Die einzige Lösung?

Neulich sollten wir uns überlegen, wie man den Antisemitismus (= Judenhass) in Deutschland beenden könnte.
Meiner Meinung nach geht dies nur durch die Annullierung einer Gruppe: entweder der hassenden oder derer, die gehasst werden.

Dies mag zwar sehr Aggressiv klingen, meint aber nicht zwingend die Ermordung der Menschen.

Zunächst die Begründung der Meinung: solange es Minderheiten gibt, werden diese zum Vorteil anderer unterdrückt werden. Solange nicht automatisch für das Wohlbefinden aller gesorgt ist, werden Menschen konkurrieren und versuchen, sich durch mal mehr mal weniger legale Mittel über andere zu stellen und so zumindest für sich ein ertragbares Leben zu schaffen. Favorisiert werden Minderheiten als Sündenböcke benutzt, da diese sich kaum wehren können und problemlos einen gemeinsamen Feind für eine Menschengruppe darstellen können. Minderheiten abzuschaffen würde heißen, auch das Judentum abzuschaffen. So gäbe es keinen Judenhass mehr, dafür würde man sich andere Sündenböcke suchen (dazu später mehr). Das Wohlbefinden aller zu erreichen ist unmöglich, denke man allein an Sportveranstaltungen, bei den es nur einen Gewinner bzw. eine Gewinnermannschaft geben kann. Die anderen sind traurig, Hass entsteht. Außerdem muss jeder für sich selbst sorgen, arbeiten, sich anstrengen, schauen, dass er überlebt. Das bekommen manche besser hin, andere schlechter, ein weiterer Grund für Neid und Hass.

Also muss man die Minderheiten abschaffen – ohne Judentum und Juden auch kein Judenhass.
Möchte man nur den Antisemitismus bekämpfen, könnte man also die Religionen abschaffen. Der Glaube der Menschen könnte ja bleiben, sie wären aber nicht mehr dem Judentum angehörig und damit auch keine Juden mehr.
Leider würden sich die Menschen andere Sündenböcke suchen, da diese für politische Macht unabdingbar sind.
In Amerika fand man eine besonders gute Lösung: Schwarze (nein, der Ausdruck ist nicht rassistisch), oder um dem deutschen Sprachgebrauch gerecht zu werden: Schwarz*in.
Das „tolle“ – oder eben nicht so tolle – an denen ist nämlich, dass sie ihre Hautfarbe nicht einfach wechseln können. Der Sündenbock „Afroamerikaner&co.“ bleibt für immer.

Damit steht fest: Das entfernen der Minderheiten erfüllt seinen Zweck nur bedingt.
Die andere Möglichkeit: die Hassenden loswerden. Doch auch das ist ein aussichtsloses verfangen, da diese Gruppe höchst komplex ist und ständig wächst. Möchte man den Antisemitismus bekämpfen, muss das Judentum abgeschafft werden, möchte man allen hass bekämpfen, die Menschheit. Selbst ein einzelner Mensch würde sich selbst hassen, sich Vorwürfe machen und wäre bis zu seinem Tod nicht glücklich.

Eine Antwort auf „Die einzige Lösung?“

  1. Hallo jd,
    Dies ist eine sehr ausgefallene Meinung zu diesem Thema aber da ich die Dinge noch nicht aus diesem Blickwinkel betrachtet habe, kann ich sagen das mich einige Argumente von dir überzeugt haben.
    Einem Argument muss ich aber grundsätzlich widersprechen, denn es sollte weiter eine Religionsfreiheit herrschen und jedes sollte die Religion ausleben dürfen die er/sie möchte.
    Es muss meiner Meinung nach anders auf das Thema geschaut werden. Man sollte sich fragen wieso dieser Hass entsteht und wieso die Menschen andere Menschen nicht akzeptieren wollen.
    Das wurde in deinem Blog zum großen Teil schon beantwortet aber ich denke dies hat noch einen viel tieferen Ursprung als man auf den ersten Blick vielleicht denkt.
    Also denke ich, wie du es bereits schon gesagt hast, das es immer neuen Hass gibt, wenn sich eine Gruppe von Minderheiten fügt, werden andere Minderheiten angegriffen oder unterdrückt. Man sollte also als Gesellschaft zusammenarbeiten und gegen Hass arbeiten.

    Liebe Grüße
    Miyayeah

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