Schweineherz in Menschen

Die Medizin ist mittlerweile weiter denn je, es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten Menschen zu retten, die beispielsweise ein neues Herz brauchen und dennoch stellt sich die Frage ob alle dieser Optionen, zur Verfügung stehen dürften.

Aufgrund dessen, dass man bemerkt hat wie viele Leute eine Herztransplantation bräuchten und es schon immer an Spenderherzen mangelte, war mit Grund dafür Tiere auch als Potentielle Spender zu sehen. Früher dachte man nicht daran Herzen zu entnehmen, heute könnte man einfach deutlich mehr Transplantationen durchführen als Herzen zur Verfügung stehen. Deshalb ergab sich, auch Schweineherzen als Spenderherzen für Menschen zu verwenden.

Diese Tatsache wirft einige ethische Fragen auf. Klar ist zwar dass jeder Patient selbst entscheiden darf ob er es annimmt oder nicht, jedoch kann es dennoch zu generellen Streitigkeiten kommen. Ich finde ein guter Vergleich dazu ist der Verkauf von (echtem) Pelz. Dabei kann jeder selbst entscheiden, ob er ihn kauft od nicht, aber es gibt trotzdem immer wieder Auseinandersetzungen mit zb. Tierschützern, die gegen den schlechten Umgang solchen Tiere Protestieren. Ähnlich sehe ich dass bei der „Organspende“, in diesem Fall finde ich es persönlich wichtig die Tiere nicht als „Ersatzteillager“ od. minderwertig gegenüber dem Menschen zu sehen.

Man sollte es mit einer Organspende unter Menschen Vergleichen, nicht Tiere so Züchten dass sie für Transplantationen geeignet sind und sie nur dafür züchten.

Auch finde ich wichtig das Tier trotzdem Artgerecht leben zu lassen. Ein großer Unterschied liegt, wie auch bei der Tierhaltung von Schlachttieren, darin dass Tier erst zu Schlachten wenn es beispielsweise schon sehr alt ist, also es auch ein Leben hatte und nicht nur für einen Zweck gezüchtet und getötet wird.

Pflegenotstand und Fachkräftemangel im Krankenhaus/Altenheim – welche Probleme würde das Ersetzen dieser durch Roboter mitsichbringen



Der Einsatz von Robotern in der Industrie sowie im Alltag wird von Zeit zu Zeit mehr. Immer wieder stellt sich die Frage was dies alles für Probleme mit sich bringt. Speziell auf die Idee Roboter im Krankenhaus oder in der Altenpflege einzusetzen möchte ich eingehen.
Durch den aktuellen Pflegenotstand im Krankenhaus und in der Altenpflege steht immer wieder zur Diskussion anstelle von Pflegekräften und qualifizierten Leuten Roboter einzusetzen. Im Ansatz kann ich dieser Idee folgen da es einfach immer weniger Fachkräfte dafür gibt und es so schon mühsam ist für so wenige Pfleger, alles in Schach zu halten. Und das ist erst der Anfang denn die Menschen werden immer älter und somit werden auch die Altenheime mehr und mehr in Anspruch genommen. Auch wird es ohne Veränderung nicht mehr Pflegekräfte geben.
Dennoch finde ich dass man nicht in Betracht ziehen kann eine Pflegekraft die als Hauptaufgabe hat mit Menschen umzugehen und dieses als Mensch sicherlich auch besser macht als ein Roboter,durch einen solchen zu ersetzen, denn bei sowas braucht man Mitgefühl und Empathie, was ein Roboter nicht besitzt.
Die Leute im Altenheim brauchen ihre Bezugspersonen, sie wollen auch mit den Pflegern sprechen und brauchen Beschäftigung, all das würde ein Roboter meiner Meinung nach nie so hinbekommen wie ein menschliches Wesen, und wenn er noch so gut programmiert ist.
Ich fände es nicht gerechtfertigt Pflegekräfte im Krankenhaus oder Altenheim durch Roboter zu ersetzen. Ich denke man sollte den Pflegenotstand und Fachkräftemangel beheben indem man z.b. das ungerechtfertigt niedrige Gehalt erhöht, da dies einer der größten Gründe ist weshalb die Leute sich auch nicht mehr als Pflegekraft bewerben wollen. Ich denke es wäre viel einfacher dieses Problem zu beseitigen wie darüber nachzudenken die Empathie und das menschliche in solchen Jobs zu streichen und einfach Roboter an deren Stelle zu setzen.
Was findet ihr, denkt ihr es wäre gut einen Roboter eine solche soziale Arbeit machen zu lassen?
LG

Ist es fair, dass Männer über die Abtreibungsgesetze bestimmen?

Wie auch die anderen Gesetze in Deutschland werden auch die Abtreibungsgesetze von einem Großteil von Männern entschieden. Aber ist es den betroffenen Frauen gegenüber Fair, dass Politiker die nie in eine Situation wie sie kommen können über ihre Entscheidungsmöglichkeit bestimmen?

Meine Meinung dazu Lautet ganz klar Nein, denn ein Mann wird nie am eigenen Leib erfahren können wie sich eine Frau in einer solchen Situation fühlt sie können es zwar miterleben aber sie werden nie selbst vor dieser Entscheidung über ihren Körper und dem in ihm wachsenden Lebewesen stehen, aus offensichtlichen Biologischen Gründen.

Natürlich hat der Vater einer Schwangeren die vor dieser Entscheidung steht, finde ich ein mitspracherecht, da es ja auch sein Kind ist aber ich finde das letzte Wort sollte in diesem Fall der Frau gehören, weil es auch ihr Körper ist und eine Frau auch nur dann Abtreiben wird wenn sie dafür gute Gründe hat und es sich reichlich überlegt hat, ob sie diesen Schritt gehen möchte.

Prinzipiell fände ich in der Frage wer die Entscheidung über die Abtreibungsgesetze tätigen sollte Folgende Möglichkeit ganz gut: Hauptsächlich Frauen unterschiedlichen Alters und Bevölkerungsschichten, sowie ein paar Männer sollten einen Ausschuss bilden und sich gut mit dem Thema auseinandersetzen. Denn so kann man die Meinungen vieler Bürger vertreten und wohlmöglich eine der Bestmöglichen Entscheidungen für die Gesetze dieses schwierigen Themas finden. Oder man lässt darüber einfach das gesamte Volk entscheiden.

Die Widerspruchslösung

Automatisch Organspender ab dem 18. Lebensjahr. Dies ist ein Gesetzesentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn um die Zahl der Organspender und somit die Zahl von geretteten Leben zu erhöhen. Er schlägt vor, dass alle deutschen Staatsbürger ab dem Alter von 16 Jahren über den Zeitraum von einem Jahr ausführlich über die Organspende informiert werden und anschließend als Organspender eingetragen werden, wenn sie keinen Widerspruch einlegen. Für diesen Vorschlag erhält er auch viel Unterstützung. Nun stellt sich jedoch die Frage ob die Freiwilligkeit, die bisher hinter der Organspende stand, dadurch in Gefahr gerät.

Viele Gegner dieses Gesetzesentwurfes sagen, dass nach der Verabschiedung eines solchen Gesetzes nicht mehr von einer „Spende“ die Rede sein kann und dass schweigen keine Zustimmung ist. Ich jedoch finde, dass schweigen auch keine Ablehnung ist. Die Spendenbereitschaft in Deutschland liegt bei etwa 80 %, die Zahl der Menschen die wirklich einen Organspendeausweis haben ist jedoch um einiges geringer. Diese Zahlen sagen meines Ermessens alles aus. Die Meisten haben gar nichts gegen die Organspende, sind wahrscheinlich sogar Befürworter, schieben es aber immer weiter auf sich einen Organspendeausweis zu machen. Ich meine wer kennt es nicht? Jeder hat doch schon einmal zu sich selbst gesagt „naja das mach ich wann anders“. Außerdem finde ich, dass vor allem in den älteren Generationen die Organspende noch kein so großes Thema war wie heutzutage und somit vielen einfach das Wissen zu diesem Thema fehlt. Somit schlussfolgere ich , dass der neue Gesetzentwurf keine Einschränkung der Freiwilligkeit ist, sondern uns mehr davon schenkt! Da auch die, die zwar für die Organspende sind aber nicht genau wussten wie sie Spender werden oder auch einfach keine Zeit dazu hatten, nun ebenfalls Leben retten können. Außerdem gibt es für all diejenigen die kein Spender werden wollen noch immer die Möglichkeit zu widersprechen. Auch finde ich es wichtig zu sagen, dass es vielen Menschen das Leben retten könnte und zumindest ich persönlich durch eigene Erfahrung in meiner Familie ohnehin vor hatte Organspender zu werden. Viele andere jedoch das Glück hatten keine solche Erfahrung zu machen und deshalb keinen direkten Grund sehen Organspender zu werden.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass dieser Entwurf vielen Menschen das Leben retten könnte und somit bin ich auch ein Befürworter. Was sind eure Gedanken zu diesem Thema? Seid ihr eher dafür oder dagegen? Wollt ihr auch Organspender werden?

Quelle: https://www.zeit.de/wissen/2019-04/organspende-pflicht-widerspruchsloesung-spender-gesetzentwurf

Pränatale Tests und Designerbabies

Der deutsche Ethikrat beschäftigt sich im Bezug auf Wissenschaft der Gene, im Besonderen mit der Veränderung des Genoms. Jedoch kann bereits die Analyse des Gensatzes zu Kontroversen führen. Im Folgenden werde ich über pränatale, also vorgeburtliche Tests, ob sie eingesetzt werden sollten und welche Folgen sie tragen, schreiben, im besonderen Bezug auf das Down-Syndrom. Außerdem werde ich auf das mögliche Risiko der Entstehung eines Designerbabies eingehen.

Bei Pränataldiagnostik kann noch während der Schwangerschaft festgestellt werden, ob das Kind voraussichtlich Behinderungen, Krankheiten oder sogar Allergien hat. Dies klingt anfangs wie eine äußerst nützliche Erfindung, jedoch muss man auch die Schattenseiten betrachten.

Für viele werdenden Eltern hört sich die Vorstellung bereits vor der Geburt auf gewisse Einschränkungen vorbereitet zu werden sicherlich verheißungsvoll an. Das Umfeld kann schon dementsprechend verändert werden, die Eltern verfügen über mehr Zeit für ihre mentale Vorbereitung und auch die Ärzte sind auf möglich auftretende Gefahren während der Geburt vorbereitet. Natürlich ist es die Erleichterung, die bei einer Entwarnung zu erwarten ist, die viele von diesen Diagnosen überzeugt. Allerdings darf man sich nicht unbedingt auf die Ergebnisse verlassen, da sie ungenau, falsch oder auf eine vorliegende Behinderung nicht ausgelegt sein können .

Diese Art Test birgt auch einige ethisch fragliche Risiken. Sollte das Ergebnis lauten, dass das Kind gesund auf die Welt kommen wird, ist dies sicherlich eine gewaltige Erleichterung für die Eltern. Was ist jedoch wenn der Test anders verläuft? Die Situation wird sofort viel komplizierter und auch tragischer für manche Eltern, da viele mit diesem Wissen nicht umgehen können. Eine Erkrankung, auf welche die meisten pränatale Tests ausgelegt sind ist die Trisomie 21 oder auch bekannt als Down-Syndrom. Auch hier bieten die Tests kein absolut verlässliches Ergebnis, was beispielsweise mit undiagnostizierbaren Untergruppen der Trisomie 21 zusammenhängt. Studien belegen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Abtreibung auf 90% ansteigt, sollte die Frau einen Test mit dem Ergebnis der Trisomie 21 durchführen. Dies wirft die Frage auf, ob die vom Down-Syndrom betroffenen Kinder ein geringeres Recht auf Leben haben, als Kinder mit unauffälligen Testergebnissen. Dafür müssen die einzelnen Symptome der Betroffenen betrachtet werden, welche zusammengefasst neben leicht verändertem Aussehen, eine langsamere Entwicklung, eine beeinträchtigte Lern- und Konzentrationsfähigkeit, eine unterschiedlich starke geistige Behinderung und Fehlbildungen der Organe sind. Allerdings besitzen Menschen mit Trisomie 21 auch Gaben, wie künstlerische und musikalische Fähigkeiten und emotionales Feingefühl, was sie als liebevolle Frohnaturen erscheinen lässt.

Meiner Meinung nach, haben Betroffene vom Down-Syndrom, eine Daseinsberechtigung, wie jeder andere. Ich kann verstehen, dass die Vorstellung ein beeinträchtigtes Kind zu bekommen für einige Eltern eine starke psychische Belastung darstellt, jedoch kann man sich bei den meisten Behinderungen auf das Kind einstellen und es genauso lieben wie ein „normales“. Ausgenommen sind hier Behinderungen, die ein Überleben des Kindes oder der Mutter unmöglich bzw. sehr unwahrscheinlich machen. Bei solchen Fällen ist eine Abtreibung für mich ersichtlich, um unnötiges Leiden zu ersparen.

Ein weiteres Problem ist der Missbrauch der Pränataldiagnostik. In den USA gibt es bereits Tests, welche Föten auf bis zu 80 unterschiedliche Merkmale analysieren. Bei einer Weiterentwicklung dieser Diagnostiktechnik ergibt sich die Gefahr eines Designerbabies. Damit ist die Auslese der Kinder aufgrund von nicht lebensbedrohlichen Merkmalen gemeint. Eltern, die eine klare Vorstellung ihres Kindes im Kopf haben, könnten so lange Abtreibungen durchführen, bis das Kind mit dem gewünschten Merkmal ausgestattet ist. Als ich zum ersten Mal von diesem Phänomen gehört habe, musste ich sofort an das Erstellen eines Avatars in einem Videospiel denken. „Das Baby ist nicht blond? Dann will ich es nicht.“ Zwar mag dies sehr überspitzt wirken, jedoch besteht bereits seit längerem diese Art von Kinderwunsch. Dazu zählen z.B. Schwangerschaftsabbrüche in China und Indien, die durchgeführt werden, da ein Mädchen erwartet wird. Bei einer Weiterentwicklung der Pränataldiagnostik werden immer mehr Paare auf solch eigentlich unwichtige Details Wert legen. Dabei geht allerdings die Vielfalt und Individualität verloren, was in großem Stile zu einer Veränderung der Bevölkerung führen könnte. So wären unter dem Nationalsozialismus weniger, aber mehr dem Ideal des Ariers entsprechende Kinder geboren worden. Diese Auslese der Kinder wäre ein weiterer Faktor in dem die Menschen versuchen sich die Natur untertan zu machen. Die Frage stellt sich allerdings, ob nicht schon das Testen auf Fehlbildungen etc. und dadurch begründete Abtreibungen eine Unterform dieser menschlichen Hybris ist.

Als abschließende Betrachtung sind die Möglichkeiten der vorgeburtliche Analyse sehr vielversprechend und manchmal definitiv sinnvoll. Jedoch sind sie mit Vorsicht zu genießen, da stets ein Risiko auf Missbrauch besteht und bei vielen Verfahren das Fehlgeburtenrisiko steigt. Meiner Meinung nach sollte man sich früh entscheiden, ob man das Kind haben möchte oder nicht. Dabei sollten werdende Eltern keine Bedingungen an ihr Kind stellen, welche bei Abweichungen zur Abtreibung führen. Besonderheiten eines Kindes, wie Trisomie 21, würden es nicht weniger liebenswert machen wie ein normales. Bei vielen Behinderungen ist es, denke ich, nicht allzu schwer sich daran zu gewöhnen. Dafür gibt es auch sehr viele Unterstützungseinrichtungen, die sowohl dem Betroffenen, als auch seinen Angehörigen helfen. Trotzdem gibt es für die meisten eine Grenze ab welcher sich für eine Abtreibung entschieden wird. Diese liegt z.B bei der Fähigkeit des Kindes zu überleben, wie bei mir persönlich. Jedoch gibt es auch Eltern, bei denen das Kind besondere Eigenschaften haben muss, ohne welche die Schwangerschaft abgebrochen wird. Dieses Verhalten empfinde ich als abscheulich, da jedes Kind eigentlich ein Recht auf Leben haben sollte und eine Bewertung, beispielsweise nach dem Geschlecht absolut unfair diskriminierend ist. Deshalb sehe ich eine zu ausführliche Pränataldiagnostik als gefährlich, obwohl eine technische Weiterentwicklung jener Tests, die auf lebensbedrohliche Einschränkungen abzielen natürlich äußerst positiv ist.

Was ist wichtig an Weihnachten

Was ist wichtig an Weihnachten

An Weihnachten ist jedem etwas anderes wichtig. Wenn ich meinen 7-Jährigen Cousin frage, denkt er einzig und allein an die vielen Geschenke die er bekommt. Wenn ich meinen Onkel frage auf was er sich an Weihnachten am meisten freut antwortet er mit sehr viel Freude „Das Essen und ganz besonders der Truthahn“. Meine Mutter würde sagen das sie mal an einem Tag im Jahr nicht so viel Stress hat, da wir jedes Jahr bei meiner Oma sind und sie alles macht. Doch meine Oma würde sagen, dass sie sich an Weihnachten vor allem darauf freut, dass die ganze Familie wieder zusammen ist etwas unternimmt.

  Doch was ist eigentlich wichtig an Weihnachten ?        

Meiner Meinung nach ist Weihnachten nicht nur der 24. 25.und 26. Dezember, sondern der Gesamte Monat. Es geht um die Vorfreude die jeder hat, um die Rituale die jede Familie ausführt, den Weihnachtsbaum schmücken den Adventskalender bei dem die Vorfreude nur umso mehr steigt und so vieles mehr.

Weihnachten war einst mal ein religiöser Feiertag doch ist er schon lange nicht mehr. Früher brachte das Christkind in Deutschland oder Väterchen Frost mit seiner Enkelin Snjegurotschka (Schneeflöckchen) in Russland die Geschenke. Wer bringt sie heut zu Tage, der von Coca-Cola erfundene Weihnachtsmann. Der Religiöse Glaube war einst der Grund des Festes, die Geburt des Heilandes, Jesu.

Doch demnach würden nur Menschen dieses Glaubens das Fest feiern und des anderen Glaubens wie Muslime oder Juden nicht. Aber geht es nicht genau darum an Weihnachten. Keiner wird ausgelassen und es ist ein Fest für alle ein Fest der Liebe, Güte und Vergebung.

In der modernen Zeit ist es längst kein nur Christlicher Feiertag mehr und viele Familien gehen nicht mehr zur Kirche, weil Weihachten für sie etwas anderes bedeutet.

Es ist für sie wie für mich eine unbeschwerte Zeit mit der Familie und den Freunden. Die Zeit in der wir auf den Moment warten bis uns der Weihnachtsmann oder das Christkind die Geschenke gibt. Die Zeit in der die Weihnachtslieder auf jedem Sender im Radio zu hören sind, welche in jedem etwas Freude ausstrahlen. Sogar das einkaufen der Geschenke für die Liebsten lässt uns immer daran denken wieso wir uns freuen und wieso wir so viel auf uns nehmen, ob es das besorgen eines Tannenbaums ist, das dekorieren des Hauses oder kochen des Weihnachtsessens.

Weihnachten bedeutet Familie und das ist meiner Meinung nach wichtig an Weihnachten. Es ist mir gleich ob ich teure Geschenke bekomme oder ob ich überhaupt welche bekomme, wie groß unser Weihnachtsbaum ist oder wie viel Essen am Weihnachtsabend auf dem Tisch steht. Es geht um die kleinen Traditionen mit der Familie die das Fest zu einem glücklichen Fest machen.

 Das wunderschöne Zitat von Markus Keimel bringt es genau auf den Punkt worum es an Weihnachten geht und wieso wir uns so sehr auf diese eine Zeit im Jahr freuen „Wer im Lächeln eines Beschenkten Freude findet, der hat Weihnachten verstanden.“  Es ist die Freude die wir verspüren, wenn sich jemand freut der uns am Herzen liegt. Die schöne Zeit die wir dann mit ihm verbringen dürfen.

Weihnachten ist so viel mehr als nur Geschenke zu bekommen oder die Geburt Christi zu feiern. Es ist die Zeit die du mit der Familie verbringst, die unbeschwerte Zeit der Freude, in der du glücklich bist egal wie viel du hast oder wieviel du nicht hast und genau das ist meiner Meinung nach wichtig an Weihnachten.

Was ist dir an Weihnachten wichtig?


Sind wir mit der Rettung der Welt überfordert?

Die westliche Gesellschaft in der wir leben ist sehr wohlhabend. Wider allen Erwartungen kommt mit Luxus auch das Bestreben weitere Probleme zu lösen, für die man in einem Kampf um die Existenz, wie er in anderen Regionen der Welt Alltag ist, nicht möglich wäre. Viele heutige Probleme sind seit Jahrzehnten, wenn nicht sogar Jahrhunderten, ungelöst, jedoch sind wir heute wesentlich besser aufgeklärt als damals. An jedes Mitglied dieser unseren Gesellschaft werden Ansprüche gestellt und so viele Probleme eröffnet, die gelöst werden sollen oder müssen. Dies wirft die Frage auf, ob ein Individuum unserer Gesellschaft nicht mit den Problemen unserer Zeit überfordert ist. Sollte dies zutreffen ist fraglich wer dann überhaupt noch „die Welt retten“ oder schlicht verbessern kann.

Das allererste Problem, das höchstwahrscheinlich einem jeden in den Kopf kommt ist der Klimawandel. Von jedem von uns wird ein klarer Standpunkt zu dem Klimawandel erwartet und ein dementsprechendes Handeln. Es gibt stets Möglichkeiten das eigene Leben und dessen Auswirkungen auf die Umwelt zu verändern und zu verbessern. Dies lässt einen nie gänzlich zufrieden mit dem eigenen Leben und Verhalten sein. Reicht es mehr öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder muss ich jetzt mit dem Fahrrad fahren? Ist regional und saisonal einzukaufen ausreichend oder muss ich fortan vegan leben? Ständig geschehen neue Umweltkatastrophen, wie die Überschwemmungen in Venedig und die Brände in Australien und im Amazonas. Uns ist klar, dass wir Mitschuld an diesen Ereignissen tragen, was zumindest bei mir oft Trauer und Frustration auslöst.

Weitere Probleme sind z.B. die soziale Ungerechtigkeit, die alleine schon Deutschland herrscht. Die Schere zwischen Armut und Reichtum wird global, aber auch national immer größer. Dies und andere politische Probleme, wie der aktuelle Rechtsdrang der Bevölkerung machen einem stets deutlich, dass eine Veränderung stattfinden muss. Jedoch fühlt sich der einzelne Bürger in unserer Gesellschaft nicht angesprochen diesen Wandel auszulösen. Man ist schlicht überfordert und schnell stellt sich das Gefühl ein, als Individuum eh nichts ändern zu können.

Das rasante Bevölkerungswachstum und die Lebensumstände in anderen Ländern sollten uns auch beschäftigen. Das Fehlen von Licht, Trinkwasser, Nahrung, Medizin und vor allem Bildung ist in vielen Teilen der Welt immer noch ein gewaltiges Problem. Für die meisten von uns würde es kein allzu großes Problem darstellen eine Spende von mehreren hundert Euro zu tätigen.Wird dies allerdings von den meisten getan? Nein. Der Grund dafür liegt ebenfalls bei der Überforderung. Allein die Auswahl des Betrags, der Organisation und des Zwecks für viele schon schwer, da es stets einen Ort gibt an dem das Geld mehr benötigt wird.

Auch die Arbeits- und Schulwelt macht es vor allem den jungen Generationen nicht gerade einfach. Studien zeigen, dass sich alleine in den letzten zehn Jahren die Anzahl an Studenten, die ein Burn Out erleiden mehr als verdoppelt hat und damit auch gehäuft psychische Erkrankungen einhergehen (https://www.sciencedaily.com/releases/2018/11/181105081716.htm). Dies ist nicht verwunderlich, wir leben in einer Welt des Wandels in dem permanent alles verändert und rationalisiert wird, und um für den Arbeitgeber attraktiv zu werden oder zu bleiben muss man immer mehr leisten und das mögliche Stresslevel immer höher schrauben. Allein die Berufswahl setzt viele, mich eingeschlossen, unter enormen Druck. Eben da es so viele ungelöste Probleme und Missstände gibt, sollte man seine Energie und Wissen in eines stecken, jedoch ist dies oft kein lukratives Geschäft.

Es gibt unzählige Probleme auf dieser Welt und ich bin nur auf eine handvoll davon eingegangen. Weitere Probleme wären die Energie- und nahende Wirtschaftskrisen, Kriege oder Flüchtlinge, allerdings ist das Grundprinzip für den Normalbürger dasselbe. Ein jeder von uns kennt viele Punkte in denen unsere ach so moderne Welt enormes Verbesserungspotential zeigt.Wir werden ständig mit Nachrichten von Katastrophen, Kriegen und Missständen bombardiert, sodass manche, vor allem mit schlechter Bildung dazu neigen, sich für gar nichts derartiges mehr zu interessieren. Dieses „Kopf in den Sand“ stecken ist das Schlimmste was wir machen können. Würde ein jeder von uns so reagieren, wäre jeder nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht und niemand könnte zur Weltrettung beitragen.

Aber was soll man nun tun? Um ein „guter“ Mensch zu sein, müsste man mehrere Leben und Versuche haben. Ich selbst verspüre oft ein Gefühl der Überforderung bei so vielen Dingen, oft auch nur Kleinigkeiten im Alltag. Wenn es allen so geht, wer kann dann überhaupt noch irgendetwas verändern? Solch pessimistische Gedanken kommen schnell auf und müssen ebenso schnell wieder verdrängt werden. Es gibt ein einfaches Mittel: Anfangen! Nichts verbessert sich, wenn jeder von einem Problem Bescheid weiß, aber niemand etwas dagegen unternimmt. Die Allgemeinheit kann enorm viel bewegen. Würde beispielsweise ein jeder regionaler einkaufen, wäre dies eine kleine Umstellung für jeden Bürger, jedoch würde sich der Marktsituation, die Umweltbilanz und vieles mehr ändern. Nicht jeder kann einen Umweltschutzbund gründen oder ähnliches, aber wenn jeder so viel wie möglich ändert ist schon viel geholfen. Auch große Persönlichkeiten wie Greta Thunberg mussten hart für ihren Erfolg arbeiten, aber vor allem erst einmal beginnen. Trotzdem hätte auch Greta keinen Erfolg gehabt, wenn sie nicht von abertausenden Menschen unterstützt worden wäre, die oft nur Kleinigkeiten beigetragen haben.

Außerdem bin ich davon überzeugt, dass der Beitrag zu Problemlösungen auch ein Beitrag zum persönlichen Glück ist. 5€ die an eine Wohltätigkeitsorganisation gehen, machen einen sicherlich glücklicher als ein Schein mit demselben Wert.

Das größte Problem, welches sich uns heutzutage stellt, ist die Abwägung zwischen Verzicht und eigenem Nutzen. Unsere Großeltern hatten höchstwahrscheinlich nicht die Entscheidungsmöglichkeiten und die Mittel, wie wir heute. Damals ging es bei vielen ums Überleben, somit ist das Auseinandersetzen von den Problemen, die es auf der Welt gibt, so wie wir es heute tun, ein Privileg, welches nicht zu unterschätzen ist.

Was sagt ihr zu diesem Thema? Wo und wann fühlt ihr euch überfordert?

Ist der Mensch Egoist?

„Ich bin Egoist“ – Wer würde das von sich selbst behaupten? Wahrscheinlich kaum jemand. „Egoisten sind schlechte Menschen, schließlich sehen sie nur nach sich selbst.“ Das ist, was man wohl hören würde, würde man sich nach Egoisten erkundigen. Aber wo beginnt Egoismus? Ist man nicht auch als Altruist, Egoist? Kann man in einer Welt wie unserer und als Mensch überhaupt leben, ohne Egoist zu sein?

Ich möchte im Folgenden zwischen zwei Arten von Egoismus differenzieren: Der einfache Egoist, der für sein eigenes Wohl handelt, dabei anderen aber nicht unbedingt schadet, und der Raffgieregoist, der nur dann Zufriedenheit erlangt, wenn er selbst wesentlich mehr besitzt oder kann als Andere.

Ich werde nicht behaupten, das die Menschen grundsätzlich Raffgieregoisten sind, denn Raffgieregoismus ist, meiner Meinung nach, eine narzistische Form des Egoismus. Aber ich behaupte, dass es keinen Menschen gibt, der nicht zumindest einfacher Egoist ist. Ein reiner Raffgieregoist nutzt jede Chance um durch das Unwohl anderer zum eigenen Wohl zu kommen. Das eigene Wohl steht im Wiederspruch mit dem Anderer. Folgende Situation ist hierfür ein Beispiel: Ein Schüler soll einem kranken Mitschüler die Unterrichtsmaterialien mitbringen. Er macht das aber absichtlich nicht, weil er möchte, das der Mitschüler Wissenslücken hat und in den Prüfungen schlechter abschneidet als er selbst. Er erhofft sich dadurch ein besseres Ansehen und bessere Chancen bei der Berufssuche. Ein Raffgieregoist ist also ebenso skrupellos wie unfair und möchte, um seinen Ego zu befriedigen, eine hohe soziale Stellung.

„Selbstliebe ist das stärkste, heiligste Band, welches uns mit der Menschheit verbindet und zusammenhält.“ Heinrich Martin

https://www.gratis-spruch.de/sprueche/id/27401

An Hand dieses Zitates möchte ich erklären warum ich behaupte, dass wir, wenn auch nicht in einer krankhaften Form, alle einfache Egoisten sind. Im ersten Moment könnte man denken, ein Egoist ist alleine am glücklichsten, schließlich kann er alles tun und lassen was er möchte. Das ist jedoch nicht der Fall. Eines unserer egoistischsten Bedürfnisse ist es, in einer gut funktionierenden Gruppe zu sein. Ein Mensch kann alleine nicht gut überleben oder Wohl auf emotionaler Ebene erlangen. Die Freundlichkeit mit der wir anderen Menschen gegenübertreten, ist also eine Folge unserer angeborenen Herdenbedürfnisse. Allein unser Selbstschutz und der seit jeher existierende Überlebenswille halten uns davon ab, aus Gruppen auszubrechen. Dieses Beispiel ist sehr abstrakt, schließlich ist man in unserer modernen Welt nicht mehr in gleichem Maße auf andere angewiesen, wie vor der neolithischen Revolution. Das Bedürfnis nach Akzeptanz und Anerkennung ist jedoch immernoch in uns vorhanden und muss, zu unserem emotionalen Wohl, befriedigt werden. Also ist der Wunsch, dass es meiner Gruppe, also Familie, Freundeskreis oder der Menschheit im allgemeinen, gut geht, weil es mir dann auch gut geht, egoistisch.

So ist auch zu erklären, warum selbst Altruismus in gewissem Maße auf einfachem Egoismus begründet werden kann. Auf der einen Seite steigt das Wohl des Individuums proportional mit dem der Menschheit. Je mehr Menschen beispielsweise eine gute Bildung erhalten, desto mehr Wissenschaftler gibt es und desto mehr kann geforscht werden. Das Individuum profitiert dabei vielleicht von eine neu entdeckten Medizin oder oder einer neuen Technologie. Auf der anderen Seite befriedigt Altruismus auch immer den eigenen Willen anderen zu helfen. Menschen helfen anderen, um ein besseres Ansehen zu haben oder um sich selbst vor schlechtem Gewissen zu schützen; dem Gedanken,dass man hätte helfen können, es aber nicht gemacht hat.

Das ganze ist eine Dilemmasituation. Man stelle sich vor, dass man zusammen mit einem fremden Kind alleine ist und es nur noch ein Stück Brot gibt. Einer kann das Brot essen und überleben, während der andere verhungern wird. Wie entscheidet man sich in einer solchen Situation? Isst man das Brot selbst, stirbt das Kind wegen dem eigenen, egoistischen Glauben, dass man es mehr verdient habe. Überlässt man dem Kind das Brot, entscheidet man sich aus egoistischen Gründen für den Tod, weil es für das emotionale Wohl schlimmer wäre mit der Schuld zu leben, als zu sterben. Egal wie man sich entscheidet, es gibt nur egoistische Möglichkeiten. Aus dieser Überlegung heraus stellt sich die Frage, ob der Egoismus mit der Existenz eines Wesens einher geht. Ist man, ab dem Moment, ab dem man ein Wesen ist, egoistisch? Der einfache Egoismus scheint mehr oder weniger die Antwort auf die Triebe des Menschens zu sein. Kann man sich nicht vom Egoismus lösen, weil er ein angeborener Selbsterhaltungtrieb ist? Was sagt Ihr dazu?

Klar ist, dass nur durch den einfachen Egoismus rücksichtsvolles Zusammenleben, wie in unserer Gesellschaft, möglich ist.

Quellen:

https://www.gratis-spruch.de/sprueche/Egoismus/tid/304

https://de.wikipedia.org/wiki/Egoismus

Gutes Video zu egoistischer Altruismus:

Wie weit geht Humor? – Darf man Witze über Randgruppen machen?

Jeder kennt das, man hört einen Witz und würde gern anfangen zu lachen, doch dann denkt man darüber nach und fragt sich ob man darüber lachen darf oder ob das nicht schon zu weit geht. Doch wo ist eigentlich die Grenze für Humor? Über was darf man in der Gesellschaft noch lachen und über was nicht mehr?

Erst einmal muss man sagen, dass es sehr Situationen und Personen abhängig ist welche Witze man machen darf und welche man besser sein lassen sollte. Wenn man zum Beispiel weiß, dass sein bester Freund eine Art von Witzen nicht mag, dann sollte man dies auch respektieren. Oft überschreiten wir eine Humorgrenze ohne etwas dafür zu können, da man beispielsweise von persönlichen Schicksalen des Zuhörers nichts wusste.

Manchmal kommt es auch vor, dass man etwas lustiges sagt, es beim Zuhörer es aber falsch rüberkommt und er es als Beleidigung oder ähnliches sieht. Leichter erklären lässt sich das Ganze mit dem „Vier-Ohren-Modell“ von Friedemann Schulz von Thun. Demnach gibt es vier Ebenen, die in einer Äußerung enthalten sind: Sachinhalt, Appell, Beziehungshinweis und Selbstkundgabe. Wenn der Zuhörer die Äußerung auf einer anderen Ebene versteht als der Redende es meint, kann es also zu Missverständnissen kommen. Bei Humor kann dies auch der Fall sein. So kann ein Witz vom Zuhörer auch als Beleidigung oder ähnliches wahrgenommen werden.

Oft kommt die Frage auf, ob man Witze über Dunkelhäutige, Homosexuelle, Behinderte oder ähnlichen machen darf. Meiner Meinung nach MUSS man sogar Witze über sie machen, wenn man es auch über andere macht. Viele Leute meinen das wäre Diskriminierung oder ähnliches wenn man das tut. Ich jedoch sehe das genau andersherum: Wenn man keine Witze über sie macht dann würde man sie anders behandeln als alle andere und damit würden sie also eher ausgeschlossen werden als wenn man Witze über sie macht. Klar muss es eine Grenze geben. Wenn man diese Grenze überschreitet ist man schnell bei Mobbing, Diskriminierung und Beleidigen.

Heutzutage machen viele Comedian Witze über Behinderte, Frauen, Dunkelhäutige, etc. Der Comedian Chris Tall zum Beispiel hat mit einer solchen Art von Witzen einen riesen Erfolg in der Gesellschaft und die, die am lautesten lachen, sind meist die Betroffenen selbst.

Ich finde Humor ist in der Gesellschaft und im Alltag sehr wichtig, deshalb sollte man es nicht zu sehr einschränken. Ein Leben ohne Humor wäre öde und langweilig, warum also sollten wir Randgruppen beim Thema Humor und somit auch in Teilen unserer Kommunikation ausschließen? Wichtig ist auch, dass man mal über sich selbst lachen kann und nicht alles zu ernst nimmt, dennoch sollten gewisse Grenzen nicht überschritten werden und man sollte etwas aufpassen in welcher Situation man was sagt, denn Humor sollte nicht zu Mobbing werden!!!

Wo liegt bei euch die Grenze von Humor? Und wie seht ihr das Ganze mit den Witzen über Randgruppen? Könnt ihr über so etwas lachen? Freue mich auf eure Kommentare.

Denkt immer daran: Lachen ist gesund!!!

#IStandWithMaya – Unterstützung einer transfeindlichen Welt?

Die Gesellschaft, in der wir leben, ist nicht immer die Gesellschaft, in der man leben will. Nicht jeder kann sich mit den aktuellen gesellschaftlichen Vorstellungen einigen. Deshalb kommt es im Internet und in der Öffentlichkeit immer mehr zu Diskussionen, Meinungsäußerungen und Auseinandersetzungen. Während sich viele als Individuum in unserer Gesellschaft nicht zurechtfinden, setzen sich andere für ihre bestimmten und individuellen Vorstellungen und Werte ein. So löst auch Harry Potter-Autorin J.K.Rowling eine große Internet-Debatte aus und muss um einiges an Kritik und Empörung einstecken. Über Twitter hat sich die Autorin zu der Kündigung von Maya Forstater geäußert, was viele Fans schockiert. In einem Tweet, veröffentlicht am 19. Dezember 2019, verteidigt J.K. Rowling die genderkritische Wissenschaftlerin Maya Forstater, die aufgrund transfeindlicher Aussagen auf Twitter ihren Job verloren hat. Zum einen hat die Steuerfrau dazu aufgerufen, den Sender Recognition Act zu reformieren, der Trans Menschen erlaubt, ihr Geschlecht auszugleichen. Maya Forstater sagte in einer respektlosen Schreibweise aus, dass Männer nicht zu Frauen werden könnten. Sie glaubt nicht, dass ‚Frausein‘ eine Frage der Identität oder weiblicher Gefühle ist. Für Maya Forstater zählt die Biologie und dass beide Geschlechter nicht beschränkt oder diskriminiert werden sollten, weil sie den traditionellen, geschlechtsspezifischen Erwartungen nicht entsprechen.

Durch das Anklicken des Links https://twitter.com/mforstater?lang=de könnt ihr euch einen eigenen Zugang zu den Äußerungen von Maya Forstater verschaffen.

J.K. Rowling unterstützt die Frau über Twitter, bestätigend mit dem Hashtag #IStandWithMaya. Sie schreibt:

Die Empörung vieler Fans von dieser Autorin ist groß. Eine selbst betroffene Frau schreibt davon, als Kind Zuflucht in den Büchern gesucht zu haben und dass ihre Vorstellung von Hogwarts durch die Ansichten der Autorin geplatzt sind. Ein schwuler Fan schreibt: “Knowing that Trans people wouldn’t be able to have that safety, breaks my heart.“ Auch einem Buchhändler namens Linus Giese geht es zu weit. Er schreibt, es gäbe keine Entschuldigung mehr dafür, nicht zu wissen, dass J.K. Rowling transfeindlich sei.

Ich selbst bin ein begeisterter Fan von den Harry Potter Büchern und Filmen, und bin entsetzt davon, dass sich J.K. Rowling mit dem Hashtag öffentlich auf die Seite gegen transsexuelle Menschen stellt. Die Enttäuschung der Fans lässt sich eindeutig nachvollziehen, jedoch sagt die Autorin mit ihrem Tweet ebenso die Freiheit des Menschen aus, wie dass man sich beispielsweise anziehen soll wie man will. Zwar beschreibt J.K. Rowling, dass man sein bestes Leben in Frieden und Sicherheit leben soll, jedoch erscheint es für mich widersprüchlich, wenn man die Message mit den Reaktionen der Fans vergleicht, die sich nicht mehr in Hogwarts sicher fühlen können. Zum anderen lässt sich die Frage stellen, ob man die erfundene, fesselnde Welt der Autorin mit der Realität gleich stellen sollte, um sich persönlich zurückziehen zu können. Meinem Verständnis zufolge sagt J.K. Rowling aus, dass man zu sich stehen sollte und das machen sollte, was man selbst für richtig hält. Dennoch sollte man den eigenen Körper akzeptieren und dazu stehen, was man aus biologischer Sicht ist. Sie differenziert zwischen “wer man ist“ und “was man ist“. Ich verknüpfe das mit der Frage der Existenz des jeweiligen Individuums, dass der Mensch erst existiert und sich danach erst selbst definiert, wodurch die Identität nicht das Geschlecht miteinbezieht.

Der Mensch hat das Privileg, sich selbst zu gestalten, seine eigenen Normen zu erdenken und seine Individualität zu erkennen. Doch was haltet ihr von den Äußerungen von Maya Forstater und J.K. Rowling? Findet ihr sie berechtigt, missverstanden oder tatsächlich angreifend gegenüber der verschiedenen Identitäten?

Quelle:

https://www.google.de/amp/s/ze.tt/transfeindlichkeit-j-k-rowling-veraergert-mit-einem-tweet-tausende-fans/amp/