Juli 17

"Vielwisserei lehrt nicht, Vernunft zu haben."

Ich möchte mich in diesem Beitrag mit dem Thema beschäftigen, mit dem sich auch schon Heraklit im 6. Jhd. vor Christus befasste. Heraklit sagte:“Vielwisserei lehrt nicht, Vernunft zu haben.“

Doch was genau meint Heraklit damit?

Heraklit spricht da meines Erachtens den ganzheitlichen Menschen an, der möglichst auch reflektieren sollte.

Was nützt es einem Menschen, wenn er Mengen von Wissen in sein Hirn hämmert, weiß es aber im täglichen Leben nicht anzuwenden?

Wir erleben täglich Menschen, die intelligent sind, Wissen angesammelt haben, als Mensch aber sämtliche Vernunft vermissen lassen.
Als Beispiel kann man hier viele Politiker oder auch Manager auflisten, welche über Wissen und die Macht verfügen, allerdings nicht vernünftig und menschlich handeln.
Egal von wem, Wissen kann und wird immer wieder missbraucht werden.

Grundsätzlich haben sie auf alle Fragen eine Antwort, lassen aber das nötige Feeling und Sensibilität für den fragestellenden Menschen vermissen. Auch ist diese Vielwisserei oft mit einer unangemessenen Arroganz gepaart.

Wissen führt somit nicht automatisch dazu, das richtige zu tun, sondern es ist die menschliche Vernunft, die dem Handeln aus Wissen Sinn gibt!

Habt ihr persönlich auch schon Erfahrungen gemacht oder kennt aktuelle Beispiele, in denen Wissen unvernünftig eingesetzt wurde?



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Veröffentlicht17. Juli 2012 von fischerpatrick in Kategorie "Allgemein", "philosophieren

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