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Unsere Tutorin hat uns nahegelegt, hier einen Blog zu posten, um die eigene Note zu verbessern.
Da ich mich allerdings beim argumentieren kaum kurzfassen kann, werde ich nicht auf eine große Frage antworten, sondern viele kleine stellen und kommentieren.
Dies ist kein Monolog, weshalb ich den Leser ausdrücklich dazu auffordere, sich durch Kommentare an der folgenden Aufzählung zu beteiligen.

Übersicht:
[01] Ist der Begriff „Schneemann“ sexistisch?
[02] Ist es ethisch vertretbar, Schneepersonen schmelzen zu lassen?
[03] Warum gibt es so viele Worte, die gleich klingen, aber das Gegenteil bedeuten?
[04] Ist „weniger“ wirklich die Steigerung von „wenig“?
[05] Warum werde ich bei Wasserkontakt nass?
[06] Spart man, wenn man Dinge kauft, deren Preis reduziert ist?
[07] Warum kaufen die Leute sich Blumen?
[08] Warum hat Religion so wenig mit Glaube zu tun?

[01] Ist der Begriff „Schneemann“ sexistisch?

Ja. Einen Schneemann zu bauen hat nichts mit Sexismus zu tun, eher mit der Missachtung der Frauenquote. Doch obwohl es überwiegend Schneemänner gibt, sollte der offizielle Begriff „Schneeperson“ oder „Schneegestalt“ sein…


[02] Ist es ethisch vertretbar, Schneepersonen schmelzen zu lassen?

Ja. Schneepersonen spüren ja keinen Schmerz. Dennoch ist es bestimmt kein Vergehen, sie auf schnellerem, schmerzfreiem Wege zur Strecke zu bringen.

[03] Warum gibt es so viele Worte, die gleich klingen, aber das Gegenteil bedeuten?

Januswörter, sie existieren einfach. Keine Ahnung warum. Beispiele:
„umfahren“, „umgehen“, quasi alles was mit „um“ anfängt, „anhalten“, „ausborgen“, „einen Zug nehmen“.

Quelle: eigene Bilddatei, erstellt mit kapwing.com

[04] Ist „weniger“ wirklich die Steigerung von „wenig“?

Müsste ja viel eher eine Art „Senkung“ sein. Genauso wie „tiefer“ oder „flacher“.
Vielleicht ist auch „wenig“ die Steigerung von „weniger“. In jedem Falle ist „wenig“ hier „mehr“.

[05] Warum werde ich bei Wasserkontakt nass?

Weil Wasser nass ist. Die Frage ist also: Warum ist Wasser nass? Aber auch die Antwort darauf ist ganz einfach: Wasser berührt Wasser.

[06] Spart man, wenn man Dinge kauft, deren Preis reduziert ist?

Wenn man das Ding wirklich benutzt schon. Wenn das ding nur in der Ecke steht nicht, denn dann hat man nicht 20€ gespart, sondern 80€ ausgegeben, die man ohne den Rabatt wohl behalten hätte.

[07] Warum kaufen die Leute sich Blumen?

Blumen sind teuer, oft nicht mal schön, machen nicht satt und sind nach einer halben Woche wieder kaputt. Warum Blumen? Sollen lieber sparen und sich große Maschinen kaufen, die machen wenigstens Spaß.

[08] Warum hat Religion so wenig mit Glaube zu tun?

Die Religion ist an sich ja nur eine Sammlung gläubiger, die miteinander das gleiche glauben. Das heißt, dass die Kreuzzüge nichts mit den Christen, sondern nur mit dem Christentum zu tun hatten und zwar die Religion, aber damit nicht der Glaube, sondern der Profit des Glaubens missbraucht wurde.

Macht es Sinn nach dem Sinn des Lebens zu suchen?

Immer wieder lese ich von Leuten ,die darüber nachdenken was der Sinn des Lebens ist oder die sich auf die „Suche“ nach dem Sinn des Lebens begeben. Doch je öfter man nach dem Sinn sucht, so verzweifelt versucht seinem leben eine tiefere Bedeutung aufzuzwängen, desto häufiger müsste man sich eigentlich fragen, ob es überhaupt einen Sinn des Lebens geben muss. Macht es also Sinn nach dem Sinn des lebens zu suchen?

Ich weiß das ist jetzt etwas abwegig aber dennoch hoffe ich, dass du dich als Leser*in jetzt wenn auch nur kurz mal Zeit dafür nimmst, darüber nachzudenken, über den Sinn eines Sinnes.

Du fragst dich jetzt wahrscheinlich, wie sich die existens eines Lebenssinn bewerten lässt. Nun ich würde zunächst davon ausgehen, dass die Betrachtung der größten Gemeinsamkeiten, des Gesamten, des Raumes und der Zeit einem dabei helfen könnte. Somit kann man sich nur mit ein wenig Weitsicht von seinen zutiefst verankerten Beweggründen seines Daseins lösen und auch wenn nur für einen kurzen Moment die Zeit nehmen die Schönheit des ganzen, des Universums zu betrachten.

Stell dir jetzt also vor wir schweben jetzt weit weg von unserem Sonnensystem, von unserer Galaxie in der bunten leere des Weltalls. Vor uns funkelt lila schimmernd die Milchstraße. Unsere Galaxie, unser Heimatort ist so riesig, und so vielfältig und doch haben wir erst wenig entdeckt und ahnen vermutlich noch garnicht, was es alles noch zu entdecken gibt. Du fragts dich jetzt wahrscheinlich was ich gerade geraucht habe. Versteh ich. Und nein ich bin jetzt auch nicht auf einem miesen Tripp hin zur Astrologie. Die Milchstraße sehe ich hier allein schon als eine gute, bereits existierende Metapher um die Frage nach der sinnhaftigkeit eines Sinnes des Lebens zu klären. Denn allein in der Milchstraße vermutet man allein auf Grund von mathematischer Annahmen, dass selbst wenn das Entstehen von Leben extrem unahrscheinlich ist in der Milchstraße bis zu 36 Zivilisationen geben muss.

Aber bevor man das große und ganze betrachtet, muss man klären, ob es einen Sinn für das Leben eines Einzelnen gibt.

Da Leben an sich immer gleichwertig ist, es also nie ein wetvolleres oder weniger wichtiges Leben geben kann, kann allein schon hier der Sinn eines Lebens sofern er existiert nicht auf das Individuum bezogen werden, da es das Universum nicht wirklich intersessiert, ob jemand stirbt oder lebt. Somit ist alles auf der selben Ebene, alles auf Augenhöhe. Es kann also schon keinen Sinn des Lebens im Sinn des Einzelnen geben.

Aber wie sieht es hierbei mit dem Sinn für die Gemeinschaft, für die Menschheit aus. Ist der Sinn des Lebens vielleicht das leben der Menschheit selbst, um ein ewiges Fortbestehen einer Gemeinschaft zu erschaffen. So schön dieser Gedanke auch klingen mag, zweifle ich stark an einem tieferen Sinn hinter der Menschheit, da jene gerade fleißig damit beschäftigt ist sich selbst auszurotten und kein Wunder absehbar ist, welches die Menschheit davon abhält sich auszulöschen.

Somit kann ein Sinn des Lebens weder im Leben des Einzelnen sowohl als auch im Leben der Allgemeinheit gefunden werden. Aber das wäre nur eine Betrachtungsebene. Man könnte den Sinn des Lebens nämlich auch so verstehen, dass am ende nur die Taten des einzelnen zählen.

Um diesen Denkansatz aus meiner Sichtweise zu beleuchten würde ich hier wieder auf meine Universum-Metapher zurückgreifen. Denn alles was wir tun ist dieser rieseigen unendlichkeit egal. Somit ist alles was man im Leben je getan hat schlicht egal. Außer dem Leben auf der Erde wird es nämlich am ende niemanden intersessieren, ob die Menschheit den Planeten, auf dem sie festsitzt kaputt gemacht ha, denn das Universum existiert winfach weiter.

So frustrierend die obigen Schlusfolgerungen auch sein mögen, umso deutlicher wird es, dass es kaum einen Lebenssinn gibt, der über gesellschaftliches, zwischenmenschliches Beisamensein hinaus geht, was wohl jeder von uns als ein fundamentales Bedürfnis empfindet. Deswegen Frage ich mich fast schon verärgert: Muss es denn einen Sinn des lebens geben?, Kann man das leben nicht einfach hinnehmen so wie es ist? Ich persönlich finde nämlich, dass das leben allein schon so ein aufregendes etwas ist, das sich kaum begreifen lässt. Das leben muss nämlich nicht Sinn machen, da es das Universum in keinster weise juckt wo, wie, wann und wie lang wir leben. Und meiner Meinung nach ist das in Ordnung. Man sollte somit lieber seine Zeit nutzen um für sich und alle anderen das schönste und beste Leben zu ermöglichen, welches möglichst lange und friedvoll ist und keine Zeit auf die frage nach einem Sinn verschwenden, den es womöglich nicht einmal gibt.

Ist eine Genmanipulation ethisch vertretbar?

Heutzutage werden viele Nutzpflanzen Gentechnisch manipuliert, vor allem Sojabohnen, Raps, Mais und Baumwolle. Dies dient vor allem dazu, das die Pflanzen mehr Erträge erbringen aber auch nicht mehr so empfindlich gegenüber Pilzbefall oder auch Schädlingen sind. Dazu werden bestimmte Gene so verändert, das die Pflanze genau diesen Zweck erfüllt.
Diese Vorgänge sind dem Menschen noch fremd und der Begriff wird mit etwas unnatürlichem in Verbindung gebracht. Genmanipulation findet in vielen Bereichen des Lebens statt, so zum Beispiel im Gesundheitssektor oder in der Lebensmittelindustrie. Aber sind Genmanipulationen überhaupt ethisch vertretbar?

Als aller erstes muss einmal verstehen was eine Genmanipulation bedeutet. Es gibt viele verschiedene Arten von Genmanipulation, die alle unter den Oberbegriff „Gentechnik“ fallen: Es gibt die klassischen Methoden der Gentechnik, aber auch Genome Editing, Klonen, künstliche Befruchtung und Präimplantationsdiagnostik. Genmanipulation bedeutet, dass das Genetische Material von Lebewesen oder Pflanzen in der Absicht gezielte Veränderungen herbeizuführen oder neue Kombinationen von Erbanlagen zu entwickeln, so verändert werden, das sie dieses Ziel erfüllen. Man muss dabei zwischen dem arbeiten mit Genmaterial und der Erzeugung von gentechnisch veränderten Mechanismen unterscheiden. Per Definition zählt das arbeiten mit Genmaterial zur Genmanipulation, muss aber nicht zwangsläufig zu einem genverändertem Organismus führen. Bei Tieren zum Beispiel soll eine Genmanipulation dazu führen, dass die Tiere gegen bestimmte Krankheiten immun werden, das sie schneller wachsen oder mehr Muskeln entwickeln. Doch bei diesem Thema gibt es diverse Meinungen und klare Meinungsverschiedenheiten. Kritiker sprechen von einer Gefährdung der Biodiversität und der menschlichen Gesundheit. Dies wird damit begründet, dass durch den großflächigen Anbau resistente Schädlinge entstehen, mehr Pestizide verwendet werden müssen, was wiederum zur Schädigung von Nützlingen führt und somit die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren eingrenzt. Sobald diese Pflanzen angebaut werden können sie sich ungehindert durch natürliche Vorgänge wie Pollenflug oder durch Insekten verbreiten. In Europa ist die Gentechnik in ein schlechtes Licht gerückt, da viele Konsumenten Gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht kaufen möchten, auch allgemein verspürt Gentechnik in der Bevölkerung eine große Ablehnung. Dies ist auch auf die unzureichende Kennzeichnung von Gentechnisch veränderten Lebensmittel zurück zu führen. Durch diese unzureichende Kennzeichnung fühlen sich die Menschen nicht ernst genommen was die Verbreitung der Lebensmittel erschwert. Verbraucher werden durch die intensiven Aufklärungsarbeiten von Umweltschutz Organisationen negativ über das Thema belehrt, da sich diese Organisationen nur auf die negativen aber nicht auch im Gegenzug auf die positiven Aspekte konzentrieren. Genetische Veränderungen bei Tieren führen viele Experimente mit sich, welche Fehlgebildete und nicht Lebensfähige Tiere als Ergebnis haben können, was allgemein gegen das Tierewohl spricht.
Befürworter der Gentechnik führen als Argument an das die meisten Menschen nicht wissen das künstlich hergestelltes Insulin auch durch Genmanipulation hergestellt wurde und uns einen großen Nutzen hat.
Die Herstellung von GVO (Genveränderten Organismen) is vergleichsweise günstig und einfach umzusetzen, Erfolge können relativ schnell erzielt werden und eineiige Arten der Gentechnischen Manipulation sind sogar umweltfreundlich. Also ein genaues Gegenteil zu dem was Kritiker sagen. Durch die Gentechnik wird vielen Menschen, schwer kranken Menschen Hoffnung gegeben, da viele Medikamente so durch frühere auch menschliche Opfer getestet und produziert wurden. Aber auch die heutzutage erfundene Gendiagnostik kann schon während der Schwangerschaft herausfinden, ob das Kind gesund sein wird oder nicht. Was die Abtreibungsquote erhöhen wird, aber auch für die Eltern eine gewisse Chance, wenn auch Widersprüchlich, bedeutet. Dies sind massive Eingriffe in den natürlichen Kreislauf und fördern das Bild eines „perfekten Menschen“ über das Bild des „natürlichen Menschen“. So wird dies zu einem ethischen Problem.

Fazit:

Zusammenfassend kann man sagen das es sehr viele Argumente gegen und für die Einsetzung von Gentechnik gibt, die alle sehr starke Argumente sind die man nicht ignorieren kann. Man sollte aber in diesem Fall nicht nur auf die Verbraucher oder die Hersteller achten, sondern auch auf Umwelt Aspekte. Wie man in meinem Blog lesen kann ist die Gentechnik eher schädlich für unsere Welt da die Artenvielfalt, aber auch die übermäßige Verbreitung und dadurch auch die übermäßige Verwendung von Pestiziden eher negative Beispiele für Gentechnik sind. Im Hinblick auf die aktuelle Situation in der wir die Umwelt schützen müssen, sprechen mehr Argumente gegen die gentechnische Veränderung. Bei Pflanzen ist die Gentechnische Veränderung nicht so schlimm wie bei tieren, denn bei Tieren kann das ganze ungeahnte Maße annehmen. Wenn bei dem Prozess ein kleiner Fehler gemacht wird oder auch schon bei der Forschung, dann können Tiere entstehen die aufgrund der Veränderungen leiden müssen oder gar getötet werden müssen, da sie mit Fehlbildungen geboren werden könnten und so zum Beispiel nicht laufen können oder starke Schmerzen haben. Also Gentechnische Veränderungen an Tieren ist ethisch nicht vertretbar. Die Gentechnische Veränderung an Pflanzen meiner Meinung nach auch nicht, da es ein starker Eingriff in die natürlichen Vorgänge der Welt ist und viele negative Eigenschaften hat die bei den natürlich Pflanzen nicht der Fall sind.
Als Abschluss ist meiner Meinung nach die Gentechnische Veränderung von Lebensmitteln und Tieren nicht ethisch vertretbar aufgrund von „Fehlproduktionen“ oder anderer bereits genannter Umweltaspekte.

Quellen Text:

  • https://www.dwds.de/wb/Genmanipulation
  • https://www.greenpeace.de/biodiversitaet/landwirtschaft/anbau/gentechnik?BannerID=0719000015003143&gclid=Cj0KCQiAoNWOBhCwARIsAAiHnEjM6IGAqix0MgGkK1JvniTtjsLwe-2L9XdTq5qunJdsnS3baMmjGUIaAoj4EALw_wcB
  • https://www.bussgeldkatalog.net/gentechnik-pro-contra/
  • https://gentechniken.de/gentechnik-pro-und-contra/
  • https://www.stmuv.bayern.de/themen/gentechnik/anwendungsgebiete/gesundheit/index.htm
  • https://www.amgen.de/medien/featured-news/471/innovation-gentechnik-in-der-medizin/
  • https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gentechnik
  • https://www.duden.de/rechtschreibung/Gentechnik

Wie aussagekräftig sind Schulnoten?

(Bild entfernt. Urheberrechtsverstoß. Sü)

Schulnoten dienen zur Leistungsbeurteilung von Schülern. Sie werden stufenweise von sehr gut bis ungenügend gestaffelt. – Doch kann man Schulnoten vergleichen?

Fürs Erste klingt das Unterteilen der Noten gerecht, jedoch gibt es bei der Entstehung von Noten ein Problem. Noten entstehen immer im Vergleich zu den anderen aus der Gruppe – in der Schule wäre das die Klasse oder der Kurs. Eine Schülerin oder ein Schüler kann also eine gute Note bekommen, weil er im Vergleich zu den anderen Schülern eine bemerkbar gute Leistung zeigt. In anderen Klassen, mit zum Beispiel mehr Leistungsstarken oder leistungsschwachen Schülern, könnte die Note deutlich anders aussehen. Die führt zu dem Entschluss, dass Noten nur sehr wenig über die objektiven Leistungen aussagen.

Dies führt uns zur nächsten Frage: „Was sagen Noten wirklich aus?“ Laut dem Sprecher für Bildungspolitik Özcan Mutlu sagen Schulnoten nichts über die Intelligenz der Schüler aus. Aber auch andere Experten bestätigen seine Aussage und sehen Noten eher als kurzfristigen Lerneffekt und Lernerfolg. Diese zeigen aber nicht die Fortschritte eines Schülers und genauso wenig die Kompetenzen eines Kindes. „Noten sind ein Versuch, um Schulerfolge zu quantifizieren, das wollen Schüler und Lehrer. Ein klarer Indikator sind sie aber nicht“, betont die Bildungswissenschaftlerin Nele McElvany, Direktorin am Institut für Schulentwicklungsforschung an der TU Dortmund. Noten „… basieren auch auf informellen Beobachtungen, sind also nicht zureichend gültig (valide), sie sind nicht personenunabhängig (objektiv) und nicht verlässlich (reliabel).“ – so erkläre der Bildungsexperte Hans Bügelmann. Außerdem sage er dadurch würden Noten nur eine „Scheinsicherheit“ vermitteln. Trotzdem halten Lehrer viele Eltern und auch Schüler als notwendig. Noten sind also ein Versuch Schulerfolge zu quantifizieren, sind Noten dann überhaupt objektiv?

Diese Frage kann man schnell mit einem direkten „NEIN!“ beantworten. Es gibt einige Gründe die dies bestätigen, anfangen könnte man mit den Lehrkräften die in erste Reihe dafür nichts können. Denn nicht alle Lehrer benoten die selbe Klausur gleich. Dabei fließen viele verschiede Faktoren mit ein. Faktoren sind zum Beispiel die Stimmung der Lehrkraft, die Qualität der anderen Arbeiten oder sogar das Geschlecht des Kindes. Aber auch einfach die Erfahrung der Lehrkraft kann eine Rolle spielen. Ein Beispiel dafür wäre zum Beispiel auch die Zweit – und Drittkorrektoren im Abitur. Der nächste Grund für die nicht objektiven Noten in einem Schulsystem, wäre auch das Verhältnis oder auch die Meinung über den Schüler oder die Schülerin. Denn auch das spielt bei der Benotung leider eine wichtige Rolle. „Es fließt bei der Benotung aber immer das Verhalten mit ein – und das is auch menschlich.“ erklärt die Bildungswissenschaftlerin Nele McElvany. Zusammengefasst haben Lehrer einfach sehr viel Spielraum bei der Notengebung. Dieser Spielraum fällt Schülern vor allem bei der mündlichen Notengebung auf aber auch durchaus bi der schriftlichen. Dabei werden nicht mehr die Leistung der Schüler fair bewertet, sondern die persönliche Meinung oder das Verhältnis fängt an eine große Rolle zu spielen. Es könnte also sein, dass nur weil ein Lehrer oder eine Lehrerin einen Schüler nicht mag, die Lehrkraft den gesamten Notenschnitt runterzieht. Das gesamte Mögen und nicht Mögen kann anschließend auch Folgen für die Psyche des Schülers haben. Die einen die sowieso eine gute Note bekommen fangen an sich auf ihren Erfolgen auszuruhen. Im Gegenteil dazu die Schüler die egal was sie tun eine schlechte Noten bekommen, verlieren die Lust zu lernen oder sogar die Lust in die Schule zu gehen. Das alles bestätigt nochmals das Noten auf keinen Fall objektiv sind.

Fazit: Zusammenfassend kann man sagen dass das Thema „Notengebung“ durchaus umstritten ist. Auch ich finde Schulnoten irgendwo wichtig um Leistungen zu belohnen. Jedoch finde ich, dass die Leistungen dann aber auch fair benotet werden sollten, ohne jegliche Meinungen mit einfließen zu lassen. Welche Fächer benotet werden könnte man auch darüber diskutieren und differenzieren.

Quellen:

https://causa.tagesspiegel.de/gesellschaft/sollten-schulnoten-abgeschafft-werden/schulnoten-sagen-nichts-ueber-die-intelligenz-der-schueler-aus.html

https://www.focus.de/familie/eltern/nicht-nur-totaler-quatsch-sondern-wirklich-fatal-warum-noten-in-der-schule-nicht-zukunftsfaehig-sind_id_9311398.html

Ist es momentan vertretbar Skifahren zu gehen?

Da ich selbst Ski fahre und überlegt habe, ob ich in den Weihnachtsferien gehen soll, wollte ich mich etwas genauer mit dem Thema auseinandersetzen. Im folgenden werde ich besonders auf die Aspekte Umwelt, Wirtschaft und Corona eingehen.

Umwelt:

(Bild entfernt. Quelle unklar. Sü)

Durch den Bau einer Skipiste werden kilometerweise Wälder gerodet, Bäume samt Wurzel herausgerissen und Waldböden planiert. Teilweise werden sogar Felsen gesprengt oder Flüsse umgeleitet. Doch das ist nicht alles, denn es wird ebenfalls Platz für Parkplätze, Hotelanlagen, Zubringerstraßen, Lifte und Gondeln benötigt. „Für Skigebiete und die dazugehörige Infrastruktur sind gigantische Flächen notwendig. Das bedeutet einen großen Einschnitt in das jeweilige Gebiet und die Zerstörung von Lebensräumen der dort beheimateten Tiere“, so Martina von Münchhausen, die bei WWF Deutschland als Tourismus-Expertin arbeitet. Doch nicht allein die riesige benötigte Fläche ist das Problem: Durch das Planieren der Pisten wird der Boden so verhärtet, dass er kaum mehr Wasser aufnehmen kann. (Das Planieren dient dazu, die Pisten möglichst gleichmäßig abzuflachen, um darauf besser Skifahren zu können). Das führt wiederum zu Überschwemmungen, sowie Erosion, Schlamm- und Gerölllawinen. Verstärkt wird der Effekt ebenfalls durch die Abrodung der Wälder, da sich diese Lawinen nun ungehindert ausbreiten können. Somit kann es im Winter in den Skigebieten zu Schneelawinen kommen, besonders wenn sich die Sportler nicht an die Pistenabgrenzungen halten, man nennt dies auch Freeriden. Im Winter 2014/2015 starben in der Schweiz 32 Menschen durch Lawinen. Durch das Freeriden können also nicht nur Lawinen ausgelöst werden, sondern man dringt dabei auch noch in die Lebensräume der Wildtiere ein. Die meisten Tiere verlangsamen im Winter ihren Stoffwechsel. Kommt es jedoch zu Stresssituationen, wenn bspw. ein Skifahrer das Gebiet durchkreuzt, werden die Tiere in Angst versetzt und flüchten. Bei der Flucht verlieren sie wichtige Energiereserven, die sie bräuchten, um den Winter zu überleben und es kommt im schlimmsten Fall zum Erschöpfungstod. Besonders betroffen sind Gämse, Steinböcke, Rehe, Rotwild, Schneehasen und einige Vogelarten. Die Wildtiere werden zusätzlich in ihren Ruhephasen gestört, wenn die Schneekanonen aktiviert werden. Diese verursachen ähnlich großen Lärm wie eine stark befahrene Straße und werden hauptsächlich abends eingesetzt. Gerade in tiefer gelegenen Skigebieten kann man den Skitouristen ohne die Schneekanonen keine Schneegarantie zusagen, was natürlich abstoßend auf die Touristen wirkt. Durch den Klimawandel wird sich der Schneemangel in Zukunft noch verstärken. Schon jetzt müssen immer mehr Skigebietbetreiber die Pisten künstlich beschneien. Jedoch verbrauchen die Schneekanonen extrem viel Wasser und Energie. Pro Hektar verbrauchen sie jährlich etwa eine Millionen Liter Wasser, was dem Bedarf einer Großstadt wie Hamburg entspricht. In den Alpen führen einige Flüsse jetzt schon bis zu 70% weniger Wasser als vor Einführung der Schneekanonen. Um die Wassermassen in Zukunft noch bereitstellen zu können, müssten künstliche Speicherseen in der Nähe der Skigebiete angelegt werden, was wiederum zur Eingrenzung und Zerstörung der Natur beiträgt. Kunstschnee ist nicht nur deshalb keine gute Ausweichmöglichkeit, er ist auch dichter als natürlicher Schnee, weshalb weniger Sauerstoff an die Erde gelangt. Das ist ein Problem für die gesamte Vegetation unter der Schneedecke, da diese abstirbt und im Sommer sich nicht mehr erholen kann. Es kommt zu kaputten Wiesen, planierten Böden und weniger Wildtieren. Man könnte jetzt denken, dass das Problem nur bei den Pisten liegt, doch das ist falsch! Rund 85% des CO2-Ausstoßes im Wintertourismus wird allein durch die eigene An-/Abreise produziert. Die meisten kommen nur für ein paar Tage und legen dafür eine lange Strecke hinter sich. Alle fahren mit dem eigenen Auto, kaum einer nutzt Bus oder Bahn. Von 45 bis 50 Millionen Touristen im Jahr kommen gerade einmal 5% mit der Bahn.

Wirtschaft:

Gerade in den Ländern Österreich und Schweiz arbeiten viele Menschen in der Skibranche, da es dort sehr beliebte Skigebiete gibt. Mit einem Skiurlaub unterstützt man die dortige Wirtschaft enorm. 2014 wurden in den österreichischen Alpen rund 66 Millionen Übernachtungen registriert. Dort arbeiten knapp 20% der Vollzeitbeschäftigten im Bereich Freizeit und Tourismus. Angenommen keiner würde dieses Jahr Skifahren gehen, dann würde die Wirtschaft riesige Einbußen machen und einige vermutlich sogar ihren Job verlieren. Durch Corona würden sie dieses Jahr zwar entschädigt werden, doch das schadet der Wirtschaft ebenfalls, wobei man abwägen muss was das kleinere Übel ist: Die Skibranche dicht zu halten und diese zu entschädigen oder die Skibranche öffnen zu lassen und dadurch weitere Lockdowns zu riskieren.

Corona:

Österreich war vor Weihnachten lange Zeit im Lockdown, um die Inzidenzen zu senken. Der Plan dahinter war, über den Winter vor allem die Skisaison zulassen zu können. Die Wirtschaft braucht das Geld und durch den vorherigen Lockdown konnten sie die Grenzen öffnen. Sie haben nichtsdestotrotz strenge Corona-Auflagen: Für die Einreise nach Österreich gilt die 2G-Plus-Regel. Das bedeutet, man muss Genesen oder Geimpft sein und zusätzlich einen PCR-Test machen, außer man hat schon eine Booster-Impfung. Am Skigebiet selbst gilt die 2G-Regel, man muss überall Abstand halten und beim Lift eine FFP2-Maske tragen. Draußen während des Fahrens ist die Ansteckungsgefahr relativ gering, doch auch ohne Après-Ski werden die Leute sich in Innenräumen aufhalten und essen oder einkaufen. Das muss gar nicht mal zwingend direkt am Berg sein. Wenn die Touristen in die Einkaufsläden gehen und sich dort möglicherweise anstecken, tragen sie das Virus von dort bis in ihre Heimat, wo es sich dann schnell ausbreiten kann. Dadurch kann das Virus in alle Welt hinausgetragen werden. Beim Skifahren passieren immer wieder schwere Unfälle. Im Winter 2013/2014 wurden rund 41.000 verletzte deutsche Skifahrer registriert. Die Krankenhäuser sind in Zeiten von Corona um jeden Menschen weniger froh, den sie versorgen müssen.

Fazit:

Da die negativen Aspekte (Umweltzerstörung, erhöhte Virusausbreitung,…) des Skifahrens eindeutig den positiven Aspekten (Ankurbeln der Wirtschaft) überwiegen, bin ich persönlich gegen einen Skiurlaub, besonders wenn Corona noch herrscht. Ich finde man sollte nun nicht auf Zwang die Skigebiete öffnen, nur damit die Leute für ein paar Tage das Skifahren genießen können. Im Vordergrund sollte die Eindämmung des Virus stehen, bevor man überlegt, was man alles wieder öffnet. Ebenfalls der Umwelt sollte mehr Beachtung geschenkt werden. Vielen ist diese Klimasünde gar nicht bewusst. Wer jedoch trotz der verheerenden Folgen das Skifahren nicht missen möchte, der kann unter folgendem Link Tipps für möglichst nachhaltiges Skifahren finden (ganz unten auf der Seite): https://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/umweltvertraeglich-reisen/skifahren-wintersport-mit-folgen/

Quellen:

https://www.derwesten.de/reise/gefahren-des-tiefschnees-pro-und-contra-wintersport-id11335996.html

https://www.derstandard.at/story/2000121992674/pro-und-kontra-skigebiete-zusperren

https://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/umweltvertraeglich-reisen/skifahren-wintersport-mit-folgen/

https://www.snowplaza.de/weblog/21539-skifahren-nachhaltigkeit-umwelt/

https://www.adac.de/reise-freizeit/skifahren-corona/

Unterrichtszusammenfassung 16.12.2021

Kursstufe 1 Tutor: M. Schütze

Die Stunde begann mit dem Austeilen der Klausuren.
Es folgte der Einstieg ins Thema „Philosophen der Antike“. Dieser gestaltete sich durch das Ausfüllen einer Tabelle (DIN A3 – siehe Anhang), die Philosophen, Philosophenschulen und Philosophengruppen zwischen 600 v. chr. und der Römischen Antike enthielt und deren Kästchen mit Informationen zum Jeweiligen Thema ausgefüllt werden mussten. Anschließend wurde ein Jahresrückblick zum Jahr 2021 ausgefüllt, das Blatt war jeweils privat und wird im Unterricht nicht weiter behandelt. Im allgemeinen war die Stunde eher locker, da es sich um die Letzte vor den Winterferien handelte.

Anhang: Philosophentabelle

Anmerkung: Aristoteles und die hellenistische Philosophie wurden nicht ausgefüllt

Küken Tötung

Allein in Deutschland werden circa 45 Millionen Küken direkt nach dem Schlüpfen getötet. Die männlichen Küken legen keine Eier und können meist aus dieser Zuchtlinie eher schlecht als Masthähnchen gezüchtet werden, da sie wenig Fleisch anlegen und es lange dauert sie zu mästen. So werden die männlichen Geschwister der Legehennen nach dem Schlüpfen direkt aussortiert. Wegen unserem hohem Konsum an Eiern werden auch dementsprechend viele Küken getötet.

Früher wurden die Hennen als Legehenne und die Hähne zur Fleischgewinnung verwendet, doch seit einiger Zeit werden extra Hochleistungshühner gezüchtet. Die eine Zuchtlinie wird für das Eierlegen gezüchtet und die andere zur Mast. Das ursprüngliche Huhn hat etwa 20 Eier im Jahr gelegt, während die Hennen aus der Hochleistungszuchtlinie 325 Eier im Jahr legen. Jedoch entsteht dadurch des Problem, dass die Hähne dieser Zuchtline quasi „wertlos“ sind. Sie sind schlecht geeignet zum Mästen und Eier legen sie auch nicht. Sie bräuchten länger Zeit um auf das Gewicht zu kommen, als die extra dafür gezüchteten Masthühnchen. Außerdem haben sie keine „besonderen Teilstücke“ wie extra große Schenkel oder Brust, weswegen sie schwerer zu vermarkten sind. Auch die Eier werden deswegen teurer, um die Hähnchen quer zu finanzieren. Die Hennen der anderen Hochleistungszuchtlinie legen viel weniger Eier als die, die extra dafür gezüchteten wurden. Als Folge wurden die „unbrauchbaren“ Hähne einfach nach dem Schlüpfen getötet.

Da das Küken töten ethisch nicht vertretbar ist, hat die Bundesregierung mit einem neuen Gesetz gegen dieses sinnlose Küken töten reagiert: Ab dem 1.1.2022 wurde das Töten von geschlüpften Eintagsküken verboten und ab dem 1.1.2024 wird auch das Töten von noch unterschlüpften ab dem 6. Bebrütungstag Hühnerembryos verboten, da wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass die Embryos ab dem 7 Bebrütungstag Schmerz empfinden können. Um das durchführen zu könne, wurden durch Forschungsvorhaben Methoden entwickelt, mit denen man vor dem Schlupf feststellen kann, ob es sich um ein männliches oder weibliches Huhn handelt. So werden die männlichen schon hier aussortiert und lediglich die weiblichen ausgebrütet.

Es wurden auch Alternativen zu dem Küken töten entwickelt: Die sogenannten Bruderhähne oder Zweinutzungshühner. Dies sind zwei Initiativen, die ich oben schon einmal erwähnt habe. Bei der Bruderhahn-Initiative werden die Hähne gemästet und zur Fleischgewinnung verwendet, was jedoch länger Zeit braucht als bei den Masthähnchen und sie weniger Fleisch ansetzen, woraus folgt, dass die Eier einen Aufpreis haben. Die Zweinutzungshühner sind eine Rasse, die sowohl zur Eier- als auch zur Fleischgewinnung genutzt werden kann. Die Hennen legen weniger Eier und die Hähne wachsen langsamer als die konventionellen Lege- oder Masthühner.

Auch wenn das Töten der Küken nun verboten ist heißt das noch nicht, dass die männlichen Hühner jetzt ein besseres Leben führen oder tiergerecht aufgezogen werden. Außerdem führen die Hochleistungszuchtlinien auch ihre Probleme mit sich, wie zum Beispiel Lahmheit oder Herz-Kreislauferkrankungen bei den Masthühnern oder Knochenschwäche bei den Legehennen.

Ich finde als gut Lösung die Zweinutzungshühner, da die Hühner nicht speziell für etwa gezüchtet werden und so auch kein „unnötigen“ Züchtungen von einem Geschlecht die Folge ist. Die Hennen legen etwas weniger Eier und auch das Gewicht dieser Hühner nimmt schneller zu als bei den Legehennen aus Hochleistungszuchtlinie. So werden die Körper der Tiere durch die geringer Leistung auch nicht so stark belastet und sind weniger anfällig auf Krankheiten, woraus auch wieder weniger Leid für diese folgt.

Jeder Verbraucher, der sicher sein möchte, dass die Hähne unter guten Bedingungen aufgezogen werden, sollte auf ein Bio Siegel achten, bei der die Aufzucht unter ökologischen Standards garantiert ist, sodass wenigstens auch die Hähne aufgezogen werden.

Quellen: https://www.bundesregierung.de/ https://www.tierschutzbund.de/

Ist das deutsche Schulsystem für die heutige Zeit gemacht?

Die Schule wurde ca. im 18./19. Jahrhundert eingeführt um Bürger „auszubilden“, die vielseitig einsetzbar sind und am besten die Politik nicht hinterfragen. Natürlich gab es bis heute Veränderungen, z.B. der 45 Minuten lange Unterricht oder die Notengebung, aber die Grundidee ist in den meisten Fällen immer noch gleich: Der Schüler soll dem Lehrer zuhören und somit passiv am Unterricht teilnehmen. 

Aber ist dieses Modell in einer Zeit mit Problemen wie der Klimakatastrophe oder Corona noch hilfreich oder sinnvoll?

Selbst Seneca meinte schon, dass man in der Schule nicht für das Leben sondern für die Schule lernt (Non vitae sed scholae  discimus).

Ich stimme dem zu. Und viele anderen auch. Das, was ich für eine Klausur an Wissen benötige wird vorher nochmals gelernt und danach direkt wieder vergessen. Diese Art des Lernens wird Bulimie-Lernen genannt. Das bringt den Schülern nicht viel für das spätere Leben. Es werden zwar wichtige Dinge wie Lesen, Schreiben oder Rechnen gelernt, aber muss ich in 20 Jahren wissen, außer vielleicht bei „Wer wird Millionär“, zu welcher Wortart „fleißig“ gehört?Ich schätze mal nicht und ich schätze auch, dass es der Großteil der Menschen nicht weiß, zu welcher Wortart „fleißig“ gehört (es ist ein Adjektiv).

Manche drehen das Zitat von Seneca auch um: Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir. Wenn das so, wäre würde ich doch auch jetzt schon einiges im Alltag benutzen, dass ich in der Schule gelernt habe. Das ist aber nicht besonders häufig der Fall. Abgesehen vom Lesen, Schreiben und Rechnen benutze ich nichts von dem, was ich in der Schule gelernt habe. Natürlich gibt es Schüler die auf gelerntes zurückgreifen, aber ich denke diese sind nicht in der Mehrzahl. 

Was allerdings hilfreich wäre und Dinge, die wir wirklich für unser Leben brauchen, wären, dass man lernt wie man eine Steuererklärung schreibt oder wie man sein Geld vermehrt ohne dauerhaft dafür arbeiten zu müssen. Uns wird immer gesagt, dass wir gute Noten schreiben müssen und uns in der Schule anstrengen müssen, damit wir irgendwann einen guten Job bekommen um viel Geld zu verdienen, aber uns wird nicht gesagt, dass man auch ohne 40 Stunden in der Woche und das sein ganzes Leben lang, genug oder zumindest nebenher Geld bekommen kann. 

Genauso wie es besser wäre anstatt sich im Sportunterricht, wo die Benotung ohnehin schon am wenigsten fair ist, zu überanstrengen, zu lernen wie man gesund lebt und wie man das auch in den Alltag einbauen kann. Genau das könnte man auch zu Teilen mit Biologie verbinden, wo man dann auch sehen kann, was z.B. im Körper bei Muskelaufbau passiert oder wie man sich gesund und ausgewogen ernährt.

Ebenso sollte die Kreativität von Schülern nicht eingegrenzt oder gar abgeschafft werden. Es sollte die Neugier gefördert werden. Albert Einstein, zum Beispiel, wurde der Zugang zur damals Eidgenössischen Polytechnischen Hochschule (später ETH) verwehrt, weil seine Leistung in anderen Fächern als Physik und Mathe zu schlecht war. So gibt es genug berühmte Persönlichkeiten, die nicht besonders gut in der Schule waren oder es jedenfalls nicht mochten, dort hin zu gehen, aber offensichtlich hat der Schulbesuch ihnen nicht so viel gebracht. 

Dreiviertelstunden Unterricht und Klassenarbeiten sind das Gegenteil von Förderung der Kreativität und somit auch der Förderung des Einzelnen und die Entwicklung der Persönlichkeit von Kindern.

Ein Kind verbringt ca. 13000 Stunden seines Lebens im Unterricht und das ohne die zusätzlichen Stunden die es für Hausaufgaben oder lernen braucht. Und wie viel weiß man nach fünf oder zehn Jahren? Der Psychologe Thomas Städtler schätzt, dass ca. ein Prozent, wenn man Wissensfetzen oder Schlagwörter, mit denen man noch wenige Verbindungen machen kann, dazuzählt, dann vielleicht noch fünf Prozent des Schulstoffes hängengeblieben sind. 

Das bedeutet, dass in Lehrplänen viel zu viel drin steht, was man eigentlich gar nicht braucht und man sich somit auch nicht merkt. Die Bildungspolitik hat es halt so entschieden. Aber anstatt, dass Lehrpläne von unnötigem befreit werden, dass man sowieso nicht braucht oder nach fünf Jahren wieder vergessen hat, fügt man einfach noch mehr hinzu, das man wieder vergisst.

Was könnte man dagegen tun? Man könnte den Lehrplan auf das Wichtigste beschränken, damit man sich länger und intensiver mit einem Thema auseinandersetzen kann, weil wenn man ein paar Dinge verstanden hat weiß man mehr, als wenn man ganz viele Themen nur kurz angeschnitten hat und diese wieder vergisst. Man könnte das mit dem Fahrrad fahren vergleichen: Wenn man es lange übt und es gut kann, sich aber lange Zeit nicht auf das Rad setzt, kann man es danach trotzdem noch, aber wenn man es nur einmal mit Stützrädern probiert, wird man den Fortschritt sofort wieder vergessen und man kann beim nächstenmal nochmal von vorne anfangen.

Hier muss man sich natürlich auch fragen, was „Bildung“ bedeutet. Humboldt definierte die Bildung als „die Anregung aller Kräfte des Menschen, damit diese sich über die Aneignung der Welt entfalten und sich zu einer sich selbst bestimmenden Individualität und Persönlichkeit führen“.

Man kann Bildung nicht für jeden gleich definierten Für mich ist Bildung Wissen, das man nicht so schnell vergisst und auch der Weg des Wissenserwerbs. Was dem jetzigen Schulsystem sehr weit widerspricht.

G8 einzuführen ist genau das Gegenteil von dem, was unter anderem auch nötig gewesen wäre, der Lehrer hat nun weniger Zeit um den Kindern mehr Schulstoff beizubringen. Der Lehrer hat somit weniger Zeit, um auf die Schüler individuell einzugehen. So brauchen viele Schüler in Deutschland Nachhilfe. 57 Prozent der gesamten Nachhilfe Deutschlands wird in Mathe gegeben.

Man sieht, dass das Schulsystem gar nicht dafür gemacht ist, um Kinder und Jugendliche zu fördern. Klassenarbeiten dienen auch nicht, um zu sehen wo ein Schüler Probleme hat und, dass der Lehre dafür sorgt, dass er die nötige Hilfe bekommt. Die Noten dienen lediglich dazu, dass die „schlechten“ herausgefiltert werden. 

Wie eben erwähnt, entscheidet die Politik über das, was im Lehrplan steht und auch wie die Kinder lernen. Aber warum machen das nicht Pädagogen, Entwicklungspsychologen und Lerntheoretiker? Die würden doch zusammen danach schauen, wie man in welchem Alter am besten lernt, damit das gelernte dann auch nicht vergessen wird. Die Politik will diese Aufgabe aber nicht abgeben, weil sich sich schon daran gewöhnt haben, dass sie auch über die „Bildung“ entscheiden können und wollen diese Macht deshalb nicht abgeben, auch wenn sich der Großteil der Menschen über das Schulsystem beschwert.

Moderne Probleme brauchen moderne Antworten. Aber wie genau sollen „moderne Antworten“ auf Dinge wie die Klimakatastrophe gefunden werden, wenn Kindern heute die Kreativität und die Neugier genommen wird, um auf neue Ideen zu kommen, von einem veralteten Schulsystem?

Es ist offensichtlich, dass sehr viel am Schulsystem geändert werden muss. Man könnte quasi die Schule „niederreißen“ und zusammen mit Pädagogen, Entwicklungspsychologen und Lerntheoretikern eine komplett neue Lernanstalt, ob sie nun Schule heißt oder nicht, gestalten oder man könnte zumindest den „Bildungs“ Plan ändern, damit die Kinde wirklich „für das Leben lernen und nicht für die Schule“ und damit sie Gelerntes auch nicht innerhalb von fünf bis zehn Jahren vergessen haben. 

Precht, Anna, die Schule und der liebe Gott (2010)

https://de.wikipedia.org/wiki/Non_vitae_sed_scholae_discimus

https://www.einstein-website.de/

Städtler (2010, S. 9-10)

Sind die erhöhten Spritpreise gerechtfertigt?

Im Jahr 2020 betrugen die Spritpreise für Diesel und E10 rund 40 Cent mehr, als im Jahr davor und stiegen jetzt im Winter 2021 noch weiter an. Diesel ist nun so teuer, wie noch nie und hat einen neuen Rekordpreis von 1,555€ pro Liter. Der Benzin nähert sich seinem Höchststand an und der Preis für Super liegt nun bei ca. 1,667€ pro Liter. Das macht vielen aus Deutschland zu schaffen und daher fahren immer mehr Menschen extra über die Grenze, um da für einen billigeren Preis zu tanken.

(Bild entfernt, Urheberrechtsverstoß. Sü)

Nun stellt sich die Frage, ob die deutlich erhöhten Spritpreise überhaupt gerechtfertigt sind oder ob es sich dabei, um eine unfaire Maßnahme handelt, die den Menschen in Deutschland das Leben schwer macht.

Warum es zu einer Erhöhung der Spritpreise kommt, kann verschiedene Ursachen haben. Eine wichtige Ursache ist, dass die Bundesregierung ihre Klimaziele in der Vergangenheit nicht erreichen konnte und durch erhöhte Spritkosten bessere Chancen in der zukünftigen Umsetzung sieht, denn somit entstehen auch Anreize im Straßenverkehr den fossilen Kraftstoffverbrauch und somit auch die CO2-Emissionen zu verringern. Aus diesem Grund kam es auch Anfang 2021 zu einer Klimaschutzmaßnahme, in der es einen Kohlenstoffdioxid-Aufschlag auf fossile Energien gab. Dieser wird auf Diesel und Benzin immer mehr steigen, wodurch man bereits sagen kann, dass die Preise für Sprit auch künftig steigen werden, denn Unternehmen mit Diesel und Benzin müssen diesen erhöhten Preis zahlen. Dies wirkt sich dann auch auf die Verbraucher aus, denn diese bekommen die höheren Kosten weitergegeben. Eine weitere Ursache ist der erhöhte Mehrwertsteuersatz seit Anfang 2021, durch den sich etwa 3 Cent von den erhöhten Kosten erklären lassen. Ein anderer Grund wäre der erhöhte Ölpreis, der vor allem durch die herbsttypische Nachfrage an Heizöl verstärkt wird. Dennoch spielen auch Steuern und Abgaben eine große Rolle bei der Erhöhung des Kraftstoffpreises.

Viele von euch fragen sich jetzt bestimmt, wieso das denn so eine große Rolle spielen sollte, denn die Meisten betrifft das noch nicht, jedoch bekam man bestimmt schon des Öfteren von seinen Eltern oder anderen Verwandten zu hören, dass die Preise schon wieder gestiegen seien. Für die meisten Menschen stellt das kein großes Problem dar, da sie im Wohlstand leben und es ihnen egal ist, ob der Sprit 1,30€ oder mal 1,60€ kostet und sie womöglich nicht einmal darauf achten. Ich finde es jedoch problematisch, da es nicht nur Menschen im Wohlstand gibt, sondern auch Leute, die sparen müssen, wo sie nur können, um ihre Familie ernähren zu können und es nicht in Ordnung ist, dass sie aufgrund von immer höheren Spritpreisen in Armut und ständiger Angst leben müssen. Manch einer würde jetzt sagen, dass diese Leute dann eben nicht mehr so viel fahren sollen, jedoch sind die meisten Menschen auf ihr Auto angewiesen, um ihren Beruf ausüben zu können, denn nicht jede Stadt hat einen gut ausgebauten öffentlichen Personennahverkehr, den die Menschen anstelle ihres Autos nutzen können. Aus diesem Grund raten auch Experten dazu, den öffentlichen Personennahverkehr und die Elektromobilität zu fördern, damit man eine andere Transportmöglichkeit hat, auf die man zurückgreifen kann, um den hohen Spritkosten auszuweichen.

Der Bundesverband mittelländischen Wirtschaft (BVMW) spricht außerdem von einer Gefährdung für die Wirtschaft und warnt vor einer Wirtschaftskrise, denn dadurch dass die Lebenserhaltungskosten für Verbraucher steigen, können Gewerkschaften höhere Tarifabschlüsse fordern und durchsetzen. Die an die Verbraucher weitergegebenen Mehrkosten für Transport, Heizen und Material, führen zu höheren Lohnförderungen und dies wiederum zu erhöhten Ausgaben der Betriebe und noch mehr Teuerung.

Meiner Meinung nach sollte man die Spritpreise nicht immer weiter erhöhen, um auch armen Menschen noch das Autofahren zu ermöglichen, jedoch sehe ich es ebenfalls als problematisch an, wie man ohne Preiserhöhung die Umwelt schützen möchte, denn viele Menschen fahren nicht umweltbewusst und fahren oft unnötige Kurzstrecken oder Strecken, auf denen eigentlich ein Bus fahren würde. Ich finde, dass man dieses Problem anders angehen sollte und beispielsweise die Co2 Steuern auf den Gehalt der Menschen abstimmen sollte, das heißt das reichere Menschen mehr zahlen sollten, als ärmere, denn so achten auch Menschen im Wohlstand auf ihren Ausstoß und ärmere Menschen brauchen keine Angst vor immer mehr steigenden Spritpreisen zu haben. Wenn man jedoch dennoch möchte, dass die Spritpreise immer weiter steigen, dann sollte man die ärmeren Haushalte unterstützen und ihnen beispielsweise monatlich Geld zukommen lassen oder ihnen eine Art Tankgutschein schenken.

Fazit:

Abschließend möchte ich sagen, dass das Thema steigende Spritpreise durchaus problematisch ist. Es ist nachvollziehbar, dass die Preise erhöht werden müssen, aufgrund des Klimaschutzes, jedoch muss man ärmeren Menschen dann auch unter die Arme greifen und ihnen entweder mit Geld verhelfen oder ihnen Möglichkeiten bieten, nicht mit dem Auto fahren zu müssen.

Quellen:

Steigende Spritpreise: Wie Frust ausbleibt – ZDFheute

ADAC: Dieselpreis steigt auf Rekordhoch – ZDFheute

Spritpreise steigen ins Unermessliche: Verband befürchtet Wirtschaftskrise | Verbraucher (fnp.de)

Tanken: Darum werden Benzin & Diesel 2022 teurer | ADAC

Spritpreis steigt massiv: Benzin wird bis zu 70 Cent teurer (inrlp.de)

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Nachgereichtes Protokoll 14.10.21

Das Thema der Stunde des 14.10. war James Fallon und das Toulmin Schema, sowie eine abschließende Stellungnahme zu seinen Thesen. In dieser Stunde waren alle bis auf ein Schüler anwesend.

Zum Einstieg haben wir einen Kurzfilm zu James Fallon angeschaut, durch den wir den Entschluss ziehen konnten, dass Mörder bestimmte Gehirne besitzen, jedoch nicht jeder mit solch einem Gehirn gleich ein Mörder sein muss. Danach bekamen wir noch einmal einen Text zu James Fallon, den wir analysierten um das Toulmin Schema auf eines seiner Argumente zu übertragen. Am Ende der Stunde sollte nochmal jeder für sich eine Stellungnahme zum Thema „Könnte er Mörder werden?“ schreiben und dabei die Frage beantworten, ob Menschen mit dieser Krankheit so freiheitlich beschränkt sind, dass sie zum Mörder werden. Diese Stellungnahmen sammelte Frau Schütze am Ende ein, um sie bis zur nächsten Stunde zu korrigieren.