschrift: Spektrum der Wissenschaft 3.21, die Kriege der Zukunft, Seite 79

Sind Elektroautos die Lösung gegen den Klimawandel?

Der Klimawandel scheint momentan das größte Problem der Gesellschaft zu sein. In den Medien wird immer häufiger gewarnt, welche Probleme der Klimawandel mit sich bringt und welche Auswirkungen er hat. Aktuell kann man das gerade an den extrem heißen Temperaturen in Kanada aber auch in Skandinavien und in Sibirien sehen, wo es in dieser Jahreszeit eigentlich eher mild sein sollte. Das Thema Klimawandel ist relativ unumstritten eine der größten Herausforderungen. Doch man merkt auch, dass Autohersteller eigentlich fast ausschließlich für Elektroautos werben, da sie die Fortbewegungsmittel der Zukunft sein sollen. Doch sind E-Autos wirklich die Zukunft, oder wird der Klimawandel einfach nur von der Automobilindustrie missbraucht, um noch mehr Geld zu machen?

In einer Statistik kann man sehen, dass die Anzahl der Elektroautos in Deutschland von 2014 bis 2019 von ca. 12.000 bis 83.000 gestiegen ist, Tendenz weiter stark steigend. Also rund siebenmal so viele E-Autos in nur fünf Jahren. Irgendwie scheint die Elektromobilitätsbranche also zu funktionieren. Was diese Entwicklung außerdem beschleunigen könnte, ist die Spritpreiserhöhung in den letzten Monaten. Für viele Menschen stellt sich nun die Frage, ob sich ein Auto mit Verbrennungsmotor überhaupt noch lohnt, wenn man außerdem noch bedenkt, dass es Prämien von bis zu 11000 Euro auf den Käufer ein E-Autos warten. Was sicherlich auch zur Kaufentscheidung führt, ist der psychologische Aspekt, da man immer im Hinterkopf das Gefühl hat, etwas für den Klimaschutz getan zu haben. Gerade das nutzen Autohersteller aus, da das Thema Klimaschutz immer präsenter in unserer Gesellschaft wird, was viele Menschen wiederum dazu bewegt einen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Das ist aber keineswegs schlecht oder problematisch, doch man sollte sich die Frage stellen, ob wirklich Elektroautos die Lösung sind.

Das größte Manko vom Elektroantrieb ist die Herstellung des Akkus. Klassische Akkus werden aus unterschiedlichen Rohstoffen hergestellt, hauptsächlich Lithium. Dieses wird häufig in ärmeren Ländern wie beispielsweise Chile abgebaut, wo andere Arbeitsbedingungen herrschen als in Deutschland. Die Rohstoffe des Akkus müssen mit hohem Druck aus dem Gestein herausgewaschen werden, wofür Wasser gebraucht wird, das gerade in ärmeren Länder sehr wertvoll ist. Außerdem ist Lithium eine begrenzte Ressource, die noch für viele weitere Generationen ausreichen muss, gerade weil der Elektroantrieb immer populärer wird. Das nächste Problem ist die Haltbarkeit von Akkus, da die meisten durchschnittlich etwa 8-10 Jahre halten. Nach dieser Zeit muss ein neuer Akku her, der ebenfalls einen großen ökologischen Fußabdruck in der Herstellung mit sich bringt. Bei guter Pflege halten Verbrennungsmotoren gut das Doppelte aus. Auch im Falle eines Unfalls sind Akkus eher problematisch, da beispielsweise bei einem Brand giftige Chemikalien auf die Erde gelangen könnten und einen großen Schaden anrichten könnten.

Es scheint also, dass in Sachen Mobilität keine wirkliche Lösung klar ist und man kaum etwas beim Autokauf richtig machen kann. Vielleicht ist die richtige Antriebsart aber gar nicht das Problem. Die viel umweltfreundlichere und Ressourcenschonendere Alternative ist meiner Meinung nach der Öffentliche Personenverkehr. Sicherlich hat die Bahn kein besonders gutes Image, aber wenn der Staat anstatt in den Bau von teuren Autobahnen oder Investitionen in die Automobilbranche eher Geld in den Ausbau von Bahnstrecken investieren würde, hätte das unheimlich viele positive Folgen. Zum einen könnte durch einen Ausbau der Bahnstrecke eine bessere Vernetzung der Städte aber auch der Dörfer bewirken, sodass gerade ältere Menschen, die eher abgelegen wohnen, nicht mit dem Auto einkaufen gehen müssten, sondern bequem mit der Bahn in die nächstgelegene Stadt fahren. Zudem fahren Züge ohne Akku und ohne Emissionen, sie beinhalten also beide Vorteile von Verbrennungsmotoren und Elektroautos. Sicherlich wird der Strom für die Züge in Teilen von Kohlekraftwerken bereitgestellt, aber dafür kann eine Bahn das Vielfache von Personen transportieren, als ein Auto. Der Kohleausstieg 2038 und der Ausbau der erneuerbaren Energie bietet eine Lösung für dieses Problem.

Meiner Meinung nach sind Elektroautos im Prinzip der richtige Ansatz für die Klimarettung, aber es wäre viel sinnvoller, wenn nicht jeder ein Elektroauto besitzt, was zwar keine Emissionen erzeugt, aber dennoch in der Herstellung überhaupt nicht umweltschonend ist, sondern wenn die Bahn mehr genutzt und ebenso besser ausgebaut und unterstützt wird. Das größte Problem hierbei ist wahrscheinlich leider die Automobilbranche, die mit Lobbyarbeit sich total gegen den Schienenverkehr stellt und die Automobilität mit aller Gewalt durchsetzen will. Da sieht man wieder, wie viel Macht Geld hat und wie schädlich dieses für die Gesellschaft und eben auch für den Umweltschutz ist. Nun stellt sich die Frage, ob man weiterhin am Ansatz Elektroautomobilität festhält oder ob sich die nicht gewinnbringende umweltfreundlichere Fortbewegungsart, die Bahn, durchsetzen kann. Diese Frage ist leider sehr leicht zu beantworten.

(Sü: Bild entfernt, Urheberrechtsverstoß!!! Bitte gründlicher nachlesen!)

Bild:

Anzahl Elektroautos in Deutschland | Statista

Selektiver Abbruch bei Mehrlingsschwangerschaften

Ein selektiver Schwangerschaftsabbruch bei einer Mehrlingsschwangerschaft bedeutet, dass nach bestimmten Kriterien ein Kind herausgesucht wird, das abgetrieben werden soll. In vielen anderen Ländern ist eins dieser „Kriterien“ das absehbare Geschlecht des Kindes, was für die meisten von uns unverständlich ist und zumindest in Deutschland nicht als ein Kriterium erlaubt ist.

Das heißt allerdings nicht, dass selektiver Abbruch im Allgemeinen nicht in Deutschland erlaubt ist, denn auch hier gibt es ihn, nur wird nach anderen Kriterien entschieden welches der Kinder selektiert werden soll.

Besonders auf einen Grund für einen selektiven Schwangerschaftsabbruch möchte ich hierbei eingehen und zwar auf den Grund einer hohen Anzahl von Mehrlingen, da mit der Anzahl auch das Risiko für Komplikationen steigt. Hierbei wird eins oder mehrere der Föten selektiv abgetrieben, um die Überlebenschancen der anderen zu erhöhen oder um die Gesundheit der Mutter zu schützen. Dies geschieht meistens ab der 20. Schwangerschaftswoche, also schon zu einem Zeitpunkt zu dem der Fötus eigentlich bereits lebensfähig ist. Welches Kind abgetrieben wird, wird wenn alle Föten gesund sind, durch die Größe entschieden, also wird das kleinste abgetrieben. Falls alle gleich groß sind wird einfach der Fötus genommen, der am besten zu erreichen ist. Bei der Abtreibung wird gezielt durch die Bauchdecke der Mutter mit einer Spritze eine Injektion in die Nabelschnur oder direkt in das Herz des Fötus verabreicht. Zumeist wird erst ein Schmerzmittel und danach das wirksame Kaliumchlorid verabreicht. Durch letzteres hört das Herz auf, zu schlagen. Danach bleibt der tote Fötus in der Gebärmutter und wird entweder vom Körper der Mutter absorbiert, oder aber bei der Geburt der Geschwisterkinder mit ausgeschieden. Man verzichtet in diesem Fall bewusst auf das „Holen“ des abgetöteten Kindes, um nicht das Risiko einer Fehl- oder Frühgeburt aller Kinder einzugehen.

Dass dieses Verfahren nötig ist um die Gesundheit der Mutter, beziehungsweise die der Mehrheit zu schützen, ist meiner Meinung nach mehr als verständlich und entspricht auch dem Utilitarismus, weil somit das „Glück“ der Mehrheit relativ gesichert wird. Trotzdem ist dies meiner Meinung nach ein relativ brutales Verfahren und wirft bei mir die Frage auf, ob es denn keine andere Möglichkeit gäbe. Ich sehe nämlich die Lösung nicht darin ein Leben zu beenden, denn dies bringt auch viel Leid mit sich, denkt man alleine an das Leid der Mutter, der bewusst ist, dass sie eins oder mehrere ihrer Kinder töten muss und sie anschließend sogar noch weiter austragen muss. Ebenfalls sehe ich viel Leid auf die übrigen Kinder zukommen, wenn ihnen bewusstwird, dass auch sie der Fötus hätten sein können der am kleinsten oder am gelegensten war oder auch, dass eins ihrer Geschwister für sie gestorben ist.

Meiner Meinung nach sollte der selektive Schwangerschaftsabbruch nur durchgeführt werden, wenn wirklich schon alles andere probiert wurde und nun absolut klar ist, dass es keine andere Möglichkeit gibt die Leben der Föten zu retten. Darüber hinaus hoffe ich, dass die Medizin sich so weiterentwickelt, dass ein solches Verfahren nicht mehr nötig ist.

Was sagt ihr dazu?

Findet ihr den selektiven Schwangerschaftsabbruch sinnvoll?

Ich bin schon sehr gespannt auf eure Kommentare!

Quelle

https://www.profemina.org/de-de/abtreibung/selektive-abtreibung

Babyklappe

Schon seit vielen Jahren gibt es heiße Debatten über die sogenannten Babyklappen.

In diesen Vorrichtungen ist es Müttern möglich ihr Neugeborenes anonym an ein Institut abzugeben. Häufig sind an diesen Klappen Informationsmaterialien in verschiedenen Sprachen ausgelegt, die zur Beratung der Mütter dienen und ihnen nochmal bewusstmachen, wofür sie sich da gerade entscheiden. Das Prozedere selbst ist nicht schwer, die Klappe wird geöffnet, das Kind in ein Wärmebett gelegt und sobald die Klappe geschlossen wird, ruft ein elektronischer Alarm nach Hilfe, so dass das Neugeborene versorgt werden kann.

Nun stellt sich vielen die Frage, sollten Babyklappen abgeschafft werden?

Die Meinungen gehen hierbei weit auseinander und auch ich finde diese Frage kann nicht einfach mit einem „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden.

Mein erster Gedanke hierzu war, „natürlich sollten Babyklappen abgeschafft werden“, aber umso näher das Thema betrachtet wird, umso schwerer fällt es einem einfach „Ja“ zu sagen.

Es ist klar, dass es viele Gründe gibt, die gegen die Babyklappen sprechen. Zum einen kann angeführt werden, dass es Müttern zu einfach gemacht wird ihr Kind problemlos, anonym und ohne irgendwelche Schwierigkeiten abzulegen. Dies kann zu leichtfertigen Entscheidungen führen, die später in vielen Fällen nur noch schwer zurückzunehmen sind. Werden alleine die Regelungen bei einer Abtreibung betrachtet so wirkt die Leichtigkeit ein bereits geborenes Kind abzugeben schon fast lächerlich. Darüber hinaus kann nicht nur gesagt werden, dass es zu leichtfertigen Entscheidungen führen kann, sondern auch, dass es den Müttern zu leicht gemacht wird die Kinder von ihren Wurzeln zu entfernen. Dies kann große Folgen für das Kind mit sich führen, denn viele adoptierten Kinder haben im Laufe ihres Lebens Identifikationsprobleme, Bindungsängste oder viele andere Probleme. Ebenfalls der Fakt, dass das Kind möglicherweise nicht adoptiert wird und in Kinderheimen landet ist meiner Meinung nach nicht außer Acht zu lassen. Bei diesen Schilderungen wird schnell klar, dass die Leichtigkeit des Unterfanges Probleme sowohl für Kind als auch Mutter mit sich bringen kann.  

Ein anderer häufig angebrachter Grund, der für die Abschaffung von Babyklappen spricht, ist das Problem, dass nicht kontrolliert werden kann, wer das Kind reinlegt und ob dies überhaupt freiwillig geschieht. Eine 14 oder 15-Jährige die ungewollt schwanger geworden ist wäre hierfür ein gutes Beispiel. Wird nun angenommen, dass sie zwar das Kind behalten wollte, die Eltern der Schwangeren oder der Freund jedoch nicht, so wirft sich vielen die Frage auf was sie davon abhalten sollte, das Kind in eine Babyklappe zu legen oder die Mutter dazu zu zwingen. Dies würde also ohne die Einwilligung der Mutter geschehen und trotzdem würde es später juristisch gesehen sehr schwer für die Mutter werden ihr Kind zurückzuholen. Vor allem in einem so jungen Alter, in welchem einem selbst nicht genau bewusst ist was getan werden sollte, an wenn man sich wenden kann oder vielleicht auch einfach noch nicht der Mut da ist sich beispielsweise gegen die Eltern aufzulehnen, kann diese Anonymität ein großes Problem darstellen.

Ebenso kann die Anonymität schon bei der Geburt ein großes Problem aufwerfen, denn viele entscheiden sich aus Anonymitätsgründen dazu das Kind nicht im Krankenhaus, sondern alleine zu Hause ohne jegliche Aufsicht zu gebären. Das Kind wird anschließend ohne jegliche Untersuchung direkt zur Babyklappe gebracht. Das eine solche Geburt viele Risiken für Mutter und Kind mit sich bringen kann ist hierbei wohl jedem bewusst.   

Natürlich gibt es aber auch Gründe wieso die Babyklappe überhaupt eingeführt wurde und weshalb sie bisher auch noch nicht abgeschafft wurde. Der für mich wichtigste Grund ist hierbei vor allem der Fakt, dass viele verzweifelte Menschen zu allem bereit sind. Dies ist auch daran zu sehen wie oft, trotz Babyklappe, in den Nachrichten berichtet wird, dass ein Kind in einem Müllcontainer oder Altkleidercontainer gefunden wurde. Da wirft sich einem doch die Frage auf, wie würde das erst aussehen, sobald es keine Babyklappen mehr gibt?   

Ein anderer Grund ist natürlich die Anonymität die vielen Frauen den Vorteil bringt sich nicht der öffentlichen Meinung stellen zu müssen und sie dadurch die Entscheidung nur im Sinne ihres Wohles treffen können. Ebenfalls finde ich es hierbei wichtig zu erwähnen, dass viele Mütter ihr Kind aus der Motivation, ihrem Kind eine bessere Zukunft zu bieten, in die Babyklappe legen. Gründe hierfür könnten sein, dass sie es selbst nicht richtig versorgen könnten beziehungsweise denken sie haben nicht genug Geld um dem Kind alles zu bieten was es braucht. Die andere Frage hierbei ist jedoch ob die Kinder so wirklich eine bessere Zukunft haben werden oder auch ob es in diesem Fall es nicht besser wäre sich mit Hilfe einer Agentur noch während der Schwangerschaft nach Adoptiveltern umzusehen. Die zweite Möglichkeit stände hierbei natürlich aber nur zur Auswahl, wenn die Mutter keinen Wert auf die Anonymität legt.

Zusammenfassend kann meiner Meinung nach gesagt werden, dass es natürlich unendlich viele Gründe gibt weshalb die Babyklappe abgeschafft werden sollte aber die wenigen bzw. der eine ausschlaggebende Grund sie nicht abzuschaffen doch sehr schwer ins Gewicht fällt. Deshalb würde ich die Babyklappe nicht abschaffen, bis es nicht eine gute Alternative gibt, die sowohl direkte Aufklärung, als auch gewisse Anonymität liefert. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise eine Art Beichtstuhl, wobei das Kind erst nach einem Gespräch abgelegt werden kann bei dem die Identität trotzdem anonym bleibt.  

Was sagt ihr dazu?

Seid ihr dafür, dass die Babyklappe abgeschafft wird oder sollte sie beibehalten werden?

Ich bin sehr gespannt auf eure Kommentare.               

Quellen:

Wenn der Fußball einen Herzstillstand bekommt

Es war ein fröhlicher Fußball Samstag in Kopenhagen an welchem sich schreckliches ereignete. Das Spiel Dänemark gegen Finnland verlief bis zur 43. Spielminute ganz normal.  Christian Eriksen spielte 43 Minuten ohne Probleme, bis er Plötzlich ohne Fremdeinwirkung umgefallen war. Er war kollabiert und die Teamkollegen stellten relativ schnell einen Herzstillstand des Teamkollegen fest. Man leitete sofortige Reanimationsmaßnahmen ein und bekam ihn durch einen Defibrillator ins Leben zurück. Unter lautem Applaus wurde er unter Sicht Schutz aus dem Stadion getragen und in ein nah gelegenes Krankenhaus untergebracht und weiter versorgt. Dort erwachte er wieder zu Bewusstsein und sprach zu seiner Mannschaft. Er war dafür, dass weitergespielt wird. Die dänische Mannschaft war auch dafür. Es wurde weitergespielt und Finnland gewann 0:1.

Nun stellt sich die Frage; wie weit darf die UEFA gehen? Hätte sie sich schützend vor alle Spieler stellen sollen?

Einerseits mag es schwer sein ein Spiel in solch einem durchgeplanten Turnier zu verlegen. Jedoch wurde ein Ausweichtermin von der UEFA festgelegt. Dieser wurde auf den nächsten Tag um 12 Uhr datiert. Das ist ziemlich knapp und dass würde die Spieler nur noch mehr unter Druck setzten. Diese psychische Belastung hätten sie auch nicht am nächsten Tag um 12 verarbeitet. Somit wurden die Spieler ja gerade dazu gedrängt die weniger schlechte Option zu nehmen. Nämlich weiter zu spielen, da die erste Hälfte ja fast vorbei war und alles auf ihre Entscheidung gewartet habe. Die Spieler und die Funktionäre waren jedoch nicht mehr in der psychischen Verfassung, das Ganze zu entscheiden. Die Spieler waren unbrauchbar, durcheinander, geschockt und hätten nicht mehr spielen sollen.

Die UEFA hätte das Spiel sofort abbrechen müssen und hätte sich der schwere des Ereignisses bewusstwerden sollen. Hätte man nicht weitergespielt, dann hätte die UEFA einiges an Geld verloren. Das könnte der Hauptgrund sein, weshalb sie weiterspielten. Ein weiterer Grund weshalb es weiter geht kam von Eriksen. Er wollte, dass das gesamte Team anfängt zu kämpfen. Unter diesen Bedingungen zu spielen war unverantwortlich.

Andererseits kann man auch sagen, dass es die Entscheidung der Spieler und des hauptbetroffenen war, die ausschlaggebend waren. Eriksen meldete sich, dass alles gut sei und dass sie weiterspielen sollten. Was hätten die Teamkollegen sonst machen sollen? Ein „nein“ hätte Eriksen nicht gehört oder er hätte es nicht akzeptieren wollen und somit haben sie wenigstens versucht, das Beste daraus zu machen

Wie findet ihr die Entscheidung von Eriksen und seinen Fußball Teamkollegen? Hätte sich die UEFA schützen vor allen anwesenden Akteuren stellen sollen?

Schreibt mir eure Meinung in die Kommentare, was haltet ihr von der UEFA und solchen schlimmen Ereignissen?

Ich freue mich auf jeden der Kommentiert 🙂

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Eriksen

https://www.kicker.de/daenemark-gegen-finnland-2021-europameisterschaft-4214066/analyse